Leinenführigkeit: zerrt und bockt und jault


Hallöchen,
wie ihr ja alle wisst habe ich einen neuen dreimonatigen alten Hund :) Er ist auch ein ganz Lieber. Total verschmust, stubenrein und einfach lieb.
Trotzdem haben wir ein Problem :( Er zerrt wie ein Ochse an der Leine :angry: :angry: Wie kann man ihm das beibringen das er normal mit durchhängender Leine gehen muss??
Dann kommt noch dazu das er sobald wir zu mehreren Menschen gehen er ein totalen Budenzauber macht (springt, jault, bockt ) sobald einer woanders hin muss. Er will dann nicht weiter :angry: Laut Hundeschule und Tierarzt sollen wir das einfach ignorieren . Aber es wird wirklich nicht besser :heul:

Vielelicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Wäre lieb.
Bin für jeden Tipp dankbar.
Liebe Grüsse
Ela


Hallo Ela,

zu allererst wirst du viel Konsequenz, starke Nerven und eine dicke Haut brauchen.
Letztere wegen der Leute, die es "besser" wissen.

Wenn dein Kleiner neben dir läuft lobe ihn, meinetwegen halte ihn auch mit Leckerchen "bei Fuß" und lobe ihn sehr, wiederhole das Kommando ständig.
Wenn er nach vorneprescht musst du schon bevor er zum Ziehen kommt kräftig an der Leine rucken. Wichtig ist, bevor er zieht. Das klingt zwar hart, aber du wirst es immer schwieriger haben, je älter und schwerer er wird.
Unser Hund hat das sehr schnell gelernt, und durch das Loben wird der Hund auch bald sehr schnell udn freudig folgen.
Versuche es bloß nicht mit Würgehalsbändern. Die machen den Hals nur unempfindlicher, bzw. tun erstmal weh. Mit einem festen Halsband kannst du viel besser und sanfter auf deinen Hund einwirken.

Viel Erfolg!


Hallo *lächel
Habe ja zur Zeit auch einen etwa gleichaltrigen kleinen Welpen ....
Zum Thema Leinenführigkeit. Meiner muß wohl irgendwelche Urahnen im Bereich der Schlittenhunde haben *sfg
Habe als Tip gehört das man ihn konsequent an der Leine halten soll.... und sobald er zieht *sprich DOMINANT die Richtung bestimmen will! Sofort anhalten!!!! Und wenn das nicht fruchtet (mehrere Tage ausprobieren!) in die entgegengesetzte Richtung laufen! Habe den Tip erst gestern via Telefon bekommen.... von einer Welpenschulenlehrerin.
Sie hat mir aber nicht helfen können, was ist, wenn man ein Kleinkind und einen Kinderwagen auch noch "mitführt" *gg da ist das mit dem "SPONTANEN RICHTUNGSWECHSEL" so eine Sache *sfg
Abends wenn ich mit meinem ELTON aber alleine gehe versuche ich IHM das schon beizubringen! Ehrlich ICH hasse ziehende Hunde!!!! Bin nämlich meinem Handgelenk in keinster Weise irgendwie böse *gg
Nicht aufgeben.... !!! lg Elke


Gift hat völlig Recht. Konsequenz, dickes Fell und Strenge. Und sich nur von keinem anderen Hundebesitzer kopfscheu machen lassen.

Am besten übst Du, wenn auf Deinem Spazierweg nichts los ist, d.h. keine Ablenkung durch andere Hunde oder Leute. Freies Bei-Fuß-Gehen erst anfangen zu üben, wenns an der Leine klappt. Nie damit aufhören, immer weiterüben.


Stimmt, man muss konsequeent bleiben, wenn der loszieht, sofort zurück ziehen und wenn du was sagst, dann dominant, wenn du einen liebevollen Ton anschlägst, denkt der Hund "Klasse, die lobt mich, muss ich so weiter machen"
Und ich kann dir nur den Tipp geben, den Hund sofort von der Leine loszulassen! Such dir einen Platz aus, wo keine Gefahren sind und keine anderen Hunde - und wenn's der eigene Garten ist! Ruf den Hund dann immer zu Dir, und wenn er kommt, lobe ihn besonders stark und Gebe ihm ein kleines Leckerchen, dabei ist es wichtig, dass der Hund nicht erst 10 Min. kauen muss, deshalb nur ne Kleinigkeit! Es wird nicht sofort auf anhieb klappen, verliere daher nicht die Nerven, desweiteren wirst du vieeel vieeel Zeit damit verbringen - was sich aber 100%-ig lohnt, hinterher hast du n' tollen Hund, der dir viel Freude bereitet! :wub:

Bei Welpen ist es völlig normal, dass die ziehen (es gibt soviel zu entdecken,...),
aber du musst wirklich konsequent bleiben und nicht sagen "Ach heute hab ich mal keine Lust, was zu sagen, nimm ich die Zieherei lieber mal in Kauf" UND auch wichtig ALLE deine Famielienmitglieder (oder zum. die Personen, die mit dem Hund spatzieren gehen müssen an einem Strang ziehen, nicht der eine so, der andere so, dann weiß der Hund hinterher garnichts mehr!!!

Ein energisches "NEIN" und einen zarten Klaps auf den Hintern
kann nicht schaden, natürlich nicht permanent!

Ich kann Dir nur den Tipp geben, zieh das durch, bekannte von mir haben nen Labrador, der is 3 Jahre alt. Die Frau kann mit dem Hund garnicht gehen, der Mann kriegt es langsam im Kreuz und an den Nerven, der geht so ungern mit dem Hund (was ich nachvollziehen kann), dass er jedesmal :kotz: könnte, wenn es wieder soweit ist! Er lässte sich um Gotteswillen nix sagen, aber er macht mit dem Hund alles falsch, was geht (nicht nur beim spatzieren gehen)! EIN ALBTRAUM!
Bald kommt es soweit, dass der Hund den Respekt verliert und die beiden "Holzköppe" dann vor dem strammstehen und der Hund die Sitzplätze einteilt! Natürlich ist ein Hund ein vollwertiges Familienmitglied, aber ein Hund ist ein Hund - und dabei sollte man es belassen - natürlich und ich glaub da sprech ich für alle Tierliebhaber - gibbet nix schöneres als sein Tier zu verwöhnen! Is auch völlig ok. - aber in normalem Maße!

Bearbeitet von Miele Navitronic am 25.01.2006 21:29:18


Unser Hund wird im Mai 2 Jahre alt, die "Probleme", die dein Welpe macht, sind völlig normal.

Aber: bitte nicht hauen, auch keinen Klaps!!

Ich habe und erziehe weiterhin nch folgendem Prinzip: richtiges Verhalten loben, falsches Verhalten ignorieren, dazu eine große Portion Geduld und jede Menge Konsequenz.

Versuche beim Leinegehen immer wieder die Aufmerksamkeit des Hundes auf dich zu lenken, dabei helfen Leckerchen, Augenkontakt und Ansprache. Auch ein Ziehen an der Leine sollte den Hund dazu bringen, mal nach dem anderen Ende zu schauen.

Die andere Situation: Üben!! Instriiere die Gäste, oder Leute bei denen ihr seid, den Hund bei dem Verhalten nicht anzusprechen etc., sondern alle sollen sein Verhalten ignorieren. Du kannst für einen solchen Fall auch ein Spielzeug hinwerfen, das ihn von der Situation ablenkt.

Es klappt nicht sofort, aber es klappt!!!


Hallo,
erst einmal vielen lieben Dank für eure Tipps. :blumen: Haben mir schon geholfen :)
Heute im Wald habe ich ihn erst einmal von der leine gelassen damit er ausgepowert ist . Haben schön gespielt und gerannt.
Danach war er an der Leine und ich habe ihn immer gelobt und mit kleingeschnittenes Leberwurstbrot belohnt wenn er an der lockeren Leine ging. sobald er zerrte habe ich **zerr nicht *** gesagt . Aber dominant. Als er bei mir war wieder gelobt und Brot gegeben . Die letzten paar Meter bis nach Hause war er ganz lieb an meine Seite und schaute immer zur Taschen. War auf jeden Fall sehr gut. Könnte schon wieder mit ihm üben . Allerdings schläft er jetzt :) Ich hoffe doch das ich nicht immer jetzt mit einem Brot spazieren gehen muss :wacko:Auf jedenfall ersteinmal die nächste Zeit :)
Lieben dank nochmal
Ela


Bitte, bitte! Wenn du das jetzt durchziehst, wird es keine Probleme geben!
Im Sommer wirst du schon ohne Leine mit dem Hund deine Runden drehen können! ;)


Ähm, ohne Leine kann er jetzt schon. ;) Nur mit Leine nicht. :( Aber die Fleischwurst bringts bei ihm. Ich weiss nur nicht ob er auch Wurst normal geht. Aber ohne Leine ist es kein Problem . Da geht er immer neben uns oder läuft im Höchszfall mal 3 Meter vor oder zurück. Kommt aber sofort wenn man ruft. Das haben wir allerdings nicht geübt. Konnte er von alleine. Ich glaube er mag keine Leinen :)


Welcher Hund mag schon Leinen? Du kannst ja auch wenn du die Wurst in der Tasche hast, trotzdem mal ohne Fleischwurst und nur mit Loben probieren!

Der läuft ohne Leine, weil du ihm das von Anfang an (unbewusst) beigebracht hast!
Ein ganz junger Hund kann nicht, wie viele denken, sofort kilometerweit abhauen!
Da liegt auch bei den meisten der Fehler, die denken ach... nein.... der Hund haut dann ab und halten ihn an der Leine... der Hund verlernt dann alles - gewöhnt sich an die Leine - aber wenn der dann mal ohne Leine geht, is er weg - um dies auszukosten!

DESHALB: Bei Welpen sofort üben, üben, üben - dann lernt der Hund am meisten !!


Ich übe wie eine Irre mit ihm :) Er kann schon Sitz, Platz, Komm, Gib (fallenlassen was im Maul ist) und Nein versteht er auch :) Eigentlich ein guter Hund. Nur die Leine hats ihm angetan . Oder nicht . Und seit gestern hat er einen neuen Knall. :wacko: Er will überall draufspringen :heul: Bett, Couch u.s.w. Da ich das sehr unhygienisch finde schreie ich nur noch runter . Dann ist er sofort runter. Also versteht er das Wort auch . Aber er hält sich nicht dran :wacko: Gestern lag ich auf der Couch und habe auf einmal einen 10kg schweren Welpen auf der Brust sitzen der durch das Gesicht sabbert :heul:
Aber sonst ist er schon ok :)


Oh- liebe Ela, das kenne ich und "liebe" es genauso wie Du!! :angry:

Couch/Bett/ sogar die Küchenbank habe ich immer so abgewöhnt: Mit Hundchen zum Sofa (...whatever) und sich davor stellen. Wenn Hundchen sofort draufspringen will: scharf "Pfui!!" donnern und schnell mit der zusammengerollten Zeitung eins hintendrauf.
Dann Hundchen dorthin bringen: Korb, Liebeplatz, wo er sitzen und bleiben darf, "Platz!" ausführen lassen, loben und Leckerchen geben. "Bleib da" wäre die nächste Übung, damit Du in Ruhe weiter aufräumen und Betten machen kannst.

Schreibe ich das hier akribisch auf, füllt das zuviele Zeilen. Welpenausbilder/Hundeschule fragen, Buch zu Rate ziehen.

Verlier nicht den Mut, das wird schon!! :blumen:


@Biene,
das ist auch eine gute Idee. :) werde ich morgen mal machen mit ihm. :) danke für den Tipp :blumen:


Genau, wie Biene schon geschrieben hat, der Hund muss lernen, dass es ein Donnerwetter gibt, wenn er das Sofa, usw. belegt! Genau, wie Biene schon schreibt, eins mit der Zeitung hinten drauf und einen scharfen Ton anschlagen!
-> ab auf die Decke, Korb,... und loben und ein Leckerchen! BLEIB! sagen, entfernen! Wenn er kommt AB! Liegt er dann wieder auf der Decke ist, hin,
FEIN!+Leckerchen

Gutes Verhaalten: FEIN!+Leckerchen
schlechtes V.: AB auf die Decke+BLEIB!

Manchmal zeigen die im TV Tiererziehungsshows auf RTL2,WDR.... die sind sehr hilfreich! Auf WDR "therapiert" MartinRütter, heißt: "Eine Couch fuer alle Felle",
von dem gibbet auch Buecher, gleichen Namens, Teil1+2! Sind nicht so teuer um die 12€! lohnt sich aber!


Miele, du liegst richtig! :)
Funzt auf jeden Fall- man muß es nur immer wieder auf die gleiche Weise ständig weiterüben.
Hab auf diese Weise meinem damals 8 Jahre alten Schäferhund, mit dem vorher nie einer irgendwas gelernt oder geübt hat, alle "Grundgangarten" beigebracht. Das "Bleib da" fing ich im Gelände an.
Beim Welpen ist es besser, erst drinnen und dann draußen weiterzuüben. ^_^

Ela, Du schaffst das! In einem Jahr Begleithundeprüfung!! :yes: :augenzwinkern:


Also "mit der Zeitung hintendrauf" find ich nicht so toll.
Muss jeder selbst entscheiden, aber das stört das Vetrauen des Hundes glaube ich.
Konsequenz und Worte sollten eigentlich ausreichen. Richtiges Verhalten loben , und vorallem dem Hund einen festen Platz einrichten, an den man ihn schicken kann.

Wenn er sonst was unerwünschtes tut oder Befehle ignoriert hilft der Trick, etwas nach ihm zu werfen (und so tun als war mans nicht). Er erschrickt sich dann und verbindet sein Verhalten mit etwas negativen (aber nicht mit dem Mensch). Kommt er dann zu Herrchen und wird freundlich, aber neutral behandelt stärkt das wiederum das Vertrauen.
Ganz wichtig ist auch, immer den selben Befehl zu benutzen. Kurz, prägnant und deutlich gesprochen. Lange Arien versteht der Hund nicht, das verwirrt ihn nur.
So sollte "aus" benutzt werden, wenn er etwas beenden soll und "pfui" wenn er etwas absolut unerwünschtes tut, was er wirklich niemals machen soll. Z.b. "aus" wenn er anschlägt wenn jemand kommt (was ja ok ist, aber soll kein Dauerkläffer werden) und "pfui" wenn er knurrt, aufs Sofa geht, die Nase auf den Tisch streckt).

Klar, jeder Hund ist anders, aber bei unserem sind wir damit sehr gut gefahren. Er hört auf fast jeden und kann knapp 40 Befehle, haben uns also scheinbar nicht so blöde angestellt.

Sorry, schon wieder so lang geworden.


Zitat (Die Bi(e)ne @ 29.01.2006 - 01:58:01)



Ela, Du schaffst das! In einem Jahr Begleithundeprüfung!! :yes: :augenzwinkern:



Schön wärs ;)

Zitat (Gift @ 29.01.2006 - 04:19:23)
Er hört auf fast jeden und kann knapp 40 Befehle, haben uns also scheinbar nicht so blöde angestellt.


@ Gift,
danke für den Tipp :blumen: ich schmeisse mit Feuerzeuge und Schlüsselbunde :) Die Wirkung ist wirklich enorm :)
40 Befehle das ist wirklich sehr viel. Ist eine super Leistung :) Was für eine Rasse ist dein Hund und wie alt ??

Liebe Grüsse
Ela

@Ela

Nichts zu danken :)

Unser Hund ist eine Mischung aus Deutschem Schäferhund und Tibetterrier (sind allerdings keine Terrier sondern Hütehunde). Er ist ziemlich dominant und braucht eine konsequente Hand, ist aber auf der anderen Seite echt total lieb und "gefallsüchtig". Wir haben ihn mit 9 Wochen bekommen, da hatte er schon 4 Vorbesitzer :(
Mittlerweile ist er 9 Jahre alt, die meisten Tricks hat er aber innerhalb der ersten 2 Jahre gelernt. Das letzte was jetzt hinzu kam war Türen öffnen und schließen.
Neben den üblichen Kommandos kann er Napf und Leine (und alles was in der Nähe rumliegt) bringen, niesen, sich strecken, singen (ja, echt), bellen, sterben, Nase putzen, Männchen, 5 oder 10 geben, auf 2 Beinen laufen, geduckt krabbeln, auf die Nase gelegte Leckerchen fangen usw.
Er möchte gefordert werden und fast alles was er kann, ist sein eigenes Verhalten, was wir bestärkt haben.


Unser ist ein Schäferhund -Labrador Mischling .Bei ihm kommt es mir auch so vor als wenn er immer lernen möchte . Er lernt auch sehr schnell. :)
Die Kommandos die dein Hund kann finde ich wirklich genial :) Napf bringen ist praktisch dann weisst du immer wann er Hunger hat :pfeifen:
Wäre schon schön wenn unser Hund die Hälfte davon lernen könnte ;) Nur Türen öffnen rofl das braucht unser Hund nicht lernen. Reicht mir schon mit meiner Familie hier :) fühle mich immer wie am Bahnhof. Immer rein und rauss rofl und dann noch demnächst der Hund :pfeifen:
Wie hat sich denn die dominate Ader deines Hundes bemerkbar gemacht ??? bissig oder so ???


@ Ela

Also die Türen öffnet er auch nur, wenn man ihm das sagt. Was irsinnig praktisch ist, wenn man sich ausgesperrt hat, und das passiert uns oft *g*

Dominant, weil er immer wieder versucht, Befehle die ihm grad nich in den Kram passen zu ignorieren. Vorallem beim Gassi gehn. Drin klebt er einem an der Backe, draußen ist man kaum existent... Da muss man ihn schon dran erinnern, dass "Fuß" nicht nur für die nächsten 5 Meter gemeint war.
Er beißt nicht, knurrt nur mal die Katzen und Fremde an, wenn sie ihn nicht in Ruhe lassen, dabei bleibts aber auch. Aber wäre er nicht bei uns gelandet wäre er bestimmt ein bissiger, kläffender Köter geworden.
Die Tibeter sind wohl auch sehr eigenständige sture Hunde und DSH sind ja auch nicht ohne... Da ist ein Labrador sicher der dankbarere Part ;)


Bis jetzt weiss ich nur das der DSH sehr aufpasst aber auch sehr familienfreundlich ist .
Ich denke das dein Hündchen es sehr gut getroffen hat mit dir. ich verstehe die Menschen nicht die ihre Hunde ohne wirklich trifftigen Grund abgeben. Eigentlich sehr traurig das dein Hund mit 9 Wochen öfters abgegeben wurde. Diese Menschen wollten bestimmt nicht die Arbeit mit der Stubenreinheit. Meine Schwester hat einen DSH :) einen altdeutschen . Zu Hause ist er eine Schmusekatze . Total ein Baby was nur auf den Arn will :) Draussen ist er ein Biest :( Mischt jeden anderen Hund auf ;) ich hoffe das bei unserem Mix das nicht durchkommt. Aber er geht ja zur Welpenschule. Heute war ich 1.30 Std. mit ihm draussen . Jeden Menschen den er sieht freut er sich tierisch :( Läuft hin und springt die fremden Menschen an :heul: wirft sich auf den Boden und freut sich eben . Danach habe ich erstmal mit ihm geübt keine Menschen anzuspringen. Ich habe ihn mit der Fleischwurst abgelenkt das die anderen Menschen an uns vorbeigehen konnten ohne das er sie beachtet hat.
Allerdings vermute ich das er bald nur noch fressen will draussen :wacko: :wacko:
Obwohl ich nicht hundeunerfahren bin ( meinen letzten Hund hatte ich 11 Jahre) bin ich mittlerweile sehr verunsichert. Mein erster Hund hat alle anderen Menschen ignoriert :) und seine Welpenerziehung liegt sehr lange zurück :( Mein jetziger Hund ist wirklich sehr lieb und verschmust aber das er andere Menschen anspringt :heul: Jeden Tag macht er einen anderen Mist :heul: aber dafür wollte er heute nicht auf der Couch . Alles garnicht so einfach wie ich es mir dachte . :pfeifen: Dabei soll er doch ein toller werden .
Sorry, für so einen langen Beitrag. Ist sonst überhaupt nicht mein Fall


Liebe Ela,
laß ihm das "Draußen fressen" nicht zu.
Leckerchen draußen nur von Dir und beim Üben, als Belohnung für Gehorsam. Sonst gar nix- und niemals von anderen (auch wenn's Eure besten Kumpels sind).
Ist enorm wichtig. :yes:
Die Futterschüssel bzw. Sattfressen gibt's ausschließlich zu Hause. Am besten immer NACH der Toberunde. Dann haben wir nämlich Hunger und anschließend Lust auf Verdauungsschläfchen.
Bekannte von mir haben eine Bordeaux-Dogge, die ihre Leute konsequent dazu erzogen hat, "ich fresse nur draußen"... wie unnatürlich. :angry:


Ist klar. :) nur von mir draussen als Belohnung :) Von Fremden darf er auch nix.
Nur draussen fressen ist bei mir nicht drin. Ist zu ungemütlich :pfeifen:


Hallo Ela,

wie macht sich denn dein Hundi mittlerweile? Hat sich etwas getan was das anspringen von fremden leuten und so angeht?
Ich hatte das selbe Problem. Ich habe eine 1 jährige Malteser Hündin die sich bei jedem den sie auf der Straße gesehen hat ohne ende gefreut hat und diese auch angesprungen hat. Mittlerweile macht sie das gar nicht mehr da sie sich fast nur noch auf mich konzentriert.
Jedesmal wenn ich die Leine in die Hand nehme und mit ihr raus gehen will freut sie sich wie irre. Sie liebt die Leine. Ich denke das ist fast ein echter ausnahme fall eines Hundes.
Das bei Fuß gehen habe ich ihr ganz ohne Leckerchen beigebracht. Ich habe sie jedesmal wenn es ging und keine Leute die Straße entlang kamen mit dem Kommando "lauf" los rennen lassen. Allerdings an der Leine da es meist in der Stadt ist. Dann kann sie sich 5 Meter von mir entfernen und Schnuppern wo sie will... Damit hatte sich auch das zieh problem bei mir erledigt. Und wenn sie dann doch noch ab und an gezogen hat einfach ein paar meter zurück laufen. Immer in die entgegen gesetzte richtung von ihrer Laufrichtung... Klappt wunderbar.. auch mit Kinderwagen... einfach rückwärts laufen ^^
Immer wenn jetzt Leute entgegen kommen kommt sie jetzt automatisch zu mir und läuft brav neben mir her. Klappt jetzt auch ohne Leine. Straßen überquert sie erst bei dem Kommando "rüber"...
Das einzigste was jetzt noch das problem ist das sie in der Wohnung bei jeder Kleinigkeit anschlägt und bellt. Und das in einem ziemlich hohen quitschigen ton. Da hilft nur ignorieren und die Schnauze von ihr leicht zu halten. Denn wenn ich lauthals aus rufe denkt sie scheinbar das ich mit ihr "belle" und es hört gar nicht auf. Aber das bekomm ich wohl auch noch in den Griff ;)

Sooo... das solls ma gewesen sein :rolleyes: war ja doch etwas viel^^

lg katy


Also, er macht sich sehr gut . Dank Fleischwurst springt er keinen mehr draussen an. Er bekommt ein Stück von mir wenn er brav vorbeigegangen ist :) Er kann jetzt schon ca. 8 Kommandos. Allerdings wenn er ein Leckerchen haben möchte dann macht er alle Kommandos freiwillig von sich aus innerhalb paar Minuten . rofl Das ignoriere ich aber weil ich mich nicht manipulieren lasse von meinem Hund. Sieht aber drollig aus. Obwohl ich am Anfang dachte er wäre bekloppt :wacko:
Aber im Moment ist er wirklich sehr lieb . Ich glaube er sammelt sich für seine Pubertät . Damit er Kraft hat um wilde Sau zu spielen :blink:

Gegen das bellen wenn einer schellt habe ich einen guten Tipp:
Einfach mit der Blumenspritze (direkt beim bellen) ins Gesicht sprühen und *AUS* oder *NEIN* dabei dominant sagen. Hilft sehr gut . Probiere es mal-
Liebe Grüsse
Ela



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