Holunder - wie entsaften?


Hallo,

habe gerade mein erstes Holundergelee gemacht. Es ist superlecker geworden. :sabber:
Da ich keinen Dampfentsafter habe, habe ich die Beeren in einem normalen Topf mit ein bißchen Wasser gekocht und dann durch die Flotte Lotte genudelt. Ging ganz gut.
Was nur eine Sch....arbeit war, war die Beeren von den Stielen zu kriegen.
Auch mit Hilfe einer Gabel (die Beeren mit den Zinken von den Stielen streifen) war's doch noch ziemlich langwierig.
Jetzt glaube ich, mal irgendwo gelesen zu haben, dass man die kleinen Stiele dranlassen kann (die großen grünen Stiele schneide ich natürlich ab)
Stimmt das? Kann man die kleineren Stiele dran lassen? Auch beim Entsaften wie oben beschrieben?
Hat das Auswirkungen auf den Geschmack?
Vielleicht kann mir eine erfahrener Geleeköchin / -koch einen Tipp geben.

Danke schön im voraus.

Grüße
Herbstzeitlos


Mit einen Tuch/Mullwindel wie in alter Zeit :lol: und Hier beschrieben,da muß man nur die groben Stengel wegmachen ;)


Hallo,
ich mache seit Jahren Holundergelee; je mehr 'Grünzeug' Du von den Beeren abzuppelst, desto besser wird der Saft und auch das Gelee. Sicher ist es eine besch....Arbeit, aber es lohnt sich!!
;)


Hallo!

Ich habe auch vor ein paar Tagen den Holunderbeestrauch abgeerntet. Die Beeren waren schön reif, die habe ich mit der Schere vom Strauch geschnitten und in der Küche die Beeren mit der Hand ein eine Siebschüssel abgestreift. (Vorsicht färbt ;) ) Unter fließendem Wasser abgewaschen und gut abtropfen lassen. Dann habe ich die Beeren in der Flotten Lotte mit dem feinsten Siebeinsatz durchgedreht. Den Saft habe ich dann mit etwas gerappten Fallobstäpfel auf die erforderliche Menge von 1 Kilo gebracht und die Marmelade mit Gelierzucker 1:1 gekocht. Die Marmelade schäumt etwas, daher mit dem Schaumlöffel abschäumen. Da die Obsternte bei mir dieses Jahr fast ausgefallen ist, bin ich über die paar Gläser sehr froh.

Gruß
Lotte



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