Hamster


Also, ich habe mir einen Hamster gekauft und was mich bei dem total nervt... Er hört nicht auf an den Stangen vom Käfig zu knabbern. Dieses Geräusch macht mich noch verrückt :labern:

Ich habe schon alles durchgecheckt was es sein könnte... Er hat genug Futter, genug Wasser, er hat ein Laufrad, hat genügend Schlaf in seinem Häuschen...

Keine Ahnung was dem nicht passt :blink:

Bearbeitet von Julchen1 am 24.01.2006 10:55:38


Körnerfutter allein reicht dem Hamster nicht.
Er braucht auch was zum Knabbern:
Möhren, Nüsse oder spezielle Knabberstangen für Nagetiere.
Er muss seine Nagezähne abnutzen, sonst wachsen sie so lange weiter,
bis er nicht mehr fressen kann.
Wenn er kein entsprechendes Futter hat, geht er halt an die Stangen.


Ja ja, die Hamster sind eben Nagetiere und da sollte man sich im Vorfeld über ein solches Tier informieren B)


Ich schätze mal, dass das Nagen 2 Ursachen haben könnte;

1) Er braucht noch was (wie Cal geschrieben) zum Zähnewetzen.
2) Irgendwas passt ihm an seinem Heim nicht und er möchte am liebsten reissaus nehmen und versucht sich ein mit den Zähnen durch die Gitter zu nagen.

Nagt er nur Nachts oder auch Tagsüber an den Gitterstäben?


Er hat auch diese Nagerstangen, er hat einen Nagerstein (den beachtet er gar nicht) und er bekommt jeden Tag Salat, Karfiol, Karotten oder ein Stück Apfel. An dem kanns nicht liegen.

Unter Tags schläft er immer, er wacht so gegen 20.30 Uhr auf und nagt dann die halbe Nacht an dem Käfig. Um 7.00 Uhr legt er sich wieder nieder.

Und ich glaube mit Tieren kenne ich mich aus... Habe einen halben Zoo zuhause:

Also...

Dammwild (7 Stück: 1 Männchen, 6 Weibchen)
Zwergziegen (5 Stück: 2 M, 3 W)
Zwergschafe (4 Stück: 1 M, 3 W)
Riesenohrenhasen (3 Stück: 3 W)
Zwerghasen (2 Stück: 1 M, 1 W)
Meerschweinchen (1 Stück, Geschlecht unbekannt )
Hamster (1 Stück, M)

Und den Golden Retriever hätte ich fast vergessen... Kira... Weiblich.

Und im Sommer kommt noch... ein Esel dazu.


also ich hatte auch mal einen hamster, ich finde die als haustiere absolut ungeeignet, besonders für kinder.

zum einen weil sie ja nachttiere sind und zum anderen weil sie nur ca. 2 jahre alt werden.
für kinder stelle ich es mir schrecklich vor, wenn das tier nach so kurzer zeit stirbt, gut das kann mit anderen haustieren auch passieren, aber bei hamstern ist das ja vorprogramiert :wacko:


Wir haben schon immer Hamster gehabt, und auch immer mal welche dabei, die intensiv und stundenlang an den Stäben nagen. Und auch bei denen waren genügend Knabbermöglichkeiten vorhanden. Ich denke, es ist einfach eine Angewohnheit.
Abgewöhnen kannst du es ihm jedenfalls nicht. Stell den Käfig einfach nachts dahin, wo der Hamster dich beim Schlafen nicht stört. (Wenn du die Möglichkeit dazu hast.)
Mein jetziger Hamster macht das auch, und die Stäbe sind schon total blank.


Für mich eignet sich ein Hamster super... Ich gehe um 7.00 Uhr außer Haus (da legt er sich nieder) und um 18.00 Uhr komme ich wieder heim und ab 20.30 Uhr ist er wieder munter... Ich hatte früher eine Katze, aber da war meine Mama immer zu Hause. Jetzt bin ich in eine Wohnung gezogen und da habe ich nicht viel Zeit für ein Tier wie eine Katze oder so.

Das sie nur zwei Jahre leben, das ist wirklich kurz... Aber was soll ich machen.


Mein Hamster hat das auch am Anfang gemacht und ich war auch der Meinung, sie hätte alles, was nen glücklicher Hamster braucht. Wenn ich die Käfigtür aufgemacht habe, kam Finchen auch immer sofort angestürmt und wollte rausklettern.

Seit kurzem habe ich noch einen zweiten Käfig und diesen mit dem anderen verbunden, seitdem macht sie es nicht mehr.

Ich glaube, Hamster und andere "Käfigtiere" brauchen ganz viel Ablenkung und Spielmöglichkeiten. Durch den vergrößerten Käfig konnte ich auch mehr Versteckmöglichkeiten und Spielelemente reinbauen.

Ich verstreue auch das Futter im Käfig und verstecke diverse Leckereien, so daß sie immer beschäftigt ist.

Aber dafür hab ich nen ganz anderes Problem. Ich seh mein Finchen kaum, seit einiger Zeit kommt sie erst raus, wenn wirklich alles dunkel ist, und ich schon schlafe. Das war früher anders, wie gesagt, da kam sie immer gleich angestürmt und wollte raus. Sie war auch von Anfang an total zahm und überhaupt nicht bissig.

Vielleicht liegt es daran, daß sie seit kurzem bei meinem Freund in der Küche steht und da ja eigentlich abends immer Licht brennt. Und sie vielleicht denkt, es ist noch Tag. Ich hab es auch schon abgedunkelt, aber auch das hilft irgendwie nicht.


Zitat (VIVAESPAÑA @ 24.01.2006 - 13:53:50)
weil sie nur ca. 2 jahre alt werden.

ui,dann war meiner ja ein richtig "alter Knacker" ;)
der wurde stolze 5 Jahre alt ;)

Wir hatten auch mal einen Teddyhamster.
Otto war ein Scheidungsfall, keiner wollte ihn nach der Trennung und so kam er zu uns.
Otto nagte aus reinem Freiheitdrang an seinen Käfigstäben und da es meinem Sohn, in dessen Zimmer Otto´s Käfig stand auch nervte, bekam Otto ein neues Heim, ein riesengroßes ausrangiertes Aquarium und Ruhe war.
Otto wurde auch fast 5 Jahre alt.


Mann, da habt ihr ja richtige Methusalems gehabt *staun*
Unsere Ältesten wurden gut 3 Jahre alt, und dann hatten sie regelrechte Alterskrankheiten, wie Athrose oder Darmkrebs.
Zum Thema, Hamster leben nicht lang:
Sicher ist es besonders für Kinder schwer, wenn das geliebte Haustier stirbt. Für Erwachsene natürlich auch. Aber wenn Tiere in einer Familie leben, gehört das Sterben dazu. Und auch andere Tiere können jung sterben, an Krankheiten oder durch Unfälle.
Ich hab ein Meerschweinchen im Alter von 6 Monaten beerdigt, weil es sich durch Vogelkot auf dem Rasen vergiftet hat. Und eine unserer Katzen wurde jung von einem Auto überfahren. Das Thema Tod gehört zum Leben dazu und auch Kindern kann man das altersgerecht beibringen. Ich denke, das gehört zum Erwachsenwerden dazu.

Übrigens finde ich, ebenso wie Viva, dass Hamster eigentlich keine Haustiere für Kinder sind. Aber für Berufstätige, die so wie Julchen früh morgens auf sind und erst abends nach Haus kommen, sind sie ideal. Mein Mann steht immer allein um halb fünf auf und hat dann immer den Hamster beim Frühstück dabei. (Der quasselt ihm nicht um die Zeit die Ohren zu :lol: )


Zitat (Karen @ 24.01.2006 - 17:52:36)
Mann, da habt ihr ja richtige Methusalems gehabt *staun*
Unsere Ältesten wurden gut 3 Jahre alt, und dann hatten sie regelrechte Alterskrankheiten, wie Athrose oder Darmkrebs.
Zum Thema, Hamster leben nicht lang:
Sicher ist es besonders für Kinder schwer, wenn das geliebte Haustier stirbt. Für Erwachsene natürlich auch. Aber wenn Tiere in einer Familie leben, gehört das Sterben dazu. Und auch andere Tiere können jung sterben, an Krankheiten oder durch Unfälle.
Ich hab ein Meerschweinchen im Alter von 6 Monaten beerdigt, weil es sich durch Vogelkot auf dem Rasen vergiftet hat. Und eine unserer Katzen wurde jung von einem Auto überfahren. Das Thema Tod gehört zum Leben dazu und auch Kindern kann man das altersgerecht beibringen. Ich denke, das gehört zum Erwachsenwerden dazu.

Übrigens finde ich, ebenso wie Viva, dass Hamster eigentlich keine Haustiere für Kinder sind. Aber für Berufstätige, die so wie Julchen früh morgens auf sind und erst abends nach Haus kommen, sind sie ideal. Mein Mann steht immer allein um halb fünf auf und hat dann immer den Hamster beim Frühstück dabei. (Der quasselt ihm nicht um die Zeit die Ohren zu :lol: )

auch wir haben unsere nager alle(hamster meerschweinchen,hase)in aquarium(ohne wasser)sitzen.die tiere haben durch das glas nicht das gefühl eingesperrt zu sein.noch ein vorteil,beim herum springen fallt kein einstreu heraus. :blumen:

Hallo,

also mein Hamster hat auch ein Aquarium in dem er wohnt. Mein Hamster hat anfangs auch immer versucht aus seinem Käfig rauszukommen. Er hat es sogar einmal geschafft und ich musste ihn in der ganzen Wohnung suchen... :) Ich habe ihm aber jetzt eine richtige Kletterlandschaft gebaut, seitdem ist er auch ausgelastet und ich sehe ihn auch nicht mehr so häufig. Aber ihm gehts gut und er klettert echt wie ein Weltmeister.

Viele Grüße Michaela



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