Halskette: Sehne im Nachhinein kürzen


Hallo zusammen,

was ich vorhabe: ich möchte eine Halskette zu einer Fusskette umfunktionieren. Das war so eine Surferkette, mit Perlen und Muscheln aufgefädelt. Klar, kürzer machen und fertig! Aber da ist das Problem:

Die Kette hat einen Schraubverschluss an beiden Enden. Die Muschelteile sind auf einer Sehne aufgefädelt und an beiden Enden ist ein Knoten, der in den Schraubverschlüssen verschwindet. Ich frage mich echt, wie man das nur mit den Händen hinbekommen kann, das man den Knoten so weit ins Innere der Schraubverschlüsse bringt, das nachher nicht ne große Lücke in der Kette entsteht. Genau das bekomme ich nämlich nicht hin.
Selbst wenn ich den Knoten noch so dicht an den Schraubverschluss setze, muss der Knoten noch IM Schraubverschluss verschwinden, das sind ca. 3-4 mm. Genau dieser Spielraum ist nachher in der Kette zu sehen. Als würde ein Glied fehlen, damit alle Teile dicht an dicht sitzen.
Weiß jemand, wie das gemacht wurde? Es sind einfache Knoten an den Sehnenenden und die Knoten verschwinden beide 3-4 mm in den beiden Schraubverschlussteilen.
Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist, die Knoten reinzumachen, so dicht wie es geht, und dann die Sehne zu erwärmen, damit sie sich zusammenzieht. Das ist aber nur eine Therorie von mir. In Wahrheit habe ich null Ahnung, ob sich Sehne beim erwärmen verkürzt.

Das hier ist ein super Bild dafür, exakt so ein Schraubverschluss ist das:
http://insquareschmuck.de/images/product_i...images/19_1.JPG

Kann mir da jemand weiterhelfen?


Gruß
Christian


:hmm: ich könnte mir vorstellen..... das die teile sehr eng aneinander schmiegen.
doch wenn du die sehne sehr warm machst wird sie sich eher dehnen und dünner werden.

doch wenn du diese sehne nur leicht erwärmst, könntest du alle teile noch enger ziehen.
den knoten machen und dann sollten sich die teile wieder lockern können. :wub:


Moin Christian,

ich hätte einen anderen Vorschlag: Montiere Klapp-Kalotten zwischen Kettenenden und Verschluss. Gibt es in allen möglichen Varianten von Blech über Argentum (Silber) zu Aurum (Gold) zu kaufen. Zu beziehen über die Bucht oder den einschlägigen Fachhandel. Ist eine Frage des Portemonnaies, was man kauft. Damit hättest Du auch die Bewegungsfreiheit am Knöchel, die ein Gelenk in Bewegung benötigt, sodass die Kette nicht versehentlich reißt. Schick und professionell aussehen tut es außerdem.

Grüßle und viel Erfolg,

Ilwedritscheline

Tante Edit sagt: Eine etwas stabilere Angelschnur ist zum Auffädeln ganz probat. Da muss schon ein Hai kommen, um die zu zerstören ;)

Bearbeitet von ilwedritscheline am 01.02.2011 02:07:00


Huch - da fällt mir ein, ich habe auch so eine ähnliche weiße Muschelbruch-Kette mit genau dem gleichen Verschluß, aufgefädelt auf dicke Angelsehne, die wirklich unkaputtbar ist ;) seit vielen Jahren, das Ding paßt gut zu meiner Sommerkleidung. Einziger Nachteil:
Die Kette kratzt wie irre, längeres Tragen ist fast unmöglich, so gut sie auch aussieht. 2 Stunden kann man das mit viel guter Erziehung aushalten, aber danach muß sie sofort ab. Es liegt an den Muschelteilen: Die sind allesamt kantig geschliffen. :mellow:


Montier das Ganze auseinander und fädle die Einzelteile auf Gummi auf.


danke für die ganzen Tipps!
Ja, ein Glied, das man nachträglich dran klippt, wäre ne gute Möglichkeit. Oder halt Gummiband. Die Sehne sieht eh schon etwas mitgenommen aus.
Also stimmt meine "Sehne zieht sich bei Temeratur zusammen-Theorie" wohl nicht ;-)

@Die Bi(e)ne
Ja, bei reinen Muschelketten ist das so eine Sache. Die sehen schön aus, sind aber doch recht scharfkantig. Daher habe ich mich für eine Kette mit flachen, breiten und abgerundeten Gliedern entschieden. Hatte die Kette früher auch beim schlafen um, aber irgendwann ist die Farbe von den Knochenteilen abgegangen und jetzt ist sieh eher was für den Fuß. Soll da aber auch immer dran bleiben.


Normalerweise ist an dieser Art von Verschluss an jedem Ende jeweils eine bewegliche Öse durch die die Sehne oder der Fädeldraht gezogen und dann mit einer sogenannten Quetschperle fixiert wird. Die erste und letzte Perle der Kette sollte ein so großes Loch haben, dass die Quetschperle darin verschwindet.
In einem Perlen- oder Bastelladen zeigen sie einem immer gerne wie es geht - ehe man stundenlang selbst rumfummelt und verzweifelt! :heul:

Bearbeitet von teamworker am 09.02.2011 16:36:19



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