Euer allererstes selbstgekochtes Essen: Was war es und wie ist es gelungen?


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Bearbeitet von Valaam am 30.11.2005 11:31:53


Meine Mutter hat immer gesagt, wer gerne ißt kann auch kochen. Soviel zu dem was ich von ihr gelernt habe. Aber durch zugucken und mithelfen kriegt man doch so einiges mit. Also war es nicht so schlimm.

Als ich meine erste eigene Wohnung bezogen habe, gab es nur noch Sachen, die ich gerne mochte. Aber zu einer eigenen Wohnung gehört schließlich auch, dass man endlich am WE so lange im Bett bleiben kann, wie man will. *g* Ich habe das kombiniert und tagelang vorbereitet. Ich liiiiebe Sauerbraten. Den habe ich ein paar Tage eingelegt und am Samstag zubereitet. Dann musste ich am Sonntag nur kurz aufstehen um ihn warmzumachen, kleinzuschneiden, auf einen großen Teller zu packen und damit wieder im Bett zu verschwinden. Den Sonntag habe ich mit einem guten Buch und viel Sauerbraten komplett im Bett verbracht. :D Es war super. rofl


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Bearbeitet von Valaam am 30.11.2005 11:31:15


Ich hab das Kochen zuhause auch nicht gelernt, meine Mutter ist Vollzeit-Hausfrau und ich war ihr beim Helfen nicht perfekt genug. Na, und da ließ mein Interesse auch nach.
Ich habe während meiner Ausbildung zur Hotelkauffrau in der Hotelküche einges gelernt, und das, obwohl ich hauptsächlich zum Kartoffelschälen, Salatputzen und Spülen abgestellt wurde.
Ich hatte dann das Glück, einen Mann zu finden, der kochen konnte.
Wir haben dann viel zusammen gekocht, und als die Kinder kamen, habe ich das Kochen dann meist allein übernommen. Und ich habe mir über die Jahre einige gute Kochbücher zugelegt, die haben mir sehr geholfen.
Zu meinem ersten selbstgekochten Gericht: etwas Reis und ein bißchen Hackfleisch krümelig gebraten dazu. War nicht der Brüller.
Ach ja, und dann der Schokoladenkuchen, der nicht aufgehen wollte, sah aus wie eine Schallplatte rofl


Ich kann mich daran gar nicht mehr erinnern.
Habe schon als Kind an meinem Kindereelektroherd gekocht*G*
Ich koche gerne und viel - Für Familie, Freunde und natürlich für meinen Freund.
Gelernt von Vater und Mutter und nun probiere ich ständig neue Rezepte aus...


hihi mein erstes selbstgemachtes Gericht habe ich noch bei Mamma zu Hause gemacht.
Ich hab in einer Zeitschrift das Rezept für Leberknödelsuppe gelesen und wollte es unbedingt nachmachen. Gesagt getan, alles ging Prima, nur habe ich vergessen Semmelbrösel ind den Leberknödelteig zu geben und so hatte ich keine Leberknödelsuppe, sondern Leberbröselsuppe rofl rofl
Gruß Tulpe :winkewinke:


hab als kind angefangen, mit miracoli.ist auch immer gut gelungen.wobei man ja auch nicht viel falsch machen kann. :D

später dann auch eigene soßen und so ausprobiert.am anfang, war es so naja, weil es mit dem würzen nicht so hingehauen hat.
aber auch hier macht die übung den meister, je mehr man kocht, desto mehr kriegt man das gespür, welche zutaten zueinander passen oder welches gewürz z.b. noch fehlt.


Hmmm *überleg*. Also, bei Mamma an die Töpfe gehen war bei uns zu Hause auch nicht drin. Aber ich habe bereits ab der 6. Klasse in der Schule kochen gelernt. Wir hatten ein Fach namens "Hauswirtschaft", woraus ich heute noch Nutzen ziehe! Wir lernten da nicht nur kochen, sondern auch nähen, Vorratshaltung, wie man ein guter Gastgeber ist, ein Haus einrichtet, die Wäsche macht, besonnen wirtschaftet, Kinder großzieht etc. etc. War wirklich nützlich!

Das Programm unserer allerersten Kochstunde hieß: "Belegte Brote und Früchtetee", ich weiss es noch genau.....naja, zur zweiten machten wir dann schon Apfelpfannkuchen und Grießnockerlsuppe. Das taugte schon eher was. Wenn Mamma nicht zu Hause war, kochte ich dann schon mal meine in der Schule gelernten Rezepte nach. Mit 18 ging ich dann für ein Jahr als Aupair nach Schottland und ich hatte dort reichlich Gelegenheit, täglich meine Kochkünste an zwei 5 und 7-jährigen Jungs auszuprobieren. Das war eine echt harte Schule! ("I'm not going to eat THIS!! I want Pancakes or Fish and Chips!!!"). Da war der Übergang zum eigenen Haushalt dann auch nicht mehr schwer....

Schnegge

P.S. mein altes Hauswirtschaftsbuch hab und benutze ich heute noch. Erstauflage ist aus den 50ern oder so....aber es taugt!


Hmmmm... Also ich weiss nicht mehr was ich als Erstes gekocht habe, wahrscheinlich Eintopf oder so was...
Aber die ersten Experimente meiner Schwester sorgen heute noch bei Familienfeiern für echte Erheiterung...
Das waren dann so nette Leckereien wie z.B. Spiegeleier mit Zucker und Zimt oder süsse Pfannkuchen mit Leberwurst und Ähnliches...
Sah schon irgendwie lustig aus, das Zeug und sie behauptet bis heute steif und fest, es habe ihr geschmeckt... :blink: :D


Zitat (chilli-lilli @ 21.10.2005 - 11:46:20)
hab als kind angefangen, mit miracoli.ist auch immer gut gelungen.wobei man ja auch nicht viel falsch machen kann. :D



ohhh doch kann man :ph34r:
Ich habe als Kind auch Nudeln kochen wollen, leider habe ich sie in kaltes Wasser getan, nicht in kochendes, die waren dann nicht so lecker. Dann meinte meine kleine Schwester, wir sollten doch die Tomatensoße wieder abwaschen und die Nudeln einfach nochmals kochen...

Also ich kann sagen - besser wurden die auch dadurch nicht, und Tomatensoße hatten wir dan auch keine mehr :pfeifen:

ich hab schon früh meiner Mutter beim Kochen geholfen. Hab 3 Kuchen perfekt backen können und jede Menge Salate gemacht. Wenn ich alleine war, hab ich Spiegeleier oder Nudeln mit Würstchen gemacht. Also eigentlich konnte ich schon kochen, bis ich mit meinem Mann zusammen kam. Denn er mochte ganz andere Dinge, die ich nicht konnte. Braten, Gulasch, Hackfleisch, Rouladen... sowas konnte ich nicht, sowas hat mir meine Mutter nicht beigebracht, weil es sowas bei uns eigentlich fast nie gab. Dann dachte ich mir: Machst mal Gulasch, wenn er nicht gut ist, mußt du ihn nie wieder machen! Doch er wurde gut, sehr gut sogar und da meinte mein Mann: Du machst den besten Gulasch! Da war ich stolz auf mich. Bei uns ist es eigentlich egal wer kocht, meistens kochen wir gemeinsam, weil mein Mann gut kochen kann.
Aber backen tue nochimmer ich! ;)


Hmm, mein erstes selbstgekochtes essen... das is lang her... ich hab meiner mum beim kochen oft zugeschaut und geholfen, mein grosser bruder und ich haben, wenn die ellis nich da waren oft zusammen gekocht und an der aussage "wer gern isst, kann kochen" ist schon was dran. Ich muss auch gestehen, dass ich schon als kind kochbuecher und kochzeitschriften gelesen habe, wie andere romane, absolut faszinierend und spannend, das ganze ;)

Ich erinnere mich noch an einige experimente, nach denen die kueche aussah, wie sau, eperimente, die man nicht essen konnte und SEEEEEHR strange kombinationen, die man trotzdem essen konnte *g*

In der 5. klasse hatte ich auch fuer ein halbes jahr kochen, dann hab ich in der neuenten nochmal gekocht und als ich mit 16 angefangen habe, den weg zum vegetarier einzuschlagen musste ich oft selbst kochen *g*
Kommentar eines cousins meiner mutter: "Kochen kannste ja, dann kannste auch heiraten... *sfg*" Tja, das vor schaetzungsweise 8 oder 9 jahren... ich bin immer noch nicht verheiratet... *lach*


ich durfte seit ich denken kann beim kochen mithelfen, umrühren und sowas, weiß nicht wann ich das erste mal alleine gekocht hab. Celina hilft mir jetzt schon fleißig beim kochen, umrühren und Mehl in die Schüssel /auf den Boden kann sie schon ganz gut rofl


Ich weiß noch, dass ich zum Pfannkuchenbacken immer einen Stuhl an den Herd rücken musste... :D


Das erinnert mich an meine erste Ente, ganz stolz habe ich das frisch erlegte gerupfte Tier vom Bauern nach Hause geschleppt, abgewaschen mit einer Grillgewürzmischung bestreut und in den Backofen geschoben.
In der Zwischenzeit habe ich Rotkohl aus dem Glas erwärmt und Kochbeutelknödel ins Wasser geschmissen und zu guter Letzt den Tisch richtig festlich gedeckt.
Mein jetziger Mann kam rein und fragte mich, was stinkt denn hier so bestialisch ? Ist dir der Vogel verkokelt, nein er sah fantastisch aus, nur hatte ich vergessen, das Tier von seinen Innereien zu befreien.
Unserm damaligem Hund hat die Ente gescmeckt, er bekam nur das Fleisch ohne Haut und Knochen.
Wir sind ins Autokino gefahren und haben den leckersten Schaschlik aus dem Ruhrgebiet gegessen und das bei Vier Fäuste für ein Halleluja.


Ich durfte zu hause auch nicht kochen, dafür aber in der Schule. Als ich allein wohnte, kamen meine Eltern von weit her zu Besuch und ich wollte es besonders schön machen. Leider fielen mir die Nudeln ins Abwaschwasser. Naja abspülen und trotzdem zu salat verarbeiten - hat keiner gemerkt. Dann wollte ich eine Erdbeertorte machen. Ich hatte gelesen, dass man, um den Boden nicht durchzuweichen, Sahnefest unter das Obst streuen sollte. Leider hatte ich soetwas nicht im Haus, dafür habe ich dann Backpulver genommen. Diesen seifigen, salzigen Geschmack hat nur mein Vater ertragen und tapfer das Tortenstück gegessen. Musss ichsagen, dass es Reste gab? :rolleyes:

Bearbeitet von Paradiesvogel am 22.10.2005 15:48:09

ich hab glaube ich mit kuchen backen angefangen..... weiss nicht mehr so genau... war damals 7 oder 8.


Bei mir wars ganz anders. Nachdem meine Mama gestorben ist, als ich 15 Jahre alt war, mußte ich mich wohl oder übel mit der Kocherei befassen. Eine Kusine von mir hat mir einige einfache Sachen gezeigt und dann war ich auf mich selbst gestellt. Ich mußte auch für meinen Vater kochen. An das was gar nicht geklappt hat kann ich mich natürlich am besten erinnern und das waren die Semmelknödel. Die sind eine Knödelsuppe geworden. :heul: :heul: Wir haben sie dann mit dem Seiher herausgeholt. Ich kann euch sagen, das war nicht der Hit.


-evi-


Mein erstes selbst gekochtes Gericht waren Spaghetti Bolognese. Ich hab mich bei den Nudeln mit der Kochzeit vertan und sie fast zu Brei gekocht. Um das Gericht zu retten blieb mir am Ende nichts anderes übrig als Nudeln und Sauce in einen Topf zu hauen und mit dem Pürierstab in eine homogene Masse zu verwandeln. Da kam dann noch ein halber Liter Brühe drüber und fertig war die Bolognesecremesuppe :lol: . Meine Eltern haben von meinem ursprünglichen Vorhaben Spaghetti zu machen nichts gewußt und fanden meine Suppe sehr lecker.
Nur die roten Tomatensprenkel an den Regalen fand Mama nicht so toll aber sie hats mir verziehen :rolleyes: .

Gruß,
Alf


Habe beim Durchlesen gerade herzhaft gelacht *tränenwegwisch* rofl
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann uns was ich das erste Mal gekocht habe. Hab früher schon immer bei meiner Mutter "geholfen" (ob ich eine große Hilfe war, wage ich mal zu bezweifeln..). Wenn meine Eltern Abends weggegangen sind, hab ich mit meiner Schwester immer zusammen gekocht, meistens hat es sehr gut geschmeckt.
An die Kochkünste meines Vaters kann ich mich noch gut erinnern. Meine Mutter war mal übers Wochenende weg und mein Vater wollte Fischstäbchen machen. Nachdem er sie in Öl ertränkt hatte und leichte Rauchschwaden durch das Haus zogen, hab ich beschlossen Nudeln zu machen... Das war glaube ich auch das letzte Mal, dass er für uns kochen durfte :pfeifen:


Möööööönsch dass ich als Kerl schon viel früher mehr konnte als viele hier freut mich dann doch, höhöhöhöhöhöhö! :blumen:

Ich hab noch nen älteren Bruder und ne jüngere Schwester und meine Eltern haben uns von Anfang an im Haushalt mit rangezogen. Das erste was ich mal ganz alleine gekocht hab war n Rührei für meine Mutter am Muttertag als ich 6 war, und geschmeckt hats ihr auch. Mein Alter hat zwar zugeguckt dass nix anbrennt aber gemacht hab ich alles alleine, aber war auch nicht schwer weil ich oft zugeguckt hab.

Bei Oma hab ich dann auch oft zugeguckt und erzählt hat sie dabei auch, also Nudelwasser muss erst mal kochen bevor man die Nudeln reintut und sowas. Backen kann ich auch ganz gut aber das dauert mir immer zu lange, da koch ich lieber was.

Später haben wir dann auch abwechselnd für alle kochen müssen, so Standarsachen, ich muss nachträglich sagen dass meine Mutter uns zwar oft sowas von genervt hat wegen Kochen und sauber machen und sowas aber ich weiß seit meinem Auszug wofür das gut war. Allein durch Gucken und viel Helfen hab ich das meiste gelernt und auch mal was drüber gelesen aber ich hab auch gerne mal rumexperimentiert. Geht zwar auch mal in die Hose aber irgendein schlauer Physiker oder so hat mal gesagt ich hab nicht 10.000 mal versagt sondern 10.000 Wege entdeckt, die nicht zum Erfolg führen. :D

Grad jetzt ess ich ne selber gemachte Rindfleischsuppe, hab ein paar Tage Feiern hinter mir, nachher gehts weiter aber jetzt brauch ich mal was Handfestes und ne Menge Salz. :D :D :D :D :D :D


Also so richtig erinnern kann ich mich nicht. Ich glaub aber, das erste, was ich zusammengestellt habe, war ein italienischer Salat, das war recht einfach - das war mit 15 Jahren.

Aber dann kam die erste grosse Kocherfahrung - ich musste natürlich angeben. Ich wollte für die WG eine Poularde im Zwiebelbett kochen. Ich kaufte ein: Poularde war sehr teuer. Hähnchen tuns ja auch - oh da ist ja ein billiges. Toll! Ich koche und köchele so nach Kochbuchanweisung vor mich hin und kann dann ein komplettes Menu servieren - Höhepunkt: die Poularde. Die Zwiebeln und die Sosse, Reis und Salat, waren sehr gut, aber das Federvieh total zäh.

Erst im nachhinein ist mir aufgefallen, ich hatte ein ach so günstiges Suppenhuhn erworben.

:rolleyes:

Die Geschichte mit den Muscheln erzähl ich euch ein anderes Mal - und dann die mit dem Hummer - na ja, Studentenzeiten


Mein erstes selbstgekochtes waren Rühreier.

Ich war so 7 oder 8 und es waren Bekannte meiner Eltern da und ich hab so lange gebettelt, bis ich die Eier machen durfte. Hat auch alles ganz wunderbar geklappt. Bis dann die Frage nach dem Salz kam. Wieviel muß da nu rein... Ich hab einen gehäuften Teelöffel dran gegeben. War nicht soooo lekcer...
Aber die Bekannten meiner Eltern haben mich gelobt und, wenn ich mich recht entsinne, sogar ihre Portion zu einem guten Teil aufgegessen. Das nenn ich tapfer!!! rofl

Else


:blink: Ich weiß zwar nicht mehr was es war.... Aber ich muss es wohl überlebt haben mich gibts ja noch :lol:

Tippen würd ich auf Nudelsuppe oder Gemüsesuppe oder etwas ähnliches...

Bearbeitet von Katja am 23.10.2005 14:41:27


Erinnern kann ich mich an mein erstes, selbstgemachtes Essen nimmer :rolleyes:

Ich weiß aber noch, als ich mit 20 von zu Hause ausgezogen war, daß ich mir ein "Anfängerkochbuch für Männer" gekauft habe, weil ich mir dachte, Kochen, erklärt für Anfänger und Männer ist eine gute Kombination zum Kochenlernen. :pfeifen:

Dieses Kochbuch besitze und benutze ich heute noch ;)

LG Büchi


Mit was für einem Gericht ich angefangen haben, weiß ich nicht mehr, aber ich glaube es waren Kuchen! So mit 12 Jahren ungefähr - immer wenn die Mama nicht da war als Überraschung oder so!
So richtig das Kochen übernommen habe ich zuhause nie - hat immer Mama gekocht. Als ich dann mit 20 von zuhause ausgezogen bin, mußte ich ja meinen damaligen Freund und mich verköstigen - ging auch irgendwie. Ich hatte mir schon einiges abgeschaut! Verhungert sind wir jedenfalls nicht!
Mittlerweile koch ich ganz leckere Hausmannskost - zumindest denke ich das :)


Bei mir wars Spaghetti Bolognese und ich hatte ein paar Freunde und meinen damaligen Schwarm eingeladen. Ich war so aufgeregt, dass ich statt Salz Zucker ins Spaghetti-Wasser getan habe und dann hat in der Soße das Mehl total dick am Fleisch geklebt. Es war so fürchterlich! Ich hab mich soooooooooooo geschämt!!!


Mein erstes Gericht waren nicht Tortellini (die habe ich kochen lassen vom Italiener nebenan). Nein, das erste was ich mir kochte noch in der Schulzeit waren Pfannkuchen. Das ist auch das einzige, was ich immernoch gut kann ohne abwiegen zu müssen. Ist nicht die große Sache aber immerhin. Das erste Gericht für andere war eine Lasagne. Die schmeckte auch gut und sie war für meine Eltern als die aus den Flitterwochen aus Rom wiederkamen. Sehr originell, ich weiß! Heutzutage koche ich aber wenn, nur für mich. Dat will ich keinem antun! (Ausser Pfannkuchen!)
tortellini


hm bei mir war mein erdes gekochtes essen Putengeschnetzeltes mit reis in der schule als ich 13 war.


Pudding, Spiegeleier, Rühreier mit Schinken und Zwiebeln, später dann Katroffelbrei mit Ei.


Gute Frage.
Ich hab auch mit Backen angefangen, das mach ich immer noch lieber als Kochen. Muffins und Rührkuchen!

Meine Mutter hat mich irgendwann mal gezwungen, was für die Familie zu kochen. An die Panik kann ich mich heute noch erinnern. :ph34r:

Ich glaube, es war was mit Kohl und Hackfleisch.
An Kartoffelsuppe hab ich mich auch früh versucht, aber ich habs nicht hingekriegt, dass die schön cremig wird.

Langsam wirds besser mit dem Kochen, aber mehr als zwei Töpfe dürfens nicht sein, sonst wirds stressig.


Ich weiß das eigentlich gar nicht mehr so genau. Habe meiner Mutter schon immer
beim Kochen und backen geholfen.
Das erste Essen für meinen Göga war Tortellini mit Käse-Sahne-Soße. :pfeifen:
Das erste Essen in der Schulküche war Schokoladenpudding mit Bananenscheiben :lol:


ich glaub das waren bei mir Spaghetti :D , die ess ich heute noch soooooo gerne


Als ich noch klein war,kam meine Oma jeden Mittag um fuer uns zu kochen,da meine Erzeuger berufstaetig waren.
Oma hat immer ganz tolle Suppen gemacht und ich hab natuerlich immer fein zugeschaut.Sie hat auch immer viele Tips gegeben.
Naja als ich dann so 8-9 war,wurde es zu viel fuer Oma und ich bekam Dosenfutter(Ravioli/Erbsen/Moehren).
Weil das Zeug mir zum Hals heraushing habe ich versucht eine Moehrensuppe zu machen. rofl
War ganz lecker,ausser dass ich die Bruehe vergass.
Ich war stolz wie Oskar (Nachdem ich die Bruehe durch ne halbe Flasche Maggi ersetzte) und geschmeckt hats auch.
Ich hab immer gerne gekocht und tue es heute auch noch sehr gerne.

:pfeifen:


100% sicher bin ich mir nicht. Könnte aber Miracoli
gewesen sein :ph34r: :sabber:


Auch ich habe mal angefangen.

Ich war so etwa neun Jahre alt, als ich die ersten Spiegeleier gebraten habe.

Mit 12, 13 habe ich dann "Chinesische Reispfanne" gemacht, also Fleisch angebraten, Gemüse dazu, gekochten Reis und vieeeel zu viel Gewürze.

In der Schule durfte ich dann (da gab es "Kochen" als freiwilliges Fach) meiner Lehrerin zeigen, wie Sauce Bolognese richtig geht. Sie konnte es nicht.......



Gruß

Abraxas


UIUIUIH - wie peinlich :D

Mein erster "richtiger" Freund damals war türkischer Abstammung.
Hab doch nicht gewußt das viele davon kein Schweinefleisch essen dürfen :ph34r:
Jedenfalls hatte ich nach dem ersten Jägerschnitzel mit Bohnensalat und Kartoffeln dann KEINEN Freund mehr :heul: :heul:
Damals hatte ich echt geglaubt das es an meinen "Kochkünsten" gelegen hätte :pfeifen:


Bei mir waren es wie bei vielen hier;Spiegeleier.

Und Bonbon......hab da die Pfanne und den Herd "eingesaut" und es gab Schimpfe.

Bearbeitet von arkade am 20.05.2008 20:03:47


mein allererstes selbstgekochtes essen? das weiß ich noch zu gut, als wenn es erst gestern gewesen wäre....ich glaub ich war um die acht jahre alt und wollte meine eltern überraschen und frühstück machen...es sollte rührei geben ^^
also hab ich mir die pfanne geschnappt, ein paar gequirlte eier reingehaun (ohne die pfanne vorher einzufetten) und ca. eine halbe packung salz hab ich auch noch reingehauen :huh:
es hat scheußlich geschmeckt <_<
aber mein papa war richtig lieb, der hat es mir zuliebe aufgegessen :wub:

Bearbeitet von dark_and_angel am 20.05.2008 20:11:35


Zitat
Und Bonbon......hab da die Pfanne und den Herd "eingesaut" und es gab Schimpfe.


dito...caramelbonbons...schelte und damals noch haue :lol:

also mitkochen durfte ich schon immer - mal in den Töpfen rühren, mit abschmecken :)

Mein erstes wirklich alleine gekochtes Gericht ohne Aufsicht war zu Muttertag - ich war vielleicht so 12 Jahre alt.

Nachdem wir alle gern Kartoffeln, Pilze, Sahne, Schweinefilet mögen hab ich mir gleich was spezielles rausgesucht: ein Kartoffelgratin mit Pilzbechamelsauce zu Schweinefilet.

Bei dem Kartofelgratinrezept sollte Leinsamen mit rein laut Kochbuch. Hab ich vorher auch gekauft.
Tja, leider wurde im Kochbuch nicht erwähnt daß man alte Kartoffeln nehmen soll - ich hab Frühkartoffeln genommen was sich leider als äußerst fatal erwies.

2h stand ich in der Küche - die Bechamelpilzsauce wurde super - und das beim ersten Mal. Auch das Fleisch gelang mir einigermaßen - wurde bissl zäh, aber besser als rosa - was keiner von uns mag - wollen Fleisch immer ganz durch.

Servieren: das Kartoffelgratin war nix, die Leinsamen schmeckten irgendwie schrecklich und die Kartoffeln waren irgendwie nur ein Pamps- konnte keiner von uns essen. Dafür war das Fleisch mit der Sauce sehr lecker.

Das Küchesaubermachen dauerte dann 3h - aber immerhin war ich superstolz daß ich ganz alleine was eßbares gekocht habe was teilweise auch sehr lecker war.

Meine Eltern haben sich auch sehr gefreut, auch wenn wir alle über den Kartoffelpamps statt Gratin lange noch gelacht haben.

Von Mißerfolgen hab ich mich noch nie entmutigen lassen - ich probiere auch heute gerne neues aus auch wenns manchmal nicht so wird wie man sich das vorgestelt hatte- aber dafür wird man oft mit leckeren neuen Sachen in Kontakt gebracht.


Huhu,
an mein erstes Essen kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ist wohl viel zu lange her!
Dafür denke ich immer an mein verkorkstes!
Auf besonderen Wunsch sollte ich Spag... äh Nudeln mit Bolognese kochen.
Damals hatte ich noch Sinn für hundertprozentige Handarbeit.
(Na ja fast, die Nudeln hatte ich dann doch gekauft).
Als ich die Sosse köchelte ging es dann ans Abschmecken. Je mehr Oregano zufügte, desto seltsamer begann die Sosse zu schmecken. Damals dachte ich, viel hilft viel und so schüttete ich weiter das Würzkraut hinzu. Was ich auch tat, die Tunke wurde immer widerlicher.
In meiner Not bot ich meinen Gästen an mit mir Essen zu gehen oder zu holen.
Nach dem Probieren entschieden sie sich aber dagegen und ich ließ Essenfassen. Meiner einer begnügte sich aber mit einer Scheibe Brot.
Ihnen schien es aber zu schmecken.
Erst am nächsten Tag ließ sich der Knoten lösen. Statt Oregano hatte ich Bohnenkraut gekauft (einfach daneben gegriffen)!
Und dann kam der Hammer:
Zu Weihnachten bekam ich von einem meiner Gäste ein Schulkochbuch geschenkt. >> hat dann wohl doch nicht so geschmeckt<< :heul:


Nette Geschichte, selito.

Aber ich hab ne ganz andere. Angeln tu ich ja schon sehr lange. Doch meinen ersten Hecht fing ich erst, als ich schon Taxi fuhr. Ich war vielleicht 23, also schon gut 26 Jahre her, die Sache.

Einer meiner Kollegen war damals angeblich Chefkoch im "Schlosshotel Wilhelmstal" in Calden, wo ich heute wohne. Der empfahl mir, Hechtklösschen zu machen. Da ging mir ja fast die Hutschnur hoch! Königsberger Klopse aus dem ersten Edelfisch, den ich je gefangen habe.

Doch schon damals hatte ich Ideen. Bevor ich also den ca. 4 Kilo schweren (heute würde ich sagen: leichten) Edelfisch durch den Wolf gedreht hätte, hab ich mir folgendes überlegt:

Ich mache eine Farce (also Füllung) aus Schmand, Eiern, vielen Kräutern und etwas Semmelbrösel. Damit fülle ich den Fisch. Gesagt - getan. Das ganze Tier (naja, die Hirnschale nebst Sinnesorganen, also den Kopf habe ich entfernt) eingewickelt in mageren Speck. Zugenäht. Und ab damit in den Ofen. Vorher Wasser und Weißwein angegossen, dieselben Kräuter wie in der Farce in die Brühe. Das Vieh sehr lange (so zwei Stunden waren es wohl damals) bei niedriger Hitze geschmurgelt, immer wieder begossen.

Dann hab ich ne Soße gemacht, so ähnlich wie ne Bechamel. Dazu gabs Pellis und Salat. Das weiß ich noch wie heute. Ich hatte vier Leute eingeladen, nebst meiner Frau Mama.

Die waren alle begeistert.

Und ich hab mir nur gedacht: entweder war der Kollege nie Koch, geschweige denn Chefkoch. Oder der konnte nur Wiener Schnitzel machen.

Vielleicht war das so ein Schlüsselerlebnis, warum ich mich mit dem Kochen ganz besonders gern beschäftige. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall habe ich da gelernt, dass man mit Fantasie und Feingefühl für verschiedenartige Geschmäcker vieles machen kann, was Andere nie im Leben tun würden.

Und ich habe daraus gelernt, dass ein wenig Applaus für einen Koch genauso wirken kann wie für den Bühneschauspieler, der Shakespeare gut darstellen kann.

Heute bin ich so weit, dass ich behaupten kann, mir gelingt JEDES Gericht, an welches ich mich wage. Es gibt bei mir weder angebranntes, noch versalzenes, noch verwürztes Essen.

Ich habe ein ganzes Jahr lang für ca. 30 Taxifahrer 2 - 3 mal die Woche gekocht, gebraten, Salate gemacht. Nur mit den Kenntnissen, die ich mir selbst beigebracht habe. Es gab nie ein Wort der Kritik, obwohl ich alle meine Kollegen stets darum gebeten habe. Ich wollte besser werden. Scheinbar war es nicht nötig.

Auch heute noch bin ich beileibe nicht perfekt, stoße immer wieder an Grenzen, die ich gern auch mal überschreite. Vieles kann ich einfach nicht, weil ich es eben nicht von der Pike auf gelernt habe.

Ich würde mir zum Beispiel nie zutrauen, in 35 Minuten eines meiner Leibgerichte zu kochen, wie es in der "Küchenschlacht" im ZDF Usus ist. Ich brauche meine Zeit zum Kochen. So, wie ich auch meine Zeit zum Genießen brauche. Folglich würde ich mich nie im Fernsehen mit dem, was ich kann (oder auch nicht) prostituieren. Da koche ich lieber für eine kleine - oder größere Gesellschaft, wo ich mir sicher sein kann, dass meine Arbeit in der Küche oder am Grill durch Anerkennung belohnt wird.

Diese kleine Geschichte - die im Übrigen wahr ist - soll nur veranschaulichen, was aus den ersten "Spiegeleiern" werden kann.

Vielleicht würde sie arrogant wirken, wenn man mir beim Kräuterhacken zuschauen würde. Ich bin eben kein gelernter Koch. Aber ich habe aus einigen Schlüsselerlebnissen heraus genießen gelernt.

Und darum sage ich ganz unverblümt:

Was Maggi kann, kann ich schon lange. Nur besser. Und ganz ohne Chemie. Dafür etwas langsamer.


Gruß

Abraxas


@Abraxas:

so auf Zeit kochen finde ich auch schwer - ich kann auch immer schlecht Kochzeiten abgeben da ich mir Zeit lasse und öfters nachschau obs schon fertig ist.

2001 oder 2000 hab ich mit 9 anderen aus Bayern an einer sog. Kocholympiade teilnehmen dürfen - aus 200.000 Einsendungen wurden unsere Rezepte ausgewählt und wir durften sie dann vorkochen - das Fernsehen war auch dabei. Hab zwar nicht den ersten Platz gemacht, aber freue mich noch heute über das hochwertige 3er Set von sehr sehr guten Messern - und Spaß gemacht hats auch trotz dem Streß :)

Zeit waren 45 min - vom schnibbeln bis zum fertigen Servieren.

Sachen die mehr Aufwand benötigen - bei mir z.B. Wildreis vorher 4h einweichen wurde nicht dazugerechet - ich bekam also schon eingeweichten Wildreis gestellt.

Beim kochen auf Zeit hab ich ganzschön Panik gehabt - ich hab mein selbstkreiirtes Rezept vor dem Rezepteinsenden schon ca 10 mal gekcht und nachdme ich wußte daß ich vorkochen darf, hab ichs nochmals 4 mal gekocht - aber nie die Zeit gestoppt.

Ich bin zwar fertig geworden, aber so unter Streß kochen ist nicht mein Ding.

Grad bei Braten könnt ich nie auf Zeit kochen - wenn ich zu Braten einlade der 3-4h braucht, dann lad ich meine Gäste für z.B. 18 Uhr ein (meine Gäste sind pünktlich), den Braten bereite ich dann so vor daß er frühestens um 18 Uhr fertig ist - wenns also mal länger dauert, dann gibts halt den Braten um 19 Uhr erst :)


Ich durfte meiner Mutter beim Kochen auch immer helfen, an mein erstes selbstgekochtes Gericht erinnere ich mich aber leider nicht mehr...
In meiner eigenen Wohnung habe ich dann das Gelernte mit mehr oder weniger großem Erfolg eingesetzt... ^_^
Seit 3 Jahren wohne ich nun mit meinem Freund zusammen, da muss ich nicht mehr so häufig kochen, das kann er besser als ich :)


Als erstes gekocht ... mmh

Keine Ahnung.
Aber meinen ersten Kuchen, das weiß ich noch :D

Ein "Blitzkuchen" aus dem Rezeptbuch.
Keiner war zuhause und ich brauchte ein Geschenk für meine Tante.
Klappte alles ganz gut, bis ......
da stand "Eine Prise Salz" ....
Wieviel ist das?
Teelöffel kannte ish, genauso wie Esslöffel .... mmh
Dann muß das irgendetwas dazwischen sein, oder doch etwas mehr?
:pfeifen: rofl rofl rofl
...
...
...
...

Glücklicherweise fragte ich meine Mutter als diese nach hause kam. Wir haben den Salzteig dan probiert und das Stück mit dem wenigsten Salzgeschmack meiner Tante geschenkt. Ich glaube aber, Sie hat es nie probiert.
Nunja, der Wille zählt, und ich war damals erst 8.

LG
Master of Stone



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