gekündigt, weil ich krank war? Kündiung, krankschreibung


Hallo!!!

ich bin neu hier und ich hab ein wenig frust auf der seele.
Leider bin ich gekündigt wurden innerhalb der Probezeit ohne angeaben von Gründen. ich selber vermute mal das es mit meiner ABU zu tun hat.
ich habe mich am Auge operieren lassen, das musste sein, weil ein blutschwamm meinen Tränengang blockiert hat und ich deshalb gesundheitliche Probleme hatte.
Der Termin stand schon vor der Arbeitsaufnahme fest und ging auch nicht mehr zu verschieben. ich wollte mich nach meinen Abschulßprüfungen operieren lassen. Nur das ganze hat sich halt hingezogen mit den ganzen Untersuchungen und so.
Auf jedenfall hatten die ärzte gesagt 2 wochen bin ich krank und dannach wieder einsatzfähig. so hab ich das auch meiner ehemaligen Chefin gesagt. Nur leider gab es kopmlikationen und ich war 4 Wochen krank geschieben. Kaum war ich wieder auf Arbeit, gabs auch schon die Kündigung ohne Angaben von Gründen.
Ich war total fertig gewesen, ich hab ja von all den nichts geahnt woher auch?
Am nächsten tag bin ich dann auf Arbeitsamt um mich arbeitslos zu melden.
Ja sehr schön ich bin extra 100 km wegen den Job von zu hause wegezogen und kann nicht mehr zurück ziehen wegen den dämlichen alg II. Das hat mir schon den Boden unter den Füßen weggezogen.

Ich hab mich dann für die restliche zeit krank schreiben lassen, ich weiß das dies nicht in Ordung war. Nur ich war so wütent auf die Frau und auch auf mich. wenn ich so auf Arbeit gegeangen wäre hätten nur die Bewohner unter meiner Laune gelitten. Das soll keine entschuldinug für mein Verhalten sein.

Das ganze ist jetzt einen Monat schon her, nur es macht mich immer noch wütent. Eine neue Arbeit hab ich auch nicht obwohl ich wirklich bemühe eine zu finden. Ich schreibe Bewerbungen, e-mails und telefoniere. Nichts kommt dabei raus. das ist schon sehr frustierent. ich könnt jeden tag heulen.

Tut mir leid das ich so jammere nur ich musste es mir mal von der seele schreiben.


Haben denn die Sachbearbeiter vom Arbeitsamt nichts gesagt?
Hast du nochmal mit den Chef´s gesprochen?

Also das tut mir wirklich leid. Es ist schon traurig, wie die Arbeitgeber mit einem umspringen können....
Ich kann dir nicht wirklich helfen außer mich mit dir zu ärgern, über Ämter und Arbeitgeber.

Ich wünsche dir alles Gute!


Hast du vor Antritt der Arbeit schon von deiner OP erzählt, oder erst nach dem du schon angefangen hattest dort zu arbeiten?
Wenn letzteres der Fall war fühlt sich der AG evtl. hintergangen... egal ob du 2 oder 4 Wochen gefehlt hast. Wenn du es schon vor Vertragsunterzeichnung mitgeteilt hast, dann solltest du evtl. nochmal mit ihm reden. Weil dann kannst du ihn evtl. überzeugen, dass du deinen Job richtig erledigen kannst wenn er dir noch eine Chance gibt. Dass du die Restarbeitszeit "blau" gemacht hast ist natürlich nicht gerade förderlich. Aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

Ich drück dir die Daumen, dass du schnellstmöglich wieder was findest. Ach ja, auch ALG2 empfänger können unter gewissen Umständen umziehen... lass dich einfach mal beraten oder google ein wenig rum.

Viel Glück!


Du hast als Arbeitnehmer sehr viel auf dich genommen für einen Job.
Das finde ich sehr mutig von dir. Du hast auch mit offenen Karten gespielt und gesagt, dass dich eine OP erwartet, die ca 2 Wochen Arbeitsausfall mit sich zieht.

Nun haben sich die zwei Wochen auf vier Wochen hingezogen. In dieser Zeit hat dein ehemaliger Arbeitgeber viele Kosten nur allein für dich auf sich genommen, ohne eine Leistung zu erhalten.

Du warst in der Probezeit, da können die dich ohne Angabe von Gründen kündigen.
Ich gehe jetzt hier mal davon aus, dass in dieser Firma kein Betriebsrat existiert.
Erinnert mich so ein bischen an meinem ehemaligen Arbeitgeber. Nur nicht husten, man könnte ja gekündigt werden

Nun verliere mal nicht den Mut, bewerbe dich weiter. Du hattest ja Qualitäten, die dein ehemaliger Arbeitgeber geschätzt haben. Ich bin sicher, dass diese Qualitäten wieder jemanden anderem ins Auge springen.

Sei mir bitte jetzt nicht böse: aber leider ist es momentan nicht eine sehr gute Zeit, irgendwo neu anzufangen und gleich mit vier Wochen Krankheitsausfall zu glänzen. Ich hatte bisher auch einen sehr kulanten Arbeitgeber. Aber auch bei uns werden gerade diesbezüglich (trotz Betriebsrat) viele Kündigungen ausgesprochen.


in der probezeit ist alles möglich.fristlose kündigung mit angabe von gründen oder frist mit 14 tagen ohne angabe von gründen.vllt liest du mal hierweiter,damit du weisst was das deutsche recht alles möglich macht ,bzw was sich alles deutsche AG einfallen lassen.


ich hatte es ihr schon vor der Vertragsunterzeichnung gesagt das ich die Op habe. Bzw eben machen lassen muss. Ich fands halt unfair ihr das nicht gleich zu sagen. Druch die magenelte trännenflüssigkeit war mein Auge ständig entzündet. das ist ja auch keine Sache.
Das Komplikationen gab dafür kann ich wirklich nichts.

Vorher hat sie ja auch nichts gesagt, dass es ein problem wäre. sie wusste ja auf was sie sich einlässt und hätte mich nicht nehmen müssen.

Die SB auf der ARGE waren nicht gerade amüsiert, als ich dort war. Zumind. meinte die SB ich sollte doch wieder zu meinen Eltern ziehen usw. Dann hat sie gesagt ich bekomm meine Kdu nicht gezahlt. ich hab beides bekommen totz U25 gesetzt. Stolz bin ich da aber nicht drauf, zum heulen ist das alles.

Naja wenigsten kann ich nächsten Monat einen 1 Euro job machen, um den ich gebeten habe, damit ich nicht ganz zu hause verblöde. Schaden kanns ja nicht.

Bearbeitet von schwarzesschaf am 28.02.2010 20:29:28


Zitat (schwarzesschaf @ 28.02.2010 20:25:38)
Naja wenigsten kann ich nächsten Monat einen 1 Euro job machen, um den ich gebeten habe, damit ich nicht ganz zu hause verblöde. Schaden kanns ja nicht.

Nein, ehrliche Arbeit schadet und schändet nicht.

Du kannst dich immer noch weiter bewerben. Sich aus einer bestehenden Position - auch wenn es nur ein 1€ Job ist - ist immer noch besser als in der Bewerbung "arbeitssuchend" stehen zu haben.

Und wie du schon selbst sagst, verblödet man nicht daheim. Das ist auch wichtig.

Vllt. gibt es ja die Möglichkeit auf die Schnelle einen 400 Euro Job zu bekommen? Zur Not beim Mac Burger braten oder sowas...


Ja das hab ich mir auch schon überlegt. Nur ich sitze relativ auf den land fest. schlechte verbinung mit den öffentlichen verkehrsmitteln.
Ein Auto hab ich nicht mehr, mein kleiner ist nicht mehr durch den TüV gekommen, wirtschaftlicher Totalschaden. Ein neues kann ich mir nicht leisten, ich hab durch den Umzug keinerlei Ersparnise mehr.
Wir haben zwar einen Aldi und Netto da war ich schon die nehmen niemanden erstmal mehr.
Mc Donalds weiß ich gar nicht wo der nächste ist, aber das lässt sich ja ausgoogeln.
Aber eine Möglichkeit wäre es ja... .


Zeitungen austragen und oder Werbeprospekte... nur um Optionen auf dem Land aufzuzeigen...


ja danke werd mich morgen darum kümmern.

ich arbeite ehrenamtlich im Tierheim nebenbei noch.


Oder in ner Kneipe/Bar/Cafe kellnern... da gibbet immer Bedarf zumindest zu den Zeiten wo die anderen nicht können... Tagschichten oder die Spätschichten... gugg einfach mal nach!


naja kellern fällt aus. ich habe eine festgestellt matheschwäche. ich hab schon panik bei einfachen rechnungen. wenn man dort kopfrechnen muss auweia


Ok, dann ists eher der "Tellerwäscher-job" im Hintergrund... ;)


dann doch lieber tierheim fragen. ich hab schon mal in ner küche gearbeitet.... . naja ist nicht meine sache.
zeitungsaustragen find ich klasse, da kommt mein hund gleich mit. zum gassi gehen.


Du wirst schon was finden was dir gefällt, dich ausfüllt und zur Überbrückung reicht!
Viel Glück!


Bei einer Neueinstellung werden die ersten 4 Krank-Wochen ohnehin von der Krankenkasse bezahlt. Aber leider ist es eben so, dass diese Wochen dem Arbeitgeber als Arbeitskraft fehlen und das nötige Vertrauen damit evtl. auch in die neue Kraft.

Von daher in der Probezeit ist alls möglich von heute auf morgen..............!

Ich wünsche Dir ein glückliches Händlein für die Zukunft :blumen:


Grundsätzlich ist es bei einem Arbeitsverhältnis mit vereinbarter Probezeit üblich und zulässig, die Probezeit um die Krankheitszeit (in deinem Fall 4 Wochen bzw. 20 Arbeitstage) zu verlängern.

Eine Kündigung, die aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit ausgesprochen wird, wie in deinem Fall, würde ich eher auf die Einstellung des Arbeitgebers zurückführen, ich denke, deine Chefin war persönlich enttäuscht von der vierwöchigen Krankheit.

Ich würde nochmal das Gespräch mit deiner Chefin suchen, erklären, dass du keine "Blaumacherin" bist und ihr anbieten, dass Probearbeitsverhältnis um die o.g. 20 Tage zu verlängern und gut ist.

Viel Glück,
Nanika


während meiner ausbildung war das bei mir auch so. hatte bourn out war 2 wochen im krankenhaus und bin dann direkt wieder arbeiten weil ich angst um meine stelle hatte. (1. lehrjahr 8 monat) und bekam direkt nen aufhebungsvertrag und wuirde gezwungen ihn zu unterschrieben.
alle rechtlichen schritte haben zu nix geführt:(


Und wenn Du doch noch einmal mit der alten Chefin sprichst, so auf Praktikum-Basis ?
Aber vorher mit dem Arbeitsamt abklären.
Alles Gute, nicht böse sein, aber das war wohl ein Lehre für Dich ?
Ich meine, die 2, Krankschreibung, nicht die Krankheit.


Zitat (tatuelueue @ 06.03.2010 08:16:05)
bekam direkt nen aufhebungsvertrag und wurde gezwungen ihn zu unterschreiben.
alle rechtlichen schritte haben zu nix geführt:(

:trösten: Ist eine ganz fiese Sache.
So werden unliebsame Leute gerne "arbeitsrechtlich nicht anfechtbar" legal beiseite geschafft.
Die Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag wird ihnen abgepreßt, sie sitzen vor dem Mistbock von Chef, wie das Kaninchen vor der Schlange und bekommen weder ein Telefonat nach draußen noch Kontakt zu einer Vertrauensperson ermöglicht, bis die Unterschrift auf dem Aufhebungsvertrag ist. Weigern sie sich deutlich und lange standhaft, zu unterschreiben, geht der ganze Katalog mit gezieltem Psychoterror / Mobbing los.
Real praktizierter Arbeitnehmer"alltag", denn solche Vorgehensweise ist gar nicht so selten.

Durch kommt man mit Klagen gegen solche abgepreßten Unterschriften und die Säue, die sowas machen nur, wenn man vor Gericht am besten anhand von Fotos, Videos und Zeugenaussagen beweisen kann, daß man zu der Unterschrift mit vorgehaltener Waffe gezwungen wurde. ;)
Will meinen: gegen die, die Dich auf solche Weise behandelt und erfolgreich losbekommen haben, bist Du im Nachhinein und sowieso machtlos.

Edit: Ganz besonders gern wird dergleichen praktiziert, wenn eine Erkrankung aufgetreten ist, die kausal mit der bisher ausgeführten Arbeit im Zusammenhang steht.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 13.03.2010 04:29:23


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