km Stand der Versicherung melden


Weil ich im letzten Jahr (2008) Ärger mit meiner Versicherung wegen des Kilometerstandes hatte, habe ich ihr jetzt per 31.12.2009 meinen Kilometerstand mitgeteilt. Wir haben eine bestimmte km-Zahl vereinbart. Danach richtet sich der Versicherungsbeitrag. Fährt man mehr, zahlt man mehr. Fährt man weniger, zahlt man weniger. Daher heute mein Fax an die H.K.-Versicherung, damit nicht noch einmal Ärger ins Haus kommte.

Wer auch Jahreskilometer vereinbart hat, sollte es auch tun.

Hatte ich als Tip geschrieben, scheint aber keinen zu interessieren. Bin ich alleine so drauf ?
LG Velten


Die Vorgehensweise ist eher ungeschickt. Wenn, dann teilt man gleich nach Abschluß des Vertrages den Kilometerstand mit und nicht jedes Jahr. Das hat den Vorteil, dass man, wenn man in einem Jahr weniger fährt einem anderen dementsprechend mehr fahren kann ohne gegen die Versicherungsbestimmungen zu verstoßen!


So wie Olmos das schreibt, würde ich das auch tun. Man kann ja für sich den km Stand notieren und bei Bedarf mitteilen.


Zitat (Sparfuchs @ 03.01.2010 12:48:39)
So wie Olmos das schreibt, würde ich das auch tun. Man kann ja für sich den km Stand notieren und bei Bedarf mitteilen.

... so machen wir das, schon seit vielen Jahren...

Velten hatte ja aber geschrieben, dass sie Ärger mit der Versicherung hatte wegen der Kilometer.

Von daher wird eine der beiden Seiten auf eine regelmässige Durchgabe der km gedrängt haben, und in diesem speziellen Fall ist das dann wohl auch sinnvoll.

Aber als allgemeiner Tipp eignet sich das wirklich eher nicht, da man dann wie oben geschrieben an die fest durchgegeben km gebunden ist.

Ich selber habe das auch nie so gemacht, da man sich selber eh immer zu tief einschätzt bei den km und folglich meistens beim ersten Mal über der Jahresgrenze liegt.


Ich bin auch nicht der Freund davon, sich per KM zu versichern, nur um ein paar Euro zu sparen. Wenn man immer eine feste KM-Laufleistung hat, mag das sicherlich von Vorteil sein.

Aber, was ist, wenn mal was passiert? Partner verunfallt und man muss täglich in die weitenfernte Uniklinik fahren. Später noch zur Reha. Da kommen ganz schön viele KM zusammen. Oder Jobwechsel, Wohnungswechsel. Mir wäre das zu heikel.


Zitat (Eifelgold @ 03.01.2010 15:01:47)
Aber, was ist, wenn mal was passiert? Partner verunfallt und man muss täglich in die weitenfernte Uniklinik fahren. Später noch zur Reha. Da kommen ganz schön viele KM zusammen. Oder Jobwechsel, Wohnungswechsel. Mir wäre das zu heikel.

Naja, bei sowas genügt ein Anruf bei der Versicherung,a uch ne Weile nachträglich noch. Dann zahlt man halt für so einen unvorhergesehenen Fall eben was nach, und gut ist.
Die Versicherungen wissen ja auch, das sowas immer passieren kann.

Doof ist halt nur, wenn die km erkennbar seit längerem erheblich überschritten wird, und man dann einen Schadensfall hat.

bei meiner Versicherung habe ich auch feste km pro Jahr vereinbart, es ist aber kein Problem, diese innerhalb der Laufdauer zu erhöhen, habe ich auch schon gemacht. War bei meiner Versicherung kein Problem.


Es war bei uns so, daß wir tatsächlich wegen Krankheit meines Mannes mehr km fahren mußten, daß war aber bei der Vorversicherung.
Wir hatten im Oktober einen bestimmten km Stand beim Abschluß mitgeteilt beim Versicherunsmakler. Dann ab 1.1. neu abgeschlossen. Das Auto dann am 5. Mai verkauft und da war es so, daß die Versicherung meinte, wir wären nicht 7000 km, sondern 10.000 km gefahren und dafür sollten wir ca. 40 Euro nachzahlen. Das sah ich nicht ein, wir waren in dem Jahr wirklich nicht mehr gefahren. Also 3 Briefe hin und her und dann wurde uns das Geld erlassen. Wir haben dann gesagt, wir teilen lieber den km Stand mit, das ist ehrlicher. Fahren wir zuviel, zahlen wir nach, fahren wir weniger, kriegen wir Geld wieder.
Das war der Hintergrund meines Tips.
Ich ja nicht bei jedem so.
Aber vielleicht doch dem einen oder anderen hilfsreich.
LG Velten



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