Seramis wiederverwenden

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Hallo,

Ich habe heute meine Riesenbananenpflanze einer Freundin geschenkt.
Da sie diese jetzt wieder auf Erde umsetzt (sie mag Seramis nicht) habe ich jetzt so an die 25kg Seramis übrig.
Meine Frage ist jetzt kann man Seramis wiederverwenden, wenn ja wie stell ich das an?
Einfach das Seramis austrocknen lassen, oder muss ich es noch irgendwie reinigen?

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Hallo,
klar kannst du Seramis wieder verwenden.

Aber bitte vorher gut austrocknen lassen. Evtl. portionsweise auf Papier ausschütten und dann trocknen lassen.

:blumen:
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Austrocknen alleine reicht nicht: Du mußt das alte Zeugs desinfizieren, d.h. bei 220°C wenigstens 20 Minuten im
Danach abkühlen lassen. Nur völlig abgekühlt zum Einpflanzen verwenden.

Noch ein Tipp ist: Seramis locker in einen Stoffbeutel einbinden, vorher ordentlich wässern und dann ab ins Vollprogramm der Microwelle. (900W/ Zeit nach Gewicht einstellen). Nichts sollte völlig dicht abgeschlossen sein, sonst explodiert Euch der Sack... wäre doch fatal... :ph34r:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 17.02.2011 03:29:39
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Das ist aber eine Arbeit nen halben Zentner Seramis von Keimen und Schimmelsporen zu befreien. Erinnert irgendwie an Sisyphos. :heul: rofl

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Zitat (Knuddelbärchen, 17.02.2011)
Das ist aber eine Arbeit nen halben Zentner Seramis von Keimen und Schimmelsporen zu befreien. Erinnert irgendwie an Sisyphos. :heul: rofl

Schaff dir ne größere Micro an, Bär :trösten: dann ist es nicht so ganz Sisiphos... :) es geht. Wenn man nicht den gesamten Blumenkram im Haus umzutopfen... eben echten Sisiphos hat. ;) Dann geht das mit Micro und Backofen nur umschichtig, aber ganz gut.
Tongranulat ist Naturmaterial, wird also von Schimmelsporen tatsächlich befallen. <_<
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BIENE, wie mache ich das noch mit orchideensubstrat und blumenerde. du hattest das mal geschrieben aber ich habe es vergessen.

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:blumen: kiki,
mit Blumenerde mache ich es so: Blumenerde auf ein altes tiefes Backblech, was ich vorher mit Backpapier ausgelegt habe, geben und bei 220° 20-30 Minuten (je nach Menge) komplett durcherhitzen lassen.

Diese Backofenmethode hat sich jedoch bei Orchideensubstrat (fertige Orchierde) als nicht brauchbar erwiesen, da diese durch den hohen Holz- und Styroporanteil zu leicht anfängt zu sengen, also ggf. brandgefährlich werden könnte.
Da klappt es besser mit der Microwellenmethode: Erforderliche Substratmenge in einen Stoffbeutel geben, diesen lose verknoten, dann stelle ich das Programm "Erhitzen nach Gewicht" ein:
600g laufen dann also 4:10 Minuten unter Volleistung der Micro (900W) durch. Es riecht bissel nach feuchter Erde, beim Rausnehmen den Beutel nur oben anfassen, abkühlen lassen - erst dann zum Pflanzen verwenden.

Meiner Erfahrung nach braucht nagelneues, gutes Orchideensubstrat nicht extra vorbehandelt zu werden - die Blumenerde aus dem Discounter schon, sonst hat man alles voller Trauermücken oder die Erde schimmelt gern.

Bitte niemals gebrauchtes Orchideensubstrat aus einem
Das beste Orchideensubstrat ist frische, halbgrobe Pinienrinde. :)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 18.02.2011 02:40:56
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