Wohnung mieten: Immobilie


Ich muss mich bald auf die Suche nach einer Wohnung begeben und da wollte ich euch fragen, wie sucht ihr Wohnungen bzw. welche Erfahrungen habt ihr mit dem Immobilien Firmen gemacht? Eine Freundin von mir hat neulich eine WOhnung in Karlsruhe über Engel&Völkers gefunden *für die Frage absolut unnötigen Werbelink entfernt* und für mich wäre die Wohnung in München zum 1.09.2013. Welche Alternativen gibt es noch und welche Unterlagen werden dafür benötigt?

Bearbeitet von Bierle am 23.05.2013 15:55:34


In jedem Fall würde ich mal eine Schufa-Auskunft bereithalten und auch einen Verdienstnachweis zur Vorlage beim Makler mitnehmen. Ausweispapiere sind wohl selbstverständlich!
Bedenken solltest Du aber, daß dem Makler, kommt eine Vermietung zustande, eine Provision zusteht, die Du zu zahlen hast und auch der Vermieter noch die Kaution (meist 2 - 3 Monatskaltmieten), erhält. In Annoncen der Tageszeitungen, meist mittwochs und samstags, findest Du sicher auch die eine oder andere private Vermietungsanzeige. Aber ich denke mal, in München wird es ohnehin problematisch werden, da kommst Du vermutlich nicht ohne Makler aus.

Was die Makler anbelangt, so muß es sicher nicht unbedingt Engel & Völkers sein, schau einfach mal ins Branchenbuch von München, dort wirst Du auch sicher noch viele weitere Makler finden, die auch für München noch einigermaßen bezahlbare Wohnungen anbieten können.

Viel Glück bei der Suche!


Ich würde als erstes die Tageszeitungen durchforsten und den Makler zum Schluss.


Hi.
München ist zur Zeit sehr schwierig.
Eine Freundin von mir hat auch gesucht.
Selbst hat sie es nicht geschafft. Ich hab ihr dann ein paar Kontakte geben, da mein Netzwerk in dem Bereich sehr groß ist.
Ich selbst vermiete keine Wohnungen, kann dir aber helfen wenn du Bedarf hast.
Kannst dich gerne melden.
*Adresse entfernt*

Viel Erfolg

Lg

Kurt

Bearbeitet von Bierle am 24.05.2013 16:15:54


Hallo Kurt,

Kontaktversuche dieser Art sind hier maximal per PN erlaubt, oder die Nennung der eigenen Webseite in deinem Nutzerprofil.
Bitte eure Email-Adresse nicht öffentlich hier reinschreiben. Das ist unerwünschte Werbung.


Bearbeitet von Bierle am 24.05.2013 16:18:47

Zitat (Efima @ 24.05.2013 16:11:22)

München ist zur Zeit sehr schwierig.


Kurt

Zur Zeit, naja, das war fast noch nie anders.

Auch im Umkreis von München schwer was zu finden, viele denken alles was mit der S-Bahn zu erreichen ist gehört zu München und auch die Preise sind dann dementsprechend.

Tageszeitung
Internet
Makler


In München ist es wirklich schwer etwas zu finden, besonders kurzfristig.

Immoscout 24
Sparkassen
...so habe ich sehr schnell meine Wohnung gefunden!
Viel Glück! :winkewinke:


Auch den Kollegen/Bekannten/Nachbarschaftskreis nicht vergessen ! Schule, Kindergarten (wenn Kontakt) ebenso.
Ist immer gut, wenn man sich vllt. durch Privat die Courtage sparen kann. Um die Kaution wird ja niemand herumkommen, leider...oder manchmal auch gut so.

Auch die Augen beim Spaziergang offenhalten, oft ist was beschildert oder man sieht leere Fenster. Dann einfach in der Nachbarschaft dort anfragen, alles weitere könnte sich ergeben.

Viel Erfolg bei der Suche ! :blumen:


Das war doch eh nur so be blöde Linkplatzierung....pfft :D


Welche Unterlagen du benötigst, sollte man immer direkt beim Anbieter Wohnung nachfragen meist Gehaltsnachweis, Schufa Auskunkft usw. und es sieht wirklich nach Werbelink aus :ruege:


hallo, also das wohnungsproblem in münchen ist ja hinlänglich bekannt. am erfolgreichsten wird es sein, wenn du merhgleisig fährst. also die tageszeitung kann nie schaden, auch wenn dort die angebote weniger werden. dann gibt es da noch immobilienbörsen im internet. die großen kennt man ja. aber es gibt auch alternativen wie z.b. *** Link wurde entfernt ***. im prinzip bieten die meisten börsen such-assistenten an. das heißt, dass du deine präferenzen einmalig hinterlegst, wie z.b. größe und preis oder auch ort, und dann bekommst du die aktuellsten angebote die darauf passen per mail zugeschickt. das spart enorm zeit und mühe. aber eine garantie ist das für münchen natürlich noch nicht, aber vielleicht hilft es.
meine letzt wohnung habe ich über nen vereinskameraden bekommen. zudem kannte der meinen arbeitgeber, so dass ich auch keinen leumund oder so bringen musste. also im bekanntenkreis herumfragen kann manchmal die entscheidenen vorteile bringen vg

Bearbeitet von Georg75 am 04.08.2013 16:37:59


Wir haben unsere Wohnung im Internet gefunden und liiiiiiiiiiiiiiieben sie :) Sie dich erstmal um, meistens werden die Wohnungen ja ohnehin von Maklern betreut und wenn dir du eine Wohnung besichtigst und dir der Makler kompetent vorkommt, kannst du ihn ja auch beauftragen, weiter für dich zu suchen. Alles Gute für deine Suche :)


Schufa-Auskunft würde ich nicht bereithalten. Der Makler darf schon was tun für sein Geld. Der schuft Dich sowieso.


Hi!

Also, wie ich damals auf Wohnungssuche war haben mir Bekannte Werbung empfohlen! Da kannst Du z.B. mit Mieterprofil und Bonitätscheck die Chancen auf eine Wohnung erhöhen. Ich hab das dann versucht und bei mir hat's auch relativ schnell geklappt...

Viel Glück bei der Suche!

Lg,
Lisa

Bearbeitet von Cambria am 07.08.2013 17:17:54


zwei Beiträge und beide sind Werbung für dieses ach-so-tolle ...ville :nene:


Erst einmal Freunde und Bekannte fragen, dann Zeitung durchforsten und am wichtigsten ist mittlerweile wohl die Suche über das Internet. (Hier auch nochmal schön zusammengefasst:
http://www.meine-erste-wohnung.com/wohnung...nach-wohnungen/)
Wichtig bei der Suche im Internet ist es - egal ob es sich um eine von Wohnungsgesellschaften oder einer Privatperson geschalteten Anzeige handelt - genau hinzuschauen und zu lesen. Viele heben die Wohnungen natürlich mit umschreibenden Worten hervor und kehren eventuelle Mängel unter den Tisch. Da muss man schon ab und an vorsichtig sein. Aber es gibt ja genug seriöse Portale, die sich bewährt haben.


Es gibt natürlich gute und schlechte Immobilienfirmen, aber ich würde immer zu einer Maklervermittlung tendieren, da es heute wegen jedem Mist juristische Probleme geben kann. Ein guter Makler sollte so etwas erkennen und dich vernünftig beraten. Leider kann sich heute jeder Makler nennen, aber man kann sich ja die aus dem Immobilienverband Deutschland (IVD) raus picken. Viel Erfolg bei der Wohnungssuche!


Ich sehe mir zuerst die Aushängeschilder der Makler an.


Bei der Wohnungssuche in München hat man mit einem Schnellschuss (bei kleinem Budget) selten Glück. Ich würde da bei airbnb oder wggesucht oder so erst mal eine Übergangswohnung (befristete Miete) suchen und mir dann in München in Ruhe die Wohnungen anschauen.


Zitat (Murmeltier @ 23.05.2013 16:09:32)
Bedenken solltest Du aber, daß dem Makler, kommt eine Vermietung zustande, eine Provision zusteht, die Du zu zahlen hast und auch der Vermieter noch die Kaution (meist 2 - 3 Monatskaltmieten), erhält.

Sind 2-3 Monatsmieten Kaution immer noch üblich? Würde ich nicht zahlen, wobei ich auch keine Wohnung in einer Großstadt habe. Ich hatte damals einen Gehaltsnachweis vorgelegt, und wir hatten uns auf eine Monatsmiete als Kaution geeinigt. Das ist meiner Meinung nach auch wirklich mehr als genug, wenn man schon bereits eindeutig nachgewiesen hat, dass sich der/die Vermieter/in über die Zahlung keine Sorgen machen muss.

Doch in München ist eine so hohe Kaution leider normal.


Nicht nur in München!!!

Auch hier in meinem Wohnort - ist zwar nicht gerade eine Großstadt, aber immerhin hat es es hier 100.000 Einwohner - sind 2 bis 3 Monatskaltmieten durchaus normal und dürfen auch vom Vermieter gewünscht werden. Wenn sich ein Vermieter - was es durchaus auch gibt - mit weniger oder sogar mit überhaupt keiner Kaution zufrieden gibt, so kann man da schon fast von einem "6er im (Miet)Lotto" sprechen!


was evtl. nicht jeder weiss: der Vermieter ist verpflichtet, die Mietkaution zum marktüblichen Zins anzulegen (meist auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto) und nach Beendigung des Mietverhältnisses bekommt der Mieter diese Zinsen ausgezahlt (selbst wenn er die Kaution aus irgendwelchen Gründen nicht vollständig zurück bekommt)

Achtung: damit das Finanzamt sich nicht ein Viertel dieses Zinsertrages wegnimmt, bitte unbedingt an einen Freistellungsauftrag denken

:blumen:


Oh, danke Agnetha, das wusste ich auch nicht!Ich hab das jetzt ganz anders gemacht. Unser Vermieter hat "mein Geld" noch und die Nachmieterin hat mir einfach die Kaution überwiesen. Darf man das überhaupt?Jedenfalls ist das in meiner neuen Wohnung auch anders, deshalb ist das mit den Zinsen echt gut zu wissen!


Nein, Nina, so geht das nicht!!! Der Vermieter muß Dir in jedem Fall die Zinsen für Deine Kaution - die Du zwar schon zurückerhalten hast, aber nicht von ihm - ebenfalls noch auszahlen.
Sollte er der neuen Mieterin gesagt haben, sie solle die fällige Kaution an Dich überweisen, damit er "nicht wieder ein neues Sparbuch" anlegen muß oder sich sonstige "Laufereien" ersparen möchte, dann mag der Vermieter eine faule und zu bequeme Socke sein, aber das hat Dich nicht zu tangieren. Fordere die Zinsen ein, zur Not mit Nachdruck!!

Bearbeitet von Murmeltier am 08.01.2014 09:04:19


Und lasse Dir zum Nachweis der Höhe der Zinsen am besten noch das Sparbuch oder die Kontoauszüge des Sparbuchs - je nach Kreditinstitut - vorlegen, damit man Dich da nicht noch über den Tisch zieht. Es gibt zwar schon seit Jahren so gut wie nix mehr an Zinsen, aber um die paar Kröten, die Deine Kaution an Zinsen geschmissen haben könnte, solltest Du Dich nicht betrügen lassen.


Ich bin etwas schockiert über die Dinge, die ich hier lese. Eine Freundin ist gerade in unsere Stadt (200.000 Einwohner) gezogen. Wir haben zusammen die großen Wohnungsgesellschaften abgeklappert. Der Tenor war etwa so:

- Suchen Sie sich bitte an unserem Kundenportal eine Wohnung aus. Sie können dann quasi sofort einziehen.

- Nein, in den ersten drei Monaten zahlen Sie keine Miete, nur die Nebenkosten.

- Nein, bei einer unmöblierten Wohnung erheben wir keine Kaution.


SIE von SieErPaar


Wird wohl so sein, dass in Ballungsgebieten, wo z.B. genügend Jobs gibt, dafür die Wohnungen knapp sind.
Dagegen bei Dir, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es vielleicht nicht so viel Arbeit, dafür sind preiswerte Wohnungen zu haben.
Dann kommt eventuell noch dazu, dass dort die Stadt nicht so blauäugig war, ihre Kommunalwohnungen zu privatisieren.


Zitat (Tessa_ @ 05.04.2018 14:37:31)
Wird wohl so sein, dass in Ballungsgebieten, wo z.B. genügend Jobs gibt, dafür die Wohnungen knapp sind.
Dagegen bei Dir, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es vielleicht nicht so viel Arbeit, dafür sind preiswerte Wohnungen zu haben.
Dann kommt eventuell noch dazu, dass dort die Stadt nicht so blauäugig war, ihre Kommunalwohnungen zu privatisieren.

genau so isses :daumenhoch:
Auch ich habe nur gestaunt über die guten Wohnungsangebote im Osten, viele frisch renovierte Wochnungen stehn da frei und werden auf Plakaten angeboten, nur wenn kein Job in Aussicht steht :heul:

Ich weiß nicht, ob 10 bis 16 Euro Kaltmiete preiswert ist.


Zitat (SieErPaar @ 05.04.2018 22:53:34)
Ich weiß nicht, ob 10 bis 16 Euro Kaltmiete preiswert ist.

Waaas, so viel?? :o
Naja, wer in einer Hansa-Stadt wohnt, gell.

Bearbeitet von Tessa_ am 05.04.2018 23:03:22

Wenn du in einem mäßig sanierten Wohnblock aus DDR-Zeiten wohnst, sind es auch 6 bis 8 Euro.
Aber sehr gerne werden noch Zusatzleistungen angeboten. Zum Beispiel ein PKW-Stellplatz für 40 Euro im Monat.


Holt euch doch den Mietpreisspiegel für eure Stadt.
Dann könnt ihr vergleichen.
Aber der Preis hört sich schon fast nach Luxusneubauwohnung an.


Hier in der Stadt und speziell in meiner Wohngegend ist ein Kaltmietpreis pro qm von 9,-- bis 14,-- € üblich. In anderen Bereichen variiert die Kaltmiete etwa von 7,-- bis 9,-- € pro qm.

Es kommt halt drauf an, wo man wohnt!


Wir brauchen keinen Preisspiegel. Wir wohnen kostengünstig im eigenen Haus. Dafür bezahlen wir 300 Euro an die Bank - was ja quasi die Kaltmiete ist.

Ich kann mich erinnern, dass meine alte Wohnung in einem wirklich sehr nachlässig sanierten Altbau zur Vermietung angeboten würde. Das war 1999, also fast 20 Jahre her. Der neue Mieter hat mir dann erzählt, dass er 16 DM kalt bezahlt. Das entspricht also 8 Euro - wie gesagt: 1999!


Wir wohnen auch im Eigentum und zahlen nix an die Bank! Lediglich die normalen Nebenkosten sowie die bei Eigentum quartalsweise anfallenden Abgaben müssen gezahlt werden.
Nichts desto trotz bin ich jedoch über die hier üblichen Miethöhen informiert, da ich beruflich u. a. damit zu tun habe.

Bearbeitet von Brandy am 06.04.2018 10:59:26


Zitat (SieErPaar @ 05.04.2018 22:53:34)
Ich weiß nicht, ob 10 bis 16 Euro Kaltmiete preiswert ist.

In Rostock 10-16 Euro? Da sagt euer Mitspiegel aber was ganz anderes
Rathaus Rostock Mietspiegel 2017

Zitat (SieErPaar @ 06.04.2018 07:54:37)
Wenn du in einem mäßig sanierten Wohnblock aus DDR-Zeiten wohnst, sind es auch 6 bis 8 Euro.
Aber sehr gerne werden noch Zusatzleistungen angeboten. Zum Beispiel ein PKW-Stellplatz für 40 Euro im Monat.

Steht da auch anders.

Aber warum wundert dich das so, dass da, wo es viele Jobs gibt, die Mieten hoch sind? An dem Wissen kommt man doch kaum vorbei.

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 06.04.2018 12:04:55

Das liegt daran, dass es auch noch völlig unsanierte Bruchbuden gibt, sowohl Alt- und "Neu"bau. Da heizt du noch den Kachelofen und gehst aufs Etagen-Klo.


Du hast den von mir verlinkten Mietspiegel gar nicht angeschaut, stimmt’s? Sonst wüsstest du, dass in diesem Baujahr, Ausstattung, Renovierungsstand etc. alles berücksichtigt wurde. Selbst Neubauten (Baujahr 2009-2016) in sehr guter Lage kosten unter 10 Euro. Da weiß ich also nicht, wie du auf 10 bis 16 kommst.

Davon abgesehen verstehe ich auch nicht, was du überhaupt aussagen willst.

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 06.04.2018 17:43:07


Ich arbeite in in der Immobilienverwaltung. Daher kenne ich das Geschäft ziemlich gut.


Ich habe diese Woche gerade einen ganz frischen Mietvertrag gesehen. Die Wohnung ist in einem kleinen Wohnblock in einem ganz kleinen Dorf, fernab von jeglicher Infrastruktur. Kein Internet, keine Einkaufsmöglichkeit, kein Arzt oder irgend so etwas. Aber 6,25 Euro kalt.


Zitat (SieErPaar @ 07.04.2018 15:13:27)
Ich habe diese Woche gerade einen ganz frischen Mietvertrag gesehen. Die Wohnung ist in einem kleinen Wohnblock in einem ganz kleinen Dorf, fernab von jeglicher Infrastruktur. Kein Internet, keine Einkaufsmöglichkeit, kein Arzt oder irgend so etwas. Aber 6,25 Euro kalt.

Okay. Und was willst du uns damit sagen?

Das war einfach nur ein Auszug aus dem Leben.


6,25 € Kaltmiete ist doch nicht viel! :hmm:

Außerdem geht es bei der Festsetzung der Kaltmiete ja nicht nur um die umliegende Infrastruktur, sondern auch um den Zustand der Wohnung. Wenn dieser einwandfrei ist, sprich, Heizung, Bad, Toilette und der Gesamtzustand des Hauses, ist gegen den genannten Betrag nicht das Geringste einzuwenden!

Hier in der Stadt und selbst noch in der Umgebung mit nicht mehr perfekter Infrastruktur ist nicht so häufig eine Wohnung zu diesem Kaltmietpreis zu bekommen.



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