Schutz der Straßentiere in Rumänien: Beteiligung an Protestaktion


Hallo,

ich habe gerade einen Protest von "Ärzte für Tiere e.V." für den Schutz der Straßentiere in Rumänien unterzeichnet. Es ist wichtig, dass diese Kampagne großflächig unterstützt wird:

http://eu-protest.aerztefuertiere.de//

Vielleicht ist jemand von Euch bereit, diese Sache mit zu unterstützen - im Namen der hilflosen Tiere..
Auch eine Weiterempfehlung dieser Protestaktion im Freundeskreis wäre toll!

Vielen Dank und liebe Grüße
schnuffelchen

Bearbeitet von schnuffelchen am 22.06.2011 21:54:06


Hilfreichste Antwort

Zitat (mops @ 21.12.2013 13:02:30)
BtW: wer schert sich um das Schicksal von Menschen, die wie die Fliegen sterben, weil sie unter Umständen leben müssen, die jeder Beschreibung spotten?

Richtig! :daumenhoch:

Auch und gerade in Rumänien müssen Menschen unter solchen Umständen leben, die ein Tierschützer keinem Hund zumuten würde.

Bin dabei Schnuffelchen! :peace: :yes:


Zitat (flauschi @ 22.06.2011 22:03:08)
Bin dabei Schnuffelchen! :peace: :yes:

Dankeschön flauschi, das ist toll - freue mich darüber! :blumen:

Gerade jetzt wieder sehr aktuell, da von der rumänischen Regierung erlaubt wurde, diese Hunde ausnahmslos zu töten:

http://www.sos-strassentiere.de/

Es wäre sehr schön, wenn auch möglichst viele von Euch die Petition gegen dieses Vorgehen unterzeichnet.

Vielen Dank!


Das ist eine ganz schreckliche Sache, jeder sollte dagegen stimmen, habe ich auch schon gemacht.

In diesem Land darf jeder die Hunde quälen und umbringen, wie es ihm gefällt.
Ich habe schockierende Bilder gesehen, die Jedem, der ein Herz für diese Lebewesen hat, die Tränen in die Augen treibt.


Bei allem Respekt: ich bin dagegen.
Der Tod gehört in der Natur zum Leben - lange, evtl. schmerzhafte Krankheiten nicht. Nur der Mensch greift so in die Natur ein, daß Tiere unter miserablen Bedingungen leben müssen.
Seid gnädig und lasst zu, daß die Tiere erlöst werden: natürlich nicht in Lagern gehalten oder gequält, sondern schmerzlos getötet.
Auch der Import nach Deutschland ist keine Lösung: in so einem Pseudo-Ökosystem überleben genau so viele Tiere, wie gerade noch leben können. Werden einige Hunde herausgenommen, werden nur neue gezeugt. Kastration wäre eine Möglichkeit, verhindert aber nicht das miese Leben der Straßenhunde.
Warum nicht der Tod? Schweine sind ähnlich intelligent, werden aber massenweise getötet. Vegetarier mögen da konsequenter sein - aber auch sie essen (pflanzliche) Lebewesen.
Was ich mir wünsche, ist Respekt: also eine Achtung anderer Lebewesen, einschließlich Pflanzen. Kein Quälen, keine massenhafte Vernichtung von Lebensmitteln, aber auch kein "Retten" von Tieren, die hinterher keine Chance auf ein glückliches, artgerechtes Leben haben.


Danke, Chris. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

Ja, wenn die Leute die so etwas organisieren und unterstützen, in der Lage und auch bereit wären, je 20 von diesen wirklich "armen Hunden" (meine ich Ernst) aufzunehmen und bis zu deren natürlichem Tod artgerecht zu halten..... :unsure:

Edit:Tippfehler... :heul:

Bearbeitet von dahlie am 20.12.2013 18:17:56


Hallo, es geht hier um Tierschutz !

Diese Tiere werden nicht schmerzlos getötet!

Sie werden mißhandelt, elendig zu Tode gebracht.

Interessiert Euch für ein Thema oder laßt es, aber schreibt nicht irgendwas !


Ich teile die Meinung von Chris und dahlie.


Zitat (311514754 @ 20.12.2013 19:29:41)


Diese Tiere werden nicht schmerzlos getötet!

Sie werden mißhandelt, elendig zu Tode gebracht.

Interessiert Euch für ein Thema oder laßt es, aber schreibt nicht irgendwas !

So ist es! Diese Tiere werden qualvoll getötet in einer Art und Weise, daß man es nur noch barbarisch nennen kann!

Selbst Hunde, die schon längst kastriert sind. Also bitte erstmal informieren, bevor man hier schreibt..

Zitat (schnuffelchen @ 20.12.2013 22:37:15)
So ist es!  Diese Tiere werden qualvoll getötet in einer Art und Weise, daß man es nur noch barbarisch nennen kann!

Selbst Hunde, die schon längst kastriert sind. Also bitte erstmal informieren, bevor man hier schreibt..

Ja, Informieren wäre gut - warum gibst Du dann nicht einen glaubhaften Link für das "qualvoll getötet" an?
Selbst auf der von Dir genannten Seite sos-strassentiere.de finde ich erstmal nur:
"Momentan wird wieder verstärkt die Bevölkerung gegenüber den Straßenhunden aufgehetzt, da es in Bukarest zu einem tödlichen Unfall mit einem Kind kam.
Die Behörden forcieren nun noch verstärkter das Töten der Hunde, auch Hunde die versorgt werden und kastriert sind."

Schauen wir doch mal, was die FAZ schreibt:
"Man schätzt, dass es in Bukarest zurzeit rund 60.000 Straßenhunde gibt, vor zwei Jahren waren es noch 40.000. Nur jeder vierte Hund ist sterilisiert. Eine Hündin wird zweimal im Jahr läufig und setzt pro Wurf im Durchschnitt vier bis sechs Welpen auf die Straße. Oberbürgermeister Oprescu gab an, dass täglich etwa 40 Hunde eingefangen und unfruchtbar gemacht werden. Sterilisierungen, vor allem von Hündinnen, sind teuer. Wenn weiter nichts geschieht, verdoppelt sich die Population in wenigen Jahren."...
..."Im Jahr 2007 wurden in Rumänien 10.500 Bissverletzungen registriert. 2010 waren es mehr als 13.000, zwei Jahre später schon mehr als 16.000. Nicht alle gehen auf das Konto der Straßenhunde, aber die meisten. Und immer wieder enden solche Zwischenfälle tödlich."...


Weiter unten ist beschrieben, unter welchen Voraussetzungen Hunde eingeschläfert werden sollen. Ich kann mir gut vorstellen (bitte Link!), daß diese Hunde in Rumänien nicht so "eingeschläfert" werden, wie es in Deutschland mit kranken Tieren gemacht wird. DAS wäre eine Aufgabe für echten Tierschutz, hier für mehr Geld zu sorgen und Quälereien zu vermeiden.

Merke: Nicht alles, was Journalisten und Zeitungen schreiben, entspricht der Wahrheit!

Die entsprechenden Kommentare in Ihrem FAZ-Link bestätigen das auch.

Hier noch ein Link von mir über eine Doku im TV:

http://www.vox.de/cms/sendungen/hundkatzemaus.html

Was da in Rumänien abgeht, finde ich abscheulich - aber Hauptsache die Hundejäger kassieren so um die 60 Euro pro Hund. Da kann man ja möglichst schnell Profit machen und Geld verdienen. Egal, wie man mit diesen Tieren umgeht - sind ja in deren Augen "nur" Tiere, also eine Sache...




Wie bei der Bibel: Jede/r zieht raus was zu seiner Meinung passt.
Warum sollen deine "Quellen" glaubwürdiger sein?
Zitat1:
" Merke: Nicht alles, was Journalisten und Zeitungen schreiben, entspricht der Wahrheit!"

Zitat2:
"....aber Hauptsache die Hundejäger kassieren so um die 60 Euro pro Hund. Da kann man ja möglichst schnell Profit machen und Geld verdienen."

Mit gleicher Argumentationsqualität könnte man schreiben, diese Tierschutzvereine schreiben das nur um an dein Geld zu kommen.


Ich bestreite ja nicht, daß es Grausamkeiten gibt: je mehr freilaufende Hunde, desto größer wird der Druck, die Bevölkerung ist genervt. Tierquäler haben freie Bahn, Grausamkeiten werden immer mehr ignoriert. Deshalb bin ich für schmerzlose Tötungen. Kastrieren ist eine (teure) Möglichkeit, aber auch da müsste sie schmerzlos, fachmännisch vorgenommen werden; massenweise, damit sich die unkastrierten Hunde nicht weiter vermehren. Außerdem wird das Problem damit um die durchschnittliche Lebenszeit der Hunde verlängert; auch kastrierte Hunde haben Hunger und können beißen.


Mal meinen Senf dazu: jede Medallie hat 2 Seiten...und wer nicht vor Ort ist kann sich überhaupt kein Urteil davon bilden....
Zeitungen können viel schreiben !


Ich teile ebenfalls die Meinung von Chris und Dahlie.

Natürlich ist es schrecklich, was in Rumänien mit den Hunden geschieht, aber dass die Hunde dort eine Plage (und eine Gefahr für die Menschen dort) sind, steht außer Frage. Verwilderte, hungrige Hunde können furchtbar gefährlich sein.

BtW: wer schert sich um das Schicksal von Menschen, die wie die Fliegen sterben, weil sie unter Umständen leben müssen, die jeder Beschreibung spotten?

Bearbeitet von mops am 21.12.2013 13:04:40


Zitat (mops @ 21.12.2013 13:02:30)
BtW: wer schert sich um das Schicksal von Menschen, die wie die Fliegen sterben, weil sie unter Umständen leben müssen, die jeder Beschreibung spotten?

Richtig! :daumenhoch:

Auch und gerade in Rumänien müssen Menschen unter solchen Umständen leben, die ein Tierschützer keinem Hund zumuten würde.

Zitat (mops @ 21.12.2013 13:02:30)


BtW: wer schert sich um das Schicksal von Menschen, die wie die Fliegen sterben, weil sie unter Umständen leben müssen, die jeder Beschreibung spotten?

Das Schicksal von Menschen, die wie Fliegen sterben gibt es weltweit. Es werden z. B. auch Kinder in aller Herren Länder grausam mißhandelt, etc. etc. Das ist natürlich alles sehr traurig. Aber dies ist ein anderes Thema, das hier in diesem Thread nicht zur Debatte steht..

@ Dahlie: Ich denke, daß Du überhaupt nicht informiert bist in dieser Angelegenheit.

Ich möchte auch hier garnicht mehr weiter diskutieren, weil manche Kommentare hier am Thema vorbei sind...



ich möchte den tieren auch helfen, unbedingt.


menschen können sich immernoch selbst helfen, sich wehren und bekommen hilfe. tiere nicht. es ist eine schande, daß sie irgendwelche perverse an hilflosen tieren vergreifen.


Zitat (schnuffelchen @ 22.12.2013 19:26:40)

@ Dahlie: Ich denke, daß Du überhaupt nicht informiert bist in dieser Angelegenheit.



????

Was du denkst ist irrelevant....

Ich schließe daraus, dass du überhaupt nicht verstanden hast, was ich gesagt habe...

Aber gegenteilige Ansichten nicht zulassen;
"Ich möchte auch hier garnicht mehr weiter diskutieren..."

Diskutieren heißt nicht: Unterstellen und verunglimpfen. :angry:

mops, bin da voll und ganz Deiner Meinung. Man brauch sich ja blos die Dokumentationen über die vielen rumänsichen Weisenhäuser angucken wo selbst die großzügigsten Hilfen aus dem "Westen" einfach nicht da ankommt wo sie gebraucht wird weil das Personal zu faul ist sie sinnvoll anzuwenden.

Ganze Etagen voller sauberer Windeln, Medikamente und Kinderkleidung die dort vergammeln, wärend die Weisen oft verhungern oder oft in den eigenen Exkrementen verrecken.

Rumänien ist leider ein Land was in der eigenen Ignoranz, Gleichgültigkeit und maßloser Korruption am ersaufen ist.
Da helfen auch nicht eine handvoll geretteter Straßenhunde und ein paar gespendete Euros zu Weihnachten.


Und noch ein Gesichtspunkt. Gibt es nicht genug Hunde in Deutschland die nach dem seeligen Moment unter dem Weihanchtsbaum entweder auf die Straße gejagt werden, oder wenn sie echtes Glück haben ins Tierheim geschafft werden?

Gerade heute möchte ich nicht daran denken wie viele fluggige Bellos mit großen Knopfaugen angeschafft wurden um süß und knuddelig Klein-Kevin übermorgen zu erfreuen. Wehe aber Bello piselt auf den neuen Teppich, will Gassi gehen oder muß zu geregelten Zeiten gefüttert werden. Noch doofer wenn Bello auf dem Polenmarkt für ein paar Euros erstanden wurde und nun zum 2. Weihnachtstag auf das Parket gekotzt hat.

In unterentwickelten Ländern ist es leider Alltag das es jede Menge Straßenköter gibt - und dies nicht nur in Rumänien. Ein Grund mehr das ich einen echt dicken Hals bekomme das jedes Jahr nach Weihnachten so viele Tiere auf der Straße ausgesetzt werden wo man doch in einem sogenanntem Wohlstandsland lebt. Man brauch nur zu "Fressnapf" und dergleichen zu gehen um an der Auswahl an Tierfutter und Leckerlies für das Haustier halb erschlagen zu werden.

Wie wäre es mit einer Organisation die die Menschen in unserem Lande aufklähren würde wie bescheuert es ist sich ein Tier anzuschaffen wenn man im Grunde weiß das man weder die Zeit, Geduld oder gar das Geld dafür hat? Das Bello auch über die Feiertage hinaus geliebt und versorgt werden möchte und trotz fluffigem Fell und großen Knopf-
augen auch ein Lebenwesen mit Bedürfnissen und Ansprüchen ist?


Zitat (mops @ 21.12.2013 13:02:30)
BtW: wer schert sich um das Schicksal von Menschen, die wie die Fliegen sterben, weil sie unter Umständen leben müssen, die jeder Beschreibung spotten?
Wie kommt jetzt meine Reaktion auf Mopsens hoch geschätzten Beitrag an die erste Stelle unter "Hilfreichste Antwort"*?
Kann mir kaum vorstellen, dass die TE das bewirkt hat - oder hätte sie mich gründlich missverstanden?

*Die Funktion dieser Funktion habe ich immer noch nicht begriffen. Das reißt den ganzen Thread auseinander! :angry:

Edit:
Zitat (freespirit @ 22.12.2013 21:45:22)
Und noch ein Gesichtspunkt... 
Ich bin sicher nicht immer mit dir einer Meinung.
Aber für diesen Beitrag, freespirit, hast du meinen ganzen Respekt!

Bearbeitet von Jeannie am 22.12.2013 22:41:16

@freespirit:

Zitat (freespirit @ 22.12.2013 21:45:22)
Gerade heute möchte ich nicht daran denken wie viele fluggige Bellos mit großen Knopfaugen angeschafft wurden um süß und knuddelig Klein-Kevin übermorgen zu erfreuen.  Wehe aber Bello piselt auf den neuen Teppich, will Gassi gehen oder muß zu geregelten Zeiten gefüttert werden.  Noch doofer wenn Bello auf dem Polenmarkt für ein paar Euros erstanden wurde und nun zum 2. Weihnachtstag auf das Parket gekotzt hat.

das ist kein special-x-mas- sondern leider ein ganz grundsätzliches Problem! :angry:

Zitat
Man brauch nur zu "Fressnapf" und dergleichen zu gehen um an der Auswahl an Tierfutter und Leckerlies für das Haustier halb erschlagen zu werden.

ja ja... das sind die Schattenseiten unseres Wohlstandlands -_-

Zitat
Wie wäre es mit einer Organisation die die Menschen in unserem Lande aufklähren würde wie bescheuert es ist sich ein Tier anzuschaffen wenn man im Grunde weiß das man weder die Zeit, Geduld oder gar das Geld dafür hat?

super Idee... und am besten sollte der Staat auch gleich noch ein Gesetz erschaffen, das haargenau regelt, wer sich wann und wie lange unter welchen Umständen wie viele Tiere halten darf! :pfeifen:


@chris35: vollste Zustimmung :daumenhoch:

Halloo ?

Habt ihr mal den Titel gelesen ?

Es geht um den Schutz und um die Hilfe für Individuen...nicht mehr und nicht weniger !

WAS sollen diese "gesellschaftlichen" Diskussionen in diesem Zusammenhang ?

Macht doch bitte dieses Engagement von schnuffelchen für hilfebedürftige LEBEWESEN nicht so übel nieder !

( das war jetzt die höfliche Fassung - wenn ich solche Sätze lese wie "Was du denkst ist irrelevant...." - naja...)

Bearbeitet von wattnu am 22.12.2013 23:39:08


Zitat (wattnu @ 22.12.2013 23:31:43)
Macht doch bitte dieses Engagement von schnuffelchen für hilfebedürftige LEBEWESEN nicht so übel nieder !

Nein, im Gegenteil:
Wir erweitern das Engagement auf ALLE hilfebedürftigen Lebewesen!

Sind Menschen weniger wert als Tiere?

@Jeannie

Genau DAS meine ich doch...wieso soll hier über "mehr oder weniger wert" gesprochen werden ?

Hier geht es um das Thema wie mit den Hunden in Rumänien umgegangen wird, nicht wie es Kindern oder Minderheiten geht - DAS ist etwas anderes.

Es gibt viele Probleme für Tiere und Menschen...ohne Ende - aber kann man nicht einfach ein Thema behandeln, ohne so plakativ mit anderen Themen zu vermischen ?


@Schuffelchen

wollte die Aktion auch mit einem Klick unterstützen, sie ist leider beendet,
dann beim nächsten Aufruf, viel mehr kann ich nicht tun .... :wub:
das Elend der Tiere hat noch lange kein Ende, verändert sich nur sehr langsam, aber auch durch solche Aufrufe und Organisationen, immer noch besser als wegsehen ... :trösten:

mit den Wohlstands-Problemen in unserem Land ist es ebenso, wenn Menschen nicht umdenken, ändert sich auch nichts, außer es wird etwas getan, ..... :labern: hilft auf keinesfalls ... :pfeifen: :pfeifen:

tue weiter, was du von Herzen tun willst, ob für Menschen oder Tiere, dient alles der Natur ... :wub:
alles Naturschutz
herzliche Weihnachtsgrüße :advent:
Lichtfeder


„Wenn viele kleine Menschen in vielen kleinen Dörfern viele kleine Dinge tun,
dann wird sich das Gesicht der Welt verändern.“
Afrikanische Weisheit

Bearbeitet von Lichtfeder am 23.12.2013 09:34:27


Jepp @Freespirit hat leider Recht. Je weiter man in den europäischen Osten oder Süden guckt, desto geringer werden Tiere geschätzt. Vor allem, wenn sie notgedrungen auf der Straße leben, weil sie keinen Menschen haben, der sich um sie kümmert.

Wer wirklich etwas für liebe- und hilfsbedürftige Tiere tun will, der schleift seinen dicken Hintern ins nächste Tierheim und befreit dort ein Tier aus dem Käfig. Die Adoption eines Tieres aus dem Tierheim läuft folgendermaßen ab: Man/Frau sucht sich ein Tier aus. Das bekommt man erst mal für vier Wochen zur Probe anvertraut. Wird vertraglich fixiert. Mit Ablauf der Probezeit kommt ein Mitarbeiter des Tierheims zu Hause vorbei und prüft, ob es dem anvertrauten Tier gut geht. Wenn der Mitarbeiter der Meinung ist, dass alles shiny ist, unterschreibt man einen Pflegevertrag für das Tier. Das heißt, man hat die Besitzrechte an dem Tier, nicht aber die Eigentumsrechte. Das ist aktiv gelebter Tierschutz.

Man muss nicht erst über die östlichen Grenzen gucken, wenn man Tieren etwas Gutes tun will. Der Gang ins nächste Tierasyl kommt als aktive Hilfe viel direkter an als die Unterschrift auf einer Petition, von der man nicht weiß, in wessen Papierkorb sie letztendlich versenkt wird.

Grüßle,

Egeria


CODE
Je weiter man in den europäischen Osten oder Süden guckt, desto geringer werden Tiere geschätzt. Vor allem, wenn sie notgedrungen auf der Straße leben, weil sie keinen Menschen haben, der sich um sie kümmert.

ist auch nix Neues, gilt ebenso für Menschen, nicht nur im Osten, das gibt es auf der ganzen Welt, vor der eigenen Haustür und oft genug im eigenen Haus .... denn da fängt Wertschätzung an, bei jedem selbst!!!

nicht jeder kann ein Tier aus dem Tierheim holen ....
und trotzdem für den Schutz von Mensch, Tier, Natur und Umwelt etwas tun ....

das Eine schließt das Andere nicht aus ..... :pfeifen: :pfeifen:

Bearbeitet von Lichtfeder am 23.12.2013 11:13:06

Magst Recht haben @Lichtfeder.

Dann hätten wir aber einen Lobbyisten in die Vertragsverhandlungen der GroKo entsenden müssen, der diese Interessen vertritt ...


die gibt es doch auch ....
auch wenn nicht alles gleich erreicht wird, weil die Interessen bei Politikern + Wählern oft auch egoistischer Natur sind, das liegt in der Natur des Menschen ...... :sarkastisch: :sarkastisch:

Politik kann nicht alles, schon gar nicht auf einmal, sind alles mehr oder weniger individuelle Prozesse .....
.....
ich wollte nur darauf hinweisen, das man natürlich durch Unterschrift einer Petition einen Entwicklungs-Prozess und seine Akteure unterstützt, ob Umwelt, Tierschutz, Verbraucherschutz o.a. die oft ohne Bezahlung sich einer Sache widmen, selten persönliche Anerkennung finden, aber viel Mühe, Zeit und Kraft einsetzen ......
die am Ende doch allen und unserer (Um)Welt zu gute kommt, wir haben nur eine ...... :blumen:

Deshalb (wert)schätze ich jeden Einsatz für den Schutz von Mensch, Tier und Natur, auch wenn es ein Tropfen auf den heißen Stein ist, steter Tropfen höhlt den Stein .... oder bringt das Fass zum Überlaufen ... rofl rofl
jeder wie er kann ....
die Welt verändert sich stetig, auch durch viele einfache Leute, ihre Gedanken und Taten .....!!!
das ist auch Politik, wird gerne unterschätzt ...... :pfeifen: ;) ;)


Egeria, ich danke Dir für Deine Unterstützung meiner Ansichten. Bin ja nicht hier Drinne um die Welt zu verändern oder Andere wegen ihrer Meinung nieder zu machen.

Im Grunde gilt ja das selbe Prinzip auch den Menschen die schutzlos in der Welt herum irren. Ich möchte nicht wissen wi e viel Gelder anonym schön brav über irgend welche Konten ins Ausland geschickt werden um die unschuldigen Samtaugen zu retten. Ist aber ein Kind in der Nachbarschaft in Not guckt man meistens gerne weg.
Läuft bei uns eine Frau umher mit blauem Auge und angeschwolltenem Geischt, guckt man auch gerne wo Anders hin.

Noch weniger fragt man einen Obdachlosen warum er oder sie auf der Straße lebt weil gerne bequem angenommen wird das es um komplette Looser geht - in einem Zeitalter und einer Gesellschaft wo der komplette Absturz ein Jeden von uns von heute auf morgen erwischen kann. Nein, stattdessen spendet man lieber anonym nach Afrika oder sonst wo hin wo man gar nicht weiß wo das Geld wirklich landed. Immerhin kann man sagen man hat sich sozial engagiert und die liebe Seele hat Ruhe.

Wie Du selber sagtest ... mit ein paar Petitionen und anonymen Spenden ist es nicht getan. Besonders wenn man von Ländern redet die nicht korrupter sein könnten. Wie viele Milliarden wurden schon nach Afrika, Indien oder sonstwo hingeschickt - kurioserweise meist zur Weihnachtszeit - und was hat sich dort verändert???? Wo ich schon dabei bin. Ich habe einst 6 Monate lang in Indien gelebt und gearbeitet. Überall liefen die "Straßenköter" herum mit ihren heraushängenden Rippen, Verletzunge und Infektionen. Überall sah man die "heiligen" Kühe mit ihren Plastikmüll gefüllten Blähbäuchen. Es hat niemanden gejuckt, und dennoch sind auch diese Tiere Lebewesen wie Du und ich die Schmerz, Hunger und Not empfinden.


Und noch eine Frag an Alle. Wie soll sich die Welt jeh zum Besseren verändern wenn heutzutage die breite Masse dermaßen an ihren iPads und Handy's klebt das sie kaum noch die reale Welt um sich herum zur Kenntnis nimmt?

Oft genug werde ich von diesen Mobiltelefonierenden und Simsenden umgerempelt weil der/die mich gar nicht mehr sieht. Wie soll so ein Mensch ein leidendes Tier erkennen, gesschweige denn sich darüber aktiv Gedanken machen?

Eine Welt in der Beziehungen aller Arten immer öfters per SMS oder Internet angefangen und beended werden, wo sich kaum noch ein Mensch die Mühe macht eine aus Papier bestehende Weihnachstkarte zu schreiben, und Viele nicht einmal ihren eigenen Nachbarn kennen?

Eine Welt wo man lieber wegschaut wenn ein Opfer gnadenlos in aller Öffentlichkeit zusammen geprügelt wird, bis auf den Tod in manchen Fällen. Eine Welt die leider in anderen Ländern auch nicht anders ist als hier in Deutschland.


Liebe @Lichtfeder: Gratulation, dass Du noch an das Gute im Politiker glaubst. Ich sehe nur, dass die Steuern schon wieder erhöht werden sollen. Einer muss die Chose ja zahlen. Und das ist - wen wundert es - mal wieder der Wähler, der seine Stimme abgegeben hat und sich die Plage selbst an den Hals gewählt hat. Das findest Du sarkastisch? Ja? Recht hast Du. Das war auch sarkastisch gemeint.

Liebe @Freespirit: Ja, Du hast leider Recht. Was kümmern mich verwahrloste Straßenhunde in Rumänien, wenn ich dem Elend tagtäglich ins Auge blicke. Und zwar hier - in Deutschland. Deinen Beispielen und Deiner Frage an alle ist nichts hinzuzufügen.

Ja, das mag sein, dass Rumänien ein Problem mit seinen Straßenhunden hat. Doch das ist deren Problem. Drehen wir die Geschichte doch mal um: Wie fänden wir es, wenn man uns aus dem Ausland darauf hinweist, dass wir ein Problem mit Obdachlosen haben? Da käme dann - mal fiktiv gesprochen - aus dem Ausland eine Petition, dass wir doch bitte alle Obdachlosen in Heime stecken und mit drei warmen Mahlzeiten täglich versorgen und ihnen ein Bett bereitstellen. Ich will hier jetzt nicht rumlästern, aber es geht um Folgendes: Einmischung von außen. Das mag niemand wirklich haben. Also lassen wir die Rumänen ihr Problem auf ihre Weise lösen. Ich finde sie zwar auch nicht prickelnd, es gibt sicherlich bessere Lösungen. Aber es ist nichts desto trotz deren Problem. Und sie lösen es so, wie sie es für richtig empfinden.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 24.12.2013 10:19:02


Zitat (Egeria @ 24.12.2013 10:16:03)
Ja, das mag sein, dass Rumänien ein Problem mit seinen Straßenhunden hat. Doch das ist deren Problem. Drehen wir die Geschichte doch mal um: Wie fänden wir es, wenn man uns aus dem Ausland darauf hinweist, dass wir ein Problem mit Obdachlosen haben? Da käme dann - mal fiktiv gesprochen - aus dem Ausland eine Petition, dass wir doch bitte alle Obdachlosen in Heime stecken und mit drei warmen Mahlzeiten täglich versorgen und ihnen ein Bett bereitstellen. Ich will hier jetzt nicht rumlästern, aber es geht um Folgendes: Einmischung von außen. Das mag niemand wirklich haben. Also lassen wir die Rumänen ihr Problem auf ihre Weise lösen. Ich finde sie zwar auch nicht prickelnd, es gibt sicherlich bessere Lösungen. Aber es ist nichts desto trotz deren Problem. Und sie lösen es so, wie sie es für richtig empfinden.

Grüßle,

Egeria

:daumenhoch: :daumenhoch:
So isses.

Naja, nicht unbedingt drei warme Mahlzeiten... ;) Aber Unterkunft, warme Kleidung usw.
Oder: Wie wir mit Asylsuchenden umgehen... Oder...

Liebe Egeria, erst einmal herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort zu der ich Dir einfach nur recht geben kann.

Was Deutschland betrifft bezweifle ich sehr das jeh ein anderes Land den Stand der Dinge hier jeh kritisieren wird da wir im Ausland ja überall als Wohlstandsland mit einer sehr starken Wirtschaft betrachtet werden. Das auch wir jede Menge Arbeits-und Obdachlose haben nebst vielen Rentnern die Flaschen sammeln gehen müssen um sich ihre mikrige Existenz damit zu sichern will im Ausland Keiner war haben.

Was Rumänien betrifft sind die Probleme ja nicht nur von Korruption und Armut gesteuert sondern auch von einem gewaltigem Bildungsmangel. Ich denke das gerade die Situation mit den vielen grausigen Waisenhäusern und den vielen Straßenkötern nicht mit Petitionen und Spenden verändern würde, sondern mit Bildung. Das die Menschen es dort von frühster Kindheit lernen das jedes Lebewesen ein Recht auf Respekt und ein würdiges Leben hat. Letztlich jedoch kann ich mir nicht vorstellen das diese Tage jeh kommen werden, da Das ein Problem ist was die rumänische Regierung in den Griff bekommen müßte - und nicht wir "Helfer" aus dem Ausland.

Im Grunde gilt das Selbe mit den vielen Asylbewerbern die täglich an unserer Grenze auftauchen. Und damit meine ich nicht die echten Kriegsflüchtlinge, sondern die Massen die hoffen in Deutschland das Nirvana zu finden. Oft Menschen die keinerlei Berufsausbildung haben und oft nicht einmal ihre eigene Sprache lesen und schreiben können. Bei aller Menschenliebe frage ich was man mit diesen Leuten anfangen soll die man zu absolut gar Nichts gebrauch-en kann wo wir schon genug eigene junge Leute haben mit abgebrochenen Lehren und nur dem absolut Minimalen an Schulbildung. Menschen die im Grunde auch gar kein Interesse daran haben sich in unsere Gesellschaft und unsere Kultur zu integrieren.

So sehe ich das im Grunde auch mit den vielen Hilfswerken im Ausland. Man sieht es ja immer wieder. Es werden in Afrika Brunnen, Schulen und sonst was gebaut und kaum ziehen sich die Helfer zurück ist binnen kürzester Zeit Alles wie früher. Nun gut, so werdne mit Petitionen und ein paar Spenden eine Handvoll rumän-
nischer Hunde gerettet und versorgt, aber was würde das schon langfristig im großen Ganzen bringen??? Für jeden geretteten Streuner werden an der nächsten Straßenecke die nächste zehn gebohren.

Dir dennoch ein tolles Weihnachtsfest und einen juten Rutsch ins Neue Jahr.


Welcome to the club, liebe @Freespirit, Du hast ausgesprochen, was ich mir gedacht habe. Wir sprechen hier über ein globales Problem, das im Gedächtnis einer Bevölkerung verankert ist, die wir nicht einschätzen können. Die ist uns zu fremd. Ich denke, wir wertschätzen ein Tierheim-Tier. Tun das auch die Anderen? Wenn es Gesetz ist, dass ein Straßenhund einfach abgeknallt werden kann, habe ich meine Zweifel daran. Korrigiere mich bitte, falls ich mit meiner Einschätzung daneben liegen sollte.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 24.12.2013 16:55:30


Joa, liebe @Dahlie, wie gehen wir mit den Wirtschaftsflüchtlingen um? Die meisten werden abgewiesen. Oder leben jahrelang in einem Flüchtlingsheim in der steten Ungewissheit, ob sie bleiben dürfen oder nicht. Ich möchte nicht mit denen tauschen.

Grüßle,

Egeria

P.S.: Ich kanns aber auch nicht ändern, sondern nur beobachten.

Bearbeitet von Egeria am 24.12.2013 17:12:24


Zitat (wattnu @ 22.12.2013 23:57:02)

Es gibt viele Probleme für Tiere und Menschen...ohne Ende - aber kann man nicht einfach ein Thema behandeln, ohne so plakativ mit anderen Themen zu vermischen ?

Volle Zustimmung :daumenhoch:

Es gibt durchaus die Möglichkeit neue passende Threads zu eröffnen,
um nicht ständig :offtopic: zu posten.

Egeria, Dir erst einmal einen wunderschönen Heiligen Abend. Hoffe das Du den nicht bei der Berliner Tafel oder in ähnlicher sozialen Einrichtung feiern mußtest - auch etwas was man im Ausland nicht mit Deutschland verbinded.

Ich will um Gotteswillen nicht behauptet das meine Ansichten die einzig Wahren sind, aber immerhin bildeten sie sich weil ich selber fast mein ganzes Leben als Immigrantin verbracht habe und oft die Sicht über Deutschland und die Deutschen oft von einer sehr anderen Perspektive mitbekam. Genauso wie viele Probleme in meinen vorrübergeh-enden Heimaten gehandhabt wurden.

Dabei ist mir oft aufgefallen wie sehr es kaum jemanden kratzt das auch in sogenannten Wohlstandsländern Tiere dauernd ausgesetzt und mishandelt werden, und das auch diese Regionen heftige Asylantenprobleme haben. Dabei denke ich zum Beispiel an Italien - wo ich bis zum Abitur aufgewachsen bin. Auch dort werden Bello und Miezie nach Weihnachten genauso gerne auf die Autobahn gejagt wie in vielen anderen Ländern auch, aber Keinen kratzt es. Noch weniger der Gedanke das sich diese streunenden Tiere überall vermehren wenn sie nicht langsam und qualvoll irgendwo am verrecken sind.

Man betrachte England. Auch kein Armutsland, aber Eines wo ich gute 25 Jahre lang gelebt habe und dadurch weiß das man sehr lange suchen muß ehe man ein Tierheim finded. Wenn man dort kaum Streuner sieht ist es weil sie von staatlich engagierten Tierfängern eingefangen und abgeknallt werden - damit sie sich gar nicht erst vermehren können.

Wo man hinguckt ist es eben kein rumänisches Problem das Menschen und Tiere entsorgt und mishandelt werden.
Ja, und wehe man guckt nach China wo den Tieren das Fell vom noch lebendigem Leibe runtergezerrt wird. Auch da scheint kaum ein Mensch sich wirklich daran zu stöhren da ja etwas fluffiger Pelz an den Winterstiefeln oder Handschuhen ganz schnuckelig aussieht - und meist auch noch spottbillig zu haben ist.

Es ist leider ein globales Problem was auch keine Petitionen und gelegendlichen Spenden mehr in den Griff bekommen wird. Dies weil wir eben in einer Wegwerfgesellschaft leben die weltweit ihre Wurzeln hat und nicht mehr wegzudenken ist. Genauso wenig wird die Welt jehmals das Migrationsproblem in den Griff bekommen solange es Kriege, Armut und Bildungsmangel gibt.

Dir LG


egeria und freespirit

:offtopic:


Lieber @Wattnu: Was - bitte schön - ist hier off topic? Ich unterschreibe keine Petition, die sich in ausländische Probleme einzumischen gedenkt. Und ich erkläre auch, warum ich das total daneben finde.

Liebe @Freespirit: Nein, ich muss nicht zur Tafel gehen. Doch ich kenne Leute, die das tun müssen. Die unterstütze ich ein kleines wenig und zwar so, dass ich ihre menschliche Würde nicht verletze. Ich lasse es nicht raushängen, dass ich eine kleine Unterstützung geben kann und bespreche das auch mit den Betroffenen, das ich gerne unter Achtung der Menschenwürde ein bisschen unterstütze. Es ist nicht witzig, von Euro 100 im Monat leben zu müssen. Auch lieben Dank für die Einblicke in Deine Lebenserfahrung. Ich bin beeindruckt.

Doch kommen wir zurück zum Thema: Die Petition. Wie nimmt die rumänische Regierung das auf, wenn aus dem reichen Deutschland Jemand mit dem Finger auf sie zeigt und ihr verbieten will, ihr Problem auf ihre Weise zu lösen? Jaaaa, die Straßenhunde sind ein Problem. Aber haben wir das Recht, da einzuschreiten? Nun könnte es philosophisch werden. Oder politisch interessant. Wenn die Rumänen beispielsweise in die EU wollen, kann man ihnen per Koalitionsvertrag einiges abtrotzen, was ihnen nicht gefallen wird. Whatever: Was da abgeht, kann ich auch nicht gutheißen. Doch ich kann es nicht ändern. Denken wir mal an Ceaucescu. Der machte nicht Jagd auf Hunde, sondern auf Menschen. Bis es ihn selbst erwischt hat. Mein Mitleid hielt sich in Grenzen.

Grüßle,

Egeria


Egeria, auch ich bin von Dir beeindruckt das Du Dich um Bedürftige so toll engagierst ohne ein riesen Ding daraus zu machen.

Zurück nach Rumänien und dem eigendlichen Thema. Meine Vermutung ist das solch eine Petition wie hier ange-
sprochen dort wohl kaum ankommen wird, da das Land und seine Menschen viel viel ernsthaftere Probleme zu bewältigen hat als die herum laufenden Streuner. Das ist irgendwie so ein wenig wie wenn man einem Dorf in Somalia Windmühlen anbieten würde damit die Bevölkerung auch Nachts die Zeitung lesen kann - dabei ignorierend das die Meisten unter massiver Hungersnot leiden wenn sie nicht von ihren viel verbreiteten Krankheiten hingerafft werden.

Nicht zu unterschätzen ist das die Bevölkerung in vielen bedürftigen Ländern gar keine Hilfe von Außen haben will da ihr unsere Maßstäbe und Denkensweise völlig fremd und teilweise nicht nachvollziehbar sind. Nach dem Motto was der Bauer nicht kennt frißt er nicht. Jedes Land hat trotz Globalisierung seine eigene Kultur und Mentalität die sich nie ändern lassen wird weil sie von Generation zu Generation weitergereicht ist. Der Grund warum ich es als Utopie betrachte wenn man von Zuwanderern erwartet das sie binnen weniger Jahre perfekte Deutsche sein werden. Was Rumänien betrifft denke ich das man auch dort kaum etwas jeh verändern wird, weil die Menschen am Zustand ihres Landes gewöhnt sind und es warscheinlich als alltägliche Normalität betrachten das überall die Hunde herum streunen und Krankenhäuser, Schulen und sonstige Einrichtungen runtergekommen und schlecht funktionierend sind.

Wir definieren Armut und Not oft anders als die Betroffenen weil wir meinen die ganze Welt müßte nach unseren Maßstäben leben um glücklich zu sein. Dabei wird vergessen das andere Länder ihre Maßstäbe an den Bedürfnis-
sen und Denkensweisen ihrer eigenen Leute angepaßt haben.

Dir noch einen schönen restlichen Feiertag und liebe Grüße.


Bingo, meine Liebe, Genau das ist das Problem. Das Ausland will gar keine Einmischung von außen haben.

Liebe Grüße,

Egeria


Gestatten, Miran, rumänischer Straßenhund

Von Rumänien zu mir, als Pflegestelle. Von mir in ein gutes Zuhause und das sogar in meiner Nähe.
Und ich würde es immer wieder tun. Einem Auslands Hund die Chance geben, woanders ein besseres Leben zu führen. Und nicht qualvoll zu Tode getreten, überfahren, angezündet, gefoltert, erschossen, in den völlig überfüllten Tierheimen vielleicht noch massiv gebissen zu werden...wenn die Hunde denn das Glück haben, in den Heimen zu landen....
Tierschutz im kleinen. Nicht jedermanns Sache- wie hier zu lesen ist.

Schutz der Straßentiere in Rumänien, war doch das Thema, oder?


Liebe Frau Augenstern ... :blumen:
Menschen- Tier- und Umweltschutz, sprich !!! Nächstenliebe, ist nicht Jedermanns Sache, aber zum Glück tun es doch mehr Leute als es hier den Anschein hat ....
für Dich und Deine Schützlinge nur das Allerbeste!!!
Lieben Gruß
Lichtfeder

DANK und ANERKENNUNG!!!
allen, die ihr Teil dazu beitragen, nicht nur an Weihnachten, die (Um)Welt, Mit-Menschen, (Familie und Freunde!!!) Tiere und Natur, schützen, hegen und pflegen, Notleidende unterstützen ... für Andere etwas tun! .... egal wie, egal wo auf der Welt !!! Die kleinste Hilfe ist notwendig, weil sie die Not von Lebewesen wendet .... auch zum eigenen Wohlergehen beiträgt :wub:

@freesprit
sooo viel Allgemein-Plätze .. :wacko: (da geht mir das Messer im Sack auf... Scherz ..)
kannst ja auch nur von Dir sprechen ....
eine Frage hab ich doch noch ...
von welcher Bildung sprichst du ???
geistige Bildung ?... Herzens-Bildung? ... Fach-(berufliche!) Aus- bzw. Einbildung?... rofl
hab die aus der (Bild)Zeitung jetzt absichtlich nicht erwähnt ...... :sarkastisch:
Meinungen kann man viele haben, auch ohne Ahnung ..... :pfeifen:

aber nochmal meine Frage ... du kennst dich ja bestens aus ...
an welcher Bildung mangelt es deiner Meinung, wo und wem??
Grüßle
macht doch nicht immer so einen großen Sack auf ... :labern:
wegen einer Unterschrift unter eine Petition, kostet fünf Minuten Zeit, schadet Niemandem, kann aber positiv verändern, das genügt !

allen noch einen schönen Feiertag ...

:gestatten: mein Name ist Hase und weiß von nix .....
hab nur große Lauscher :wub:

Bearbeitet von Lichtfeder am 26.12.2013 09:00:30


Lichtfeder, wozu die ganze verbale Attacke? Nicht einmal habe ich behauptet Experte in auch nur Einem der angesprochenen Punkte zu sein. Habe jedoch das Glück/Unglück gehabt die Welt auch aus anderen Perspektiven zu entdecken und beobachten als nur durch die Medien und den Erzählungen Anderer.

Du fragst mich wen, was und auf welche Weise ich Bildung meine. Liest Du Dir meine Beiträge noch einmal durch müßte das wohl sehr eindeutig sein. Aber ich will es Dir noch einmal auf die sehr einfache und schlichte Weise erklähren falls das Andere zu kompliziert für Dich war.

Ich meinte die nach Deutschland kommenden Zuwanderer die nicht aus echten Kriesen - oder - Kriegsgebieten kommen sondern nur hoffen hier das existentielle Nirvana zu finden. Das sind oftmals Menschen die ihre eigene Sprache nicht lesen oder gar schreiben können, und die keinerlei Beruf oder Handwerk erlernt haben - oft ein Grund warum sie im eigenen Land auch keine Arbeit finden mit denen sie sich ihr Geld verdienen können. Menschen die meinen sie können hierher kommen und bekommen all Das kostenlos und einfach geliefert als ihr gutes Recht sobald sie das Wort "Asylant" murmeln.

Wenn ich von Bildung sprach meinte ich nicht den Hochstudierten, den Fachmann oder das intellektuelle Genie sondern das absolute Minimum was jeder Mensch braucht um sich damit eine Existenz aufzubauen - egal ob er nur mit ach und krach die Bild lesen kann oder einiges mehr auf die Reihe bekommt.

Ja, und zu guter Letzt würde ich gerne wissen was sich wo und wann schon 'mal gravierend Dank einer Petition verändert hat wo selbst die meisten Volksbegehren komplett erfolglos bleiben.

Dir dennoch schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr.


Zitat (Egeria @ 26.12.2013 01:03:43)
Bingo, meine Liebe, Genau das ist das Problem. Das Ausland will gar keine Einmischung von außen haben.

Liebe Grüße,

Egeria

Ja, ne ist klar, keine Einmischung.....soll doch jedes Land tun und lassen
was es will :wacko:

Es sei denn, es dient unserem Vorteil :rolleyes: Also Augen zu und durch,
wenn es uns nicht berührt und keinen Vorteil bringt?

Wer sich engagieren möchte, egal für was, findet sicher die richtige Stelle.
Hier geht es um Straßenhunde in Bulgarien und um
http://eu-protest.aerztefuertiere.de//

Wird doch niemand gezwungen zu unterschreiben <_<

Lassie, will nix gesagt haben, aber kann auch bei diesem ganzen Thread nicht sehen das die Welt die FM Türen raus-
gehebelt hat um jubelnd ihre Zustimmung für rumänsiche Streuner zu leisten. Wie es der Fall bei den meisten Petitionen oder Volksentscheiden ist.

Alles süß, niedlich und liebt gemeint aber leider fern ab der weltlichen Realität die die ""Weltretter" einfach nicht kapieren wollen.



Kostenloser Newsletter