Erfahrungen mit KFZ Werkstätten: positive und negative Statements


Hallo Ihr Autobenutzer,
Da ich auch im KFZ Gewerbe tätig bin, verfolge ich natürlich auch die Diskussionen über schwarze Schafe und Betrug, wie es ja seit einiger Zeit in der Fachpresse wieder in geworden ist, unser Gewerbe schlecht zu machen.
Ich arbeite in einer Markenwerkstatt, und finde es erschreckend, welche Meinungen über solche Betriebe ohne irgendwelche Belege überall kursieren.
Meine erfahrungen zeigen immer wieder, daß sehr viele Kunden spätestens nach einmal "fremdgehen" zu uns zurückkehren.
Dazu ein paar Fakten:
Freie Werkstätten sind nicht generell schlecht, das will ich nie behaupten. Jedoch verfügen sie gerade bei modernen Fahrzeugen lange nicht über genügend know-how, besonders bei der Fehlersuche.
Heute ist für sehr viele Arbeiten unheimlich viel Spezialwerzeug notwendig, das freie Werkstätten gar nicht haben können. Daher wird oft "improvisiert". Dies macht sich z.B. nach einem Zahnriemenwechsel durch mangelnde Leistung bemerkbar.
Viele freie Anbieter kalkulieren Preise unseriös, indem sie z.B. beim zahnriemenwechsel nur den Riemen kalkulieren, jedoch keine Schrauben, Muttern, und auch keine Rollen und z.B. die wasserpumpe. Dies tun jedoch die Markenwerkstätten, so kommen teilweise große Differenzen zustande. Werden jedoch Schrauben und Rollen wirklich nicht ersetzt, riskiert man einen kapitalen Motorschaden!! Viele "Freie" ersetzen sie dann doch, und der Preis erhöht sich dementsprechend.
Ich muß das aus dieser Warte mal so sagen, ich finde dies Verhalten unseriös gegenüber Kunden, die in der regel ja Laien sind, und nicht wissen, daß man z.B. eine Kurbelwellenschraube nach dem Lösen ersetzen muß.
So, genug geplaudert, ich hoffe auf einige Erfahrungsberichte anderer Genossen, denn Auto fahren tun wir ja fast alle...
Hup Hup! Gerrit -_-


Ich lasse mich nie dazu hinreissen, irgendwelche Billigwerkstätten, die mit niederigen Preisen für ihre Leistungen werden, aufzusuchen. Gut - heute ist man nicht mehr an seine Vertragswerkstatt gebunden, sofern die andere Billigwerkstatt das Zertifikat für die entsprechende Marke hat. Dennoch fährt man mit Sicherheit besser, mit seinem Fahrzeug den Service der Vertragswerkstatt in Anspruch zu nehmen - besonders, wenn es sich um ein Neufahrzeug oder ein Fahrzeug handelt, das noch nicht alt ist. Diese Erfahrung habe ich im Bekanntenkreis gemacht und immer wieder höre ich dann: Im Endeffekt waren die Billigwerkstätten nicht billig....
Versuch' doch Mal, einer Billigwerkstatt nach Ablauf der Garantiezeit für eine Arbeit im Schadensfall mit dem Wort "Kulanz" zu kommen. Das kennen die gar nicht....

Bearbeitet von klausbege am 08.09.2007 17:36:12


Moin,
Ist ja alles gut und schön, aber vielleicht sollte man den "kleinen" auch eine Chance geben. Dies sind meist auch qualifizierte Handwerksbetriebe und wollen auch überleben.
Mit Fahrzeugspezifischen Großreparaturen sollte man sich da dann doch vorher erkundigen, aber zum "einfachen Ölwechsel" fahre ich nicht in die Markengebundene Werkstatt, wenn "mein Kumpel um die Ecke" die gleiche Qualität zum halben Preis bietet. (ob auf ´nem Ölfilter nun VW-Longlife, oder MANN-30000KM draufsteht...., sind ´eh die gleichen).
Auch nicht zu vergessen: beim "kleinen" bekomme ich auch mal ein Gebraucht-Ersatzteil. Bei den heutigen Erstzteilpreisen ist doch schonmal zu überlegen, ob ich mir nicht in mein z.B. 8-Jahre altes Auto ein gebrauchten Anlasser (z.B.) einbauen lasse. - die machen es!
Desweiteren haben sich viele "kleine" heute auch auf bestimmte Marken spezialisiert, allein schon aufgrund des Werkzeugeinsatzes, der Literatur (geht heut sowiso alles über I-net) und der "Elektronik", wo´s bei manchen grossen Fachwerkstätten heute auch schon ganz schön hapert.
Schlimme Erfahrungen, auch aus meinem Bekanntenkreis, gibts eigentlich nur bei einigen großen "Ketten", die sich meist nähe des nächsten McDonald ansiedeln.
Vor diesen kann ich nur warnen.
Ansonsten sollte eigendlich einjeder vorher gründlich überlegen wohin er geht.


anfangs bin ich immer in die markenwerkstatt (des marktführers) gefahren. das habe ich mir wegen wiederholter differenzen dann doch abgewöhnt. heute fahre ich mit den großen wehwechen in die markenwerkstatt eines kleineren mittelständlers - und mit den kleineren wehwechen in die "freie" werkstatt, wo der meister selbst die hand anlegt. mit beiden bin ich hochzufrieden.


--

Bearbeitet von Nyx am 21.12.2007 18:03:00


Meiner Meinung kommt es auf den einzelnen Mechaniker an. Hat er Ahnung, hat er heute einen guten Tag, hat er gute Kollegen, die er im Zweifelsfall fragen kann, hat er gutes Werkzeug, hat ergenügend Zeit.
Pfusch gibt es überall , man kann das nicht an der Art der Werkstatt festmachen.


Zitat (hobbythek @ 13.09.2007 - 22:49:30)

Pfusch gibt es überall , man kann das nicht an der Art der Werkstatt festmachen.

der meinung bin ich auch.
es kommt immer auf den einzelfall an.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIii

Bearbeitet von Johann_A. am 16.11.2007 21:56:59


Ich kann und muß sagen, daß der Service von Ford und Opel generell nicht in Ordnung ist. Dies wurde schon vor Jahren in ADAC - Tests nachgewiesen.
Es erscheint mir offensichtlich, daß die Firmenleitungen Informationen für die Werkstätten zurückhalten und die Inspektionen dementsprechend zu bewerten sind...
Das war mein Stand vor einigen Jahren.
Hier war neulich jemand, bei der die Scheiben von innen beschlugen - Opel Corsa. Ein Posting: Es ist eine Krankheit vom Corsa, daß der Wärmetauscher leckt. Damit wurde meine Meinung leider mal wieder bestätigt: Reparaturen werden in Computern gespeichert, Berichte gehen an die Werksleitung. Man weiß also, was los ist und tut nichts; man will ja von den Reparaturen leben...
Man weiß, wem Opel und Ford gehören, wo die Zentrale ist. Und warum aus diesem Lande so wenig Autos in Europa fahren / gefahren werden.
Nachfragen bei Bekannten haben meine Meinung bestätigt; speziell bei Opel.
Einer meinte: "Am besten vom Fließband direkt in die Schrottpresse!"
Dem kann ich mich nicht ganz anschließen: Vom Fahrverhalten sind beide Marken nicht schlechter als andere in dem jeweiligen Marktsegment, aber es ist wie mit ner Bank: Die Qualität des Produktes steht und fällt mit dem Service...


Zitat (Moorhahn @ 08.09.2007 - 18:37:26)
Schlimme Erfahrungen, auch aus meinem Bekanntenkreis, gibts eigentlich nur bei einigen großen "Ketten", die sich meist nähe des nächsten McDonald ansiedeln.
Vor diesen kann ich nur warnen.

rofl
rotweiße gebäude, 3 buchstaben mit dem wort auto gemein? jaaajaaa, kenne ich (leider).

bezüglich markenwerkstatt: ich hatte probleme mit meinen scheibenwischern, die blieben mitten auf der scheibe stehen zwischendurch. "diagnose" (ohne reinzuschauen): der motor. hätte bald 300 euro inkl. aus- und einbau bezahlt... :angry:

nachfrage bei einem bekannten (meister einer freien werkstatt): könnte das relais sein, sucht mal auf schrottplätzen. (er hat uns sogar noch gezeigt, welches teil das ist!)

tja, da haben wir ein relais für 10 euro bekommen, ausgewechselt, und - FUNKTIONIERT! nix 300 euro! (für nen 9 jahre alten nissan micra!!!)

Zitat (Knut @ 14.09.2007 - 08:40:44)
Ein Posting: Es ist eine Krankheit vom Corsa, daß der Wärmetauscher leckt. Damit wurde meine Meinung leider mal wieder bestätigt: Reparaturen werden in Computern gespeichert, Berichte gehen an die Werksleitung. Man weiß also, was los ist und tut nichts; man will ja von den Reparaturen leben...
Man weiß, wem Opel und Ford gehören, wo die Zentrale ist. Und warum aus diesem Lande so wenig Autos in Europa fahren / gefahren werden.
Nachfragen bei Bekannten haben meine Meinung bestätigt; speziell bei Opel.

Hallo Autofahrer!
Daß Probleme, die häufig auftreten, statistisch erfaßt und gesammelt werden, ist kein Geheimnis. Dies ist bei jeder Marke so. Das hängt aber maßgeblich auch damit zusammen, daß die Entwicklungszeiten für neue fahrzeuge auf ein Minimum reduziert werden, und erst viel später die Mängel auftreten, wenn die Fahrzeuge längst im Markt sind. Natürlich überlegt man dann als Kunde, warum man den Fehler nicht schon bei der Entwicklung erkannt hat.
Fakt ist, daß die Hersteller selbst nur noch einen geringen Anteil eines Fahrzeugs selbst entwickeln, der Rest wird an Zulieferer übertragen. Diese wiederum bekommen den Auftrag nur, wenn sie der billigste Anbieter sind. So ist seit Jahren so ein ruinöser Konkurenzkampf entstanden, der schon manchen Zulieferer in den Konkurs getrieben hat. Auf der anderen Seite leidet darunter natürlich entscheidend die Qualität.
Dies ist ein Teufelskreis, den letztendlich jeder teuer bezahlt, auch die Hersteller mit Imageverlust, der aber schlecht in Euronen ausgedrückt werden kann. Und zum Trost sei gesagt, daß dies ALLE Hersteller betrifft, nur im etwas teureren Segment spricht man nicht gern darüber...
@Hobbythek: Danke für die Aussage, recht hast Du. Das erklärt auch die Aussagekraft diverser Werkstatttests...
Ich stehe auf so pauschale Aussagen wie "der Service bei Au.. und Op.. oder V. u.s.w ist GENERELL schlecht. Um so etwas beurteilen zu können, müßte man etwa 10 Testautos täglich mit 20 verschiedenen Problemen 30 Tage hintereinander ungefähr 100 Werstätten einer Marke vorstellen, um ein annähernd aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Das wird in der Regel nicht gemacht.
...dieser Meinung ist Gerrit :smoke:

Hallo Gerrit und die Anderen.

Gutes Thema.

Ich bin, wie ja viele wissen, seit vielen Jahren Taxifahrer und ehemaliger Motorsportler. Mein guter Freund und Chef hat eine komplett ausgestattete Werkstatt, in der ich nahezu ALLE Reparaturen - zumindest an älteren Fahrzeugen ohne zuviel Elektronik - selbst mache, vorzugsweise am Ford Fiesta GFJ und am Mercedes W124 Diesel.

Ein Freund von uns hatte sich als Taxenfahrzeug voriges Jahr einen Opel Vectra B 2.0 Turbodiesel gekauft. Gebraucht. Das Auto lief drei Monate so richtig gut. Dann kamen die ersten Reparaturen. Klimakompressor defekt. Ich habe es repariert, wenn auch mit zuerst mulmigem Gefühl, da die Karre total verbaut ist. Turbo ausgefallen. Auch ausgetauscht. Mit dem gleichen Zeitaufwand wie beim Kompressor. Dann ging das Getriebe flöten. Da hab ich gepasst (Mercedes-Getriebe auswechseln: max. 2 Stunden). K.-H. hat es in einer Getriebe-Spezialwerkstatt machen lassen. Die Jungs haben 9 Stunden geschraubt - zu dritt. Und das sind Profis.

Dann kam der nächste Blackout des Autos. Elektronikaussetzer. Mal setzte das ABS aus, mal der Turbo, mal die Lüfter, mal die gesamte Motorsteuerung. Ab zu Opel. Die wollten ihm die Lüfter wechseln - BEIDE. Ich hab mir dann die Mühe gemacht und die Lüfter samt Temparaturfühler auszubauen. BEIDE Lüfter funktionieren. Also wieder zu Opel (Dürkop in Kassel). Die haben gesagt, der Check würde bis zu 14 (!) Tage dauern und ca. 600 Euro kosten. NUR der Check! Also ab nach Vellmar (bei Kassel) zu Opel-Bibbig. An den Computer angeschlossen, das Sorgenkind. KEIN Fehler gefunden. Daten zu Opel in Rüsselsheim gefaxt. Die wollten das Auto selbst sehen (ist ja bloß ein Taxi, mit dem man Geld verdienen muss). Pech. An dem Fehler grübelt jetzt der Nachfolgebesitzer (Auto verkauft, aber MIT der Zusage, dass das Auto ne Elektronikmacke hat).

Unser Werkstattnachbar ist Abnahmemeister bei VW. Selbst der wusste keinen Rat. Vielleicht ist der Service bei VW besser. Aber einen Opel würde ich schon aufgrund des miserablen Service NIEMALS kaufen.

Und Werkstätten: Wenn ich mal nicht weiter weiß, dann gehe ich zu meinem Freund Ingo Fleischer. Der ist Autoelektrikermeister und Autoschlossermeister. Eine kleine "Krauterwerkstatt". Aber günstig, kompetent und freundlich. Besser als jede Markenwerkstatt. Wer aus Nordhessen kommt, und die Adresse braucht, PN an mich.

Gruß

Abraxas


Hallo Zusammen...

Gerade am Mittwoch die Erfahrung machen müssen, das die Werkstätten wohl an ihrem Service "feilen"; Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt...

Habe eine neue Scheibe (Frontscheibe) bekommen und wurde behandelt wie der König... ... ... und das in einer Millionenstadt, wo Kunden haufenweise auftreten...

NUN, das war eine positive Erfahrung für mich...

Grisu...


ein herzliches "Moin" an alle!!
Schön, daß mal wieder jemand das Thema aufgegriffen hat und dann auch noch positives zu berichten weiß..
Natürlich haben auch die werkstätten begriffen, daß "Service" eins der Schlüsselthemen im Umgang mit Kunden ist, vor allem weil der Wirtschaftsaufschwung der letzten Monate an der KFZ-Branche spurlos vorübergegangen ist.
Spätestens wenn ein Betrieb die ISO-Zertifizierung erlangen will, wird er auf Service und Kundenfreundlichkeit sehr hart geprüft, und auch die Hersteller haben sehr strenge Vorgaben, was ein Betrieb zu bieten hat.
Aber wie überall so sind auch bei uns nur Menschen am Werk, mit allen persönlichen Schwächen und Stärken. Und weil wie in anderen Bereichen auch die Personaldecke unerträglich dünn gehalten wird, steht jeder unter erheblichen Streß und Zeitdruck.
Und man darf nicht zuletzt vergessen, daß moderne Fahrzeuge sehr komplex sind und man nicht auf Anhieb eine genaue Diagnose und Kostenerstellung unbedingt erwarten kann, jedenfalls was bestimmte Fehlerbilder angeht.

Umgekehrt darf dies kein Freischein zum Pfuschen sein, das ist klar.
Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, hat man die Möglichkeit zur KFZ-Schiedsstelle Kontakt aufzunehmen, das ist kostenlos und außergerichtlich.

So, mal sehen ob es noch jemand gibt, der gerne etwas zu diesem Thema beitragen möchte. Würde mich freuen und interessieren.

Ist aber auch gut, wenn man ohne Werkstatt über den Winter kommt..
Grüße Gerrit


Tja, Gerrit, da gäbe es durchaus noch ein paar nette Kommentare.

Sicher hast du Recht, wenn du sagst, die Autotechnik wird immer komplexer. Bei neueren Autos hat man fast den Eindruck, man würde "Windows auf Rädern" bewegen. In vielen Bedienungsanleitungen ist ein Satz ganz und gar einprägsam: "Zum Auswechseln einer Glühlampe suchen sie bitte eine ......... - Fachwerkstatt auf". Ja, bin ich denn bescheuert? In meinem Gewerbe (Taxi und Mietwagen) mit einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 120 000 Kilometern fällt schon mal öfters eine Birne aus. Soll ich des Nachts kiloweise Plastik abbauen, nur um eine popelige Birne zu wechseln? Für was brauche ich eine elektronische Heizungsregelung (wie im Mercedes)? NUR, damit sich (meist gute) Autoschlosser das Hirn zermartern, warum die Heizung nicht funktioniert? Für was hat ein Hosenträger-Opel-Vectra FÜNFUNDDREISSIG (Originaltext Opel-Werbung) Steuergeräte? Warum bleiben Mercedes-Fahrzeuge seit der Einführung der vollelektronischen Steuerungen laufend liegen? Vor einigen Jahren hat Daimler damit Werbung gemacht, dass ein Mercedes nicht liegen bleibt.

Früher hat ein guter Schlosser einen Käfer nach dem Geruch der Abgase eingestellt. Viele brauchten dazu nicht mal eine Prüflampe. Da haben sowohl Autohersteller, als auch Werkstätten und Zulieferer gut gelebt. Heute müssen selbst "Mechatroniker" passen, wenn die ganze Elektronik eines Autos spinnt. Das hat doch nichts mit Service zu tun. Wir als Computernutzer wissen, dass die Vorgänge in einem PC mittlerweile auch so komplex sind, dass meist ein kleiner Fehler das ganze System zum Absturz führt oder gar zur Neuinstallation zwingt. Warum also wird in Autos ähnlich viel Elektronik eingebaut, wo doch eigentlich jeder weiß, dass zuviel Elektronik fast zwingenderweise zu Problemen führt? Ich dekne, "Back to the Roots" würde vielen Autoherstellern helfen, Verkaufszahlen UND Service erheblich zu steigern, wenn Autos wieder als das gebaut würden, was sie sind: Maschinen, mit deren Hilfe man von A nach B kommen kann.


Gruß

Abraxas


Hallo Zusammen...,
kleines Anekdötchen aus einer großen Stadt..., dramaturgisch aufbereitet von GRISU, ABER SO GESCHEHEN:

Es war einmal das auf einmal ein Alarm gemeldet wurde, das sich eine Nobelkarosse wohl um einen Baum gewickelt hätte.
In einer eigens für solche "Autoalarmmeldungen" eingerichteten Alarmzentrale irgendwo in Deutschland ging der Bildschirm auf ROT und zeigte an:

"Ort XY, Uhrzeit..., PKW Art, Sitzsensoren melden XY Fahrzeuginsassen, ROTMELDUNG DA ALLE AIRBAGS ausgelöst hatten, Info: Zuständige Feuerwehr alarmieren!!!!!!!!!"

DIES gilt als Einsatzstichwort bei Feuerwehren als "Person eingeklemmt"...

Es machen sich innerhalb von cirka 60 bis 90 Sekunden (!!!) nach Alarmeingang cirka 10 Fahrzeuge alarmmäßig auf den Weg zur vermeintlichen Einsatzstelle... ... ...jagen durch den Verkehr, Adrenalin geht hoch, Gedanken schießen durch den Kopf, Vorbereitungen soweit möglich werden schon im Fahrzeug und über Funk getroffen, POLIZEI alarmiert und die "fliegen" dann mit vorhandenen Kräften zur Unterstützung heran... ... ...

Den ersten eintreffenden Kräften bot sich ein Bild des Grauens: Eine Nobelkarosse, total demoliert, alle Airbags ausgelöst, Personen im Inneren... ... ...

...AUF EINEM TESTGELÄNDE!!!

Nach abschließender "Diagnostik" konnte festgestellt werden, das die Dummies überlebt hatten und die Technik des Fahrzeuges funktioniert hatte... ... ...

LEDIGLICH der "abgemeldete Bordcomputer" hat sich nicht richtig verhalten... ... ... rofl rofl rofl

Das nur mal so als "Auflockerung" und paßt vielleicht auch nicht unbedingt, da hier keine Werkstatt mehr helfen konnte; Totalschaden... ;) ;) ;)

Grisu...



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