Paket für Nachbarn angenommen, jetzt ist es weg: Hats ein Nachbar geklaut?


Hallo ihr lieben,

ich brauche euren Rat weiß aber nicht genau wo ich es hinposten muss.

Wir wohnen hier in einem Mehrparteienhaus mit 9 Wohnungn und kennen uns alle untereinander. Wir sind alle Studenten.
Wenn jemand ein Paket bekommt und die Nachbarn nehmen es an, legen wir es dem anderen immer vor die Tür.

Ich habe in den letzten Wochen öfter Pakete angenommen, weiß aber nicht mehr auswendig für wen und wann.


Auf jeden Fall kam grade mein Nachbar klingeln und meinte ob ich noch ein Päckchen von ihm hätte, er hätte bei der Firma angerufen und die hätten gemeint dass es bei mir abgegeben worden wäre.
Ich habe aber nichts und weiß auch nicht, ob ich wirklich speziell dieses Päckchen angenommen habe.

Es kann ja eigentlich nur so gewesen sein, dass ein anderer Nachbar oder die Putzfrau (die das Treppenhaus macht) das Päckchen geklaut hat.


Muss ich den Paketinhalt jetzt ersetzen?
Besteht eine gesetzliche Regelung, dass ich dem Nachbarn das Päckchen persönlich übergeben muss?

Mein Nachbar ist jetzt erstmal zurück in seine Wohnung gegangen und meinte er ruft morgen nochmal bei der Firma an, aber wenn die darauf bestehen dass es geliefert wurde wird er sicherlich mir die Schuld geben, da ich es ihm ja nicht persönlich übergeben habe...


Aber woher soll ich wissen dass meine Nachbarn plötzlich klauen? :-(
Soweit ich weiß waren in dem Paket Unibücher, und das können dann schnell 100-150 Euro werden :-(


Ich glaube, Du bist dafür verantwortlich, wenn Du dafür unterschrieben hast.


Erstmal abwarten und gucken, was passiert.
Wenn er dir was von Ersetzen redet, dann lass dich professionell beraten, wenn es um ne größere Summe geht.

Inzukunft würde ich keine Päckchen mehr annehmen oder wenn, sie dann persönlcih übergeben, statt sie vor die Tür zu legen.


oh nein, das tut mir echt leid...
Ich kenne mich nicht aus, aber könnte da vielleicht eine Versicherung einspringen? (Hausrat/Hapftpflicht...)
Hoffentlich geht das für dich gut aus!!!


Wenn ich für jemanden eine Sendung annehmen, kommt die bei mir ins Haus - nicht davor.
Verstehe ich nicht, hast Du das Paket vor die Türe gestellt oder hat Dich jemand in Deiner Wohnung beklaut ?
So oft kommt es bei Dir vor, für andere anzunehmen, daß Du den Überblick verlierst ?

Ich denke auch, wenn Die Post Deine Unterschrift präsentiert, trägst Du die Schuld, wenn etwas wegkommt.
Abwarten, ob es wirklich so ist. Versichert bist Du nicht ? Fragen könnte man ja mal dort.

Drücke Die Daumen, daß dieser Krug an Dir vorrübergeht... :blumen:


Zitat (Cambria @ 18.09.2011 15:15:44)
Erstmal abwarten und gucken, was passiert.
Wenn er dir was von Ersetzen redet, dann lass dich professionell beraten, wenn es um ne größere Summe geht.

Inzukunft  würde ich keine Päckchen mehr annehmen oder wenn, sie dann persönlcih übergeben, statt sie vor die Tür zu legen.

Sehe ich auch so, erstmal abwarten. Wünsche Dir, dass die Sache für Dich gut ausgeht.

Pakete gegenseitig innerhalb der Nachbarschaft annehmen, ist echt klasse... allerdings würde ich nie eine Sendung einfach vor die Tür legen... selbst wenn Ihr Euch alle kennt... Du weißt ja nicht, wer noch so da im Haus alles ein- und ausgeht oder?? :unsure:

aus gegebenem Anlass würde ich das mal bei Gelegenheit mit Deinen Nachbarn absprechen und vereinbaren, dass in Zukunft Pakete dem Empfänger nur persönlich ausgehändigt werden... man kann ja ein Post-it an die Tür kleben "Paket für Dich bei xxx..." :blumen:

So haben wir das auch gemacht.

Entweder man hat ein Postit an die Tür gepappt mit "Hallo, du hast Post, hol sie dir bitte ab. Ich bin heute von ... bis... und morgen von... bis... zuhause, schönen Gruß" oder man hat den Postmann gebeten, einen Zettel in den Briefkasten zu werfen.


An eine Versicherung hatte ich beim lesen auch gedacht, aber es läuft ja letztlich auf fahrlässiges Handeln heraus, da wird keiner für aufkommen.


Fahrlässigkeit ist bei den meisten Versicherungen mit drin, nur die grobe Fahrlässigkeit ist oft ausgeschlossen. Aber das ist erstens ne Frage der juristischen Beurteilung (die wir hier NICHT leisten können...) und des Versicherungsvertrages (den wir nicht kennen).


Ich bekomme jeden Monat ein Paket und muß den Erhalt immer bei dem Post/Paketmann unterschreiben.
Ist das Bei Euch nicht so ?
da wir nun im Oktober paar tage nicht da sind, haben wir uns beim Postmann sachkundig gemacht
und er hat uns gesagt, sind wir mal nicht da , gibt er es auf dem Postamt ab und wir haben 7 Tage Zeit es
abzuholen.
Gibt es so eine Regelung bei Euch nicht ? Ich würde an Deiner Stelle kein Paket für niemanden wieder annehmen.
Anhand der Unterschrift ist doch nach zu voll ziehen , wer das Paket in Empfang genommen hat.
Ich würde an Deiner Stelle keinen finanziellen Ersatz leisten, es muß Dir erstmal bewiesen werden , daß Du es angenommen hast


Zitat (horizon @ 18.09.2011 15:30:02)
So oft kommt es bei Dir vor, für andere anzunehmen, daß Du den Überblick verlierst ?

Ja es kommt oft vor, da im Moment die Zeit ist in der man ständig Amazonlieferung hat wegen Unibüchern.



Aber Leute es bringt jetzt leider nichts wenn ihr mir sagt ich soll es in Zukunft anders machen oder wie ihr es macht xD

Danke schonmal an alle konstruktiven Tipps ;)


In letzter Zeit hat es mich eh schon vollkommen genervt und ich habe oft auch gesagt nee ich will nichts annehmen.

Aber darum geht es jetzt ja auch gar nicht :-(
Ich bin jetzt einfach was angenervt. Es ist ja wohl nicht meine Schuld wenn irgendwer im Haus plötzlich klaut :-(
Und ich habe keine Lust irgendwelche scheiß Pakete in meiner eh schon viel zu kleinen Wohnung zu bunkern :-(


Weiß (!!!) denn jetzt jemand wie es da rechtlich aussieht?
Danke :)



Edit
@ Tierliebe.
Ja in Zukunft werde ich jetzt definitiv nichts mehr annehmen, das ist mir echt zu blöd geworden hier.
Irgendein Nachbar hat es neuerdings nötig zu klauen und ich muss dafür blechen, weil ein Postmann keine Lust hat nochmal zu kommen? (Das sagen die immer ..."ach nehmen sie es doch an... sonst muss ich morgen wieder...")


Und ja, eigentlich gute Idee.
Die sollen echt erstmal irgendwas beweisen. Ich mein rein theoretisch kann auch keiner beweisen dass ich das Paket nicht persönlich abgegeben habe, nur mal so am Rande ^^

Bearbeitet von pipelette am 18.09.2011 15:54:14

"grob fahrlässig" ersetzt eine Versicherung nicht; Schludrigkeit oder Schusseligkeit ist oft Verhandlungssache. Und wenn es seit langem Gewohnheit ist bei Euch im Haus, wer weiß. Nun ja, Pipelette, vielleicht musst Du es wirklich unter "Lehrgeld" verbuchen. :heul: :trösten:
Wer würde aber UNi-Bücher klauen??
Ich würde aber auch die Konsequenz daraus ziehen, und solche Sachen nur noch in meine Wohnung nehmen, wie es schon geraten wurde. Hier im Haus mit 15 Mietparteien nimmt man auch schon mal Pakete an, aber der Zusteller MUSS im entsprechenden Briefkasten eine Nachricht darüber hinterlassen.
An meinem Kasten hängt ein Zettel, man möge die Päckchen usw. bitte im Bistro abgeben, aber wenn eine frühe Lieferung (vor 9 Uhr) gemacht wird, nimmt es auch jemand anders entgegen, wenn ich nicht da bin.

Tante Edit hat eben Deine Reaktion gelesen, Pipelette. Hast Du was unterschrieben, kann die Post das beweisen? - Ich fürchte, ja.
Und in der Tat könntet Ihr vereinbaren,bzw. Du kündigst das für Dich an, von jetzt an alle Annahmen für andere abzulehnen. Dann kommt er halt nochmal, der Zusteller - wenn das stimmt! Im Allgemeinen steht ja auf der Benachrichtigung, dass man das Paket ab nächsten Tag bei der Poststelle (steht ja drauf, welche Filiale das hat) selber abholen kann. Die heben das 7 Werktage auf. (Oder man kann einen neuen Zustellungstag angeben, glaube ich.)

Das gegenseitige Entgegennehmen ist auch eine Bequemlichkeit, denn wer geht schon gerne dann dorthin, stellt sich an, um das Paket abzuholen... - Und für Dich nimmt dann auch keiner mehr etwas entgegen.

Bearbeitet von dahlie am 18.09.2011 16:05:10


Pipelette, das wäre Rechtsberatung, die wir hier nicht leisten.

Bitte warte ab, was das Nachfragen bei dem Paketdienstleister ergibt.
Wenn ein Paket abhanden gekommen ist, das du nciht angenommen hast, bist du fein raus.
Wenn du das Paket angenommen hast, musst dud ich einfach mal mit deinem Nachbarn auseinandersetzen. Vllt. will er gar nichts von dir haben und regelt das über seine Versicherung.
Oder du regelst das über deine Versicherung.

Ansprechpartner:
Dein Haftpflichtversicherer oder der deiner Eltern, sofern du in ihrem Vertrag mit einbezogen bist.

Zitat
Irgendein Nachbar hat es neuerdings nötig zu klauen und ich muss dafür blechen, weil ein Postmann keine Lust hat nochmal zu kommen? (Das sagen die immer ..."ach nehmen sie es doch an... sonst muss ich morgen wieder...")

Ne, falsch. Wenn und soweit du zahlen müsstest, müsstest du nicht deshalb zahlen, weil der Postbote zu faul ist, sondern weil du das Paket angenommen hast und es auf den letzten Metern zum Nachbarn verloren gegangen ist. Sofern es so gelaufen ist, was wir ja alle nicht wissen.
Wenn du nicht die Traute hast, "nein" zu sagen und dann auch noch zu bockig bist, das Paket in deiner Wohnung, wo es sicher gewesen wäre, zu lagern (siehe oben), dann ist das nicht das Problem der bösen bösen Welt, sondern deins.
Entschuldige, aber ich hab ziemlich wenig Verständnis für deine Situation.

Bearbeitet von Cambria am 18.09.2011 16:00:58

Nein, wie es rechtlich wirklich aussieht weiß ich nicht, das einfachste wäre, meine ich, wenn du direkt bei deiner Haftpflicht anrufst und denen das schilderst. Die können meist sagen, ob du haftbar bist oder nicht, auch unabhängig davon ob sie es zahlen, und die meisten Versicherer sind ja 24/7 erreichbar.


@Pipelette: also, ICH würde erstmal darauf bestehen, daß man mir nachweist, DASS ich das Paket angenommen habe.- Heißt im Klartext: die Quittung mit Deiner Unterschrift ist beizubringen!- Kann der Nachbar, dem angeblich das angeblich abgegebene Paket abhanden kam, diesen Nachweis nicht erbringen, hat er Pech gehabt.- Der Zusteller ist nachweispflichtig, und der Empfänger in diesem Falle ebenfalls.- Erst, wenn Deine Unterschrift auf der Qittung nachweisbar ist, bist DU haftbar!

Denn...es gibt genug Zusteller, die Pakete ohne Quittung einfach irgendwo ablegen.- Oder behaupten, sie hätten es bei X abgegeben.- Sie sind ALLE verpflichtet, dem Empfänger eine Mitteilung über das Deponieren der Sendung bei X in den Briefkasten zu werfen!- OHNE Nachweis gilt diese Sendung als nicht zugestellt.

Hat man mit dem Postbosten/der DHL einen sog. Garagenzustellvertrag (dafür muß man eine Vollmacht ausstellen!), darf dieser bei Abwesenheit des Empfängers die Pakete in der verschließbaren Garage o.ä. deponieren.- Muß aber eine Nachricht hinterlassen hierüber.- Bei Päckchen über die DHL wird ja der Empfang nicht quittiert, daher ist das so eine Sache.- Aber für Postpakete oder Sendungen z.B. über Hermes etc. muß unterschrieben werden!

Mal ganz böse weitergdacht....es gibt auch Leute, die behaupten, da sei ein Paket für sie geliefert worden, und man habe es bei Dir/Mir abgegeben...da kann ich dann wieder nur auf o.a. Vorgehensweise hinweisen....

Ohne Nachweis würde ich mir erstmal keine Sorgen machen.- Und , wenn Du nochmal 'was annimmst, Nichts mehr einfach vor eine Tür legen.

Liebe Grüße...Isi


Auch DHL lässt quittieren. Ansonsten hat Isi im Grunde das bestätigt, was ich geschrieben habe: Der Zusteller muss eine Benachrichtigung in den Briefkasten des Adressaten tun; das steht dann drauf, wie man noch an sein Paket/Päckchen kommen kann., bzw. bei wem er es für Dich abgegeben hat. Das kann in einem Studentenwohnheim nicht anders sein als z.B. hier im Mehrfamilienhaus.


Wars ein Päckchen oder wars ein Paket?

Ich rede von der Gelben Post, DHL:
Ein Paket ist versichert von Seiten des Postdienstes, dafür zahlt man bei der Post auch höhere Gebühren. Das geht bis zu einem bestimmten Höchstwert, bin mir nicht sicher, es war glaube ich 500 Euro? Geht das Paket auf dem Versandweg verloren, zahlt die Versicherung der Post bis zum Höchstwert den Inhalt. Wenn du dieses Paket annimmst, unterschreibst du dafür, dass es ordnungsgemäß ankam. Wenn es dir danach geklaut wird, biste in der Kreide.

Bei Päckchen ist das anders. Sie sind nicht versichert, es muss auch kein Nachweis über die Zustellung erfolgen. Meist erfolgt die Übergabe an der Haustür nur, weil das Teil nicht in den Briefkasten passt. Unterschrift muss nicht bgeleistet werden.

Wenn es wirklich ein Päckchen war, würde ich die Annahme bestreiten. Zumal du ja wirklich nicht weißt, ob und wann. Vielleicht wurde das Päckchen ja auch vom Zusteller bei der entsprechenden Person vor die Tür gelegt, wurde dann geklaut und du sollst jetzt einstehen, nur weil du immer mal Post angenommen hast? Weigere dich einfach, dafür einzustehen. Lass es auf eine rechtliche Auseinandersetzung ankommen. Unibücher = Studenten? Ob man es da wegen eines Buches auf teure Anwaltskosten anlegt?
Außerdem müsste der Versender nachweisen, dass er es auch wiklich abgeschickt hat, was bei einem Päckchen nicht so einfach sein dürfte.

Nun sagst du, es handelt sich vor allem um Unibücher. Ich weiß nicht, wie A***** versendet, aber es bliebe mal zu eruieren, ob sie Bücher als Buchsendung verschicken, das geht bis zu einem Gewicht von 1kg. Das wäre dann eine Briefsendung und ebenfalls nicht versichert.

Bei den privaten Paketdiensten sieht das etwas anders aus, dort sind auch Päckchen versichert. Deshalb musst du auch dort unterschreiben, was einen Nachweis der Zustellung möglich macht.

Ich hoffe, du hast dich nicht schon zu sehr aus dem Fenster gelehnt bei der Diskussion mit deinem Nachbarn und drücke dir ganz fest die Daumen, dass du das Problem schnell aus der Welt bekommst. Als Dieb dazustehn, das ist alles andere als angenehm.

--> Und ja, eigentlich gute Idee.
Die sollen echt erstmal irgendwas beweisen. Ich mein rein theoretisch kann auch keiner beweisen dass ich das Paket nicht persönlich abgegeben habe, nur mal so am Rande ^^ <--
:daumenhoch:


Du musst nichts ersetzen. Wenn es bei euch so ist, das die Postsendungen der Anderen immer vor deren Tür gelegt werden, ist das eine Art stille Vereinbarung, mit der alle einverstanden waren.
Du hast Dich daran gehalten. Kann ja auch keiner von Dir verlangen, das Du deine Wohnung unentgeltlich als Postpaketstelle umbaust, vielleicht noch tagelang Pakete hortest und von Nachbarn spätabends rausgeklingelt wirst, weils ja keine Öffnungszeiten gibt.

Die Paketdienstleister machen es sich da ziemlich einfach, einerseits wollen sie kundenfreundlich sein und Pakete zur Haustür liefern, anderseits geben sie die Pakete irgendwo ab, manchmal hat das schon garnichts mehr mit Nachbarschaft zu tun und man kann dann sehen wie man zu seinem Paket kommt.

Im übrigen findet das quittieren nur noch auf diesen komischen elektronischen Boards statt, wo man mit einem Plastestift auf einer Kunststofffläche rumkratzt. Ob das jemals wieder entziffert werden kann?


Zitat (Josi-Julius @ 19.09.2011 08:52:44)
...

Im übrigen findet das quittieren nur noch auf diesen komischen elektronischen Boards statt, wo man mit einem Plastestift auf einer Kunststofffläche rumkratzt. Ob das jemals wieder entziffert werden kann?

Die Zusteller geben mittels Touchscreen-Tastatur den Namen in Druckbuchstaben ein. Ich werde immer höflich gefragt, wer ich sei, mein Name wird dann eingetippselt und ich unterschreibe. Das schließt natürlich Missbrauch nicht aus, ich unterschreibe aber auch für die Richtigkeit der Angaben.

Also soweit ich weiß wird dem Wort des Postboten geglaubt(wie bei Einwurfeinschreiben etc.), denn der Tippt anhand des Klingelschildes den Namen der Person wo es das Paket abgibt vorher ein und die Unterschrift besiegelt das ganze...

was mich aber verwundert wenn so und so die Pakete immer abgelegt werden, wieso noch niemand dort auf die Idee gekommen ist einen sogenannten Garagenvertrag abzuschließen der dem Zusteller erlaubt das Päckchen/Paket an einem vereinbarten Ablageort abzulegen was da bei dem Fall die Haustür wäre wenn keiner da ist. Solch ein Formular kann mer sich ja Ausdrucken.


Zitat (Nachi @ 19.09.2011 10:14:13)
Also soweit ich weiß wird dem Wort des Postboten geglaubt(wie bei Einwurfeinschreiben etc.), denn der Tippt anhand des Klingelschildes den Namen der Person wo es das Paket abgibt vorher ein und die Unterschrift besiegelt das ganze...

was mich aber verwundert wenn so und so die Pakete immer abgelegt werden, wieso noch niemand dort auf die Idee gekommen ist einen sogenannten Garagenvertrag abzuschließen der dem Zusteller erlaubt das Päckchen/Paket an einem vereinbarten Ablageort abzulegen was da bei dem Fall die Haustür wäre wenn keiner da ist. Solch ein Formular kann mer sich ja Ausdrucken.

Ja die Paketboten geben den Namen über Touchscreen oder Tastatur ein und lassen dann unterschreiben. Ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, das bei diesem Plaste auf Plaste Gekratze, ich immer völlig überrascht bin, was für ein Gekrackel entsteht. Beim Schreiben auf Papier hat man ja einen gewissen Widerstand.

Es mag zwar sein, das der Paketzulieferer durch die Annahme und Unterschrift von aller Schuld befreit ist, aber ich wage zu bezweifeln, das diese Schuld auf den Annehmenden übergeht, denn der tut dsas unentgeltlich.

Ich würde auch sagen, abwarten was der Zusteller sagt.

Ich finde es allerdings auch höchst merkwürdig, das bei einem so großen Haus mit Parteien, die sich nur lose kennen die Pakete einfach so im Flur herumliegen. Gerade bei Studenten ist ja auch viel Besuch da, der durch das Treppenhaus ein und ausgeht. Da kann ja uch durchaus mal was Wertvolleres drin sein, als Bücher. Das ist eben eine dieser "ist ja immer gutgegangen"-Situationen, aber eben nur bis mal was schiefgeht. Da hast du dann den Schwarzen Peter gezogen und musst unter Umständen auch dafür geradestehen.

Bearbeitet von witch_abroad am 20.09.2011 10:04:03


intressant das zu lesen ... ich habe eine Nachbarin, die echt viel (also so richtig viel) in Versandhäusern bestellt aber tagsüber selten zu Hause ist ... es vergeht eigentlich kein Tag in der Woche, an dem nicht einer von Hermes oder unser DHL-Schnucki mit einem Päckchen für sie ins Haus kommt ... weil ich vormittags daheim bin klingeln die meist bei mir, ich lasse die aber bloss in's Treppenhaus und sie legen ihr die Päckchen vor die Wohnungstür, unterschreiben tu ich nix

offenbar ist das zwischen den Zustellern und meiner Nachbarin so vereinbart ... vorsichtshalber werde ich sie mal darauf ansprechen, sicherheitshalber ... nicht dass ich am Ende der "Depp" bin


Danke für eure zahlreichen Antworten.
Ich fühl mich jetzt schonmal besser :-)


Der Nachbar hat sich noch nicht wieder gemeldet... Ich gehe also mal davon aus dass es sich so geklärt hat?
Ich habe mich inzwischen erinnert dass ich 2 Tage bevor er ankam mal meinen Briefkasten geleert hat und zufällig kam grad der Paketbote und meinte ob ich zwei Sachen mit reinnehmen kann. Hab aber nur 1x unterschrieben, obwohl es zwei verschiedene Empfänger waren.
Also ich denke dass der hier irgendwie alles nicht so genau nimmt, ist immer der gleiche.

Ich warte erstmal ab. Danke auf jeden fall! :)


Ich habe gestern auch ein Päckchen für mich und eines für den Nachbarn angenommen. Der Postbote sagte, dass ich nur einmal unterschreiben muss, auf dem Display hatte er beide Paketnummern stehen. Es kann also durchaus sein, dass du auch für beide gleichzeitig unterschrieben hast.

Liebe Grüße

lisa28


Mir ist sowas vor Jahren mal passiert. Hab ein Packerl für eine Nachbarin angenommen und zunächst bei mir im Haus deponiert. Später hab ich Junior losgeschickt mit dem Auftrag, das Packerl bei der Nachbarin abzugeben... ein paar Tage später kam die Nachbarin auf mich zu, fragte nach dem Packerl und ich habe da erst erfahren, dass sie es gar nicht erhalten hat. Sie war in Urlaub und Junior hat es nur vor die Tür gelegt...

Meine Versicherung hat gemeint, sowas übernehmen sie nicht weil das grob fahrlässig war. Also hab ich den Schaden selbst übernommen - zum Glück war's nur ein halbwegs günstiges Kleidungsstück, das abhanden gekommen war.

Ich frag mich, was derjenige, der das Packerl bei dir mitgenommen hat, davon hat... wenn's Fachbücher waren, hat er höchstwahrscheinlich gar keine Verwendung dafür?


Wenn bei uns ein Päckchen vom Nachbar entgegen genommen wurde, muss der Briefträger im Beisein des Nachbarn eine Benachrichtigung in den Briefkasten wertfen.
Das hat beri uns immer geklappt.

Nur einmal wurde ein Paket von meiner Frau entgegen genommen, welches mir nicht gehörte. Ich habe dann bei www.post.de die Post benachrichtigt. Der Bote hat dann das Paket wieder abgeholt und richtig zugestellt.

Leider konnte ich damals den richtigen Empfänger telefonisch nicht benachrichtigen.
Das liegt an der Unsitte, dass sich immer weniger mit der Veröffentlichung ihrer Telefonnummer im Telefonbuch einverstanden erklären.


Zitat (Valentine @ 23.09.2011 14:01:42)


Ich frag mich, was derjenige, der das Packerl bei dir mitgenommen hat, davon hat... wenn's Fachbücher waren, hat er höchstwahrscheinlich gar keine Verwendung dafür?

Entweder, man benutzt sie selbst (man weiß ja oft so ungefähr,w as der Nachbar studiert und welche Bücher dann zu erwarten sind) oder man verkauft sie minimal unter dem Verkaufspreis weiter. Du glaubst gar nicht, wie dankbar viele Studis sind, wenn sie unbenutzte Lehrbücher für ein paar Euro günstiger als Normalpreis irgendwo finden.
Denn in die Gebrauchtexemplare wurde oft schon reingeschrieben, Unterstreichungen gemacht, mit Textmarker rumgeschmiert...

Und was ist jetzt draus geworden?

Gruß

Highlander


Zitat (Cambria @ 24.09.2011 11:44:39)
Du glaubst gar nicht, wie dankbar viele Studis sind, wenn sie unbenutzte Lehrbücher für ein paar Euro günstiger als Normalpreis irgendwo finden.
Denn in die Gebrauchtexemplare wurde oft schon reingeschrieben, Unterstreichungen gemacht, mit Textmarker rumgeschmiert...

Das ist richtig.
Kann davon mehr als ein Liedchen singen.
Gerade wenn man Jura oder BWL studiert - schön ist auch bei englischen BWL-Studiengängen: Da muss man Bücher bestellen die aus Amerika verschifft werden... teils 3-4 Wochen Lieferzeit: Super wenn der Prof. erst in der ersten Vorlesung sagt welches Buch man braucht!
Und die Kosten betragen ab 40 Euro... das teuerste was ich mal kaufen musste hat 110 Euro gekostet...
Sehr schade :-(


Aber was beschwer ich mich: In Amerika kosten diese Bücher teilweise $200 und mehr! Außerdem sind sie ja auch in der Bib verfügbar und man kann sie günstig kopieren (oder sich den Kauf teilen... und kopieren... und der der es behält zahlt etwas mehr)...


@Highlander:
Es gab nichts neues seit meinem letzten Beitrag.
Komische Sache, mein Nachbar hat sich nicht mehr gemeldet.
Ein anderer hat allerdings neulich ein Schild unten hingehängt: Liebe Postboten, Amazonpakete bitte vor die Wohnungstür legen!...

Das habe ich mit nem Zettel überklebt..."Für xyz (mein Nachname) bitte nur persönlich abgeben oder wieder mitnehmen!"

Nach der Aktion trau ich niemandem mehr :D...

Darum bestellt man die Bücher auch aus Indien! Tipp von meinem Professor.