Mehl - Marke oder Noname?


Hallolchen Muttis! :wub:

Hat jemand von euch Erfahrungen, ob Backwerke mit teuren Markenmehlen besser gelingen als mit billigen Nonameprodukten oder ist das Ganze nur Geldschneiderei? Die Preise sind ja schon ganz schön unterschiedlich. Nehmen wir mal das klassische Weißmehl Type 405. Da kriegt man das Kilo für 25 Cent. Die Markenmehle kosten ja oft das Dreifache oder noch mehr.

Ich habs noch nie wirklich ausprobiert bzw. verglichen, obs da Unterschiede gibt bei den Ergebnissen.

:blumen: Knuddelbärchen :blumen:


Als ich noch Weizenmehl vertragen habe, hab ich immer das Billige genommen und meine Backwaren waren immer sehr gut geworden. Keine Ahnung ob es mit dem teuren "Markenmehl" noch besser geworden wäre, ich war mit dem Ergebnis auch so höchst zufrieden. Einzige Ausnahme: für Strudelteig hab ich das spezielle Wiener Griessler genommen, denn der ist mir damit tatsächlich etwas besser gelungen.


Ich nehm immer die günstige Edeka-Eigenmarke und hab noch nie Probleme gehabt.
Wüßte jetzt auch nicht, was da der Unterschied sein sollte- wenn man nicht gerade auf Bioqualität Wert legt, ist Mehl doch Mehl, oder?! Die Typenbezeichnung gibt den Grad des Ausmahlens an, da kann es ja keine Differenzen geben.
Ich bin allerdings nicht so ein Super-Tortenbäckerin und Hobbykonditorin.Vielleicht wäre es da was anderes.


Also ich benutze seit diesem Jahr nur noch Mehl aus der heimischen Mühle. Ist zwar etwas teurer als das aus dem Discounter, aber das "gönne" ich uns. Ich finde schon, dass man den Unterschied schmeckt, aber das kann natürlich auch Einbildung sein. :pfeifen:


Ich verwende schon seit Jahren Mehl vom Discounter und bin damit zufrieden :)


Zitat (Hannah @ 20.09.2010 17:49:20)
Also ich benutze seit diesem Jahr nur noch Mehl aus der heimischen Mühle. Ist zwar etwas teurer als das aus dem Discounter, aber das "gönne" ich uns. Ich finde schon, dass man den Unterschied schmeckt, aber das kann natürlich auch Einbildung sein. :pfeifen:

Das mache ich genauso.

:blumen:

Zitat (Hannah @ 20.09.2010 17:49:20)
Ich finde schon, dass man den Unterschied schmeckt, aber das kann natürlich auch Einbildung sein.  :pfeifen:

Aber nach dem Geschmack wurde ja nicht gefragt:

Zitat (Knuddelbärchen @ 20.09.2010 17:20:27)
Hallolchen Muttis!  :wub:
Hat jemand von euch Erfahrungen, ob Backwerke mit teuren Markenmehlen besser gelingen als mit billigen Nonameprodukten oder ist das Ganze nur Geldschneiderei? ...
Ich habs noch nie wirklich ausprobiert bzw. verglichen, obs da Unterschiede gibt bei den Ergebnissen. :blumen:  Knuddelbärchen  :blumen:

Knuddelbärchen wollte wissen, ob es beim Backergebnis Unterschiede gibt.
Meine Erfahrung: Nö, gibt es nicht.

Zu Anfang meines Hausfrauendaseins habe ich aus Unsicherheit ich noch sehr marken- und rezeptabhängig gekocht und gebacken. Teures Lehrgeld...
Inzwischen greife ich bei allen Grundnahrungsmitteln auf Nonameprodukte zurück und finde die Qualität ausgezeichnet.
Bei Mühlenmehl kann ich allerdings nicht mitreden - so dicke habe ich es nicht.

Zitat (Valentine @ 20.09.2010 17:23:21)
Als ich noch Weizenmehl vertragen habe, hab ich immer das Billige genommen...

Hmmm, als ich das las hab ich sofort dran denken müssen, ob es theoretisch möglich wäre, daß Du mit der Verwendung von teureren Produkten vielleicht noch Weizenmehl vertragen würdest? Keine Ahnung, aber das kam mir so in den Kopf.

Ist doch völlig wurscht ob ich billiges oder teures Weizenmehl verwende, wenn ich es nicht vertrage... glaubst du, mit teurem Mehl wären die Bauchkrämpfe weniger schlimm?


Basics (Mehl, Zucker, Salz) kauf ich so günstig wie es geht, weil ich einfach zu viel davon brauche als dass ich da viel Geld verbraten könnte. Bisher ist mein Kuchen auch nicht schlechter als der, den ich in der Küche meiner Eltern gebacken habe, die ein wenig mehr Einkaufsbudget haben, als ich.


Hallo,

oft ist es auch so, dass Noname- und Markenprodukt aus der gleichen Mühle und vom gleichen Hersteller kommt.
Hersteller von Markenprodukten haben Untermarken, die sie dann für die Hälfte an die Discounter verkaufen, obwohl die Mehltüten des Markenprodukts und des Nonameprodukts aus der gleichen Anlage befüllt werden.

Grüße
Herbstzeitlos


Ich nehme immer das für 25 ct.


So billig wie möglich :) Halte ich auch bei Zucker, Salz, Backpulver, Margarine und ähnlichem so..


Ich merk keinen Unterschied zwischen Markenmehl und No-Name-Mehl. :o Aber ich mache es auch so wie Werschaf und kaufe möglichst billig.

VLG :blumen:
Pompe


Zitat (werschaf @ 21.09.2010 16:48:20)
So billig wie möglich :) Halte ich auch bei Zucker, Salz, Backpulver, Margarine und ähnlichem so..

so halte ich es auch..... ;)

ich hab schon mit teurem und mit billigem mehl kuchen verbockt und hinbekommen ;)
je nach finanzstand kaufe ich das eine oder andere - da bin ich pragmatisch.


Ich neige tatsächlich dazu, eher das mittelteure Mehl, Zucker, etc zu kaufen.

Ich glaube nicht, dass man dem Brot oder Kuchen etwas davon anmerkt, aber ich hoffe immer ein bisschen, das die Qualität besser ist oder das Produkt unter besseren Bedingungen (Dünger, Spritzmitteln) hergestellt wurde, oder nicht um die halbe Welt gekarrt wurde, oder dass der entsprechende Landwirt auch ein paar Cent mehr pro Tonne Getreide bekommt.

Es ist natürlich klar, dass jeder versucht, möglichst gut mit den bescheidenen Mitteln, die man so hat, auszukommen. Aber wohin uns diese Geiz-is-geil-Mentalität geführt hat, sieht man ja zB an den Fleischskandalen der letzen paar Jahre. Je billiger das Fleisch, desto billiger die Haltung.
Wusstet Ihr, dass vorzügliche Lämmer auf deutschen Inseln gezüchtet werden, die allesamt in die Küchen nach Frankreich gehen? Die Deutschen zahlen einfach nicht die notwendigen Preise. Dafür importieren wir das billige genverseuchte Schafzeug aus Neuseeland...

Ich entschuldige mich für das Abgleiten ins off-topic, aber ich finde auch diese Dinge gehören in die Überlegung "Welches Mehl kaufe ich" mit hinein...

:blumen: Insi


Und trotz aller Vorsicht hat Tante Edith doch noch was zu korrigieren gefunden...

Bearbeitet von Insidias am 22.09.2010 09:24:16


Danke ihr lieben Muttis! :wub:

Dann werde ich weiterhin beim Mehl Type 405 das ganz billige nehmen. Lohnt sich nicht wirklich das irgendwelche teuren Marken zu verwenden. Außer man hat ne Mühle in der Nähe. Hab ich leider nicht, sonst würde ich es dort kaufen und gerne auch etwas mehr bezahlen.

Bearbeitet von Knuddelbärchen am 23.09.2010 15:09:04


Meine Oma backt sehr viel und sie benutzt immer das günstige. Also von daher.


Wir haben jahrelang immer das preiswertere Mehl genommen. Egal, ob vom Discounter oder von den Supermarkt-Eigenproduktionen.

Unser Sohn ist gelernter Müller.
Nehme guten Gewissens das preiswertere Mehl.

Ein "Abfüller" viele "Namen", verschiedene Preise.


Angeregt durch diesen Thread habe ich, da ich Eiernockerl für die Beköstigung meiner Tochter und der dazugehörigen Enkelkinder selber machen wollte (und eine gute Oma kauft doch nix Fertiges ;-))))) , sondern kocht selber) zweierlei Sorten Mehl gekauft: 1x Markenname von fast 2 Euro das Kilo, einmal Nonameprodukt um 49 Cent das Kilo.

Und ich habe keinerlei Unterschied beim Anrühren des Teiges bemerkt, beiderlei Nockerlergebnisse sahen gleich aus und fühlten sich gleich an, und auch beim Geschmackstest durch alle Esser konnte kein Unterschied bemerkt werden.

Mein Fazit daraus: ICH nehme in Zukunft das billigere Noname-Produkt, zumal ich aus zuverlässiger Quelle auch weiss, dass Markenhersteller unter anderen Namen für Diskonter billigere Dinge produzieren, wo es dann einfach die Masse ausmacht, dass es billiger ist.


was soll denn da anders sein.

es wächst das Korn auf dem Feld, egal ob teuer oder günstig.

es wird gemäht und gemahlen.

dann wird es nur in verschiedene Tüten gefüllt, einmal in teure und einmal in günstige.

und was ist der Unterschied, mal abgesehen vom Preis? :pfeifen:


Ich nehme das Mehl zum Backen was am günstigsten ist .Damit hatte ich noch nie Probleme und meine Kuchen
werden immer recht gut. -Meinen die Personen ,die zum Kuchen essen bei mir eingeladen werden- :)



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