Blumen als Sichtschutz für Dachterrasse


Hallo zusammen,
ich möchte auf unserer Dachterrasse in recht großen Blumenkübeln ein paar Blumen anpflanzen. Diese sollen nicht nur schön anzuschauen sein, sondern auch ein bißchen Sichtschutz zu den Nachbarn bieten. Also können sie ruhig 150-200cm groß werden und auch schön buschig sein.
Letztes Jahr habe ich es mit Sonnenblumen versucht, die waren mir jedoch nicht wirklich buschig bzw. dicht genug. Vielleicht war es auch nur die falsche Sorte!
Am liebsten würde ich jetzt einfach nur ein paar Samen sähen, und dann sollen sie übers Jahr wachsen.
Hat jemand ein paar Tipps?
Blütenfarbe etc. ist mir ziemlich egal... ;)


Wenn es nicht unbedingt Blumen sein müssen, würde ich Bohnen sähen, wachsen schnell und dicht, es gibt auch Sorten mit roten Blüten und man hat noch was leckeres. Rankgitter oder Stäbe lassen sich auch gut in Töpfen befestigen. Hab das letztes Jahr in einem Gasthof gesehen, die hatten einfache Balkonkästen am Boden stehen und die Bohnen drin.


Moin, Bud HH :blumen: ,
Pumukels Idee mit den Bohnen ist prima, mir fallen da Feuerbohnen ein, die wuchern richtig dolle und dicht, blühen hübsch und essen kann man sie auch. :) Zudem lieben sie es sehr sonnig (Dachterrasse).
Sie brauchen ein Rankgitter. Gießt und düngst Du regelmäßig, geben sie einen tollen Sichtschutz zum Nachbarn. Soll es noch dichter bewachsen sein und bunter blühen, kannst Du auch Duftwicken bei den Bohnen mitklettern lassen. Auch Thunbergia (Schwarzäugige Susanne) ist ein sonnenliebender Kletterer mit schönen gelben Blüten.

Schutzwall ja, aber unbedingt ein bunter :D so macht der Sommer auf dem Dach noch mehr Spaß.


Feuerbohnen hatte ich auch ein paar Jahre, wuchern üppig, blühen prächtig und an Ende reicht es sogar für eine kleine Suppe.


Hallo,
vielen Dank erstmal für die Tipps!
Ich habe mich nun für Edelwicken und die schwarzäugige Susanne entschieden.
Leider wollen sie nicht so recht aus dem Quark kommen... :unsure:

Die schwarzäugige Susanne habe ich in der Wohnung angepflanzt (gesät am 25. März) und ein paar am 18. April bereits ins Freie gesetzt. Trotz des super Wetter in Hamburg sind die Pflanzen im Freien bisher nicht merklich gewachsen, während die in der Wohnung regelrecht wuchern.

Ebenfalls am 18. April gesät habe ich die Wicken, wovon sich aber auch erst ganz wenige ein kleines Stück blicken lassen.

Woran kann es liegen? Zu wenig Sonne? Der Kübel, in dem die Pflanzen wachsen sollen, steht leider auch nur ein paar (ca. 2) Stunden am Tag in der direkten Sonne. Den könnte ich aber auch, zumindest zum wachsen, für die nächsten paar Wochen in die direkte Sonne stellen.
Oder ist es nachts einfach noch zu kalt?

Danke schonmal für eure Tipps!


Stell sie morgens-tagsüber raus (nicht vollsonnig, eher schattig/absonnig), damit sie sich erstmal an ungefiltertes Sonnenlicht gewöhnen... und hol sie zur Sicherheit über Nacht noch rein oder stelle sie geschützt direkt an die Wand, es kann immer noch ziemlich kalt werden.
So haben die Kleinen erstmal quasi zeitgesteuert Gelegenheit, mehr Helligkeit zu kriegen und sich an Außenbedingungen zu gewöhnen, das ist wichtig bei Zimmeranzucht hinter Fensterscheiben.

Halte sie feucht, aber nicht naß - und gib ihnen Zeit, hab Geduld, die kommen bestimmt noch in Gang. :blumen:
Ruhig schon einmal Düngen vorsichtig mit normalem Flüssigdünger nach Anweisung, vielleicht kriegen sie damit besser den Achtersteven hoch, aber am besten abends und nie auf die ganz trockene Erde.

Meine Begonien sind dieses Jahr auch noch sehr weit zurück, aber mit denen hätte ich in der Vorkultur auch schon im Februar drinnen anfangen sollen :rolleyes: kein Platz... so müssen die es eben jetzt wuppen.
Auch meine Studentenblumen (ins Beet gesät seit gut einer Woche) laufen gerade eben auf...


Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 09.05.2011 03:17:03



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