Nähmaschine | Oberfaden reißt immerzu


Hallo Community,

ich habe (mal wieder) ein Problem mit meiner Nähmschine.

Vor kurzem, als ich sie endlich so eingestellt habe, dass alles Fehlerfrei lief, brach mir bei Nähen die Nadel (Warscheinlich noch Originalware des herstellers (Singer)). Ich dachte mir:"blöd gelaufen." und kaufte mir daraufhin am nächsten Tag neue Nähnadeln (Hersteller ist Wenco (o.Ä.). Warscheinlich eine Hausmarke von Marktkauf).
Wieder zu Hause ersetzte ich also die gebrochene Nadel durch die neue und nähte die Maschine erst einmal wieder ein. Da gab es dann das erste Problem: der Unterfaden wollte partout nicht gegriffen werden. Eine Bekannte brachte mich dann auf die Idee, die nadel um zu drehen. Gesagt getan und es schien auch wieder zu laufen.

Nun reißt mir ständig der Oberfaden. Die Spannung ist auf 0 und es gibt keine saubere naht. Trotzdem reißt er :wacko: selbst als ich anstelle des vorher verwendeten Garns (NoName vom örtlichen Schneider. Irgendein schwaches Polyestergarn) Amann Garn mit 50er Stärke gewechselt habe riss dieses. Selbst auf geringster Spannung.

Hoffe jemand kann mir da helfen :)

Mit freundlichen Grüßen,
Skirata


Willkommen hier! :blumen:
Hast du mal dein Problem mal ganz oben in die Suchfunktion eingegeben? Das ist nämlich schon -zig mal vorgekommen.


Hallo,hast Di Dein Problem in den Griff bekommen?Ein kleiner Tipp zum einsetzen der Nadel:Die Nähmaschinennadel hat oberhalb des Örs eine Einkerbung,die sogenannte lange Rille.Diese Rille muss immer in die Richtung zeigen,in der der sich Deine Spulenkapsel befindet(Unterfaden).
Setzt Du also die Spulenkapsel von vorn ein,muss auch die lange Rille nach vorne zeigen.
Spulenkapsel links=lange Rille links.


Schlaumi das habe ich ja noch nie gehört!
aber man weiß ja nie.

jedoch sollte die Führrille immer nach vorne zeigen.
so kann man den faden leichter zum Öhr führen.

Skirata, es kann möglich sein das deine neue Nadel im Öhr einen Grad hat so wird der faden dort gescheuert und reist!
oder sie ist schlicht stumpf, dann kann der Faden auch reißen.


@gitti2810: das ist tatsächlich so,wie
ich es bereits beschrieben habe..
Bei meiner Haushaltsmaschine z.B.muss die Nadel so eingeführt werden,dass die lange Rille nach links zeigt.Bei meiner Industrienähmaschine jedoch muss sie nach vorne zeigen.
Es ist also nicht richtig,dass die Rille immer nach vorne gerichtet sein muss...


ok dann muß ich das so hin nehmen. :wub:
die denken sich aber auch dauernd was anderes aus, nur um die Kunden zu verwirren :wacko:


@gitti2810:Ja,total doof...eine Maschine,so viele Tücken.Sorry,wollte kein Besserwisser sein.LG.


Zitat (Schlaumi @ 22.05.2013 22:44:10)
@gitti2810:Ja,total doof...eine Maschine,so viele Tücken.Sorry,wollte kein Besserwisser sein.LG.

och das bist du nicht :trösten:
weil wer die Wahrheit spricht, kann ja nicht besserwisserisch sein :D :wub:

Hallo Skirata :)

Ist Dein Problem schon gelöst oder noch aktuell?

Kann es vielleicht sein, dass Du Deinen Oberfaden, wenn die Fadenspannung auf "0"ist, von der Garnrolle über den Fadenführungsschlitz mit Spannungsvorrichtung und Regulierungsschraube zur Fadenanzugsfeder und Fadengeber falsch gelegt hast?

Eine Nähnadel kann man auch nicht verkehrt einsetzen, denn der Schaft ist flach und wird so in den Nadelhalter eingeschoben und mit der Schraubmutter festgezogen.
Die Nähnadel besitzt vom Schaft bis zum Öhr zwei Rillen, eine lange Rille und eine kurze Rille; d. h. der Faden wird immer von der langen Rille zur kurzen Rille eingefädelt. Die lange Rille der eingesetzten Nähnadel befindet sich in der Regel vor Dir rechts.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen.

Viele Grüße,
Andrometus


Dass die Nadel richtig eingesetzt werden muss, haben ja schon andere ausführlich gesagt.

Prüfe ausserdem anhand der Beschreibung noch einmal genau, ob du den Oberfaden richtig eingefädelt hast.
Wenn du nur eines der vielen Häkchen ausläßt, oder falsch einfädelst, funktioniert nix mehr.
Außerdem muss auch die Spannung vom Unterfaden richtig eingestellt sein. (Wie's bei deiner Maschine funktioniert steht auch in der Beschreibung)
Und nimm zum Testen einen Baumwollstoff, nicht zu dick, aber auch nicht ganz dünn.
Wenn der Stoff zu glatt ist, oder auch bei elastischen Stoffen, kann es auch zu Problemen kommen.
Vermutlich ist deine Nadel auch deshalb abgebrochen, weil die Spannung des Fadens zu groß war.
Ziehe nach den Nähen den Stoff immer nur nach hinten (von dir weg) aus der Maschine und nie zu dir her, die Nadel verbiegt sich sonst und dann gehts auch wieder nicht mehr.