Die erste eigene Wohnung: An welche Kosten habe ich nicht gedacht?

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Achja, was ich völlig vergessen habe ... evtl. kennt sich da auch jemand mit aus ...

Die letzte Wohnung die über eine Wohnungsbaugesellschaft vermietet wurde, hat selbstständig eine Bonitätsauskunft über mich eingeholt. War alles okay, keine Probleme oder dergleichen.

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ein privater Vermieter nach der Bonität fragt? kann ich da irgendwo ne Art Bonitätsauskunft selber beantragen oder was in der Art? Viele wollen ja letztendlich nur einen
Lohnstreifen sehen, aber genau da fängt mein Problem an.
Kurz zum Sachverhalt ...

Ich bin gelernter Tischler und war etwa 3 Jahre nach der Ausbildung auch als Geselle tätig.
2 Bandscheibenvorfälle später folgte eine 2 jährige Umschulung im kaufm. Bereich. Diese ist seit kurzem abgeschlossen und seit dem 01.03 bin ich wieder fest eingestellt in einem anderen Betrieb.

Die Stelle dort ist wirklich super und wenn ich nicht grad anfange irgendwelchen Mist zu verzapfen, ist das auch eine sichere Stelle.

Nur wie mache ich soetwas dem Mieter klar, denn letztendlich kann ich erst einen Lohnstreifen am
01.04 nachweisen. Das führt doch sicher zu Schwierigkeiten, oder?




Bzw danke Highlander.
Nur wäre die neue Wohnung ab sofort verfügbar, also wenig Chancen den alten Mieter zu fragen.
Die Vermieterin kann natürlich das blaue vom Himmel erzählen um die Wohnung schnell zu vermieten,
auch wenn sie wirklich sehr freundlich am Telefon klang ;D

Zitat
Viele wollen ja letztendlich nur einen
Lohnstreifen sehen, aber genau da fängt mein Problem an.
Kurz zum Sachverhalt ...

Ich bin gelernter Tischler und war etwa 3 Jahre nach der Ausbildung auch als Geselle tätig.
2 Bandscheibenvorfälle später folgte eine 2 jährige Umschulung im kaufm. Bereich. Diese ist seit kurzem abgeschlossen und seit dem 01.03 bin ich wieder fest eingestellt in einem anderen Betrieb.

Die Stelle dort ist wirklich super und wenn ich nicht grad anfange irgendwelchen Mist zu verzapfen, ist das auch eine sichere Stelle.


Ich würde sagen das du genau diese Situation erzählst, ehrlich wärt am längsten.
Ich weiß nicht wie das Verhältnis zu deinen Eltern ist, evtl. könnten die eine Art Bürgschaft übernehmen.
Der Vermieter möchte eben sicher gehen, das du die Miete auch zahlen kannst.

Nyke,

gewisse Chancen hast Du auch ohne alten Mieter herauszufinden, wie gut die Wohnung isoliert ist.
Der Vermieter wird das Baujahr wissen.

Und wenn Thermopane-Fenster eingebaut sind, schaust Du mal auf den silbernen Streifen zwischen den beiden Scheiben. Oftmals steht dort das Datum, an dem die Fenster produziert worden sind.
Je später, desto besser, und je größer die Differenz zwischen Produktionsdatum und Baujahr des Hauses desto besser. Je älter das Fenster, desto größer ist die Chance, dass es noch die ersten Fenster sind.

Und überhaupt, warum ist der alte Mieter weg bevor ein neuer Mieter da ist?
Meist hast Du 3 Monate Kündigungsfrist und wenn es eine schöne Wohnung in guter Lage ist, sollte das ausreichen, einen neuen Mieter zu finden.

Wenn möglich, nimm jemand mit zur Besichtigung. Vier Augen sehen mehr und zwei Gehirne denken besser.

Gruß

Highlander


Zitat
Und überhaupt, warum ist der alte Mieter weg bevor ein neuer Mieter da ist?


Ja, das frage ich mich alerdings auch.
Aber wenn ich schnell ausziehen würde und mein Vater dann direkt zu seiner Freundin zieht, würde unsere jetzige Wohnung auch leer stehen. Nur als Beispiel. Aber der Einwand ist schon berechtigt ^^

Zitat
Der Vermieter möchte eben sicher gehen, das du die Miete auch zahlen kannst.


Das klingt natürlich logisch. Ich meine wenns hart auf hart kommt kann ich vom meinem ersparten die Wohnung nen jahr im vorraus finanzieren, aber darum gehts ja nicht.
Das mit der Bürgschaft ist natürlich eine Idee, da sollte ich mit meinen Eltern mal drüber sprechen.

Ich denk einfach das dieser Punkt bzw dmeine momentane berufliche Situation überhaupt das größte Problem darstellt, überhaupt eine Wohnungzu finden :heul:

Nyke,

nicht so negativ sehen.
Schliesslich finden ja auch Studenten eine Wohnung bzw. Zimmer und die sind nicht immer von Beruf Sohn oder Tochter.
Wichtig ist Dein allgemeines Auftreten während des Termins.

Vielleicht solltest Du den Vertrag mitnehmen, um den im Falle des Falles vorzeigen zu können. Damit kannst Du wenigstens beweisen, dass Du eine Stelle hast und mit etwas Glück ist diese Firma ja als "anständig" in der Gegend angesehen.

Gruß

Highlander


Zitat
...mit etwas Glück ist diese Firma ja als "anständig" in der Gegend angesehen.


Das auf jeden Fall ;)

Zitat
Schliesslich finden ja auch Studenten eine Wohnung bzw. Zimmer...


Das stimmt natürlich. Aber Studentenzimmer in Wohnheimen zb. sind schon etwas anderes ^^

Zitat
nicht so negativ sehen.


Das wird mir immer wieder gesagt ;D Bin halt nur gern gut vorbereitet ^^

Zitat (Nyke, 13.03.2012)
... die Wohnung einer Wohnungsbaugesellschaft an, die in der Gegend einen recht guten Ruf geniesst. Man hört häufig, das Wohnungen einer solchen gesellschaft in aller Regel etwas "liebevoller" gehandhabt werden ... aber auch hier mag ich mich täuschen^^

ich habe einmal für fünf Jahre in einer Baugenossenschaftswohnung gewohnt.

Es ist meist so, dass die Genossenschaften Jung und Alt zusammen lassen. Das ist, wenn nix gegen die Ältere Generation hat, ne feine Sache.

Bei uns war es so, dass wir ein älteres Ehepaar eine eine ältere Dame im Haus hatten.
für die ältere Dame habe ich die Putzwoche mit übernommen, weil ich die alte Dame ungern habe putzen lassen. Sie machte das zwar, aber mir tat es leid, das eine alte Dame Treppe und Keller putzen musste.
ich war jung und habe es gerne für sie übernommen.
Auch wenn mal was war, dass ich dringend wegmusste, so haben die älteren Herrschaften mal gerne die Betreuung von meinem Großen übernommen.
Einer für alle, alle für einen.

Klar waren auch viele Kinder auf der Straße, aber die hat man wirklich nur ab drei Uhr Nachmittags bis Abends um sieben gehört.
Klar, am Wochenende den ganzen Tag. Das hört man irgendwann gar nicht mehr.
Außerdem geht man ja noch arbeiten. So ist der Zeitrahmen von Kinderlärm nicht ganz sooo schlimm.

Im Übrigen habe ich mit der Baugenossenschaft die beste Vermietererfahrung gemacht.
Wenn mal was an der Bude war, die haben sofort vernünftige Handwerker geschickt und die Sache wurde noch am gleichen Tag erledigt. Auch Abends, wenn es sein musste.

Mein erster Privatvermieter war nie telefonisch zu erreichen. Seine Frau sagte immer: "Oh, tut mir leid, der ist in Neuss". Dann kam der Vermieter erst nach mehrmaligen Anrufen und frickelte den Schaden selbst, und meist noch Schadhafter.
Mein jetziger Vermieter hört man und sieht man nicht. Der kassiert nur Miete.

Mit ner Wohnungsbaugenossenschaft bist du allerbestens versorgt. Die Mieten sind auch um vieles günstiger.

So, komme gerade von der Wohnungsbesichtigung und wollte nur mal kurz schildern ...

Der Vermieter war super freundlich und der Vertreter der Wohnungsbaufirma machte auch einen netten und kompetenten Eindruck. Jung und Alt wohnen dort auch zusammen, hab ein paar Mieter bereits kennengelernt. Ebenso werden die Mieter auch nach Kriterien, die das "Zusammenleben" fördern, ausgesucht. Auch bestätigt mir das Gespräch mit dem Vertreter der WBG, das diese bei Schäden oder Problemen jederzeit zur Verfügung stehen. Soweit ganz positiv also ...

Leider konnte der Vermieter mir keine Angaben über Kosten von Heizung und Strom machen, da diese immer der Mieter trug und auch selbst die Verträge dafür abgeschlossen hat.

Letztendlich könnte ich die Wohnung direkt beziehen, aber ich werde wohl morgen absagen, da mir die Wohnung einfach zu alt erscheint und die Raumaufteilung wirklich sehr unvorteilhaft ist.

Was die Bonität angeht ... keine Frage diesbezüglich. Wir haben kurz über meinen Job gesprochen, aber das wars auch. mag evtl daran liegen das die WBG im Vorfeld selbstständig einen Bonitätsnachweis eingeholt hat (wie auch immer man das anstellt). Bei privaten vermietern wirds da sicher nicht so leicht werden ...

Nach etwas Smalltalk mit dem Vermieter hab ich aber noch ne ganz andere Frage ...

Er erzählte mir, er habe zuvor die Wohnung in der Zeitung inseriert und ca. 70-80 Anrufe erhalten.
Wahnsinn, aber da frag ich mich wie gering doch die Chance ist, eine Wohnung auch zu bekommen wenn sie einem gefällt. Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?


Also, meine Schwägerin hatte letztes Jahr - allerdings als Vermieterin - eine Vermietungsanzeige bei eBay-Kleinanzeigen aufgegeben. Die Aktion war sehr erfolgreich, es hatten sich auch ca. 30 Interessenten gemeldet. Natürlich waren nicht alle geeignet, aber letztendlich hat sie die Wohnung an einen sehr netten und auch mietzahlungswilligen Interessenten vergeben. Vielleicht gibst Du ja mal als Wohnungssuchende in dem Portal eine Anzeige auf!? Dort ist das Inserieren kostenlos und Du kannst im Anzeigentext alle Deine Wünsche und Vorstellungen bekanntgeben, egal ob es die qm, die Miethöhe, die Lage oder der ungefähre wünschenwerte Wohnort ist. Möglicherweise wird Dich der eine oder andere Privatvermieter oder auch ein Mieter, welcher einen Nachmieter sucht, kontaktieren. Einen Versuch ist es sicher allemale wert.

Murmeltier


Hallo,

ich hatte bislang immer Glück gehabt, weil ich zur rechten Zeit an der rechten Stelle war. Da war ich dann einer von eins Suchenden und habe alles, was ich wollte auch sofort bekommen.
Waren immer neue bzw. sanierte bzw. fast neue Wohnungen. Damit gab es keine Probleme bzgl. Heizung.
Und dass Du die Verträge selber machen sollst ist eine gute Sache. Für den Vermieter: der hat keinen Ärger, wenn Der Mieter mal nicht zahlen sollte.
Für Dich: Du zahlst nur das, was Du tatsächlich verbrauchst.

Und Du siehst, in bestimmten Preissegmenten ist es schwer, was gutes zu bekommen.
Ich würde Dir raten, wenn der Preis stimmt und Du die Wohnung bekommen kannst, nimm sie. Wer weiss, ob Du die andere Wohnung auch bekommst. Und sollte die Wohnung Dir doch nicht zusagen, kannst Du ja immer noch wieder ausziehen. Ausserdem bist Du dann "vor Ort" und hast irgendwann Kontakte, die Dir zu was neuem verhelfen können.

Wenn Dir die Gegend zusagt, sage auch zu!
Sonst hast Du am Ende nichts.

Gruß

Highlander


Zitat
Vielleicht gibst Du ja mal als Wohnungssuchende in dem Portal eine Anzeige auf!?


Hab ich bereits versucht, auf Ebay Kleinanzeigen, leider ohne Erfolg.
Vielleicht gibt es noch ähnliche, mir unbekannte Portale, ähnlich wie Ebay Kleinanzeigen?

Zitat
Wenn Dir die Gegend zusagt, sage auch zu!
Sonst hast Du am Ende nichts.


Das stimmt.
Wobei die wohnung die ich besichtigt habe ca 22 Km von der Arbeitsstelle entfernt liegt.
Würde schon gerne warten, ob die Anzeige die ich in der Wochenpost veröffentlicht habe, etwas bringt, zumindest wäre das wesentlich näher an meiner Arbeitsstelle.

Die Sprit Preise fressen einen ja wirklich auf derzeit :labern:

Das ist schade, daß Du dort keinen Erfolg hattest. Aber mir kommt da gerade die Idee, daß Du vielleicht mal in der Gegend, wo Dein Arbeitsplatz liegt, die Pinnwände in den Supermärkten durchforsten könntest. Auch dort werden oft Wohnungen zur Miete angeboten oder Nachmieter gesucht. Heute morgen noch war ich hier in unserer Stadt und dort in einem Supermarkt an der Kundenpinnwand suchten 3 Mieter einen Nachmieter und ein privater Vermieter suchte ebenfalls einen neuen Mieter.
Ansonsten hast Du ja noch die aufgegebene Anzeige. Eine weitere, allerdings kostenpflichtige Möglichkeit wäre noch, wenn Du Dich an einen Makler vor Ort wenden würdest. Der kassiert dann allerdings bei Erfolg eine Provision von Dir.

Ich hoffe, Du wirst bald die richtige Bleibe finden. Viel Glück dafür :daumenhoch:

Murmeltier


Du könntest noch ein Gesuch bei wg-gesucht.de eingeben. Dort kann man nicht nur nach WG-Zimmern, sondern auch nach Wohnungen und Häusern zur Miete suchen.
Die Seite ist denke ich recht ordentlich frequentiert, gerade wenn vielleicht eher nach jungen Leuten gesucht wird.


Zitat (Nyke, 14.03.2012)

Er erzählte mir, er habe zuvor die Wohnung in der Zeitung inseriert und ca. 70-80 Anrufe erhalten.
Wahnsinn, aber da frag ich mich wie gering doch die Chance ist, eine Wohnung auch zu bekommen wenn sie einem gefällt. Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?

Ich kann dir nur aus unserem Kleinstadtbereich erzählen, wie das hier ist.

Als allererstes muss die Chemie zwischen Mieter und Vermieter stimmen. Das kommt immer gut.
Gut ist auch, ein WBS zu haben.
Liegt beides nicht vor, dann hat man schnell verloren. Bei 80 Anwärter sollte man schon so positiv wie möglich rüberkommen.

Dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich eine Wohnung ziemlich schnell bekam, weil ich mich mit dem Herrn vom Amt ganz schnell und gut verstanden habe. Das war die Wohnung der Genossenschaft.

Gut ist auch, wenn man sich als Nachmieter bei einem Vermieter vorstellt. Also höre dich auch im privaten Bereich um. Wenn ein Kollege sagt, ich ziehe aus und suche einen Nachmieter, werde nicht müde, dir die Hütte schon mal vorab anzugucken. Besser du sagst nem Kollegen, dass isses, bringe mich mal nett ins Gespräch und erzähle positiv von mir, oder du sagst, neee Kollege, das ist mir zu groß, zu klein, zu teuer. Und du bist raus aus der Nummer.
Ist bei uns Gang und Gäbe und hat schon oft auf kurzem Weg für ne Traumwohnung gesorgt.
Vermieter nehmen gerne Bekannte vom bisherigen Mieter, da sie sich die Mühen und Kosten per Kleinanzeige sparen können. So hat der Vermieter meist einen nahtlosen Übergang.

Wir haben einmal eine Wohnung nicht bekommen, weil wir ein Haustier hatten. Wir hatten den Mietvertrag fast schon unterschrieben, da hieß es, Kleintiere seien nicht erlaubt.
Wir ließen es dann bleiben. Niemals hätten wir die Katze für eine Wohnung aufgegeben.
Drei Wochen später erhielten wir dann einen Anruf vom Vermieter, wir könnten die Wohnung doch haben. In der Zeit hatten wir uns aber schon was anderes gesucht, was uns wesentlich besser gefiel.
Wir haben für die gleiche Miete ein Haus mit Garten, wo wir hätten beim o.g. Vermieter nur eine Etagenwohnung im zweiten Stock und drei Zimmer gehabt hätten.

An einer Massenwohnungsbesichtigung habe ich persönlich noch nie teilgenommen. Ein Nachbar von uns macht das aber gerne für seine Mietwohnung. Da stehen zig Interessenten vor der Türe.
Nach welchen Kriterien der seine neuen Mieter ausgesucht hat, vermag ich nicht zu sagen. Sympathie war das sicherlich nicht mehr, wenn ich mir den derzeitigen Mieter so angucke.

Dem Vermieter auch nicht unbedingt die Dringlichkeit einer Wohnung zu zeigen. Da kommt gerne das Gefühl auf, da könnte was nicht stimmen.

Letztendlich entscheidet der Vermieter, wen er in sein Haus einziehen lässt. Dir bleibt wohl nix anderes übrig, als nett, Freundlich und höflich zu sein. Interessier dich auch ein bisken wat für deinen Vermieter.
Sowas kann nicht schaden.

In Großstädten mag das anders sein, das weiß ich nicht. Aber Borken ist für mich auch eher ne Kleinstadt. Da läuft bestimmt auch viel über Beziehungen.

hi nochmal

auch ich wohne jetzt in einer großstadt in einer wbg-wohnung. es ist nich meine wunschwohnung, aber bezahlbar.
und bei denen bekommt man auch eher mal ne wohnung, wenns mit der schufa nich so gut aussieht (aus was für gründen auch immer), als bei nem privaten vermieter.

und wie eifelgold schon schrieb, wenn irgendwas is, dann kümmern die sich sofort. bei uns gibts sogar nen kostenlosen schlüsseldienst. :D

ich drück dir jedenfalls die daumen, dass du was passendes findest.


Zitat
Gut ist auch, ein WBS zu haben.


Den bekommt man aber doch nur, wenn man nur ein gewisses minimum an Einkommen hat, oder?
Ich verdiene grad am Anfang noch nicht wirklich viel, aber für nen WBS dann scheinbar doch :/

Zitat
Also höre dich auch im privaten Bereich um.


Ja, das ist mitunter das, was ich am meisten mache. Bisher ohne Erfolg aber da hilft wohl nur, wenn man am Ball bleibt ;)

Zitat (Nyke, 14.03.2012)

Den bekommt man aber doch nur, wenn man nur ein gewisses minimum an Einkommen hat, oder?
Ich verdiene grad am Anfang noch nicht wirklich viel, aber für nen WBS dann scheinbar doch :/

Geh hin zum Wohnungsamt und frage nach. dann weißt du es sicher.

Hallo nochmals,

da Ihr mir bisher so gut geholfen habt und ich nicht schon wieder ein neues Thema aufmachen wollte, hoffe ich ihr könnt mir nochmal behilflich sein.

Ich habe durch Zufall von einem Bekannten erfahren, das eine Wohnung in dem Ort frei wird, in dem ich auch arbeite. Die Besichtigung liegt nächste Woche an.

Das eigentlich Problem ist das Budget. Diese 3 Zimmer Wohnung soll ca. 400 € Warm kosten.
Geplant war eigentlich mit allem drum und dran nicht wesentlich mehr auszugeben als das. Dazu käme dann allerdings noch Strom, Internet und GEZ ...

Ich hab mir nun nen Plan erstellt mit meinen monatlichen Kosten. Der Vorteil ist das ich bisher
ca. 120-130 € Benzin Kosten zur Arbeit hatte, die mit der neuen Wohnung nicht anfallen würden.
Sollten alle Stricke reißen, könnte ich mit meiner Bank sprechen und meine derzeitige Riester Rente von
50 € monatl. vorerst stilllegen.

Monatliche Kosten die bei mir anfallen sind wie folgt:

Lebensversicherung ca. 105 €
Privatschutz ca. 26 €
Riester Rente ca. 50 €
O² Handy Rechnung ca. 35 €
PKW Steuern/Sprit/Vers. 220 €
Lebensmittel etc. ca. 200 €
Mietwohnung 400 €

Macht zusammen etwa 1036 €.
Im ersten Gesellenjahr verdient man bekanntlich nicht wirklich gut, zumindest in meinem Berufsfeld.
Ich muss vorerst mit 1900 € Brutto und ab Juli mit 2000 € brutto hinkommen. Glücklicherweise wirds im August nochmal Gespräche bzgl dem Gehalt geben ;)

Ich hoffe ich liege nicht vollkommen falsch, aber mit etwa 1250 € netto müsste ich da in etwa rechnen können, oder!?

Somit hätte ich lt. obriger Rechnung nur noch 200 € zur verfügung, die letztendlich für die Wochenenden reichen müssen. Um die Wohnung zu finanzieren, wäre die Riesterrente und ein teil der Spritkosten wie erwähnt, etwas variabel ...

Nun zu meiner Frage ...

Meint Ihr ich habe zu knapp kalkuliert? Hab ich irgendwelche Kosten vergessen in meiner Berechnung?
Würdet Ihr Euch unter den Umständen für eine solche Wohnung entscheiden?

Besten dank und einen schönen Sonntag Abend noch!


Als allererstes würde ich den Handyvertrag kündigen und mich mit dem "Discountertalk" anfreunden.
Wir haben alle darauf umgestellt und sind begeistert, den so günstig haben wir noch nie telefoniert.
Da gibbet auch 4 Wochenflats für 3,99 und du kannst abtelefonieren. Lohnt sich. Vor allem, da mittlerweile jeder aus unserem Bekannten- und Familienkreis darauf umgestellt hat.

Dann finde ich deine Lebensmittel für 200 Euro extrem hoch kalkuliert.
Wolltest du dir täglich was in der Kantine bestellen oder den Lieferhero anrufen. Das kostet.
ich weiß nicht, was du unter "ect" verstehst, vermutlich Putzmittel und Kleinkram, den du noch brauchst.
Den würde ich mir zum Einzug schenken lassen.
Auch wird es Zeit, mit deiner Mutter/Oma/Tante über deine Aussteuerkiste zu reden.

Du musst auch nicht immer das

Ansonsten fällt mir jetzt auf den ersten Blick nix auf, was noch fehlt.
Ach ja, hier sind jede Menge Spartipps und leckere Rezepte. Da würde ich als erstes mal stöbern, wenn du eingezogen bist.


Zitat
Als allererstes würde ich den Handyvertrag kündigen und mich mit dem "Discountertalk" anfreunden.


In meinem Freundeskreis beklagen sich dort alle ;D
Ich hab dort auch eine Internetflat mit drin, Freiminuten und SmS frei.
Nach O² ebenfalls kostenlos, was mittlerweile fast alle meiner Freunde auch haben.
Finde da 35 € recht ok, aber umhören ob es da was günstigeres gibt, werde ich definititv mal tun.

Zitat
Dann finde ich deine Lebensmittel für 200 Euro extrem hoch kalkuliert.


Hmm ... ich geh meist 2 mal die Woche für jeweils 20-25 € einkaufen. Lebensmittel, Putzmittel, Deo, Haargel und was man so braucht ... Ich beobachte mich aber noch dabei, wie ich im Monat schon einiges an Lebensmitteln wegwerfe, also da is definititv noch Sparpotential enthalten^^ Aber besser zu hoch als zu niedrig kalkuliert ;D

Zitat
Auch wird es Zeit, mit deiner Mutter/Oma/Tante über deine Aussteuerkiste zu reden.


Über meine was!? :pfeifen:

Zitat
Du musst auch nicht immer das Auto nehmen. Fahrradfahren tut auch gut. Besonders jetzt im Frühling ist das ne feine Sache, wenn dein AG um die Ecke ist.


Und genau das ist der Grund warum ich auch umziehen will und dementsprechend ein paar Abstriche bei den Benzinkosten machen könnte ...

Moin Nyke,

mir fällt noch was zum Thema Handy-Vertrag ein: Ich bin beim gleichen Anbieter wie Du. Meine O2-Flat mit Flat ins deutsche Festnetz sowie einhundert Frei-SMS kostet mich nur zwanzig Schleifen monatlich. Grund: Ich brauche nicht alle zwei Jahre ein neues, schickes Handy. Mein Vertrag includiert kein regelmäßiges neues Handy. Und wenn Dein altes Handy wirklich mal die Grätsche macht, gibts bei den einschlägig bekannten Discountern öfters mal entsprechende Sonderangebote. Mein aktuelles Handy hat mich runde hundertdreißig Knöpfe gekostet und hat sogar noch ein Navi mit drin. Das Teil hält erfahrungsgemäß so sechs bis sieben Jahre, bis der Akku endgültig den Geist aufgibt. Ist also eine Rechenaufgabe und eine Sache der Präferenzen. Wären aber auch noch mal fünfzehn Steine, die Du im Monat sparen kannst.

Bei der Riester-Geschichte würde ich nicht knappsen. Die klassische LV - die zwar nicht mehr soviel abwirft wie in vergangenen Jahrzehnten - ist aber nach wie vor mündelsicher. Würde ich auch nicht dran schrauben. Wichtig ist eher, dass Du eine BUZ (Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) in der Lebensversicherung mit drin hast. Du bist noch ziemlich jung und versicherungstechnisch gesehen noch kein ernstzunehmendes Risiko. Insofern sind die Beiträge auch noch durchaus erschwinglich. Außerdem wirst Du im Rentenalter vermutlich kaum noch was an staatlicher Rente beziehen. Da ist es nicht verkehrt, bereits in jungen Jahren fürs Alter vorzusorgen. Zumindest beruhigt ein entsprechendes Polster ungemein.

Nächstes Thema: Sprittkosten. Habe heute getankt und mir kamen die Tränen, als es ans Zahlen ging. Den Betrag, den Du weniger brauchst, wenn Du nicht mehr täglich viele Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fährst, kannst Du getrost in die Miete stecken. Es hebt ja auch Deine Lebensqualität erheblich, wenn Du quasi nur einmal ums Eck kullern musst, um zur Arbeit zu kommen. Das reduziert Deine Fahrtzeiten erheblich und beschert Dir mehr Freizeit. Außerdem hält Dich das von @Eifel vorgeschlagene Fahrrad fit. Somit sparst Du die Kosten fürs Fitness-Studio. :pfeifen:

Mein Rat wäre: Versuche die Bude zu ergattern und wohne erstmal ein paar Tage drin. Eine Warmmiete von vierhundert Euronen ist für eine Drei-Zimmer-Wohnung ein echtes Schnäppchen. Wenn Du merkst, dass Du finanziell wirklich nicht hinkommst, wäre eventuell zu überlegen, ob Du Dich möglicherweise mit einem Untermieter anfreunden könntest.

A propos Gehaltsverhandlungen: Ein Arbeitgeber hat diverse Möglichkeiten, seinen Mitarbeitern kleine steuerlich begünstigte Geschenke zu machen. Dazu zählen Direktversicherungen zur Altervorsorge - so sie die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllen - genauso wie Restaurant-Schecks, die deutschlandweit eine breite Akzeptanz erfahren ;)

Grüßle und Daumen-Drück,

Egeria


Zitat (Nyke, 18.03.2012)


Ok, für euere Generation muss es wahnsinnig wichtig sein, ne Internetverbindung über Handy zu haben.
Ich kann mich damit nicht anfreunden. Ich schaue lieber auf einen richtig großen Bildschirm und sehe auch was.
Wir sind wirklich zufrieden mit unserem Diskountertarif. Flats gibet da auch. Mein Junior kommt mit 5 Euro im Monat aus.


Gewöhne dir an, ein Haushaltsbuch zu führen. Da reicht ein stinknormales Notizbuch. Da schreibst du rein, was du wann, wo und wieviel du ausgegeben hast. Auch den Lieferdienst, das Kino, die Blümchen für die Freundin oder der Discobesuch. So stellst du am schnellsten fest, was deine Ausgaben sind und wo du dich einschränken musst oder kannst.

Die Aussteuerkiste ist eine Kiste, in der man die Aussteuer reingibt. Früher wurde das nur für Mädels gemacht. Das ist noch ein uraltes Relikt, wenn die Töchter heirateten, dass sie zumindest was für den Haushalt hatten. Meist

Heute machen manche Eltern so eine Kiste für ihre Kinder noch. Ich selbst habe so eine Kiste für meine Kinder gemacht. Allerdings mache ich das schon seit über 10 Jahren. Dort drinne sind unmengen Tupperdosen, Milchkannen, Bettwäsche, Topflappen, Tassen, Spülbürsten, Putzlappen usw.
Alles was ich mal geschenkt bekam oder doppelt hatte, ist in die Kiste gegangen.
Wenn meine Kinder ausziehen, können sie sich nehmen, was sie wollen. So haben sie einen kleinen Start im Haushalt und ich brauche nicht hektisch meine Schränke zu plündern.
Vielleicht haben deine Eltern ja so eine Kiste. Ich schätze mal in eurer Sprache würde die Aussteuerkiste heute Wohnungs-Starterkit heißen.

Ach ja Starter-Kit: als ich damals von zu Hause ausflog, hat meine Mama mir ein Starterkit Lebensmittel geschenkt. Fand ich ne Supersache.

Also viele Einsparmöglichkeiten sehe ich nicht mehr.
200 Euro sind gut kalkuliert, das sind grob 6-7 Euro pro Tag. Da kommt es wirklich drauf an, was du Mittags für das "ArbeitsEssen" bezahlst. Wenn du da schon 4 Euro ausgibst wirds knapp mit 200 Euro im Monat.
Beim Handyvertrag kann man schon sparen, n Zehner weniger sollte drin sein.
Mh, die Lebensversicherung ist für dein Einkommen ganz schön hoch, mMn ein viel zu hoher Fixkostenblock. Aber da wirst wohl nicht mehr leicht rauskommen.


Zitat (Eifelgold, 18.03.2012)
Gewöhne dir an, ein Haushaltsbuch zu führen. Da reicht ein stinknormales Notizbuch. Da schreibst du rein, was du wann, wo und wieviel du ausgegeben hast. Auch den Lieferdienst, das Kino, die Blümchen für die Freundin oder der Discobesuch. So stellst du am schnellsten fest, was deine Ausgaben sind und wo du dich einschränken musst oder kannst.

Bingo, das habe ich in jungen Jahren ebenfalls gemacht, nachdem mir auffiel, dass am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig war. Allerdings nicht ganz freiwillig. Der Vorschlag einer damaligen Freundin, doch einfach einen Kredit aufzunehmen, um sich einen bestimmten Lebensstandard zu finanzieren - sprich Party machen zu können - erwies sich als fatal. Das wäre der direkte Weg in die Schuldenfalle gewesen. Meine Altvorderen haben das irgendwann mal mitgeschnitten - in der Kleinstadt kennt man sich eben und mit dem Bankgeheimnis wurde es damals nicht allzu genau genommen - und haben letztendlich meinen Kredit ausgelöst. Und mir die Maßgabe auferlegt, meine Finanzen besser zu kontrollieren. Eben mittels Haushaltsbuch. Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar. Das war eine sehr heilsame Erfahrung.

Allerdings gehört da ein bisschen die Fähigkeit dazu, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Ich hatte das DIN-A5-Heft damals in drei Kategorien eingeteilt: Notwendiges, Unvermeidliches und Überflüssiges. Bereits nach wenigen Wochen fiel mir auf, dass ich zuviel Kohle für Schnick-Schnack ausgegeben habe. Also die Kategorie Überflüssiges. Diese Selbsterkenntnis war jetzt nicht der einfache Weg, jedoch ein sehr einprägsamer.

Grüßle,

Egeria

Da schließe ich mich Egeria an. Als ich meinem Mann (Amerikaner) Deutsch beigebracht habe, ging das mit Einkaufslisten eingeteilt in "Ich brauche" und "ich möchte". Wenn die 1. erfüllt ist, kann ich sehen, was ich mir in der 2. leisten (ob oder wann).
Vor allem wird die 2. Kategorie dann aufgegriffen, nachdem ich mir für den Monat einen Teil des Gehaltes in Sparkonten gepackt habe :huh:


So, hab gerade mal mit meinem Vater meine Ausgaben durchgesehen, da die eigene Wohnung zum greifen nahe ist ;D Auch ihm sind die Kosten der Lebensversicherung mit 105,00 € ins Auge gefallen.

Zitat
Mh, die Lebensversicherung ist für dein Einkommen ganz schön hoch, mMn ein viel zu hoher Fixkostenblock. Aber da wirst wohl nicht mehr leicht rauskommen.


Darin enthalten aber auch eine Rente auf Fondbasis (das war mir nichtmal bewusst), eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eben die Lebensversicherung.

Meine Frage ist ob man auf etwas verzichten kann bzw sollte. Jeder Euro mehr am Monatsende tut mir
mit der neuen Wohnung wirklich gut.

Wenn ich nochmal nachrechne und den Gürtel enger schnalle, komme ich mit der Wohnung auf folgende Ausgaben:

Lebensversicherung ca. 105 €
Privatschutz ca. 26 €
Riester Rente ca. 50 € (vorerst stillgelegt)
O² Handy Rechnung ca. 35 €
PKW Steuern/Sprit/Vers. ca. 200 €
Lebensmittel etc. ca. 160 €
Mietwohnung ca. 460 €
Internet/Gez ca. 40 €

Macht zusammen ungefähr 1026 €

Bei Brutto 1900 € (müssten etwa 1250 € netto sein) blieben noch knapp 224 € über.
Damit rette ich mich über die Wochenende, kann aber kaum mehr einen Cent sparen für reperaturen oder ähnlichem. Ich hab einiges auf die hohle Kante gelegt, für den Notfall ... aber einwenig mulmig is mir da schon.

Meint Ihr man kann damit im Monat hinkommen oder sollte ich noch irgendwo den Rotstift ansetzen, zb bei der Lebensversicherung?
Puhh, der Schritt in die Selbstständigkeit ist nicht so leicht :(

Hallo Nyke,

was Du noch machen könntest wäre:

1. Die "freie" Summe für die Wochenenden z.B. Halbieren und die Summe dann aufs Sparbuch packen.

2. Überdenken, ob Du die Kirchensteuer wirklich zahlen möchtest.

3. Den Handyvertrag umstellen.

4. Überprüfen, ob Du die Lebensversicherung in DIESER Form wirklich brauchst. Keinesfalls kündigen! Aber über eine Beitragsminderung mit der Versicherung reden.

5. PKW-Versicherung usw.: an den Steuern kannst Du nix machen, aber an den Spritkosten (Fahrrad fahren) und bei der Versicherung (z.B. eine gewisse Jahresfahrleistung vereinbaren, vereinbareb, dass nur Du und Deine Partnerin fahrt, vereinbaren, dass nur Personen über 25 Jahre fahren usw.). Da gibt es eine Menge Sparpotential.
Weiterhin mal im Netz recherchieren, ob Deine Versicherung wirklich die günstigste ist.

6. Falls nicht bereits geschehen, Deinen Vater bitten, das Fahrzeug als Zweitwagen zu übernehmen.

-> Was verbirgt sich hinter "Privatschutz"?

Gruß

Highlander


Und du bist dir sicher, dass du dich für knapp über 5 Euro pro Tag ordentlich ernähren kannst?
Das geht wirklich nur, wenn du nie außwärts isst und immer zuhause günstig kochst.


Zitat
2. Überdenken, ob Du die Kirchensteuer wirklich zahlen möchtest.


Das ist eine Überlegung wert ;) geht das so einfach, ohne Probleme?


Naja,

zugegeben, gerne sehen die das nicht, aber soweit ich weiss, gehst Du zum Pastor oder Pfarrer der Gemeinde, zu der Du gehörst und sagst dem, dass Du austreten möchtest.
Darüber gibt es ein Papier. Entweder gehört das dann zum Einwohnermeldeamt gebracht zusammen mit der Steuerkarte oder Du musst zum Finanzamt.

Am Besten, Du gehst mal zum Meldeamt und befragst die zu diesem Thema.

Und denke mal über das Auto nach. Da lässt sich auch eine Menge sparen!

Ach ja, wie oft bekommst Du denn Dein Gehalt? 12 Mal, 13 Mal oder sogar 13,5 Mal?

Gruß

Highlander

edit: shit, falscher Knopf. Das wollte ich nicht :blumen:

Bearbeitet von Highlander am 20.03.2012 21:46:05

Bei einem Kirchenaus- bzw. -übertritt hast du nichts mit der Kirche zu tun. Das ist ein rein staatliches Dokumentationsverfahren, Amtsgericht oder Standesbeamte sind dafür zuständig, je nach Ort der gemeldeten Hauptwohnung. Probleme gibts dabei nicht, es versucht dich dort niemand, von deiner Entscheidung abzubringen.
Kirche und Einwohnermeldeamt (für den richtigen Eintrag auf zukünftigen Lohnsteuerkarten) werden von amtswegen über die Änderung informiert. Um den Eintrag auf deiner aktuellen Lohnsteuerkarte mußt du dich selbst kümmern: Karte zusammen mit der Austrittsbescheinigung, die du ausgehändigt kriegst, beim Finanzamt vorlegen.

Kirchenaustritt, hier findest du alles, was du wissen mußt.
Meist kostet es - wohnortabhängig - Gebühren, meist mußt du auch noch - bundeslandabhängig - eine Zeit lang weiter Kirchensteuer bezahlen, obwohl du kein Mitgied der Kirche mehr bist.


Ich würde nicht zu knapp kalkulieren. Faustregel ist: Eine Wohnung sollte nie mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen. Das wäre bei dir schon hart am Limit. Bedenke auch, dass es mit der Miete nicht getan ist. Wenn es die erste Wohnung ist, kommen auch Kosten bei der Einrichtung dazu. Selbst wenn man meint, man hat alles zusammen, irgendwas fehlt immer. Und nicht alles kann man vom Flohmarkt und secondhand kaufen (Putzeimer z. B.)

Wir sind im Moment auch knapp auf einem Drittel und das nur, weil wir wissen, dass es eine Übergangsphase ist. Und bei uns wird es am Ende des Monats immer eng. Man sagt sich immer, ach hier kann ich dort und da sparen (unser gemeinsamer Wocheneinkauf kostet z. B. selten mehr als 30 €, wir haben beide Verträge ohne Handys, ich fahre oft mit der Bahn anstatt mit dem Auto, wir kochen viel frisch und gehen so gut wie nie essen usw). Aber vor jeder Ausgabe über 50 € aufs Konto zu gucken, macht keinen Spaß. Insbesondere wenn du ein Auto hast können jederzeit überraschend Kosten auf dich zukommen - den Spaß hatten wir erst neulich. Windschutzscheibe musste ausgetauscht werden - 150 € mal eben so, die wir nicht hatten. Netterweise ist bei uns der Schwiegerpapa eingesprungen.

Ich will hier gar nicht jammern, es geht uns gut, wir sind nicht arm, andere Leute müssen viel mehr knapsen. Und unsere Wohnung ist es definitiv wert. Aber wir haben eine liebe Familie, die uns bei Dingen wie Autos und Reparaturen hilft und außerdem die Perspektive, dass es nicht mehr lange so knapp bleibt. Wäre das nicht der Fall, hätte ich die Wohnung nicht gemietet.

Bearbeitet von witch_abroad am 21.03.2012 14:25:12


Zitat (witch_abroad, 21.03.2012)
Kosten bei der Einrichtung dazu. Selbst wenn man meint, man hat alles zusammen, irgendwas fehlt immer. Und nicht alles kann man vom Flohmarkt und secondhand kaufen (Putzeimer z. B.)

Und bei uns wird es am Ende des Monats immer eng.

wir haben beide Verträge ohne Handys, ich fahre oft mit der Bahn anstatt mit dem Auto, wir kochen viel frisch und gehen so gut wie nie essen usw).

Aber vor jeder Ausgabe über 50 € aufs Konto zu gucken, macht keinen Spaß. I

Zu den Kosten bei der Einrichtung kann man ja mal die Verwandschaft fragen, was noch da ist und dringend weg kann.
Meine erste Küche war ne Würfelküche. Spüle war damals noch Standart in jeder Küche, nen alten

Ich habe damals verdammt viel von meinen Verwandten bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Das Schlafzimmer war mein Jugendzimmer, habe ich auch gut drin geschlafen.
Kleinigkeiten helfen. Einfach mal in der Familie fragen. Die freuen sich, wenn sie helfen können.

Auch bei uns wird es oft am Monatsende eng. Da bin ich froh, dass wir genug in der Bevorratung haben und nicht einkaufen zu müssen. Gut Frische Sachen wie Käse, Brot und Aufschnitt zählen nicht, aber die letzten 5 Tage leben wir an warmen Essen immer aus der Truhe oder Vorratsschrank.
Hier danke ich manchem Tippschreiber für eine nette und preiswerte Idee.
Aus Essen gehen können wir uns gar nicht leisten. Das ist für uns was ganz besonderes. Selbst Döner mal vier geht richtig ins Geld. Wenn wir mal Mäcces aufsuchen, um Junior zu überraschen gibt es nur die 1-euro-Produkte.

Ach ja Witch: wie schafft ihr es zwei Verträge ohne Handy zu haben? ;)

Zitat (Eifelgold, 21.03.2012)
Ach ja Witch: wie schafft ihr es zwei Verträge ohne Handy zu haben? ;)

Gestatte mir, @Eifel, schon mal vorab zu antworten: Mein Anbieter heißt O2. Der Handy-Vertrag war steinalt und beinhaltete noch ein neues Handy alle zwei Jahre oder bei Nicht-in-Anspruchnahme - eine geldliche Zuwendung. Außerdem City-Tarif, den es schon ewig nicht mehr gibt. Als entweder Kohle oder neues Handy wieder fällig waren, wunderte ich mich, dass es fünfzig Euronen weniger waren als beim letzten Mal. Also rief ich mal bei der (kostenlosen) Service-Nummer an und fragte: Warum? Dabei wurde mir erklärt, dass der Anbieter sämtliche Alt-Verträge auf neue Konditionen umzustellen gedenke. Was das Eine mit dem Anderen zu tun hatte, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls bot mir der freundliche Mitarbeiter nach etwa einer halben (!) Stunde erst einen Vertrag ohne Handy an. Flat ins O2-Netz, Flat ins deutsche Festnetz und hundert Frei-SMS für zwanzig Öcken im Monat. Da dies zu meinem Telefonie-Verhalten prima passt, habe ich zugestimmt.

Fazit: Einfach mal beim Anbieter freundlich aber hartnäckig nachfragen, wenn mal wieder die jährliche oder zweijährliche Vertragsverlängerung ansteht. Angeboten wird das sicherlich auch von anderen Anbietern, jedoch nicht offensiv beworben ;)

Grüßle,

Egeria

Ich denke, du meintst nen drittel des Netto Einkommens, oder?

Die Wohnung kostet mich 460 € inkl. allem (auch Strom) + Internet und Gez macht ca. 500 € ...
Das wäre bei meinen 1250 € netto deutlich mehr als ein Drittel, aber hier ists
komischerweise ne recht teure Ecke :(

Der Vorteil ist, das ich nur 2,2 Km bis zur Arbeit muss und somit wieder mein Fahrrad benutzen kann.

Das finanzieren der Inneneinrichtung macht mir weniger Sorgen. Eine Menge kann ich von meinen Eltern bekommen und ich hab auch einiges gespart, so das ich da nen gutes Polster habe, auch wenn zukünftig Reperaturen etc anstehen sollten.

Mehr Sorgen machen mir eben die monatl. Kosten. Ich denk ich kann hier und dort noch etwas sparen aber nach Abzug von Miete,Auto/Lebensmittel etc bleiben noch knapp 200 € übrig.
Das geht am Wochenende drauf, wenn ich auch da sparsamer bin, aber an sparen oder Geld zur Seite legen
ist kaum zu denken.

Das beunruhigt mich doch schon etwas, ob das auch alles so hinhaut, wie ich mir das vorstelle und
ausgerechnet habe ...


Nyke,

aber wenn ich das recht verfolge, wäre das ja nur im 1. Gesellenjahr so, wenn Du 1900 Euronen brutto bekommst.

1. Scheint ja eine Anhebung auf 2000 Euro bevorzustehen
2. Wird ja scheinbar im 2. Gesellenjahr mehr bezahlt.

Rechne Dir das mal unter diesen Gesichtspunkten durch.

-> Achja, ehe ich es vergesse:

Du zahlst zwar einen Abschlag auf Wasser, Abwasser, Strom und Heizung (egal an wen!), nur rechne bei den heutigen Preissteigerungen lieber damit, dass Du eine Nachzahlung haben wirst.
Also geht von den 200 Euro fürs Wochenende würe ich sagen mindestens 30 Euro auf die Seite um für Nachzahlungen gewappnet zu sein.

Weiterhin fällt mir ein: wie sieht es mit Mietsteigerungen aus? Wo liegt die Wohnung im Mietpreisspiegel der Gegend. Im oberen Bereich. Dann wird es in der nächsten Zeit kaum eine Erhöhung geben.
Im unteren Bereich? Dann könnte schon bald eine Anhebung im Bereich des Möglichen liegen.

Gruß

Highlander


Zitat
1. Scheint ja eine Anhebung auf 2000 Euro bevorzustehen


Ab Juni, genau. Wobei das ja nicht viel ausmachen dürfte. Dann wären das vielleicht
irgendwo um die 1300 € netto wenn ich nicht ganz falsch liege?

Zitat
Du zahlst zwar einen Abschlag auf Wasser, Abwasser, Strom und Heizung (egal an wen!), nur rechne bei den heutigen Preissteigerungen lieber damit, dass Du eine Nachzahlung haben wirst.


Das stimmt. Alerdings sind die Preise so angesetzt (auch Strom) wie vom Vormieter verbrauchte. Dies war ein Rentner der den ganzen Tag zu Hause war. Da ich erst ab ca. 17.30 uhr zu Hause bin, sollte das
eigentlich hinhauen. Aber was am Monatsende übrig bleibt, kommt definititv auf die Seite ...

Zitat
Weiterhin fällt mir ein: wie sieht es mit Mietsteigerungen aus?


Da ist die Wohnung im oberen Mittelfeld angesiedelt würde ich behaupten.
Ist denn eine Mieterhöhung von heute auf morgen seitens des Vermieters ohne weiteres möglich?

Soweit ich weiss, nicht so ohne weiteres.
Der Vermieter muss die Erhöhung begründen.
Und Du musst ihr zustimmen.
Und eine mögliche Begründung könnte eben sein, dass die Wohnung im unteren Bereich des Mietpreisspiegels angesiedelt ist.

Gruß

Highlander


Ich kann Dir nur raten für die erste Zeit ein Haushaltsbuch oder Programm auf PC oder App auf Smartphone konsequent zu führen.

ich habe sowas als App, da habe ich meine monatlichen Einnahmen und festen Ausgaben voreingetragen und jetzt zusätzliche Ausgabe trage ich sofort ein, so habe ich immer aktuellen Überblick.

Pfandflaschengeld fliegt bei mir in ein Sparschwein


Zitat
Ist denn eine Mieterhöhung von heute auf morgen seitens des Vermieters ohne weiteres möglich?

Frühestens nach einem Jahr unter bestimmten Umständen.

Zitat (Egeria, 21.03.2012)
Gestatte mir, @Eifel, schon mal vorab zu antworten:


Ich gestatte dir ;)

Klar, das geht auch. Seit dem wir unsere Verträge gekündigt haben und uns mit unseren alten Handys - die für unsere Zwecke, telefonieren und ab und an mal gucken, wie spät es ist - auf Discounter umgestellt haben, war mir diese Möglichkeit entfallen.

Zitat
Pfandflaschengeld fliegt bei mir in ein Sparschwein


Da fällt mir ein, ich habe noch einen 10 Ltr Eimer voll mit Münzen rumstehen ...
der müsste mal dringend zur Bank ;D

Das mit dem Haushaltsbuch ist eine sehr gute Idee, das werde ich mir definititv angewöhnen.

Ja, klar, netto, sorry. oops

Egeria, genau, dankeschön. Wir brauchten nicht mal fragen. Wir haben einfach den Tarif zu "ohne Handy" umgebucht, bei O2. Wir bezahlen jetzt jeder 25 € mit Internet-Flat und so vielen Freiminuten, SMS und umsonst telefonieren ins Festnetz und O2, dass wir da auch nie drüberkommen.

In meiner ersten Wohnung habe ich auch viel geschenkt bekomme, gebraucht gekauft aber manche Kosten kommen einfach, ob man das will oder nicht, und viele unterschätzen das beim ersten eigenen Haushalt, weil man eben aus einem gut ausgestatteten Haus wegzieht und sich an vieles gewöhnt. Ganz doof, Klopapier muss man ja daheim auch nie kaufen oder Glühbirnen, Alufolie, was weiß ich. Es wird halt in den ersten Monaten nicht nur bei Lebensmitteln bleiben und das sollte man einkalkulieren.

Man kann hier und da immer was sparen, aber knapp bleibt knapp und der tägliche Check des Kontos und Führen des Haushaltsbuches wird ab da zur Pflicht. Ob man sich das für eine Wohnung wirklich antun möchte, muss man im Endeffekt selbst entscheiden.


Zitat
Wir haben einfach den Tarif zu "ohne Handy" umgebucht, bei O2


Geht das so einfach oder erst bei Vertragsverlängerung? Letztendlich zahlt man ja mit den zb. 10 €
monatl. die raten fürs Handy ab ... Das wäre auch eine Alternative für mich, kann aber auf der O²
Homepage nichts finden was mich meinen Vertrag in der Richtung ändern lässt ...

Schau mal, Nyke:

Bei der Sparkasse kannst du über diesen Link (bisschen runterscrollen) kostenlos alle möglichen Planungshilfen, darunter auch ein Haushaltsbuch, bestellen.

Habe ich auch schon gemacht, klappt problemlos. :winkewinke:


Zitat (witch_abroad, 21.03.2012)
Egeria, genau, dankeschön. Wir brauchten nicht mal fragen. Wir haben einfach den Tarif zu "ohne Handy" umgebucht, bei O2. Wir bezahlen jetzt jeder 25 € mit Internet-Flat und so vielen Freiminuten, SMS und umsonst telefonieren ins Festnetz und O2, dass wir da auch nie drüberkommen.

Da haste jetzt aber ein sehr interessantes Fass aufgemacht @Witch.

Denn die erste Funktion, die ich bei meinem Streichelhändy ausgeschaltet habe, war die Möglichkeit zur Internet-Nutzung. Ich dachte immer, das sei zu teuer. Vor allem, wenn ich dann so Flat-Angebote mit wenigstens dreißig Knöpfen nur fürs Internet gesehen habe. Also zusätzlich zu den reinen Handy-Kosten. Doch nach Deiner Beschreibung wären das zu meinem aktuellen Vertrag ja gerade mal ein Unterschied von fünf Steinen. Hm, wie funzt das denn? Oder habe ich da irgendetwas - wunschdenkenderweise - überlesen?

Ausgangspunkt ist für mich, dass ich übers Handy erreichbar bin, SMSe empfangen und verschicken kann, sowie Bescheid geben kann, wenn ich mich verspäte. Und natürlich ab und an auch mal einen Schnappschuss einfangen kann. Das integrierte Navi habe ich in den anderthalb Jahren, die ich das Gerät schon besitze, genau einmal benutzt. Ansonsten müssen die E-Mails eben warten, bis ich wieder zu Hause am heimischen Schleppi sitze. So viele sind es auch nicht, da brauche ich nicht unbedingt eine Flat. Interessant wäre das nur, wenn ich ab und zu auf Tagungen bin und den Schleppi samt Surfstick nicht mitschleppen möchte und die Hotel-Computer gerade alle belegt sind.

Grüßle,

Egeria

Zitat (Eifelgold, 21.03.2012)
Meine erste Küche war ne Würfelküche. Spüle war damals noch Standart in jeder Küche, nen alten Herd von Tante, ne Waschmaschine vom Onkel, die Sitzmöbel & Tisch kam von meiner Oma, und zwei häßliche Hängeschränke vom Nachbarn. Hat auch geklappt. Alle waren froh, das Zeug los zu sein und ich war froh, die Möbel zu haben.

Hach je, @Eifel, da kommen Erinnerungen hoch. Schöne Erinnerungen.

Meine Küche war ebenfalls bunt zusammengewürfelt.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 22.03.2012 02:38:18

Meine erste Wohnunh hatte kaum Einrichtung :D

Ich bin da immer sehr eigen, alles muss zusammenpassen. Demnach habe ich nach meinem Einzug mir nach und nach alles gekauft. Was natürlich ewig gedauert hat und ich weiß noch, bis ich da wieder ausgezogen bin, hatte ich immer noch nicht alle Möbel etc. zusammen :D


Ich habe glücklicherweise viel geschenkt bekommen. War jetzt nicht der Traum aber hat für den Anfang völlig gereicht :)


Bei meiner ersten Wohnung hatte ich nur ein paar Umzugskarton als ich einzog .
Eines Morgens löste sich ein Kopf an einem Kleidungsstück und da bemerkte ich erstmal das ich nicht mal eine Nähnadel oder Faden hatte.
Genauso war das bei ganz vielen Sachen in der Küche,die bei meiner Mutter einfach bereitlagen .Damals wollte ich mir mal Sonntagsabends Ravioli warm machen und stand dann mit

An einem anderen Wochenende wollte ich endlich mal eine Lampe in meinem Wohnzimmer
aufhängen und habe zwei stromführende Drähte zusammen geschlossen ,da flog die Sicherung nicht nur raus ,sondern war kaputt und eine neue Sicherung hatte ich natürlich auch nicht.
Ich sahs also ohne Strom am Wochenende da,da war es ganz gut ,dass ich kaum was im Kühlschrank hatte. :blink:

Bis so ein Hausstand vollständig ist ,kommt einiges zusammen ,an das man vorher überhaupt nicht denkt.


Zitat (Pinguin21, 29.03.2012)
Damals wollte ich mir mal Sonntagsabends Ravioli warm machen und stand dann mit Topf und Dose in meiner Küche ,einen Dosenöffner hatte ich keinen .Bis zu diesem Moment hatte ich das noch gar nicht bemerkt.


Sowas ähnliches hatte ich mal in einer Zeitschrift gelesen.

Das habe ich mir so zu Herzen genommen, und habe immer, wenn ich in der Stadt war, ne Kleinigkeit gekauft.
Dosenöffner, Flaschenöffner, Wäscheklammern. Alles nach und nach, und auf ein Jahr hinaus. Mir war es egal, einen Karton im Zimmer rumstehen zu haben. Drinne waren die kleinen nützlichen Dinge.

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