Haus-Wohnungsschlüssel verloren: Schlüssel Schließanlage


wer ist für die Liste der Schließanlage verantwortlich, ist es die Hausverwaltung die diese Eigentumswohnungen verwaltet ?
Es ist der Haustürschlüssel und Wohnungsschlüssel verloren gegangen und habe kein Zutritt zu meiner Eigentümswohnung. Wir haben eine externe Hausberwaltung, dort wollte ich einen Schlüssel für meine wohnung bestellen. Leider hat mir diese Hausverwaltung einen falschen Schlüssel gescchickt, der zwar in die Haustüre passt aber nicht in die Wohnungstüre (Schließanlage), Die Verwaltung meint , ich müsse ja meine Schlüssel Nr wissen, aber leider weiß ich diese nicht, denn ich hatte ja den Schließplan nie in Händen. Selbst hätte ich einmal die Schlüssel Nr mitgeteilt bekommen, so könnte ich nichts damit anfangen, denn die Unterlagen sind ja in der Wohnung und dort komme ich wegen ffehlendem Schlüssel nicht rein.Muss denn die Hausverwaltung, die Schlüssel Nr nicht wissen ???? ich zahle ja für die Verwaltung .


Als ich mal einen Schlüssel für die Wohnung, in der ich damals gewohnt habe, nachbestellen musste, konnte mir die Hausverwaltung auch ohne die Schlüsselnummer weiterhelfen. Wenn ich mich richtig erinnere, haben sie mir dann die Telefonnummer des Unternehmens genannt, das die Schließanlage installiert hat und auch wartet und dort konnte man dann auch in einer Liste die Schlüsselnummer nachvollziehen.
Vielleicht wendest du dich noch mal an die Sachbearbeiter?


Normalerweise hat die Schliessanlage für jede Eigentümerwohnung einen eigenen Schlüssel, der auch zur äusseren Haustüre passt, aber nur in die eigene Wohnung. Schlüssel von Winkhaus werden i.d.R. nur mit Personalausweis oder gar nicht von Schlüsseldiensten kopiert.

Diese Schlüssel müssen mit einer Nummer und einem Sicherungsschein direkt von Winkhaus gekauft werden.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass ein Eigentümer in seinem Wohnungseingang den Zylinder ausgewechselt hat. So mache ich das alle Jahre.

Dann bist Du alleine für den Schlüssel verantwortlich.

Wenn die Türe nur zugefallen ist, kann man die mit einer alten Scheckkarte oder einem Blech an der Stelle des Türgriffs beim Schnäpper öffnen. Das sollte der Hausmeister eigentlich machen. Falls der Schlüsseldienst gerufen wird, nicht die Firmen im Telefon beginnend mit "AAAAA" anrufen, sonder nur örtliche Schliessdienste, die auch ein Ladengeschäft haben. Dann darauf drängen, dass der Zylinder nicht aufgebohrt wird. Das muss man nur tun, wenn innen der Schlüssel steckt, oder aussen zusätzlich abgeschlossen wurde.

Jeder Schlüsseldienst muss in der Lage sein, ohne aufbohren innerhalb 5 Minuten die Tür zu öffnen.

Nachdem der Schlüssel verloren ging, musst auf jeden Fall den Zylinder auswechseln. Ist kinderleicht.

Für die Zukunft sich bei Firmen wie Pearl oder Conrad registrieren und den Schlüsselanhänger mit der Registriernummer zu dem Schlüsselring anbringen. Dann kann jeder Finder den Schlüssel in den Briefkasten werfen, und der Schlüssel kommt automatisch zur registrierten Firma.

Dieser Dienst ist zumeist kostenlos, so lange man dort Kunde ist.

Man kann auch einen Schlüssel in einem versiegelten Umschlag einem anderen Eigentümer seines Vertrauens zur Aufbewahrung übergeben.

hier noch ein Tipp meines Kumpels "aetschagaebele" genannt auch "Rostbraten".
Letzter lebt leider nicht mehr. Gekillt von einem bösartigem Mod, der kein Humor verstand.

Labens

Bearbeitet von labens am 24.06.2012 12:43:24


Ja labens, die Tipps von Deinem Kumpel, da habe ich wirklich geschmunzelt. Super! :lol:


Zitat (labens @ 24.06.2012 12:35:26)
Schlüssel von Winkhaus werden i.d.R. nur mit Personalausweis oder gar nicht  von Schlüsseldiensten kopiert.


Man hat normalerweise doch nicht nur 1 Schlüssel, wenn man eine Wohnung kauft/mietet? Wir haben zB. sogar einen 3-Satz Schlüssel beim Wohnungskauf erhalten. Ein Schüssel ist an einem Platz deponiert, den wir immer erreichen :ph34r:
Noch vor nicht allzu langer Zeit habe ich meine Schlüssel (auch Winkhaus für Schließanlage) wohl in die Sammeltonne samt Papier geschmissen, keine Ahnung, hab's halt nicht gemerkt. :unsure:
Hausmeister Bescheid gesagt ... wenn nicht gerade Name/Anschrift an den Schlüsseln hängt, kein Problem -_- ... Wenn der Schlüsselfritze nachfragen sollte, könnte er - der Hausmeister - mir eine Bescheinigung mitgeben, dass es schon in Ordnung ginge ... SchnellSchusterSchlüsselfritze in einem Kaufhaus hat ohne Nachfrage meine Schlüssel nachgemacht: Schlüssel für Eingangs- und Wohnungstür, plus Briefkastenschlüssel. Hat zwar ca. € 20,-- gekostet, aber allemal billiger, als evtl. Austausch.
Wir haben zwar auch zusätzlich eine Versicherung für Verlust dergleichen, aber ... wie so oft, trau schau wem, ob die immer zahlen :pfeifen:
Das mit dem Registrieren kenne ich zwar auch, aber ... manchmal liest man von Einbrüchen, die ohne Spuren vonstatten gingen, da kommt man schon ins grübeln, ob da alles mit rechten Dingen zugeht ...

Edith möchte noch anmerken: Trotzdem keine schlechte Idee, sich die Schlüsselnr. - irgendwie verdeckt vielleicht - zu notieren. Als erstes würde ich immer den Hausmeister ansprechen, der kann sich ggfl mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen.

Bearbeitet von Backoefele am 24.06.2012 19:09:39

Zitat (Backoefele @ 24.06.2012 19:02:38)
Noch vor nicht allzu langer Zeit habe ich meine Schlüssel (auch Winkhaus für Schließanlage) wohl in die Sammeltonne samt Papier geschmissen...
SchnellSchusterSchlüsselfritze in einem Kaufhaus hat ohne Nachfrage meine Schlüssel nachgemacht: ...

Ihr habt so teure (und angeblich sichere) Schlösser/Schlüssel für die Schließanlage und dann kann jeder Feld-, Wald- und Wiesenschlüsseldienst die nachmachen?
Da passt doch was nicht!

So isses :angry:


Schon probiert, ob die nachgemachten Schlüssel wirklich funktionieren?
Bei Schließmechanismen mit erhöhter Sicherheit sollte zum mechanischen Schlüssel-zum-Schloß-Passen noch mindestens eine zweite Codierung integriert sein. Hatte mal technische Unterlagen von so einem System in der Hand. Da waren im Schlüssel noch ferromagnetische Punkte im Schlüssel integriert, die im Schloß genau an den richtigen Stellen magnetische Gegenparts haben mußten, damit der Mechanismus entsperrt. Zum Kopieren eines solchen Schlüssels muß der richtige Rohling genommen werden, der noch die mechanischen Ausfräsungen erhält. Welcher Rohling nun zu der Schoßnummer paßt, weiß nur der Hersteller und der wird diejenigen, die er zum Kopieren authorisiert, strengen Auflagen, Protokollführung und Überwachung unterziehen, um seinen guten Namen nicht aufs Spiel zu setzen. Keine Ahnung, wie es gehandhabt wird; könnte mir jedoch vorstellen, daß der Lizensnehmer zum Kopieren jeden einzelnen Rohling nur gegen Nachweis von protokollierter Vorlage von Schlüsselpaß und Personennachweis des Antragssteller erhält. Oder der Hersteller Nachschlüssel grundsätzlich selbst anfertigt, wo der Händler nur den Auftrag annehmen, weiterleiten und das Produkt schließlich an den Kunden weitergeben darf.


Nur noch soviel dazu: Die nachgemachten Schlüssel passen einwandfrei. Der Schlüsselfritze hat in einem dicken Buch nachgeschaut und dann wohl an Hand davon nach dem passenden Rohling geschaut.
Streng genommen dürfte es nicht so einfach sein :nene:

Edith fällt gerade ein, dass letzteres beim Briefkastenschlüssel war, beim Wohnungschlüssel hat er auf Anhieb den richtigen Rohling erwischt.

Bearbeitet von Backoefele am 24.06.2012 23:23:03



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