Puderzucker

Hat 250gr.Puderzucker die gleiche Süsskraft wie 250 gr. Zucker?
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puderzucker besteht aus dem selben stoff wie normaler haushaltszucker. nur ist puderucker feiner gekörnt. die "süsskraft" dürfte dieselbe sein.
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Gute Frage :unsure: Ich hätte spontan gesagt, dass Puderzucker etwas süßer wäre :hmm:

Herzlich willkommen bei FM :blumen:

Bearbeitet von Backoefele am 28.10.2012 22:54:15
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Puderzucker hat die gleiche Süßkraft wie normaler Haushaltszucker, erunterscheidet sich wirklich nur in der Konsistenz. :)
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Kommt drauf an.
Direkt auf die Zunge dürfte Puderzucker süßer schmecken als normal kristallisierter, weil die Oberfläche größer ist und deshalb bei gleicher Menge mehr Zuckermoleküle direkten Kontakt mit den Sensorstellen auf der Zunge erhalten.

Weiterverarbeitet, wo die Oberflächenbeschaffenheit verloren geht, ist er gleich süß wie der gewöhnliche.
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Danke für die Erklärung! Wieder was gelernt ... und das in meinem Alter :pfeifen:
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Danke,dass ihr mir denken helft.😻
Ich hab ein tolles Mürbteigrezept ( mit Puderzucker) und hab mir überlegt,weil der Teig so klasse wird,ob ich für die Plätzchen den Backzucker gegen Puderzucker austausche?!
Geht das so einfach?
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Hallo,Michaela29 ! :blumen:

Herzlich willkommen bei den Muttis ! :blumen:
Du kannst es ja mal ausprobieren und uns davon berichten,bin schon ganz gespannt. :D :pfeifen: :blumen:
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Moin Michaela,

erstmal herzlich willkommen bei den Muttis.

Wenn Du so die Argumentation in den Antworten auf Deine Frage mal überdenkst, kommst Du sicherlich auf den gleichen Schluss wie ich: Ja, Puderzucker hat die gleiche Süßkraft wie grobkörnigerer Haushaltszucker. Stevia lassen wir hier mal außen vor.

Wenn ich Puderzucker für ein Rezept benötige, haue ich einfach die benötigte Menge Haushaltszucker in den Thermomix und lasse mir vom Schlagwerk die benötigte Konsistenz herstellen. Ergo: Zucker ist Zucker. Haushaltszucker hat eine größere Korngröße (größere Oberfläche) und braucht dadurch länger als Puderzucker, der eine geringere Korngröße (Schluffkorngröße < 2 Mikrometer) hat, um sich mit anderen Ingredienzien zu verbinden.

Allerdings hat Puderzucker aufgrund seiner schluffigen Konsistenz den Vorteil, dass er sich ungleich schneller und gleichmäßiger mit den übrigen Teigzutaten verbindet.

Fazit: Einfach 1:1 austauschen. Brauchst weniger Zeit, um alle Zutaten homogen miteinander zu vermischen.

Grüßle und viel Erfolg,

Egeria
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Ich wäre skeptisch beim austausch Puder- gegen normalen Zucker - weil das Gewicht zwar gleich die menge jedoch anders ist...250g zucker ist ja von der menge her weniger als 250g Puderzucker..
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Was ist schwerer: Ein Kilo Blei oder ein Kilo Federn?

Unterschied: Ein Kilo Blei ist sehr handlich. Ein Kilo Federn hat mehr Volumen und passt nicht in einen Kopfkissenbezug ;)
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Unser Lehrer hatte das Beispiel mit Watte und Eisen gebracht. :D
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Hallole,

Also ich glaube schon dass Puderzucker denau so süss ist wie normaler Zucker, er ist lediglich feiner. Ich persönlich verwende irgendwie lieber den normalen Zucker, weiss auch nicht warum, vielleicht Gewohnheit.
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Zitat (Michaela29, 29.10.2012)
Danke,dass ihr mir denken helft.😻
Ich hab ein tolles Mürbteigrezept ( mit Puderzucker) und hab mir überlegt,weil der Teig so klasse wird,ob ich für die Plätzchen den Backzucker gegen Puderzucker austausche?!
Geht das so einfach?

Also, meine Vanillekipferle backe ich am liebsten mit Puderzucker, dann sind die sowas von mürbe ... :sabber:
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Ich gebe es auf. Wenn frau noch nicht einmal den allgemein gängigen und allgemeingültigen Gewichtseinheiten vertraut, sollten wir wirklich wieder zur Maßeinheit der (unterschiedlich langen) Elle auf dem Mittelaltermarkt zurückkehren.

Grüßle,

Egeria

P.S.: Damit wäre dann auch die Existenzberechtigung der staatlichen Eichbehörde obsolet. Warum schaffen wir sie nicht ab? Kostet doch nur Steuergelder, oder?
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Entschuldigung,ich habe nicht nach Gewichtseinheit gefragt,sondern nach Süsskraft!
😟
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1 kg Puderzucker hat die gleiche Süßkraft wie 1 kg Kristallzucker (normaler Haushaltszucker).
Und ich halte es für kein Risiko, beides gegen einander auszutauschen. :)
Mach ruhig, das klappt!
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wie Backoefele bereits erwähnte, nimmt man für Knetteige Puderzucker, weil der feiner ist und der Teig und damit auch das Backwerk daraus mürber wird ... ich ersetze Puder- mit anderem (z.B. braunem) Zucker 1:1 auf das Gewicht bezogen :)
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Herzlichen Dank für eure Antworten 💁

Da niemand Bedenken wegen der Süsse hatte,werde ich jetzt mal generell auf Puderzucker umsteigen. Ich muss 15 kg verarbeiten ( seufz).
Wenn jemand das "Weltbeste" Mürbeteigrezept haben möchte,
Hier ist es:
250 gr Mehl
100 gr. Butter
60 gr. Puderzucker
1 Ei
1 P. Vanillzucker
1 Prise Salz
Zitronenschale
1 Teel. Backpulver
1 Eßl. Milch

Schöne Weihnachtsbäckerei wünscht allen

Michaela
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Zitat (silke, 29.10.2012)
Ich wäre skeptisch beim austausch Puder- gegen normalen Zucker - weil das Gewicht zwar gleich die menge jedoch anders ist...250g zucker ist ja von der menge her weniger als 250g Puderzucker..

Das würde nur gelten, wenn ein Rezept mit Volumen-Mengenangaben vorliegt, wie: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Mehl, 1 Tasse Haselnüsse...
Da aber, wie schon Egeria schrub ;) , 250 GRAMM von etwas auch 250 GRAMM bleiben, kannst du deine Bedenken getrost über Bord werfen (kiloweise :D !).
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Ihr habt mich restlos überzeugt !!! :) 🌷
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Danke für´s Rezept Michaela ! :blumen:
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Zitat (silke, 29.10.2012)
Ich wäre skeptisch beim austausch Puder- gegen normalen Zucker - weil das Gewicht zwar gleich die menge jedoch anders ist...250g zucker ist ja von der menge her weniger als 250g Puderzucker..

Dann hast Du wohl im Physik-Unterricht nicht aufgepasst. Überdenke Deine Aussage in diesem Fokus vielleicht noch einmal.

Was glaubst Du wohl, warum ich ausführlich erklärt habe, wie ich meinen Puderzucker selbst herstelle? Zur Erinnerung: Ich gebe normalen Haushaltszucker in das schlagkräftige Schlagwerk meines Thermomix. Innerhalb von Sekunden wird so aus normalem, grobkörnigen Haushaltszucker ein Puderzucker mit schluffiger Konsistenz von einer Korngröße < 2 Mikrometer. Funzt auch prima mit Rohrzucker. Da kommt das gleiche Ergebnis dabei heraus.

Wenn Du mir schlüssig erklären kannst, welche Verluste der gemeine Haushaltszucker dabei erleiden kann, schlage ich Dich für den Nobelpreis in angewandter Haushaltsphysik vor.

Grüßle,

Egeria
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