Deutschland stärken - durch unsere Kaufkraft


Hallo Ihr Lieben :rolleyes: ,

ich möchte gerne hiermit ein sehr wichtiges Thema zur Diskussion stellen:

Die schlimme Lage unseres Landes, insbesondere der Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland.
Ich habe es gerade bereits kurz angerissen bei dem Thema "" (es wird dort gefragt, welche Maschine empfohlen werden kann).

Immer mehr Unternehmen schließen ihre Werke in Deutschland und verlagern sie ins Ausland, um dort billiger produzieren zu können und ihren Gewinn zu vergrößern. Danach kommen die im Ausland hergestellen Produkte wieder zu uns, damit WIR, die Deutschen, die ihre Arbeitsplätze dadurch verloren haben, sie netterweise kaufen sollen.

Ich bin der Ansicht, dass WIR ALLE darauf achten sollen, wo die Produkte, die wir neu kaufen müssen, hergestellt werden!
Wenn wir - soweit es geht - nur noch Waschmaschinen, Autos, Kühlschränke usw. von den (immer weniger werdenden) Herstellern kaufen, die in Deutschland produzieren, stären wir unsere Wirtschaft und können - langfristig! - damit auch erreichem, dass sich die Unternehmen gezwungen sehen, wieder in Deutschland zu produzieren.
Wir dürfen nicht vergessen: Einigkeit macht stark! Wenn wir alle an einem Strang ziehen, üben wir eine Macht aus, die nicht unterschätzt werden darf.

Z.B. gibt es in der Automobilindustrie Zwänge, die unglaublich sind. Firmen beauftragen andere Firmen nur, wenn diese sich verpflichten, ihre Einzelteile in China und sonstwo herstellen zu lassen.
Nach dem Motto: Wenn Du in Deutschland einkaufen und/oder produzieren willst, bist Du sowieso zu teuer und bekommst den Auftrag von uns nicht!

Wir sind das Volk ... kommt Euch das bekannt vor? Wir können viel erreichen, wenn wir gemeinsam und mit Verstand handeln.


Was meint Ihr dazu?


Ja das stimmt.. wohl wahr

Also ich kaufe nur noch produkte aus Deutschland... Aber auch nur aus dem grund weil ich zu viele schlechte erfahrungen gemacht habe mit anderen sachen (explodierende , qualmende TVs, zu hohe erstatzteilkosten bei Ausländischen Autos) ok.. jetzt schweife ich ab *gg*

Ich hab erst gestern den deutschen Markt unterstützt und mir ein neues gekauft (deutsch natürlich ^^) aber es tut schon weh wenn man sieht wieviel geld man dann doch dafür hinlegen muss *sfz*


Wird Dein Deutsches Auto auch in Deutschland gefertigt ?

Deutsch ist nicht gleich deutsch, da muss man u.U. schon genauer hinschauen.


Zitat (die_katy @ 18.10.2005 - 14:39:45)
Ich hab erst gestern den deutschen Markt unterstützt und mir ein neues Auto gekauft (deutsch natürlich ^^) aber es tut schon weh wenn man sieht wieviel geld man dann doch dafür hinlegen muss *sfz*

Hallo Katy,

schön, dass Du ähnlich denkst.
Was für einen Wagen hast Du denn gekauft? Nicht jeder Automobilhersteller, den wir als einen deutschen Hersteller im Kopf haben, produziert noch immer hier ... :unsure: .

Übrigens ... "VW" ... der VOLKSWAGEN ... für das deutsche Volk ... >>> VW wird von vielen schon seit Jahren nicht mehr gekauft, weil er wahnsinnig überteuert ist. Noch teurer halt als andere Fabrikate. Ob VW in Deutschland produziert, weiß ich nicht genau; ich meine, mal gehört zu haben, dass die auch bereits alles im Ausland bauen. Aber ich werde mich informieren, ob ich das richtig im Gedächtnis habe. :winkewinke:

Skoda (gehört zu Audi/VW) fertigt in Czechien


Genau das versuche ich auch - möglichst viel aus eigener Produktion.
Bei mir natürlich aus Österreich!!!


Zitat (murphy @ 18.10.2005 - 14:54:15)
Wird Dein Deutsches Auto auch in Deutschland gefertigt ?

Deutsch ist nicht gleich deutsch, da muss man u.U. schon genauer hinschauen.

Genau murphy ... Fast nichts wird mehr hier gebaut oder produziert ... das Schlimme ist, das wir Verbraucher zu wenig Kenntnis davon haben. Und natürlich werden wir auch dumm gehalten, klar. Daher müssen wir uns selbst schlau machen.

Zitat (Sammy @ 18.10.2005 - 15:01:10)
Genau das versuche ich auch - möglichst viel aus eigener Produktion.
Bei mir natürlich aus Österreich!!!

rofl

Recht hast Du! Du für Österreich, wir für Deutschland. Ist doch klar.
Jeder soll sein Land unterstützen.

Das dürfte bei einigen Produkten schwer nachzuvollziehen sein. Wie Du schon sagtest, ist das bei der Automobilindustrie sehr verzweigt. Der Ford der in Köln gebaut wird, wird mit Teilen aus Ungarn oder Portugal bestückt. Da muss ich mich entscheiden. Für Boykott oder für die Arbeitsplatze in Köln? :huh:


Wenn es irgendwie geht, für den Boykott.
So lange wir eine Alternative haben und wählen können, können wir uns doch durchaus für inländisch hergestellte Waren entscheiden. Sollte Preis höher sein, sollten wir dies akzeptieren - langfristig wird es ja zum Erfolg führen.
Wenn sich jemand den höheren Preis einfach nicht leisten kann, ok, dann muss er sich eben für einen Artikel entscheiden, der günstiger im Ausland produziert wurde.
Verschulden kann sich natürlich niemand dafür.


Wer möchte schon Billigware (Teppiche, Tücher ,Elektro) die durch Kinderhände gefertigt worden sind? Ich kann drauf verzichten :) Dann lieber in Deutschland hergestellt und teurer. Ich spare auf die Sachen. Dann freue ich mich richtig wenn ich die habe.



:)


Hallo!

Ganz ehrlich, mir geht es genau wie euch! :blumen:

Ich versuche, soweit es möglich ist, Sachen zu kaufen die hier in Deutschland hergestellt wurden. Natürlich noch besser aus der eigenen Region. ;)

Die höheren Preise nehme ich dafür gerne in Kauf, genauso den Aufwand den man betreiben muß um solche Produkte zu finden.
Gar nicht so einfach, aber wenn man sich umguckt wird man eigendlich immer fündig.

LG Andrea


Ich mache es nicht anders wie Ihr!
Aber man stellt sich doch selbst dann noch die frage,ist alles aus deutschland von uns? Ich mein z.b.beim Auto,ich weis das es in Deutschland gebaut wird,ich weis auch das alle anbau teile aus deutschland sind,aber ist es wirklich so????? :glühbirne: :glühbirne:


also, da gibts einige "liebgewonnene" läden, die man boykottieren müsste, weil sie ausschliesslich im ausland produzieren lassen z.b. deich....n, was schuhe anbelangt. die werden nur noch in china entwickelt und produziert.
auch aldi lässt viele artikel im ausland produzieren.

bin mir jetzt nicht sicher ob man die firmen hier beim namen nennen darf. denn da gibts ne menge beispiele.
lg
yuki


Ja , nenne mal . Sonst schicke mir doch bitte eine PM. Das möchte ich wirklich mal gerne wissen *gg*


Welche Kaufkraft eigentlich? Gibt es die noch?


Es gab mal etwas, das hieß "made in Germany". Lang, lang ist's her- und es stand für eine ganz bestimmte hochwertige Qualität! Aber das war damals.
Mein nagelneuer Ferseher mit deutschem Markennamen wurde übrigens in der Türkei hergestellt.
Warum sollte es denn nicht möglich sein, daß die Hersteller bestimmter Konsumgüter ihre Produkte damit bewerben, daß alle in diesem Produkt enthaltenen Einzelteile (mit Ausnahme von ....) in Deutschland hergestellt wurden, und zwar von Firmen, welche die Mindestlöhne nicht unterschreiten. Darüber hinaus wird garantiert, daß die Montage der Geräte ebenfalls in Deutschland erfolgte. Und um die eigene Überzeugung der produzierten Qualität zu untermauern, könnten Garantiefristen angeboten werden, die doppelt so lang sind wie üblich.
Wenn "made in Germany" schon nichts mehr wert ist, warum nicht ein neues Attribut erfinden, vielleicht kann "miG" noch getoppt werden.
Ach ja, diese meine Gedanken kommen mal eben nur so spontan "aus dem Bauch heraus" und sind bestimmt entwicklungsfähig.


Zitat (egonhatnenplan @ 08.01.2006 - 21:38:47)
Es gab mal etwas, das hieß "made in Germany". Lang, lang ist's her- und es stand für eine ganz bestimmte hochwertige Qualität! Aber das war damals.
Mein nagelneuer Ferseher mit deutschem Markennamen wurde übrigens in der Türkei hergestellt.
Warum sollte es denn nicht möglich sein, daß die Hersteller bestimmter Konsumgüter ihre Produkte damit bewerben, daß alle in diesem Produkt enthaltenen Einzelteile (mit Ausnahme von ....) in Deutschland hergestellt wurden, und zwar von Firmen, welche die Mindestlöhne nicht unterschreiten. Darüber hinaus wird garantiert, daß die Montage der Geräte ebenfalls in Deutschland erfolgte. Und um die eigene Überzeugung der produzierten Qualität zu untermauern, könnten Garantiefristen angeboten werden, die doppelt so lang sind wie üblich.
Wenn "made in Germany" schon nichts mehr wert ist, warum nicht ein neues Attribut erfinden, vielleicht kann "miG" noch getoppt werden.
Ach ja, diese meine Gedanken kommen mal eben nur so spontan "aus dem Bauch heraus" und sind bestimmt entwicklungsfähig.

das ist eine nette Idee, aber leider nicht durchsetzbar unser heutiges Kaufverhalten wird doch genauso wie von Politik und Wirstschaft vorgelebt, nur noch vom Sparen regiert, gesteuert von Slogan, wie Geiz ist geil, Billich-will ich, ziehen wir auf der Suche nach Schnäppchen durch die Regale.

Jeder schimpfte wie scheiss teuer die Telekom ist, wie schlecht der Service, mittlerweile hat sie Konkurenz bekommen, was zwar nicht schlecht ist, aber die "Schnäppchenanbieter" wie Tele2 ziehen halt nunmal eine Menge Kunden der Telekom ab, wie jede Aktiengesellschaft ist die Telekom aber ihren Aktionären verplichtet und Dividenden gibt es nun mal nur auf Gewinn, nicht auf Umsatz. Also wirder der Verlust der Kunden auf durch Verzicht auf Mitarbeiter schön gerechnet, was widerum zur Folge hat, das jetzt alle schimpfen, weil die Telekom 26.000 Mitarbeiter entlassen will.

Es ist nun mal so, das die Arbeit in Deutschland extrem teuer ist, die Lohnkosten müssten um mehr als 30 Prozent sinken, das wir halbwegs wettbewerbfähig bleiben. Um auf den Fernseher zurückzukommen, würde dieser, wenn alle Komponenten made in Germany wären und sich an das deutsche Lohngefüge gehalten wird, dieser mindestens 3000 Euro kosten, und ein asiatisches Vergleichsgerät liegt bei 500 Euro.

Die Politik müsste endlich gescheite Reformen an den Start bringen, das Finanzwesen sollte stark vereinfacht werden und Subventionen gehören gestrichen, wenn jeder weniger Steuern zahlt, braucht man auch weniger zum absetzen, zumal bewiesen ist, das viele Subventionen sich zu Millionengräbern entwickelt haben. Genauso verhält es sich mit der EU, da haben wir eine so große tolle Union, die uns Lohndumping beschert, hier worden wir das Einhalten von Tarifen, wie schauts aber in Polen aus? Ich finde ein polnischer Arbeiter, sollte genauso viel verdienen, genauso wie ein Portugiesischer oder ein Duetscher.

Zitat (egonhatnenplan @ 08.01.2006 - 21:38:47)
Es gab mal etwas, das hieß "made in Germany". Lang, lang ist's her- und es stand für eine ganz bestimmte hochwertige Qualität!

Das stimmt nich so wirklich.
Als die (internationale) Industrialisierung einsetzte, brachten auch die Deutschen ihre bis dahin noch minderwertigen Waren auf den Markt.
Damit niemand auf den Tand von Deutschland hereinfiel, wurde das Label "Made in Germany" eingeführt.
Damit war gewährleistet, dass niemand aus Versehen schlechte deutsche Ware kaufen konnte.

Die Deutschen sind eben immer anders als man denkt und nahmen dies als Motivation, um zu beweisen, dass sie auch fähig waren, Waren zu produzieren, die genauso gut wie die Qualität, die aus anderen Ländern stammte, war.
Bald wurden die Deutschen - Volk der Dichter und vorallen Denker - besser und besser.
"Made in Germany"-Waren bald besonders hochwertige Ware, die besser als die Waren aus anderen Ländern waren.
So entstand das "Made in Germany"-Qualitäts-Label.

Wenn Deutschland so weiter macht, wie seit einigen Jahren, wird bald niemand mehr "Made in Germany" kaufen, weil es nämlich wieder Tand zu werden scheint.

Zitat (Syntronica @ 09.01.2006 - 18:03:02)
Zitat (egonhatnenplan @ 08.01.2006 - 21:38:47)
Es gab mal etwas, das hieß "made in Germany". Lang, lang ist's her- und es stand für eine ganz bestimmte hochwertige Qualität!

Das stimmt nich so wirklich.
Als die (internationale) Industrialisierung einsetzte, brachten auch die Deutschen ihre bis dahin noch minderwertigen Waren auf den Markt.
Damit niemand auf den Tand von Deutschland hereinfiel, wurde das Label "Made in Germany" eingeführt.
Damit war gewährleistet, dass niemand aus Versehen schlechte deutsche Ware kaufen konnte.

Die Deutschen sind eben immer anders als man denkt und nahmen dies als Motivation, um zu beweisen, dass sie auch fähig waren, Waren zu produzieren, die genauso gut wie die Qualität, die aus anderen Ländern stammte, war.
Bald wurden die Deutschen - Volk der Dichter und vorallen Denker - besser und besser.
"Made in Germany"-Waren bald besonders hochwertige Ware, die besser als die Waren aus anderen Ländern waren.
So entstand das "Made in Germany"-Qualitäts-Label.

Wenn Deutschland so weiter macht, wie seit einigen Jahren, wird bald niemand mehr "Made in Germany" kaufen, weil es nämlich wieder Tand zu werden scheint.

Das habe ich anders in Erinnerung! Ohne die Quelle benennen zu können, meine ich , daß "made in Germany" eine Erfindung der Engländer nach 1945 war. Diese wollten, daß jedermann weiß, hier kommt ein Produkt von den Kriegsstiftern und Kriegsverlierern.
Nur ging dieser Schuß zum Glück für das in Schutt und Asche liegende Deutschland nach hinten los.

'Made in Germany' ist älter als born 1945.

Made in Germany war ursprünglich eher ein Zeichen der Diskriminierung. Es entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien, als man sich dort mit der Kennzeichnung des Herkunftslandes gegen minderwertige Nachahmungsprodukte zu schützen versuchte. Da die Qualität deutscher Waren jedoch in der Regel gut war, setzte sich die Kennzeichnung Made in Germany im 20. Jahrhundert nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit als Qualitätssiegel durch.

Kopiert von hier.


Was mich stört bei diesen ganzen Aktionen ist das es den Konzernen nur noch um Gewinnoptimierung geht, wenn man sich überlegt wie am Anfang der Industrialisierung, als die Unternehmen noch keine Milliarden Umsätze gemacht haben,welche Leistungen die Unternehmen für ihre Arbeitnehmer erbracht haben, ganze Siedlungen wurden gebaut nur um den Arbeitnehmern ein angenehmes Leben zu bereiten, es wurden JKindergärten geschaffen, Witwen und Ledigenunterkünfte, das sind Dinge auf die Deutschland stolz sein kann, damals gehörte es auch dazu das sich ganze Familien ihren Unternehmen verschrieben und sie waren stolz darauf, es wurden Betriebsrenten bezahlt und selbst wenn die Arbeiter und Angestellten alt und krank waren wurde für sie von der Betriebsfamilie gesorgt, es gibt davon hunderte von Beispielen, und heute, geht es nur noch um fiktive Zahlen nach denen entschieden wird ob sich ein Unternehmen lohnt oder nicht, da sind dann mal schnell wenn eine Aktie fällt 500 Millionen an einem Tag vernichtet. Wir Alle aber vor allem die Großunternehmen sollten zu diesen guten alten deutschen Tugenden zurückkehren die haben uns schon mehrfach ein Wirtschaftswunder beschert, Angst, Sparsamkeit, und Neid waren noch nie ein guter Ratgeber, zufriedene Arbeitnehmer bescheren gute Gewinne.

Auch die Großunternehmer sind Deutschland

Bearbeitet von omi am 10.01.2006 01:54:22


Zitat (omi @ 10.01.2006 - 01:51:50)
Auch die Großunternehmer sind Deutschland

Stimmt theoretisch.
Das Motto derer heißt aber : "Heute Deutschland, morgen die Welt"

Ich habe im "Kapital" eine Passage gelesen, die ich aber nicht mehr 1:1 hinbekomme.

Zusammenfassend stand dort schon zu der Zeit, als der Kapitalismus z.T. noch im Entstehen war, dass abhängig von der Gewinnquote mehr Rücksichtslosigkeit vorherrscht. Dies geht bis zur Missachtung der Menschenrechte.
Auch der Satz "Enteignung der Enteigner" stimmt. Firmen schlucken Firmen.
Das bei steht Enteigner im weitesten Sinne für Enteignung von Privatbesitz, aber auch Produktivkapital u.ä.

Es gibt aber trotzallem anständige Firmen, nur rar gesät.

Was soll so schlimm daran sein, daß in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut werden und dafür in anderen Ländern welche entstehen? Sind deutsche Arbeitsplätze wertvoller? Besser, der Pole hat keinen Job als der Deutsche? Kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem, weil es den Deutschen (trotz traditionellem Gejammer) vergleichsweise gut geht, selbst ohne Arbeit ist man hier noch besser dran als jemand, der in einem armen Land Tag und Nacht schuftet.


Zitat (Scholli @ 22.01.2006 - 13:26:56)
Was soll so schlimm daran sein, daß in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut werden und dafür in anderen Ländern welche entstehen? Sind deutsche Arbeitsplätze wertvoller? Besser, der Pole hat keinen Job als der Deutsche? Kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem, weil es den Deutschen (trotz traditionellem Gejammer) vergleichsweise gut geht, selbst ohne Arbeit ist man hier noch besser dran als jemand, der in einem armen Land Tag und Nacht schuftet.

Verstehe ich nicht. :angry: Ich wohne in Deutschland und muss arbeiten damit ich meine Kosten decken kann :(
In Deutschland ist eine hohe Arbeitslosigkeitsquote . Warum soll die steigen indem Fa. dicht gemacht werden und in anderen Ländern eröffnet werden? Immerhin haben meine Kids auch ein Recht auf Arbeit. Immerhin wohne ich mit meiner Fam. in Deutschland und will in Deutschland arbeiten . So einfach ist das.
Allerdings habe ich immer noch keinen Plan was du mir mit deinem Beitrag sagen wolltest . :wacko:

Ich weiß nicht, was an meinem Beitrag unklar sein soll. Nur ist mir schleierhaft, woraus du ein Recht auf Arbeit ableitest und warum du es für dich bzw. deine Kinder in Anspruch nimmst, es aber Menschen anderer Nationalität nicht zugestehst.
Außerdem halte ich nicht so viel vom Begriff "Nation", warum soll mir ein Deutscher, den ich nicht kenne, mehr oder weniger bedeuten als ein Franzose oder Chinese?


Zitat
vergleichsweise gut geht, selbst ohne Arbeit ist man hier noch besser dran als jemand,

ich denke er meint mit dieser aussage...selbst mit der stütze ist man besser dran...und wer bezahlt wohl diese stütze....der steuerzahler, der in deutschland arbeit hat.

mich nervst auch dass viele firmen hier in der schweiz dicht machen und ins ausland ziehen nur weil die produktion billiger kommt. dafür stehen wieder viele auf der strasse und das nach 40 jahren arbeitseinsatz :wallbash: :wallbash:

Zitat (Scholli @ 22.01.2006 - 13:49:05)
es aber Menschen anderer Nationalität nicht zugestehst.

Sagte ich das??? <_< Können doch soviel arbeiten wie sie möchten und Arbeit haben . Aber es müssen nicht unsere Fa. sein nur weil sie für weniger Geld arbeiten. Ansonsten hast du das Wort ***Nation **** ins Spiel gebracht. Kein anderer.
Mir ist die Nationalität jeden einzelnen Menschen so ziemlich schnuppe. Geht mir sogar direkt am A.... vorbei. Trotzdem sage ich das auch in Deutschland Arbeit gebraucht wird. Das hat man indem man nicht Fa. schliesst.

Zitat (bonny @ 22.01.2006 - 13:51:27)
Zitat
vergleichsweise gut geht, selbst ohne Arbeit ist man hier noch besser dran als jemand,

ich denke er meint mit dieser aussage...selbst mit der stütze ist man besser dran...und wer bezahlt wohl diese stütze....der steuerzahler, der in deutschland arbeit hat.

mich nervst auch dass viele firmen hier in der schweiz dicht machen und ins ausland ziehen nur weil die produktion billiger kommt. dafür stehen wieder viele auf der strasse und das nach 40 jahren arbeitseinsatz :wallbash: :wallbash:

Genau. Kann man nur beurteilen wenn man gearbeitet hat und nicht nur von der Stütze lebt :pfeifen:

Zitat (Ela @ 22.01.2006 - 14:23:08)
Zitat (Scholli @ 22.01.2006 - 13:49:05)
es aber Menschen anderer Nationalität nicht zugestehst.

Sagte ich das??? <_< Können doch soviel arbeiten wie sie möchten und Arbeit haben . Aber es müssen nicht unsere Fa. sein nur weil sie für weniger Geld arbeiten. Ansonsten hast du das Wort ***Nation **** ins Spiel gebracht. Kein anderer.
Mir ist die Nationalität jeden einzelnen Menschen so ziemlich schnuppe. Geht mir sogar direkt am A.... vorbei. Trotzdem sage ich das auch in Deutschland Arbeit gebraucht wird. Das hat man indem man nicht Fa. schliesst.

Widersprichst du dir nicht, wenn du sagst, daß soviele arbeiten wie sie möchten und Arbeit haben?
Und bei dieser Thematik geht es nun einmal darum, daß eine Firma nun mal eine bestimmte Anzahl von Arbeitsplätzen hat, und wenn diese Arbeitsplätze in Deutschland bleiben, gibt es sie im Ausland nicht, d.h. dort sind Leute arbeitslos.
Deshalb: warum soll der Arbeitsplatz in Deutschland wichtiger sein als der im Ausland?
Und daß ich den Begriff "Nation" ins Spiel gebracht habe ist mir bewußt, sollte verdeutlichen, daß ich vom Konzept "deutscher Arbeitsplatz" nicht so viel halte.
Und gegen wen richtet sich die Spitze, daß "man das nur beurteilen kann, wenn man nicht nur von der Stütze lebt"?

Zitat (Scholli @ 22.01.2006 - 15:18:24)
Zitat (Ela @ 22.01.2006 - 14:23:08)
Zitat (Scholli @ 22.01.2006 - 13:49:05)
es aber Menschen anderer Nationalität nicht zugestehst.

Sagte ich das??? <_< Können doch soviel arbeiten wie sie möchten und Arbeit haben . Aber es müssen nicht unsere Fa. sein nur weil sie für weniger Geld arbeiten. Ansonsten hast du das Wort ***Nation **** ins Spiel gebracht. Kein anderer.
Mir ist die Nationalität jeden einzelnen Menschen so ziemlich schnuppe. Geht mir sogar direkt am A.... vorbei. Trotzdem sage ich das auch in Deutschland Arbeit gebraucht wird. Das hat man indem man nicht Fa. schliesst.

Widersprichst du dir nicht, wenn du sagst, daß soviele arbeiten wie sie möchten und Arbeit haben?
Und bei dieser Thematik geht es nun einmal darum, daß eine Firma nun mal eine bestimmte Anzahl von Arbeitsplätzen hat, und wenn diese Arbeitsplätze in Deutschland bleiben, gibt es sie im Ausland nicht, d.h. dort sind Leute arbeitslos.
Deshalb: warum soll der Arbeitsplatz in Deutschland wichtiger sein als der im Ausland?
Und daß ich den Begriff "Nation" ins Spiel gebracht habe ist mir bewußt, sollte verdeutlichen, daß ich vom Konzept "deutscher Arbeitsplatz" nicht so viel halte.
Und gegen wen richtet sich die Spitze, daß "man das nur beurteilen kann, wenn man nicht nur von der Stütze lebt"?

Bedenke aber das durch Globaliserung viele Arbeitsplätze verloren gehen. Würden sich die Großfirmen nicht mit aller Macht überall ausbreiten, wäre genug Arbeit für alle aber weniger Gewinn für ein paar Einzelne drin.

Zitat (Denza @ 22.01.2006 - 17:25:51)
Bedenke aber das durch Globaliserung viele Arbeitsplätze verloren gehen. Würden sich die Großfirmen nicht mit aller Macht überall ausbreiten, wäre genug Arbeit für alle aber weniger Gewinn für ein paar Einzelne drin.

Ich denke, die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind zu komplex, als daß man das einfach so pauschal sagen könnte.

In einem Punkt kann ich Scholli Recht geben.
Das Proletariat oder die Arbeitnehmerschaft ist international.
Es geht aber nicht primär um das internationale Proletariat.
In diesem Thread geht es um die Stärkung der deutschen Kaufkraft.

Dies mag in einem deutschen Kontext komisch klingen, denn in unserem deutschen Lande darf man kein Nationalgefühl haben, was aus einer falschen Interpretation der deutschen Geschichte (Nazizeit) abgeleitet ist. Wer stolz auf Deutschland ist, läuft Gefahr in eine rechte Ecke gedrängt zu werden.
Vordergründig geht es den in Deutschland ansässigen Firmen um die deutsche Wirtschaft und die daraus resultierenden Dinge wie Wohlstand. Wohlstand aber nur für die Unternehmen, was ich mit Kapitalakkumulation umschreiben möchte. Es geht nur um die Anhäufung von Kapital.
Ein Abfallprodukt ist hier bei, dass vielleicht die Arbeitslosenzahlen geringer werden (könnten).
Interessiert einen Unternehmer, ob bei seiner Bereicherung Arbeitsplätze verloren gehen?
Nein.
Viele Jahre ging es der deutschen Wirtschaft schlecht und es musste wegen „weniger zu tun“ Leute entlassen werden, was man noch verstehen kann.
Die Arbeitnehmer haben sich auf einen Kuhhandel eingelassen, indem sie auf Lohn/Gehalt verzichteten, um marode Firmen nicht noch maroder werden zu lassen.
Der einzige Gradmesser hierbei war aber nur die Einsparung von Geld bzw. die Senkung der Nebenkosten, um wettbewerbsfähig zu sein/bleiben/werden.
Arbeitnehmer konnten sich aussuchen, ob sie etwas von ihrem Geld abzwacken wollten, um ihre Arbeit zu erhalten, oder arbeitslos werden wollten.
Wer würde sich nicht etwas zurücknehmen, um weiter einen gesicherten Job haben?
Bald war dies das Allheilmittel für jeden Betrieb. Leider!
Die Unternehmen haben bedingt durch die geringeren Lohn/Gehaltskosten überleben können.
Was ist der Dank?
Entlassungen oder die Arbeitnehmer verzichten auf Geld und/oder Urlaub.
Das ist also der Dank dafür, dass man auf etwas Geld verzichtet hat.
Gleichzeitig stiegen aber auch die Unternehmensgewinne.
Wir erinnern uns, dass Arbeitsplätze in Gefahr waren, weil die Unternehmen Minderumsätze hatten.
Diese wurden kompensiert, indem Arbeitnehmer auf Teile ihres Lohns/Gehaltes verzichtet hatte.
Eigentlich sollte es ja so sein, dass sich nun die Unternehmen „bedanken“ und den Arbeitnehmer loben, dass wieder mehr Gewinne eingefahren werden.
Die Unternehmen – respektive die Manager / Firmenbosse u.ä. – denken aber gar nicht daran.
Kapitalakkumulation macht süchtig, je mehr, desto besser.
Wenn ich mir die Gewinnsteigerung der Unternehmen anschaue, frage ich mich, wo nun die positive Revanche bleibt.
Eine verpuffte Luftblase, mehr nicht.
Wiedermal ein aktuelles Argument ist, dass die Deutschen die mit dem meisten Urlaub in Europa sind. Dies stimmt nicht, denn Deutschland belegt einen oberen Mittelwert (oben aber nicht ganz oben).
Und wenn es so wäre? Schließlich haben wir dafür viel gearbeitet.
Auch ein immer wieder kehrendes Argument ist, dass die Deutschen zu viel verdienen.
Weiterhin klagen die Unternehmen über die Kosten für das soziale System.
Soll heißen, den Unternehmen passt nicht, dass wir gesund sind und alt werden.
Mir läuft immer der Schleim aus den Ohren, wenn ich die Unternehmen bei ihren Wehklagen höre.
Ich bin aber schon abgehärtet genug, um nicht immer in Schuldgefühle zu verfallen.
Was lernen wir daraus?
Die Unternehmen interessiert nicht im Geringsten, ob die Arbeitnehmerschaft klar kommt, Hauptsache sie können ihre niedrigen Bedürfnisse wie Habgier befriedigen.
Dass viele Schicksale hinter der Sparpolitik nach außen stecken, ist ihnen egal.
Wenn wir die Kaufkraft stärkten, rettete dies den Standpunkt Deutschland nicht im Geringsten.
Irgendwann wären die Gewinnprognosen und –hoffnungen der Unternehmen nicht mehr erfüllt und die Arbeitnehmer müssen bluten.
Abwandern ins Ausland ist ein Scheinargument der Unternehmer, um ihre Kapitalakkumulation zu vertuschen.
Es geht nur um ihre Gewinne.


ich stimme dem was du schreibst Syn voll zu, aber wäre es dann nicht die logische Folge das wir nicht die deutsche Kaufkraft stärken sondern die Unternehmen durch Boykott zum Umdenken zwingen. Wenn in Deutschland produzierende Betriebe hier keinen Umsatz mehr machen können wandern sie ins Ausland ab, wenn wir aber ausländische Firmen stärken, investieren die in Deutschland und schaffen Arbeitsplätze

oder habe ich irgendwas verkehrt verstanden


die ausländischen firmen weden hier keine arbeitsplätze schaffen, weil das produzieren woanders billiger ist - und dann das zeug hier teuer verkaufen erhöht den gewinn nochmal. :ph34r:


Zitat (omi @ 22.01.2006 - 20:38:13)
wenn wir aber ausländische Firmen stärken, investieren die in Deutschland und schaffen Arbeitsplätze

Nicht ganz richtig, aber fast.
Ich glaube nicht, das Firmen - egal wo sie ihren Hauptsitz haben/hatten - in einem Land Interesse haben, Arbeitsplätze zu schaffen.
Arbeitsplätze sind doch im Prinzip Kostenfaktoren, weil sie krank werden, Urlaub machen, Ansprüche stellen, die wieder Geld kosten.
Investitionen werden nicht mehr getätigt, weil Arbeitsplätze geschaffen werden sollen, sondern, weil sie Gewinn erbringen sollen.
Aus Gewinn sollten eigentlich Arbeitsplätze geschaffen werden.
Das fällt aber keinem Unternehmer mehr ein.
Mehr Leute einstellen kostet im Endeffekt wieder Geld (Löhne/Gehalt ...), also stellen sie wieder keine ein.
(Weil die Arbeitnehmer sich sowieso unter Druck setzen lassen.)
Solange es Gewinnsucht gibt, werden wohl keine Arbeitsplätze geschaffen werden.

Syn, Deine Ausführungen mögen zynisch klingen, aber ich muss Dir Recht geben - jammern kann jeder, auch der dem es gut geht - und eine herbeigeredete Flaute ist das beste Argument, den Personalstand (=Kosten) zu senken und Gewinne zu maximieren (möglichst unauffällig). Jeder macht die horrenden Lohn-Nebenkosten für Entlassungen verantwortlich, ist ja auch einfach und passt hervorragend in die Szenerie, dafür hat jeder Verständnis - ich habe aber noch nie jemanden sagen hören, dass es "der Wirtschaft" schlecht ginge, weil die Gewinne zu hoch wären und hier solle man mal anfangen zu sparen.... :angry:



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