naturkatastophen und die usa


wo hier grade ein anderer thread zum thema "wilma" läuft, will ich mal was los werden.

wenn ich mich nicht irre, sind die usa doch das land mit dem billigen benzin, das land mit dem weltweit höchsten co2 ausstoß, das land was naturschutzgebiete zu gunsten seines riesigen energiehungerns einstampft, das land was sich weigert kyoto zu ratifizieren u.s.w., oder?
und als nächstes sind die usa doch auch noch das land, wo die bevölkerung george bush gewählt hat, der wie keine andere us präsi vor ihm die energie- bzw ölwirtschaft repräsentiert, oder?

steinigt mich wenn ihr wollt. aber ich juble bei solchen katastrophen wie z.b. katarine (and the waves). ich finds geil, wenn die amis ihre "hausgemachten" naturkatastrophen selbst abkriegen. wenn es nach mir geht, könnte es die da drüben noch viel härter treffen. jetzt kommt wilma - soll sie mal ordentlich gas geben.

ich habe fast gekotzt (auf jeden fall war ich wütend), als die halbe welt ihre nationalen ölreserven auf den weltmarkt geschmissen hat, nur weil die amis einen teil ihrer ölförderung im golf verloren haben. sollen die da drüben doch sehen, wie sie klar kommen. warum scheißt die welt nicht auf jemanden, der offensichtlich so auf die welt scheißt. wenigstens hätte man sie in dieser sekunde zwingen können, kyoto zu ratifizieren - so frei nach dem motto "ihr schließt euch gefälligst mal bei den weltweiten umwelt - und naturschutz bewegungen an und dann werden wir euch auch helfen".

Bearbeitet von kLeiner am 19.10.2005 11:03:42


Du hast recht aber niemand wird jemandem in die Seite treten, der gerade am Boden liegt.


Hallo Kleiner,
Du magst teilweise Recht haben aber das Problem ist doch, daß es immer die Falschen trifft im Land.
Die Armen und Schwachen, Farbigen, Kranken etc. pp. und die können nu wirklich nix dafür und haben auch keine Lobby um ihre Interessen durchzusetzen.
Und gewählt haben sie Dabbelju bestimmt nicht denn er hat ja alle schnell ausschließen lassen die ihn nicht wählen wollten.
Wenn es mal die Entscheidungsträger träfe - ok aber die sorgen schon dafür daß sie und Ihre Familien in Sicherheit sind.

Gutemine


Zitat (Gutemine @ 19.10.2005 - 11:09:06)
Hallo Kleiner,
Du magst teilweise Recht haben aber das Problem ist doch, daß es immer die Falschen trifft im Land.
Die Armen und Schwachen, Farbigen, Kranken etc. pp. und die können nu wirklich nix dafür und haben auch keine Lobby um ihre Interessen durchzusetzen.
Und gewählt haben sie Dabbelju bestimmt nicht denn er hat ja alle schnell ausschließen lassen die ihn nicht wählen wollten.
Wenn es mal die Entscheidungsträger träfe - ok aber die sorgen schon dafür daß sie und Ihre Familien in Sicherheit sind.

Gutemine

:daumenhoch:
Richtig!

Zitat (Gutemine @ 19.10.2005 - 11:09:06)
Hallo Kleiner,
Du magst teilweise Recht haben aber das Problem ist doch, daß es immer die Falschen trifft im Land.
Die Armen und Schwachen, Farbigen, Kranken etc. pp. und die können nu wirklich nix dafür und haben auch keine Lobby um ihre Interessen durchzusetzen.
Und gewählt haben sie Dabbelju bestimmt nicht denn er hat ja alle schnell ausschließen lassen die ihn nicht wählen wollten.
Wenn es mal die Entscheidungsträger träfe - ok aber die sorgen schon dafür daß sie und Ihre Familien in Sicherheit sind.

Gutemine

ganz im ernst (sorry): da scheiße ich drauf! außerdem trifft es auch die richtigen - nämlich die wirtschaft. und das sind dann auf jeden fall die wähler von dem möchtegern texaner.

die paar "unschuldigen", die es auch trifft - was solls - kann passieren. und außerdem ist die chance bei denen ja auch noch vorhanden, daß sie übelst arrogant sind, was den rest der welt angeht, daß sie kreationisten sind, waffenbesitzer, leute die den klimawandel abstreiten u.s.w..

mir tun eher länder wie kuba, haiti, guatemala u.s.w. leid, die unter den stürmen leiden und am klimawandel nun wirklich die geringste schuld tragen.

Zitat (Gutemine @ 19.10.2005 - 11:09:06)
Hallo Kleiner,
Du magst teilweise Recht haben aber das Problem ist doch, daß es immer die Falschen trifft im Land.
Die Armen und Schwachen, Farbigen, Kranken etc. pp. und die können nu wirklich nix dafür und haben auch keine Lobby um ihre Interessen durchzusetzen.
Und gewählt haben sie Dabbelju bestimmt nicht denn er hat ja alle schnell ausschließen lassen die ihn nicht wählen wollten.
Wenn es mal die Entscheidungsträger träfe - ok aber die sorgen schon dafür daß sie und Ihre Familien in Sicherheit sind.

Gutemine

Recht hast du!!!!!!!

Im Prinzip ist richtig, was ich von KLeiner lese.. aber....

Statt "Amerikaner" sollte dort "amerikanische Regierung" stehen.
Diese sollten einen vor den Bug bekommen, nicht die Bevölkerung.


na ja ... aber letztlich hat doch die mehrheit eben dieses volkes genau diese regierung gewählt.

insofern gebe ich kLeiner schon recht ...

das ändert aber nichts an der tatsache, dass ich finde, dass in amerika schlimmes passiert und ich es ihnen - den menschen dort - nicht "gönne", dass es passiert ist.

aber dass die bush-regierung genau da weitermacht, war sowas von klar :blink:


natürlich gönne ich das den menschen selbst an sich auch nicht. es ist aber nötig damit der durchschnittlich dumme bzw. ungebildete, 30 liter sprit verbrauchende pickups fahrende, was umweltprobleme angeht ignorante und egoistische normal amerikaner merkt, daß klimawandel ihn sehr wohl etwas angeht und nicht so der knaller ist.


Zitat (xanthya @ 19.10.2005 - 12:47:20)
na ja ... aber letztlich hat doch die mehrheit eben dieses volkes genau diese regierung gewählt.


... nur mal so nebenbei bemerkt, es hat nicht die Mehrheit des amerikanischen Volkes diese Regierung gewählt. Mr von und zu hat nur die meisten Wahlmännerstimmen bekommen (und ob das wirklich so stimmt, lasse ich mal dahingestellt :ph34r: ) ...

Genaueres kann man hier nachlesen: Wahlsystem USA die erklären das 1000 mal besser als ich.

Natürlich finde ich, daß die amerikanische Regierung mal einen Dämpfer bekommen sollte, aber, wie gesagt "die Regierung", nicht das Volk und die, die sowieso schon arm dran sind. Leider trifft's aber meist die falschen...

Ich stimme kLeiner zum größten Teil zu.

da fällt mir die Mail ein, die ich vor paar Wochen erhalten habe:
(falls die schon irgendwo war oder hier stören sollte, ich kanns ja editieren)

Der US-Dokumentarfilmer Michael Moore ("Fahrenheit 9/11") hat Auf seiner Website (www.MichaelMoore.com <http://www.MichaelMoore.com&gt;) einen Offenen Brief an US-Präsident Bush zur Flutkatastrophe in den Südstaaten veröffentlicht:

Michael Moore (ddp)

Lieber Mr. Bush,

wissen Sie zufällig, wo all unsere Hubschrauber sind? Es ist der Tag fünf nach dem Hurrikan Katrina und Tausende sitzen in New Orleans fest und warten auf die Evakuierung aus der Luft. Wo um Himmels Willen haben Sie denn all unsere Militär-Helikopter hingeschickt? Brauchen Sie Hilfe, sie wiederzufinden?

Ich habe mal mein Auto auf einem Parkplatz von Sears nicht mehr wieder gefunden, das war vielleicht ein Ärger.

Und noch was: Wissen Sie zufällig, wo all unsere Soldaten der Nationalgarde sind? Wir könnten sie jetzt wirklich gut für das gebrauchen, wozu sie eigentlich da sind, nämlich bei nationalen Katastrophen zu helfen. Wie kommt es eigentlich, dass sie nicht da waren, um genau das zu tun?

Letzten Donnerstag war ich im Süden Floridas und saß draußen, während das Auge des Hurrikans Katrina über mich hinwegzog. Zu dem Zeitpunkt war es nur ein Kategorie-eins-Sturm, aber es war schon ziemlich böse (...) In jener Nacht sagte der Mann vom Wetterbericht, dass der Sturm auf dem Weg nach New Orleans war. Das war am Donnerstag! Hat Ihnen jemand Bescheid gesagt?

Ich weiß, Sie wollten Ihren Urlaub nicht unterbrechen und ich weiß, dass sie schlechte Nachrichten nicht so mögen. (...) Besonders gut gefallen hat mir, dass Sie am Tag nach dem Hurrikan, statt nach Louisiana zu fliegen, nach San Diego geflogen sind, um dort mit Geschäftsleuten zu feiern. Lassen Sie sich bloß deswegen nicht kritisieren - schließlich war der Hurrikan vorbei und was zum Teufel hätten Sie tun können, vielleicht den Finger in einen Deich stecken?

Und hören Sie auch nicht auf die, die in den kommenden Tagen aufdecken, dass Sie in diesem Sommer im dritten Jahr in Folge genau den Etat des für New Orleans zuständigen Armee-Ingenieurskorps zusammengestrichen haben. Sagen Sie den Kritikern einfach, dass, auch wenn Sie den Etat zur Befestigung der Dämme nicht gekürzt hätten, es einfach nicht genug Army-Ingenieure gegeben hätte, um die Dämme zu befestigen. Denn die Army-Ingenieure hatten einen viel wichtigeren Wiederaufbau-Job: den Demokratie-Aufbau in Irak!

Am dritten Tag nach dem Hurrikan, als Sie schließlich Ihr Urlaubsquartier verließen, war ich doch beeindruckt, wie schnell die Piloten Ihrer Air-Force-One-Präsidentenmaschine über New Orleans durch die Wolken gestoßen sind, damit Sie einen schnellen Blick auf die Katastrophe werfen konnten. Hey, ich weiß doch, dass Sie nicht Stopp machen konnten (...)

Es wird diejenigen geben, die versuchen werden, die Tragödie zu politisieren und sie gegen Sie zu verwenden. Ihre Leute sollen bloß immer wieder darauf hinweisen. Gehen Sie auf nichts ein! Auch nicht auf die nervtötenden Wissenschaftler, die vorausgesagt haben, dass so etwas passieren würde, weil das Wasser im Golf von Mexiko wärmer und wärmer wird, so dass ein solcher Sturm unweigerlich kommen musste. Ignorieren Sie sie einfach und auch die Treibhauseffekt-Angsthasen.

Es ist überhaupt nichts Ungewöhnliches an einem Hurrikan, der so groß war wie ein Tornado der Stärke 4, der von New York nach Cleveland reicht. Nein, Mr. Bush, halten Sie Kurs!

Es ist nicht Ihre Schuld, dass 30 Prozent der Bürger von New Orleans in Armut leben oder dass Zehntausende kein Transportmittel hatten, um aus der Stadt rauszukommen. Na kommen Sie, es sind doch Schwarze. Was ich sagen will: Es ist doch nicht so, dass sich das ganze in Kennebunkport (Ferienort im US-Ostküstenstaat Maine, wo auch Bush-Senior Urlaub machte, d.Red.) abspielt.

Können Sie sich vorstellen, Weiße fünf Tage lang auf ihren Dächern sitzen zu lassen? Spaß beiseite! Die Rassenfrage hat überhaupt nichts damit zu tun.

Halten Sie durch, Mr Bush! Versuchen Sie nur, ein paar Armee-Hubschrauber aufzutreiben und hinzuschicken. Sagen Sie einfach, New Orleans und die Golf-Küste lägen nahe Tikrit.

Ihr Michael Moore

Übersetzung: Daniel Riegger


Zitat (kLeiner @ 19.10.2005 - 10:45:55)
wo hier grade ein anderer thread zum thema "wilma" läuft, will ich mal was los werden.


ich finds geil, wenn die amis ihre "hausgemachten" naturkatastrophen selbst abkriegen. wenn es nach mir geht, könnte es die da drüben noch viel härter treffen. jetzt kommt wilma - soll sie mal ordentlich gas geben.


Hast ja nicht unrecht...... Aber was ist denn mit all den unschuldigen die dabei drauf gehen und alles verlieren. Die Wilma sollte mal ins Weisse Haus reinfegen. Damit waere ich ja einverstanden
Fledi :rolleyes:

Ich sag auch immer. Die Menschheit.. oder hier .. die Amerikaner.. brauchen sich nicht wundern wenn solche Katastrophen passieren, bei dem was sie alles mit der Natur anrichten und es wird auch so weiter gehen,
es ist traurig zu sehen wie sich die Menschheit selbst vernichtet.. kann es wirklich soviel Ignoranz sein ?
Also ich denke auch. langsam sollten sie mal aufwachen, und retten was zu retten ist!

Die Mail find ich gut ... :)



Gruss lanie


Das "Umweltverhalten" der US-Regierung und das der vermutlich meisten Amerikaner finde ich auch erschreckend. Nebenbei auch viele andere Punkte der US-Politik...

Aber deinen Beitrag, Kleiner, finde ich trotzdem sehr polemisch und sehr pauschal antiamerikanisch. Antiamerikanismus ist gerade schick, ich weiß.

Die Mehrzahl der Menschen, die von den Hurricans nun betroffen waren und sind, haben aber noch nicht mal die Kohle, um einen alten Pickup zu fahren.

Und Naturkatastrophen hat es schon immer gegeben. Den armen Menschen das Mitgefühl zu versagen, nur weil es gerade schick ist, auf Amerika herumzuhacken, finde ich ziemlich daneben.

Gut wäre dennoch, wenn in den USA in Sachen Umwelt ein Umdenken stattfinden würde, das sehe ich auch so.

Trotzdem gibt es nicht DIE Amerikaner. Ca. die Hälfte hat Bush nicht gewählt, und ja, auch in den USA gibt es intelligente Menschen mit einem Problembewusstsein. In manchen Zusammenhängen würde es dir auch nicht gefallen, zu DEN Deutschen gezählt zu werden.

Diese billige Polemik finde ich deshalb nicht ganz angebracht, aber bei den USA darf man das ja im Moment.... :verbannt:

Bei all der Empörung über das Umweltverhalten "der Amerikaner" kann man sich auch mal selbst hinterfragen. Amerika mag mit dem Energieverbrauch zwar an der Spitze liegen, aber andere Industrieländer sind dicht auf. Dich kenne ich nicht, aber ob die meisten, die sich in Sachen USA so weit aus dem Fenster lehnen, selbst die "großen Naturschützer" sind, wage ich zu bezweifeln.

Dank der "bösen USA" kann man sich selbst allerdings herrlich besser fühlen. :rolleyes:

Nix für ungut, ist nur eine Meinung - der große USA-Freund bin ich in vielen Punkten auch nicht, aber das wollte ich mal loswerden.

Libelle

Bearbeitet von Libelle am 22.10.2005 23:33:05


@Kleiner
Du hast vollkommen recht, wenn ich auch sagen muß, das es leider wie immer in solchen Fällen die Ärmsten trifft.
Aber WENN es denn schon diese Katastrophen gibt (wer will sie momentan verhindern?) dann doch bitte dort, wo Schindluder mit der Energie getrieben wird (z.B.im Sommer während des Einkaufs den Motor des Autos laufen lassen, damit es schön kühl bleibt und im Winter,damit es schön warm bleibt...) und das von der Regierung durch deren Politik noch unterstützt wird.
Wie heißt es doch immer so schön?
God bless America
Und den Rest der Welt kann er getrost vergessen...


Ich bin vielleicht nicht sehr religiös, aber ich glaube an Gerechtigkeit.

Mein Vater hat mir immer gesagt wenn ich wütend auf jemand war (berechtigterweise):
"Du brauchst Dir keine Gedanken zu machen wie Du Dich rächen kannst, jeder bekommt irgendwann das, was er verdient, darum musst Du Dich nicht kümmern."

Es mag blauäugig sein aber daran glaube ich wirklich...und bisher hat es sich so bestätigt.

Murphy


Zitat
Aber WENN es denn schon diese Katastrophen gibt (wer will sie momentan verhindern?) dann doch bitte dort, wo Schindluder mit der Energie getrieben wird


Also müsste es bald auch die anderen Industrieländer treffen, sprich, auch Deutschland und andere europäische Länder. Wenn dein Haus weg gespült wird, möchte ich dich nochmal reden hören. B)

Das meinte ich mit meinem vorherigen Beitrag: Was die USA betrifft, lehnen sich alle weit aus dem Fenster. Ist gerade voll in Mode, USA=bäh, pfui! Aber sind wir sooo viel besser, was Naturschutz angeht? Schaut mal, was auf deutschen Autobahnen so los ist - wie war das? Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind? Tempolimit (=weniger Schadstoffe), Fahrgemeinschaften...da sieht's hier auch nicht besser aus. Nur als Beispiel.

Aber mit den USA hat man jetzt einen Sündenbock, der ja alles noch viel, viel schlimmer macht als wir. Da kann man sich ja entspannt zurücklehnen...oder wie?

Sind wir hier echt die Naturschutz-Engel, die das Recht haben, so zu reden?

Die schlimmen Hurricans sollten sich ALLE Länder zum Anlass nehmen, mal über ihre Umweltpolitik nachzudenken und jeder einzelne über sein eigenes Umweltverhalten....Klar, die USA natürlich auch und erst recht, aber diese einseitige Häme regt mich echt auf.


:angry:

Bearbeitet von Libelle am 25.10.2005 14:42:34

Die armen USA...
Zumindest tun die meisten anderen Länder etwas und das schon seit Jahren, wo bleibt das Engagement der amerikanischen Regierung in Sachen Umwelt ? ? ?
Dafür gibt es keinerlei Entschuldigung, außer vielleicht, das die Bevölkerung dort dumm gehalten wird.


Beim Thema Amerika und Energie sparen...... Da kann ich nur lachen. Wir hatten auf der westseite von unserem Haus alle Fenster und Terassentueren mit dunklem Energiesparfilm machen lassen. Allerdings vone einer Firma. (War ganz schoen teuer). Durch den Film haben wir aber ca 60 % and Energie fuer die Kimaanlage gespart. Und jetzt stellt Euch mal vor :o Die Stadt hat uns gezwungen das zu entfernen.... Passt angeblich nicht ins Landschaftsbild. Obwohl direkt diese Seite vom Haus am Wald ist. (Dies nur ein klitzekleines Beispiel)

Fledi :rolleyes:


Zitat (Libelle @ 25.10.2005 - 14:32:39)
Aber mit den USA hat man jetzt einen Sündenbock, der ja alles noch viel, viel schlimmer macht als wir. Da kann man sich ja entspannt zurücklehnen...oder wie?

wir haben hier wenigstens eine umweltpolitik!

und wenn es schon jemanden treffen muß .....
warum nicht den schlimmsten umweltsünder?

Wer will denn was entschuldigen?

Ich sagte nur, dass wir uns in Sachen Umweltschutz auch mal an die Nase fassen sollten, bevor man sich so weit aus dem Fenster lehnt. Damit macht man es sich zu einfach. Ich weiß ja nicht, ob du nur Fahhrad fährst, immer nur im Öko-Laden einkauftst, an Greenpeace spendest etc.

Umweltschutz geht alle was an und die Industrieländer leisten allesamt ihren Beitrag zur katastrophalen Lage. Die USA mögen die "schlimmesten" sein, aber das sollte nicht von den eigentlichen Problemen ablenken.

Mit Bedauern für die USA hatte mein Beitrag nix zu tun. Die Betroffenen selbst tun mir natürlich schon leid, unabhängig von ihrer Nation. Und wenn manchen noch nicht einmal das möglich ist...


Zitat
und wenn es schon jemanden treffen muß .....
warum nicht den schlimmsten umweltsünder?


Letztendlich trifft es immer MENSCHEN. Deine Logik finde ich jetzt etwas simpel.

In einem anderen Land hättest du mehr Mitleid gehabt, weil dort vielleicht 15 Tonnen weniger Schadstoffe pro Jahr in die Luft geschleudert werden?


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