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Auto verkaufen: Hab das noch nie gemacht

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Hallo Muttis,

ich will demnächst unseren "Zweitwagen" gebraucht verkaufen.
Irgendwie fällt mir auf, dass ich sowas noch nie gemacht habe, bisher habe ich die Autos immer so lange gefahren, bis sie wirklich nur noch ein Fall zum Verschrotten waren (bzw. war das dann immer mit dem Kauf eines anderen Autos verbunden, so dass der

Aber der hier ist eigentlich noch ganz okay, hat problemlos nochmal zwei Jahre TÜV bekommen - wir brauchen ihn nur nicht mehr.

Wie gehe ich denn nun vor, bin echt planlos. :(

Lohnt es sich z.B., das Auto vorher mal professionell reinigen zu lassen, also so "Autokosmetik"-mäßig?
Und wie kriege ich denn raus, welchen Preis ich realistischerweise verlangen kann (als Verhandlungsbasis)?

Und dann?
Online irgendwo reinstellen,
oder Kleinanzeige in der Lokalzeitung,
oder parallel vorgehen?

Für Tipps wäre ich echt dankbar :blumen:


Bearbeitet von madreselva am 12.03.2012 10:39:11
Unser Tipp:
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Hilfreichste Antwort

Ein FAhrzeug in Kommision bei einem Händler hinzustellen, ist sicher nicht der günstigste Weg. MAn zahlt Provision, auch wenn er ihn nicht verkauft bekommt. Außerdem stehen bei größeren Händlern meistens eher hochpreisige Fahrzeuge, und welche unter Summe X werden gleich pauschal für den Export deklariert. Somit bist du sicher außer Konkurenz, wenn Du dich schon über 2 Jahre TÜV freust...

Sobald dein Fahrzeug nicht wie ein Neuwagen mehr aussieht, lohnt sich eine Aufbereitung schon. Allerdings kann man die auch meistens selbst erledigen. Gründlich waschen (mit der Hand!), eventuell ein Lackpflegeprodukt, dazu eine sehr gründliche Innenreinigung mit Polsterschaum, Kunststoffpflege bringt frischen Duft und macht einen viel besseren Eindruck ("gepflegtes Fahrzeug...") Eine Motorwäsche dagegen ist oft kontraproduktiv, da es nach Vertuschen von Undichtigkeiten aussieht und nicht selten Zündaussetzer nach sich zieht...

Habe auch schon mehrere Autos übers Netz ge- und verkauft. Bis jetzt ist immer alles gut gelaufen.
Einmal habe ich den Fehler begangen, meine Handynummer bei Autoscout reinzusetzen. Gleich nachts um 12 haben die ersten angerufen und dann ununterbrochen- für einen 13 Jahre alten Opel. Daß das nicht unbedingt seriöse Angebote waren, leuchtet vielleicht ein ;)

Auf jeden FAll viele aussagekräftige Fotos machen und auch eventuelle Mängel nicht verschweigen. Denn man haftet auch als Privatmann für verschwiegene Mängel. Die Sachmängelhaftung kann man als Privatmann ausschließen, man muß das aber AUSDRÜCKLICH dazuschreiben. Das geht übrigens NICHT, wenn das Fahrzeug als Firmenfahrzeug zugelassen ist!!! Auch wenn man es nur privat nutzt.

Und vorsicht vor halbgewerblichen Angeboten!! Es gibt leider sehr viele schwarze Schafe, die einem viel Geld versprechen. Man meldet das Auto ab und vereinbart einen Abholtermin, und dann bringen sie nur die hälfte mit- und setzen einen dann unter Druck.
Lokale Anoncen haben den Vorteil, daß der potentielle Käufer näher "greifbar" ist. DAfür ist der Kreis der Interessenten sehr begrenzt.

Auf jeden Fall durchblicken lassen, daß man das FAhrzeug ja NICHT verkaufen MUSS, sondern möchte. Und wers nicht haben will, läßt es halt da :)
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Schau dich erstmal im netz um, was andere privatanbieter für vergleichbare autos verlangen - was aber nicht heißt, dass sie den preis auch tatsächl kriegen!
Dann würde ich mal bei vertragshändlern der entspr marke fragen, ob sie gebrauchte kaufen ohne gleichzeitigen kauf e neuwagens. Viele machen das. Vorteil ist, dass sie meistens gekauft wie gesehen kaufen und du weniger stress mit gewährleistungsansprüchen zu erwarten hast.

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Du kannst bei nem Vertragshändler auch fragen, ob er auf Kommission verkauft. Also daß Dein Auto bei ihm auf dem Hof steht, und er sich ums verkaufen kümmert, und dann vom Kaufpreis nur eine Art Provision einbehält. Dann solltest aber schon nen ehrlichen Autoverkäufer finden, der nicht 10000 einstreicht, und Dir sagt, er hätte es nur für 5000 verkauft. Bzw solltest Du sozusagen einen Mindestpreis wissen.

Bearbeitet von Wyvern am 12.03.2012 11:10:28

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Ich habe bis jetzt auch nur ein Auto privat verkauft, einen
11 Jahre alten Opel Astra Kombi, den habe ich bei Mobile.de
eingesetzt mit vielen Bildern.

Vorher hatte ich ihn zum Aufbereiter gegeben, das hat zwar
ca. 150,00 Euro gekostet, aber die Investition hat sich gelohnt.
Das Auto sah wirklich wieder aus wie neu.....Innerhalb einer
Woche war er weg zu einem guten Preis...

Ich hatte mich natürlich auch vorher schlau gemacht, was
ich ca. dafür verlangen kann....

Bearbeitet von anitram.sunny am 12.03.2012 11:11:14

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@ Cambria
bei Privatverkauf gibt es keine Gewährleistung! :)

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Es gibt keine GARANTIE, die gesetzliche gewährleistung für sachmängel gibt es sehr wohl. Egal, ob es n privatkauf und gebrauchtware ist.

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Ich bin mein altes Auto innerhalb von 5 Minuten (kein Witz!) beim Autoscout losgeworden. Der Käufer hat bei der Abholung nochmal ein bisschen gefeilscht, ich bin ihm ein bisschen entgegengekommen und zack! war der Wagen weg. Und unseren "neuen" Prius haben wir auch über den Autoscout gefunden und dazu noch nette Leute kennengelernt. Ich kann's nur weiterempfehlen!

Bei so einem Privatkauf ist es wichtig, wegen der Versicherung im Kaufvertrag die Abholzeit einzutragen. Alternativ kann man das Auto auch vorher abmelden, kann es dann aber theoretisch nicht mehr auf öffentlichen Wegen herumstehen lassen. Außerdem ist das natürlich auch komplizierter für den Käufer, der muss ja schon Schilder mitbrignen.

Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen: unbedingt den Mindestpreis für das Auto herausfinden. Und meine Erfahrung mit Verkäufen und Tausch an Privatleute hat mir gezeigt, dass alles viel besser fluppt, wenn man nicht auf dem Standpunkt steht, auch noch den letzten Cent aus der Sache pressen zu wollen. Aber da muss jeder wissen, was ihm wichtiger ist.

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Unser vorletztes Fahrzeug haben wir auch bei Autoscout zu einem sehr guten Preis verkauft. Eine professionelle Aufbereitung haben wir dem Fahrzeug nicht angedeihen lassen, da es von Haus aus sehr gut gepflegt und in Schuß gehalten wurde. So eine Aufbereitung kommt halt immer auf das Fahrzeug an und ist natürlich keinesfalls grundsätzlich abzulehnen! Nachdem sich ein ernsthafter Interessent gemeldet hat und den Wagen nach der Besichtigung kaufen wollte, haben wir das Auto abgemeldet und ein sogenanntes Überführungskennzeichen (Kosten hierfür 8,-- €), bei der Kfz-Meldestelle beantragt. Dieses ist für fünf Tage gültig und verfällt dann automatisch. Das heißt, der Käufer muß innerhalb dieser Frist den Wagen auf sich anmelden. Die (Versicherungs)-Kosten für dieses Überführungskennzeichen betrugen entsprechend dem Fahrzeug 85,-- € und dieser Betrag wurde uns von unserer Kfz-Versicherung belastet. Diesen Versicherungsbetrag (kann man vorab schon bei seiner Versicherung tel. abfragen), haben wir bei der Festsetzung des Verkaufspreises schon eingerechnet.

Wir sind mit Autoscout sehr gut zurechtgekommen und würden jederzeit wieder ein Fahrzeug dort anbieten.

Murmeltier

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Ein FAhrzeug in Kommision bei einem Händler hinzustellen, ist sicher nicht der günstigste Weg. MAn zahlt Provision, auch wenn er ihn nicht verkauft bekommt. Außerdem stehen bei größeren Händlern meistens eher hochpreisige Fahrzeuge, und welche unter Summe X werden gleich pauschal für den Export deklariert. Somit bist du sicher außer Konkurenz, wenn Du dich schon über 2 Jahre TÜV freust...

Sobald dein Fahrzeug nicht wie ein Neuwagen mehr aussieht, lohnt sich eine Aufbereitung schon. Allerdings kann man die auch meistens selbst erledigen. Gründlich waschen (mit der Hand!), eventuell ein Lackpflegeprodukt, dazu eine sehr gründliche Innenreinigung mit Polsterschaum, Kunststoffpflege bringt frischen Duft und macht einen viel besseren Eindruck ("gepflegtes Fahrzeug...") Eine Motorwäsche dagegen ist oft kontraproduktiv, da es nach Vertuschen von Undichtigkeiten aussieht und nicht selten Zündaussetzer nach sich zieht...

Habe auch schon mehrere Autos übers Netz ge- und verkauft. Bis jetzt ist immer alles gut gelaufen.
Einmal habe ich den Fehler begangen, meine Handynummer bei Autoscout reinzusetzen. Gleich nachts um 12 haben die ersten angerufen und dann ununterbrochen- für einen 13 Jahre alten Opel. Daß das nicht unbedingt seriöse Angebote waren, leuchtet vielleicht ein ;)

Auf jeden FAll viele aussagekräftige Fotos machen und auch eventuelle Mängel nicht verschweigen. Denn man haftet auch als Privatmann für verschwiegene Mängel. Die Sachmängelhaftung kann man als Privatmann ausschließen, man muß das aber AUSDRÜCKLICH dazuschreiben. Das geht übrigens NICHT, wenn das Fahrzeug als Firmenfahrzeug zugelassen ist!!! Auch wenn man es nur privat nutzt.

Und vorsicht vor halbgewerblichen Angeboten!! Es gibt leider sehr viele schwarze Schafe, die einem viel Geld versprechen. Man meldet das Auto ab und vereinbart einen Abholtermin, und dann bringen sie nur die hälfte mit- und setzen einen dann unter Druck.
Lokale Anoncen haben den Vorteil, daß der potentielle Käufer näher "greifbar" ist. DAfür ist der Kreis der Interessenten sehr begrenzt.

Auf jeden Fall durchblicken lassen, daß man das FAhrzeug ja NICHT verkaufen MUSS, sondern möchte. Und wers nicht haben will, läßt es halt da :)

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Beim ADAC gibts für Mitglieder online übrigens kostenlose Vertragsmuster.

Ich hab bei meinem alten auch nochmal Tacho und Servicehefteinträge fotografiert, ebenso wie alle Macken. Nur falls da jemand auf doofe Ideen gekommen wäre.

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Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich seh schon, ich muss wohl erst mal ein bisschen Hausaufgaben machen (v.a. mich über realistische Preise informieren).

Ich habe ja auch schon dran gedacht, das Auto zum Vertragshändler zu bringen (bei dem ich das Auto ursprünglich auch gekauft hatte) und zu fragen, ob er mir das nicht abkauft. Problem ist nur, dass ich die letzten paar Wartungen und den TÜV nicht beim Vertragshändler habe machen lassen, sondern hier im Ort (hier gibt es eine freie Autowerkstatt, und der KfZ-Meister dort ist nett, kompetent, sehr viel billiger als der Vertragshändler, UND es ist hier gleich um die Ecke...) Ich denke einfach, der Vertragshändler wird dann gleich mal angesäuert sein bzw. den Preis zu drücken versuchen (von wegen, Jaaaaaaa, da Sie die Wartungen ja nicht hier bei uns in der Vertragswerkstatt haben machen lassen, ist jetzt die Mobilitätsgarantie futsch und dergleichen... naja, ist ja auch sein gutes Recht. Er muss ja auch sehen, wo er selbst bleibt und wovon er seine Angestellten bezahlt).

Aber wie ich das so schreibe, vielleicht könnte ich ja den Kfz-Meister in der Werkstatt hier vor Ort fragen, was ich für den Wagen denn realistischerweise noch verlangen kann. :)

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Aus meiner Erfahrung: beim Vertragshändler ist nicht viel drin...

Das Auto wird penibel durchgecheckt und alles, was irgendwie reparaturbedürftig ist, vom Verkaufspreis abgezogen, wobei der Händler verrechnet, was er einem Kunden bei Reparatur (ohne Verkaufsabsicht) berechnen würde. Davon werden nochmal ein paar Prozente (in Ö 15) abgezogen.

In Zahlen: der Vertragshändler hätte mir für meinen Opel Astra 500 € gegeben, auf autoscout bekam ich 1500 (war vor ca. 2 Wochen).

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Zitat (Apsyrtides @ 12.03.2012 22:42:55)

In Zahlen: der Vertragshändler hätte mir für meinen Opel Astra 500 € gegeben, auf autoscout bekam ich 1500 (war vor ca. 2 Wochen).

:unsure: Oh...

Ich glaube, ich frag tatsächlich mal den Typ in der Kfz-Werkstatt hier vor Ort, was denn preislich noch drin ist / drin sein könnte.

Damit ich so eine Vorstellung kriege.

Ich glaube, ich brauche so ein Mittelding zwischen "noch einen guten Preis für das Auto erzielen" und "möglichst wenig Arbeit und Stress damit haben" (das heißt, ich würde ggf., falls sich das finanziell lohnt, eher 150 Euro für eine professionelle Aufbereitung investieren anstatt da stundenlang selbst ranzugehen. Ich habe zwei Kleinkinder, bin berufstätig und leide echt unter chronischem Zeitmangel :( - Eigentlich stand der Autoverkauf bereits seit Ende Januar auf der Agenda. Und ich komme jetzt erst dazu mich - gedanklich - damit zu befassen).
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Zitat (madreselva @ 12.03.2012 22:35:53)

vielleicht könnte ich ja den Kfz-Meister in der Werkstatt hier vor Ort fragen, was ich für den Wagen denn realistischerweise noch verlangen kann. :)

Guck trotzdem mal in einschlägigen Foren nach, da kannst Du dir ein umfassendes Bild machen, was sowas von Privat zu Privat gehandelt wird. Da sind riesige Unterschiede, was den Händlereinkaufspreis und den Privat-Verkaufspreis betrifft...

Und leider ist es heute wirklich so, daß ein Händler aufgrund der geänderten Gewährleistungsbedingungen Autos für unter 5000,- Euro meistens nur noch an Widerverkäufer verhökert, und sie deshalb für ihn eher Ballast sind :ph34r:
Bei uns werden die nur im 10erPAck für den Export angeboten, Privatkauf ausgeschlossen.
Und leider leider ist es denn auch so, daß man im Bereich von unter 6oder7000,- bei seriösen Händlern keine Autos mehr findet... :(
Habe mal für Bekannte ein Auto gesucht und bin zu solchen "Autoverkaufsplätzen mit fremdklingenden NAmen, die mit Export werben" gefahren. Ich bekam jedesmal die Antwort, an Deutsche verkaufen wir nicht... Andererseits hat man aber auch jeden 2.Tag ein mehr oder weniger unseriöses Angebot am Fahrzeug in Form einer mehr schlecht als Recht gedruckten Visitenkarte "Wollen Sie Ihr Auto verkaufen?"

Wollte damit nicht über ausländische Händler lästern, das darf man nicht falsch verstehen. Wollte damit sagen, daß das Angebot im Netz sehr vielfältiger und objektiver ist.

Bearbeitet von Gerrit am 12.03.2012 23:09:38
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Zitat (Gerrit @ 12.03.2012 23:06:54)
Andererseits hat man aber auch jeden 2.Tag ein mehr oder weniger unseriöses Angebot am Fahrzeug in Form einer mehr schlecht als Recht gedruckten Visitenkarte "Wollen Sie Ihr Auto verkaufen?"

Und lohnt es sich denn, bei so einem mal anzurufen?
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Nein, die wollen einen zu 95% übers Ohr hauen.
Die restlichen 5% wollen das Auto eh geschenkt oder haben andere Interessen...

Edit: Haben aus Spaß mal so eine Nummer angerufen und uns nach dem Interesse am Auto erkundigt. Die haben doch prompt gefragt, um was für ein Auto es sich handele, sie wüßten nichts von einem Auto. Es war ein halbseidener Kreditanbieter, der an billig-aussehende Autos seine Karten pinnen läßt, in der Hoffnung es würde sich mal ein bedürftiger melden.

Bearbeitet von Gerrit am 12.03.2012 23:13:23

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Zitat (Gerrit @ 12.03.2012 23:10:41)
Haben aus Spaß mal so eine Nummer angerufen und uns nach dem Interesse am Auto erkundigt. Die haben doch prompt gefragt, um was für ein Auto es sich handele, sie wüßten nichts von einem Auto. Es war ein halbseidener Kreditanbieter, der an billig-aussehende Autos seine Karten pinnen läßt, in der Hoffnung es würde sich mal ein bedürftiger melden.

Krass, oder?

Aber auf diese Weise bekommt man doch auch keinen Kredit vermittelt ;)
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Die Masche vieler dieser Aufkäufer ist einfach:
Sie suchen sich Leute aus, die darauf angewiesen sind, ihr Auto schnell loszuwerden, weil sie das Geld benötigen (z.B. weil sie schon ein Neues gekauft haben)
Sie versprechen einem verlockende Summen, verabreden einen Geldübergabetermin und man vereinbart, daß man einen Tag vorher das Auto abmeldet. Dann kommt er, bringt viel weniger Geld mit und behauptet, von mehr wäre ja nie die Rede gewesen und man wolle ihn betrügen.
Da viele eingeschüchtert sind und in heutigen Innenstädten abgemeldete Autos nur eine Überlebensdauer in heilem Zustand von wenigen TAgen haben, haben viele Angst und geben das Auto dann für viel weniger her. Und Zack- ist man das Auto los und hat nur die Hälfte bekommen.

Und so blöde wie sich das anhört- das funktioniert immer wieder.

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Zitat (madreselva @ 12.03.2012 23:17:45)
Krass, oder?

Aber auf diese Weise bekommt man doch auch keinen Kredit vermittelt ;)

Das vielleicht nicht, aber die haben die Telefonnummer und eventuell noch mehr Daten von potentiellen "Kunden". Und diese Daten können die dann noch weiterveräußern.
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OK, dann kann ich mir so einen Anruf wohl sparen.

Wobei wir nicht in der Innenstadt wohnen, sondern aufm Land. Und der Wagen steht in einer Garage.
Also wenn ich ihn nicht verkauft kriege, dann mache ich einfach wieder das Garagentor zu, ohne Angst haben zu müssen, dass mir jemand das Auto verkratzt, verdreckt, ein Vogel es als Toilette benutzt oder ein Marder sich dran vergreift B)

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Madre,

da fällt mir noch ein:

So ein dörflicher Autoschmied hat u.U. Kontakte zu Leuten, die (seriös!) Dein Auto kaufen wollen.
Z.B. Motorradfahrer, die ein preiswertes Winterfahtzeug suchen. OK, jetzt steht gerade der Frühling vor der Tür, aber fragen würde ich ihn durchaus.
Mein Dorfschmied hier hat solche Kontakte, auch zu Exporteuren. Die wollen natürlich wenig geben.
Aber eben auch zu Privatleuten.


Gruß

Highlander

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Autoscout wäre auch mein erster Anlaufpunkt.
Ebenso unter Lokal-Anzeigen, "von Privat zu verkaufen"... Wenn der Zulauf auch geringer ist, rein gefühlsmäßig ist es für den potentiellen Käufer - da meist aus dem näheren Umland - vertrauenswürdiger.
Viel Glück !

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Bei Autoscout und ich denke auch, bei den anderen seriösen Kfz-Portalen im Netz, kann man sich kostenlos ein Kaufvertragsformular ausdrucken, mit dem man beim Verkauf des Fahrzeuges rechtlich auf der sicheren Seite ist. Ein Formular ist für den Verkäufer auszufüllen, eines für den Käufer. So hat jeder seine ordnungsgemäßen Unterlagen und ist somit in jedem Fall ordentlich abgesichert.

Murmeltier

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So, jetzt habe ich es mal geschafft, bei mo*ile.de nach vergleichbaren Fahrzeugen zu gucken (also gleiche Erstzulassung, ähnlicher Kilometerstand) - ja, über eine Woche später oder so... ich hab grad echt chronischen Zeitmangel.

Also die Preise, die die verlangen, sind gar nicht so schlecht, wenn ich den Wagen zu einem ähnlichen Preis loswerden könnte, würde ich jubeln; ich hätte jetzt mit viel weniger gerechnet. Aber vorstellen kann ich mir das eigentlich nicht. Ich hab den Wagen vor gut 4 Jahren gebraucht zu einem ähnlichen Preis gekauft, wie vergleichbare Fahrzeuge dieses Modelles jetzt im www angeboten werden. Da würde ich ja dann fast gar keinen Verlust machen.
Hab ich damals zu viel bezahlt, oder werden da erst mal 500-1000 Euro mehr drauf geschlagen, damit man beim Verhandeln dann noch runter gehen kann?

Jetzt habe ich noch mal eine Frage zu der Garantie/Gewährleistung als Privatverkäufer.


Wenn ich das Auto "wie gesehen" verkaufe, wofür bin ich denn dann noch haftbar?

Bearbeitet von madreselva am 21.03.2012 15:57:22

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Die Klausel "wie gesehen" gibt es nicht mehr bzw. sie ist vertraglich irrelevant.
Als Privatverkäufer muß man ausdrücklich in den Vertrag aufnehmen, daß es sich um einen Privatverkauf handelt und man sämtliche Gewährleistungsansprüche ausschließt.

Dabei ist man verpflichtet, bekannte Mängel anzugeben. Wenn das Fahrzeug z.B. starken Ölverlust aufweist, kann man keine Motorwäsche machen und eine Woche später behaupten, man hätte das nicht gewußt. Das ist arglistige Täuschung, und man ist weiterhin haftbar.

Allerdings mutet man einem Laien recht wenig zu, was er denn als Mangel kennen müßte. Macht der Motor abnormale Geräusche, und sind diese nicht unbedingt so laut, daß eine Oma ohne Hörgerät sie wahrnimmt, so geht man in der Regel davon aus, daß der Laie das nicht hätte wissen müssen.

Aber man möchte ja fair sein und fair behandelt werden ;) Also verschweigt man lieber nichts. Auf kleine Kratzer im Innenraum muß man ja nicht unbedingt noch hinweisen, Unfallschäden hingegen muß man angeben.

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Unfallschaden hat er nicht, mein Gewissen ist rein.

Ich hab den Wagen ja für den TÜV im Dezember nochmal durchchecken lassen, und seither wurde er eigentlich nicht mehr gefahren, sondern stand nur noch in der Garage rum.

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Zitat (madreselva @ 21.03.2012 15:54:43)
Hab ich damals zu viel bezahlt, oder werden da erst mal 500-1000 Euro mehr drauf geschlagen, damit man beim Verhandeln dann noch runter gehen kann?


Etwas Verhandlungsspielraum nach unten würde ich bei der Preisangabe auf alle Fälle einkalkulieren.

Wir haben immer weniger bezahlt als ursprünglich angegeben. Es waren aber mest auch Leute die schon länger versuchten das Auto zu verkaufen.

Zu den netten Kärtchen am Auto: dort kann man anrufen wenn man ein wirklich schrottreifes Auto hat. Für mein altes mit abgelaufenem TÜV habe ich immerhin noch 500 Euro bekommen. ;)
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ich habe mein Cabrio Mitten im Dezember (!) bei mobile.de verkauft. Vorher habe ich im Net verglichen was andere so anbieten. Dann schnell in die Waschanlage, innen auch penibel gereinigt, neue Batterie rein und was gaaanz wichtig ist: ein wirklich gutes Foto einstellen! Mir stehen die Haare zu Berge wenn ich so manche Fotos sehe :o
Kaari

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So, bitte Daumen drücken.

Ich hab den Wagen zgestern u unserem "Dorfschmied" (Zitat Highlander... der Ausdruck gefällt mir) gebracht, damit er ihn noch mal durchcheckt ob wirklich alles okay ist, und ihn gebeten, ob er mir wohl im gleichen Zuge sagen kann, wieviel das Auto noch wert ist.

War gestern nach der Arbeit nochmal kurz dort, und mit etwas Glück hat er sogar einen Käufer... obwohl er eigentlich gar nicht mit Autos handelt.

Das würde mir natürlich reinlaufen, dann hätte ich das Auto los ohne viel Arbeit mit dem Verkauf zu haben. :)

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@ madreselva: Hast du für den Check was zahlen müssen? Und irgendwas Schriftliches bekommen? Oder war das nur so ganz lax und nachbarschaftlich?
Ich drück die Daumen für Dich und den Verkauf!

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Ich drück dann mal die Daumen für einen schnellen und problemlosen Verkauf des Autos. :)

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Hab's heute verkauft. :D :D :D

Meinem "Dorfschmied" sei's gedankt (

@moirita:
Nein, ich musste für den Check gar nichts zahlen und bekam was Schriftliches (der "Dorfschmied" hat einen Bekannten, der bei der Dekra arbeitet, und den hat er den Wert ermitteln lassen... das war dann auch derjenige, der den Wagen heute gekauft hat).

Puh, was bin ich froh.
Ohne Stress, ohne Gerenne, ohne großen Aufwand :D

Nur: Jetzt weiß ich für die Zukunft wieder nicht, wie "Auto verkaufen" eigentlich geht B) B) :P

Und was sehr traurig ist:
Habe heute erfahren, dass der "Dorfschmied" im Sommer den Laden dicht macht :(

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Glückwunsch, madreselva! :daumenhoch:

Nur schade zu hören, daß Dein Dorfschmied den Laden schliesst. :(

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Madre,

lass ihn aber büdde niemals den Begriff "Dorfschmied" hören.

Aber im Prinzip funktioniert das mit dem "Autoverkaufen" immer auf die selbe Art und Weise:

Du bereitest das Auto vor (Waschen, kämmen, rasieren).

Dann bietest Du es in einem geeigneten Medium an (Autoscout, örtliche Tankstelle, Schwarzes Brett im Supermarkt,...) und hoffst auf einen Käufer.

Dann wird über den Preis gesprochen und wenn Du Glück hast, fliesst Geld.

-> NIEMALS vergessen, einen schriftlichen Vertrag zu machen und wenn möglich, immer Ehemann, Nachbar oder Milchmann als Zeugen dabei haben.

So, wie Du es gemacht hast, ist es am Besten. So eine örtliche Werkstatt hat oftmals auch gute Kontakte zu Exporteuren. Die allerdings wollen meist so wenig wie möglich zahlen. Dafür aber interessiert es denen kaum, ob das Auto TÜV hat, Unfallschäden oder gar einen Motorschaden.

Gruß

Highlander

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prinzipiell: das Auge kauft immer!
wenn du das Auto dann anbietest, hast Du div. Möglichkeiten: inserieren (mobile.de, auto-scout.de, usw.) oder zum Händler, wobei Du beim Händler den einfachsten und Problemlosesten Verkauf hast.
Da solltest Du aber mehrere Angebote einholen, ist heute auch übers netz easy, ich hatte sehr gute Erfahrungen mit **unerwünschte Werbung entfernt** das funzt wie ein Art Ausschreibung.

Bearbeitet von Jeanette am 12.12.2012 12:23:30

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