Postbote ärgert Hund


Hallo zusammen,

mich würde mal eure Meinung interessieren.

Vorab: Meine Eltern haben einen kleinen Hund . Es ist ein ganz liebes Tier und tut niemandem etwas (sie hat quasi einen Vorwärtsgang und vier Rückwärtsgänge - sprich: sie hat vor anderen Menschen mehr Angst als Vaterlandsliebe, sobald jemand fremdes auf der Straße versucht, sie zu streicheln, versteckt sie sich immer hinter unseren Beinen.)

Jetzt ist es leider so, dass die Einfahrt des Nachbarhauses direkt an unseren Garten grenzt. Im Nachbarhaus ist hinten noch eine Wohnung, die vermietet ist. Somit muss zwangsläufig auch der Postbote dort lang. Mit unserem Nachbarn gibt es keinen Ärger. Lediglich der Postbote stellt sich an wie der erste Mensch. Meine Mutter hat mir schon erzählt, dass der immer unseren Hund ärgert, wenn der grad im Garten ist. Durch Zufall habe ich das letztens selbst miterlebt. Ich stand auf dem Balkon und habe mir das Schauspiel mal angesehen. Hund steht am Zaun und bellt (machen Hunde nunmal, würde sie wiehern könnte ich mit ihr zum Supertalent...). Anstatt dass der Postbote aber nun normal an dem Tier vorbeigeht und gar nicht auf sie reagiert (ich erwarte ja noch nichtmal, dass er mit ihr redet), rennt er auf sie zu und reißt die Arme hoch etc.

Dummerweise musste der Postbote danach noch zu uns an den Briefkasten. Da habe ich mir den mal zurecht gepfiffen. Ging bei ihm aber anscheinend das eine Ohr rein und das andere raus.

Nun möchte ich gerne von euch wissen: Ist es zuviel verlangt, dass er unseren Hund nicht mehr ärgert? Ist es zuviel verlangt, dass er einfach nur an dem Tier normal dran vorbeigeht?

Lg,
Amazia

P.S.: Ich hoffe, ihr blickt bei meiner Situationsbeschreibung durch...


Also ich muss schon sagen, das ist ja ein eigenartiger Postbote. Zurechtstauchen hat nicht geholfen?


Möglicherweise hat der Postbote schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht und ist sozusagen zum "Angstbeißer" geworden?

Vielleicht hilft es, wenn du die Sache nochmal in Ruhe angehst und Postler und Hund offiziell miteinander bekannt machst? Dann haben sie in Zukunft beide weniger Stress. :)


Das Zurechtstauchen hat gar nix gebracht. Er hat mich gar nichtmal beachtet. Auch auf die Frage "Warum ärgern Sie den Hund denn?" hat er nichts gesagt. Laut meiner Mutter hat es unseren Hund das früher gar nicht interessiert ob da jemand auf der Einfahrt gegangen ist. Bis dieser Postbote dann kam und sie geärgert hat.

Jeannie, deine Idee wäre einen Versuch wert. Ich fürchte nur, dass der Postbote da überhaupt kein Interesse dran hat. Anscheinend wechseln die aber auch häufig ihre Runden. Letztens war es nämlich ein ganz anderer, der war sehr freundlich. Von mir aus könnte der bleiben...


Wenn das wieder vorkommt... sprich ihn noch ein einziges Mal an und verspreche ihm, im Wiederholungsfall seine Vorgesetzten zu informieren. Ich glaube, das wird er nicht mögen.
Den Namen von dem Zusteller brauchst du gar nicht wissen, musst dir nur notieren wann (Datum, Uhrzeit) das war. In seiner Dienststelle wird man wissen, wer an welchem Tag welche Tour gefahren ist.


Hallo Valentine,

daran habe ich auch schon gedacht. Ich habe nur Angst, dass der Typ sich dann so dermaßen über mich ärgert, dass er beim nächsten Mal mit Rattengift o. ä. kommt. Vielleicht bin ich da aber auch nur etwas schizophren.

Bin halt etwas vorsichtig, bei uns daheim wurde schonmal der Hund eines Bekannten vergiftet. Da war es dann allerdings nicht der Postbote, sondern der Nachbar. Zum Glück hat der Hund überlebt, aber die Bekannten haben ihn dann schweren Herzens abgegeben, weil sie Angst hatten, dass der Nachbar irgenwann mal "Erfolg" hat...


Zitat (Valentine @ 09.08.2010 15:15:46)
Wenn das wieder vorkommt... sprich ihn noch ein einziges Mal an und verspreche ihm, im Wiederholungsfall seine Vorgesetzten zu informieren. Ich glaube, das wird er nicht mögen.
Den Namen von dem Zusteller brauchst du gar nicht wissen, musst dir nur notieren wann (Datum, Uhrzeit) das war. In seiner Dienststelle wird man wissen, wer an welchem Tag welche Tour gefahren ist.

Ganz genau die gleichen Gedanken gingen mir beim Lesen des Eingangspostins auch sofort durch den Kopf, nämlich "Postbote versaut Hund" wo man ansonsten überall genau das Gegenteil hört und liest. :blink:
Der Kerl scheint ein Hundehasser zu sein, also ist Vorbeugen a la Valentines Vorschlag besser als (schlecht mögliches) Heilen.
Mit Rattengift wird er, wenn er nicht völlig durchgeknallt ist, schon nicht kommen, denn dann hättet Ihr ihn gleich am Allerwertesten, wenn es sonst keinen einzigen Hundefeind in der ganzen Gegend - bis auf diesen Postboten - zu fürchten gibt. ;)

Das ganz Dumme an der Geschichte ist, daß das bis dahin friedliche und freundliche Hundchen, was Menschen bisher nur ebenso freundlich kennengelernt hat, nun mitbekommt, daß es auch noch eine andere Sorte Mensch gibt, die in genau der Kleidung, zu genau der Zeit und in der selben Mission den Hof betritt... es wird also anfangen, sich zu wehren und den Hof vor diesem bösen Menschen zu bewachen. Das wäre völlig fatal für kommende Briefträgergenerationen, sollte dieser unmögliche Kerl denn irgendwann ausgewechselt werden / einen anderen Zustellbezirk bekommen.
Das Hundchen unterscheidet dann nicht mehr, wird wenigstens fürchterlichen Rabatz machen und in jedem Postboten wieder den Bösen vermuten.

Mein Rat: Den blöden Postboten abpassen und versuchen, mit dem Hundchen in Frieden zusammenzuführen: "Sehen Sie, wenn Sie freundlich zu ihm sind, ist der auch ganz nett zu Ihnen! Der will Ihnen doch gar nix."
Am besten soll er sich mit einem Leckerli präparieren, damit der Hund lernt: "Postbote = prima!"
Das Ganze regelmäßig auch ohne direktes Coaching beobachten... aber ich fürchte fast, dem Typen ist dahingehend nicht konstruktiv zu helfen, wenn er einmal grundsätzlich gegen Hunde eingestellt ist.
So bleibt nur noch der Weg zur vorgesetzten Dienststelle.

Mensch, was haben wir gute Postboten... sowas kenne ich von unseren gar nicht.
Im Gegenteil: der apportierfreudige Labrador oder Schäferhund bekommt bei unserer lieben Posttante sogar, wenn gewünscht, die Briefe ins Maul übergeben und darf sie Herrchen bringen, wenn es daneben oder in der Tür steht und sich darüber freut. :wub:
Aber die Frau ist auch selbst Hundesportlerin, alle Hunde der ganzen Gegend lieben sie.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 10.08.2010 01:27:36

Hallo,

viele Postboten haben viele negative Erfahrungen mit Hunden gemacht und reagieren daher völlig irrational wenn es um den treuen Freund des Menschen geht. Nicht umsonst kursiert in diesen Reihen der Spruch " Keine Angst der will nur spielen, der bringt ihren Arm gleich wieder!!!"
Anpfeifen bringt daher meist gar nichts, sondern löst höchstens noch mehr Abwehr aus. Kann natürlich sein das du da auf einen besonders ausgeprägten Hundehasser gestossen bist. Denoch würde ich es noch mal im guten versuchen und ihn bitten es zu unterlassen den Hund zu verschüchtern. Der Hund ist, so habe ich es aus deinen Zeilen gelesen, ja wohl hinter einem Zaun und kann daher dem Pflastertreter nicht gefährlich werden.
Sollte Deine Appelle allerdings ungehört bleiben würde ich die Servicehotline der Deutschen Post AG anrufen und den Sachverhalt schildern. Das geht dann an die zuständige Dienststelle und er gute Mann darf sich dazu äussern. Manchmal wirkt das wahre Wunder.


Vieleicht will der Postbote ja auch nur Spielen?! :lol:


Ich glaube, ich werde es wirklich mal versuchen ihm klar zu machen, dass der Hund ihm nix tut, wenn er dem Hund nix tut. Vielleicht zeigt es ja Wirkung. Der Hund ist immer hinter dem Zaun, er kann auch nicht nach vorne auf die Einfahrt, da wir da noch ein Gartentor haben und kann somit nur in den Garten.

Sollte alles nichts nützen, werde ich mich dann wohl mal an die Deutsche Post wenden (auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass die mich dann insgeheim auslachen werden...)


Zitat (Amazia @ 10.08.2010 13:01:24)
an die Deutsche Post wenden (auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass die mich dann insgeheim auslachen werden...)

Die liegen dann bestimmt vor Lachen unterm Schreibtisch. :(

Ich habe mich beschwert, als ich Paketsendungen erwartete und zu Hause war, diese einmal beim Nachbarn, der gerade auf der Straße stand, abgeben wurde. Ein anderes Paket wurde an der Arbeitstelle meines Mannes (anderer Ort, aber gleiche Tour) ausgehändigt. Auf beiden Paketen war der Vermerk:
tante ju
-persönlich-
Das ist erlaubt und der Zusteller hat korrekt gehandelt.

Heute kam ein Einschreiben zurück, ich wieder zu Hause, aber Abholzettel im Briefkasten. Es wurde nicht geklingelt. Ich durfte mir dann anhören, dass ich auf den Postboten zu achten habe. Geht´s noch? :ph34r:

Vielleicht könnte man den kleinen Hund auch einfach mal zur "Postzeit" ins Haus holen.
Jeden Tag solchen Stress wurde ich ihm wirklich nicht zumuten wollen.

Und dann gibt es bei der Post eine Beschwerdestelle. Das wird ernstgenommen dort.

Für Privatkunden: 01802/33 33 (6ct. pro Anruf im Festnetz, jedenfalls war das mal so, keine Ahnung, ob es jetzt teurer ist)

Sie geben diese Nummer nicht gerne heraus. Vielleicht schreibt Ihr sie Euch mal auf, mir hat das schon sehr oft geholfen.
Für erlittenen Ärger gibt es auch Briefmarken o.ä.
So gesehen ist es noch Kundendienst.

Bloß nicht am Schalter fragen, das kann man vergessen.


ich denke das ist ein mensch ohne selbstvertrauen,
endlich jemand der vor mir angst hat
ich habe 2 riesenschnauzer hündin 61 cm schulterhöhe
und einen rüden 69 cm schulterhöhe,ich glaube kaum dass er diese reizen würde


Zitat
Ich habe nur Angst, dass der Typ sich dann so dermaßen über mich ärgert, dass er beim nächsten Mal mit Rattengift o. ä. kommt.


ich finde es schon interessant...zuerst kommt der hund...dann der mensch äh postbote

wenn mir ein hund auf den senkel geht stänker ich auch mit dem.solange ein zaun dazwischen ist ,auf jeden fall.

guggt jemand von euch den hundeprofi auf vox??

im übrigen nähert sich der postbote dem hund sein revier und entfernt sich unter dem bellen des hundes.der hund denkt sich>>>sowas bringt was und kläfft immer wieder ....blöder hund :lol:

Bearbeitet von dingens am 10.08.2010 20:32:26

Zitat (Hilla @ 10.08.2010 15:59:49)


Und dann gibt es bei der Post eine Beschwerdestelle. Das wird ernstgenommen dort.

Für Privatkunden: 01802/33 33  (6ct. pro Anruf im Festnetz, jedenfalls war das mal so, keine Ahnung, ob es jetzt teurer
Für erlittenen Ärger gibt es auch Briefmarken o.ä.
So gesehen ist es noch Kundendienst.

Hilla, ich kann nicht gerade behaupten, dass meine Beschwerde unter dieser Nummer ernst genommen wurde. :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Zitat (dingens @ 10.08.2010 20:28:45)

ich finde es schon interessant...zuerst kommt der hund...dann der mensch äh postbote

wenn mir ein hund auf den senkel geht stänker ich auch mit dem.solange ein zaun dazwischen ist ,auf jeden fall.

guggt jemand von euch den hundeprofi auf vox??


Du stänkerst also gerne mit einem Hund, wenn ein Zaun dazwischen ist?
Sowas machen Feiglinge und Weicheier, bis der Zaun endlich mal nachgibt.
Und sowas hält sich für die Krone der Schöpfung (Zitat: "...zuerst kommt der Hund und dann der Mensch...")
Bestimmt...

Die passende Zusammenfassung des wirklich wertvollen Beitrags ist auf jeden Fall der Querverweis auf diese unglaublich "sinnvolle" Hundeflüsterershowserie im Vorabendprogramm eines durchschnittlichen Privatsenders.
Fragen?! Also ich habe keine. ;)

Zitat (bennie53 @ 10.08.2010 20:09:35)

ich habe 2 riesenschnauzer hündin 61 cm schulterhöhe
und einen rüden 69 cm schulterhöhe,ich glaube kaum dass er diese reizen würde

Du wirst dich wundern, wie viele Leute es gibt, die sich genau daraus einen Spaß machen, wenn Du es nicht mitbekommst - solange Dein Zaun hoch oder massiv genug erscheint.
Es gibt auch durchaus furchtbar nette Kinderchen, die sich aus sowas einen Spaß machen, indem sie die Hunde mit Stöcken und Steinen immer schön auf Distanz "bearbeiten", bis Du Dich auf einmal wunderst, daß Deine Hunde sofort auf genau diese ... Mitgeschöpfe ... gehen, sofern sie außerhalb des Grundstücks und von der Leine sind.
Auch Hunde sind sehr intelligent und haben ein Gedächtnis, das sollte niemand hier vergessen.

Dann heißt es sofort: "Du hast auffällige Tiere!", und wirst mit allem Möglichen seitens öffentlicher Stellen belegt... ;) Man sollte sich also niemals zu sicher sein und besser den Hund vor dem Menschen schützen als umgekehrt, sonst muß man recht bald alle anderen Menschen vor seinem Hund schützen. Schlimm ist das, aber eben Realität in unserem ach so lebenswerten, beschaulichen Land.
Ein Hund, der einmal gelernt hat, wie grausam Menschen gegen ihn sein können, wird das nie vergessen und sich, wo es geht, dagegen wehren. Nur, daß das Tier immer Unrecht haben wird, zumindest nach hiesigen Gesetzen. ;)
Niemand fragt danach, wer Deinen Hund wie versaut hat, sondern nur danach, was Dein Hund angestellt hat und wieviel sich damit verdienen läßt.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 11.08.2010 03:53:31

vllt ist es einfacher dem hund was beizubringen,als den postboten zurechtzupfeifen.schliesslich weiss so ein hund von natur aus nicht,daß die post ins maul gesteckt werden kann.


Bi(e)ne das hast Du gut formuliert.
Ich ärgere mich, wenn ich lese wie erwachsene Menschen hier schreiben, dass sie mit fremden Hunden stänkern, wenn die ihnen auf den Senkel gehen. Natürlich in halbstarker Manier, solange da ein Zaun ist.
Geht`s eigentlich noch?


Tja,es gibt eben Menschen die wirklich nur bei kleinen Kindern und kleinen Tieren stark sein können weil sie wissen das sie bei "gleichwertigen" Menschen den kürzeren ziehen würden. Dazu gehören eben dieser Postbote und einer der auch in diesem Thread schreibt.
Ich würde mich auch beim Vorgesetzten beschweren und den Hund erstmal ins Haus holen wenn der Postbote seine Runde dreht.
Mit Rattengift wird der feige Kerl bestimmt nicht kommen....es heißt ja immer: Hunde,die bellen,beissen nicht. Und so ist es bei Menschen oft auch.
Ich hätte noch ne Idee: Mit Handy oder Mp3 Player Hundegebell von großen Hunden aufnehmen,mich mit dem Ding hinter einer Hecke verstecken und sobald der Typ da langläuft,das Gebell in lautester Lautstärke abspielen.
Dann hat der Typ seine Lektion gelernt.
Oder: kleinen Hund ins Haus holen,Nachbarshund ausleihen und DEN Hund in den Garten setzen....muß aber einer sein der alles anbellt und nicht so ein ruhiger Neufundländer der eh nichts sagt.

Bearbeitet von Unicorn68 am 11.08.2010 10:05:37


Zitat (dingens @ 10.08.2010 20:28:45)

ich finde es schon interessant...zuerst kommt der hund...dann der mensch  äh  postbote

wenn mir ein hund auf den senkel geht stänker ich auch mit dem.solange ein zaun dazwischen ist ,auf jeden fall.

guggt jemand von euch den hundeprofi auf vox??

im übrigen nähert sich der postbote dem hund sein revier und entfernt sich unter dem bellen des hundes.der hund denkt sich>>>sowas bringt was und kläfft immer wieder ....blöder hund :lol:

dingens,
bist Du auch der Meinung daß es Menschen gibt, die einfach nur dummblöd sind?

Wie kann man sich nur so doof anstellen??
Wenn ein Hund bellt, dann muss man ihn schlicht und einfach in seine Schranken weisen! Aber bitte nur, wenn ein Zaun dazwischen ist! Denn sonst kann es sein, daß dieser Hund sich in eine Bestie verwandelt und der Krönung der Schöpfung ins Bein beisst! Es ist doch immer wieder schön, wenn man sich dann stolz auf die Schulter klopfen kann. So furchtlos und mutig sich der Gefahr gestellt zu haben! Da steigt doch gleich wieder das Selbstwertgefühl! Jetzt fühlt man sich wieder an erster Stelle!
Wie können manche Menschen nur annehmen, dass Hunde intelligent sind? Die können doch noch nicht mal, von Natur aus, ne zeitung ins Maul nehmen! Ausser kläffen und bellen können die eh nix. Einfach nur blöd diese Hunde. Du siehst, ich bin hier voll auf Deiner Seite und fühle mit Dir. :trösten:

So, dingens! Ich hoffe, ich habe mit diesem Beitrag geholfen, Dein Selbstwertgefühl ein wenig zu heben. Du brauchst Dich auch nicht dafür bedanken. Ich setze mich gerne für mental arme Menschen ein, die unter mangelndem Selbstwertgefühl leiden.

Bearbeitet von MissChaos am 11.08.2010 10:54:35

Darf ich mal ne blöde Frage stellen? Was genau ist eigentlich das Problem? :huh:

Postbote kommt, Hund bellt, Postbote geht.

Ok, er wedelt mit den Armen. Meint ihr echt, dass das einem Hund solchen Stress verursacht, dass man dagegen vorgehen muss?

Und dem Postboten zu unterstellen, dass er dann vielleicht mit Rattengift kommt, wenn man ihn zurechtgewiesen hat... naja.


@Ribbit: Mir ging es darum ob andere der Meinung sind, dass es vom Postboten zuviel verlangt ist einfach nur an dem Hund vorbeizugehen und was andere in dieser Situation machen würden.

@dingens: Ich würde mich ja gerne geistig mit dir duellieren, aber da du unbewaffnet bist...

Ich verstehe einfach nicht, dass Menschen so mit Tieren umgehen! Auch ein Tier ist ein Lebewesen und hat Gefühle. Auch wenn das vielleicht viele Menschen nicht glauben können/wollen.

Noch ein letztes Wort an dinges: Ja, bei mir kommt zuerst das Tier und dann der Mensch. Bevor ich mit meinen Tieren nicht zum Tierarzt kann oder ich ihnen kein Futter kaufen kann, verzichte ich lieber auf neue Klamotten oder auf einen Abend beim Italiener etc. Und ich glaube, dass ich da nicht die Einzige bin.


@ Amazia :daumenhoch:


Amazia - das ist löblich, dass du dein Tier vor deine Bedürfnisse stellst. Das ist jetzt nicht ironisch gemeint! :D

Ich glaube, dass mit dem "erst das Tier, dann der Mensch" gemeint war, dass der Postbote sozusagen auch ein Mensch ist und auch Bedürfnisse hat, oder Angst oder... und nicht weniger wichtig ist als der Hund.

Danke für die Erklärung. Nö, ich denke, dass man vom Postboten schon "verlangen" kann, dass er ohne Mätzchen am Hund vorbeiläuft. Aber du wirst es nicht groß beeinflussen können, denke ich.
Ich würde ihm sowas sagen wie " der Hund ist doch ganz friedlich... wenn sie den ignorieren, ignoriert er sie auch. Sie sind doch der Erwachsene ;) " vielleicht springt ja sein Ego drauf an...


Zitat (Amazia @ 11.08.2010 11:52:44)

@dingens: Ich würde mich ja gerne geistig mit dir duellieren, aber da du unbewaffnet bist...

Aber,aber wo dingens Recht hat hat er recht :P

Ein gut erzogener Hund bellt nicht jeden an,also ab in die Hundeschule :lol:

Zitat (wurst @ 11.08.2010 13:18:36)
Aber,aber wo dingens Recht hat hat er recht :P

Ein gut erzogener Hund bellt nicht jeden an,also ab in die Hundeschule :lol:

Amazia hat auch nicht geschrieben daß er jeden anbellt. Hier ging es lediglich um den Postboten.
Und vor allem um die Frage, was andere in dieser Situation machen würden.

Liebe Amazia,
ich selbst würde den Postboten direkt und unverblümt fragen, ob er sein Verhalten in Ordnung findet. Wenn er dies bejahen sollte, würde ich ihn in den nächsten Tagen auch mal aus dem Hinterhalt mit hochgerissenen Armen empfangen. Wobei ich mir da überlegen würde, ob ich meinen Bruder oder LG dazu "anstiften" würde. Bei mir selbst würde das, denke ich, wenig Eindruck machen. (1,60 groß und 55 kg schwer) da bringen meine zwei Herren ein paar cm und Kilo mehr daher... Ich denke das macht mehr Eindruck... Ich rolle jetzt schon auf dem Boden vor Lachen, wenn ich mir dann sein überraschtes/erschrecktes Gesicht vorstelle... rofl

Ich würde den Hund einfach die 10 min ins Haus holen und gut.
Wenn der Hund so wichtig für dich ist, warum setzt Du ihn dann täglich diesem Stress aus?


@Josi-Julius

Genauso sehe ich das auch. Kein Stress mehr mit dem kleinen Hund und der Postbote wird wohl auch zufrieden sein. :augenzwinkern:


Zitat (wurst @ 11.08.2010 13:18:36)
Ein gut erzogener Hund bellt nicht jeden an,also ab in die Hundeschule :lol:

Und was machst du, wenn du Mobbingopfer wärst und vor deinem Peiniger stehen würden? Hitler hatte ja auch keine superduper rosige Kindheit.


Zitat (MissChaos @ 11.08.2010 10:49:09 )
Wie können manche Menschen nur annehmen, dass Hunde intelligent sind? Die können doch noch nicht mal, von Natur aus, ne zeitung ins Maul nehmen!

Lesen und schreiben können wir Menschen auch nicht "von Natur aus". Nein, wir Menschen sind unter anderem dazu fähig die eigene Spezies zu unterjochen, missbrauchen, töten... . Nenn mir eine Tierart, die das mit Ihresgleichen macht (Menschenaffen lasse ich nicht zählen, von denen stammen wir ja ab :rolleyes: )


Ich bin ebenso der Meinung, dass der Postbote den Hund versaut hat. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das was bringen wird sich bei Ihm oder seinem Vorgesetztem zu beschweren. Da hilft wohl nur den Hund ins Haus zu holen, wenn es mal wieder so weit ist.

Bearbeitet von femaledragon3490 am 11.08.2010 14:26:22

-Zitat- Wie können manche Menschen nur annehmen, dass Hunde intelligent sind? Die können doch noch nicht mal, von Natur aus, ne zeitung ins Maul nehmen! -Zitat Ende-

Zitat (femaledragon3490 @ 11.08.2010 14:22:39)
Lesen und schreiben können wir Menschen auch nicht "von Natur aus". Nein, wir Menschen sind unter anderem dazu fähig die eigene Spezies zu unterjochen, missbrauchen, töten... . Nenn mir eine Tierart, die das mit Ihresgleichen macht (Menschenaffen lasse ich nicht zählen, von denen stammen wir ja ab  :rolleyes: )



Da hat doch tatsächlich jemand die Ironie, in dem zitierten Beitrag, nicht gefunden! :pfeifen:

Edit: Hitler hatte ja auch keine superduper rosige Kindheit.

Was hat Hitler damit zu tun? N' bisschen daneben dieser Vergleich.... :wallbash:

Bearbeitet von MissChaos am 11.08.2010 14:35:57

uups, ich habe es gerade gesehen!

aber meine meinung ist angekommen ^.^"

Sorry MissChaos! Das ganze soll an dingsda gehen!

Edit: Deswegen Hitler, weil er verdammt miesgelaunte Eltern hatte, die dann auch führzeitig gestorben sind. Jüdische Ärzte haben sie damals retten wollen, es aber nicht schaffen können. Verstehst du jetzt?

Bearbeitet von femaledragon3490 am 11.08.2010 14:41:49


Zitat (MissChaos @ 11.08.2010 14:29:05)


Edit: Hitler hatte ja auch keine superduper rosige Kindheit.

Was hat Hitler damit zu tun? N' bisschen daneben dieser Vergleich.... :wallbash:

Der hatte auch einen Hund :lol:

Zitat ( wurst @ 11.08.2010 14:38:24)
Der hatte auch einen Hund :lol: 


wurst, ich glaube ich habe bis jetzt, seit dem ich hier tätig bin hauptsächlich nur solche Kommentare von dir gelesen rofl rofl rofl

@ femaledragon3490
Wenn Du das so siehst... Dann ist es ok.
Ich muss Dir aber ganz ehrlich sagen, daß ich trotzdem der Meinung bin, daß diese Diskussion nichts mit der Kindheit Hitlers, den Eltern und dessen jüdischen Arztes, zu tun hat.

@Wurst, kann sein daß er einen Hund hatte... Interessiert mich, ehrlich gesagt, aber gar nicht.

Bearbeitet von MissChaos am 11.08.2010 14:48:32


Zitat (MissChaos @ 11.08.2010 14:46:44)


@Wurst, kann sein daß er einen Hund hatte... Interessiert mich, ehrlich gesagt, aber gar nicht.

Ich wollte nur zum Thema zurück, :hmm: wie war das noch mal :pfeifen:

@MissChaos
nun, dann gebe ich dir ein anderes Beispiel:

Als ich noch zur Schule gegangen bin, hatten wir einen gewissen Jungen in der Klasse. Er hat es zwar nicht zugegeben, aber ich war schon immer der Meinung dass er rechts angehaucht war. So hat er zum Beisipiel mich immer als "Polake" beschimpft hat, und das ist noch harmlos gewesen. Auch kam es manchmal zu Tritten usw.
Ganz ehrlich, damals habe ich ihm alle mögliche Flüche an den Kopf geworfen. Natürlich nicht laut, sonst hätte es noch mehr Schläge gegeben.

Deswegen auch Hitler mit seiner, ich nenne es mal "Abneingung" zu Juden, was unter anderem von seiner Kindheit stammt.

Und jetzt der gesamte Zusammenhang:
Beim Hund ist es ähnlich; tritts du ihn ein paar mal, dann findest du irgendwann mal seine Zähne in deinem Bein wieder. Zu Recht.


Sorry, ich vergaß zu erwähnen, dass ich zu solchen dramatischen Parallelen neige :lol:

Bearbeitet von femaledragon3490 am 11.08.2010 15:04:41


Zitat (femaledragon3490 @ 11.08.2010 14:59:41)


Als ich noch zur Schule gegangen bin, hatten wir einen gewissen Jungen in der Klasse. Er hat es zwar nicht zugegeben, aber ich war schon immer der Meinung dass er rechts angehaucht war. So hat er zum Beisipiel mich immer als "Polake" beschimpft hat, und das ist noch harmlos gewesen. Auch kam es manchmal zu Tritten usw.
Ganz ehrlich, damals habe ich ihm alle mögliche Flüche an den Kopf geworfen. Natürlich nicht laut, sonst hätte es noch mehr Schläge gegeben.

Deswegen auch Hitler mit seiner, ich nenne es mal "Abneingung" zu Juden, was unter anderem von seiner Kindheit stammt.




:hmm: :blink: Ich bin verwirrt ...

femaledragon3490

Jetzt geht mir ein Licht auf! So verstehe ich nun Dein Parabel auch. :peace:

Aber jetzt gaaaanz schnell wieder zurück zum eigentlichen Thema!

Sonst gibt es von Wurst die Tabelle: :offtopic:


Ich frage mich was das jetzt alles soll. Das Thema ist Hund und Postbote..... :wallbash:


Zitat (MissChaos @ 11.08.2010 14:04:16)
ich selbst würde den Postboten direkt und unverblümt fragen, ob er sein Verhalten in Ordnung findet. Wenn er dies bejahen sollte, würde ich ihn in den nächsten Tagen auch mal aus dem Hinterhalt mit hochgerissenen Armen empfangen. Wobei ich mir da überlegen würde, ob ich meinen Bruder oder LG dazu "anstiften" würde. Bei mir selbst würde das, denke ich, wenig Eindruck machen. (1,60 groß und 55 kg schwer) da bringen meine zwei Herren ein paar cm und Kilo mehr daher... Ich denke das macht mehr Eindruck... Ich rolle jetzt schon auf dem Boden vor Lachen, wenn ich mir dann sein überraschtes/erschrecktes Gesicht vorstelle...  rofl

Ich hab's mir grad' auch vorgestellt. Originell. Ich liebe so was. rofl

Ich finde es wichtig, da mal was zu unternehmen. Tiere können durch solche (besonders wiederkehrende) Erlebnisse verstört werden. Es ist sogar wahrscheinlich, dass sie ihr Verhalten verändern können. Sie werden schreckhafter. Ist wie ein Traumata.

Ein Familienmitglied fand es spaßig, Katze am Schwanz zu ziehen und ihre empörten Reaktionen zu belächeln. Kein Katzenfeind; hat auch gestreichelt. Die Katze wurde mit der Zeit derart nervös, wenn man beim unbefangenem Streicheln ihren Schwanz berührte. Da wurde sie hektisch. Das hat sie nie mehr abgelegt.

So ähnlich sehe ich das bei dem Hund auch. Er wird Stress ausgesetzt. Das muss nicht sein. So etwas kann Folgen haben.

Ich würde es nicht einsehen, dass ich um Postbotenzeit meinen Hund einsperre. Wo sind wir denn?

Was ich machen würde wäre, den Postboten mal abzufangen und nett erklären, dass das für ihn (nicht bei besagtem eigenem Hund) für ihn künftig auch mal unangenehm werden könnte, wenn er Haustiere derartig gegen sich aufbringt, so dass sie aus hillfloser Aggression ihn auch mal in die Wade beißen könnten, wenn der Zaun nicht mehr ganz so dicht hält.

Ihm mal vor Augen führen - positiv und nett sagen und dabei den Selbstschutzfaktor erwähnen.

Viele Grüße, Pitz :blumen:

Zitat (Fatzel @ 11.08.2010 15:20:07)
Ich frage mich was das jetzt alles soll. Das Thema ist Hund und Postbote..... :wallbash:

Du sagst es! Du hast vollkommen recht!

Wolltest Du zum Fall "Postbote und Hund" auch noch was sagen/schreiben?
Dann erlaube mir, Dich darauf aufmerksam zu machen, daß Du vergessen hast das zu schreiben.

Hattest Du nicht vor, dazu etwas zu sagen, dann war es auch von Dir :offtopic:
So ganz nach dem Motto: *auch-was-sagen-will*

Was ist denn hier jetzt los?

Sollen wir jetzt auch noch einen millionenfachen Mörder bedauern, weil er eine schwere Kindheit hatte?

Absolut am Thema vorbei, femaledragon. Und auch absolut nicht die Ironie von MissChaos verstanden.
Ich hoffe sehr, dass Du nun einen gewissen Namen oft genug genannt hast, damit ich ihn hier in diesem Forum nicht mehr lesen muss.

@ MissChaos,
da hilft nichts, außer unten drunter oder dahinter zu schreiben "Ironie" - möglichst farbig.
So viele smilies kann man gar nicht setzen - irgendwer versteht immer falsch.

@ tante ju,
es tut mir sehr leid, dass Du offensichtlich Probleme bei der Post-Beschwerdestelle hattest.
Ich kann da nur Positives berichten und meine Erlebnisse mit der Post sind reichlich.

@ Josi-Julius,
finde ich auch nicht weiter schlimm, den Hund mal ein paar Minuten ins Haus zu holen. Ein Tag hat so viele Stunden, dass der Hund Zeit genug im Garten verbringen kann.
Das ist kein Einsperren.

Ansonsten - ist jemand bei dem Hund, wenn der Briefträger kommt oder wird der Hund allein gelassen?

Nun sind wir ja schon zu zweit, vielleicht gibt es dann ja sogar mal eine Antwort. :pfeifen:


Es gibt Leute, die mit Tieren aufgewachsen sind und ihr weiteres Leben mit Innerem darin weiterleben.

Es gibt Leute, die so etwas nicht kennen.

Der Postbote (ist's vielleicht ein jüngerer Kerl?) hat womöglich persönliche Erfahrungen mit Tieren nicht und macht sich einen Spaß daraus, zu ärgern.

Da könnte man mal mit ihm ein Gespräch anfangen. Postboten sind nur immer so schrecklich eilig.

;)


gebt doch einfach dem postboten einen 10er im monat für hundeleckerli und eine liste was jeder hund so mag

und dann sind alle glücklich



im übrigen brauch sich keiner um mein selbstwertgefühl kümmern.kehrt vor eurer eigenen haustür


hallo dingens
zuerst kommt das lebewesen ob hund oder mensch ist egal beide haben ein herz
du stänkers gern mit hunden wenn ein zaun dazwischen ist! mach es doch mal ohne zaun
dann hat Bild wieder was zu schreiben und du ein problem
ich denke mal du hat es nicht ernst gemeint


du hast recht
ein hund vergißt nichts vor allem merkt er sich den duft des übeltäters
da der hund nach unseren gesetzen nur eine sache ist verliert er vor gericht immer


Natürlich ist es kein Problem, den Hund ins Haus zu nehmen, wenn der Postbote grad vorbeikommt. Aber es passiert halt öfter (grad im Sommer, wenn das Wetter schön ist), dass meine Eltern im Garten sind und den Hund mit raus nehmen. Warum soll er dann in der Wohnung eingesperrt sein?! Und da kann es dann sein, dass zufällig das gelbe Auto vorfährt. Leider kommt die Post bei uns recht unregelmäßig, sodass man nicht sagen kann: Ok, von 11 Uhr bis 11:15 bleibt der Hund im Haus.

@Pitz: Ich schätze diesen Postboten auf Anfang/Mitte 30. Vielleicht sollte ich ihn wirklich mal zusammen mit unserem Hundchen abpassen und ihm zeigen, dass er vor ihr keine Angst haben braucht. Wie gesagt, es wird eher umgekehrt sein, dass sie in Wirklichkeit mehr Angst vor ihm hat...



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