Elekromotor bauen: Schule..TIPPS GESUCHT


Hallo ihr lieben ;)
ich wollte meine frage eigentlich auf frag-vati.de stellen aber dann wurde ich hier hin wetergeleitet und ich weiß nicht ob ich richtig bin, aber jetzt frage ich einfach hier!
Also:
Mein Lehrer hatte im Physikunterricht einen Elekromotor, welcher von einem Schüler, der die Schule schon lange verlassen hat gebaut wurde. Jetzt ist der aber kaputt gegangen und ich dachte mir, ich könnte ihm doch um einen gute note zu ergattern einen neuen bauen. Nur ich habe ganz viel gegooglet und nichts hilfreiches gefunden!
Er sollte an ein Trafo angeschlossen werden können und bei meinem lehrer war er auf einem Holzbrett und so so ähnlich aus:
http://www.eschke.com/bauanleitung.pdf
Ich wollte aber kein baupacket bestellen, sondern es mit mitteln aus dem haushalt und dem baumarkt machen.
Könnt ihr mir helfen ?
Was brauche ich? und wie geht es?
Oder kennt ihr einen vernünftigen link?
danke im voraus! LG


mal nach "elektromotor selber bauen" gesucht? Unter den ersten der rund 500.000 Treffer gefällt mir dieser ganz gut: ein Schulprojekt.


Solche Spielereien kenne ich auch noch aus der Schulzeit... wir haben damals ein Dynamo vom Fahrrad(so eins was am Reifen schleift) ausgeschlachtet... denn der ist ja ein umgekehrter Motor... die Teile davon auf ein Holzbrett gezimmert und eine gute Note stand im Klassenbuch... ;)


Wenns auch mal ein elektrostatischer Generator sein darf: den Kelvin Generator per Wasserstrahlen finde ich sehr eindrucksvoll und simpel zu bauen. Hier eine Anleitung für ein schon edles Teil; bei Interesse kann ich mal versuchen, eine Minimal-Variante zu beschreiben.


Zitat (chris35 @ 24.06.2012 20:18:51)
mal nach "elektromotor selber bauen" gesucht? Unter den ersten der rund 500.000 Treffer gefällt mir dieser ganz gut: ein Schulprojekt.

Ja..das habe ich!
Allerdings keinen gefunden, der ähnlich war wie der den ich bauen möchte..

Zitat (Nachi @ 24.06.2012 20:30:41)
Solche Spielereien kenne ich auch noch aus der Schulzeit... wir haben damals ein Dynamo vom Fahrrad(so eins was am Reifen schleift) ausgeschlachtet... denn der ist ja ein umgekehrter Motor... die Teile davon auf ein Holzbrett gezimmert und eine gute Note stand im Klassenbuch... ;)

Danke das ist eine sehr gute idee!
Aber wo bekommt man die günstig? ich möchte ungern mein fahrrad auseinandernehmen und im fahrradfachhandel dürften die recht teuer sein..:/
Ein umgekehrter motor? wie kann man sich das vorstellen? :hilfe:

Zitat (chris35 @ 24.06.2012 20:55:23)
Wenns auch mal ein elektrostatischer Generator sein darf: den Kelvin Generator per Wasserstrahlen finde ich sehr eindrucksvoll und simpel zu bauen. Hier eine Anleitung für ein schon edles Teil; bei Interesse kann ich mal versuchen, eine Minimal-Variante zu beschreiben.

:o was ist das?
(entschuldigung für meine Dummheit :heul: )

Elektrostatik kennst Du? Das Knistern beim Kämmen oder so - da wird durch die Reibung Elektrizität erzeugt: sehr hohe Spannung, aber kaum Strom, deshalb gibts Funken, wird aber nicht so warm..
Beim Wasserstrahl-Generator nimmt man einen Trick, um die natürlich vorhandenen Ladungsunterschiede immer weiter zu verstärken. Ich versuch mal eine Kurz-Erklärung:
Im Physiksaal habt Ihr sicher so ein Waschbecken mit mehreren Wasserhähnen drüber. Wenn Du zwei so aufdrehst, daß jeweils ein dünner Wasserstrahl rauskommt, zerfällt dieser nach ein paar Zentimetern in einzelne Tropfen. Genau an dieser Position befestigst Du jeweils einen kleinen Ring, durch den die Tropfen müssen. Etwas tiefer kommt eine kleine Metallplatte, auf die die Tropfen fallen; die linke Metallplatte wird mit dem rechten Ring verbunden und umgekehrt - das war es eigentlich; ein schöneres Modell findest Du in dem Link.
Angenommen, die Tropfen links tragen im Moment der Entstehung zufällig etwas mehr elektrische Ladung wie die Tropfen rechts: dann übertragen sie von der linken Metallplatte etwas (z.B. negative) Ladung auf den rechten Ring. Dieser zieht sozusagen entgegengesetzte Ladung auf den "rechten" Tropfen an - z.B. die positive Ladung geht auf die "rechten" Tropfen und gibt negative an den Wasserhahn ab.
Das schaukelt sich immer weiter hoch, bis die Tropfen so geladen sind, daß sie fast im Kreis nach oben fliegen und die Metallplättchen nicht mehr treffen. Sieht lustig aus - und spritzt kräftig :)


Zitat (chris35 @ 24.06.2012 23:36:20)
Elektrostatik kennst Du? Das Knistern beim Kämmen oder so - da wird durch die Reibung Elektrizität erzeugt: sehr hohe Spannung, aber kaum Strom, deshalb gibts Funken, wird aber nicht so warm..
Beim Wasserstrahl-Generator nimmt man einen Trick, um die natürlich vorhandenen Ladungsunterschiede immer weiter zu verstärken. Ich versuch mal eine Kurz-Erklärung:
Im Physiksaal habt Ihr sicher so ein Waschbecken mit mehreren Wasserhähnen drüber. Wenn Du zwei so aufdrehst, daß jeweils ein dünner Wasserstrahl rauskommt, zerfällt dieser nach ein paar Zentimetern in einzelne Tropfen. Genau an dieser Position befestigst Du jeweils einen kleinen Ring, durch den die Tropfen müssen. Etwas tiefer kommt eine kleine Metallplatte, auf die die Tropfen fallen; die linke Metallplatte wird mit dem rechten Ring verbunden und umgekehrt - das war es eigentlich; ein schöneres Modell findest Du in dem Link.
Angenommen, die Tropfen links tragen im Moment der Entstehung zufällig etwas mehr elektrische Ladung wie die Tropfen rechts: dann übertragen sie von der linken Metallplatte etwas (z.B. negative) Ladung auf den rechten Ring. Dieser zieht sozusagen entgegengesetzte Ladung auf den "rechten" Tropfen an - z.B. die positive Ladung geht auf die "rechten" Tropfen und gibt negative an den Wasserhahn ab.
Das schaukelt sich immer weiter hoch, bis die Tropfen so geladen sind, daß sie fast im Kreis nach oben fliegen und die Metallplättchen nicht mehr treffen. Sieht lustig aus - und spritzt kräftig  :)

Hmm..ne. also wir wollen wenn einen Elektromotor bauen :wacko:
Und wir haben leider nur einen Wasserhahn im Physikraum :huh:
Sonst würde ich das glaub ich wirklich mal bauen..
Aber vielen dank für die Hilfe!! :)

Bearbeitet von mirosmaus am 01.07.2012 14:17:41


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