Tesla Model S fährt mit Strom: ... und Staatsknete


Optisch sieht das Tesla Model S aus wie eine Kreuzung aus 1er BMW und Aston Martin DBS. Doch unter der Haube hat das Fahrzeug nur wenig mit herkömmlichen Pkw gemein: Lithium-Ionen-Akkus versorgen das Fahrzeug mit Energie, betankt wird es an der Steckdose.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,615793,00.html


Sieht ja nicht schlecht aus, aber noch viel zu teuer. Auch die Modellrechnung könnte nicht aufgehen. Wenn der Ölpreis auf 4$/l steigt, steigt auch der Strompreis. Wie will man überhaupt den Strom herstellen? Ich denke, das Konzept ist noch nicht komplett durchdacht.


Zumindest scheinen die Stromgiganten wieder mal sich die Finger zu lecken, denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinkt immer auch der Stromverbrauch sehr drastisch, was zu einer Minderauslastung der Atomkraftwerke führt.
Das wär doch mal eine nette Zukunftsanlage- der Staat nötigt den Verbrauchern Steckdosenautos auf und rechtfertigt damit so nebenbei noch den Bau neuer Atomkraftwerke. Danke.


Wenn es solche Fahrzeuge mal in Serie geben wird dann wird der kaufpreis wohl so hoch sein das es sich nur geeks leisten können.

Wenn wir normalos dann mal eins kaufen können dann ist sicher der Strom so teuer das es sich auch nicht mehr lohnt ;-)


Im Moment arbeitet Murat Günak in der Schweiz an nem leckeren Elektroauto.
Problem bei allen iss die Stromerzeugung: Der Wirkungsgrad eines herkömmlichen Kraftwerkes iss schlechter als der eines modernen Benzin oder Dieselmotors. D.h.: Das Elektroauto belastet die Umwelt mehr als ein derzeitiger PKW. Das ist des Pudels Kern!!! B)


Habe inzwischen mal nach dem angesprochenen Isobutanol gegoogelt, das scheint gar kein so uninteressanter Stoff zu sein, wird IIRC sogar vereinzelt als Langstrecken-Rennsprit verwendet.

Von Brennstoffzellen hört man irgendwie auch nix mehr. Einer der Nachteile ist ja die Anlaufzeit.
Könnte man hier einen kleineren Akku mit Brennstoffzellen kombinieren? Die ersten 10 Minuten, 10 Kilometer fährt der Wagen mit Batterie und die Zelle wird zudem vom Batteriestrom aufgewärmt, auf - keine Ahnung, 200 oder 300 Grad oder wo sie optimal arbeiten. Dann übernimmt die Brennstoffzelle die Versorgung der Elektromotoren plus Akku aufladen während der Fahrt - zumindest dann wenn wenig Strom von den Antriebsmotoren abgerufen wird, beim bremsen, Ampelstopp, ebene Strecke...


Zitat (Auro @ 15.08.2010 - 22:27:09)
Problem bei allen iss die Stromerzeugung: Der Wirkungsgrad eines herkömmlichen Kraftwerkes iss schlechter als der eines modernen Benzin oder Dieselmotors. D.h.: Das Elektroauto belastet die Umwelt mehr als ein derzeitiger PKW. Das ist des Pudels Kern!!! B)

Da stimme ich dir zu.

Berufsbedingt befasse ich mich nun auch mit Stromautos oder E-Cars, wie sie so schön heißen.

Bei aller Liebe zur Natur und Umwelt. Es bleibt einem nur das persönliche Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun.

Letztendlich, ist doch egal, ob die Abgase hinten aus dem Auspuff kommen oder aus den Kühltürmen der Kraftwerke.

Und noch etwas: Mit diesen Autos kann man nur ca 100 km fahren. Für Besuche bei meinen Eltern nicht geeignet. Schon mal gar nicht, wenns bergauf geht. Da wird die Karre sich mächtig Strom ziehen.

Und wenn Akku leer, muss das Äutoken aufgeladen werden. Das dauert mitunter bis zu vier Stunden. Was mache ich bitte schön vier Stunden mitten in der Pampa? Und so ne Tanke muss erst mal gefunden werden. Es haben noch nicht alle Tanken umgerüstet.

Man muss auch bedenken, dass das Aufladen nur mit Starkstrom geht. Mein Mann wird sich bedanken, wenn er jedesmal den Herd rauspüngeln muss, wenn der Flitzer Saft braucht. Also muss auch zu Hause umgerüstet werden. Das darf aber nur der Elektriker und dann wirds mal wieder teuer.

In meinen Augen rechnet sich das nicht. Wenn ihr was für die Umwelt tun möchtet, dann fahrt mit dem Fahrrad oder benutzt eure Füße.


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