Energieverbrauch Microwelle


Gute Abend zusammen,
ich habe gerade im Netz gelesen das Microwellen mehr Strom verbrauchen als Herde. Das ist ja ganz was neues. Wisst Ihr was darüber ?


Hallo Siggi,
schön, dich mal wieder zu lesen.

Soll das Ernst gemeint sein? Dafür hat man doch ne , um kurz und energiesparend mal was aufzuwärmen.

Ich habe da noch nie von gehört.


Zitat
Für das Erwärmen von Speisen und für das Garen kleiner Mengen bis 400 g ist die Mikrowelle sparsamer als der Herd.


Quelle

Mikrowelle ist gut um kleine Portionen aufzuwärmen.

Aber vorsicht wenn sie eine eine Uhr auf dem Display hat,kommt der Standby Stromverbrauch ins Spiel :pfeifen: und das kann kosten.


Zitat (wurst @ 21.10.2009 18:53:22)
Aber vorsicht wenn sie eine eine Uhr auf dem Display hat,kommt der Standby Stromverbrauch ins Spiel :pfeifen: und das kann kosten.

Ich hab noch eine alte Kombi-Mikrowelle ohne Uhr und bin damit sehr zufrieden.

Benutze diese am Wochenende auch um die Brötchen zu backen (Umluft ohne Mikrowelle), ist auch sparsamer als der große .

Was macht man, wenn man eine Uhr im Display hat?

Man hängt die Microwelle an eine ausschaltbare Steckdose, und Schluss ist mit Standby.
Und dann spart die Welle jede Menge Strom.


Moin Moin aus Hamburg,
habe gestern im Netz Spartipps gesehen und da hieß es man soll auf die MW verzichten weil ein günstiger wäre. Ich versuch mal die Quelle ausfindig zu machen. Melde mich dann wieder.
Einen schönen Tag noch


Hi siggi,
kan ich mir wirklich nicht vorstellen, außer du willst wirklich große Portionen in der Mikrowelle garen, etwa Nudeln kochen in der Mikrowelle oder en Pott Wasser zum Kochen bringen. Da dürfte ein Herd besser, zumindest schneller sein.

Bei normalen Mengen und normaler Anwendung der Mikrowelle ist diese immer energetisch günstiger, das kann man sich selber schnel klar machen:

Ne Mikrowelle hat im reinen Mikrowellenbetrieb meist so maximal ca. 1000 Watt, Ein Herd hat komplett ca 9000 Watt Anschlußwert. Eine Kochplatte hat je nach Größe 1500 bis 2000 Watt.
Bei gleicher Anschaltdauer zieht eine einzelne Herdplatte also auf jeden Fall viel mehr Strom als eine Mikrowelle. Hinzu kommt, dass die Mikrowelle einen viel höheren wirkungsgrad haben dürfte als die Herdplatte, da die Strahlung aufs Gargut direkt wirkt und dieses erhitzt, und weniger den Behälter/Teller. Bei der Herdplatte muss erstmal die Herdplatte erhitzt werden, und dann noch der , erst dann wirkt die Hitze auch aufs Gargut ein. Bis dahin ist bei kleineren Mengen der Job inder Mikrowelle meists chon erledigt.


Also den Tipp will ich wirklich sehen, wo steht, dass ne Mikrowelle mehr Strom zur Erhitzung der gleichen Menge Speisen braucht, wie ein E-Herd. :D


Ich habden Tipp glaub ich gefunden, auf der Stern-TV :wacko: Homepage.

http://www.stern.de/tv/sterntv/spartipps-s...alt-600851.html

Zitat
Die Mikrowelle sollte so selten wie möglich zum Einsatz kommen - denn sie braucht verhältnismäßig viel mehr Energie als zum Beispiel ein Herd. Eine besonders heftige Stromverschwendung ist, Tiefgekühltes in der Mikrowelle aufzutauen - lieber rechtzeitig an der Luft auftauen lassen.

Wenn Sie den Backofen nutzen: So selten wie möglich die Tür öffnen, jedesmal gehen 20 Prozent der Wärme verloren.


Ok, also keine Ahnung was das soll, das ist absolut schwachsinnig, da hat ein Journalist ohne Ahnung von Physik und E-Technik irgendwas verzapft, das ist absoluter Käse, nicht umsonst ist mit keinem Wort erklärt, wie die Rechnung zustande kommt.

Das mit dem tiefgekühlten Auftauen ist ja wohl auch gesunder Menschenverstand, klar ist es teurer, es in der Mikrowelle aufzutauen, als an der Luft :rolleyes: , wobei da noch stehen sollte, dass man es am Besten und schonendsten im Kühlschrank auftaut, da spart man zusätzlich noch Strom, da das Gefrorene die Kälte an den abgibt beim Auftauen.


Also die Qualität dieser banalen Tipps da ist teilweise echt mies, da musste wohl ein Redakteur schnell unbedingt noch ein Verbraucherthema fertigstellen, und hat Masse statt Klasse produziert.

Zitat (Bierle @ 22.10.2009 08:55:51)
Ok, also keine Ahnung was das soll, das ist absolut schwachsinnig, da hat ein Journalist ohne Ahnung von Physik und E-Technik irgendwas verzapft, das ist absoluter Käse, nicht umsonst ist mit keinem Wort erklärt, wie die Rechnung zustande kommt.


Tja, mann müsste sich eben die Hintergründe kennen :pfeifen:
Der Wirkungsgrad ist der Schlüssel und der liegt bei der Mikrowelle um die 55%

Zitat
Ne Mikrowelle hat im reinen Mikrowellenbetrieb meist so maximal ca. 1000 Watt, Ein Herd hat komplett ca 9000 Watt Anschlußwert. Eine Kochplatte hat je nach Größe 1500 bis 2000 Watt.
Bei gleicher Anschaltdauer zieht eine einzelne Herdplatte also auf jeden Fall viel mehr Strom als eine Mikrowelle. Hinzu kommt, dass die Mikrowelle einen viel höheren wirkungsgrad haben dürfte als die Herdplatte, da die Strahlung aufs Gargut direkt wirkt und dieses erhitzt, und weniger den Behälter/Teller. Bei der Herdplatte muss erstmal die Herdplatte erhitzt werden, und dann noch der Topf, erst dann wirkt die Hitze auch aufs Gargut ein. Bis dahin ist bei kleineren Mengen der Job inder Mikrowelle meists chon erledigt.


Vergleiche eine Mikrowelle 1000W mit einer Herdplatte 1000W (klar sind normal mehr).

Die Mikrowelle zieht am Stromnetz zwar 1000W, strahlt aber nur etwa 600W ab.
Das ist bei kleinen Portionen effektiver als bei großen, da die Wellen direkt das Essen erwärmt.

Die Herdplatte gibt um die 1000W ab, allerdings muss dann erst die Platte und der Topf angewärmt werden. Das ist auch der Grund, warum kleine Portionen günstiger in der Mikrowelle erhitzt werden können.

Vielleicht finde ich noch einen Beitrag, der es besser beschreibt.

Auf jeden Fall ist der Tipp richtig.

Gefrorenes lasse ich auch im Kühlschrank auftauen, ist auch schonender fürs Gefriergut und spart Strom.

Bearbeitet von Sparfuchs am 22.10.2009 09:23:11

Hm ok, dass der Wirkungsgrad der Mikrowelle so gering ist, hätte ich nicht gedacht. Mea culpa oops

Was ich aber schon ein paar Mal gelesen habe ist, dass Herdplatten in Verbindung mit /Topf etwa einen Wirkungsgrad von 65% haben, also auch nicht wirklich viel besser als Mikrowellen.

Am besten wäre es wohl, mit Induktion zu kochen. Also am energetisch günstigsten.

Zum Tipp: Jetzt mal ehrlich, kommt irgendjemand wirklich auf die Idee, mehr als nur etwas Gemüse aufzuwärmen oder Pudding zu kochen in der Mikrowelle? Viele Leute denken nach dem Tipp doch, es wäre besser, auch kleine Gerichte wie nen Teller Suppe auf dem Herd warm zu machen. Da hätt ich den Tipp wirklich anders formuliert. Man hat ja nun schon andiesem Thread gesehen, dass es durchaus schnell falsch verstanden werdne kann.


Auch wenn der Energieverbrauch bei der Microwelle gering ist. Ich mag sie nicht, weil sie die Enzyme zerstört.


ich kann dazu nur eins sagen,
ich habe meine erste Microwelle zu den Zeiten angeschafft, als ich noch Hobbythek mäßig alles selbst gerührt hab, was sich rühren ließ, so manches davon im Wasserbad,

und ich weiß es noch heute, dass ich damals fast hinten rüber gekippt bin, als die nächste Stromrechnung kam - und zwar vor Freude


Das hätte mich jetzt auch sehr gewundert...

Viel "witziger" finde ich, dass die Mikrowellen in vielen anderen Ländern sich eingeschaltet problemlos öffnen lassen, ohne dass eine Automatik diese abschaltet :).



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