Berufsleben und dauernd einspringen ?


Moin

ich arbeite im kindergarten.

ich bin , wie viele andere auch, teilzeitkraft.

es gibt wenige vollzeitkräfte.

jeder hat genau seine tage und zeiten, an denen er immer so abreitet.

normalerweise.

denn, wenn urlaub, fortbildung, krank, .... ist, dann ändert es sich schlagartig. da gibts dann kein neues personal, da " dürfen " die teilzeitkräfte einspringen, sprich mehrstunden machen, die sie dann bezahlt bekommen, aber kaum was übrig bleibt.
es gibt auch die möglichkeit, diese abzubummeln, ABER, dann reißt man ja die nächste personallücke und gilt als unkollegial.

und - es gibt dauernd plötzliche situationen, wo kollegen eher gehen müssen, später kommen ( wegen arzt oder so, ok, die zeit wird dann eben so aufgeschrieben, wies wirklich sit ) - ABER -. es muß ja jemand einspringen.
meist sind es kollegen mit kindern usw. , die angeblich KEINEN haben, und auch papa kann nicht,... so daß ICH immerzu unprözlich MEIN leben aufn kopf stellen soll und meine termine, um oft von heut auf morgen statt morgen z.b. 4 stunden plötzlich 6 zu arbeiten, und auch 2 stunden eher als sonst,..

hallo ?

ok, ich hab keine kids, aber auch ne freizeit, die ich mir gestalte, wie ich möchte, und nicht dauernd von kollegen es umgeschmissen haben möchte. da will ich dann auch ausschlafen, weil ich abends verabredet bin und eh erst um 10 anfange im job, aber plötzlich hat die kollegin was und ich soll um 8 anfangen,...

ich tu es oft genug, aber wenn ich mal was äündern möchte, gehts selten...

ich hab nun gelernt, nein zu sagen, bzw. anzumerken, daß ich es gerne 2-3 wochen vorher wissen möchte.

im früheren job sind mir viele freundschaften und VHS deswegen kaputtgegangen, da hatte ich 25 stunden dienste und mußte auch immerzu einspringen und daher vieles absagen, galt dann schon als unglaubwürdig..

vielleicht sollte ich mir nen hund zulegen, der regelmäßig gassi gehen muß, kann also nicht einspringen, bzw.l meinen dienst verlängern, weil hundi gassi muß...


wie ist das bei euch so ???

nun sagt nicht, in der heutigen zeit muß man froh um job sein....

es sind immer dieselben kolleginnen, die dienste ändern wollen

und immer deiselben, die einspringen sollen



danke euch


Zitat (heulsuse @ 14.09.2011 11:42:20)
... daß ich es gerne 2-3 wochen vorher wissen möchte. ...


verdammte Axt aber auch... das versuche ich auch seit Jahren schon!!! Aber weder meine Krankheiten noch die meiner Kinder kündigen sich 3 Wochen vorher an!!!

Sorry, aber ich finde Dein Text macht Deinem Namen alle Ehre... Heulsuse...

huhu

es sind aber nicht nur termine wegen kids, sind auch termine, die die kollegen durchaus nachm dienst erledigen könnten,... meiner meinung nach

bzw. die sie schon lange vorher wissen, aber erst ganz kurz vorher ankündigen

so sollen dann die teilzeitkräfte - nicht nur ich, aich andere - ihre freien tage ändern usw...

das kann nicht sein


Mein erster Gedanke war der gleich wie bei Runzenplunz....
So das hilf dir aber ja nicht weiter...
Das ein dauerndes "flexiebles" Arbeiten nervt kann ich schon nachvollziehen, ich glaube hier hilft nur ein "Runder Tisch" mit allen Beteiligten. Krankheit lässt sich nicht planen, aber alle anderen Sachen schon. Termine lassen sich außerhalb der Arbeitszeit legen, zumindest die meisten, wenn es gar nicht anders geht muß man halt mal eine "Vorlaufzeit" hinnehmen.


Sprich mit der Leitung / Trägerschaft.


Zitat (runzenplunz @ 14.09.2011 12:42:28)
verdammte Axt aber auch... das versuche ich auch seit Jahren schon!!! Aber weder meine Krankheiten noch die meiner Kinder kündigen sich 3 Wochen vorher an!!!

Sorry, aber ich finde Dein Text macht Deinem Namen alle Ehre... Heulsuse...



:daumenhoch:

So ist bei meinem Mann auch.

Nun ist doch wirklich auch noch eine Kollegin schwanger geworden, ohne diese Schwangerschaft beantragt zu haben.

So etwas geht ja nun wirklich nicht. ;)

Wer Ironie findet, darf diese gerne behalten. :P

ICH / bzw. WIR teilzeitkräfte gelten als unflexibel, wenn wir nicht gleich einspringen.

nicht die anderen, die so kurzfristig ändern müssen.

runder tisch nützt gar nix, die bekommen von leitung noch recht.

beispiel : ich hab 5 stunden arbeitstag, nachmittags verabredet , jemanden vom zug abzuholen, rentner, kein handy. gehbehindert.

ok. is ja alles klar, mein dienst endet ja so, daß es klappt.

ABER - plötzlich hat die kollegin nen anruf, daß sie am selben tag noch was zu erledigen hat ( meiner meinung wäre es auch per telefon gegangen ) , es aber wegen lamgem arbeitsweg persönlich nicht schafft, also muß sie EHER gehen - und ich muß länger bleiben, egal, mein besuch am bahnhof interessiert keinen - sowas find ich zum kotzen auf deutsch gesagt

nachtrag : es sind oft termine, die die kollegen schon lange wissen, es aber versäumen, bzw. keine lust haben, es 3 wochen vorher anzukündigen, wegen deinst tauschen , die leben nur innerhalb einer woche - ich aber nicht !!!

und nur wegen " faulheit " oder nicht weiter denken können mag ich nicht meine termine umwerfen

Bearbeitet von heulsuse am 14.09.2011 13:25:13


Was besagt den dein Vertrag?
Wenn sich nichts tut hilft wohl nur eine andere Stelle.


wir teilzeitkräfte haben alle einen 5 tages vertrag.
mündlich wurde dann mit jedem seine arbeitstage ( von 1-5 tage / woche ) besprochen und die arbeitszeit.
das soll dann gelten.
und nicht jede woche geäandert werden. wir haben ja keine bereitschaft. die würde ja noch anders bezahlt werden.

geht mir ja auch drum, ob das bei euch auch so extrem ist, daß man nen dienstplan hat, der dann dauernd wieder kurz vorher geändert wird

lg


hmmm.... ich bin zwiegespalten. bist du sicher, dass es einen runden tisch gegeben hat und nicht nur eine beschwerde bei der leitung? ev. erneut anregen. wenn mehrfach erfolglos - vielleicht solltet ihr es in eurem kg mal mit supervision versuchen - was zugegebenerweise von leitung genehmigt werden müsste.
aber:
ich glaube, ihr redet irgendwie aneneinander vorbei und keiner versteht den anderen so richtig bzw. fühlt sich nicht ausreichend gewürdigt. ihr müsst doch regelmäßige teambesprechungen (ich kenne das wöchentlich)haben - vielleicht schlägst du einfach mal vor, den unterpunkt termine die absehbar sind - arzt, behöden, termine in der schule etc. - einzuführen, um das ganze zumindest etwas planbarer zu machen und mehr strutur zu bekommen.


wir haben mit leitung am tisch gesessen.,....

und in besprechungen dsa immer wieder angesprochen, sind aber immer wieder die selben kollegen, die änderung brauchen und dieselben, die einspringen müssen...hab nie erlebt, daß plötzlich ne vollzeitkraft 3 stunden am tag länger bleibt...

es hieß : die TZkräfte haben soooo viel freie zeit, da da müssen sie an ihren arbeitstagen flexibel sein, sprich, du hast 3 tage mit je 6 stunden abreit z.b. und mußt die an den 3 tagen aber 12 stunden freihalten, falls sich deine dienstzeit ändert - das kann nicht sein.

ich legte mal meine krankengymnastik nachm dienst, weils in arbeitsort nähe war... plötzlich sollte ich an dem tag ne stunde länger bleiben,.. weil eine nach hause ist, wegen übelkeit,.. nein, ich hatte kg - die hätt ich sonst zahlen müssen, und hätte nix davon gehabt. find ich ungerecht. dann hieß es, ich hätte an meinen dinesttagen flexibel zu sein und solle termine an freien tagen machen

kann ich aber nicht verstehen sowas.


Zitat (heulsuse @ 14.09.2011 13:22:51)
nachtrag : es sind oft termine, die die kollegen schon lange wissen, es aber versäumen, bzw. keine lust haben, es 3 wochen vorher anzukündigen, wegen deinst tauschen , die leben nur innerhalb einer woche - ich aber nicht !!!

und nur wegen " faulheit " oder nicht weiter denken können mag ich nicht meine termine umwerfen

heulsuse, woher weißt DU denn, dass die Kollegen, schon längst von ihren Terminen wissen, wenn sie diese aber erst kurzfristig bekannt geben?

Deinen Lebensstil mit DEINER Vorausplanung kannst du den Kolleginnen nicht aufzwingen.

weil sie es dann sagen

oder auch: kollegin xy ist seit montag krank - ich beginnen den deinst am donnsterag, und soll am donnerstag länger bleiben.... erfahre es aber erst donnerstag - man hätte mich bereits montag anrufen können - z.b.

Zitat
Deinen Lebensstil mit DEINER Vorausplanung kannst du den Kolleginnen nicht aufzwingen.


aber mir kann KEINER / soll den feierabend und meine freizeit wegnehmen !!!

Bearbeitet von heulsuse am 14.09.2011 14:31:54

mmhhh.... warum sagst Du nicht einfach

"NEIN, heute geht es nicht, tut mir leid, aber wenn es beim nächsten Mal passt, springe ich gerne wieder ein. Würdest Du auch mal einspringen, wenn ich mal verhindert bin?"

Da bricht man sich doch keinen Zacken aus der Krone! Klar sollte es ein ausgewogenens Einspringverhältnis sein, beim einen klappt das besser, beim anderen weniger gut....

Wenn Du aber so extrem unzufrieden bist, dann wechsel doch einfach die Stelle.


Wenn deine Kollegin bereits seit Montag krank ist und du erst am Donnerstag erfährst, dass du länger arbeiten musst, kann es nicht an deiner Kollegin liegen, es sei denn sie meinte sie wäre donnerstags wieder fit, sondern an der Leitung. :)

Aber so etwas lässt sich eben NICHT planen.

Es war bis jetzt überall so, wo ich gearbeitet habe, dass Leute ohne Kinder, bzw. andere Verpflichtungen eher zu kurzfristigen Überstunden herangezogen werden.


Zitat
Wenn deine Kollegin bereits seit Montag krank ist und du erst am Donnerstag erfährst, dass du länger arbeiten musst, kann es nicht an deiner Kollegin liegen, es sei denn sie meinte sie wäre donnerstags wieder fit, sondern an der Leitung. smile.gif

Aber so etwas lässt sich eben NICHT planen.


sie war die ganze woche krankgeschrieben

also läßt sich das klar planen ! schon am montag



Zitat
Es war bis jetzt überall so, wo ich gearbeitet habe, dass Leute ohne Kinder, bzw. andere Verpflichtungen eher zu kurzfristigen Überstunden herangezogen werden.


woher wissen sie, daß ich keine anderen verpflichtungen habe, wie volkshochschulkurse nach der arbeit, oder verabredungen, oder arzttermine oder sowas ?

ich bin doch kein freiwild, das immerzu eingesetzt werden kann, nur weil ich keine kinder habe ??????



Zitat
"NEIN, heute geht es nicht, tut mir leid, aber wenn es beim nächsten Mal passt, springe ich gerne wieder ein. Würdest Du auch mal einspringen, wenn ich mal verhindert bin?"



da sagt sie ja - und wenns soweit ist, sagt sie, es gehe nicht so kurzfristig, weil sie ihre tochter ( 14 jahre ) unterbringen muß,... dabei hab ich 3 wochen vorher gefragt !!!!!!!!!
ich habs schon lange erlebt, es ist einseitig. ich darf dann gehen, wenns den kollegen grade recht ist. also von jetzt auf gleich, das bringt mir ja auch nix.

Wenn die Kollegin die ganze Woche krankgeschrieben war, liegt es wohl an der Leitung frühzeitig zu planen und nicht an der Kollegin.

Es wäre wohl das Beste, wenn du dir einen neuen Job mit garantiert festen Arbeitszeiten suchst und gleich im Arbeitsvertrag auf deiner Freizeit bestehst und deine Nichtbereitschaft zu Überstunden schriftlich festhalten lässt.

Die Frage ist dann nur, ob sich so ein Arbeitgeber findet. :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:


Zitat (runzenplunz @ 14.09.2011 12:42:28)

Sorry, aber ich finde Dein Text macht Deinem Namen alle Ehre... Heulsuse...

wie gut dass sich hier jederzeit jemand findet der jemand anders virtuell eins ueberbraet.

gruss :blumen:
shewolf

also am besten immer ja sagen, auf eigen freizeit und termine verzichten, hinnehmen, daß kollegen nicht einspringen können für mich

ts ts ts


Du bist frustriert, klar...aber was sollen wir Dir denn nun raten, außer siehe vorher !
Können ja nun schlecht zu Deinen Vorgesetzten gehen und die ins Gebet nehmen.

Hast Du es denn mal einfach mit einem "Nein, geht so kurzfristig wirklich nicht", versucht?


@heulsuse: Mädel, ich weiß nun nicht, wie jung Du noch bist.- Und, ob Du nur im Kindergarten arbeitest, oder ausgebildete Kindergärtnerin oder wie sich das inzwischen nennt, bist?

Ich weiß jedoch, daß es einen Mangel an qualifizierten Kindergartenbetreuerinnen(?) gibt, und daß Du sicherlich bei entsprechenden Kenntnissen und guten Zeugnissen eine Ganztags-Stelle bekommst; mußt halt entsprechend suchen.

Bei der Lage auf dem heutigen Arbeitsmarkt ist's nun mal leider so, daß sehr viele Leute mächtig Zugeständnisse machen müssen.- Vogel friß, oder stirb...genau!- War aber an sich nie anders.- Kinderlose, Doppelverdiener, als Letzte in die Firma gekommen...glaub mir, da hatte ICH auch schon vor über 30 Jahren voll die 00-karte.- Und war anhand des geltenden Tarifvertrages gezwungen, bei "übertariflicher Bezahlung", und die lag dann u.U. mal grad 5 DM über dem Rahmen, Überstunden ohne Ende zu machen.- Ohne Entgelt.- Ohne Freizeitausgleich.- Meckern...neee, dann war ruckzuck Sense mit dem Job.- Klar, damals war eine Umorientierung einfacher.- Aber, wenn Du noch frei und unabhängig bist, erwartet man von Dir auch Flexibilität.- Und, wenn Du an einem bestimmten Tag nun effektiv selbst verplant bist, dann SAG ES, wenn man Dich fragt, ob Du einspringst.- Ist an sich nicht Dein Problem, für Ersatz zu sorgen.

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, eine andere Stelle mit klar umrissenen Arbeitsstunden zu finden; evtl. versuchst Du ja mal, ob Du irgendwo als privates "Kindermädchen" unterkommst?- Wenn Du so unzufrieden mit Deiner derzeitigen Anstellung bist, solltest Du bestrebt sein, dies entweder in Deinem Sinne zu Deinen Bedingungen zu ändern, oder aber Dir 'nen neuen Job zu suchen.

Nur Klagen oder mit dem Schicksal hadern, bringt Nichts.- Und erwarten, daß Wir Dir hier ein Patentrezept geben, kannst Du ganz gewiss nicht.- Leben muß Jede/r für sich selbst.- Und das auf die Reihe bringen, auch.

Ausgesprochen hast Du Dich jetzt bei uns; wir haben Dir zugehört, und geraten, so gut es ging.- Also ändere Deinen Status, damit Du zufriedener weiterleben kannst...

Viel Erfolg, liebe Grüße...IsiLangmut

Bearbeitet von IsiLangmut am 14.09.2011 16:52:28


Zitat (shewolf @ 14.09.2011 15:36:04)
wie gut dass sich hier jederzeit jemand findet der jemand anders virtuell eins ueberbraet.

wenn ich es so denke, dann brate ich sogar auch real ;)


@ Suse, bei dem Verhalten
Zitat
da sagt sie ja - und wenns soweit ist, sagt sie, es gehe nicht so kurzfristig, weil sie ihre tochter ( 14 jahre ) unterbringen muß,... dabei hab ich 3 wochen vorher gefragt !!!!!!!!!

hast Du leider als Kollegen sogenannte - beim Bund sagte man - Kameradenschw.... erwischt.

Das tut mir sehr leid für Dich! Und es ist leider wirklich so, das Argument "Kind" oder "kranke Mutter" zieht beim Chef mehr, als wenn man sagt, ich hab 'n VHS-Kurs und muss gehen....

Wie lautet denn Dein Vertrag? Was steht genau drin, wie Deine Tage verteilt sind? Und steht evtl. sowas drin, bei betrieblichen Erfordernissen muss Mehrarbeit geleistet werden? Fuchs Dich da nochmal rein! Jedenfalls versteh ich das Ding mit den freien Tagen / Dienst-Tagen nicht so ganz....

Du musst Dir halt im Klaren sein, dass Du in einer Branche arbeitest, wo halt nun mal jemand Gewehr bei Fuß stehen muss. Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Polizisten, Ärzte... auch die müssen immer ihre Dienste gewährleisten und wenn jemand krank ist, muss jemand anders einspringen. Bei den Kids isses halt genauso, eine gewisse Betreuungsmatrix muss gewährleistet sein!

Evtl. sattelst Du um.... ein schnöder Bürojob vielleicht?

@Runzenplunz: es gibt keine "schnöden Bürojobs", die nicht ebenfalls Flexibiltät der Mitarbeiter erfordern.- Mag ja sein, daß Du Büroarbeit z.B. als Hin- und Herschieben von Papieren betrachtest, ist aber in den meisten Fälle nicht an dem.- Die Personaldecke ist inzwischen fast überall so dünn, daß auch im Büro Jede/r an sich jederzeit überall einspringen können muß.- Arbeiten muß letztendlich Jede/r für ihr/sein Geld.- Die Ausnahmen waren und sind mehr als dünn gesät.- ICH habe noch keine erlebt...


Liebe Grüße...Isi


Isi, hast ja Recht... ich war noch so in alter Denke, dass Papier ruhig rumliegen kann, aber das war mal... genauso wie Freitags 14 Uhr Feierabend.... ganz schlimm ist's im Dienstleistungsbereich...

na gut, Suse (ich finde, das Heul vor der Suse hat so was negatives ;) ), Du musst einfach Dein eigener Chef werden! Damit wäre dein jetziges Problem gelöst, dann ist's aber auch vorbei mit Halbtags...


danke euch

ich wollt halt auch wissen, wies bei euch im job so vor sich geht mit einspringen, auch kurzfristig

ich spring klar schon mal ein, mags aber gerne vorher wissen, damit ich nicht meine eigenen termine übern haufen kippen muß

und - wünsche mir das selbe dann von kollegen, aber irgednwie is die orga nicht gut gelöst. und einige kollegen mit kids . z.b. 14 jahre alt - müssen das kind wegorganisieren dann, also mit 14 war ich selbständig...

ok, anderer job is ebenso, ich hab schon einige durch, habs nie anders erlebt, ich bin bereits mittelalter - alt.

liebe grüße


ich tät erstmal ganz informell mit den Kolleginnen sprechen (vielleicht in der Kaffeepause) ... vielleicht glauben die einfach, dass es dir nix ausmacht, immer einzuspringen, schliesslich tust du es ja schon eine Weile ohne dich zu beschweren

viele Missverständnisse lassen sich durch ein Gespräch ganz leicht beseitigen, diese Erfahrung mache ich immer wieder

ich wünsche dir, dass ihr einen Kompromiss finden könnt


hi

ich sage schon dazu, daß ich x und y vorhabe und x verschieben kann, aber y nicht

die kollegen wissen schon bescheid.

wir reden auch - is eben einfach oft gedanbkenlosigkeit bei kollegen, daß sie es einfach verpassen, mich rechtzeiti zu fragen, wenn sies wissen - vielleicht denken sie, ich arbeite nur 2 tage, und hab dann genug zeit für private dinge an den restlichen 5 tagen und daß ich dan eben hochflexibel an den 2 tagen bin - is aber nicht immer so.

hab auch oft nachm job in der nähe der arbeit was zu erledigen, einfach, weil ich dann ja schon vor ort bin und dann nicht im frei dafür nochmal dahinfahren muß ... und dann isses nicht so schön, wenn ich dann plötzlich überstunden machen soll.

ich habe jahrelang mich "angeboten ", einzuspringen, weil ich gleich im urlaubsplan perosnallückern entdeckt habe. nein, sei unnötig, ok, hatte dann was anderes vofr und plötzlich wurde ich dann doch gebeten, dann gings abe rnimmer, weil ich dann selber an meinen freien tagen verreist war... dumm gleuafen

die orag is da nicht sehr gut . ich kann besser vorausschauen und es erkennen

lg


Dann hast Du Dir Dein eigenes Grab geschaufelt, wie man so schön sagt...

Hast Dich vorher sogar selbst angeboten, einzuspringen. Dies steht Dir natürlich nun im Wege und wenn Du jetzt nur eine saure Miene ziehst, ändert sich daran sicher nichts - es wird so weitergehen.


Zitat (heulsuse @ 14.09.2011 20:09:40)
ich wollt halt auch wissen, wies bei euch im job so vor sich geht mit einspringen, auch kurzfristig

okay, hier die Antwort:

ja, häufig, mal angekündigt, mal überraschend, mir passt's eigentlich nie, klar, wer arbeitet schon gerne, wenn er eigentlich Feierabend hätte... aber hey, that's life und der Rubel muss rollen ;)

allerdings darf auch ich mir mal erlauben selber krank zu werden und ich bekomme auch keine Vorhaltungen, wenn die Zwerge krank sind oder ich mal Freitags "nicht kann", weil ich früher ins Wochenende möchte, dafür hat man dann die lieben Kollegen, die die Stellung halten.

Alles in allem halt ausgewogen, es jammert auch keiner!

Zitat
die orag is da nicht sehr gut . ich kann besser vorausschauen und es erkennen

wenn das so ist, dann such Dir einen entsprechenden Job! Oder mach konstruktive Vorschläge zur Verbesserung an Deiner jetzigen Stelle und biete Dich an, diese auch umzusetzen und die Vorbereitung und Verantwortung dafür zu übernehmen.

Lamentieren nützt nicht, handeln evtl. schon.

so, bislang hat sich nix geändert

die vollzeitkräfte brauchen nicht einspringen, auch den dienst nicht ändern,,,

NUR die teilzeitler, mit denen wird umgesprungen, wie mit lückenbüßern, die erfahren in personalknappheitszeiten, also sehr oft, den dienst vom nächsten tag erst nen tag vorher. immer andere zeiten. das geht nicht !!!!!!!!!!!!!

die teilzeitler haben auch anrecht auf privatzeit, sie arbeiten wenige stunden am tag, oder auch nunr an 3 tagen / woche und werden nach belieben plötzlich total flexibel täglich zwischen 6 und 18 uhr eingesetzt, acuh mal vollzeit ! - heut weiß ich, wie ich morgen arbeiten soll - WO bleibt meine freizeit, die möglichkeit, nen besuch bei freundin im voraus zu planen, arzttermine machen , usw ?

das kanns nicht sein !!!


beantrage einen kalender, in dem jeder seine wichtigen termine einträgt. und du deine auch.

beschaff dir rückendeckung mit kranken müttern, geschwistern und feste termine, die du nicht absagen kannst. und hau endlich mit der faust auf den tisch und lerne, nein zu sagen. ohne lange erklärungen, sondern nur mit dem zusatz, dass du diesen termin nicht verschieben kannst und du ihn lange angekündigt hast. mach dir notizen darüber, wann du wie rasch für wen eingesprungen bist und wie lange dieser einsatz gedauert hat. falls das nicht akzeptiert wird, hol dir beistand von einem anwalt, der sich mit arbeitsrecht auskennt.

und vielleicht wäre es auch nicht schlecht, sich nach einer anderen stelle umzusehen, wenn du dort so behandelt wirst. flexibilität ist wichtig. aber das grenzt an ausnutzen. manche mütter kommen sich wie heilige vor, nur weil sie ein kind haben, und nutzen das sehr gern als argument dafür, zu kommen und zu gehen, wie es ihnen passt.

in der firma meines mannes gab es auch eine solche vollzeitkraft. kind hier, kind da, mann auf montage, oma krank, kind krank, sie müsse unbedingt früher gehen, später kommen oder gar nicht kommen, und die teilzeitkräfte sollten einspringen. dummerweise kannte mein mann ihre familienverhältnisse zum einen recht gut und hat gewusst, dass das keineswegs immer so war, wie sie es geschildert hat. dass auch eine nachbarin jederzeit gern das kind betreut und das angeblich kranke kind zum zeitpunkt der krankmeldung springlebendig auf einem spielplatz gesichtet wurde.

zum anderen hat er ihr gesagt, sie könne das kind auch gern mitbringen, ein mädchen von acht jahren. eine andere angestellte hatte das gespräch mitbekommen und mir gesagt, sie sei sekundenlang sprachlos gewesen. nicht vor freude. erst recht, als er ihr sagte, er plane einen teil des gebäudes als firmeneigene kita einzurichten. wenig später hat sie die stelle gewechselt. :rolleyes:


Wie lange im Voraus habt ihr denn euren Dienstplan? Monatlich? Oder wöchentlich?

Ich bin selbst Leitung im sozialen Bereich. Unser Dienstplan wird monatlich im Voraus geschrieben. Wichtige Termine sowie wunschfrei sollten mir bis zu einem Stichtag vorliegen, damit ich einigermaßen im Sinne aller planen kann. Steht der Dienstplan, kann jeder für eventuelle Änderungen nochmal drüberschauen.

Sollten sich dann im Laufe eines Monats Termine und damit mögliche Dienständerungen ergeben, auch kurzfristige, so sind diese mit mir abzustimmen. Ich als Leitung hab die Verantwortung dafür, dass hierbei eine gewisse Gleichberechtigung herrscht, außerdem dafür, dass jeder im Monat weder zu viele Minus- noch Plusstunden aufbaut.
Wenn ich merke, dass ein Mitarbeiter zu oft aufgrund privater Verpflichtungen andere einspringen lässt, ist es meine Aufgabe, mit diesem ein Gespräch hierüber zu führen.
Leider besteht hierbei gerade im sozialen Bereich das große Risiko des Missbrauchs, da man weiß, wenn ich zB früher gehe, muss ein anderer zwangsläufig bleiben oder einspringen.
Wir können die Menschen, mit denen und für die wir arbeiten, nunmal nicht sich selbst überlassen. Das geht tatsächlich mit einem Stapel Papier einfacher.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Mitarbeiter kurzfristig wegen Krankheit ausfallen. Dann muss ich handeln, einteilen und Dienste delegieren, auch wenn es mit der Freizeitgestaltung meiner Mitarbeiter kollidiert. Was soll ich auch sonst tun? Den Laden dichtmachen? Alles selbst übernehmen (was ich aus Rücksicht sogar sehr oft tue)?
Wer einen Job in diesem Berufsfeld annimmt, muss sich zwangsläufig darüber im Klaren sein. Siehe oben.

Deswegen kann ich über die kürzlich in der Öffentlichkeit diskutierte "Bereitschaftsarbeit und Freizeit hochbezahlter Manager" etc. nur müde lächeln. Das ist unser Alltag.

Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als dich mit deiner Leitung und deinem Team auseinander zu setzen. Vielleicht auch in Form einer Supervision.
Oder mit der Leitung der Leitung, ich weiß nicht wie ihr organisiert seid.
Dokumentiere deine Bereitschaft, für andere einzuspringen. Im Gesprächsfall brauchst du möglicherweise konkrete Beispiele.


Ich hänge mich mal hier ran.
Mein Mann bekommt seinen Dienstplan Donnerstag für die folgende Woche.
Wünsche können vorher eingetragen werden.
Für nächste Woche Samstag Abend haben wir Konzertkarten. Göga hat Frühdienst. Passt also.
Ein Kollege hat eine kleine OP, es kann also passieren, das dieser länger krank ist als geplant. Sollte dies eintreffen, wurde schon angekündigt, das mein Mann dann Spätdienst machen muss.
Weiss jemand, ob der AG die Konzertkarten ersetzen muss?


ähm, wer macht dann den frühdienst, wenn dein mann für den spät einspringen müßte ?

habt ihr nen betriebsrat ?

ich weiß es nicht. würde mich aber interessieren.

alles gute.

lg


Zitat (laluna* @ 11.08.2017 18:12:59)
ähm, wer macht dann den frühdienst, wenn dein mann für den spät einspringen müßte ?

Gute Frage, mein Mann weiß es nicht. Vielleicht ist dann statt 2 FrühdienstMA nur 1 da.
Betriebsrat gibt es keinen.

dann könnte ja auch der andere MA die spätschicht machen ?

theoretisch könnten auch andere MA krank sein..

weia, so eng gestricktes personal...

seid ihr in der gewerkschaft, zum nachfragen ?

lg

Bearbeitet von laluna* am 11.08.2017 20:19:25


Ich glaube, in der Gastronomie ist es überall knapp besetzt. Naja, bei dem Verdienst und den Arbeitszeiten kein Wunder.


Ich arbeite auch in der Kita und bin eine Vollzeitkraft (38 Stunden). Mich nervt es total, das die Teilzeitkräfte fast nie bereit sind einzuspringen. Um Punkt 13 Uhr sind sie aus der Kita verschwunden und wir Vollzeitkräfte können sehen,wie wir die Arbeit schaffen,wenn aus verschiedenen Gründen das Personal fehlt.
Die TZ Kräfte haben 1000 und einen Grund, warum sie gerade heute nicht einspringen können, alles ist ja sooooo wichtig, wie es den anderen Kollegen geht ist oft egal.
Am Freitag hat eine Kollegin (TZ) auf sehr hohen Niveau gejammert, sie hatte aus verschiedenen Gründen Minusstunden gemacht und muss sie nun nach holen. Die arme ( Ironie) sieht ihr Kind (1,5 Jahre),nur noch 2 Stunden am Tag --- ja wie geht es dann den Vollzeitkräften, die auch Kinder haben.
Es mag ja hart klingen,aber ich frage mich ganz ernsthaft,ob Du im Team gut zurecht kommst,denn Du scheinst sehr unzufrieden zu sein und Du springst nicht gerne ein.
Ich habe im übrigen auch keine Kinder und muss auch einspringen,wenn Not am Mann ist --ich finde es auch nicht immer prickelnd,nur die zu betreuenden Kinder können nichts dafür.
Ich bekomme die Überstunden auch nicht bezahlt und muss sie versuchen abzubummeln.
Sprich mit Deiner Leitung und lasse Dein Vertrag ändern, suche Dir eine andere Stelle oder versuche es nicht als persönlichen Angriff zu sehen.


Und ich frage mich, wen du da gerade ansprichst. ...


@ sternenleuchten

also.. wenn du vollzeit hast, kannst du mal eben adhoc 2 stunden länger bleiben, oder 2 stunden eher anfangen zu arbeiten ?

wenn ich teilzeit habe.. egal, ob täglich x stunden, oder nur 2 tage / woche - DANN genieße ich natürlich meine freizeit und plane sie auch.
dafür bekomme ich weniger geld - und, es hat auch einen grund, wieso ich " nur " teilzeit arbeite.

es ist nicht gedacht, zum ständigen personal - löcher stopfen !

das wird den übrigen kollegen leider aber so suggeriert, daß dann die TZ kräfte die bösen sind, weil sie nicht ( immer immer immer wieder ) einspringen !

ich hab 27 jahre personalmangel erlebt, bin viele jahre eingesprungen... dann war ende. ich wollte nicht mehr und hatte keine lust.
der personalmangel ist teilweise selbstgemacht......... weil zuviele auf einmal in den U dürfen, oder zusätzlich Ü abbummeln, fortbildung haben usw.

für so ne mißplanung sehe ich nicht ein, einzuspringen.

ich bin übrigens schon lange nicht mehr dort... das problem besteht dort aber weiterhin, mit personalmangel...

alles gute, liebe grüßle


Zitat (laluna* @ 12.08.2017 17:18:53)
wenn ich teilzeit habe.. egal, ob täglich x stunden, oder nur 2 tage / woche - DANN genieße ich natürlich meine freizeit und plane sie auch.
dafür bekomme ich weniger geld - und, es hat auch einen grund, wieso ich " nur " teilzeit arbeite.

genauso so ist es,

bei uns sind es eben die schulpflichtigen Kinder

ich bin schon ab und zu eingesprungen

aber... als ich bemerkt habe, daß es vorausgesetzt wird... daß so geplant wird, daß die TZ kräfte IMMER einspringen sollen / müssen, hab ich die bremse gezogen !!

und,... es waren lücken erkennbar, und klar, daß die TZ kräfte die füllen müssen.... aber, es wurde erst kurz vor knapp gesagt - das hat mich auch geärgert und dann zum NEIN sagen gebracht.

lg

Bearbeitet von laluna* am 12.08.2017 21:24:45



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