Wie macht man am besten Burger-Fleisch selbst?


Ich denke ihr könnt mir weiterhelfen.

Vergangenen Freitag habe ich zum ersten Mal versucht Burger-Fleisch selbst zu machen.
Ich habe also Rinderhack im Supermarkt gekauft (aus einer eingeschweißten Verpackung),
habe es ausschließlich mit Salz und Peffer gewürzt, anschließend durch geknetet, in
vier kleine Bällchen geformt und diese dann platt gedrückt.

Eine Freundin von mir hat mir dann noch den Tipp gegeben, dass ich das vorgefertigte
Burger-Fleisch dann noch kurz auf einem Teller und unter Klarsicht-Folie für eine halbe
Stunde ins Eisfach stellen kann. Sie meinte dass dadurch ein wenig mehr Halt in die ganze
Angelegenheit kommt. Also quasi dann so wie bei dem Burger-Fleisch, welches man
vorgefertigt und tiefgekühlt im Supermarkt kaufen kann.

Allerdings war ich doch sehr enttäuscht als ich schon während des Bratens gemerkt habe,
dass das Fleisch doch recht leicht auseinanderfällt und vor Allem auch richtig klein
wird und relativ viel Wasser verliert.
Dass jedes Fleisch während des Bratens kleiner wird weiss ich natürlich, aber das war
schon echt extrem.

Wer von euch hat Tipps für mich wie ich das in Zukunft besser machen kann?
Vielleicht habe ich ja auch doch noch ein paar Zutaten vergessen?


Wenn ich Burger mache, mache ich einfach Frikadellen,nur etwas flacher als sonst.Du musst ins Hackfleisch ein Ei,Brötchen oder Paniermehl machen,dann gibt es mehr Bindung und fällt nicht so schnell auseinander.Für mehr Geschmack würde ich auch noch Zwiebel,Majoran und vielleicht etwas Paprika dazu geben.


Hi,

aus dem Nähkästchen kann ich nicht plaudern, aber gerade letzte Woche habe ich diesen Ratgeber/Tipp sehr interessiert gelesen zum demnächst Mal-Ausprobieren.
http://www.hr-online.de/website/rubriken/r...cument_44145800
Grüßle, Ghwenn


Oh, ein Burger ist eine Kunst für sich. Schau doch mal auf die deutsche Seite von "Mettsalat" und bei den Suchbegriffen gibst du burger-grillen ein.

Viel Erfolg und guten Appetit!


Hallo,

nehme mal halb Schwein-halb Rindfleisch, dann ist es nicht so trocken!

ausserdem gibt es doch bestimmt einen Fleischer in deiner Nähe, wo du frische Ware kaufen kannst..
Sonst mache ich sie so wie @Weihnachtsengel


Also für echte wirkliche Burger gibt es keine Kompromisse!

Nur 100% Rindfleisch, Pfeffer, Salz und dann gut durchkneten. Insofern hast du zu 100% alles richtig gemacht.

Sachen wie Eier, Brötchen, Zwiebeln, Schweinehack :ph34r: oder andere Spirenzchen gehören da auf gar keinen Fall rein, du willst schließlich Burger machen und keine schnöden Frikadellen! Absolutes No-Go! :aengstlich: :mafia:

Wenn deine Patties (Burgerscheiben) zu leicht auseinander fallen, dann presse sie vorher bzw beim Anbraten besser zusammen. Es liegt oft auch an der Fleischqualität. Gerade wenn du schreibst, es verlieert viel Wasser.
Nicht das billigste eingeschweisste oder gar gefrorene Discounterhackfleich kaufen, das kann man für Bolognese, Eintöpfe oder sowas nehmen, aber nicht für Burger.
Lieber von der Fleischtheke oder besser direkt voM Metzger kaufen, und noch besser Bio-Qualität. Das Fleisch verliert dann auch direkt viel weniger Wasser.

Dann gibt es eine wichtige Regel, die viele falsch machen:
Auf gar keinen Fall den Burger mehr als einmal wenden. Ein Burgerpatty wird genau einmal gedreht. Punkt. Wie beim Steak auch. Mehrmals drehen fürdert das Auseinanderfallen und lässt die Flüssigkeit im Burger sich nicht gut verteilen. Wenn du Cheeseburger machen willst, die Scheibe Käse nach dem Umdrehen direkt auf den Burger in der Grillpfanne legen, dann schmilzt der schon appetitlich an.

Viel Erfolg beim nächsten Versuch! :blumen:

Bearbeitet von Bierle am 12.11.2012 19:14:48


Und bitte... kein "Rinderhack aus Plastedings im Supermarkt" :blink: ich hab das früher auch immer für dumm gehalten, wenn mich jemand auf Unterschiede zwischen Rinderhack und Rinderhack aufmerksam machen wollte.

Jetzt kauf ich Gehacktes nur noch beim Fleischer. Man schmeckt den Unterschied, und merkt das auch beim Kochen.


einen ordentlichen Patty-Maker und dann hält jedes Patty egal ob vom Öko oder vom Massenhaltungstier Burgerpresse


Danke Danke für die ganzen Tipps hier! Freut mich :)

Ich habe in der Tat vor ausschließlich Burger nur mit Salz, Pfeffer und
Rinderhack zu machen!

Ich werde nun mal ausprobieren wie es mit besserem Fleisch ist und
werde auch den Tipp mit dem Umdrehen befolgen.

Den Tipp mit dem Gefrierfach, den ich angesprochen habe, hat aber noch
nie jemand gehört?

Und was so eine Burgerpresse angeht, hat das schon mal jemand
ausprobiert? Hat das einen großen Effekt?


Zitat (Bierle @ 12.11.2012 19:12:41)
Nur 100% Rindfleisch, Pfeffer, Salz und dann gut durchkneten. Insofern hast du zu 100% alles richtig gemacht.

Sachen wie Eier, Brötchen, Zwiebeln, Schweinehack :ph34r: oder andere Spirenzchen gehören da auf gar keinen Fall rein, du willst schließlich Burger machen und keine schnöden Frikadellen!

Stimme Bierle da zu 100% zu. Die originalen Burger-Patties sind nur so.

Die Burgerpresse tut im Grunde das, was du auch schon mit dem Tellern gemacht hast - vielleicht etwas nachdrücklicher. Wenn du oft Burger-Patties machst, lohnt die Anschaffung vermutlich.

Viel Spaß (jetzt hab ich einen Riesenappetit auf nen saftigen Burger... :sabber: )!

Mit Spiegelei und Ananas drauf :sabber: mmmmmmmmh... und bei mir gibts heut nur Fleischbrühe :heul:


Zitat (Ribbit @ 13.11.2012 12:48:09)
Mit Spiegelei und Ananas drauf :sabber: mmmmmmmmh... und bei mir gibts heut nur Fleischbrühe :heul:

:unsure:


...dann lieber mit Entengrütze und Ohrenschmalz... :D


Die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden B)

Zitat (Ribbit @ 13.11.2012 12:48:09)
Mit Spiegelei und Ananas drauf


Wahnsinns-Vorschlag für den MuttiBurger bei McDonalds: der Stramme-Max-Hawaii-Burger rofl aber nicht ohne kandierte Kirsche obendrauf

Ich hab mir meine Burgerpresse selbst aus zwei Joghurteimerchen gebastelt. Und es macht definitiv einen riesigen Unterschied im Zusammenhalt.
Auch ist das Fleisch beim MmV (Metzger meines Vertrauens) sehr viel weniger Flüssig als das aus dem Supermarkt.

Zu nem echten Burger gehört ausschließlich Rinderhack. Nix sonst. Bei dem Tip mit Ei und Semmelbrösel hats mich echt gegraust. Das Hack kannst würzen, und dann nen Patty formen. Oder anders rum - wie Du magst.

Anfrieren? Wieso denn das? Der Effekt ist spätestens dann wieder weg, sobald der Burger auf den landet. Aber ich glaube ich weiß woher das kommt. Vor dem selber-Wolfen frieren viele Leute ihr Fleisch nochmal etwas an. Dann gehts schöner durch den Wolf. Aber das ist bei fertigen Hack ja nicht mehr nötig.

Wie man sich ganz günstig nen Pattymaker selbst herstellen kann seht ihr HIER und auch HIER
Ich hab sowas ähnliches wie den zweiten. Nur stell ich dazu zwei eimerchen in einander. Wobei der untere eine große Öffnung im Boden hat, um den Patty raus zu drücken. Die Bodenöffnung verschließe ich mit nem stück Plastik, fülle das Hack ein, und presse den anderen Eimer ganz fest drauf. Ich hoffe man versteht was ich meine.


Ein Joghurt-Becher und eine Verschluss-Kappe eines Rohres ... B)

Nicht schlecht. Auf sowas muss man aber auch erstmal kommen :D

Danke auch noch mal für diesen und die weiteren Tipps.
Ich freu mich schon auf das nächste Mal und das Ausprobieren.

VG


@ Nachi: Welche Patti Presse kannst du empfehlen? Bei manchen Pressen, sprechen die Bewertungen nicht gerade für sich ... :D


Hier findest du einen perfekten Burger nach des Hauses.
http://kuechenheld.blogspot.de/

Gestern haben wir einen Spiele- und Kochabend gemacht und diese Burger waren der Hit.
Vielleicht ist es genau das richtige Rezept für Dich.


Hallo,

für Burger nehme ich reines Rinderhack würze es etwas mit Salz und Pfeffer und brate es dann in viel Olivenöl scharf an. Alles andere sind Frikadellen oder sonstige Fleischbälle aber keine Burger.


Nimm niemals Olivenöl zum braten. Das verträgt keine Hitze, und verbrennt dann. Lieber ein neutrales Pflanzenöl. Das kann höhere temperaturen vertragen, ohne brandig zu werden. Glaub mir, auch der Burger schmeckt dann besser.


Halt nein .... Niemals Olivenöl nehmen!!
Mein Vorredner hat schon ganz Recht.
Ich habe einmal den Fehler gemacht und Olivenöl, zu dem auch noch ein wirklich gutes, zum Braten verwendet.
Es war ein Desaster. Meine Küche war voller Rauch, alles hat gestunken und mein Rib-Eye war hinüber!!


Hier mal mein "Hell, now that's a good burger - so tasty and full-bodied - just terrific"-Burger:
1. Brot: ein klassisches Ciabatta, ca. 20 cm lang.
2. Mein Salat war eine Komposition aus jungem Spinat, Feldsalat, kleine Salatherzen und Tomate.
3. Der Käse war Tete de Moine. Für die, die den Käse kennen, habe ich 3 - 4 Runden mit dem Hobel gedreht und das auf den Burger gelegt.
4. Die Sauce besteht aus Honig-Senf, Bärlauch und Pinienkernen. Salz und Pfeffer nicht zu vergessen.

5. Das Fleisch ... Das Fleisch meine Burger-Freunde war eine Scheibe saftigen Roastbeefs, zart rosa und gerade mal einige Sekunden nach dem Abschneiden vom Braten lag es dampfend zwischen der zuvor erwähnten Kreation.

Es war ein Gedicht und super Samstagabend dazu.


...da lebt ja ein Thema neu auf!

So ein Patty muss richtig geknetet werden.
Ganz egal aus welchem Hack das ist.

Durch das Kneten schliesst sich das Eiweiss auf und geht eine Bindung ein ohne andere Hilfsmittel wie Mehl, Ei oder Semmelbrösel.

Also nur Fleisch, Salz, Pfeffer (auch das muss nicht unbedingt sein) und solange kneten bis das Fleisch beinahe wie ein Brät ist.

Von Hand geformt nimmst Du etwas Fleisch, drehst einen Knödel und drückst ihn flach.
Mit der Hand gedrückt bekommt es Dellen, mit einem Plattiereisen oder einfach einem Topfboden wirds glatt.

Mit einem grossen Messer kannst Du das Patty vom Brett ablösen.

Machst Du oft Burger und sollten die alle gleich sein, dann kannst Du auch so ein Gerät anschaffen, aber das brauchts eigentlich nicht.

2 Minuten auf jeder Seite ohne Fett grillen oder braten.

Servus
Maxl

Bearbeitet von Maxl am 04.12.2012 17:10:05


@ Maxl

Zitat
...
So ein Patty muss richtig geknetet werden.
Ganz egal aus welchem Hack das ist.
...


Dem kann ich mich vorbehaltlos anschließen.

Die Kunst liegt darin, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen um mit dem Kneten aufzuhören.
Knetet man zu wenig, riskiert man später beim Grillen und Wenden dass das Pattie in mehrere Teile zerfällt.
Knetet man zu lang, zerfällt das Pattie zwar nicht in mehrere Teile, gekommt aber die Konsistenz von Fleischbrät, und weder die Fleischtextur noch das Beißgefühl entsprechen dem, was man von dem Fleisch in einem Hamburger erwartet. Im schlimmsten Fall entspicht das Ergebnis den Teilen die man tiefgefroren im Supermarkt kaufen kann, außer das die noch dazu durch deren Würzung ekelhaft schmecken.

Den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören mit dem Kneten erkenne ich immer daran, dass die Masse anfängt insgesamt heller zu werden. Ich betone: "anfängt"...

Als Fleisch nehme ich 500 Gramm Rindergulasch sowie 100 Gramm ungeräucherten grünen Schweinespeck, und jage alles durch den Wolf - mittlere Lochscheibe.

schon etwas älter der Fred, aber egal:

- Burgerpresse von Weber nehmen
- dann gutes Fleisch kaufen, nix eingefoltes
- nur Rindfleisch
- beim Pressen ungewürzt lassen
- auf dem Grill würzen, nur Salz und Pfeffer!
- jede Seite einmal drehen
- nicht totbraten!

Grüse aus Brandenburg
Gisi

Bearbeitet von Gisela54 am 23.07.2014 07:40:41


Der Beitrag war von mir, mit einem alten, eigentlich zu löschenden Account....


Und wieder:?????


Zitat (dahlie @ 23.07.2014 09:03:05)
Und wieder:?????

weiss nicht was Du damit meinst?
Gruß Gisi

@gisela55: da gibt es wohl vorrangig Klärungsbedarf, wieso Du mit zwei Namen hier unterwegs bist/warst.- Solltest Du mit @Bernhard klären, wie das zu korrigieren ist.- Dein Nachsatz unter den neu/alten Postings wirkt leicht irritierend.- DAS meinte @dahlie wahrscheinlich.

Schöne Grüße...IsiLangmut


Das lag daran, dass ich nicht an meine Mails kam, als ich den ersten Account erstellt hatte, konnte nicht im Forum schreiben, also über eine andere Mail einen 2. gemacht, der erste Name ging ja nicht mehr...
Als ich wieder an die Mails kam, habe ich dummerweise den Link geklickt und war mit dem "falschen" Namen unterwegs, den "falschen" Account Gisela54 habe ich löschen lassen, so ist alles wieder rund. Sorry für die Verwirrung und schöne Grüße von Gisi :pfeifen:


Zum Braten kann ich Wallnuss- und Alba-Öl empfehlen machen leider viel zu wenige..
den Tip hab ich mal in einem Burger-Restaurant in Amerika bekommen und ich muss sagen es schmeckt mir persönlich sehr gut ! :)


Probier mal das super leckere Rezept! Ist sogar noch gesund. Da findest du auch eine genaue Anleitung
*** Link wurde entfernt ***


Fleisch muss Raumtemperatur haben wegen wasserverlust von jeder Seite 2-3 min ganz heiß anbraten 170grad 5min innen zart rosa oder du benutzt ein Fleisch Thermometer