Im Winter morgens Fenster nass / feucht - Was tun?


Vorab möchte ich Euch allen ein " frohes neues Jahr " wünschen!
Ich habe Doppelglasfenster und seit Tagen sind sie morgens immer nass!
Ich lüfte sehr viel und heize auch!
Woran kann das denn nur liegen?
Habt Ihr einen Tipp für mich?
LG Gisela


Das ist bei uns auch so. Wo das her kommt weiß ich auch nicht, wir lüften auch, und haben sogar Raumluftentfeuchter. Das muss mit den kalten Außentemperaturen zusammenhängen.

Das ist meiner Meinung nach nur Kondenswasser! Wenn jemand was anderes weiß, ich bin auch für Vorschläge offen!

Wir wischen das immer sorgfältig weg und lüften Morgens gut durch!


Ich wundere mich aber nur, warum ich das habe und hier die anderen alle nicht!?
LG Gisela


Vielleicht heizen die nicht so stark, oder wenn's im Schlafzimmer ist schwitzt du mehr als die, weil du wärmere Bettwäsche hast... Ich denke das kann verschiedene Ursachen haben.


Danke für die prompte Antwort!!!!!!!
Es ist in allen Räumen und es ärgert mich!!!!!!!!! :wallbash:


Ich denke auch, das das mit den kalten Temperaturen draussen zu tun hat.
Aber was bedeutet bei dir "viel lüften" ?
Zwei - bis dreimal tägliches Stoßlüften ist besser als die Fenster zu lange geöffnet zu halten.


Hi Zornigeli
so mache ich das auch!!!!
Ich lüfte 3-4 x täglich durch! Ich habe 2 Kater und da muß man halt öfters lüften!


Hm , mein erster Gedanke war auch , dass evtl . zuwenig gelüftet wird .Wenns so kalt ist , ist man halt automatisch etwas zögerlicher mit "Fenster aufreissen" ...will sagen , dass man sie sicher schneller wieder zumacht ... :keineahnung:


Wohnst du zur Miete ?
Dann könntest du das Problem über einen längeren Zeitraum dokumentieren und dem Vermieter vorlegen, damit jemand sich mal deine Fenster anschaut.
Wohnst du in einem Neubau, könnte im Mauerwerk noch Restfeuchte sein.
Wo steht deine Heizung ?
Der perfekte Standort wäre unter dem Fenster.
Heizt sie auch richtig ?
Ansonsten mal entlüften.
Hast du einen Raumluftentfeuchter ?
Das wäre eine sinnvolle Investition.


Zitat (Zornigeli @ 07.01.2009 - 23:54:47)
Hast du einen Raumluftentfeuchter ?
Das wäre eine sinnvolle Investition.

Macht gar keinen Sinn. Die Luft ist derzeit seht trocken. Bei jedem Lüften wird die Luft noch trockner. Viele kaufen sich dafür einen Luftbefeuchter(was auch nicht unbedingt nötig ist.

Es liegt einfach daran, dass die Fenster (auch Doppelfenster) sehr kalt sind und daran die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Keinesfalls die Fenster nur Kippen, das verstärkt das Problem noch.

Zitat (mueppi)
Ich wundere mich aber nur, warum ich das habe und hier die anderen alle nicht!?
LG Gisela

Ja, ich auch.
Geh mal die Liste durch, vielleicht fällt noch jemand anderen was ein.

Wir haben das Problem auch... in den letzten 2 Tagen so schlimm, dass sogar Wassertropfen an der Decke sind. Ich bin fast am verzweifeln.

Wir lüften mehrmals am Tag, heizen auch wieder, die Heizung ist unterm Fenster, Raumluftentfeuchter haben wir auch...

Ich könnt .... vor Wut, weil ich das net in den Griff bekomme. Das Prob. desteht aber in manchen Zimmern seit das Haus steht. (15 Jahre)


Ich wohne zur Miete und die Heizung ist unter den Fenstern angebracht!!!!!!!!
Die Heizung heizt super toll und lüften tue ich ja öfters am Tag, wie schon beschrieben!!!!!!!
Heute war es nicht mehr ganz so schlimm!
Lag vielleicht daran, dass nicht mehr so kalt war!
Trotzdem bleibt die Frage, warum bei mir und nicht bei den anderen Mietern!?


Naja , wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht so hoch wäre , wo käme denn dann die Feuchte , die sich an den Fenstern ansammelt , her ? :unsure:
Wenn ich mir schon da nicht sicher wäre , würde ich als allererstes mal einen Hygrometer besorgen , damit lässt sich mal zumindest diese Frage klären ,was mir grundsätzlich als sehr sinnvoll erscheint ... :blumen:

Bearbeitet von Vogulisli am 08.01.2009 18:47:04


Die Luftfeuchtigkeit kann im normalen Bereich liegen. Wenn diese Luft an eine kältere Stelle kommt, kondensiert Sie.


Ich glaube nicht das es was damit zu tun hat wo die Heizung steht.
Ich habe vor 21 Jahren gebaut und im ganzen Haus Fußbodenheizung. Bei mir tritt dieses Problem auch auf aber ich denke das ist ganz normal. Das ist kondensat!
Wenn es kälter wird ist es mehr, sobald es etwas wärmer wird ist es weniger.
Da hilft nur wischen oder neue Warmeschutzverglasung. Hab ich oben im Haus und da tritt dieses Phänomen nicht auf.

Gruß ruediheike


Der Standort der Heizung kann schon wichtig sein.
Genauso, ob du vielleicht Wäsche in dem betreffenden Zimmer trocknest.
Mueppi wollte Tipps und wenn sie das Problem als einzigste hat und nichts so richtig hilft, kann es mit den Fenstern zusammenhängen.
Wenigstens ist es nicht mehr so schlimm, trotzdem würde ich das dokumentieren.


Das Problem habe ich auch, wenn die Außentemperatur auf die Null Grad zu geht, dann werden die Fensterscheiben auf der Nordseite nass. Es wurde schon mal in Erwägung gezogen die Außenwand zu isolieren. Es scheint bei uns am Mauerwerk zu liegen.


Wir wohnen im Dachgeschoß und haben sogar in 3 Zimmern schräge Velux-Fenster. Durch sogenannte Kältebrücken entsteht Kondenswasser und es läuft und läuft. Jetzt habe ich bei der Kälte in 2 leeren Zimmern die Heizung angeworfen und es wird weniger. Es helfen nur gute Dämmung von außen und von Innen, so leid es mit tut, heizen, lüften und wischen.
Im Sommer ist natürlich alles wieder weg. Bloß Obacht, damit nichts schimmelt.
Gruß Velten


Also ich meine, dass das eigentlich normal sein sollte. Habe mal irgendwo gehört, dass das ein Zeichen für besonders dichte Fenster sein soll. Nun ob das stimmt, weiß ich nicht. Vor allem wundert es mich, wenn das nach 15 Jahren plötzlich auftritt. Da passt diese Begründung eigentlich nicht. Du hast ein solches Kunststofffenster **unerwünschte Werbung entfernt**, oder?
Jetzt sehe ich gerade, dass dieser Thread schon eine Weile alt ist. Was ist denn nun dabei rausgekommen bzw. wie habt ihr das weiter verfolgt? Wir haben das nämlich auch, aber wir haben noch alte Doppelfenster. Also schließe ich aus, dass es was mit besonders dichten Fenstern zu tun hat, denn das sind unsere sicher nicht.

Bearbeitet von kati am 17.05.2011 12:37:07


Hallo Leute,

wohne jetzt seit nem Jahr in einer 1 Zimmer Wohnung. Ich habe neuerdings das Problem, seit dem es so kalt ist, das jeden morgen die Scheiben komplett nass sind... d.h. ich muss jedden morgen die Scheiben trocken machen. Das ganze wäre ja nicht so schlimm, aber wenn man es nicht weg macht, läuft das Wasser in die Seitenleisten (die eh schon schwarz sind vom Vormieter und deer Kleber sich langsam löst) und auf dem Teppich davor sind auch so schwarze Flecken (sieht son bisschen aus wie Schimmel) aber der Teppich an sich ist ja trocken und vermehrt hat sich das ganze auch nicht von daher ignorier ich das eratmal aber damit es nicht wieder anfängt zu schimmeln, wäre es natürlich schön zu wissen, wie man das Unterbinden kann. Heizung ist immer an auf 2 und lüften tu ich auch regelmäßig morgens und abends ... im Sommer hab ich komischerweise das Problem nie (es sei denn ich lasse Wäsche drinnen trocknen) ... Vielleicht hab ihr ja ein paar Tipps?


Hallo and :blumen:

Erstmal "Herzlich Willkommen bei den Muttis"

Da es sicherlich eine Mietwohnung ist, solltest Du das Problem unbedingt Deinem Vermieter mittteilen.

Wenn Du richtig lüftest, tagsüber mehrere Male Stoßlüftest (was auch Schimmelbildung verhindert) dann liegt das Problem an den Fenstern, sie schwitzen und dadurch haben die Seitenleisten schon Schimmel angesetzt.


Hi,
hast du viele Gegenstände oder Pflanzen auf der Fensterbank stehen? Diese verhindern die Luftzirkulation und es ist fast normal, dass sich an der Wärmebrücke das Wasser niederschlägt. Zu viele Pflanzen könne dies noch verstärken. Ich würde auch empfehlen, die Rollos abends runterzulassen, das isoliert ebenfalls noch ein wenig... Oder aber du benutzt die Raum-Entfeuchter. Früher gab es dir im Set zu kaufen. Es war so eine Art Salz, das das Wasser in einen darunter liegenden Behälter gefiltert hat. Aber ob es so etwas noch gibt, weiß ich leider nicht.


Um dies zu vermeiden, sollte man die inneren (!) Fenster abdichten - wenn die warme, feuchte Zimmerluft nicht mehr an die äußeren Fenster kommt, beschlägt auch nix mehr bzw. werden die Fenster nicht mehr nass...


Da es das Thema schon einmal gibt, sind sie mal zusammengeführt.

:blumen:

naja vermieter wird da auch nix machen können... wie gesagt im sommer tritt das problme ja nicht auf, es sei denn ich trockne wäsche in dem raum (dann ist es ja auch klar, weil die feuchtigkeit dann im raum ist) ... pflanzen habe ich nur 2 stück im raum, fensterbank gibt es nicht da es "lange" fenster sind die bis zum boden gehen... habe vorhänge davor... habe überlegt einfach mal die zimmertür zum flur abends geöffnet zu lassen... diese schließe ich ja immer damit ich den lärm im hausflur (hellhöriges haus) nicht so mitbekomme... aber vllt. hilft das ja schon!?


Das ist schlicht Physik. Kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme Luft, und wenn sie sich abkühlt und der Taupunkt unterschritten wird, setzt sich die Feuchtigkeit eben als Wassertröpfchen ab. Ich für meinen Teil wische die Scheiben mit Klopapier trocken und entsorge dieses dann sofort im Klo. Hat ja keinen Sinn, wenn ich mit einem Lappen wische und dann dieser beim trocknen seine Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgibt. Danach wird bei mir kurz, aber kräftig durchgelüftet mit dem Ergebnis, dass die feuchte warme Luft durch trockene Kalte ersetzt wird. Am Morgen wird ja sowieso gelüftet, und die Feuchtigkeit kann sich nicht mehr am Fenster absetzen, weil sie vorher "vertrieben" wurde.

Hygrometer zur Kontrolle hat nur bedingt Zweck, weil die Abkühlung ja nur im unmittelbaren Fensterbereich so stark ist, im restlichen Raum aber die rel. Feuchte niedriger ist, weil dort die Temperatur höher ist. In meinem Bad habe ich in diesem Winter selbst nach dem Duschen nur eine maximale rel. Luftfeuchte von 73% gehabt, trotzdem waren die Scheiben klatschnass und ich musste abwischen. Bei etwa 25 Grad, die ich im Bad habe, wenn ich dusche, ist die maximale absolute Feuchte eben erheblich höher als bei kühlerer Luft, und der Temperaturgradient zwischen Fensterscheibe und Raumluft entsprechend hoch.

Bearbeitet von SCHNAUF am 31.01.2012 11:59:30


Mehrfach täglich stoßlüften. Die Luft in der Wohnung ist zu feucht und/oder es wird zu wenig geheizt.
Evtl. sind die Fenster auch nicht so gut isolierend. Dann muss auch mehrmals stoßgelüftet werden.

Stoßlüften heißt die Fenster voll öffnen und NICH nur schräg stellen. Die Schrägstellerei bringt überhaupt nix. Fördert sogar noch die Feuchtigkeitsprobleme und die Schimmelbildung.


Hallo and84 :blumen:

Ich bin ganz Schnauf´s Meinung:
Wenigstens 2x/Tag gegenüberliegende Fenster auf Durchzug, ca. 10 Minuten.

Außerdem wäre es besser, wenn die Vorhänge ab und zu vom Fenster weggezogen würden, die Türe zum beheizten (?) Flur aufzulassen, würde evtl. auch noch helfen. Wenn dieser nicht beheizt wird, bringt es wohl nicht viel.
In erster Linie jedoch Sache des Eigentümers, frage ihn mal und weise auf die schwarzen Stellen hin !
Andere Mieter...was sagen die denn ? Verleiht der Sache mehr Nachdruck, wenn andere sich auch beschweren würden.
Ich wünsche dir Erfolg und natürlich trockene Fenster !

Bearbeitet von horizon am 31.01.2012 13:33:07


Ich hatte das Problem auch schon in der alten Wohnung ! Besonders im Schlafzimmer ,da ich kalt schlafe lief das Wasser gerade zu die Fenster runter ab 10 Grad Minus. Lüften und alles hat nicht geholfen, die Fenster blieben trocken sobald ich die Heizung angeschaltet habe . Hier in der neuen Wohnung ist das auch aber nicht so schlimm wie in der Alten.Muss aber die Heizung zu geben. Aber das Problem besteht nur im Schlafzimmer. Die anderen Räume gehen obwohl ich nur die Stube heize.
In der alten Wohnung schrieb ich hier mal, war das so stark, das ich über Nacht zwei Badehandtücher auf das Fensterbrett gelegt habe und die früh klatschnass waren.
Die Heizung an und weg war das.


Und nochmal von vorne:

Man sollte die inneren (!) Fenster abdichten - wenn die warme, feuchte Zimmerluft nicht mehr an die äußeren Fenster kommt, beschlägt auch nix mehr bzw. werden die Fenster nicht nass und damit friert da dann auch nüscht...

Das ist ganz ernst gemeint und funktioniert auch!

:angry:

Bearbeitet von baertel am 31.01.2012 21:34:10


Ist schon besser, wenn die Fenster die kälteste Stelle im Zimmer sind.

Feuchtigkeit ist immer im Raum. Wenn sie sich an den Fenstern niederschlägt, kann man sie wenigstens abwischen.
Schlecht ist es, wenn eine Wand die kälteste Stelle im Zimmer ist. Diese läßt sich ja wohl nicht abwischen und es fängt an zu schimmeln (Kältebrücke).
Früher, als die Fenster noch nicht so dicht waren, hat es nicht so schnell geschimmelt. Mit den Abdichten und Dämmen, ziehen wir den Schimmel förmlich an.

Das erzählte meine Freundin. Sie arbeitet als Bauingenieur. Sie meint, es gibt immer mehr Schimmelbuden.


stoßlüften tu ich sowieso morgens und abends... :)

ansonsten habe ich ja kein schimmelproblem ... wände sind alle schimmelfrei trotz das ich im bad auch kein fenster hab! aber die latexfarbe verhindertn natürlich auch das ansetzen von schimmel!

aber um nochmal auf das fensterproblem zurück zu kommen... habe heute nacht einfach mal die tür zum flur etwas aufgelassen und siehe da... fenster FAST trocken... nur unten ein wenig tau auf dem fenster aber sonst trocken! sollte dann wohl doch besser nachts die tür auflassen das die luft besser zikulieren kann! da ich ja nur eine 1 zimmer wohnung habe ist das wohn/schlafzimmer ja auch der einzige raum wo ich mich am meisten aufhalre und schlafe... und wenn man dann noch die tür zu macht... vielleicht war das ja schon die lösung! heute morgen war es auf jedenfall wesentlich besser...


Das freut mich ! :daumenhoch:

Wen Du so besser klarkommst, ist es ja ok...ich selbst kann nur sehr schlecht schlafen, wenn die Tür offensteht.
Und glaube mir, Schimmel kann sich überall bilden, der findet schon einen Weg nach "draußen" - auch unter/über Latexfarben. Sei froh, daß es nicht so ist...und die Stellen, die Du vorher an den Fenstern beobachtet hast, behalte mal weiterhin im Auge. Der Vermieter hat dann schnellstmöglich für Abhilfe zu sorgen.
Dir und den anderen hier noch einen schönen Tag ! :blumen:


ja ist halt unterm fenster auf dem teppich selbst alles n bissel grau / schwarze flecken.. aber das wächst ja nicht und ist auch nicht feucht ... sollte sich das natürlich vermehren dann muss ich mal schauen was ich mache... nur die leisten sind halt schon bissel eklig weil das wasser da immer direkt reinläuft und der kleber sich auch schon ein wenig gelöst hat... ne nette pampe wenn amn die leiste mal n bissel abmacht :D aber sieht man ja gott sei dank nicht... und leisten ab ist keine option, da es von dem teppich keine reste mehr gibt und ich mir keine neuen leisten "bauen" kann ^^ aber wenn die fenster jetzt trocken bleiben, wenn ich die tür n bissel auf hab, ist es ja ok! ist ja nur im winter so...


Zitat (and84 @ 01.02.2012 08:06:14)
stoßlüften tu ich sowieso morgens und abends... :)



aber um nochmal auf das fensterproblem zurück zu kommen... habe heute nacht einfach mal die tür zum flur etwas aufgelassen und siehe da... fenster FAST trocken... nur unten ein wenig tau auf dem fenster aber sonst trocken! sollte dann wohl doch besser nachts die tür auflassen das die luft besser zikulieren kann! da ich ja nur eine 1 zimmer wohnung habe ist das wohn/schlafzimmer ja auch der einzige raum wo ich mich am meisten aufhalre und schlafe... und wenn man dann noch die tür zu macht... vielleicht war das ja schon die lösung! heute morgen war es auf jedenfall wesentlich besser...

Das werde ich auch mal probieren Danke für den Tip.

Zitat (baertel @ 31.01.2012 21:31:17)
Und nochmal von vorne:

Man sollte die inneren (!) Fenster abdichten - wenn die warme, feuchte Zimmerluft nicht mehr an die äußeren Fenster kommt, beschlägt auch nix mehr bzw. werden die Fenster nicht nass und damit friert da dann auch nüscht...

Das ist ganz ernst gemeint und funktioniert auch!

:angry:

Wie macht man das denn?

Zitat (baertel @ 31.01.2012 21:31:17)
...
Man sollte die inneren (!) Fenster abdichten - wenn die warme, feuchte Zimmerluft nicht mehr an die äußeren Fenster kommt, beschlägt auch nix mehr bzw. werden die Fenster nicht nass und damit friert da dann auch nüscht...
...

Baertel,

mag sein, dass es funktioniert, nur hat die Fred-Eröffnerin nichts von Doppelfenstern geschrieben. Da kann sie also die inneren Fenster nicht abdichten.

Mal ganz davon abgesehen, dass dann zu jedem Öffnen der Fenster die Abdichtung abgemacht werden müsste und hinterher wieder angebracht werden müsste. Halte ich für nicht so praktikabel.

Aber hier nicht möglich, da scheinbar keine Doppelfenster vorhanden.

Gruß

Highlander

Zitat (Heiabutzi @ 02.02.2012 15:12:29)
Wie macht man das denn?

Heiabutzi :blumen: Möchte ich auch mal wissen...

@ Highlander: :blumen: Was meinst Du mit "Doppelfenster" ?
2x was zum Aufmachen, also insgesamt 4 Fensterflügel - oder Doppel-Verglasung ?

Och Mösch...liebe Männer...ich hab doch schon so´n Ungenauen :wub: zuhause... :unsure:

yep, es gibt Fenster, bei denen 4 Flügel vorhanden sind. Sozusagen Doppelverglasung aber mit 2 Fenstern :P


Aber ich vermute, die sind hier nicht gemeint gewesen vom Ersteller. Meine Fenster sind - wenn es sehr kalt draußen ist - auch unten naß (nur im Schlafzimmer und im dritten Zimmer, da dort keine Heizung an ist). Einfach mit einem Küchentuch oder Klopapier wegwischen und gut ist's bei mir.


Doppelfenster sind oft noch in Altbauten zu finden.

Es ist ein Innen- und ein Außenfenster. Jedes Fenster getrennt zu bedienen. Sie sind meist einfachverglast.

Wenn also die Luft zwischen den Fenstern nicht genug zirkulieren kann, kann sich Kondenzwasser bilden und durch dieses Kondenzwasser kann sich wiederum Schimmel bilden. ;)

T. Edit findet doch immer wieder Tippfehler. *schäm*

Bearbeitet von Kati am 02.02.2012 15:47:30


Also meine Fenster 2001 sind Neu und ich habe es mit der Tür auflassen probiert das läuft wesentlich weniger an. Das Problem besteht nur wenn die Temperaturen über so 8 Grad Minus sind. Heizt man dann die Räume geht das auch wieder weg. Ich denke das liegt daran das nur 2 Scheiben sind es müssten bei den Temperaturen 3 Scheiben drinnen sein. Aber so kalt ist es selten und da nehmen Vermieter die kostengünstige Variante.
Was die Doppelfenster im Altbau betreffen die laufen nicht an weil die Luft besser zirkulieren kann.


Mir hat in solchen Fällen immer Wärmeschutzfolie geholfen, nein keine Noppenfolie, sondern eine Folie, die es immernoch beim baumarkt gibt, die eine dünne Wärmeschutzbeschichtung hat. Normalerweise wird sei mit speziellem Doppelklebeband innen an die Fenster gespannt und wenn sie richtig sitzt, mit einem normalen Haarfön auf noch mehr spannung gebracht, so dass sie klar wie Glas wird. Sie fügt der evtll vorhanden Dämmschicht eine weitere Luftschicht hinzu. bei richtiger Anwendung dämmt diese sehr gut und vermeidet ein starkes punktuielles Temperaturgefälle und damit auch Kopndenswasser.
In meiner momentanen Mietwohnung habe ich diese Folie sogar aussen im Einsat und das nun immerhin den zweiten Winter. Hier ist das Problem weniger die Scheibe, sondern viel mehr der Rahmen. Ungedämmte Alufensterrahmen aus den 70 er Jahren sind konstruktionsbedingt Kältebrücken und ein Quell ständiger Feuchtigkeit im Winter. Meinen Vermieter zu bitten, die Fenster auszutauschen ist illusorisch, er steht da mehr auf dem Standpunkt dass die Fenster noch gut sind. Die Folie ist eine recht saubere Lösung und auch nicht zu teuer.

:blumen:


kahalla, ich verstehe nur nicht, wenn die Luftfeuchtigkeit sich nicht mehr am Fensterglas niederschlagen kann, wo ist sie dann?
Sie kann sich ja nun nicht in Luft auflösen. :D
Ich denke, dass sie sich die nächste kalte Ecke sucht. So kann Schimmel entstehen.

Heute gab es bei uns Fisch. Schon während des Kochprozesses habe ich das Fenster aufgerissen.
Da konnten wir, wie im Physikunterricht sehen, wie die warme Luft nach oben richtig rausschoss und die kühle trockene Luft, beim Reinströmen im unteren Drittel des Fensters, sichtbar wurde.
Bei den Minusgraden z.Z. ein schönes Schauspiel.

Im Anschluss daran gleich mal bei Wikipedia reingeschaut. Luftfeuchtigkeit


Zitat
Heute gab es bei uns Fisch. Schon während des Kochprozesses habe ich das Fenster aufgerissen.
Da konnten wir, wie im Physikunterricht sehen, wie die warme Luft nach oben richtig rausschoss und die kühle trockene Luft, beim Reinströmen im unteren Drittel des Fensters, sichtbar wurde.
Bei den Minusgraden z.Z. ein schönes Schauspiel.

Das Lüften ist schon klar aber mir kann keiner erzählen das er Nachts den Wecker stellt und ständig Lüftet. Wenn ich schlafe ,schlafe ich und morgens ist dann die Bescherung.

Rumburak, die Feuchtigkeit kann sich sehr gut in Luft auflösen: Warme Luft kann mehr aufnehmen, und wenn die Luft im Zimmer kälter wird, also am Fenster oder an kalten Mauern, kondensiert es wieder in Tröpfchen; die Fenster beschlagen oder die Wand wird feucht. Wird es dort wärmer, löst sich die Feuchtigkeit wieder "in Luft auf".
So entstehen ja auch die Wolken: feuchtwarme Luft steigt auf, kühlt ab, die Feuchtigkeit kondensiert zu Tröpchen und wir sehen dann die Wolken.

Edit: Ich hatte jahrelang diese Folie, die kahalla beschreibt, innen an den Fenstern (Einfachverglasung) auf der Südseite und das war prima. Nie bildete sich Schimmel dazwischen - bis die Maler die Fenster von außen "in Ordnung" brachten; da war der Effekt weg.

Ich werde die Idee mit dem außen anbringen mal im Kopf behalten; allerdings gehen die Fenster des Mobilheims, bei dem die Rahmen aus Metall sind, nach außen auf. Muss ich mal überlegen.

Bearbeitet von dahlie am 11.02.2012 14:53:42


Zitat (dahlie @ 11.02.2012 14:48:22)
Rumburak, die Feuchtigkeit kann sich sehr gut in Luft auflösen: Warme Luft kann mehr aufnehmen, und wenn die Luft im Zimmer kälter wird, also am Fenster oder an kalten Mauern, kondensiert es wieder in Tröpfchen; die Fenster beschlagen oder die Wand wird feucht. Wird es dort wärmer, löst sich die Feuchtigkeit wieder "in Luft auf".
So entstehen ja auch die Wolken: feuchtwarme Luft steigt auf, kühlt ab, die Feuchtigkeit kondensiert zu Tröpchen und wir sehen dann die Wolken.

Edit: Ich hatte jahrelang diese Folie, die kahalla beschreibt, innen an den Fenstern (Einfachverglasung) auf der Südseite und das war prima. Nie bildete sich Schimmel dazwischen - bis die Maler die Fenster von außen "in Ordnung" brachten; da war der Effekt weg.

Ich werde die Idee mit dem außen anbringen mal im Kopf behalten; allerdings gehen die Fenster des Mobilheims, bei dem die Rahmen aus Metall sind, nach außen auf. Muss ich mal überlegen.

Diese Folie, wie heißt sie, denn die könnte ich auch brauchen, wenn die wirklich hilft. An meinem Küchenfenster läuft das Wasser nur so runter und ich muß das Fenster, wenn wir unter Minus 6° haben, fast jede Stunde trocken reiben.
Da wäre diese Folie hilfreich.
Wonach muß ich da, im Baumarkt fragen?

Hier ist nochmal ein Video dazu. Klick
Ich würde einfach beim Baumarkt nach Folie für Wärmedämmung am Fenster (mit Klebestreifen) fragen.


Dankeschön war sehr hilfreich und ich werde die Folie auch besorgen.


Zitat (Rumburak @ 11.02.2012 18:07:19)
Hier ist nochmal ein Video dazu. Klick
Ich würde einfach beim Baumarkt nach Folie für Wärmedämmung am Fenster (mit Klebestreifen) fragen.

Das war sehr hilfreich, und ich danke Dir. :blumen: