Gleitsichtbrille Probleme: Gleitsichtbrillen


Moin Mädels und Jungs,

es ist soweit und war nicht mehr zu vermeiden: Seit gestern bin ich mehr oder weniger stolze Besitzerin einer Gleitsichtbrille. Das Alter fordert eben seinen Tribut, hat ihn lange genug eingefordert und nun hat es ihn bekommen.

Ums gleich vorweg zu nehmen: Ich bin hier keine Unbekannte, die wissentlich oder unwissentlich gegen den Grundsatz verstoßen mag, hier eventuell medizinische Themen abgehandelt zu bekommen. Ich will einfach nur - sorry, falscher Text: ich wünsche es mir - subjektive Erfahrungswerte zu erhalten. Mein Optiker und mein Augenarzt sind für alles Andere zuständig. Ich habe schließlich nur ein Paar Augen. Damit mache ich auch keine Experimente.

Ausgangspunkt: Gestern habe ich meine neue - erste - Gleitsichtbrille beim Optiker abgeholt und gleich mit in die Arbeit genommen, um sie zu testen. Die ersten ein, zwei Stunden der Schicht im Büro waren abenteuerlich, selbst der Weg ins Büro war ähnlich. Irgendwie stimmte die Optik nicht so recht. Ich erkläre mir das so, dass meine Augen in gewohnter Manier die Signale, die sie durch die Erfahrungswerte der bisherigen Fernbrille erhielten, ohne Umwege ins Hirn schickten, das sie schneller verarbeiten kann als eine Fliege einen Wimpernschlag tun kann. Doch da liegt der Hund begraben: Alles schien optisch etwas verdreht. Nein, ich bin nicht schwankenderweise durchs Büro marschiert, war auch nicht alkoholisiert, nur vorerst etwas unsicher. Am Ende der Schicht - nach sechs Stunden - hatte sich das gelegt. Da wir ich schon wieder sicheren Tritts auf den Füßen.

Mein Anliegen ist es zu erfragen, welche Erfahrungwerte die betroffenen Muttis und Vatis in der Eingewöhnungsphase mit der Gleitsichtbrille gemacht haben.

Mir fiel auf, dass die drei Guck-Teile der Gleitsichtbrille teils scharfe, teils auch unscharfe Komponenten haben. Im Fernbereich passt es perfekt. Im Nahbereich ebenfalls. Nur der Zwischenteil - der für die Bildschirmarbeit benötigt wird - da waren mir persönlich die Einstellungen etwas zu abrupt. Bin jetzt nicht sicher, ob ich das adäquat beschreiben konnte. Jedenfalls habe ich durchaus den Übergang von der Fernsicht auf die mittlere Fernsicht wie eine Linie sehen können. Der Rest ist in Ordnung.

Any hints?

Ich wäre für Erfahrungsberichte durchaus dankbar und verbitte mir jegliche medizinischen Ratschläge.

Grüßle,

Egeria


:wallbash: wie ich es hasse;((( da hat man dich genau so schlecht beraten wie mich.... für die arbeit am pc brauchst du eine extra brille;((((

dein sehfeld zum lesen ist nicht so eingestellt , das du auf 30 cm entfernung was sehen kannst....

und das weit sehfeld ist einfach zu nah....


Also... meine erste brille war , von einer kette mit A und die hatten mich genau so schlecht beraten....

Nun war ich letztes jahr bei der Firma mit F und die nahmen sich die zeit genau raus zu sondieren , wo ich was sehen will, haben verschiedene test nachgemacht und (!!!!) den Augenarzt noch mal angerufen... ob das mit den werten stimmen kann... Hammer!!! denn die stimmten nicht ;((

Ich habe mir jetzt eine gleitsicht machen lassen, die den lesebereich recht klein hat, somit muss ich allerdings mehr den kopf bewegen...logisch.
... aber auf der strasse bin ich um einiges sicherer, da ich ja nicht immer alles verschwommen seh!!!! selbst treppen, wo die meiste angst ja da ist , und ich bei der alten brille 4 mal hingeschlagen bin.... alles super.

die pc brille habe ich aus dem internet für 35€ , du hast ja einen augenpass , gibst das da ein , suchst dir ein gestell aus und eine woche später war es schon da... passt alles perfekt ;)))

Ich an deiner stelle würde mir nun überlegen, ob ich mit dem grossen "nahsichtbereich" klar komme, oder nicht....denn das ist genau das was dich schwindelig macht....


Sille

ps... was mir gerade einfällt... versuch doch bei den steuern die brille ab zu setzten... die brauchst du ja um die arbeit zu machen;)


Guten Morgen, @Egeria,

die Umstellung von der "normalen Brille" mit nur einer Sehkraftverstärkung auf die Gleitsichtgläser dauert meist ein paar Tage.- Hatte mir der Optiker aber auch gesagt.- Mir bereitete die Umgewöhnugn draussen einige Schwierigkeiten.- War jedoch nach 2 Tagen erledigt.- Ich kann @Sille nur bestätigend Recht geben: für die Arbeit am PC benötigst Du eine "Arbeitsbrille", da leistet das Gleitsichtglas nicht die richtige Arbeit.-
Das hatte man mir zum Glück auch direkt gesagt.- UND zum bloßen Lesen empfahl mir sogar der Augenarzt noch eine zusätzliche Lesebrille mit guten Gläsern.- Hat zwar mächtig in's Kontor gehauen in Sachen Brillenkauf, bzw. Brillengläser, aber dem Vorschlag hätte ich auch freiwillig Folge geleistet, denn es entpuppte sich als "must have" für mich als "alte Brillenschlange".

Mach' nur nicht den Fehler, die neue Brille nicht zu tragen, nur, weil Du nicht zurechtkommst.- Sollte der Zustand des "sich wie besoffen Fühlens draussen" anhalten, dann geh nochmal zum Optiker.- Es besteht ja auch immer die Möglichkeit, daß man sich dort "vermessen hat".

Halt durch, viel Erfolg...liebe Grüße...IsiLangmut


Bin auch seit einiger Zeit stolze Besitzerin einer Gleitsichtbrille und nach zwei, drei Tagen sehr gut damit zurecht gekommen. Das seltsamste war das Laufen. Ich dachte, in bin auf Pygmäengröße geschrumpft und torkel auf Platschfüßen fröhlich durch die Gegend :lol:

Meine Gläser sind so konzipiert, dass ich die am PC tragen kann, dass ich in die Weite gut schauen und gut lesen kann. Ich bin rundum zufrieden. Die Gläser hat mein Mann (Optiker) ausgesucht, der mit diesen "Gleitsichtgläsern für Anfänger" goldrichtig lag.

Egeria, die Brille solltest du ein paar Tage kontinuierlich tragen, so dass du dich daran gewöhnst. Falls dem nicht so ist, solltest du bei deinem Optiker vorstellig werden.


Zitat (IsiLangmut @ 23.03.2012 08:43:53)
Ich kann @Sille nur bestätigend Recht geben: für die Arbeit am PC benötigst Du eine "Arbeitsbrille", da leistet das Gleitsichtglas nicht die richtige Arbeit.-

Das kann man so allgemein auch nicht sagen.
Das ist nicht zuletzt eine ganz persönliche Sache, der eine braucht es, kommt damit klar, der andere nicht.
Mir käme eine Arbeitsbrille nicht auf die Nase.
Die Gläser werden auf eine bestimmte Entfernung eingestellt.
Und ich sitze nicht den ganzen Tag in der selben Haltung vor dem Rechner.
Wenn ich ganz entspannt arbeite, dann lehne ich mich zurück, wenn ich ganz konzentriert bin, dann klemmt meine Nase auch schon mal am Monitor.
Ich komme mit meiner zweifachen Gleitsichtbrille überall zurecht.

ist schone eine umgewöhnung,aber wenn es die richtigen Gläser sind dann gewöhnt man sich nach kurzer Zeit daran.Allerdings hate ich bei meiner ersten Gleitsichtbrille günstige Gläser, die waren nicht so gut wie jetzt die hochwertigen. Und immer daran denken den Kopf mit in die richtung zu drehen in die man schauen möchte,sonst wird es unscharf,aber filigrane Arbeiten kann ich damit auch nicht machen muß zb.die Brille absetzten wenn ich einen Faden in ein Nadelöhr fädeln möchte.


Moin Mädels,

ganz lieben Dank für Eure schnellen Antworten :blumen:

Also, mir kam der Fernbereich einfach zu klein vor. Beim Tragen der Brille fiel mir nach ein paar Stunden auf, dass ich - um scharf in die Ferne gucken zu können - den Kopf immer etwas senken musste, um das sehen zu können, was ich sehen wollte. Das war mir lästig, weil es meiner gewohnten Körperhaltung widerspricht.

Wenn man die Gläser mal in vier waagerechte Sektionen einteilt, könnte man das so beschreiben: Die oberen beiden Sektionen sind für die Ferne. Genau auf der Hälfte der Gläser beginnt der mittlere Fernbereich, der ein Viertel einnimmt. Das untere Viertel ist fürs lesen. Funzt auch alles soweit prima. Nur erscheint mir der mittlere Fernbereich etwas zu hoch angesetzt. Den Übergang kann ich SEHEN.

Meine Kolleginnen, die ebenfalls teilweise Gleitsichtler sind, habe ich gestern auch schon gelöchert. Eine davon meinte, dass sie die Übergänge der drei verschiedenen Bereiche gar nicht wahrnehme.

Nun gut, ich muss heute sowieso nochmal beim Optiker vorbeischauen. Die Spekuliereisen drücken nämlich noch hinter beiden Ohren und auf dem Nasenrücken hatte ich eine tiefe Druckstelle. Sprich: Wir müssen nochmals anpassen.

Doch nun kommt der Hammer, zu dem ich auch noch gerne Eure Meinung lesen würde: Der Hersteller der Gläser hatte meine Bestellung nicht ganz so vollständig ausgeführt, wie ich sie aufgegeben hatte. Die Super-Entspiegelung fehlte. Neue Gläser nach meinen Angaben sind bereits in der Produktion und werden kostenfrei ausgetauscht, sobald sie da sind. Da hätte ich dann die Chance, noch einige Veränderungen aufzugeben. Speziell, was das Sichtfeld in die Ferne anbetrifft.

Der Hammer? Ach ja: hier isser. Die Optikerin entschuldigte sich tausendmal für die fehlerhafte Ausführung der Bestellung, gab mir die Brille aber erstmal mit. Immerhin fehlt ja nur die Entspiegelung. Vollständig bezahlt ist sie noch nicht. Den Rest der Kohle gibts bei Erhalt der neuen Gläser.

Die Optikerin machte mir ein (Zitat) "unmoralisches Angebot". Sie bot mir die Brille als Ersatzbrille zum halben Preis an. Wir reden hier nicht über ein Billig-Angebot einer Optiker-Kette, sondern über eine Gleitsichtbrille zum Preis von rund sechshundert Öcken. Die Ersatzbrille - die ich nicht bestellt habe - würde demnach immer noch rund dreihundert Steine kosten. Wie seht Ihr das?

Grüßle,

Egeria


rofl Hammer????? Oberhammer ... würde ich mal sagen....

das ist aber geschäftstüchtig..... wenn ich mir vorstelle, das ich ein superschickes model und das komplette paket in gerade mal6 (!!!!) tagen letztenendlich auf der nase hatte , für nicht mal 300€ ist das echt der megaoberhammer....!!!

lass dich doch mal spassenthalber woanders beraten...nal sehen was dabei raus kommt...
noch mal soviel geld zu zahlen... ja sind wir denn " Krösus" ??? oder was?????

ich denke, du wirst über den tisch gezogen.... aber ordentlich


Sille


Liebe @Sille: Ich denke, da sind wir d'accord. Selbstverständlich habe ich meine Kolleginnen gestern abend auch gefragt, wie sie über das Angebot denken. Alle, die ich gefragt habe, antworteten mir mehr oder weniger direkt mit NEIN.

Doch zur Entscheidungsfindung ist es immer besser, möglichst viele Meinungen zu hören und dann das für sich herauszuziehen, was am besten passt. Deshalb habe auch erstmal nur die Fakten rausgelassen.

Die Überlegungen meiner Kollegen waren diese: Habe ich schon jemals eine Brille versemmelt? Nein. Brauche ich eine Ersatzbrille? Jain. Was macht der Hersteller mit den Gläsern? Einstampfen.

Im Angebot wäre dann auch noch die Fassung enthalten, die alleine schon mal einen Verkaufspreis von knapp zweihundert Knöpfen hat. Doch das ist der VK und nicht der EK. Sicherlich hätte die Brille einen knappen Hunderter billiger sein können, wenn ich keine phototropen Gläser hätte haben wollen. Doch mich nervt es einfach, ständig mit Klarsichtbrille und Sonnenbrille hantieren zu müssen.

Weiter Meinungen von den Muttis? Das wäre fein. :wub:

Grüßle,

Egeria


Ich würde jetzt auch sagen dass du keine Zweitbrille benötigst.

Solltest du jedoch vorhaben mit dem Auto ins Ausland zu fahren und benötigst zum Fahren eine Brille dann ist in manchen Ländeern das Mitführen einer Zweitbrille Pflicht. Da kann dir aber der ADAC bestimmt genauere Angaben zu machen und es muss dann ja auch keine Gleitsichtbrille sein, denke ich mal.


oops, @Tante Ju, da machste jetzt aber ein sehr interessantes Fass auf :o

Ich plane, im Sommer an einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit im Mittelmeer teilzunehmen. Genau genommen in den Gewässern vor Sardinien. Der Forschungsleiter hat explizit darauf hingewiesen, dass alle teilnehmenden Taucher bitte auch den Führerschein mitbringen sollen.

Hm, danke für den Tipp. Da frage ich doch gleich mal den Gockel, ob das Mitführen einer Zweitbrille in dieser Region Pflicht ist. Denn zum Auto fahren brauche ich die Brille durchaus. Das wirft nun ein ganz anderes Licht auf die Entscheidungsfindung. Soifz.

Grüßle,

Egeria


So wie es sich liest denke auch, dass du nicht unbedingt eine Zweitbrille benötigst, Egeria.

Was die "Über-den-Tischzieherei" betrifft: Für's erste mag das natürlich den Anschein erwecken, dass man über den Tisch gezogen wird, wenn man ein derartiges Angebot unterbreitet bekommt und auch noch viel Geld bezahlen soll, zumal die Brille nicht so gefertigt wurde, wie es der Auftrag vorsah. Ich bin ganz sicher nicht überzeugt davon für Dinge Geld auszugeben, die man im Endeffekt nicht benötigt. Man ist nicht gezwungen, das Angebot für die Zweitbrille anzunehmen, sondern bekommt letztendlich das, was in Auftrag gegeben wurde.

Ich finde, dass es legitim ist Angebote mit Preisnachlass zu erhalten, die mich eventuell interessieren könnten, wenn sie wie in diesem Fall bspw. als Ersatz dienen können. Ob es nun teure Creme, Shampoo, Schuhe oder eine Brille ist - man muss doch nicht alles sofort verteufeln, nur weil man dahinter fette Geschäfte vermutet und der Anbieter mir eh nur an den Schlüpper will. Kein Anbieter kann riechen, wie die Geldbörsen gefüllt sind und ob das Angebot evtl. Zustimmung findet. Ich persönlich finde € 300,00 für eine Zweitbrille nicht überzogen, wenn ich nur den Preis dafür betrachte. Für eine mangelhafte Brille ist das meiner Meinung nach natürlich zu viel, auch wenn es sich beim Gestell um hochwertige Ware handelt, die den rabattierten Preis vielleicht rechtfertigt. Gestelle sind im Einkauf manchmal nicht gerade günstig. Andere Optiker haben eventuell andere Preise, weil nicht jeder mit dem selben Glashersteller zusammen arbeitet.

Nun denn, Hauptsache ist doch, dass der Auftrag letztendlich zur Zufriedenheit ausgeführt wird, auch wenn es beim ersten Mal nicht ganz geklappt hat. Ich würde übrigens auch die "All in one"-Variante vorziehen. Ewiges Brillenwechseln nervt :)


Liebe @Wecker: Danke für Deine ehrliche Meinung :blumen:

Ich muss zugeben, dass ich durchaus dazu tendiere, das "unmoralische Angebot" anzunehmen. Gerade auch im Hinblick auf die geplante Auslands-Tauchreise im Sommer. @Tante Ju sei nochmals herzlicher Dank für diesen Hinweis der Zweitbrillen-Pflicht.

Allerdings stört es mich etwas, dass ich mit diesem Angebot mehr oder weniger überfallen wurde. Wir haben alle keinen Goldesel daheim. Bin ich da etwas zu empfindlich? Doch immerhin hat man mir Bedenkzeit eingeräumt.

Genau genommen suche ich noch nach Argumenten, um den Preis zu drücken. Gemäß dem Teamwork-Geist können mehrere Hirne im Brain-Storming produktivere Lösungen entwickeln. Also: Immer her damit. Bitte.

Zwischenzeitlich war ich nochmal beim Optiker und habe die Passform anpassen lassen. Sowie darum gebeten, mit dem Einschleifen der neuen Gläser zuzuwarten, bis ich nach einer Probezeit von acht Tagen entsprechende Rückmeldung gebe.

Grüßle,

Egeria


Bitte, gerne! :)

Gründe wären: Interesse an der Zweitbrille, die jedoch nur im Notfall, sprich bspw. Urlaub zum Einsatz käme, sonst nicht. Deshalb und aus nachfolgendem weiteren Grund Preisnachlass zum Endpreis in Höhe von € 220,00, da die Brille wegen fehlerhafter Auftragsausführung Schwierigkeiten beim Tragen bereitet und so der Tragekomfort dahin ist. Wenn du letztendlich bei € 250,00/260,00 angekommen bist, würde ich die Brille nehmen.

Den "Überfall" würde ich nicht so ernst nehmen, zumal auch hier kein Zwang auferlegt worden ist; du hast Bedenkzeit. Einen geeigneteren Zeitpunkt wird es wahrscheinlich nicht gegeben haben und bevor alles eingestampft wird, hat man dich gefragt. Besser früh als zu spät, oder gar nicht. Vielleicht würde man sich dann fragen, weshalb man in Sachen Zweitbrille und Preisnachlass nicht informiert wurde, ob der Optiker sowas nicht nötig hat o.ä. Man denkt ja mitunter seltsame Dinge :D Dann lieber direkt, kurz und knackig, man weiß, wie der Hase läuft und hat dennoch Bedenkzeit. Ist doch ok so :)


Egeria, auch ob man eine Ersatzbrille braucht, lässt sich nicht pauschal sagen.
Bei den Preisen, die du nennst, nehme ich mal an, dass es für dich nicht ganz dramatisch wichtig ist.
Für das Geld kriege ich nicht mal ein Glas.
Und das heißt ich brauche eine. Ohne Brille könnte ich das Haus nicht verlassen.
Zum Glück musste ich nicht extra eine kaufen. Ich brauchte nach einer Augen-OP eine neue, komme aber mit der alten immer noch gut zurecht. Sollte die neue entzwei gehen, kann ich mit ihr eine Zeit überbrücken.
Wäre das nicht so und mir wäre das Gleiche passiert wie dir, dann hätte ich das Angebot dankend angenommen.

Dass sie dich über den Tisch ziehen wollen, das würde ich auch nicht so sehen.
Fehler können immer passieren, er wird bereinigt und man hat dir ein Angebot gemacht.
Ob es für dich sinnvoll ist, musst und kannst du selber entscheiden.


@Mädels: Ihr seid klasse. :blumen:

Die beste Versicherung ist immer die, die frau nicht braucht oder in Anspruch nehmen muss.

Aber Ihr habt mir immerhin weitergeholfen, meine Gedanken zum Thema zu ordnen. Lieben Dank dafür. Die Reaktionen haben eine Resonanz von "geht gar nicht" bis zu "wäre zu überlegen" ausgelöst.

Ich werde die neue Gleitsichtbrille jetzt einem intensiven Praxistest unterziehen und mich dann nochmals mit dem Optiker ins Benehmen setzen.

Grüßle,

Egeria


Ich trage schon seit Jahren Gleitsichtbrillen. In den ersten Stunden hatte ich nur Probleme beim Treppen laufen. Die Treppen schwammen naemlich einfach so davon. Das legte sich nach einigen Tagen.

Der Nah und Fernbereich bereitet mir keine Probleme. Meine Optiker hatten die Sehbereiche beim Kauf und der Anpassung mit einem Filsstift markiert. Deswegen sehe ich vom Fern bis zum Nahbereich stufenlos absolut scharf.

Ich habe insgesamt 3 Gleitsichtbrillen. Jede hat 98 (bei pro.....). Einschliesslich Versicherung. Die brauchte ich schon 2 mal. Die Brillenversicherung kostete einmalig 1 Euro. Fuer die Brille mit Glaeser hatte ich 3 Jahre Garantie.

Eine vergleichbare Gleitsichtbrille kaufte ich das erste Mal fuer 280 Euros. Und die war nicht besser als die fuer 98 Euros.

Zwischendurch trage ich Multifokallinsen, aber nicht vom Internet, sondern vom Optiker. Kosten zwar 20 Euros fuer 6 Stueck mehr. Hier in Asien kann ich jedoch wegen dem Staub keine Linsen tragen.

Labens
Gruss aus Ktm.

@Isi
hoffe Deinen Wunsch noch zu erfuellen,
bin leider schwer verletzt.

Bearbeitet von labens am 23.03.2012 21:25:10


oops, @Labens ich danke Dir für Deine Erklärungen.

Mein Thread scheint etwas abzudriften, was ich aber durchaus für in Ordnung befinde.

Ich versuche nun, eine gangbare Verbindung zwischen uns zu finden.

Unser Ausgangsthema ist: Klar gucken zu können, ohne teuer gelasert zu werden. Ich habe mich schon drüber informiert: Augen-Lasern kostet pro Auge mal locker sechstausend Schleifen. Das mag ich mir nicht gönnen, ist mir noch zu teuer.

Doch was mich eher betroffen macht, ist Deine Mitteilung, dass Du schwerverletzt bist. Und dass Du Dich offensichtlich in Asien befindest. Wenn ich das richtig herausgelesen habe. Was heißt eigentlich Ktm? Kathmandu?!

@Isi: Magst Du mich in epischer Breite einweihen oder muss ich mir alles einzeln erfragen?

Es kann zwar sein, dass Du ein unauffälliger und tapferer Soldat sein könntest und über die Muttis Kontakt zur Heimat hältst. Doch magst Du das etwas näher erklären? Du musst das nicht öffentlich tun, eine PM ist ebenfalls in Ordnung. Du siehst, ich fische da einigermaßen im Trüben.

Dagegen verblassen meine Einstiegsschwierigkeiten mit meiner ersten Gleitsichtbrille geradezu. Das erscheint in light auf Deine Mitteilung geradezu oberflächlich.

Grüßle,

Egeria


Mal wieder zurück zu einem bestimmten Aspekt der Diskussion, nämlich zum Punkt "Ersatzbrille im Auto" - für die Fahrerin, natürlich. :D
Es soll in einigen Ländern Pflicht sein, aber es ist auch so sinnvoll. Wenn die aktuelle kaputtgeht, dürfte man sonst nicht mehr fahren, weder hier noch sonstwo; auch weil es ja meistens im Führerschein drinsteht, dass man eine Sehhilfe benutzen muss. Also dient es der eigenen Mobilität. Es braucht wohl nicht eine Extrabrille zu sein; im allgemeinen tut es die gerade abgedankte auch. Ich habe mir bei Fielmann damals billig eine Sonnenbrille fürs Weitsehen zusätzlich machen lassen, die liegt immer im Auto. Klar, nachts wäre es problematisch, dann damit weiter zu fahren. Darum habe ich mir gerade vorgenommen, die alte in den diversen Schubladen zu suchen, wo sie sein KÖNNTE ;) , und die in einer Brillenhülle ins Handschuhfach zu legen.
Gesetzestreue mal weggucken: Wenn es gerade nicht hinhaut mit einer Ersatzbrille, kann man ja irgendeine die auf die Nase passt mitnehmen. Wie will ein einfacher Polizist das überprüfen? :pfeifen:


Zitat (Egeria @ 23.03.2012 15:34:10)
Genau genommen suche ich noch nach Argumenten, um den Preis zu drücken. Gemäß dem Teamwork-Geist können mehrere Hirne im Brain-Storming produktivere Lösungen entwickeln. Also: Immer her damit. Bitte.

Mach doch einfach ein Gegenangebot. :P
Draufzahlen will ein Geschäftsmann nie. Besser er überläßt dir die Ersatzbrille zu seinem Selbstkostenpreis, als daß er das Teil mit Verlust entsorgen muß. ;)

Hm ja Optiker, da wurde ich schon des öfteren aus dem Laden geschmissen.
"Einem Physiker sollte man keine Brille verkaufen."

Als Ersatz kannst du auch ein Paar Contactlinsen nehmen. Die kriegst du für unter 10 EUR das Paar.

Moin Mädels und Jungs,

erstmal herzlichen Dank für Eure sorgfältige Reflektion und Eure ehrlichen Erfahrungsberichte :blumen:

Die Situation sieht jetzt wie folgt aus: Ich war die letzten acht Tage auf Seminaren und Tagungen, wo ich gezwungen war, die Brille ständig auf der Nase zu haben, um das sehen zu können, was ich sehen wollte. Also eine kontinuierliche Tragweise der Brille. Zu Hause liegt sie an ihrem angestammten Platz, bis ich sie mir greife, um damit das Haus zu verlassen und nicht unscharf durch die Gegend zu stolpern.

Ums vorweg zu nehmen: Nach etwa vier Tagen wusste mein Hirn mit den Signalen, die das Auge sendete, adäquat umzugehen. Fazit: Ein Gleiter ist eine affengoile Angelegenheit, wenn frau die Eingewöhnungsphase überstanden hat. Da erschließen sich plötzlich Welten, von denen frau gar nicht mehr wusste, dass sie überhaupt existieren ;)

Dennoch hatte ich ja den Optiker gebeten, mit dem Einschleifen der neuen Gläser zuzuwarten, bis ich entsprechende Rückmeldung gebe. Etliche Gespräche mit Gleitsicht-Brillenträgern haben bei mir den Eindruck erweckt, dass es NICHT normal ist, die Übergänge vom Fernsichtbereich in den mittleren Fernsichtbereich zum Lesebereich zu SEHEN. Hier scheint der Pfusch begraben zu sein :hmm:

Aufgrund Eurer Erfahrungsberichte und der Berichte von etlichen anderen Gleiter-Trägern habe ich mich dafür entschieden, das "unmoralische Angebot" der Optikerin nicht anzunehmen. Das liegt nicht im Preis begründet, sondern in der Tatsache, dass ich die Übergänge nach wie vor SEHE. Das ist nicht Sinn eines Gleiters. Der soll gleiten und keine scharfen Übergänge zeigen.

Habt Ihr noch weiteres Futter als Munition? Das wäre superfein :pfeifen:

Grüßle,

Egeria


Hallo zusammen

Ich kann passend zum Thema folgendes Video empfehlen. Ich hoffe, es hilft euch weiter
*** Link wurde entfernt ***


Nein, das hilft nicht weiter. Weil Dein Link nämlich automatisch entfernt wurde. Das wird doch kein Werbelink gewesen sein? Das ist hier ziemlich verpönt.

Außerdem ist das Thema jetzt schon etliche Jahre alt und hat sich mittlerweile erledigt.



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