werden diese kinder vernachlässigt?


Hallo ihr Mütter, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll........

Unsere Nachbarn haben 2 kids, er ist den ganzen Tag auf der arbeit ca 6.30- 18.00 da er wohl eine lange Anfahrt hat. Als die beiden noch kinderlos waren hat er samstags alles geputzt und den einkauf erledigt, seine Holde bestellt auf Teufel komm raus im i-net, macht aber die Tür nicht auf, also nehmen wir Pakete entgegen, was ja kein Prob. ist, wenn mal einer nicht da ist

schon komisch die Dame oder?

Mittlerweile haben sie zwei Kinder, alles wird abgezäunt wo man noch denkt super die machen sich Gedanken, aber weit gefehlt .........Kinder raus über stunden..... Mama nicht zu sehen.........Kinder weinen und weinen........

Die Dame hat zwei Hunde die sieht man nicht im Garten, die werden über die strasse getragen......

nun mal zu meiner Frage
der kleine kann grad laufen weiss nicht wie alt er ist ( hab selber keine ) steht im Laufstall über stunden bei Temperaturen von - 8C ok er ist so wie ich das sehe gut eingepackt aber bei den temp....... er kann sich ja nicht richtig bewegen ist das denn über stunden noch gesund?

Die beiden weinen ständig


Also Kinder warm eingepackt nach draußen ist okay, aber ein Laufstallkind tobt ja nich sondern kühlt schnell aus, und wenn die Mutter nicht auftaucht wenn die Kinder weinen sollte man sich schon Sorgen machen. Meine sind und waren auch viel allein draußen (Garten ist Kindersicher) aber ich wär immer in Hörweite und hab auch immer raus gesehen. Hast du eine Möglichkeit mit der Frau zu sprechen? Freundlich angehen, aber schon deutlich aüßern, das du dir Sorgen machst.


du kannst nur vermutungen anstellen. wenn du es genauer wissen willst, musst du mit ihnen sprechen. es nutzt keinem etwas, wenn du ohne hintergrundwissen überlegungen anstellst. weder über die augenscheinliche abwesenheit der mutter noch über das weinen oder das tragen der hunde.


Puuuhhh,

das ist schwer zu sagen.

Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Kleine Kind steht bei -Graden im Laufstall draußen und heult sich einen zurecht? Fällt das auch den anderen Nachbarn auf? Was sagen die dazu?

Dann rufe die Bullerei an.
Da scheint was mit der Mutter nicht zu stimmen.


ja das ist richtig!!!
aber wie gesagt er ist warm eingepackt aber er kann sich ja nicht wirklich bewegen in dem teil, also toben und so

leider liegt deren terrasse so das wir die einzigen sind die einsehen können, und das nur vom balkon aus

reden kann man da nicht


Ich würde mich ne halbe Stunde rausstellen, wenn das Baby weint und keinen Mama in der Zeit sich sehen lässt, die Polizei anrufen. Wenn man mit den Menschen nicht reden kann dann muß man leider anders helfen. Es geht um das Wohl der Kinder.

Edit: Finde es gut das jemand hinschaut, meist ist es ja so das niemand was gemerkt hat :pfeifen:

Bearbeitet von Pumukel77 am 01.12.2010 21:01:00


Zitat (blumenbeet @ 01.12.2010 20:55:10)
ja das ist richtig!!!
aber wie gesagt er ist warm eingepackt aber er kann sich ja nicht wirklich bewegen in dem teil, also toben und so

leider liegt deren terrasse so das wir die einzigen sind die einsehen können, und das nur vom balkon aus

reden kann man da nicht

es ist im augenblick so? das hatte ich nicht gelesen. du könntest dort klingeln und nachfragen.

vielleicht ist jemand dort. und du kannst es nicht sehen. jedoch würde ich lieber jetzt etwas unternehmen. entweder dort klingeln oder die polizei benachrichtigen.

Zitat (blumenbeet @ 01.12.2010 20:55:10)
aber wie gesagt er ist warm eingepackt

Das kannst du auch nicht so beurteilen, wenn du das Kind nur im Schneeanzug siehst. :)

Eine Klassenkameradin unserer Tochter, (sie wurde mit der kleinen Schwester auch immer in den Park geschickt) kam mal mit der total durchnässten Schwester bei uns an. Sie hatte auch einen Schneeanzug über, darunter aber nur Body und Strumpfhose. Die Mutter hatte selbst die Windel vergessen. :wallbash:

Ich konnte dem Kleinkind nur viel zu große Sachen überziehen, die Beiden im Auto nach Hause fahren und zu der Mutter war ich nicht besonders freundlich. Wir haben dann den Vater kontaktiert, der von diesen Sachen nichts wusste, danach waren die Kinder zumindest nicht mehr alleine, sondern nur noch mit der Mutter zu sehen.

denke das werde ich machen
wollte ja auch keine schlafenden hunde wecken
da ich ja auch keine kids hab weiss ich nicht
nur die zwei zwerge tun mir so leid, wollte sie heute morgen schon reinholen und warmen kakao machen ( hätte Mama eh nicht gemerkt)


Tante Ju ich könnte :heul: wenn ich sowas lese. Zum Glück war die kleine mit einer Schwester gesegnet die sich zu helfen wußte.Ich glaube da wäre mir aber der Mutter gegenüber der gaul durch...


Zitat (blumenbeet @ 01.12.2010 21:12:27)
nur die zwei zwerge tun mir so leid, wollte sie heute morgen schon reinholen und warmen kakao machen ( hätte Mama eh nicht gemerkt)

das solltest du nicht in die tat umsetzen, ohne die erziehungsberechtigten davon in kenntnis zu setzen. ob sie es merken würde oder nicht, du hast nicht einfach fremde kinder in deine wohnung zu holen. auch weißt du nicht, ob sie überhaupt kakao trinken dürfen.

Ja leider heißt es dann noch du hättest die Kinder entführt, falls der Dame einfällt doch mal zu schauen. Bleib dran, wenn nichts ist passiert ja auch nichts. Also ich hätte kein Problem damit bei mir das Jugendamt da zu haben, hab ja nichts zu verbergen. Gut meine Nachbarn könnten auch mit mir sprechen wenn sie was komisch finden.Und wenn was faul ist dann ist es ja wichtig das nicht jeder wegschaut. Die Kinder sind zu klein um sich selbst zu helfen.


deswegen hab ich das ja auch nicht getan!!!!


und nun? sind die kleinen immer noch draußen?


Zitat (blumenbeet @ 01.12.2010 20:43:34)
nun mal zu meiner Frage
der kleine kann grad laufen weiss nicht wie alt er ist ( hab selber keine ) steht im Laufstall über stunden bei Temperaturen von - 8C ok er ist so wie ich das sehe gut eingepackt aber bei den temp....... er kann sich ja nicht richtig bewegen ist das denn über stunden noch gesund?

Ob die Frau ihrer Aufsichtspflicht nachkommt, kannst Du von Ferne nicht zweifelsfrei beurteilen. Solange Du nichts gerichtsverwertbares vorweisen kannst, lass die Finger davon. Vage Andeutungen "besorger Bürger", setzen beim Jugendamt gar nichts in Bewegung, sondern fallen Dir am Ende selbst auf die Füße.

was soll das denn jetzt? :wallbash:
ich mache mir sorgen!!!!!!!!!!!!!!!!


das ist leider wahr. denn sonst würden viele kinder noch leben. deswegen würde ich lieber bei der familie klingeln. und die polizei benachrichtigen, wenn niemand öffnet oder die eltern unklare angaben machen. oder sich merkwürdig benehmen.

meine güte, klingele dort! nimm jemanden mit, falls du dich nicht allein traust. oder rufe die polizei. vom schreiben hier wird sich nichts ändern.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 01.12.2010 21:30:17


Also so ein Scmarren, man kann das beim Jugendamt ganz sachlich melden. Eben so wie hir auch geschildert, dann fällt auch nichts auf einen zurück. Leider geschieht die Misshandlung von Kindern meist nicht vor 3-4 Zeugen. Sarah aus Thalmässing hat keiner zu Gesicht bekommen, wenn da mal einer der Nachbarn auf Verdacht hin Alarm geschlagen hätte,hätte das Kind evtl. eine Chance gehabt.
Ich bin gegen Wegsehen.


@Seidenloeckchen

wollte doch nur mal erst wissen ob man was machen kann, bzw vll schadet es dem kind ja oder nicht?????
Ich möchte nur helfen und kann auf solche Antworten verzichten

Dir noch einen schönen Abend


Zitat (seidenloeckchen @ 01.12.2010 21:23:53)
und nun? sind die kleinen immer noch draußen?

wenn das so wäre , wären mir irgendwelche paragraphen egal die kinder hätte ich reingeholt und gleichzeitig die polizei angerufen!

um diese uhrzeit meinte ich

Bearbeitet von zickenfarm am 01.12.2010 21:43:34

Hallo Blumenbeet,
ich bin auf jeden Fall dafür, dass du handelst, auch auf die Gefahr hin, dass alles ok ist. Kinder in diesem Alter darf man in meinen Augen auf gar keinen Fall so lange auf sich allein gestellt lassen und schon gar nicht draußen. Sie haben keine Möglichkeit. Sie sind vollkommen hilfsbedürftig!
Jugendämter sind wahnsinnig unterschiedlich, ich habe selbst schon Erfahrung mit denen. Aber für schnelle Hilfe würde ich auch eher die Polizei verständigen. Ich würde aber davor das persönliche GEspräch suchen, aber wenn das nicht klappt, ist es adäquat die Polizei zu rufen!


Zitat (blumenbeet @ 01.12.2010 21:28:15)
was soll das denn jetzt? :wallbash:
ich mache mir sorgen!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich glaube Dir, aber alles was Du machen kannst ist von Ferne ein Auge auf die Kinder zu haben. Wenn Du etwas Rechtswidriges siehst oder einen Hilferuf hörst musst Du reagieren, alles andere geht Dich nichts. Lass das, was möglicherweise passieren könnte nicht an Dich heran, sonst wirst Du krank.

Zitat (Nightingale @ 01.12.2010 21:23:59)
Ob die Frau ihrer Aufsichtspflicht nachkommt, kannst Du von Ferne nicht zweifelsfrei beurteilen. Solange Du nichts gerichtsverwertbares vorweisen kannst, lass die Finger davon. Vage Andeutungen "besorger Bürger", setzen beim Jugendamt gar nichts in Bewegung, sondern fallen Dir am Ende selbst auf die Füße.

Was das angebliche Nichttätigwerden der Jugendämter ohne gerichtsverwertbare Beweise angeht, so empfehle ich allen die Lektüre des § 8 a Kinder- und Jugendhilfegesetz (= Sozialgesetzbuch Achtes Buch) Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Der verpflichtet die MitarbeiterInnen der Jugendämter, Hinweisen wg. Verdachts auf Kindeswohlgefährdung nachzugehen.
Ich war über 20 Jahre im Jugendamt tätig - wenn auch "nur" im Verwaltungsbereich - aber ich weiß aus vielen Schilderungen der Kolleginnen und Kollegen aus dem pädagogischen Bereich (Sozialarbeiter), daß dieser Schutzauftrag, der sehr viel Arbeitszeit bindet, sehr ernst genommen wird!
blumenbeet: wenn Du nicht mit der Mutter der Kinder sprechen kannst, gleichzeitig aber Angst hast, daß Dir niemand glaubt und Du der Verleumdung bezichtigst werden könntest, kannst Du nicht eine Freundin oder eine andere Nachbarin hinzurufen, wenn die Kinder mal wieder bei Eiseskälte draußen sind? Dann wäret ihr schon 2, die das Geschehene beobachtet haben.

Kinderschutz geht uns alle an!

Hallo blumenbeet,
versuche doch mit den Eltern der beiden Zwerge Kontakt aufzunehmen, teile Ihnen Deine Sorge mit, evtl. bietest Du Unterstützung an, falls Du abgewiesen wirst, wende Dich ans Jugendamt, laß Dich dort beraten, eine sachliche Schilderung Deiner Beobachtungen hat ja nichts mit ansch....en zu tun.


Zitat (Gabybambi @ 01.12.2010 21:50:45)
Ich war über 20 Jahre im Jugendamt tätig - wenn auch "nur" im Verwaltungsbereich

Dann wirst Du ja wissen was in der Regel passiert, wenn eine "besorgte Nachbarin" das Jugendamt alarmiert, weil ein Kind wohl verpackt im Garten spielt. Sie hören sich allenfalls die Schilderung der Mutter an, die behauptet, beim Spielen dabei gewesen zu sein, so what?

Zitat (Nightingale @ 01.12.2010 21:49:26)
aber alles was Du machen kannst ist von Ferne ein Auge auf die Kinder zu haben. Wenn Du etwas Rechtswidriges siehst oder einen Hilferuf hörst musst Du reagieren, alles andere geht Dich nichts. Lass das, was möglicherweise passieren könnte nicht an Dich heran, sonst wirst Du krank.

das glaube ich jetzt mal nicht lieber Nightingale!

nicht an sich ran lassen ist das falscheste was man tun kann, wenn es um kinder geht.

da tut man eher was zuviel, als zu wenig!

1. ich hätte meiner Digi das Datum und Uhrzeit Menü verpasst, und alle 15 min die Kinder fotografiert.
2. das aber nur aller höchstens 2 Stunden bei diesen Temperaturen.
3. ich hätte wohl die Kinder rein geholt, und die Polizei gerufen.

nicht mehr und nicht weniger! :labern:

@Nightingale: deshalb habe ich ja auch geschrieben, ob blumenbeet sich nicht eine Freundin oder eine andere Nachbarin als "Zeugin" hinzuholen kann...
In einem gebe ich Dir recht, nämlich wenn die Mutter keine Einsichtsfähigkeit hat, wird sie im Gespräch mit dem Jugendamt versuchen, mit allen möglichen Ausreden und Begründungen ihre "Schuld" runterzuspielen.

In meiner Stadt werden Hinweise auf Verdacht der Kindeswohlgefährdung seitens des JA schriftlich dokumentiert, so daß beim nächsten Vorfall auf dieses Wissen zurückgegriffen werden kann. Ob das überall so ist, weiß ich nicht.

Gittis Tip mit dem Fotografieren finde ich auch super!


Zitat (Nightingale @ 01.12.2010 21:49:26)
Lass das, was möglicherweise passieren könnte nicht an Dich heran, sonst wirst Du krank.

Entschuldige, aber das fasse ich jetzt nicht.
So ein Verhalten ist mit dafür verantwortlich, dass immer wieder Kinder grausam ums Leben kommen.

blumenbeet, an deiner Stelle würde ich das Jugendamt informieren.
Was hat ein Kleinkind bei -8 ° im Laufstall im Garten zu suchen?
Hier waren heute -8, ich war warm eingepackt und habe mir fast das Gesicht weggefroren.
Wenn du erst die Mutter drauf ansprichst, dann könnte es durchaus möglich sein, dass sie in Zukunft sehr genau darauf achtet, dass niemand mehr etwas Verdächtiges sieht.
Wenn es um ein wehrloses Kind geht kann man gar nicht zu viel tun.

Bearbeitet von Die Außerirdische am 01.12.2010 22:52:39

Außi :applaus: :daumenhoch: :daumenhoch:

Edith: da gibt es einen Spruch, da scheucht keiner einen Hund vor die Tür.

ich habe es jetzt leise geschrieben sonnst hört es noch die Lucky, sie will auch bei dem Wetter nicht raus ist ihr viel zu kalt. :wub:

Bearbeitet von gitti2810 am 01.12.2010 23:06:40


Zitat (Die Außerirdische @ 01.12.2010 22:51:48)
Entschuldige, aber das fasse ich jetzt nicht.
So ein Verhalten ist mit dafür verantwortlich, dass immer wieder Kinder grausam ums Leben kommen.

Du prügelst den Falschen, ich sehe nicht weg. Aber wenn Elternteile patrtout nicht dazu befähigt sind, sich vernünftig um ihre Kinder zu kümmern, dann ist es äußerst schwer, diese Kinder vor Schaden zu bewahren.

Leider habe ich diesbezüglich sehr, sehr bittere Erfahrungen machen müssen. Unfähigkeit allein ist nämlich kein Grund, die Kinder aus der Familie zu nehmen. Selbst wenn das Kind in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus kommt oder ihm mal aus Versehen ein Fingerglied abgetrennt wird, gibt ein Richter der Mutter doch noch eine Chance und alles beginnt wieder von vorn.

Blumenbeet :blumen:
Versuche auf alle Fälle, ganz schnell mit der Mutter/Eltern zu sprechen - am besten, wenn sie beide zuhause sind. Es ist ja wohl unglaublich, ein Kind bei diesen Minusgraden draußen in einen Laufstall zu sperren...
So etwas habe ich wirklich noch nie gehört, Schneeanzug hin oder her. Mein Gott, wer kommt auf so eine Idee??? Ich kann es nicht fassen. Schon allein deswegen ist ein Gespräch berechtigt. Kann ja sein, daß die Mutter irgendwo sitzt, wo du sie nicht sehen kannst :unsure: und alles klärt sich auf... Ein vernünftiger Mensch wäre nicht böse, wenn er auf so etwas angesprochen wird.
Im Interesse des Kindes sollte dir aber dann auch egal sein, ob sie hinterher beleidigt ist, denn du bist ja zuerst zu ihr gekommen, bevor ein Amt eingeschaltet wurde.
Ich hoffe, daß das Kleine nur mal ausnahmsweise (verstehe es trotzdem nicht) auf diese Art "gehütet" worden ist!
Berichte und beobachte bitte weiter!


Und Blumenbeet, gibt es was neues?


Zitat (Nightingale @ 02.12.2010 01:18:41)
Du prügelst den Falschen, ich sehe nicht weg. Aber wenn Elternteile patrtout nicht dazu befähigt sind, sich vernünftig um ihre Kinder zu kümmern, dann ist es äußerst schwer, diese Kinder vor Schaden zu bewahren.

Leider habe ich diesbezüglich sehr, sehr bittere Erfahrungen machen müssen. Unfähigkeit allein ist nämlich kein Grund, die Kinder aus der Familie zu nehmen. Selbst wenn das Kind in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus kommt oder ihm mal aus Versehen ein Fingerglied abgetrennt wird, gibt ein Richter der Mutter doch noch eine Chance und alles beginnt wieder von vorn.

Aber es besteht doch immerhin die Chance, dass die Mutter Schiss bekommt, wenn das Jugendamt oder die Polizei mal auf der Matte steht. Natürlich, wenn sie so abgebrüht ist, dass ihr das nichts ausmacht, haben die Kinder schlechte Karten, und du als Außenstehender vermutlich keine Möglichkeit, zu helfen.

Aber besser als nichts zu machen ist es doch wohl?

Horizon, selbst wenn die Mutter irgendwo "versteckt" sitzt, friert sich das Kind den A*** ab.
Ich hoffe echt sehr, dass diese Geschichte nicht wahr ist.

Hallo Blumenbeet,

ich habe jetzt aus Zeitgründen nur deinen ersten Beitrag richtig gelesen und alle anderen nur extrem flüchtig überflogen.
Mein Tipp ist (falls noch nicht erwähnt), zu klingeln und der Mutter Hilfe anbieten, fragen, ob sie okay ist oder sowas. Wenn sie nicht aufmacht, dann Abends, wenn der Vater da ist. Auf jeden Fall erst mal das Gespräch suchen, um eine Ahnung davon zu bekommen, was wirklich in der Familie los ist.
Meine Fantasie stellt sich schon die schlimmsten Dinge vor - von der Depression bis zur Trinkerin ... aber das kann auch alles Humbuk sein. Falls es Depression ist, ist die Mutter vielleicht sogar froh über eine direkte Ansprache, probier es zumindest aus.
Lieber was tun als was sein lassen, das ist mein Motto.

Ich wünsch dir viel Glück, halt weiter die Augen auf. Du machst das schon.


Ich hätte sofort die Polizei gerufen wenn mit den Eltern nicht zu reden ist. Ein Kind in dem Alter im Laufstall draussen,und das bei den Temperaturen und um die Uhrzeit....sowas geht gar nicht. Es kann nicht sein das sogenannte Mütter so mit ihren Kindern umgehen.


Ich glaube mal, dass Nightingale das etwas anders gemeint hat. Nicht an sich ranlassen heißt einfach nur, sich nicht zu sehr emotional da reinsteigern. Es gibt ja Leute, die machen sich regelrecht fertig, wenn in China ein Sack Reis umkippt. Mal überspitzt gesagt. Hier siehts schon etwas anders aus. Denn das, was Blumenbeet da sah, macht ihr ja offensichtlich große Sorgen und auch emotional ein wenig zu schaffen. Was auch völlig okay ist. Nightingale hat ja aber auch geschrieben, dass bei Rechtswidrigkeiten reagiert werden soll.

Ich weiß, wovon ich schreibe. Ich bin durch seelischen Stress krank geworden. Auch mich machen manche Dinge noch emotional fix und fertig. Aber es ist auch Gift für den Körper. Man muss sich schon ein wenig abgrenzen und dadurch eben auch vor einem Zuviel schützen. Das hat mit Gleichgültigkeit oder Ignoranz nichts zu tun.

Blumenbeet, ich bin auch dafür, dass du erst mal mit den Eltern in Ruhe "plaudern" solltest. Sollten diese asozial oder sonst wie daherkommen, dann solltest du das Jugendamt informieren. Das Jugendamt wird - denke ich mal - erst mal einfach nur jemanden schicken, der sich den Haushalt und die Familie mal ansieht und mit ihr spricht, dadurch macht der Mitarbeiter sich ja ein Bild. Keine Ahnung jetzt. Und wie gesagt, es könnte dann sein, dass du dir den Hass von der Familie auf dich ziehst - und DAS solltest du nicht so an dich rankommen lassen. DAS meinte Nightingale wahrscheinlich damit. Suche dir dann irgendwie Unterstützung. Wobei ich denke, dass man den Hinweis beim Jugendamt auch anonym geben kann. Aber wenn du vorher mit der Familie geredet hast, werden die wohl schnell auf dich zurückkommen. :huh:

Meine Mutter ist Erzieherin und sah sich leider schon mehrmals in der Notwendigkeit, mit ihrer Chefin zu reden und diese das Jugendamt einschalten zu lassen. :( Aber sie versuchte bisher immer vorher, mit der Mutter selbst zu reden.

:blumen:


Ich würde das einfach dem Jugendamt melden. Mir sind Fälle bekannt, wo sie sehr schnell gehandelt haben. Die Polizei macht da nicht viel.

Bei minus acht Grad hat ein Kleinkind nichts draußen alleine zu suchen. Ach ja. Nimm dir ein paar Nachbarn als Zeugen.


Zitat (Ribbit @ 02.12.2010 12:11:14)


Horizon, selbst wenn die Mutter irgendwo "versteckt" sitzt, friert sich das Kind den A*** ab.

Richtig, ribbit...habe "stundenlang" übersehen :blumen:

Aber selbst, wenn "nur" für kurz und unter Aufsicht, allein schon auf so eine Idee zu kommen...
Da drängt sich mir der Gedanke auf, was wohl innen so passiert - also schnell handeln, geh doch bitte rüber, blumenbeet!

Meiner Meinung nach muß da auf jeden Fall kontrolliert werden, ich steigere mich da jetzt richtig rein - weiß nicht, wie es euch geht?

Bearbeitet von horizon am 02.12.2010 14:46:19

Zitat (horizon @ 02.12.2010 14:45:26)
Aber selbst, wenn "nur" für kurz und unter Aufsicht, allein schon auf so eine Idee zu kommen...
Da drängt sich mir der Gedanke auf, was wohl innen so passiert - also schnell handeln, geh doch bitte rüber, blumenbeet!

Eine Mutter, die ihr Kleinkind bei Frost unbeaufsichtigt in den Garten stellt lässt es auch unbeaufsichtigt in der Küche spielen, während der Topf mit den Kartoffeln kocht.

Oder es sitzt von früh bis spät im Laufstall, wie ein Zootier -
wenn sie das Ding sogar draußen aufstellt...
An Schlimmeres will ich lieber nicht denken!


Zitat (blumenbeet @ 01.12.2010 21:40:23)
@Seidenloeckchen

wollte doch nur mal erst wissen ob man was machen kann, bzw vll schadet es dem kind ja oder nicht?????
Ich möchte nur helfen und kann auf solche Antworten verzichten

Dir noch einen schönen Abend

dir wurde mehrmals gesagt, was du machen kannst. du hast es vorgezogen, weiterhin tatenlos herumzusitzen. du hattest nicht einmal einen versuch gemacht, ein wenig mehr in erfahrung zu bringen. das hat den kindern nicht geholfen.

du hättest jemanden bitten können, in deine wohnung zu kommen und es sich als zeuge anzuschauen. damit es später nicht heißt, du verleumdest die eltern.

beinahe eine stunde später schreibst du, dass du dir sorgen machst. auch das hätte den kindern nicht geholfen, wären sie in not gewesen.

es erinnerte mich arg an interviews mit nachbarn, wenn wieder einmal kinder tot oder vernachlässigt aufgefunden wurden. zu berichten gab es viel. getan hat jedoch niemand etwas.

Zitat (Nightingale @ 02.12.2010 15:10:01)
Eine Mutter, die ihr Kleinkind bei Frost unbeaufsichtigt in den Garten stellt lässt es auch unbeaufsichtigt in der Küche spielen, während der Topf mit den Kartoffeln kocht.

Und deshalb soll Blumenbeet das Kind jetzt im Garten sitzen lassen? Mann, echt. Deine Logik ist bestechend.

Ja, ich weiß, dass das Kind jetzt grade evtl. nicht mehr draußensitzt etc. pp.

Zitat (Ribbit @ 02.12.2010 15:18:03)
Und deshalb soll Blumenbeet das Kind jetzt im Garten sitzen lassen? Mann, echt. Deine Logik ist bestechend.

Es steht Dir frei, Dich in Dinge hinein zu steigern, die alle eventuell passieren könnten, aber ich rate Dir: bitte tus nicht. Es gibt weder eine Handhabe unfähigen Eltern ihre Kinder weg zu nehmen noch diese Eltern zu verantwortungesvollen Handeln zu zwingen. Auch das gut gemeinte, nachbarschaftliche Gespräch geht zu 100% nach hinten los, probiere es, wenn Du mir nicht glaubst.

Zitat (Nightingale @ 02.12.2010 15:30:29)
Es steht Dir frei, Dich in Dinge hinein zu steigern, die alle eventuell passieren könnten, aber ich rate Dir: bitte tus nicht. Es gibt weder eine Handhabe unfähigen Eltern ihre Kinder weg zu nehmen noch diese Eltern zu verantwortungesvollen Handeln zu zwingen. Auch das gut gemeinte, nachbarschaftliche Gespräch geht zu 100% nach hinten los, probiere es, wenn Du mir nicht glaubst.

Dinge, die evtl. noch passieren könnten, hast du aufs Tapet gebracht, nicht ich (kochendes Wasser in der Küche). Ich finde nur die Logik etwas daneben "es könnte auch was andres passieren, deswegen sag ich schon garnichts zum ersten Thema".

Aber jedem das Seine. Ich steigere mich in nichts rein, aber wenn meine Nachbarskinder bei dem Wetter allein im Garten im Laufstall wären, würde ich was tun. Das gutgemeinte Gespräch würde bei mir nur 2 min dauern.

Nightingale :blumen: - beziehe doch mal Stellung, ich werde aus dir hier nicht so richtig schlau, ehrlich gesagt.
Dies kann auch blumenbeet in ihrer Handlungsweise so beeinflussen, daß sie die Sache auf sich beruhen läßt.

Man sollte hier, wo es sich um das Wohl von Kindern handelt, nicht zögerlich sein.
"Bedenke dies, bedenke das... hilft den Kindern nicht - im Gegenteil: man verschwendet Zeit.

Trotzdem würde ich zuerst mit den Eltern reden und nachfragen, sollen sie doch beleidigt sein. So, wie es aussieht, hat blumenbeet eh kein besonderes Verhältnis zu ihnen, also was soll´s?
Nach dem Besuch dort ist sie wahrscheinlich ein wenig schlauer und weiß auch ohne uns, was sie zu tun hat.


Zitat (horizon @ 02.12.2010 16:07:58)
Nightingale :blumen: - beziehe doch mal Stellung, ich werde aus dir hier nicht so richtig schlau, ehrlich gesagt.
Dies kann auch blumenbeet in ihrer Handlungsweise so beeinflussen, daß sie die Sache auf sich beruhen läßt.

Vor 20 Jahre habe ich eine Frau mir einem schwer erziehbaren Mädchen geheiratet, aggressiev, soziopathisch, ambivalent. In diesen zwei Jahrzehnten habe ich so ziemlich alles durch, was man als Eltern- bzw. Großelternteil überhaupt mitmachen kann. Ich habe sie aus Wohnungen geholt, ich habe ihre Schulden bezahlt, ich habe sie aus der Ersatzhaft frei gekauft. Man hat mich vollgepöbelt, man hat mich angegriffen, man hat den Hund auf mich gehetzt.

Das erste Kind in der 8. Klasse. Dass dieses Kind heute noch lebt verdankt es meiner Ex-Frau und mir. Sie selbst ist darüber fast zerbrochen und auch unsere Ehe hat es nicht geschafft. Mittlerweile sind es fünf Kinder, zwei davon davon verhaltensauffällig, alle sind geistig und körperlich unterentwickelt. Zwei Kinder sind in fremder Obhut, der dritte geht im Januar ins Heim. Mit der Trennung von meiner Frau haben sich diese Probleme etwas von mir entfernt, aber mir ist es immer wie weinen, wenn ich nur daran denke.

Ich rate nicht zum Wegsehen, im Gegenteil. Wenn man sieht, dass ein Kind in Gefahr ist muss man Handeln. Und bei solchen Leuten wie der geschilderten Nachbarin sollte man auch lieber ein Auge mehr auf die Kinder werfen. Man darf sich aber nicht der Illusion hingeben, an den familiären Verhältnissen der Kinder grundlegend etwas ändern zu können. Das können weder Jugendamt noch Gericht.

"Handeln" ist so ein schickes Wort, aber wenn man handelt, dann sollte man Dinge vorlegen, die vor Gericht von keinem gegnerischen Anwalt zerpflückt werden können. Wenn es hart auf hart geht, das lädt das JA Blumenbeet als Zeuge. Wenn man da mit Dingen ankommt, die möglicherweise passieren könnten fällt man hinten runter und zwar übel.

Seidenlöckchen: ich verstehe die Frage so, das die Kinder unter tags im Garten waren, nicht als die Frage gestellt wurde.Denn wenn Kinder nachts allein und weinend im Garten sind würde ich ohne zögern die Polizei rufen.


Zitat (Nightingale @ 02.12.2010 17:32:37)
Vor 20 Jahre habe ich eine Frau mir einem schwer erziehbaren Mädchen geheiratet, aggressiev, soziopathisch, ambivalent. In diesen zwei Jahrzehnten habe ich so ziemlich alles durch, was man als Eltern- bzw. Großelternteil überhaupt mitmachen kann. Ich habe sie aus Wohnungen geholt, ich habe ihre Schulden bezahlt, ich habe sie aus der Ersatzhaft frei gekauft. Man hat mich vollgepöbelt, man hat mich angegriffen, man hat den Hund auf mich gehetzt.

Das erste Kind in der 8. Klasse. Dass dieses Kind heute noch lebt verdankt es meiner Ex-Frau und mir. Sie selbst ist darüber fast zerbrochen und auch unsere Ehe hat es nicht geschafft. Mittlerweile sind es fünf Kinder, zwei davon davon verhaltensauffällig, alle sind geistig und körperlich unterentwickelt. Zwei Kinder sind in fremder Obhut, der dritte geht im Januar ins Heim. Mit der Trennung von meiner Frau haben sich diese Probleme etwas von mir entfernt, aber mir ist es immer wie weinen, wenn ich nur daran denke.

Ich rate nicht zum Wegsehen, im Gegenteil. Wenn man sieht, dass ein Kind in Gefahr ist muss man Handeln. Und bei solchen Leuten wie der geschilderten Nachbarin sollte man auch lieber ein Auge mehr auf die Kinder werfen. Man darf sich aber nicht der Illusion hingeben, an den familiären Verhältnissen der Kinder grundlegend etwas ändern zu können. Das können weder Jugendamt noch Gericht.

"Handeln" ist so ein schickes Wort, aber wenn man handelt, dann sollte man Dinge vorlegen, die vor Gericht von keinem gegnerischen Anwalt zerpflückt werden können. Wenn es hart auf hart geht, das lädt das JA Blumenbeet als Zeuge. Wenn man da mit Dingen ankommt, die möglicherweise passieren könnten fällt man hinten runter und zwar übel.

Nightingale, das tut mir sehr leid, was du erleben musstest, und deine Familie. Ich sehe es auch so, dass man handeln muss, und der Vorschlag von Gitti mit Foto und eingeblendeter Uhrzeit wäre doch ein Anfang, oder?

Dass vielleicht alles im Sande verläuft, ist eine traurige Möglichkeit, aber es kann wohl keiner tatenlos zusehen, wenn Kinder mies behandelt werden.

Ok, keine Illusionen, dass alles besser wird.... das ist aus deiner Perspektive und Erfahrung heraus. Aber man muss auch ein bisschen Hoffnung haben, was zu bewegen.

Wisst ihr, was mir gerade durch den Kopf geschossen ist?? Es ist ja auch möglich, dass die Kinder im Garten waren über Tag und gespielt haben. Vielleicht ist der Mutter zwischenzeitlich was passiert? Vielleicht ist sie zusammengeklappt oder ähnliches? Ist alles schon passiert....Also, ich würde auch die Polizei rufen und sie bitten, mal nachzuschauen...


LG Letti


nightingale? Nur weil DU schlechte Erfahrungen mit Ämtern gemacht hast, genau wie ich, heißt es nicht, dass in dem Fall das Jugendamt nichts unternimmt. Wenn die Kinder verwahrlost aussehen und das Haus auch. Und wenn die Eltern dazu sich auch noch komisch vor den Behörden benehmen, dann wird ein Auge auf diese Familie geworfen. Notfalls verlieren sie das Sorgerecht oder sie bekommen einen Erziehungsbeistand vom Jugendamt. Diese Person kommt dann mehrmals pro Woche.

Und das glaubt mir, kann sehr schnell gehen. Man muss sie darauf nur aufmerksam machen. Aber vorher braucht man halt Zeugen und eventuell Beweise.

Bin mal gespannt, ob Blumenbeet Neuigkeiten hat.



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