Homosexualität: Umgang, Probleme, Gedanken ?

Extreme sind immer unangenehm,egal ob bei Heteros/Schwulen/Männern/Frauen/etc...


:)
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Zitat (HSommerwind, 18.11.2005)
Ich halte es sogar für dringend nötig, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen. Warum sollten die Nachteile haben bei Erbschaften oder gegenseitigen Unterhaltsansprüchen etc.???

also was mich total wundert ist, dass in einem land wie spanien, wo sich homosexuelle erst seit sehr kurzer zeit outen, der kongress der eheschliessung zugestimmt hat. seit april können sich die homosexuellen paare hier trauen lassen.

natürlich gibt es massive proteste von seiten der konservativen partei und der katholischen kirche.

der könig juan carlos hat sogar ärger mit dem papst bekommen, da er sich nicht gegen diesen kongressbeschluss geäussert hat, sondern zugestimmt hat.

.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,

meine persönliche meinung ist: jeder soll so leben wie er glücklich ist.
gleiche rechte für alle, eheschlissung und adoption inbegriffen.

wenn kinder darunter leiden sollten, weil sie von einem homosexuellen paar adoptiert wurden, dann muss sich die gesellschaft ändern, denn die gesellschaft ist dafür verantwortlich, wenn sich kinder von homosexuellen paaren "anders" fühlen. das liegt dann einzig und allein an der ablehnung, die die gesellschaft familien mit homosexuellen partnern entgegenbringt.
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Zitat (VIVAESPAÑA, 19.11.2005)

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meine persönliche meinung ist: jeder soll so leben wie er glücklich ist.
gleiche rechte für alle, eheschlissung und adoption inbegriffen.

wenn kinder darunter leiden sollten, weil sie von einem homosexuellen paar adoptiert wurden, dann muss sich die gesellschaft ändern, denn die gesellschaft ist dafür verantwortlich, wenn sich kinder von homosexuellen paaren "anders" fühlen. das liegt dann einzig und allein an der ablehnung, die die gesellschaft familien mit homosexuellen partnern entgegenbringt.

Du sprichst mir aus der Seele :blumen:

:applaus: :applaus: :applaus:
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Zitat (Paradiesvogel, 18.11.2005)
Wenn mein Mann jetzt nach 23 Jahren Ehe und 4 Kindern seine homosexuelle Neigung entdecken würde, hätte ich schon das Gefühl versagt zu haben und meinem Mann nicht genug gegeben zu haben. So ist es hier an der Schule. Die Frau ist unweigerlich Verantwortlich und das wird auch den Kindern vermittelt.

Ist aber totaler Kack sowas zu glauben. Schwule mussten fast immer und überall n Doppelleben führen und sich der Gesellschaft beugen. Dazu gehörte dann meistens auch ne Ehe und Kinder und allen was vormachen. Von nem älteren Schwulen der heute so um 80 rum ist weiß ich, dass das für manchen gar nicht so derbe schlimm war. Der kommt noch aus ner Zeit wo ne Liebesheirat nicht selbstverständlich war, weder für nen Mann noch für ne Frau. Wenns Ehepaare gab die echt bloß wegen der Versorgung geheiratet haben wars nicht mal so schwer was vorzutäuschen. Da wars auch noch nicht selbstverständlich dass ne Frau n ganz selbstverständliches sexuelles Bewusstsein für sich selber gehabt hat und allgemein bloß als der passive Teil angesehen wurde, vor allem von den Kerlen. Hab mir sagen lassen es galt lange Zeit sogar als Sünde oder unanständig, wenn ne Frau Spaß am Sex hatte oder sogar der aktive Teil war. Der Teil der Männer der wusste wien Frauenkörper aufgebaut ist und was ihr Spaß macht und vor allem was sie erregt dürfte da noch nicht so groß gewesen sein, kann ja auch nicht wenn nie drüber gesprochen wurde. Und wenn ich hör oder les von modernen Frauen die mittlerweile offener drüber reden in Zeitungen und sowas wie ihre Kerle so im Bett sind, wird einem klar dass n Großteil der Männer heute immer noch keinen Dunst davon hat, was ne Frau zum Glühen bringt und grade mal weiß wo der Eingang ist. Denen hat Bio in der Schule dann auch nix gebracht.

Wenn ich in ner Ehe bin wo mir Sex mit dem Partner keinen Spaß macht oder ichs sogar zum Kotzen find, bin ich doch froh wenn der kaum will. Warum das so ist wär da für mich unwichtig Hauptsache ich musses nicht mit dem machen.

Für Frauen wars immer viel einfacher. Die konnten sich untereinander immer mit nem Küsschen begrüßen ohne dass die anderen denken die sind lesbisch. Heißt aber auch, dass man Frauen und ihre eigene Sexualität überhaupt nicht ernstgenommen hat.

Weder Eltern noch Ehefrau oder so können was dafür, wenn sich n Schwuler plötzlich outet und die brauchen sich auch nicht als Versager zu fühlen. Ist eher der allgemein Homophobie zuzuschreiben, dass es überhaupt soweit kommt, dass n Schwuler sich
genötigt fühlt, Theater zu spielen. Ist auch n Armutszeugnis find ich für ne Gesellschaft.
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sorry, doppelt gepostet, text guckstdu unten ;)

Bearbeitet von Housi am 20.11.2005 11:36:56
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eine sehr interessante diskussion, super idee, murphy, schön zu lesen.

ich kann dazu als "betroffener" ja gar nix sagen, da ich ja auf der anderen seite (oder anderem ufer?? ^_^ ) stehe aber ich finde, daß jedes forum zumindest einen Quoten-Schwulen braucht :D

also weiterposten

housi (der-ganz-normal-schwul-ist-ohne-ta-ta-oder-leder-sado-fetisch)
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:wub: fast mein ganzer freundeskreis besteht aus menschen die schwul , lebisch , bi , oder bdsmler sind, die in allen fraktionen sich tummeln.
meine besten freunde sind schwule, nie war ich so akzeptiert und geliebt wie von meinen jungs. viele hätten gern kinder und würden sie abgötisch lieben. sie würden sie bestimmt nicht nur mit männern oder frauen überhäufen, je nach dem. es is allen klar das ein kind das recht hat alle menschen mit ihren eigenarten kennen zu lernen, sie würden wert darauf legen das kontakte zu allen gepflegt werden.
ich finde es wichtiger das ein kind geliebt und behütet wird, als die tatsache wer es liebt und behütet.
es is bestimmt schwer einen geliebten menschen plötzlich zu verlieren an sein eigenes geschlecht. das gefühl das man nicht in konkurenz treten kann bestimmt das denken, "dagegen komm ich nicht an.....".aber gegen liebe kommt man eh nicht an egal in welcher konstelation. :trösten: und man sollte sich vor augen halten das der jenige einem ausgesucht hat auch wenn man nicht seiner veranlagung entspricht, ich weiss das is nicht einfach......aber man sollte es als kompliment sehen. nur wenn man sich bei jemanden wohl fühlt lässt man ihn in seine nähe, vor allem wenn man angst oder bedenken grade in bezug auf die sexualität hat. bei paaren wo eine hälfte erst spät entdeckt das eine andere sexualität für ihn besser, richtiger, schöner is, is es auch nicht einfach diesen schritt in die für einem richtige richtung zu tun. angst, auch verlustängste beherrschen das denken, weil auch diese menschen haben angst ihren partner zu verlieren und zu verletzen. angst den kontakt zu dem jeneigen zu verlieren mit dem sie viele jahre geteilt haben, erinnerungen und gefühle sind ja nicht plötzlich weg. angst das die kinder sich abwenden, verachtet und verstossen zu werden begleiten die entscheidung. bis sich jemand dazu durch ringt is er emotional schon durch die hölle gegangen. aber er versteht was er da tut, der jeneige der vor vollendete tatsachen gestellt wird hat diesen weg noch vor sich, aber das is bei vielen "normalen" trennungen ähnlich.
was ich nie verstanden habe is das man den menschen den man doch mal so geliebt hat nu mit anderen massstäben sieht und behandelt.
unsere gesellschaft is zwar schon toleranter geworden, aber das reicht noch lange nicht.......
:heul: es is bestimmt noch eine langer weg zu einem miteinander in toleranz, aber im kleinem sollte das jeder für sich in angriff nehmen. das was ich vorlebe werden sich meinen kinder und mein umfeld zu herzen nehmen und das is doch ein anfang.
:blumen:
lady
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aaaalso.. da ihr alle schon ein paar jährchen mehr aufm buckel habt(nicht falsch verstehn :P ) und ein paar menschen mehr im leben getroffen habt als ich, könnt ihr mir bestimmt helfen.

mein freundeskreis besteht zu ca. 40% aus schwulen und lesben.. und da ist ein guter freund, der ist auch immer dabei. er steht 100% auf männer, das kann man einfach nicht übersehn, aber er behauptet felsenfest er würde auf frauen stehen.
ich habe ihn schonmal gefragt ob er auf männer steht.. vor ca. 2 jahren..

nun.. ich will ihn ja nicht bedrängen und mir kann es eigentlich auch egal sein zu welchem ufer er steuert.. nur hab ich halt das gefühl das er sich unsicher ist und angst hat sich zu outen.
wie kann ich ihm zeigen das ich total hinter ihm stehe und auch keine vorurteile habe .. schließlich wäre ich dann nicht mit einigen befreundet.
und auch der gesamte freundeskreis weiß bescheid und akzeptiert ihn doch auch wie er ist.

ich möchte einfach nur das er 'frei' sein kann.. das er nicht so tun muss als würde eine frau ihm gefallen .. und das er nicht nein sagen muss wenn ihn ein hübscher typ zum tanzen auffordert.. und und und..

kann mir da vielleicht jemand helfen ihm aus seiner schweren lage rauszuhelfen? :(

ach, ich muss dazu sagen, er ist türke.. und seine familie würde ihn verstoßen wenn das rauskommt .. ach, irgendwie alles total schwer.. ein eingeschrenktes leben.. und viel schauspiel zu hause :(
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Halt dich da raus. Der weiß, dass du ihn unterstützen würdest sonst hättet ihr beide nicht so nen Freundeskreis. Er hat noch die Bürde von nem anderen Kulturkreis aus dem seine Familie kommt und damit mindestens doppelt schwer. Mehr kannst du nicht machen und solltest du auch nicht, er muss sich alleine entscheiden wie weit er gehen will und wie lange das dauert.

Außer vielleicht er hat keine eigene Hütte und du bietest ihm an er kann deine Wohnung mal fürn Weekend haben wenn er sich mit jemanden treffen will und du verdrückst dich selber zur Familie oder so. Dabei würd ich nicht grade sagen dass du denkst das wird n Mann sein.
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sp gesehn halt ich mich ja schon da raus.. aber ich seh nur wie schwer er sich mit vielen sachen tut oder diese heimlich tuerei geht ihm doch sicherlich auch aufn senkel :(

ich lass ihn ja.. so ist es ja nicht..
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Zitat (koreanische_frucht, 20.11.2005)
aaaalso.. da ihr alle schon ein paar jährchen mehr aufm buckel habt(nicht falsch verstehn :P ) und ein paar menschen mehr im leben getroffen habt als ich, könnt ihr mir bestimmt helfen.

mein freundeskreis besteht zu ca. 40% aus schwulen und lesben.. und da ist ein guter freund, der ist auch immer dabei. er steht 100% auf männer, das kann man einfach nicht übersehn, aber er behauptet felsenfest er würde auf frauen stehen.
ich habe ihn schonmal gefragt ob er auf männer steht.. vor ca. 2 jahren..

nun.. ich will ihn ja nicht bedrängen und mir kann es eigentlich auch egal sein zu welchem ufer er steuert.. nur hab ich halt das gefühl das er sich unsicher ist und angst hat sich zu outen.
wie kann ich ihm zeigen das ich total hinter ihm stehe und auch keine vorurteile habe .. schließlich wäre ich dann nicht mit einigen befreundet.
und auch der gesamte freundeskreis weiß bescheid und akzeptiert ihn doch auch wie er ist.

ich möchte einfach nur das er 'frei' sein kann.. das er nicht so tun muss als würde eine frau ihm gefallen .. und das er nicht nein sagen muss wenn ihn ein hübscher typ zum tanzen auffordert.. und und und..

kann mir da vielleicht jemand helfen ihm aus seiner schweren lage rauszuhelfen? :(

ach, ich muss dazu sagen, er ist türke.. und seine familie würde ihn verstoßen wenn das rauskommt .. ach, irgendwie alles total schwer.. ein eingeschrenktes leben.. und viel schauspiel zu hause :(

weiter seine Freundin sein,mehr kannst Du für Ihn nicht tun.
Der arme Kerl wird nie so frei und glücklich sein wie einige andere jungs oder Mädels.Finde schade das manche Eltern egal aus welchem lande sie stammen,
nicht zu ihren Kindern stehen.
Meistens ist es doch so das Fremde diese menschen eher akzeptieren als die eigene Familie.Ich finde es traurig.Ich habe einige Mädels und Jungs in meinen Freundeskreis die gleich Geschlechtig Lieben und Leben,und ich möchte sie nie als gute Freunde verlieren.
Also Leben und Lassen!!!!!!! Gruss JASMYN
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habe vor längerer Zeit einen Bericht im Fernsehen gesehen. Zwei Männern wurden in den Niederlanden Kinder und Jugendliche jeden Alters anvertraut. Selbst erwachsene Jugendliche, die bei den Beiden ausgezogen waren, haben immer noch regen Kontakt zu ihnen. Was in den Niederlanden selbstverständlichist, muß wohl erst noch bei uns in viele Köpfe hinein. Anwesende natürlich ausgeschlossen.

wollmaus
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Sage ich ja in Holland sind die viel freier auch mit Sterbehilfe.
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Ich habe letzlich leider erfahren müssen, dass es doch Menschen und Organisationen gibt, die sich als tolerant bezeichnen, es aber nicht sind.
An unserer Universität gibt es eine christliche Organisation, die von sich behauptet tolerant zu sein und dass sie alle Menschen gleich ansehen. Ich kann nur sagen: "Schön wär's!"
Diese Organisation vermittelt seit mehreren Jahren homosexuelle Christen an eine fundamentalistische Umpolungsorganisation, die diese unbedingt therapeutisch "verändern" möchte.
Es wissenschaftlich erwiesen, dass dies vollkommen unmöglich ist und auch das diese Therapien mehr Unheil anrichten.
An dieser Stelle hört die Toleranz wohl auf oder Homosexuelle zählen nicht als Menschen. Ich weiß nicht, was die sich dabei gedacht haben bzw. denken.

Als Höhepunkt kamen, dann noch 2 strenggläubige Christen auf mich zu, die leider auch noch meine Mitbewohner sind, und stauchten mich zusammen, was mir denn einfalle soetwas zu behaupten, denn es entspreche nicht der Wahrheit. Leider sind zu blauäugig um zu verstehen, dass es die Wahrheit ist.
Des weiteren sind sie davon überzeugt, das eine solche Therapie funktioniert - da hatte ich doch mit mir zu kämpfen, ich nicht laut zu lachen anfange. Eine von Beiden studiert übrigens Psychologie, da müsste man das eigentlich wissen, dass es nicht geht.
Mir wurde auch gesagt, das ich nicht mit ihnen diskutieren kann, weil ich keine Argumente habe, tja ich hab leider kein Buch aus dem ich meine Argument nehmen kann. Denn alles, mit dem sie ihre Meinung belegten kam aus der Bibel.
Sie sagten mir auch, dass es durchaus Schwule gibt, die nicht stolz darauf sind schwul zu sein, ich muss dazu sagen, ich habe noch keinen kennengelernt, der dies nicht ist.

Im Endeffekt muss ich sagen, ich kann sagen was ich will, was in der Bibel steht ist richtig. Da gegen kann ich wohl nicht ankommen. Aber leider verstehen dieses nicht, dass man heute sein Leben nicht nach der Bibel richten kann, denn die ist nun mal völlig überholt. Und wenn man wirklich völlig nach der Bibel lebt, dann trifft genau der Text des folgenden Links zu:
(http://www.clifford.at/fun/schlessinger.txt) (ja, es ist etwas lustiges, aber entspricht leider der Wahrheit.

Ich habe nichts gegen Gläubige Menschen, bitte sollen sies machen, aber sie sollen mich ja damit in Ruhe lassen. Diese ständigen Missionierungsversuche schlagen bei mir eh fehl. Sie können auch gern ihren Glauben ausleben, aber sich als tolerant zu bezeichnen und dann eine solche Meinung vertreten, da hört der Spaß bei mir auf.

MfG
Sue311
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Ich habs nicht so mit den Christen aber sag denen bloß dass Gott jedes seiner Kinder liebt. So heißts doch immer oder? Und ist nicht vor Gott jeder gleich? Dann liebt er auch jeden gleich. Mit oberreligiösem Geschwafel kann ich sowieso nix anfangen egal aus welcher Richtung.
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Zitat (Lirio, 18.11.2005)
Ich, männlich, hetero, freue mich zu sagen, dass manche meiner besten Freunde homosexuell sind. Einer wollte mich zwar schon oft "bekehren", wir sind dann aber übereingekommen, dass ich das bei ihm auch sein lasse. Eigentlich möchte ich sagen, dass mir Schwule lieber sind als Heteros, die ihre Frauen verprügeln oder an Kinder gehen, wie es teilweise schon angeklungen ist, aber damit würde ich wertvolle Menschen grundsätzlich mit Perversen zusammenbringen, und das sei mir ferne. Tatsächlich freut es mich, dass homosexuelle Paare oft friedlicher miteinander umgehen.
Allerdings glaube ich eine höhere Promiskuität bei Homosexuellen festgestellt zu haben, und das mag ich nun mal gar nicht. Ich mag auch kein übertriebenes Rollengehabe, das schon klischeehaft wird: Samtweiche Schwuchteln, Kampflesben, Supermachos und unterwürfige Weibchen. Ich würde denen ja gerne Normalos gegenüberstellen, aber was das beinhaltet, hab ich noch nicht entdeckt.

Homobeziehungen verlaufen genauso kuschelig oder nicht wie bei Heteros....
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sue311

Das ist ja schwerer Tobak!!Muß das erst einmal verdauen. Das darf ja wohl nicht wahr sein!!!!!!! :angry: :angry: :angry: :angry:

wollmaus
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@koreanische_Frucht:

Sei für ihn da, ermutige ihn aber dränge ihn nicht. Vielleicht wenn er irgendwann älter ist und unabhängig leben kann (von seiner Familie) hat er vielleicht den Mut, nach seiner Facon glücklich zu werden.

@sue:
Da haben wir wieder das Problem mit den Extremen: sie sind immer schlecht, egal in welcher Beziehung, Extreme führen anscheinend zwingendermassen zu Intoleranz/Arroganz/Sendungsbewusstsein :angry:

@Housi:
Da Du Dich zuerst um den Titel des "Quoten-Schwulen" beworben hast, überreiche ich Dir hiermit das Zertifikat *trommelwirbelundTusch* :blumen: :blumen: :blumen:

Es ist 1 Jahr gültig, wenn es dann andere Bewerber gibt, müssen wir halt wählen :wub:


Murphy
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Zitat (internetkaas, 18.11.2005)
Wenn meine Kinder mir sagen würde Mutti ich komme mit ein gleich Geschlächtigen nach Hause wäre das für mich kein Problem.

... das würde ich nicht für mich unterschreiben. Ich hätte einen Schock hoch drei und wüsste nicht wie ich damit umgehen würde. bin wohl in dieser beziehung eher konservativ zuzuordnen.

obwohl ich kein problem mit menschen habe, die homosexuell sind, sofern es nicht einer frau einfällt mich an zumachen...
allerdings waren der ehemalige besitzer meines lieblingscafe auch schwul und es ist und war mir so ziemlich egal.
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Ich hab da kein Problem mit :)
Hab paar schwule Freunde und lesbische Bekannte,
ich sehe sie genauso wie andere Menschen auch,

Und Gleichgeschlechtliche Ehe find ich auch gut!
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Zitat (murphy, 20.11.2005)
@Housi:
Da Du Dich zuerst um den Titel des "Quoten-Schwulen" beworben hast, überreiche ich Dir hiermit das Zertifikat *trommelwirbelundTusch*  :blumen:  :blumen:  :blumen:

Es ist 1 Jahr gültig, wenn es dann andere Bewerber gibt, müssen wir halt wählen  :wub:


danke danke, zuviel der Ehre -_-

...aber gab es überhaupt andere Bewerber? :huh: *grübel*


nichtsdestotrotz nehm ich die "Regentschaft" gerne an! Wann ist der erste Fototermin? OH MEIN GOTT, ICH HAB NIX ZUM ANZIEHEN!!!!!!
Da krieg ich gleich ne petit Krise (<-- war'n Scherz - für die, die mich nicht kennen B) )
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Zitat (Housi, 21.11.2005)
nichtsdestotrotz nehm ich die "Regentschaft" gerne an! Wann ist der erste Fototermin? OH MEIN GOTT, ICH HAB NIX ZUM ANZIEHEN!!!!!! 
Da krieg ich gleich ne petit Krise              (<-- war'n Scherz - für die, die mich nicht kennen  B) )

rofl rofl rofl
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Mir geht's ohnehin so wie den meisten hier: Ich hab ein paar schwule und ein paar lesbische Bekannte, und alle sind durch die Bank liebe Leute und ich geh mit ihnen eigentlich eh nicht anders um wie mit Heten, und sie mit mir auch nicht. Hab durch sie gelernt, dass Homos genau die gleichen blöden Beziehungsprobleme haben wie Heteros auch, ist also eh alles ein Brei, und mir eigentlich herzlich egal.

Was ich aber sonst noch sagen wollte: Ich LIEBE Ralf König-Comics!!!!! (*wink zu Housi und seinem geflügelten Lustknaben*). Die sind einfach nur göttlich, ich hab sie alle, und ich finde, abgesehen vom puren Unterhaltungsfaktor sind sie für unbedarfte Heteros sogar eine nette Art "Aufklärungsarbeit" in Bezug auf gleichgeschlechtliche Paare. Also, jeder, der sich etwas vor Homos "gruselt" (und das sind immer noch mehr Leute als wir befürchten....) sollte sich mal ein paar Comics beschaffen.

Schnegge

P.S. Nein, ich gehöre nicht zur Ralf König-Werbegruppe :D , aber zu seinen eingeschworenen Fans....
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Mmhh, ich glaub mein Beitrag wird etwas länger.

Als erstes ich habe nichts gegen Schwule und Lesben. Und ich bekenne mich schuldig, dass ich schon manchmal grinsen muß, wenn ich ein so genanntes typisches "Pärchen" sehe, aber nicht weil ichs lächerlich finde, sondern süß, da ichs in ordnung finde nur nicht sooft sehe, meistens wenn wir in die Sauna gehen, oder in ner großen Stadt sind. Ich lebe in einem kleinen Dorf. Die einzigen 2 Schwulen (von denen wir wissen, ungefähr gleiches Alter wie mein Mann) sind hier kurz nach dem Outing weggezogen. homosexuelle Freunde hab ich ebenfalls nicht. Also könnte man sagen, ich hatte noch kein engeren Kontak zu jemandem, vom anderem Ufer. Zwar hab ich in der Gymnasiumzeit 3 Leute kennen gelernt, aber es waren nur Schulkameraden. Aber da fällt mir ein, dass ich eine Tunte kennen lernen durft, namens Clarissa. Ich fand sie nett, jedoch finde ich extremes verhalten wie hier schon oft erwähnt, schrecklich, unangenehm oder peinlich, je nachdem wie sich diese Person verhält. Ich finds aber auch schrecklich wenn ich ne Schicki-micki-Tussi oder Obermacho sehe. Also jedes extreme Verhalten, unabhängig von der Sexualtität.

Ich denke, dass einige (nicht alle), die sagen, es würde ihnen nichts ausmachen wenn ihre Kinder jemand vom gleichen Geschlecht heimbringen würden, bische flunkern. Ich meine nicht dass sie dagegen wären aber ich denke, am anfang wäre es für Eltern ein Schock. Vorallem wenn man keine Vorahnung hatte. Ich denke, man muß sich erst an so eine Situation und Outing gewöhnen, also den Schock bzw. die Überraschung erst mal verarbeiten um es dann locker nehmen zu können. Was ja auch ein normaler Vorgang wäre. Ich denke Eltern sind auch geschockt, wenn man sagt: Ich/Wir lasse/n mich/uns scheiden! Dann dürfen sie doch auch geschockt sein, wenn ihr Kind kommt und sagt: Hört mal zu, ich bin Schwul/lesbisch.

Es gibt einen Spruch:
"Jede Frau sollte einen schwulen Freund haben." Ich hab keinen.
Dazu fällt mir aber ein Erlebnis ein. Ich hab in der 11. Klasse einen tollen Kerl kennen gelernt. Der War witzig, sympathisch und wußte viel. Er konnte mich immer zum Lachen bringen bzw. uns. Wir waren später wirklich so eine Hand voll Frauen und er mitten drin, war unser Hahn im Korb. Und ehrlich ich hab ihn als Freund wirklich sehr (platonisch) geliebt. Und es viel mir schwer, zu akzeptieren, dass unsere Freundschaft bissle oberflächig war, da er nicht viel aus sich rauslies. Bzw. er hat zugehört, ich hab geredet, aber er hatte nie was persönliches zu sagen. War ja ok. Waren oft im Kino, was trinken und so, meistens auch mit mehreren Freunden, also 5 Weiber und er dabei. Mein Mann hatte keine Bedenken, weil mein Mann meinte: Er ist schwul. "Nein ist er nicht, und wenn ist es mir egal." Es sprach wirklich einiges dafür: Er hat sich immer korrekt gekleidet, wie soll ich sagen? so dass fremde meinten: Er ist schwul. Es haben ihn auch fremde leute angesprochen: Hey du bist schwul oder? Und auch wieviel er wußte und, ja bissle seine Art, und er traf sich mit 35 Jährigen Männern zum Kaffee trinken, die er im Chat kennen gelernt hat (er war da 19), und das er ein guter Zuhörer war und er hat gerne mit Witze gemacht und hats mir nicht bös genommen, wenn ich rumgescherzt habe: Du bist für mich kein Mann, sondern meine beste Freundin und so.
Und wie es nunmal ist, gibts auch die Abenden, wo wir Weiber alleine ohne ihm waren und wo wir uns natürlich gedanken darum gemacht haben, ob er es wirklich sein könnte. Dazu muß ich sagen: Vor anderen, also Nicht-Freunden, hab ich solche Vermutungen nie angestellt, nie bezweifelt, dass er hetro ist. "Immerhin hatte er für 2 Monaten ne Freundin!"- "Ach was. Ich hab ihn gesehn wo er mit 3 anderen Kerlen vor dem Fernseher hockten und Britney Spears anlechze!" - "Er und schwul? Nee, ich glaubs nicht".
Aber unter anscheinend vertrauten Freunden redet man schon darüber. Da fragt man sich wirklich: Was meinst du? Ich glaubs schon, aber es ist nicht so wild. Ach, mir wäre es egal, es wäre nur schön, wenn ers zugeben würde. Und dann werden auch die Situationen erzählt, die eben mit ihm so witzig und klasse sind und dann solche sachen wie: Mit nem Hetro ginge das gar nicht! Und so. Ich meine, man redet oft über gemeinsame freunde. Über ihre Spleens und Ticks und so.
Jedenfalls war da eine dabei, die ihn erst seit kurzem kannte. zuerst hat sie ihn nicht gemocht. Später mochte sie ihn mehr und dann hat sie sich in ihn verliebt.
Und was war? Zuerst wurde die eine gute Freundin von ihm dazu überredet ihn anzusprechen, warum er keine "persönlichere" Freundschaft wollte, es kam zum Strei und die Freundschaft war auseinander. Er hatte auf einmal weniger Zeit für mich. Und dann zu unserem alljährlichem Geburstagsessen beim Italiener rief mich meine Freundin an: "Er kommt nicht. Er will mit dir Lästerkuh nix mehr zu tun haben, die überall rumerzählt, er sei schwul! Das weiß er von seiner neuen Busenfreundin."
Schlag ins Gesicht! Vorallem weil wir paar Tage vorher noch normal miteinander telefoniert haben und er es mir nicht persönlich gesagt hat.
Es folgten paar Mails, wo ich zugab, darüber mit engen Freunden die er auch kennt, geredet zu haben ob ers sein könnte, aber wir nie gelästert haben und ich nie in der Öffentlichkeit behauptet haben er sei es. Das haben auch die anderen ihm gesagt. Dazu ehrliche Entschuldigungen und beteuerungen wie wertvoll seine Freundschaft für mich ist und es mir doch egal ist wen er liebt. Es kamen leider nur beleidigende Antworten, er will nix mehr von mir wissen für den rest seines lebens und er glaubt der anderen mehr als mir/uns und so.
Ich mußte es akzeptieren und es fiel mir schwer. Noch heute überfallen mich Erinnerungen und ich finde es Schade. Er hat ne große Lücke hinterlassen.
Und er hat die Freundschaft zu allen weiblichen Wesen, die bei diesem Gespräch dabei waren, gebrochen.
Und ich habe gelernt, neuen Freunden nie zu vertrauen, vorallem nicht wenn es um die Freundschaft mit jemanden anderem geht.
Und bitte keine Predigen, ich weiß das es nicht fein war sich darüber gedanken zu machen und darüber zu reden. Aber es war ein gespräch unter engen Freunden, mit einer dabei, die ich nicht kannte (aber die anderen, die haben zu der übrigens auch seitdem kein Kontakt).
Und so ein Gespräch zerstört eine ganze Freundschaft.
Mittlerweile mache ich mir keine Gedanken mehr darüber ob unsere "Beobachtungen" richtig oder falsch waren.
Ich weiß nur, ich hab einen geliebten Menschen durch Leichtsinn verloren. Ganz egal ob schwul oder nicht.
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doppelt gedrückt- musste ich löschen!

Bearbeitet von anitram.sunny am 21.11.2005 15:04:45
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Traurige Geschichte, war er denn jetzt schwul oder nicht? Hast du noch mal
was von oder über ihn gehört?

Ich habe auch nicht viele Kontakte mit Nicht- Heteros, habe nur einen Cousin,
der schwul ist, aber da ist das Verhältnis sehr locker, erkommt uns mit
seinem Freund oft besuchen, ist eigentlich ganz normal.

Ach fällt mir noch ein, dann habe ich noch eine lesbische Freundin in der Pfalz, die
in einem kleinen Kaff als Lehrerin arbeitet. Da darf sie sich nicht outen,
dann wäre sie erledigt, sagt sie . Sie ist jetzt knapp 30 und hat vor 2
Monaten ihren Eltern erst Bescheid gesagt. Hat genauso Beziehungsprobleme
wie andere auch. Vielleicht ist es alles noch viel schwieriger, weil sie sich halt
in ihrem Umfeld nicht outen kann und immer im Verborgenen lieben/leben muss.

Zu der habe ich auch ein super Verhältnis und sie berichtet mir genauso von ihren
Probs, wie das andere Freundinnen tun.
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Gerade habe ich gelesen, dass Elton John seinen Freund heiraten wird, ab dem 21. Dezember dürfen Homos in Großbritanien heiraten :daumenhoch:

...da wird das Lisbeth sicher "not amused" sein :wacko:
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Habe ich auch gelesen und finde es klasse :-)

Ich hoffe, George Michael und Kenny G. heiraten auch, die sind so ein tolles Paar...

Bearbeitet von murphy am 25.11.2005 10:16:47
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Glaub ich nicht mal dran. Die Queen war immer ne Gradlinige und hat alles für ihr Amt gegeben und hat die Gesetze respektiert. Ich glaub nicht dass sie da was gegen sagt als Königin. Wie sie als alte Frau da drüber denkt in ihren vier Wänden ist ne andere Sache. Aber ich hab auch keinen Dunst wie die anglikanische Kirche über Homosexualität denkt, und sie als Oberhaupt muss da ja ne Leitrolle übernehmen.
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Zitat (anitram.sunny, 21.11.2005)
Traurige Geschichte, war er denn jetzt schwul oder nicht? Hast du noch mal
was von oder über ihn gehört?

Ich weiß es bis heute nicht. Ich weiß nur, dass er in eine Stadt gezogen ist wegen seiner Ausbildung. Aber eine Freundin hat ihn zufällig getroffen und meinte, er ist wie immer.
Ich glaube diese Antwort werde ich nie erhalten, aber mir wäre der Freund lieber.
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Die Queen ist ja auch harmlos...viel schlimmer ist was die katholische Kirhce gerade macht...homosexuelle Priester nur noch zum Priesteramt zu lassen wenn sie 3 Jahre vorher keusch waren... :wallbash:

Da stellen sich folgende Fragen:

1. dürfen Heteropriester dann also bis zum Tag der Ernennung Sex haben mit Frauen ?
2. wie überprüft man diese 3 Jahre Abstinenz ?
3. Was hat Homosexualität mit Pädophilen Neigungen zu tun :wacko: :wacko: :wacko: ?
4. Wieso glaubt die Kirche damit den Kindesmissbrauch beenden zu können ?


Fragen über Fragen die auch Morgen nicht beantwortet werden..in einer neuen Folge von "Weich & Blöd".

Bearbeitet von murphy am 25.11.2005 10:24:02
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Zitat (murphy, 25.11.2005)
Die Queen ist ja auch harmlos...viel schlimmer ist was die katholische Kirhce gerade macht...homosexuelle Priester nur noch zum Priesteramt zu lassen wenn sie 3 Jahre vorher keusch waren... :wallbash:

Da stellen sich folgende Fragen:

1. dürfen Heteropriester dann also bis zum Tag der Ernennung Sex haben mit Frauen ?
2. wie überprüft man diese 3 Jahre Abstinenz ?
3. Was hat Homosexualität mit Pädophilen Neigungen zu tun :wacko: :wacko: :wacko: ?
4. Wieso glaubt die Kirche damit den Kindesmissbrauch beenden zu können ?


Fragen über Fragen die auch Morgen nicht beantwortet werden..in einer neuen Folge von "Weich & Blöd".

Ich hab gelesen, dass Pädophile Neigungen nichts mit der Homosexualtität zu tun hat sondern eher Heteros dazu neigen, weil sie zu früh keusch wurden und ihre Sexualtität nicht ausleben konnten und dadurch diese Neigungen gefördert werden. Denn nur wenn sie vorher sich ausgelebt haben, können sie durch ihren Glauben darauf verzichten.
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Murphy, zu deinen Fragen.

1 - 4 : Weil "die" einen an der Klatsche haben. ;)
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So einfach möchte ich mir es eben nicht machen, ich würde schon gerne die Begründungen hören, vielleicht sind sie einfach nur ziemlich schlecht informiert B)
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Das würde natürlich einiges erklären bei der katholischen Kirche. Die sind einfach nur schlecht informiert. rofl ;)
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Zitat (galapagos24, 25.11.2005)
Ich hab gelesen, dass Pädophile Neigungen nichts mit der Homosexualtität zu tun hat sondern eher Heteros dazu neigen, weil sie zu früh keusch wurden und ihre Sexualtität nicht ausleben konnten und dadurch diese Neigungen gefördert werden. Denn nur wenn sie vorher sich ausgelebt haben, können sie durch ihren Glauben darauf verzichten.

In den Köpfen der Menschen steckt das so drin: Schwul sein ist abartig, Sex mit Kindern auch und mit Tieren auch. Also passt es am besten ins Klischee dass ein Schwuler sich automatisch an Kindern und Tieren vergreift. Dass es so nicht ist fällt bloß dann auf wenn wieder mal n Hetero, der Kinder fickt, festgenommen wird.

Es gibt Menschen die keinen Sex wollen und brauchen. Aber dass das automatisch so ist wenn man nen bestimmten Beruf hat ist n Irrglaube. Für mich ist n katholischer Kirchenmann erst mal n Mann wieder jeder andere auch und damit genauso gefährlich oder ungefährlich wie ich.

Bis zur Priesterweihe oder bis man n Gelübde abgelegt hast kann sich n Kerl das Hirn rausvögeln glaub ich. Soweit ich weiß machen auch bloß die Katholiken son Drama ums Zölibat. Oder gibts noch mehr Religionen wo das so ist?
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Nicht dass ich wüsste. :rolleyes:
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Das mit der Kath. Kirche ...

Ich habe einige Bücher von Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI. gelesen.
Obwohl "Salz der Erde" und "Gott und die Welt" sehr offen sind, viel mir doch etwas Widersprüchliches auf.

Ich bringe extra eine harsche These zur Diskussion.

Es ging um die (bohrende) Frage des Interviewers (Beide o.g. Bücher sind Niederschriften von Interviews zwischen damals noch Kardinal Ratzinger und dem Journalisten Seewald.), wie es sich den mit Behinderten und der Kirche verhielte, ob Behinderte von Gott gewollt sind.
Kardinal Ratzinger antwortete mit "Ja!" und sagte, dies seinen Variationen der Schöpfung und gottgewollt, weil es die Behinderten sonst (folglich) nicht gebe.
Gleichsam könnte man es natürlich als Prüfung ansehen. (Das sind nicht Ratzingers Worte, sondern meine Vermutung.)

Nun hört man diesen unheimlichen Quatsch von den neuen Thesen über Homo-Priester, die überdies angeblich noch nicht spruchreif seien (terminiert auf den 29.11.2005!!!).

Ich verweise auf den Katechismus, in dem Homosexualtiät schlimmer als Kinderschändung ist.
In den Augen der Vatikanoberen sind Homos widernatürlich und die Sünde schlechthin.

Und nun zur harschen These.

Wenn doch Behinderte gottgewollt sind, warum sind dann Homos nicht gottwollt?

Weil Homos nicht in das Bild der Vatikanoberen passt, weil sie zu alt und zu konservativ sind.
Was will man von verknöcherten Leute erwarten?

Wenn die "Kirche" die These vertritt, dass Kinderschändung und die Anzahl der Homos einen kausalen Zusammenhang bilden, waren dann die katholischen Priester, die Kinder geschändet haben, Homos oder Heteros?

Wenn ich nun schaue, wie sie teilweise bestraft wurden, müssen es Heteros gewesen sein, denn Homos wären bestimmt auf den Scheiterhaufen gelandet.
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Ich weiß dass buddhistische Mönche und Nonnen auf Sex verzichten aber ich habs so verstanden dass Buddhismus keine Religion im eigentlichen Sinn ist sondern ne Philosophie. Ich jedenfalls kenn keine Weltreligion die nicht monotheistisch ist und das ist Buddhismus ja auch nicht.
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Buddhismus ist schon eine Weltreligion. Aber es gibt keine Priester sondern Lehrer. Aber ich habe keine Ahnung, ob die nun auch Mönche sein müssen. :huh:
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Nach der Welt-Religionen-Konferenz ist Buddhismus eine Religion, ebenso wie der sog. Hinduismus.

Religionen müssen keine Götter haben.
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Bei Homopartnerschaften ist klar, dass da keine Kinder draus entstehen wenn man bloß den natürlichen Weg nimmt. Und mehr als alles andere ist die katholische Kirche geil drauf, andere zu bekehren. Warum sonst gibts überall Missionare die anderen das Wort Gottes bringen? Die Kirchensteuer wird wohl auch was damit zu tun haben. Die alten Päpste haben früher in Saus und Braus gelebt, Kinder gehabt und Beziehungen. Das war für die meisten bloß n Job mit dem man angenehm leben kann.
Ich vertrau keinen Pfaffen bloß weil der einer ist. Evangelische Priester dürfen auch ne Familie haben, Rabbis auch.

Ich glaub Gott oben lacht sich kaputt dadrüber was fürn Murks seine Hirten anstellen. Nem Katholiken der was gegen Homos hat braucht man bloß zu sagen dass es homosexuelle Beziehungen zwischen den Jüngern gegeben hat. Da rasten die gleich aus und rufen nen Exorzisten, höhöhöhöhöhöhö!!!!!!!!!!!!!! rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl
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also ich hab nix gegen Menschen die anders orientiert sind als ich!
der Wirt meiner damaligen Stammkneipe ist schwul,wir haben uns vom ersten Augenblick an verstanden und er hat mir nach nicht mal 3 Tagen gesagt,dass er auf Männer steht. B)
für mich ein Vertrauensbeweiss,da er damit ja nicht umbedingt hausieren geht.
Ne gute Freundin ist lesbisch,auch kein Problem.Sie hatte sich mal in mich verguckt,aber das legte sich recht schnell wieder,als ihr die Traumfrau über den Weg lief,die 2 wollen auch bald heiraten! :wub:

ich bin da sehr offen,man siehts ja nicht jedem gleich an.Wenn ich mich mit jemandem anfreunde und der oder deijenige mir sagt,du hör mal...dann ist das halt so!
Ich würde deswegen niemals eine Freundschaft beenden!
Bei Frauen weiss ich dann immerhin,dass sie die Finger von meinem Schatz lassen. :lol: :lol: :lol: ;)
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Zitat (Kalle mit der Kelle, 25.11.2005)
Die alten Päpste haben früher in Saus und Braus gelebt, Kinder gehabt und Beziehungen. Das war für die meisten bloß n Job mit dem man angenehm leben kann.

Das war ja auch der grund für das Zölibat!
Nicht von Gott gewollt sondern von den Päpsten eingeführt.
Früher wurde oft das Priesteramt vererbt auf die Söhne, da die aber wegen ihrem tollen Leben in Saus und Braus lebten und dadurch wirklich unnützige und nichtgläubige Männer auf einmal Priester wurden oder es hätten werden können hat jemand Stop! Gesagt, so gehts nicht weiter, damit keine Nichtsnutze Priester werden und später viell noch Papst wird zur Enthaltsamkeit aufgerufen. So ist das Zölibat entstanden.
Wird langsam mal Zeit, dass des auch abgeschaft wird!
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Interessantes SPIEGEL-Interview zu dieser Problematik:

Interview mit Priester Kügler

"Katholische Kirche ist größte transnationale Schwulenorganisation"
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Für mich keine Neuigkeit. In typischen Männerberufen gibts ne Menge Schwule grade deshalb, weil da hauptsächlich Männer arbeiten und die unter sich sind.
Wunderts jemanden hier dass das in der katholischen Kirche genauso ist? Mich nicht denn da galt schon immer liebe deinen Nächsten. Dafür braucht man nur n bisschen den Grips anzustrengen um dahinterzukommen.

Ich seh nicht ein warum soviele immer noch denken jemand der n Priester, Mönch, Nonne oder sowas ist ist automatisch n asexueller Mensch. Ne Frau die heute Nonne wird machts fast immer aus Liebe zu Gott und zu den Menschen. Früher wusste jeder dass man mit n bisschen Glück in der Kirche gut versorgt war und keinen Hunger leiden musste und medizinische Versorgung gabs da auch. Lästige Töchter wurden ins Kloster gesteckt, und es ist noch nicht lange her dass ne irische Mutter davon geträumt hat wenigstens einen Sohn zu haben, der Priester wird. Die haben Macht und das wissen auch Männer die sich dafür entscheiden.

Ist doch klaro dass man, wenn man eigentlich nicht freiwillig bei dem Haufen mitmischt, nicht auf Sex und sowas verzichten wird und Mittel und Wege sucht um heimlich jemanden flachzulegen. Steckt mich mal in ne Abtei, ich kann euch versichern nach ner Weile krieg ich Flügel oder hab schwielige Hände.
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Ich muss DIr widersprechen, Kalle.

Es gibt durchaus genug Leute die dieses Leben wählen und zwar mit dem festen Vorsatz, es nach allen Regeln zu leben.

Es liegt wohl eher daran dass die Leute irgendwann daran scheitern weil die körperlichen Bedürfnisse stärker sind, als sie das angenommen haben. Oder es kommt noch schlimmer, ein Priester/eine Nonne verliebt sich in einen anderen Menschen, dagegen ist niemand gefeit.
Die Farge ist wie derjenige damit umgeht: Bleibt er standhaft und betrachtet es als Teil der Prüfung Gottes oder gibt er seinen Wünschen nach und verrät damit das ganze Konzept dass er selbst versucht hat zu leben....
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Zitat (murphy, 25.11.2005)
Die Queen ist ja auch harmlos...viel schlimmer ist was die katholische Kirhce gerade macht...homosexuelle Priester nur noch zum Priesteramt zu lassen wenn sie 3 Jahre vorher keusch waren... :wallbash:

Da stellen sich folgende Fragen:

1. dürfen Heteropriester dann also bis zum Tag der Ernennung Sex haben mit Frauen ?
2. wie überprüft man diese 3 Jahre Abstinenz ?
3. Was hat Homosexualität mit Pädophilen Neigungen zu tun  :wacko:  :wacko:  :wacko:  ?
4. Wieso glaubt die Kirche damit den Kindesmissbrauch beenden zu können ?


Fragen über Fragen die auch Morgen nicht beantwortet werden..in einer neuen Folge von "Weich & Blöd".

Das Zöllibat, ursprünglich eingeführt, um Vererbung kirchlicher Ländereien und Besitztümer zu verhindern, zwingt die Priester, sich ein Ventil für ihre Sexualität zu suchen....wie dies im einzelnen aussieht, kann man ab und zu der Presse entnehmen......DIES soll aber nicht heißen, dass es keine Priester gibt, die sich den Sex nicht verkneifen können......verlogene Scheiße das.... :angry:

@Kalle: genial auf den Punkt gebracht.....

@murphy: auch da ist was dran!...der Mensch ist nunmal auch nur ein Tier und nix anderes...allerdings das nach seiner eigenen meinung Hochentwickeltste
:D

...und dieses glauben an das Göttliche ist solch eine Wahnvorstellung, angesichts der Staubkorngröße unseres mikroskopisch kleinen unwichtigen Schmutzpartikels im Universum.... rofl

Bearbeitet von pestcontroller am 26.11.2005 10:33:41
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Zitat (murphy, 26.11.2005)
Ich muss DIr widersprechen, Kalle.

Es gibt durchaus genug Leute die dieses Leben wählen und zwar mit dem festen Vorsatz, es nach allen Regeln zu leben.

Es liegt wohl eher daran dass die Leute irgendwann daran scheitern weil die körperlichen Bedürfnisse stärker sind, als sie das angenommen haben. Oder es kommt noch schlimmer, ein Priester/eine Nonne verliebt sich in einen anderen Menschen, dagegen ist niemand gefeit.
Die Farge ist wie derjenige damit umgeht: Bleibt er standhaft und betrachtet es als Teil der Prüfung Gottes oder gibt er seinen Wünschen nach und verrät damit das ganze Konzept dass er selbst versucht hat zu leben....

Wieso widersprechen, ich hab doch nicht behauptet dass das bei allen so ist. Klaro gibts Männer und Frauen die bloß Gott dienen wollen und das mit allem was sie haben und dafür vielleicht auch den Wunsch nach nem Partner oder nach Sex, wenn beides überhaupt vorher da war, aufgeben und echt ihre Erfüllung im Dienst an Gott und den Menschen sehen. Hab ich teilweise ne echte Bewunderung für wenns aus tiefster Seele kommt umso mehr weil ich nicht kapier wieso das eine das andere ausschließen soll.

Ich seh bloß nicht ein dass man glauben soll dass das bei jedem automatisch so ist der ne Kutte trägt oder n Nonnengewand. Früher noch weniger als heute. Ist ne einfache Rechnung: Wenn ich früh feststell ich hab was Bestimmtes vor oder ne bestimmte Neigung was allgemein als verboten oder pervers angesehen wird, dann seh ich zu ich komm wenigstens in ne Umgebung wo ich näher dran bin und das auf ne nach außen hin anständige Weise. Dann bin ich an der Qulle und muss bloß noch gucken wie ich heimlich oder mit Gleichdenkenden meine Lust ausleb.

Kinderficker suchen sich ne Stelle in der Nähe von Kindern, Schwule treten gerne in so nen Männerverein wie die katholische Kirche ein, wenn sie das ganze drumrum nicht abschreckt oder vielleicht sogar anspricht. Ist ja nicht jeder Schwule gegen Gott.

Mich pisst es eben an dass bis heute so getan wird als ob n Diener Gottes automatisch n geschlechtsloses Lebewesen ist oder nur heilige Dinge im Kopf hat und genau darum isses immer noch so schwer nem Kinderficker oder Vergewaltiger im Dienste der Kirche auf die Schliche zu kommen. Die Betroffenen reden nicht aus Scham, Angst oder Schiss davor, dass einem keiner glaubt und man vielleicht sogar noch fürs "Lügen" bestraft wird.

Von denen, die seit Jahren ne feste Beziehung mit ner Frau haben und auch Kinder und wo die Kirche das teilweise sogar weiß und nix dagegen unternimmt, red ich gar nicht. Mich störts auch nicht weils n normales menschliches Verhalten ist. Nur könnt ich mit dem Kopf gegen die Wand laufen wenn man dann trotzdem noch in nem Verein mitmischt der einem genau das verbietet und das sogar Sünde nennt. Besonders beliebt sind ja so Sachen wie die Süße als Haushälterin fungieren zu lassen. Ich bin der letzte der sich aufregt wenn n Pfarrer oder so Kinder hat und ne Frau die er liebt. Mich kotzt nur das Verlogene und das Heimliche daran an. Kinder zu haben und jemanden zu lieben und wiedergeliebt zu werden ist nix wofür man sich schämen muss und was ne Sünde ist und was man vertuschen muss, aber genau das vermittelt dieser Popenverein den Schäfchen, wenns um seine Priester geht.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 26.11.2005 11:41:03
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jooooohh...... ^_^
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