Spinnenphobie durch Hypnose therapieren


Hat schon jemand Erfahrung durch Heilung der Spinnenphobie mit Hypnose? Bei mir wäre es nun die letzte Möglichkeit, denn da wo ich jetzt wohne, lassen sich Kontakte mit Spinnen (drinnen und draußen) nicht vermeiden. Meine Lebensqualität leidet ganz enorm darunter, so sehr, daß ich mir den Winter herbeisehne, da gibt es wenigstens keine Spinnen.


Ich selber habe noch nie unter jediglicher Tierphobie gelitten, hatte aber für viele Jahre eine höllische Angst vor Allem was mit nackten Flammmen zu tun hatte.

Mein Rat an Dich ist ... spar Dir den Trappel mit einer möglicherweise teuren Therapie und packe die Sache selber an.

Wie gesagt, konnte ich jahrelang nicht einmal ein Streichholz anzünden. Dann kauften Mann und ich ein Haus mit offenem Kamin. Irgendwann war es mir zu doof ihn immer darum beten zu müssen das Feuer zu entfachen. So fragte ich ihn eines Abends mir Schritt für Schritt zu zeigen wie das geht. Am nächsten Abend beschloß ich das Ganze alleine zu machen und bat ihn darum mich nur zu korrigieren wenn ich wirklich etwas falsch machte. Heute sind nackte Flammen und Feuer kein Thema mehr und kein Therapeut hat an mir Zeit und Geld verdient.

Mit etwas Glück hast Du einen Freund oder eine Freundin die Dir eine Spinne einfangen wird. Glücklicherweise muß man in Deutschland sehr sehr lange suchen um etwas Giftiges oder Gefährliches zu finden. Nehme meinen Rat das Dir eine gut verbundene Person vielleicht besser helfen kann Deine Angst zu verliehren als ein Therapeut der nur sein Geld verdienen will.


hallo dorle,

ich hab auch keine Erfahrungen mit Phobien, nur so viel von mir: allein die Tatsache, dass Du Dein Problem für Dich als solches erkannt hast und deswegen öffentlich um Hilfe suchst, ist der erste, wichtigste Schritt :daumenhoch: ob du freespirits Vorschlag folgst oder - mangels Masse - doch auf professionelle Hilfe zurückgreifst, kannst du nur selbst entscheiden. Aber nach dem ersten schweren Schritt ist der zweite erfahrungsgemäß nicht mehr wirklich schlimm - das schaffst Du!!! Ich wünsch Dir viel Glück und Zuversicht :trösten: :blumen:


@compensare
:daumenhoch: :daumenhoch:

Hallo Dorle

solltest Du gerade keine Vertrauensperson kennen, die Zeit und Geduld hat um Dir zu helfen ... ist Dein Gedanke an Hypnose sehr gut.

Mit einem ausgebildeten Fachmann/Frau bist Du auf der sicheren Seite.

Vielleicht hat Freespirit für Dich Zeit, natürlich kostenlos, können kann sie .... :sarkastisch:


Zitat (freespirit @ 21.06.2013 00:00:09)


Nehme meinen Rat das Dir eine gut verbundene Person vielleicht besser helfen kann Deine Angst zu verliehren als ein Therapeut der nur sein Geld verdienen will.

Wie fies aber auch, dass jemand mit seiner Arbeit, dessen Ausbildung weder ein Zuckerschlecken noch kostenlos ist, seinen Unterhalt verdienen möchte.

Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, ja auch die dämliche Kassiererin von nebenan besitzen regelmäßig die Frechheit mir meine Zeit und mein Geld zu nehmen. :wallbash:

Ich entschuldige mich für alle für mein offtopic, aber mich regen solche Aussagen enorm auf!!!!

@Dorle: hast Du es schon mit einer Expositionsbehandlung probiert? Also warst du schon einmal mit deinem Problem in Therapie? Phobien haben eigentlich ne gute Prognose.

Grüße Mellly (PiA - Psychotherapeutin in Ausbildung für Kinder und Jugendliche)

Ja, ich war schon in Therapie, 8 Sitzungen á 80,--€, hat nur bedingt geholfen, d.h. ich mache jetzt keine Spinnen mehr kaputt (aber nur draußen), aber die Angst, auch große Angst vor Spinnennetzen, ist nach wie vor da. Und Spinnennetze und Fäden gibt es zur Genüge, machst du heute eines weg, sind morgen zwei wieder da.


Ich habe auch eine massive Spinnenphobie, komme aber bis zu einem gewissen Grad damit zurecht.

Früher hatte ich eine Panikattacke beim Anblick einer Spinne, mit Schweißausbrüchen, Übelkeit, massiver Herzschlagsteigerung und so weiter. Mittlerweile hat sich das etwas gegeben, vermutlich schon allein durch die Gewöhnung. Seit wir ein ehemaliges Forsthaus direkt am Waldrand gekauft haben, habe ich mit Krabblern und Kriechern aller Couleur zu tun, und die Gewohnheit stumpft ab. Allerdings gibt es nach wie vor niemals die Spinne und mich in einem Zimmer und ich bringe es auch nicht fertig, eine Spinne eigenhändig zu beseitigen - da müssen entweder Mann, Söhne oder zur Not auch der Nachbar ran.

Übrigens gibt es bei mir im Haus auch im Winter Spinnen - die kriechen aus irgendeinem Versteck hervor, wenn ihnen die Temperatur angenehm ist und erschrecken mich zu Tode.

Eine Therapie wollte ich noch nie machen, denn allein der Gedanke an eine Konfrontation mit meinen Ängsten reicht aus, um davon Abstand zu nehmen (von einer Hypnose-Therapie wusste ich bisher nix, und ich glaube auch nicht, dass ich hypnotisierbar bin - nur wenige Menschen sind total in tiefste Trance zu versetzen).


@Mellly
geht mir ebenso, dafür brauchst Du Dich wirklich nicht zu entschuldigen.

@Dorle8
es gibt viele Ängste, Deine müssen nicht einmal mit Spinnen zu tun haben, auch gute Rückführer oder Kinesiologen lösen unbewusste Probleme, durch kinesilogische Test können alte Angstsituationen zeitlich lokalisiert und aufgelöst werden.


Zugegeben, ich mag die Spinnen auch nicht. :ruege:
Aber wir brauchen sie. Wer frist sonst die Mücken und Fliegen. :ach:
Also nehme ich sie vorsichtig in die hohle Hand und setze sie ins Freie. :hmm:
Auch im Winter bekommen die bei mir kein Asyl, also müssen sie sich einen warmen oder trockenen Platz im Freien suchen. :stop:
Natürlich versuche ich denen keines von den langen dünnen oder dicken fusseliegen Beinen zu knicken. :angry:
:trösten: :trösten:


Zitat (alter-techniker @ 21.06.2013 21:47:59)
Zugegeben, ich mag die Spinnen auch nicht. :ruege:
Aber wir brauchen sie. Wer frist sonst die Mücken und Fliegen. :ach:
Also nehme ich sie vorsichtig in die hohle Hand und setze sie ins Freie.

Ich stimme dir zu, aber in die Hand nehme ich sie nicht.
Glas oder Becher drüber und ein Stück Pappe oder Papier drunter - und dann ab damit ins Freie. :)

He, das mit den Spinnenweben kenne ich auch, wenn auch nicht Richtung Panik oder Phobie. Ich finde das aber dermaßen eklig, dass ich mich unbedingt waschen muss, wenn ich mal reingeraten bin - natürlich vorzugsweise mit dem Gesicht. :sarkastisch:

Im Haus habe ich kein Erbarmen mit Spinnen; die werden mit abgewandten Kopf mit einem Papierstück geschnappt und rausgeschmissen oder mit einem Tuch, das dann draußen ausgeschüttelt wird, @alter Techniker. ^_^ Ob sie das überleben kontrolliere ich aber nicht. :pfeifen:

Zum Glück sind es meistens diese mit den dünnen langen Beinchen... Diese fetten, dicken schwarzen - iiiihh! Davor habe ich zwar keine eigentliche Angst aber es schüttelt mich schon. Und wie @mops kann ich mit denen nicht in einem Zimmer sein (mit den anderen, den dünn-langbeinigen, auch nicht, denn wer weiß, ob sie sich nicht nachts verwandeln??)

Und: Sie nesteln (oder wie das heißt; es gibt sicher ein Eiergelege oder was) gerne in Ritzen hier im Mobilheim hiermim Waldgebiet. Wenn dann so kleine schwarze Pünktchen an den Wänden oder Decken sind - und später an anderer Stelle - werden sie ganz brutal beseitigt.
Hm. Eigentlich komisch. Wieso mache ich da so einen Unterschied? :unsure: :unsure:
Wahrscheinlich nach dem Motto: Wehret den Anfängen. ;)

DAs hilft der TE zwar nicht weiter in Bezug auf ihre FRage, aber vielleicht hilft es ihr doch, dass andere auch so was ähnliches kennen.

Ich wunsche @dorle viel Erfolg! "Nur" ekeln und keine panische Angst mehr haben ist auch viel wert. Hoffentlich erreichst du mindestens das. :trösten:


Hallo Jeannie .
Das mit dem Glas oder einer Schachtel mache ich bei denen die stechen, zu zart sind oder beißen.
Also; Wespen, Hornissen, Bienen oder Schmetterlinge. :ach:


in der Wohnung dulde ich auch keine Spinnen, werden ohne zögern entfernt :P

entweder werden sie auf einem Stck Karton oder Zeitung ins Freie befördert, oder mit Kü. oder Toilettenpapier in den Müll, sitzt sie höher nehme ich den ... rofl
ich habe aber auch keine Phobie, das ist schon etwas ganz anderes ....



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