Mammographie: Habt Ihr es machen lassen ?

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Ich stimme ilwedritscheline irgendwie zu, aber wird man nicht irgendwie in eine Masse gezwungen es zu machen.
Mit andere Worten, wer es nicht machen läst ist eigenschuld wenn man Brustkrebs bekommt.
Oder irgendwann bekommt man es nicht mehr bezahlt etc.
Klar es gibt auch Patienten die jedes Jahr zu Mammografie waren und drei Monaten später hat es den doch erwischt.
Das ist ein Freundin von mir passiert.
Ich bin auch die Meinung das jeder für seinen Körper verantwortlich ist.
Wenn ich aber zum FA gehe der sagt Mammo ab 50 ist sehr wichtig weil der Körper sich ändert.
Was soll er anders sagen?
Vor der letzte 2 Mammo war ich 10 Jahren nicht, weil ich das mein Brust die ich auch regelmäßig abtaste nicht antun wollte.
Leider wird es immer mehr vom Gesundheitsreform vorgeschrieben wie wir mit unsere Körper umgehen mussen.
Was dieses Jahr gut ist vielleicht nächstes jahr wieder nicht gut :labern:

Moin Bi(e)ne,

hast Recht, das Detail mit dem etwas fragwürdigen Umgang bezüglich Datenschutz habe ich glatt unterschlagen. Das könnte man auch anders handhaben und damit die Intimsphäre der Patientin respektvoller behandeln. Doch da zeigt es sich wieder, dass der einzelne Patient mehr oder minder eine Nummer ist, die durchgeschleust wird, womit wir wieder beim kommerziellen Aspekt wären.

Doch das muss Jede selbst entscheiden, ob sie sich die Prozedur freiwillig regelmäßig antut, nur um ein gutes Gewissen zu haben. Nach meinem Wissensstand werden die meisten Veränderungen von der betroffenen Frau selbst beim Abtasten entdeckt. Wenn frau etwas entdeckt hat, kann sie immer noch zur weiterführenden Untersuchung gehen.

Davon abgesehen denke ich, dass eine positive Lebenseinstellung sehr viel zur Gesundheit beiträgt. Da möchte ich nur die "selbsterfüllende Prophezeihung" dazu anführen. Wenn ich vor etwas große Angst habe, ist es nach Murphys Gesetz wahrscheinlicher, dass es auch passiert. Sorge Dich nicht, lebe.


Moin Chucko,

magst Recht haben, dass ein gezielter Faustschlag oder Fußtritt beim Kampfsporttraining gefährlicher als eine flächige Quetschung sein kann. Doch da mache ich trotzdem keinen Unterschied. Gewalteinwirkung auf empfindliches Gewebe ist eben Gewalteinwirkung.

Und es gibt bei der Mammo ja durchaus auch einmal Pannen, wie Marge schrieb, bei der ein Blutgefäß platzte. Das Hämatom, das sich aus so etwas entwickelt, mag ich gar nicht ansehen. Auch Blutergüsse sind nicht ungefährlich fürs Gewebe.


Moin Internetkaas,

es zwingt Dich keiner, Dich regelmäßig screenen zu lassen. Ich betrachte mich als mündige Patientin, die mit ihrem Arzt durchaus darüber diskutiert, ob eine empfohlene Mammo wirklich sein muss und die nicht alles mit sich machen lässt. Und da lasse ich mir auch kein schlechtes Gewissen einreden.

Mein Arzt versuchte schon mehrfach, mich zur Mammo zu schicken, weil es in meiner Familie EINEN Fall von Brustkrebs gab und damit die Gefahr für mich, selbst daran zu erkranken ungleich höher sei, da erblich bedingt. Natürlich verunsicherte mich das auch, also googelte ich mich durch, wofür gibt es schließlich das Internet. Ergebnis: alles Panikmache. Statistisch gesehen macht es keinen Unterschied, ob man familiär vorbelastet ist.


Grüßle,

Ilwedritscheline

Ich danke Euch allen für Eure Zeit , die Ihr für meine Frage übrig hattet.
Die Antworten mögen unterschiedlich sein, daß ist normal und ich bin niemandem böse, der etwas anderes sagt.
Da ich aber jetzt 60 bin, Hormone schlucke, ein komisches Gefühl in der Brust habe, finde ich jetzt meine Entscheidung richtig.
Es kann sein, daß ich am 18.2. nicht mehr meiner Meinung bin. Auch das werde ich Euch berichten.
Nun aber habe ich mich entschlossen, den Termin wahrzunehmen und das ziehe ich jetzt auch durch.
Trotz Brustquetschen - so wenig habe ich auch nicht - und Strahlenbelastung.
Ich berichte Euch.
LG und danke Velten

Zitat (Internetkaas, 05.02.2010)
Ich stimme ilwedritscheline irgendwie zu, aber wird man nicht irgendwie in eine Masse gezwungen es zu machen.
Mit andere Worten, wer es nicht machen läst ist eigenschuld wenn man Brustkrebs bekommt.

Brustkrebs kann man auch bekommen, wenn man regelmäßig zur Mammografie geht. Diese Untersuchung, egal ob im Rahmen eines Screenings oder nicht, kann Krebs nicht verhindern sondern nur Veränderungen erkennen.

Zitat

Klar es gibt auch Patienten die jedes Jahr zu Mammografie waren und drei Monaten später hat es den doch erwischt.
Das ist ein Freundin von mir passiert.

Irgendwann entsteht so ein Teil- und meistens ist das zwischen zwei Untersuchungen... deshalb soll man ja regelmäßig an Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen und sich zwischendurch auch selbst beobachten.

Was übrigens Datenschutz, lautstarkes Befragen coram publico und so angeht: es geht auch anders. Sowohl bei meiner Gynäkologin als auch im Mammazentrum das ich aufsuche läuft das "unter vier Augen" ab. Am Tresen werd ich nur nach meinem Namen gefragt, alles andere (erster Tag der letzten Periode und so weiter) fragt mich die Arzthelferin in einem kleinen Untersuchungszimmer, in dem Blut abgenommen, Blutdruck gemessen etc. wird.

Bi(e)ne, sowas, wie du beschrieben hast, kenne ich auch nicht. bei uns gibt es fragebögen, die jeder ausfüllt und an der anmeldung wieder abgibt. ich würde mich einfach mal nach einer anderen röntgenpraxis umsehen.
ich habe bei anderen arztpraxen, bei denen die helferinnen bei der anmeldung fragten, warum ich gekommen sei, geantwortet, dass ich das mit dem arzt besprechen werde und nicht vor versammelter mannschaft. sie waren dann zwar maulig aber haben nicht weiter gefragt.

bei mir war es übrigens auch so, dass ich zur vorsorgeuntersuchung gewesen war und der arzt nichts ertastet hatte. mein späterer mammo-termin ergab aber leider das gegenteil. dazwischen waren 2-3 monate. so kann es gehen.
ich habe alles gut überstanden und bin froh, dass es noch rechtzeitig war.

VELTEN, ich hatte auch hormone(pflaster) genommen und hatte dabei immer irgendwie ein ungutes gefühl.
ich bin für mich auch der meinung, dass es ein auslöser für die erkrankung war. zu der zeit kam auch aus amerika die meldung, das es da zusammenhänge geben würde. ich würde in meiner damaligen situation und mit heutigem wissen, keine hormone mehr nehmen.

Liebe Kiki-elsa,
mit den Hormonen ist das so eine Sache.
Ohne kriege ich Hitzewellen ohne Ende, bin von jetzt auf gleich platschnaß am ganzen Körper, kriege Herzrasen und dann kann ich auch kaum schlafen.
Mit Hormonen eben die Sorge wegen Brustkrebs und anderer Folgen.
Nehme das Zeug jetzt seit 8 Jahren.
Ich will, wenn ich wieder zu Hause bin, mal mit der Gyn sprechen, ob es nicht doch andere Möglichkeiten gibt.
LG Velten

Huhuuu :-)

Eine Tante von mir wollte auch nicht, liess sich aber zum Glück von einer ihrer Schwestern doch dazu überrden. Die Ärzte entdeckten einen winzig kleinen Tumor, den man mit ertasten niemals gefunden hätte. Die Ärzte konnten ihre Brust retten und sie hat es sehr gut überstanden. Wenn man es mir anbieten würde, ich täte es ohne mit der Wimper zu zucken.

Lg, Kerstin

Liebe Velten,

es gibt wenigstens eine Alternative: Traubensilberkerze. Das ist ein pflanzliches Mittel, ein sogenanntes Phytohormon.

Grüßle,

Ilwedritscheline

... ja ich bekam auch eine Aufforderung und mein Mann sagte, gehe und wenn nichts ist, dann legt man es alma akta und fertig ist der Salat - aber nein, man hat etwas gefunden - war zur Biopsie und dann zur OP - es ist noch !!! kein Krebs, sondern eine Vorstufe dazu

" Ich habe mich gefreut, immer bei den Ärzten Oktober, November, Dezember, Januar und Februar " - meine Vorweihnachtszeit, Freude auf Weinachten und Jahreswechsel - einfach futsch !!!

Naja, bin zur rechten Zeit gekommen und es kommen dadurch auch noch paar Vorweihnachtszeiten, Weihnachten und Jahreswechsel !!!!

Grüße Euer Paulchen

Liebe Velten,

hab noch was vergessen: ich drück Dir ganz fest die Daumen, dass alles glatt läuft und Du ohne Befund wieder aus der radiologischen Praxis rausmarschierst. Versuche, Dich ein bisserl zu entspannen, wenn Du vor dem Röntgenapparat stehst. Möglichst gleichmäßig ein- und ausatmen und an irgendetwas Angenehmes denken.

Grüßle,

Ilwedritscheline

Danke noch einmal für die Zeit, die Ihr Euch für mich nehmt.
Ich werde versuchen, zu entspannen.
Am Besten denke ich an Euch und eure netten Bemerkungen.
Meine Freundin, bei der nur durch eine Mammographie der Krebs festgestellt wurde, ist heute zur Kur gefahren, um alles zu verarbeiten und sich zu entspannen.
Unsere Bekannte, bei der der Krebs agressiver war, wird jetzt auch bald zur Kur fahren.
Also eigentlich gute Aussichten für mich. Ihnen konnte Dank der Mammo geholfen werden.
Eigentlich doch toll, daß wir in einer Zeit leben dürfen, in der es Maschinen gibt, die einem zum Überleben helfen.

Der Gedanke gefällt mir, ich hoffe, ich denke daran, wenn man meine Brust zwiuschen die Platten drückt.
Immer nach dem Motto, jetzt ist es nur ein Moment, aber es folgen noch viele gute Momente.

Hauptsache, die Überweisung meiner Gyn ist bald hier.
LG Velten

So, gestern war die Mammographie.
Es war nicht schlimm und die Dame oder Ärztin war sehr mitfühlend und aufbauend.
Ich fragte gleich, ob ich quieken darf, falls es weh tut. Sie meinte, ich darf alles, bloß ruhig sein, während der Aufnahme.
Es ging dann besser als gedacht.
Leider stellte sich dann raus, daß ich tatsächlich einen Knoten habe. Der Arzt machte noch einen klärenden Ultraschall.
Dann riet er zu einer Stanzbiopsie.
Gestern war ich natürlich total geklatscht und irgendwie war mir auch kalt und plotzlich tat alles weh.
Heute habe ich bei der Diako in Flensburg angerufen, leider nur der Anrufwilli dran. Nun warte ich auf einen Rückruf.
Mit der Gyn-Praxis habe ich auch schon gesprochen.
Notfalls gibt es bei mir zu Hause in der Nähe auch eine Ärztin, die das macht.
Nun also warten, auf einen Termin. Die Schmerzen sind so gut wie weg.
Scheibenkleister, aber ich bin doch froh, daß ich es habe machen lassen.
LG Velten

Liebe Velten

:trösten: :trösten:

Velten, wart erst mal die Stanze ab, bevor du dich aufregst. Leicht gesagt, ich weiß... aber nicht alles, was im Röntgen oder im Ultraschall dubios aussieht, ist auch bösartig. Ich drück dir die Daumen, dass alles gut wird!!!

Ich habe auch schon links und rechts einen Knoten rausgeschnitten bekommen, war aber gutartig, nur Knorpel.
Hoffe bei Dir ist´s auch so! Gute Besserung und Daumen drück :blumen:

Liebe Velten :)

versuche bitte ein wenig ruhig zu bleiben, nicht leicht ich weiss.
Ich kann mich noch gut erinnern als meine Diagnose kam - aber schlussendlich hat sich doch alles zum guten gewendet, wünsche dir ganz viel Glück und halte dir die Daumen :trösten:

Vielen Dank für Eure netten Worte und den Beistand und Dir Bonny für die überaus liebe PN. und auch Omanate.
Ich habe nun einen Termin für den 8.3. um 10.45 in Flensburg für die Stanzbiopsie.
Ich versuche, alles positiv zu sehen und bin eigentlich nur froh, daß ich auf meine innere Stimme gehört habe und die Mammographie habe machen lassen.
Ich glaube auch daran, daß alles gut wird.
Ich berichte weiter.

Bearbeitet von velten am 20.02.2010 10:11:11

Ich drück die die Daumen, dass alles gut ist. :)

Liebe Velten,
auch ich drück dir ganz feste die Daumen das es was harmloses ist :daumenhoch:

Liebe velten,
*ganzdolldaumendrück*,daß alles gut verläuft.Einen dicken :trösten: von mir. :blumen:

VLG

Pompe

velten,
so lief es bei mir auch. wird die stanze im krankenhaus gemacht? bei mir war es im krankenhaus und der arzt, der mich später operierte.
mach' dich nicht verrückt, warte ab. du kannst im moment doch nichts tun.

ich würde dir vielleicht raten,wenn du operiert werden müßtest, in ein krankenhaus (mamma-zentrum)zu gehen, dass damit viel erfahrungen hat und wo du auch gute nachsorge bekommst.

Ja, ich lasse es in Flensburg in der Diako machen, dort ist ein Mammazentrum. Sollte es zu einer OP kommen, reise ich wohl von zu Hause mit dem Zug an.
Jetzt sind wir noch im Urlaub auf Sylt.
Was sich so Urlaub nennt.
Mein Mann dauernd beim Arzt oder zur CT im Krankenhaus und ich nun noch wegen der Knoten nahc Flensburg.
Aber bei uns zu Hause ist es noch schwieriger.
Nervös werde ich zwar langsam, aber ich rede mir auch gut zu.
Mal sehen, wer gewinnt.
LG Velten

velten, ich war auf sylt zur reha. ist direkt neben der nordseeklinik. beste lage zum strand.

ich weiß, es ist leicht zu sagen "mach' dich nicht verrückt und warte die stanze ab". das kann aber nur jemand sagen, der noch nicht in der situation war.man malt sich das schlimmste aus und macht sich dadurch verrückt. das ist ganz normal.
ich bin in der beziehung eher der "verdränger" und will alles nicht so an mich rankommen lassen. ich habe immer gedacht, dass kann nicht ich sein, der das passiert. ich habe festgestellt, wenn man offen mit der situation umgeht, ist sie leichter zu verarbeiten. ich habe alles gut überstanden und nach 5 1/2 jahren keine neuerkrankung. und ich bin nicht die einzige.
also, kopf hoch. ich drücke dir die daumen, dass es nichts bösartiges ist.

gruß auf meine lieblingsinsel
von
kiki-elsa

Wie lieb von Dir, Kiki-Elsa, ich freue mich, daß es Dir wieder gut geht.
Ich kenne die Reha. Haben wir für eine Freundin ausgesucht.
Ich versuche auch, alles zu verdrängen und sage, ich muß ja nicht alles haben.
Aber wie sagte die Bischhöfin Käßmann, es kriegen so viele Brustkrebs, warum ich nicht. Ich sage, gut aber ich muß es nicht haben.
Nach den Aussagen des Radiologen sollte ich ganz entspannt sein.
Ich grüße Dich von der Insel.LG Velten

Bearbeitet von velten am 28.02.2010 11:03:11

@ Velten,

glücklicherweise habe ich keine eigenen Erfahrungen, aber ich drück Dir die Daumen für die Gesundheit. :blumen:

Hallo Mädels,
ich bin mit 32 Jahren an Brustkrebs erkrankt, habe den Tumor selbst getastet.
Ich kann nur jeder Frau raten zur Mammographie zu gehen. Wenn man noch jung ist und nicht zur Risikogruppe gehört, muß man in jedem Fall die Selbstabtastung machen und bei Befund oder Unsicherheit zum Gyn gehen. Ich würde im Zweifel die Mammographie auch selbst bezahlen.
Viele Ärzte bieten die erweiterte Krebsvorsorge auch als sogenannte "IGEL" an.
LG Manuela

PS. Ich habe seit der Erkrankung 1993 insgesamt fast 40 OPs über mich ergehen lassen müssen. Ich höre immer:"Bei ihrer Vorgeschichte!"......
Die Angst bleibt bleibt glaub ich, lebenslang. Aber man lernt damit zu leben, obwohl manche Ärzte die Gabe haben, einen völlig zu verunsichern.

Bearbeitet von hexe61 am 28.02.2010 12:04:19

wenn auf der überweisung des arztes zur mammografie "risikopatientin" stand, wurde bei mir immer alles von der kasse bezahlt. vielleicht sollte man den arzt mal daraufhinweisen und sich auch bei seiner kasse erkundigen.

ich habe gerade gelesen, dass kernspin eigentlich die beste möglichkeit ist um brustkrebs zu erkennen. bei mammo würden nur um die 30 % der tumore entdeckt und bei kernspin mindestens die doppelte menge.
ich werde das nächste mal sehen, dass ich das machen kann. ich glaube, da muß man aber die ganze zeit auf dem bauch in der röhre liegen. das wäre für mich schlimmer als "gequetscht" zu werden.

Kernspin-Tomografie ist so 'ne Sache... zum einen ist die Untersuchung deutlich aufwändiger als die Mammografie (sowohl finanziell als auch zeitlich), zum anderen gibt es grad bei der MRT auch deutlich mehr falschpositive Ergebnisse, will heißen da "leuchtet" irgendwas, dann wird weitergehende Diagnostik incl. Punktion und so weiter betrieben. Bei jeder Punktion werden auch Narben im Inneren verursacht- und die wiederum können sowohl bei der Mammografie als auch bei der Mamma-MRT wieder zu falschpositiven Ergebnissen führen. Ich hab mich mal ausführlich mit meinem Mann darüber unterhalten und der meinte, für mich wäre trotz Risikofaktoren (Microkalk und so weiter) erst mal besser, eine normale Mammografie plus Ultraschall zu machen. Die wäre eher was für Frauen, die aus welchem Grund auch immer Silikon eingebaut hätten.

Zitat (kiki-elsa, 01.03.2010)



ich werde das nächste mal sehen, dass ich das machen kann. ich glaube, da muß man aber die ganze zeit auf dem bauch in der röhre liegen. das wäre für mich schlimmer als "gequetscht" zu werden.

kiki-elsa
du brauchst keine Angst vor der Röhre haben ,ist zwar eng aber nicht wirklich schlimm (außer man hat extreme Platzangst)
Ich war schon öfters drin allerdings lag ich auf den Rücken....einfach die Augen zumachen und an was schönes denken ;)

ich war auch schon häufiger in der röhre. solange mein kopf draußen ist, habe ich kein problem damit. wenn nicht, gehe ich in eine praxis, die ein sandwich-gerät hat. das ist nicht rund sondern wie 2 brötchenhälften und man liegt dazwischen.
valentine , im hamburger abendblatt war am wochenende gerade ein bericht über kernspin- untersuchungen der brust. und der vergleich zur mammografie. vielleicht kann man ihn über das internet lesen. das könnte dein mann sich evtl. mal ansehen.

Meine Gyn wollte mich eigentlich nur zum Mammographie Screening schicken.
Erst, als ich ihr sagte, daß es in meiner Familie Brustkrebs gab, bekam ich die Überweisung zur Mammo in der Klinik Sylt. Auch der danach gemachte Ultraschall wurde auf Grund des Befundes bezahlt.
Nun habe ich die Überweisung in die DIAKO Flensburg.
Scheinbar wird mit Vorgeschichte alles bezahlt, ohne nicht.
So jedenfalls die Aussage meienr Gyn. Die Krankenkassen zahlen nur bei Problemen oder Vorgeschichte.
Gesgtern sah ich dann noch einen Beitrag ich glaube WDR Markt über Chemo und entsprechende Untersuchungen.
N, ich lese es nochmal nach im Internet, hoffe aber, daß ich damit nichts zu tun bekomme.

Man denkt ja nicht, wieviele Frauen betroffen sind, bzw. Erfahrungen haben.
Danke allen, die sich geoutet haben und mir Mut zusprechen.

Ich kann jetzt im Augenblick nur sagen:

Mädels nehmt die Angebote an. Mein komisches Gefühl hat sich ja teilweise bestätigt. Gut, daß ich nicht länger gewartet habe. Und das "Quetschen" war zumindest bei mir, nicht so schlimm, wie erwartet.
LG Velten

hier ist der artikel:

http://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundhe...ut-erkannt.html

hallo velten, ich habe "nur" bestrahlungen und keine chemo bekommen. dann 5 jahre antihormontherapie. es wird alles induviduell auf die art des tumors abgestimmt.
also, nicht zu sher schwarz sehen.
genieße deine zeit auf sylt. gerne wäre ich jetz auch dort. eine freundin hat 3 fewo in westerland und da war ich zuletzt im sept. eigentlich bin ich immer reif für die insel!

Bearbeitet von kiki-elsa am 02.03.2010 11:17:56

Zitat (kiki-elsa, 02.03.2010)
valentine , im hamburger abendblatt war am wochenende gerade ein bericht über kernspin- untersuchungen der brust. und der vergleich zur mammografie. vielleicht kann man ihn über das internet lesen. das könnte dein mann sich evtl. mal ansehen.

Ich sag's nur ungern, aber... mein Mann ist Radiologe, hat bereits während seiner Facharztausbildung sich intensiv mit MRT beschäftigt, war eine Zeitlang Oberarzt im Kernspin und hat sich dann 1993 niedergelassen- seitdem macht er nix anderes als Kernspintomografie. Er bildet sich regelmäßig fort, geht auf Kongresse, liest Fachliteratur, hat sich einen sehr guten Ruf auch international erworben und was Diagnostik angeht, vertraue ich ihm blind. Übrigens gehe ich zwecks Mammografie zur "Konkurrenz", und die sagen genau das selbe. (Warum ich nicht in die Praxis meines Mannes gehe... mangelndes Vertrauen in das Können der Kollegen ist es nicht, ich mag mich nur nicht vor Kollegen, mit denen ich auf Praxisfestivitäten voll angezogen Smalltalk mache, halb ausziehen und abtasten lassen).

War bei Markt auf WDR, ich habe den Artikel gefunden, aber wie man einen Link setzt, weiß ich nicht.Danke Valentine, daß auch Du dich für mich geoutet hast, bzw. Deinen Mann.
Ich warte jetzt erst mal ab, was am Montag raus kommt.
Wir haben noch 10 Tage auf Sylt, dann geht es wieder nach Hause.
LG Velten

valentine, ich hatte schon sowas vermutet. ist er zufällig im hamburg raum?

Nee, Kiki, das wäre wohl etwas weit zum Pendeln, wir wohnen mitten in Oberbayern.

velten, wie ist es gelaufen? gibt es entwarnung?

So, gestern war nun der Tag der Stanze in Flensburg.
Sehr nette Schwestern und ein sehr freundlicher Arzt, ca 35 Jahre, untersuchte mich noch einmal mit Ultraschall, stellte dann aber fest, daß der Radiologe, der bei mir die Untersuchung gemacht hatte, der einzige ist, dem er vertraut.
Nach langer Beratung hat er dann die Stanze gemacht und auch jeden Schritt erklärt. Es musste nur einmal die Teilnarkose nachgespritzt werden. Die Entnahme tat daher nicht weh, es war nur mühsam, die ganze Zeit meinen Arm nach oben zu legen und die Hand unter dm Kopf zu behalten. Das ganze ca. 1 Stunde lang.
ER gab die Hoffnung, daß es nur ein Fettknoten sei, auf erklärte mir aber, ich solle keine Sorge haben, Krebs tut nicht weh. Da ich aber ein leichtes Ziehen in der Brust bemerkt hatte, ist es wohl gutartig.
Na, jetzt heißt es abwarten. Freitag soll ich telefonisch Bescheid bekommen. Eigentlich wollten wir am Sonntag wieder nach Hause fahren. Nun hängt es von dem Befund ab, ob ich in Flensburg operiert werden muß oder nach Hause fahren kann.
Ich hatte alle Eure guten Wünsche im Gepäck und hoffe auf einen guten Ausgang.
LG Velten

Gestern war ich zu ko, um mich zu melden. Habe eine Flasche Sekt getrunken und bin schlafen gegangen.
Die Fahrerei war schon sehr lang, je 2 Stunden hin und her und dann war es eben alles nicht ganz so lustig, aber ich fühlte mich gut aufgehoben.

Velten, die Daumen bleiben gedrückt!

Ich war heute wieder zum "Busenquetschen" im Mammazentrum. Da, wo ich war, wird moderat komprimiert, ich habe nichts gespürt, es war nicht mal ansatzweise unangenehm. Summa summarum hat der Besuch in der Praxis 75 Minuten gedauert, allerdings war ich 15 Minuten vor dem Termin bereits dort, die muss man von der Wartezeit abziehen. Können die doch nix für, wenn ich zu früh ankomme ;) Es war übrigens alles in Ordnung.

Valentine, da freu ich mich sehr für Dich.
Ich fand die Mammo selber auch nicht so schlimm. Bei mir hatte alles mit Nachbesprechung und Ultraschall ca. 2 Stunden gedauert.
Gestern die Biopsie das waren dann mit Nachsorge auch nur 2 Stunden. Obwohl, wenn man auf der Liege liegt, zum Glück auf dem Rücken - meint man, die Zeit wäre ewig.
Heute fühle ich mich nur noch etwas eingeschränkt.
Am Schlimmsten sind die Stellen, an denen das große Pflaster saß. Ich bin doch allergisch gegen jegliche Pflaster. Durfte ich aber nach 6 Stunden abmachen, da ich ziemlich geblutet hatte.
Nun müssen die kleinen Pflaster noch bis Donnerstag drauf bleiben. Geht aber auch.
LG Velten

velten, nun bist du schon wieder einen schritt weiter! step by step, anders geht es nicht. nun warte man erst mal das ergebnis ab und dann geht es weiter.
ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich riesige pflaster hatte. ich muß allerdings sagen, dass das stanzen bei mir sehr schmerzhaft war. ich hatte wirklich das gefühl, dass mir was rausgerissen wird.
damit wollte ich dich vorher nicht verunsichern. gut, dass du es nicht so empfunden hast.

vielleicht kannst du dich melden,falls du in der lage dazu bist, wenn du das ergebnis hast.

ich habe übrigens gestern mit einer freundin, die ich bei meiner reha auf sylt kennengelernt habe, einen einkaufsbummel gemacht. wir haben beide jetzt unsere 5 jahre nach der erkrankung rum und es geht uns gut.
:D
bei dir wird auch alles gut, die medizin entwickelt sich so rasant weiter, dass die heilungschancen immer höher werden. vor allen dingen, wenn die erkrankung früh erkannt wird.

ich drücke dir ganz fest die daumen. genieße die letzten tage auf der insel!

liebe grüße
kiki-elsa

Auf jeden Fall melde ich mich, wenn ich das Ergebnis habe.
Kann sein, daß es erst Samstag ist, weil wir am Sonntag ja nach Hause wollen.
Noch denke ich eigentlich positiv. War gerade beim Frisör und habe mir nebenan ein Paar Schuhe bestellt. Also, daß macht man ja nicht, wenn man schlechte Gedanken hat.
Ich muß ja auch nicht alles kriegen.
Es freut mich, Kika-Elsa, daß es Dir auch jetzt nach 5 Jahren immer noch gut geht.
Wir alle, die etwas mit der Brust hinter uns haben, sollten anderen Mut machen.
, zur Mammographie zu gehen. Zahnarzt ist schlimmer, fand ich.
Natürlich tut mir alles etwas weh, die größten Probleme habe ich aber tatsächlich mit den Pflastern. Bin wohl doch ein Elefant. Dick, aber dünne empfindliche Haut.
Überall, wo das Pflaster war, ist es rot und blau angelaufen und juckt total.
Morgen darf ich nun die kleinen Pflasterstreifen abmachen. Muß mal sehen, wir das geht, weil das Stanzloch doch sehr geblutet hatte und nun ist alles fest gebacken.
Notfalls dusche ich, bis es ab geht. Das darf ich ja Morgen auch wieder.
So, das war der letzte Bericht bis zum Freitag, jetzt denke ich mal 2 Tage nur an Urlaub. Haha.
LG Velten und vielen Dank an Euch

Bearbeitet von velten am 10.03.2010 11:26:26

Alles Gute Velten! Immer positiv denken, wir hoffen mit dir, das alles gut ist!
An alle anderen:
macht euch nicht sofort verrückt, wenn die Mammographie negativ ausfällt - meine Ärztin erzählte mir selber von der relativ hohen Irrtums-Rate! Also notfalls mehrfach prüfen lassen, bevor ihr euch verrückt macht! Ich musste 2 Jahre alle 6 Monate hin zum kontrollieren, dann kam die endgültige Entwarnung!
Wünsch euch allen gute Gesundheit!

Du hast Recht Kroete, ich versuche auch positiv zu denken.
Gestern habe ich die Pflaster runtergemacht, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das Loch ist ganz klein, habe nur noch ein klitzekleines Pflaster drauf. Die meisten Probleme haben die Pflaster bereitet.
Ansonsten ist es auszuhalten. Leider können die Ärzte ja nicht gleich sagen, wie die Probe ist. Aber morgen bekomme ich Bescheid.

Wirklich an alle:
Wenn Ihr das Gefühl habt, es stimmt was nicht, geht hin zur Mammographie. Es ist nicht so schlimm, wie einen Zahn gezogen zu bekommen.
Auch die Stanze ist nur wegen der blöden Haltung meiner Arme so schlimm. Die alten Gelenke wollen nicht mehr so.
Sonst keine Schmerzen, alles nur Nervensache.

Sonntag fahren wir nach Hause und wenn wirklich eine OP nötig ist, fahre ich mit dem Zug nach Flensburg.
So eilig kann es nämlich selbst im Fall der Fälle nicht sein.

Ich melde mich, sobald ich etwas Neues weiß.
LG. Velten

Hallo Velten, bevor du planst was du machst, wenn... wart doch erst mal das Ergebnis ab ;)

Wenn du es dann hast und es ist leider positiv, dann hast du immer noch Zeit genug, um zu planen. Beim Brustkrebs muss man nicht jetzt gleich sofort tätig werden, man hat durchaus genug Zeit, um sich ggf. eine zweite Meinung bezüglich des Vorgehens einzuholen, die für sich beste Klinik zu finden und so weiter. Auf eine oder zwei Wochen hin oder her kommt's da wirklich nicht drauf an (auf zwei Monate hin oder her allerdings schon...)

Ja, Valentine, so habe ich es heute Nacht auch beschlossen.
Sonntag wären wir auf jeden Fall nach Hause gefahren.
Also fahren wir erst mal und dann sehen wir weiter.
Ich gehe eigentlich auch davon aus, daß alles positiv- im ärztlichen Sinne also negativ ist.
Und wenn nicht, plane ich in Ruhe von zu Hause weiter.
Vielen Dank, Velten

Bearbeitet von velten am 11.03.2010 10:53:31

Ihr sollt es als 2. wissen.

Es ist nicht bösartig.

Ich bin so glücklich.

Sonntag fahren wir also nach Hause, Urlaub zu Ende.
Am 14.4. habe ich ein en Termin bei meiner Gyn. dann sprechen wir weiter, was es ist.

Ich habe beschlossen, das Knübbelchen wird adoptiert, wenn es brav ist, kann es bei mir wohnen.

Ich danke Euch allen für Eure guten Wünsche und Gedanken.

LG Velten

Ach Velten, ich habe nicht mitgeschrieben, aber den Thread sehr aufmerksam verfolgt, weil bei mir auch eine Mammographie ansteht. Ich freue mich sehr für dich! Herzlichen Glückwunsch!
:) :) :) :blumen:

Velten, das freut mich riesig für dich!!!

Danke Bienenstich,
hab keine Angst, die Mammographie ist wirklich nicht schlimm. Alle hatten mir hier geraten, an etwas Schönes zu denken. Hat mir geholfen und immer der Gedanke, dauert ja nicht lange.

Valentine auch Dir danke, auch Deine guten Gedanken haben mir geholfen. Und Deine positiven Berichte.

Ich würde es jederzeit wieder machen lassen. Auch wenn es einige Tage Sorgen und einige Tage Pflasterschmerzen bedeutet haben.

Mal sehen, ob es nun ein guter Tumor oder nur ein Fettplocken ist. Das höre ich am 14.4. aber bis dahin bin ich ohne Sorge und heute Nacht werde ich wohl wieder gut schlafen.

Alles Liebe, bis bald

Eure sehr sehr glückliche Velten.

PS Ich hatte schon zu meinem Mann gesagt, jetzt kriege ich Rente, die Geldsorgen sind vorbei, da fängt die Gesundheit an, mich umzuwerfen.

Nein, sie schafft es noch nicht.!!!!!!!! :rolleyes:

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