Sinn und Zweck von Weisheitszähnen


Hi Muttis!

Mein 15jähriger Sohn trug insgesamt 4 Jahre eine Spange. Jetzt sind seine Zähne prima, aber die Kieferorthopädin empfiehlt, alle 4 Weisheitszähne ziehen zu lassen, da sie das Gebiss wieder verschieben würden.

Irgendwie hat ja wohl jedes Organ in uns seinen Sinn. Könnt ihr mir bitte den Sinn und Zweck von Weisheitszähnen erklären?

Vielen Dank und schönen Tag!

LG


Seitdem ich meine Weisheitszähne habe, bin ich sowas von weise geworden ... :pfeifen:


Die Kieferorthopädin hat prinzipiell recht, allerdings kann man dem Ganzen mit einem Retainer (der hält die Zähne da wo sie sind) entgegenwirken und die Zähne müssen nicht gezogen werden. Retainer gibt es entweder als kleinen Draht, der an der Innenseite der Zähne befestigt wird oder als durchsichtige Plastikschiene, die man über Nacht trägt (da sie kaum sichtbar ist, kann man sie auch tagsüber tragen)


Hi Didi!

Hört sich interessant an. Wie lange müssen die Retainer drin bleiben? Für immer?

LG


Hallo Galadriel,

ich hab da was für dich zum Thema Retainer, hoff es hilft dir weiter...

http://www.smileclub.de/retainer.htm

LG die Miss


Ja, der Retainer bleibt. Aber der stört anscheinend nicht und macht auch sonst nix. Ich persönlich will kein Metall ständig im Mund haben und hab mir deshalb diese Plastikretainer für die Nacht machen lassen

Retainer

Das beschreibt das Ganze als Zahnspange, aber das Ding ist dasselbe. Man kann es genausogut als Retainer konzipieren.
Problem dabei ist, dass der nach wenigen Jahren (2-3) kaputt geht und man einen neuen braucht.

Allerdings sollte man auch drauf achten, dass wenn die Weisheitszähne wirklich Probleme machen, sodass dein Sohn ständig Druck auf den Zähnen und dadurch Schmerzen hat, dann müssen sie raus. War bei mir auch so. Trotzdem verschieben sich meine Zähne immer noch und deshalb hab ich den Retainer.

Bearbeitet von Didi die Große am 08.11.2005 13:54:09


Ich bin beim Thema Entfernen der Weisheitszähne seeeehhr skeptisch. Meinen beiden ältesten Töchtern wurde die Entfernung nahegelegt, da sie mal zu Problemen führen könnten. Ich habe aber im Bekanntenkreis mehrere Fälle erlebt, diese Operation ist kein Zuckerschlecken. Ich frage mich ernsthaft, ob ich das meinen Kindern zumuten kann. Meiner Meinung nach kann man sie immer noch rausnehmen, wenn denn Probleme auftauchen. Rein prophylaktisch eine OP mit Vollnarkose durchzuführen, finde ich nicht gut.
Mir fällt übrigens auf, das in der Generation meiner Kinder (Teenager) fast alle eine Spange und dann die Entfernung der Weisheitszähne haben.
Haben die Zahnärzte und Kieferchirurgen da eine Marktlücke gefunden?
Hat sich das Schönheitsempfinden so entwickelt, dass man auch jede so kleine Fehlstellung korrigieren muss?
Zur Info, meiner zweiten Tochter wurde eine Spange angeraten, dabei hat sie ganz grade stehende Zähne, und die Molaren sind auch ganz grade gekommen.
Meine Älteste hatte im Alter von 9 Jahren eine Spange, die ich aber auch wohl nötig war.
Allerdings haben sich die unteren Frontzähne durch die Korrektur der Molaren total verschoben. Da ist mehr Schaden angerichtet worden, als vorher da war. Seitdem bin ich sehr ablehnend gegenüber solchen Praktiken geworden. Aber beim ersten Kind ist man ja noch unerfahren und glaubt, was die Ärzte so meinen. Bis man dann seine eigenen Erfahrungen macht :wallbash:


Hallo!

Vielen Dank für Eure Infos und Links! :blumen: War sehr informativ!

Werde mal die Kieferorthopädin fragen, ob es im Falle meines Sohnes Sinn macht. Wenn sie dies bejaht, stünde mir allerdings noch eine Diskussion mit meinem Sohn bevor, der sich jetzt schon monatelang drauf freut, seine Spange endlich ablegen zu können, wenn die Weisheitszähne entfernt sind. Kann ich ja auch irgendwie verstehen, andererseits ist so ein Eingriff unter Vollnarkose auch nicht so einfach.

LG


Zitat (Karen @ 08.11.2005 - 13:56:03)
Rein prophylaktisch eine OP mit Vollnarkose durchzuführen, finde ich nicht gut.

Mir hat man die Weisheitszähne nicht alle auf einmal rausgenommen sondern jeden einzeln. Diese Methode kann ich nur weiterempfehlen. Es hat zwar den Nachteil, dass man viermal zum Zahnarzt muss, aber ich hatte überhaupt keine Schmerzen und konnte am gleichen Tag wieder essen (wenn auch etwas vorsichtiger als sonst).

Also, ich hatte mit 9 oder 10 Jahren auch 'ne Zahnspange oben, die aber nicht viel gebracht hat. :( Mein einer Schneidezahn steht immer noch ganz schön vor, sieht halt vor allem doof aus, da es nur der eine ist. :angry: Aber das Schlimmste ist wirklich die Sache mit den unteren Vorderzähnen... :heul: ...die sind wirklich "wild" gewachsen.

Weisheitszähne hatte ich ulkigerweise nur auf der rechten Seite. :wacko:
Sie kamen bei mir erst mit 25, also schon ziemlich spät; mussten aber beide defintiv raus, da kein Platz dafür da war, und sie mir die Nachbarzähne nur weggedrückt hätten.
Hatte zwei OPs, da se es damals nicht mit einmal machen wollten. War in einer sehr guten Zahnklinik und die OPs erfolgten ohne Vollnarkose, sondern nur mit örtlicher Betäubung. Verstehe gar nicht, dass man bei sowas Vollnarkose machen kann??? Ist doch nur 'ne unnötige Belastung für den Körper! Klar, ist schon komisch, wenn man mitbekommt, wie einem der Kiefer 'n Stück aufgesägt wird, und dann ewig am Zahn oder auch nur an den gesprengten Zahnteilen rumgezerrt wird, um sie endlich rauszukriegen, aber es gibt doch (sicher) wirklich Schlimmeres.
Das einzige Doofe bei mir ist, dass ich eine superschlechte Wundheilung habe, wodurch sich die Heilung bei jedem Zahn auf ganze vier Wochen ausgedehnt hat. Habe wegen dem Kranksein damals bereits nach der ersten OP auch meinen Job verloren, aber das ist 'ne andere Geschichte. :angry:
Also ich sah sehr schlimm aus, war total zugeschwollen, konnte auf der rechte Seite kaum noch gucken. :wacko: Und essen ging nur Flüssiges durch 'nen Strohhalm. Schmerzen waren auch ziemlich heftig, trotz Tabletten, bloss man kann sich ja auch nicht die ganze Zeit da mit Unmengen vollstopfen.
Habe versucht die meiste Zeit zu schlafen, und es ging auch so halbwegs.

Aber mal zurück zu der Frage nach dem Sinn und Nutzen von Weisheitszähnen - muss ich sagen, dass ich darauf auch keine Antwort weiß; höchstens vielleicht das in früheren Zeiten, wenn man vielleicht schon 'nen Backenzahn verloren hat, der Weisheitszahn als so eine Art "Ersatzzahn" kam.


Zitat (Didi die Große @ 08.11.2005 - 13:31:35)
Die Kieferorthopädin hat prinzipiell recht, allerdings kann man dem Ganzen mit einem Retainer (der hält die Zähne da wo sie sind) entgegenwirken und die Zähne müssen nicht gezogen werden. Retainer gibt es entweder als kleinen Draht, der an der Innenseite der Zähne befestigt wird oder als durchsichtige Plastikschiene, die man über Nacht trägt (da sie kaum sichtbar ist, kann man sie auch tagsüber tragen)

Selbst die Helfen aber nicht bei Weißheitszähnen.
Habe sowas vorne an den Zähnen...aber wenn die Zähne hinten kommenüwrden, würden sie den Draht mitverschieben.

Sinn und Zweck....hmmmmm.....so frei von der Leber weg philosophiert würde ich sagen, dass Weisheitszähne vielleicht ein Evolutions-Überbleibsel sind, eine Art Übergangs-Teil, was wir früher vielleicht mal brauchten aber jetzt eigentlich nicht mehr. Wir haben ja auch noch einen Schwanzansatz (ich mein jetzt das Steißbein, wehe, einer denkt wieder was arges :rolleyes: ), was zu nicht viel nutze ist, und unsere Zehen sind auch ganz schön mickrig und wir können eigentlich kaum mehr was damit anfangen. So'n Zeug haben wir noch massenhaft im Körper. Und nicht nur wir, Schlangen z. B. haben auch noch eine (verkümmerte) Hüfte, ich glaube, sogar noch Beinansätze, Pferde und Hunde laufen auf den Zehenspitzen und der Hacken hängt sozusagen funktionslos noch hinten dran, etc. etc.....

Schnegge,
die ihre Weisheit zum Glück noch hat (aber auch einen verständnisvollen Zahnarzt; wir haben uns auch auf den Konsens "raus damit, sobald's Probleme macht, aber vorher nicht" geeinigt)


wenn ich mich richtig an Bio erinnere gibt es Atavismen und Rudimente...

Atavismen sind Dinge, die willkürlich immer mal wieder auftreten (Babys die mit Schwanzfortsatz am Steiss geboren werden) und Rudimente wohl die Überbleibsel die noch da sind aber deren Funktion nicht mehr so ganz klar zu sein scheint.

Fragt sich, was sind Weisheitszähne...ich vermute wir hatten früher einfach grössere Kiefer und brauchten mehr Zähne.

Bearbeitet von murphy am 08.11.2005 15:46:39


Zitat (Patty @ 08.11.2005 - 14:47:39)


Weisheitszähne hatte ich ulkigerweise nur auf der rechten Seite.  :wacko:
Klar, ist schon komisch, wenn man mitbekommt, wie einem der Kiefer 'n Stück aufgesägt wird, und dann ewig am Zahn oder auch nur an den gesprengten Zahnteilen rumgezerrt wird, um sie endlich rauszukriegen, aber es gibt doch (sicher) wirklich Schlimmeres.

Hallo Patty, meine Mädchen haben nur im Unterkiefer Weisheitszähne, das überraschte mich auch sehr, aber anscheinend kommt das doch schon mal vor. Aber ist doch gut, zwei Ärgerfritzen weniger
:lol:
Zu deiner Beschreibung: brr*gänsehaut* ganz ehrlich, bevor ich mir das antue, krieg ich lieber noch mal ein Kind. Ich gehe zwar regelmäßig zum Zahnarzt, aber wenn da was gebohrt werden muss, schwitze ich Blut und Wasser.

Zitat (Jules_B @ 08.11.2005 - 14:53:47)
Zitat (Didi die Große @ 08.11.2005 - 13:31:35)
Die Kieferorthopädin hat prinzipiell recht, allerdings kann man dem Ganzen mit einem Retainer (der hält die Zähne da wo sie sind) entgegenwirken und die Zähne müssen nicht gezogen werden. Retainer gibt es entweder als kleinen Draht, der an der Innenseite der Zähne befestigt wird oder als durchsichtige Plastikschiene, die man über Nacht trägt (da sie kaum sichtbar ist, kann man sie auch tagsüber tragen)

Selbst die Helfen aber nicht bei Weißheitszähnen.
Habe sowas vorne an den Zähnen...aber wenn die Zähne hinten kommenüwrden, würden sie den Draht mitverschieben.

Wie stabil die Retainer sind, weiß ich net bzw. hab ich so noch nie ausgetestet. Ich kenne aber viele mit Draht-Retainer (wenn man mal drauf achtet, sieht man, dass das viel mehr Leute sind als man denkt). Ich kenne aber wiederum keinen bei dem sich der Draht verzogen hätte....aber wie gesagt, Weisheitszähne haben ne unheimliche Kraft....es kann also schon sein...

Zitat (Galadriel @ 08.11.2005 - 13:27:42)
Hi Muttis!

Mein 15jähriger Sohn trug insgesamt 4 Jahre eine Spange. Jetzt sind seine Zähne prima, aber die Kieferorthopädin empfiehlt, alle 4 Weisheitszähne ziehen zu lassen, da sie das Gebiss wieder verschieben würden.


hallo didi,

ich kann dir von meinen erfahrungen berichten:
mir ging es genauso wie deinem sohn.jahrelang eine feste spange getragen und davor und danach sogar noch eine lockere (wobei die zähne garnicht so schlimm krumm waren.)

meinen eltern und mir wurde dann aus den gleichem grund wie euch empfohlen, mir alle vier weisheitszähne ziehen zu lassen.was wir auch haben machen lassen.

ergebnis: meine zähne haben sich trotz fehlender weisheitszähne nach absetzen der zahnspange verschoben.
mittlerweile stehen sie wieder so, als hätte ich nie eine spange getragen.

die frage bleibt also, ob es tatsächlich so dringend ist, die weisheitszähne zu ziehen.ich denke ganz klar, es ist nicht in jedem fall nötig, in dem es empfohlen wird. bei mir war es sicher überflüßig! ;)

am besten, du gehst mit deinem sohn vielleicht noch mal zu einem anderen zahnarzt /kieferorthopäde oder rufst mal an ob das ziehen der vier zähne unbedingt so notwendig ist.

Einer meiner Jungs trug auch eine lose Zahnspange ( nur nachts und/oder Zuhause).
Auch bei ihm wurden 4 Zähne, davon 2 Weißheitszähne gezogen, sonst hätte sich im Laufe der Zeit wieder alles verschoben, sein Kiefer war einfach zu klein, das konnte man auf dem Röntgenbild aber auch deutlich sehen.
Ich hatte damals Vertrauen zu unserem Zahnarzt/Kieferorthopäden und es ist gut geworden.
Er brauchte anschließend keine feste Spange mehr.


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 24.11.2007 12:36:02


Vielleicht helfen dir ja auch meine, recht positiven, Erfahrungen:

Habe ganze 7 Jahre eine feste Zahnspange getragen, mit gummichen hier und gummichen da....eine echte Qual, aber im Endeffekt hat es geholfen, Zähne sind gerade und der Überbiss ist auch weg.

Danach hat man meinen Eltern auch gesagt es wäre besser die Weisheitszähne alle zu entfernen, da bei mir die Zähne vorher schon wenig Platz hatten und durch die Verschiebung jetzt noch weniger.
Ich hab das damals machen lassen (war 15). Eine OP mit Vollnarkose, alle 4 raus und einen Tag später durfte ich schon nach Hause. Zu hause musste ich dann noch so einen Netzverband mit Kühlakkus tragen und war eine Woche krank geschrieben
Schmerzen hatte ich danach kaum, nur die ersten 1-2 Tage. Ich bin froh die OP gemacht zu haben, weil ich die Dinger jetzt los bin und auf keinen Fall mehr ärger damit haben kann und sich meine Zähne auch nicht verschieben.

Hätten meine Eltern damals nicht zugestimmt bin ich mir ziehmlich sicher, dass sich meine Zähne auf jeden Fall wieder nach vorne verschoben hätten, weil ich heute selber sehe, dass in meinem Kiefer absolut kein Platz mehr für weitere Zähne ist. Wenn ich heute wieder so schiefe Zähne hätte.....nach 7 Jahren fester Spange.....nur wegen den blöden Weisheitszähnen.......booooah was würd ich mich ärgern *grrrrr*

Auch wenn eine Narkose immer ein Grudnrisiko in sich trägt, würde ich das heute genauso machen, da es für mich wesentlich angenehmer ist, die Zähne so aus dem Zahnfleisch schneiden zu lassen, als wenn man sie mir mit örtlicher Betäubung ziehen würde, sobald sie aus dem Zahnfleisch rausgewachsen sind.

Bearbeitet von Travia am 08.11.2005 16:46:23


Ich habe meine Weisheit auch mit 14 Jahren im Tütchen nach Hause getragen. Kiefer zu klein, sie hätten alles verschoben (konnte man auch bei mir auf dem Röntgenbild gut sehen). Sie waren alle 4 noch nicht durchgebrochen, mussten also herausoperiert werden. Ich habe das mit örtlicher Betäubung machen lassen und hab's auch überlebt. Bin aber auch hart im Nehmen und eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung auch schon überstanden ;). Alles in allem würde ich mir vom Kieferorthopäden oder Chirurgen die Röntgenbilder genau erklären lassen zwecks der vermeintlichen Verschiebung und dann entscheiden.


Wurzelbehandlung ohne Betäugung ???? :o
*wuah* da bin ich doch lieber Weichei :unsure:

Meine Weisheitszähne hab ich auch noch schön in einem Tütchen hier zu Hause, hab sie sogar selber saubergemahct damals, weil ich so stolz war :D

Ich kann Rausg'schmeckte nur zustimmen, schau dir die röntgenbilder genau an, lass dir alles erklären und hol dir zur Not noch eine zweite oder dritte Meinung.


Ich hab mir die Weisheitszähne nicht rausnehmen lassen.Die Riesenlücke die mal zwischen den oberen Schneidezähnen war ist dank meiner Weisheitszähne komplett geschlossen und mein Zahnarzt der mich früher immer zur Extraktion überreden wollte sagt auch nichts mehr ^_^ .
Die Weisheitszähne sind evolutiv betrachtet nichts als Mahlzähne mit denen unsere Vorfahren harte Getreidekost zerkleinert haben.Und auch als Brechschere zum Festhalten und Zermalmen von Knochen,Knorpeln und Nußschalen o.ä. waren sie sehr wirkungsvoll.

Gruß,
Alf :blumen:


Nochmal ein herzliches Dankeschön für alle Tipps, Links und Kommentare!

Euch allen einen schönen Abend!

LG

P.S. Mein Sohn hat alle Beiträge mit großem Interesse gelesen und wie schon befürchtet, würde er sich keine Retainer setzen lassen wollen. Nun denn, dann läuft er halt für eine Woche als Hamster spazieren. :pfeifen: :eis:


Ich hab am 25.10.05 meinen letzten Weisheitszahn gezogen bekommen - war eigentlich nur zur Kontrolle bei meiner Zahnärztin, weil im Bonuspass der Stempel für 2005 noch fehlte. Dann meinte die Tante Zahnärztin aber, der obere rechte (verkümmerte) Weisheitszahn sei kariös und sollte entfernt werden, worauf ich dieses gleich erledigt hab. Dafür lief ich ca. eine Woche als einseitiger Hamster rum (den linken Weisheitszahn bekam ich vor fünf oder sechs Jahren gezogen - problemlos und im Unterkiefer hab ich keine Weisheitszähne).

Edit: Tipselfehler

Bearbeitet von schwabinchen am 08.11.2005 19:14:52


Ich musste mir vor einem halben Jahr auch beide untere Weisheitszähne entfernen lassen ( zu kleiner Kiefer, hätten die anderen Zähne verschoben)
Bei uns macht man das aber OHNE Vollnarkose- nur mit Betäubungsspritzen.
Das klingt aber weit schlimmer als es ist- man spürt vom herausoperieren eigentlich gar nichts..und wenn die Betäubung nachlässt einfach Schmerztabletten nehmen- dann ist es erträglich. Außerdem sollte man sich die Zähne immer nur auf einer Seite herausnehmen lassen (eine Seite bleibt zum Kauen +g+)
Gut ist auch, wenn man sich gleich danach, bevor die Betäubung nachlässt was kaltes auflegt, dann schwillt das ganze nicht so an und am besten im Vorhinein für dem ersten Tag nur Brei oder sowas besorgen ;)

Also ich muss sagen, es war zwar nicht angenehm, aber ich habe es auch überlebt!
Viel Glück für deinen Sohn..und sag ihm, er darf mindestens 2 Tage von der Schule zuhausebleiben- mit Schmerztabletten spürt er auch gar nichts und hat 2 freie Tage ;) und das ist auf jeden Fall besser, als noch ein paar Jahre Zahnspange (meiner Meinung nach)

Lg Dani


Mir wurde einer rausoperiert :wacko: Der wuchs im kiefer einfach so lang. Der Länge nach. Wäre dann auf der anderen backe rausgekommen :heul: Warum auch immer es sowas gibt.
Ich durfte 3 Tage nix essen, trinken rauchen. Aber das wollte ich dann auch nicht mehr ;)


Ich habe vor 10 Jahren 4 Weisheitszähne herausoperiert bekommen,
die drücken gegen die Zähne und verursachten auch noch Schmerzen.

Da waren meine Kinder noch ganz klein und ich war sogar 3 Tage im
Krankenhaus, habe auch eine Woche ausgesehen wir ein Hamster
und dann wurde auch noch alles blau und grün. Drei Tage nur Suppe
und danach mit Holzstäbchen trainieren, wie weit man das Maul wieder
aufbekommt.

Seitdem kann ich meinen Mund nicht mehr so weit aufreissen! :pfeifen: :pfeifen:


also ich bin sooooo froh dass meine weisheitszähne draussen sind, ich hatte zu wenig platz im kiefer, ich konnte kaum noch den mund aufmachen und die doofen weisheitszähne haben auch die bewegung des kiefers beeinträchtigt.
mein zahnarzt weigerte sich mit händen und füssen mir eine vollnarkose zu verpassen. also hatte ich nur ne örtliche betäubung. und ich muss sagen, soooo schlimm wars nun auch wieder nicht.


Jetzt mal ein paar Fragen, denn meine Zahnärztin hat letztes Mal auch gesagt:

Dieses Jahr lassen wir die noch drin aber nächstes Jahr muss die Rechte Seite dran glauben!!!

Sagt mal, hat die was an der Waffel??? ICH hab voll die Horrorstorrys gelesen, dass das Blut in den Hals läuft und mann denkt man erstickt. ODer das die eine Gesichtshälfte gelähmt werden kann, wenn es nicht richtig gemacht wird. Oder das man das Ziehen merken würde, und es auch passieren kann, dass die Betäubungsspritze nichts bringt....! AAAAAAAAHHHHHH

Stimmt das??? *mitdenKnienschlottern*

Welche Verfahren gibt es?
Welche ist besser?
Was muss man beachten?
Kann man sich das aussuchen ob VOllnarkose oder Betäubung?

Bitte um Rat.


Also erst mal: Wenn du das Ziehen merkst, wirst du dich schon melden oder nicht? Da bleibste bestimmt nicht die ganze Zeit ruhig bei wenn die Spritze nicht wirkt und wenn du vor Schmerzen brüllst machen die auch nicht weiter oder haste das echt gedacht.

Ich finds zum Kotzen dass mal immer nur solche Geschichten erzählt kriegt wo was schief geht und nie wenns gut geht. Ne OP am Blinddarm ist auch n Risiko oder nen Armbruch richten und trotzdem hört man immer bloß von denen bei denen was nicht hingehauen hat.

Mach dir mal keinen Kopp. N bisschen Blut läuft immer aber ist ja auch klaro. Und klaro ist da erst mal n Bereich taub. Ne Gesichtslähmung kannste auch kriegen wenn du dir Ohrlöcher machen lässt.

Und jetzt will ich n Lächeln von dir sehen und nen Bericht wenns vorbei ist. :D :D :D :D :D :blumen: :blumen: :blumen: :blumen: :blumen: :blumen: :blumen: :blumen:


Zitat (kiwi1809 @ 28.11.2005 - 23:14:19)
ICH hab voll die Horrorstorrys gelesen, dass das Blut in den Hals läuft und mann denkt man erstickt. ODer das die eine Gesichtshälfte gelähmt werden kann, wenn es nicht richtig gemacht wird. Oder das man das Ziehen merken würde, und es auch passieren kann, dass die Betäubungsspritze nichts bringt....! AAAAAAAAHHHHHH


rofl

Das hört sich an wie eine der berühmt berüchtigten urbanen Legenden a la Vogelspinne in der Yuccapalme :D.

Das Blut wird abgesaugt, die Zähne sind im Normalfall leichter zu ziehen, weil die Wurzeln nicht so ausgeprägt sind wie bei den anderen Backenzähnen und ob die Betäubung wirkt oder nicht, merkt man früh genug.

Lass Dich nicht verunsichern, aber frage mal nach, warum die rechte Seite denn unbedingt dran glauben muss :).


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