welcher Rechtsanwalt ist zuständig: Erbengemeinschaft/Insolvenz


Hi Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben
Ich habe einen Miterben der 10% Anteil besitzt.Zum Zeitpunkt des Erbfalls bestanden aber Schulden.Der Miterbe hat trotzdem das Erbeangetreten und war nicht bereit seine Prozente an mich zu verkaufen. Da ich 90% halte bin ich bei allen Kosten in Vorleistung gegangen. Mittlerweile haben sich 15000 Euro Schulden dem Miterben gegenüber angesammelt und mein Miterbe hat Insolvenz angemeldet. Allso kurz Geld weg.Mein Problem ist ,der Insovenzverwalter des Miterben will das ich jetzt nochmal für viel Geld den Erbteil erwerbe. Das kann und will ich nicht da ich von dem Geld, mit dem ich in Vorleistung gegangen bin sowieso nichts mehr sehe. Bei meinem jetzigen Anwalt fühle ich nicht gut aufgehoben, da es bei sorgfälltiger Arbeit garnicht soweit hätte kommen müssen.Welcher Fachanwalt wäre für mich der Richtige Erbrecht oder Insolvenz
Wäre so coooooolllll wenn mir da ein paar Tips weiterhelfen könnten
lg flshdanc


da der schwerpunkt der ganzen kiste imerbrecht zu liegenscheint, würde ich zu einem fachanwalt für erbrecht gehen. insolvenzrechtler kümmern sich meistens eher um rechtsfragen, die aus der insolvenz heraus entstehen - also sanierung des insolvenzschuldners, verteilung des vermögens, usw. zwar könnte sich ein fähiger anwalt auch in themn einarbeiten, die nicht sein schwerpunkt sind, aber das dauert seine zeit und es wird möglicherweise teurer.


@flashdanc

die Angelegenheit hört sich schon sehr verfahren an, die Insolvenz wird oft genutzt von Miterben.

Hole bei RAten im Internet Auskünfte ein. Es gibt verschiedene Portale, schreibe dem Fach-RA so klar wie möglich die aktuelle Situation, umso besser ist die Auskunft. Noch besser 2. und 3. Auskünfte einholen. Dann merkst Du selbst, was zu tun ist und erkennst den richtigen RA.

Wichtig: Deine Darstellung der Situation klar und knapp schreiben, die Fakten.

viel Glück


PS: lese von den Fach-RA vorher ein paar Auskünfte zu ähnlichen Fällen, da lernst Du viel hinzu ...... :-)))


ich würde keine Auskunft bei einem RA im Internet einholen sondern mir in meiner Nähe einenRA für Erbrecht suchen und die ganze Sache vorlegen. Eventuell auftretende Fragen können so an Ort und Stelle geklärt werden. Wird vieleicht etas mehr kosten,aber denke es wird sich lohnen .


Hallo flashdanc :blumen:

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, daß Du nicht von Anfang an einen RA für Erbrecht beauftragt hast.

Ein Tipp: Falls Du eine Rechtsschutz-Versicherung hast, ruf doch da mal die kostenlose Hotline an. Die bieten den Service (ebenfalls kostenlos), Dich zu beraten. Wirst dann mit einem Fachanwalt verbunden, der Dir wertvolle Tipps geben könnte. Ist halt immer der erste Schritt, wenn Ihr nicht weiterkommt, wird Dir in Deinem Wohnort ein FA von ihnen empfohlen.
Bist Du mit mehreren - auch anderen - Versicherungsverträgen bei einer einzigen Gesellschaft und hast einen zuständigen Versicherungsvertreter, hilft Dir dieser mit Sicherheit ebenfalls weiter.

Ich würde mich sputen...
Viel Erfolg !


es gibt tausende RA auch für Erbrecht
wie gut er ist, weis man immer erst hinterher.

Die RA-Auskünfte in Internet-Portalen sind nicht kostenlos, aber unabhängig, spezialisiert und bewährt, diese RA haben außerdem vielseitige Erfahrungen weil sie sich praktisch und fachlich austauschen.

Lieber vorher kleines Geld für einen neutralen Anwalt für Erbrecht und seinen fachlichem Rat ausgeben, als die Angelegenheit einem "empfohlenen" RA, ob von der Versicherung oder einem der vielen RA vor Ort übergeben.

Kein RA wird dich an einen Kollegen weiterempfehlen ...... wenn Du schon mal in seiner Kanzlei bist .... :-)))

Zu einem RA vor Ort würde ich erst gehen, wenn ich selbst so gut informiert bin, das ich im 1. Gespräche merke ob er für meinen Fall geeignet ist oder nicht.

Wirklich gute RA sagen Dir dann auch, lass die Finger davon, oder hänge kein Geld an eine verlorene Sache, die gibt es, kenne zwei in einer Kanzlei vor Ort.

Hört man nicht gerne, ist aber billiger, als RAte, die jeden Fall annehmen, evtl. noch zum Widerspruch raten, weil es nun mal ihr Broterwerb ist und jeder gestellte Antrag kostet erneut DEIN Geld.

Bearbeitet von Lichtfeder am 26.11.2012 10:05:29



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