Kind will nicht in seinem Bett schlafen


Hallo ihr,
ich habe unsern Sohn gestillt. Jetzt hab ich abgestillt.
aber er will nicht in seinem Bett schlafen.
Er schläft tief und fest bei uns und dann legen wir IHN in sein Bett und wach ist er.
an was könnte das liegen??
früher gab es nie probleme.
erst seit dem ich abgestillt habe.
Bitte hilft mir.


Warum lässt Du ihn nicht in seinem Bett einschlafen?


Ja ... genau diese Frage habe ich mir auch gerade gestellt... :blink:


Zitat (Ela1971 @ 18.07.2011 20:19:39)
Warum lässt Du ihn nicht in seinem Bett einschlafen?

Das habe ich mich auch gefragt.

Wie alt ist er denn? Vielleicht braucht er einfach ein wenig Begleitung in den Schlaf.
Erzähl' doch mal, wie das Insbettgehen bei Euch abläuft?

Vielleicht soll der Kleine lernen, auch in einem eigenen Bett zu schlafen um auf die Kinderkrippe (Mittagsschlaf) vorbereitet zu werden?


Das ist doch sicher der 13-Monatige, der partout nicht einschlafen will? Ich kann mir schon vorstellen, dass man dann aus Not sich erst mal dazu legt, gerade auch nach dem Abstillen. Und da das im eigenen Bettchen schwer geht, legt man sich halt mitm ihm ins eigene Bett. Oder?
Legt Ihr ihn gleich rüber wenn er eingeschlafen ist, oder erst später, wenn Ihr selbst ins Bett wollt?


Zitat (RT1407 @ 18.07.2011 19:10:44)
Hallo ihr,
ich habe unsern Sohn gestillt. Jetzt hab ich abgestillt.
aber er will nicht in seinem Bett schlafen.
Er schläft tief und fest bei uns und dann legen wir IHN in sein Bett und wach ist er.
an was könnte das liegen??
früher gab es nie probleme.
erst seit dem ich abgestillt habe.
Bitte hilft mir.

Sieht mir so aus, als opponiert der Kleine - irgendwann hab ich mal gehört, daß sowas nach dem Abstillen eine Woche oder 2 lang normal sein und die Eltern da fest bleiben sollen: So nach dem Motto: Wie immer du auch brüllst, du bleibst in deinem Bett, es ist eine Umgewöhnungsphase, du schaffst das.
Aber es ist auch immer eine Sache der Machart oder wie man es anfängt - immer mit größtmöglicher RUHE.

Nun habe ich diese Probleme mit meiner Tochter auch nach Abstillen nie gehabt, sie war auch schlaftechnisch nicht an unser, sondern an ihr eigenes Bett gewöhnt und zwar von Anfang an - aber viele lieben Mütterchens und Papis machen es sich gern zueigen, das Kleine mit im großen Bett schlafen zu lassen: "Er schläft da so schön da drin, warum noch umbetten? Ist doch so süß..." :rolleyes:
Diese Denke ist falsch; der oder die Kleine muß sich am besten von Anfang an mit seinem eigenen Bettchen identifizieren lernen, egal, ob Muttern stillt oder Flasche gibt. Macht zwar ein bissel mehr Mühe, zwischen zwei Betten zu den Mahlzeiten immer laufen zu müssen, lohnt sich aber. Sonst hat frau halt irgendwann das Problem, daß der Kleine nicht mehr aus dem großen Bett will:
Er ist verwöhnt, daß Mama mitkommt... und kommt man seinen Wünschen nicht nach, tobt er. ;)

Mache mit ihm ein festes Einschlafritual, immer zur selben Zeit und immer zusammen: Schmusen, dann ins Bettchen rein, Knuddeltier und ein Lied nach Wahl zusammen singen oder eine kleine Geschichte erzählen in einem sehr beruhigenden Tonfall. Danach Küßchen und Knuddel: Gute Nacht. Licht aus oder Stecklicht (Nachtlicht) an. "Ich bin da und sehe nach dir, aber nun schlaf ganz lieb, ja?" Bewußt auf entspannten Tonfall achten, das Kind nimmt den nämlich gezielt wahr.
Es braucht eine Weile, klappt aber. Er wird noch eine Weile brüllen, weil Du weggehst, (gehe nicht wieder rein!) gewöhnt sich aber. Wichtig ist, daß im Haushalt zur Kinderschlafenszeit absolute Beziehungsruhe herrscht. ;)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 19.07.2011 03:11:35

Die Tochter meiner Kollegin schlief noch mit 7 Jahren nicht im eigenen Bett, weil die Mutter es versäumt hatte es der Kleinen beizubringen.

Der Onkel meines Mannes erzählt immer das sein Sohn auch nicht im eigenen Bett, damals war es ein Stubenwagen, schlafen wollte. Er hat sich eines Abends den Kleinen samt Stubenwagen geschnappt und ihn ins Wohnzimmer verbannt, sämtliche Türen geschlossen und ihn brüllen lassen. Am nächsten Morgen waren die Fronten geklärt. Ob es wirklich genau so war, ich finde es schon etwas brutal, weiß ich nicht, aber er fing erst wieder mit 17 Jahren an nicht sein eigenes Bett zu benutzen. Das hing allerdings eher mit seiner "Sturm und Drang Zeit" zusammen. ;)

Meine Tochter war auch mal der Meinung das es sich viel besser auf Mamas Arm einschlafen lässt. Das konnte ja nicht immer so bleiben, deshalb mussten wir halt das einschlafen im eigenen Bett üben. Ich hab sie dann abends in ihr Bettchen gelegt und sie brüllte natürlich. Ich bin dann immer rein, hab ihr den Schnuller gegeben und bin wieder raus. Dauerte so ca ne Stunde, aber nach einer guten Woche hat sie gelernt alleine im eigenen Bett einzuschlafen.


Knifflig, wenn die es erst mal gewohnt sind...
Ich habe es immer so gemacht: Egal wie, einschlafen mußte meine Tochter IMMER in ihrem Bett.
Sobald sie in der Lage war (ca. 1 Jahr) aus ihrem Bett zu kommen (da nutzten leider auch die Gitter nix, sie hat sich MIT Schlafsack drüber gewurschtelt), ist sie nachts, wenn sie wachwurde, zu uns ins Bett gekommen.
Wir haben sie dann gelassen, zum Einen, weil wir es oft gar nicht mitbekommen haben (da ja tief in der Nacht) und zum Anderen, weil wir uns den Stress nachts nicht geben wollten.
Es dauerte lange (vielleicht bis sie 5 war), bis sie dann nicht mehr kam, ich dachte immer, das hört nie auf...
Mag jeder sehen, wie er es will, eine Freundin von mir wollte das partout nicht, das stand das Kind dann schreiend vor der abgeschlossenen Schalfzimmertür, ob DAS entspannter war, wage ich zu bezweifeln.
Ich denke, wenn sie nachts das Bedürfnis nach Nähe haben, sollten sie es bekommen.

An Deiner Stelle würde ich schnellstens versuchen, ihn an das Einschlafen in seinem Bett zu gewöhnen, das wird sicher hart, aber irgendwann geht das schon.


Mein Sohn ist auch über Jahre jede Nacht in mein Bett gewandert. Hab ihn dann immer nach einigen Minuten,nein ich hab nicht auf die Uhr geschaut, wieder in sein Bett geschickt. Einmal hab ich das wohl verpennt. Er rüttelte mich an der Schulter und flüsterte: "Du Mami, darf ich jetzt wieder in mein Bett?" rofl


Auch wenn der Thread schon etwas älter ist (ich war eigentlich auf der Suche nach dem Thread mit den lustigen Kindernamen):

Unsere beiden Kinder (3 Jahre und 2 3/4 Jahre) schlafen seit ihrer Geburt beide bei uns im Bett, und wir finden es alle schön, Mama und Papa mit inbegriffen. An diesem Schlafanrrangement werde ich erst dann etwas ändern, wenn es irgendeiner der beteiligten Parteien nicht mehr gefällt.

Und ich würde niemals im Leben eines meiner Kinder beim Einschlafen allein im Bett brüllen lassen, egal wie lang oder kurz.

Übrigens sind meine Kinder recht selbständig für ihr Alter. Die "Große" geht seit sie 2 1/4 ist mit großer Freude halbtags in die Krippengruppe des Kindergartens (wir haben sie dort nach dem Berliner Modell sanft eingewöhnt und es gab noch NIE Tränen zum Abschied), und der Kleine wird seit seinem 1. Geburstag (seitdem arbeite ich wieder) halbtags von den Großeltern betreut und kommt zum zweiten Geburtstag ebenfalls in den KiGa (und freut sich schon drauf).
Also braucht mir niemand zu sagen, ich sei eine Glucke, würde klammern oder nicht loslassen können.

Aber einfach brüllen lassen damit sie sich an irgendwas gewöhnen, das würde ich niemals nicht machen.

Wenn man die Kinder nicht im Elternbett haben will, dann ist das völlig legitim, finde ich.
Aber dass sie einfach aus Prinzip im eigenen Bett schlafen sollen müssen, das versteh ich immer nicht. Mit welcher Begründung denn?

Ich denke, wenn ich meine Große irgendwann mal aus unserem Bett raus haben will, dann gehe ich mit ihr ein schickes Kinder- oder Jugendbett kaufen, und dann wird sie schon ziemlich schnell aus dem gemeinsamen Bett ausziehen :rolleyes: Aber bisher stört sich niemand dran.


meine tochter hat vom ersten tag an in ihrem eigenen bett geschlafen. die zeit in der wir noch gestillt haben, das waren 15 monate, hab ich sie fast immer schlafend ins bett gelegt. als sie 14 monate alt war hab ich sie dann wach ins bett gelegt.
ich hab mich sofort daneben gesetzt und ihr leise was erzählt. dann hab ich abgewartet bis sie eingeschlafen ist. natürlich gabs am anfang gezauder, aber das war ja ab zu sehen.
mit jedem tag ich ein stück weiter vom bettchen weg gesessen. bis ich irgendwann an der tür saß. sie hat zwischen drin öfters hoch geschaut um zu sehen ob ich noch da bin.
dann hab ich nur noch in der tür gestanden. und beim nächsten schritt war die tür nur noch auf.
dann sind wir für 2 wochen in den urlaub nach schweden gefahren.
da war natürlich alles wieder anders - stillen zum einschlafen.
im urlaub haben wir dann plötzlich auf schlag abgestillt. es hat sich super ergeben. meine schwima hat sich angeboten die maus zum nachmittag ins bettchen zu bringen damit mein mann und ich eine tagestour machen konnten.
und siehe da... sie schlief richtig gut ein. wenig gemecker und gemaule. dann haben wir das auch zur nacht getestet. das lief ganaus so gut. der haken war nur, das mein mann um meine schwima die maus nun ins bett bringen mussten. bei mir hatte die kleine eine andere erwartung wie das zu bett gehen ab läuft.
das konnte ich richtig geniessen. nach 15 monaten mal nicht die kleine ins bett bringen, ach das war entspannend.
eine woche nach der rückkehr aus schweden sind wir dann umgezogen. war also wieder streß und neue umgebung für die kleine.
im neuen haus war das einschlafen wieder begleitet von daneben sitzen. mein mann und ich haben uns das zu bett gehen dann geteilt.
sie hat natürlich auch geweint, wenn wir dann raus gingen, aber das war nur ca eine woche. sie hat nicht stundenland gejault, das möchte ich dazu sagen. nach ca 5 minuten ist einer von uns rein um sie zu beruhigen. aber sie ist schon so weit das sie es verstanden hat, das sie allein in den schlaf finden muß.
mit jedem tag lief es besser.
jetzt bringen wir sie ins zimmer zum schlafen. ziehen das rollo runter, dann steht sie schon am bettchen. sie wird reingesetzt und bekommt noch einen schluck wasser, wenn sie denn möchte. dann sage ich ihr das ich sie liebe, das ich ihr einen schönen traum wünsche, na schöne sachen halt. und dann gehe ich aus dem zimmer. sie erzählt dann noch eine weile, und schläft nach spätestens 20 minuten ein.
so easy hab ich mir das auch nicht vorgestellt, das abstillen schon mal gar nicht. man was hab ich da für geschichten gelesen/gehört. und bei uns war es sooo einfach.

huch, ist das lang geworden.

@RT1407
hast du die schlafgewohnheiten deines sohnes in den griff bekommen? schläft er in seinem bettchen ein??
erzähl doch mal wie es nun ist.
liebe grüße


ich kann mir das gar nicht vorstellen die maus mit im elternbett zu haben. ich hätte viel zu viel angst das ich die maus nachts überrolle oder versehendlich zudecke, oder aus dem bett schubse. nee, wäre mir alles zu gefährlich. zumal mein mann schnarcht und ich denke nicht da es für den schlaf zuträglich ist.

wie macht ihr das so mit euren kleinen im elternbett??


küstenfee - das Schnarchen soll garnicht so schlecht sein, so kriegt das Baby nen gleichmäßigen Atemrhythmus "vorgemacht" und anscheinend ist das eine kleine Prophylaxe in Richtung plötzlicher Kindstod. Hab ich mal gelesen.... ob das haltbar ist, keine Ahnung.

Wir haben jetzt auch noch - meist - unseren Kleinsten im Elternbett. In der Mitte, damit er nicht rauspurzelt. Achja, er ist grad 8 Wochen alt. Aber meinem Schlaf ist es nicht zuträglich, weil er immer irgendwie in die Mitte reinrutscht von meinem Bett (Schwerkraft, bergab :D ) und ich dann nur noch ganz wenig Platz habe.
Rückenverspannt bin ich ja eh schon :rolleyes: das ist dann nicht so toll.

Leider schlaf ich meist nach dem nächtlichen Stillen gleich ein - oder währenddessen, keine Ahnung. Sonst könnt ich ihn ja in den Stubenwagen rüberlegen. Das muss ich jetzt echt mal angehen.

Unseren Großen haben wir auch "kontrolliert" brüllen lassen, in der Phase "ich will nachts stündlich an Mamas Brust". Da ist man ganz schnell auf dem Zahnfleisch, von wegen stündlich.
Also eines Abends gestillt, dann freundlich lächelnd in sein Bett gelegt, gute Nacht! und raus.
Brüll!
alle 2 Min rein und gestreichelt, nicht rausgenommen, nur nett mit ihm gesprochen. Jetzt wird geschlafen!
wieder raus.
Brüll!

usw.

Erster Abend war schlimm, zweiter viiiel besser, ab dem 3. oder 4. gabs kein Gebrüll mehr. In der ersten Nacht hatte er gleich durchgeschlafen. Und er wollte nachts auch kein Wasser oder Tee.

Ob er nun deswegen später mal nen Therapeut braucht... keine Ahnung ;) ich mach bestimmt noch mehr Fehler, bis er 18 ist. Aber wenn ich noch länger so entnervt und unausgeschlafen gewesen wäre, ... das wär einfach nicht gegangen.

Mein Töchterlein hat von Anfang an, als wir sie in ihr Bett gelegt haben, super mitgemacht. Schnulli genommen, sich umgedreht, Augen zu. :huh: ein Wunderkind! :P und die war am Anfang auch bei uns im Elternbett, also gleiche Voraussetzungen.

Tja, das ist ein spannendes Thema - jedes Kind ist anders, und ich denke, jede Mutter (Vater) muss es so machen, dass sie dahinterstehen kann.


Zitat (Ribbit @ 25.08.2011 12:19:53)
küstenfee - das Schnarchen soll garnicht so schlecht sein, so kriegt das Baby nen gleichmäßigen Atemrhythmus "vorgemacht" und anscheinend ist das eine kleine Prophylaxe in Richtung plötzlicher Kindstod. Hab ich mal gelesen.... ob das haltbar ist, keine Ahnung.


mausi hatte mit 8 wochen eine ALTE (Apparently Life Threatening Event) also ein lebensbedrohliches ereigniss ohne erkennbaren hintergrund.
dies ist am nachmittag passiert. zum glück haben wir es schnell bemerkt und konnten handeln. von dem tag an hat sie einen herz-atem- monitor bekommen, der bis kurz vor dem ersten geburtstag blieb.
jede nacht, das gepiepe. manchmal mußte ich im minutentakt rein rennen. es waren viele fehlalarme bei, aber auch ne menge echte. innerhalb von sekunden aus dem tiefschlaf hoch und nachsehen was los ist. puh, das war ne recht schlaflose zeit für mich. aber ich bin froh das wir das gerät hatten.
ich hab mich natürlich auch mit dem thema sids beschäftigt. und wir haben ALLE risikofaktoren ausgeschlossen. daher ist der kindstod für mich noch mysteriöser geworden.

küstenfee - :o wie habt ihr das gemerkt, hat sie nicht mehr geatmet? o Gott, das ist ja der Hammer. Da hat man dann monatelang Angst, dass es wieder passiert, oder? pffffffffff....


Zitat (Ribbit @ 25.08.2011 13:04:13)
küstenfee -  :o  wie habt ihr das gemerkt, hat sie nicht mehr geatmet? o Gott, das ist ja der Hammer. Da hat man dann monatelang Angst, dass es wieder passiert, oder? pffffffffff....

das war so.... wir wollten übers we zu meinen eltern fahren, ca 2 stunden fahrt. und wir hatten geplant gegen mittag da zu sein. ZUM GLÜCK haben wir getrödelt, denn um die zeit als es passierte wären wir schon auf der autobahn gewesen. dann gäbe es nur 2 möglichkeiten. entweder sie wäre ganz normal erwacht, oder .... ich mag es nicht schreiben.
normalerweise sitzen die eltern ja auch vorn und die würmchen hinten. seit dem tag sitze ich auch hinten, bis heute. die köpfstütze am beifahrersitz wurde abgenommen, das ich was sehe.
gut, allein schon wegen den alarmen mußte ich nach hinten.
wenn ein echter alarm war mußte die maus angestossen werden damit sie wieder etwas schneller atmet und sich berappelt. die untergrenzen war bei 80 herzschlägen und 20 atemzügen die minute.

aber von vorn. ich hatte sie in ihren stubenwagen gelegt weil wir noch einige sachen zusammen suchen wollten. nach ein paar minuten hab ich mir gedacht" sie ist so sehr ruhig" bin hin, und da war sie schon wie gummi. anfangs hat sie noch auf anpusten und lautes anreden reagiert. minuten später, darauf auch nicht mehr. sie fühlte sich an als hätte sie keine knochen mehr, sie war ganz weich.
wir sind selbst zum notarzt gefahren, es waren nur 5-6 minuten fahrt. schneller wäre ein rettungswagen auch nicht da gewesen.( obwohl wir vom arzt im krankenhaus ein wenig zusammengefaltet wurden, das wir selbst gefahren sind.)
also, mausi rein in die schale unangeschnallt los gebrettert. in der notaufnahme angekommen, hab ich die schwester angeschrien das meine kleine nicht atmet und nicht reagiert. die sprintete sofort ins arztzimmer und schmiss die anderen patienten kurzerhand raus. es ging alles sehr schnell. ich musste kurz raus für die papiere, mein mann blieb im zimmer. der bereitschaftsdoc, glücklicherweise kardiologe, hat den reanimationskoffer rausgezerrt und wollte grad beginnen da fing die maus mit schnappatmung und rappelte sich wieder. und war gut gelaunt. zum glück hat der doc sie noch in dem zustand gesehen.
ich hab die ganze zeit geheult, so fix und fertig war ich noch nie!
sie wurde dann an die maschienen angeschlossen und dann sind wir mit blaulicht ins krankenhaus. danach folgten ganz viele untersuchungen. blut abnehmen( aus dem kopf), sehr oft egk, eeg, herz ultraschall. sie wurde komplett auf den kopf gestellt.
nach einer woche intensivstation durften wir mit dem monitor dann nach hause. ich war die ganze zeit bei ihr. mußte sie ja auch stillen. aber nie hat jemand meine anwesenheit in frage gestellt.

ich bin froh das wir getrödelt haben.

Bearbeitet von Küstenfee am 25.08.2011 13:36:26

Boh, jetzt muss ich auch heulen. Da habt ihr einen Schutzengel gehabt. Ne, den habt ihr immer noch... besonders eure kleine Maus :wub:

Ich geh jetzt gleich mal nach den Kleinen schauen...


Zitat (Ribbit @ 25.08.2011 13:36:35)
Boh, jetzt muss ich auch heulen. Da habt ihr einen Schutzengel gehabt. Ne, den habt ihr immer noch... besonders eure kleine Maus :wub:

Ich geh jetzt gleich mal nach den Kleinen schauen...

mit kommen auch grad wieder die tränen.
gerade wenn man bedenkt was hätte passieren können....
mausi hat alles so tapfer weggesteckt. ich lieb die ganz doll.
die ist mein größter schatz.
ich nenne sie "mein herz" weil ohne dem nichts geht.

Ja, man darf garnicht drandenken, was alles passieren KÖNNTE. Sollte man vielleicht auch nicht.

Positiv denken, dann schickt das Universum immer weiter gute Sachen... ;)


Zitat (Ela1971 @ 19.07.2011 13:09:02)
Mein Sohn ist auch über Jahre jede Nacht in mein Bett gewandert. Hab ihn dann immer nach einigen Minuten,nein ich hab nicht auf die Uhr geschaut, wieder in sein Bett geschickt. Einmal hab ich das wohl verpennt. Er rüttelte mich an der Schulter und flüsterte: "Du Mami, darf ich jetzt wieder in mein Bett?" rofl

Das macht Zahnlückli auch immer noch. Sie ist so schlau, kommt gggaaaannnzzz leise im Dunkeln zu mir getappt, hört auf mein Atmen, guckt, ob ich schlafe, und dann still und leise, klettert sie über mich weg und legt sich hin... :D :rolleyes:
Und wenn ich es mitbekomme und sie wieder inihr Bett schicke, wartet sie tatsächlich sooo lange, bis ich wieder eingeschlafen bin... :rolleyes:

Bearbeitet von Letrina am 26.08.2011 09:55:22

hallo wie alt ist er denn ? wo steht denn sein bett ?
ist es ein beistellbett ?
ein gitterbett ?
wann bringst du ihn denn ins bett ?
was gibst du ihm abends ?
ist es dunkel ?
hat es nachtangst ?

sind alles faktoren .,...


Ist wohl nicht mehr soooo aktuell; die letzte Beiträge sind ja schon einen Monat alt. :pfeifen:



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