Steht es ihnen zu oder: sollen wir uns erpressen lassen?

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Hallo, Leute,

ich riskier jetzt mal eine Äußerung zu einem heiklen Thema, bitte aber beim Antworten darum, möglichst ohne persönliche Angriffe auszukommen.

In unserem Lande sitzen derzeit ein paar Asylbewerber unterschiedlicher Herkunft, die durch Ablehnung von Essen und Trinken Aufmerksamkeit in den Nachrichten erregen (erst 18.45 Uhr auf RTL). Sie bitten nicht, nein, sie fordern vom deutschen Staat die Anerkennung ihres Status' und ein Bleiberecht.
Ist das tatsächlich in Ordnung?

Ich finde dieses Verhalten und diese Forderung eine Unverschämtheit und meine, wir sollten uns nicht erpressen lassen. Es kann jeder für sich entscheiden, ob er essen und/oder trinken will, aber aus der Ablehnung eine Forderung abzuleiten - für mich ein absolutes "geht gar nicht"!

Was sagt ihr dazu?
Gruß aqua

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Ich weiß zwar jetzt nicht genau worum es geht (habe den Beitrag auf RTL nicht gesehen), aber es ist doch klar daß der Staat sich nicht erpressen lassen kann.

Bearbeitet von viertelvorsieben am 28.06.2013 19:36:14

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In der Süddeutschen Zeitung gibts einen Kommentar dazu: Bayern ist wohl ziemlich restriktiv mit seinen Asylbewerbern: sie dürfen ohne Erlaubnis den Regierungsbezirk nicht verlassen und bekommen; auch "setzt der Freistaat wie kein anderes Bundesland darauf, den Lebensunterhalt der Flüchtlinge nicht mit Geld, sondern in Naturalien zu bestreiten".

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Ich bin der gleichen Meinung wie viertelvorsieben!! Der Staat darf sich nicht erpressen lassen! Und ja, es ist meiner Meinung nach auch richtig, Asylbewerbern kein Geld, sondern wenn überhaupt, nur Naturalien zur Versorgung zu überlassen.
Besser fände ich, wenn die Asylbewerber-Angelegenheiten zukünftig zügiger bearbeitet würden und nicht oft jahrelang "herumgeschrieben" und "herumverhandelt" wird, ob jemand nun hierbleiben darf oder ausgewiesen werden soll!

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Zitat (Murmeltier, 28.06.2013)
Ich bin der gleichen Meinung wie viertelvorsieben!! Der Staat darf sich nicht erpressen lassen! Und ja, es ist meiner Meinung nach auch richtig, Asylbewerbern kein Geld, sondern wenn überhaupt, nur Naturalien zur Versorgung zu überlassen.
Besser fände ich, wenn die Asylbewerber-Angelegenheiten zukünftig zügiger bearbeitet würden und nicht oft jahrelang "herumgeschrieben" und "herumverhandelt" wird, ob jemand nun hierbleiben darf oder ausgewiesen werden soll!

Das Problem ist, das sich die Anträge nicht so schnell bearbeiten lassen. Oft fehlen Originaldokumente und müssen im Herkunftsland angefordert werden.

Ich finds übrigens richtig, das sich Asylsuchende Gehör verschaffen. Sie haben keine Lobby, müssen von Politikern nicht hofiert werden und kämpfen für eine bessere Zukunft.
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ok, dann nehmen wir künftig ganz Afrika und Asien als Asylanten auf. Und da diese Völkergruppe keine Reisepässe bekommt, zahlen wir denen die Leistungen. Und jene, welche mal einen Reisepass hatten, empfehlen wir,diesen zu vernichten, damit sie noch länger vom deutschen Staat Sozialhilfeleistungen bekommen.
Song

Edit:
Die Vernichtung von Passdokumenten ist ganz normal. Damit kann man seine Herkunft verschleiern, und die Ausländerbehörde hat mit den Nachforschungen Riesenprobleme. Und das liegt nicht nur an der Sprache.
Aber wenn die Dokumente weg sind, zahlt die Gemeinde solange die Sozialhilfeleistungen. Und die müssen letzten Endes wir alle zahlen.

@Denza
hast schon mal versucht aus Äthiopien, Ghana, Kongo Dokumente zu bekommen?

Ich empfehle mal eine Asylantenunterkunft am Wochenende spät Abends zu besuchen, damit man mal mitbekommt, was da abgeht.
Die verschiedenen Volksgruppen verprügeln sich gegenseitig. Die Unterkünfte sind versifft, verdreckt und zugemüllt. Ebenso, wie sie es in ihrer Heimat vorfinden. Niemand will in seiner Nachbarschaft solche Unterkünfte haben.

Bearbeitet von labens am 29.06.2013 02:15:20

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Es ist es nicht wert, darauf zu antworten.

Bearbeitet von Denza am 29.06.2013 09:14:53

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nicht in jedem deutschen bundesland werden asylbewerber gleich behandelt. man kann asylsuchenden nur dringendst davon abraten, sich ausgerechnet bayern auszusuchen, das diese menschen wie lästige fliegen behandelt und ihnen deutlich zeigt, wie unangenehm es diesem bundesland ist, sich mit ihnen befassen zu müssen. dass dieser hungerstreik überhaupt erst notwendig ist, ist der wahre skandal, nicht dieser hilferuf.

diejenigen, die sich ein wenig in der europäischen asylpolitik auskennen, versuchen meistens, entweder nach dänemark oder nach großbritannien zu kommen. die wenigsten von uns wissen, wie es ist, so verzweifelt zu sein, dass man alles dafür tun würde, um ein besseres leben führen zu können, in welchem man ausreichend zu essen, arbeit, unterkunft und sichere lebensbedingungen hat. sie leben in ständiger angst vor abschiebung, oft jahrelang, was einfach entwürdigend und zynisch ist.

ich mache diesen menschen daraus keinen vorwurf. die verfahren sind unglaublich lang, sie genießen hier kaum schutz und werden wenig betreut. wer auch auf wasser verzichtet, zeigt damit, wie ernst es ihm ist, denn zwangsernährung bei menschen, die aus politischen motiven in hungerstreik treten, ist untersagt. wie ernst die bayrischen ärzte das nehmen, weiß ich nicht. ich vermute jedenfalls nichts gutes.

über kurz oder lang wird es entweder todesfälle geben oder es wird ihnen ein knochen hingeworfen, damit sie den hungerstreik abbrechen. ich glaube, ich würde noch viel weiter gehen, um mein ziel zu erreichen.

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Zitat
Die Unterkünfte sind versifft, verdreckt und zugemüllt. Ebenso, wie sie es in ihrer Heimat vorfinden. Niemand will in seiner Nachbarschaft solche Unterkünfte haben.


Was meinst du denn, wie diese Unterkünfte sind, bevor sie einziehen? Sauber, gepflegt, top ausgestattet? Mal überlegt, wie wir Asylbewerber hier teilweise unterbringen?

Leider lädt das Video nicht, aber ich kann jedem mal diese Reportage empfehlen

http://www.daserste.de/information/reporta...092012-102.html

Reporter haben vier Wochen in einem Aslyantenheim gelebt. Ich würde gerne mal sehen, wie die properen Hausfrauen, die sich über die dreckigen Asylanten beschweren, aussehen nach vier Wochen an einem solchen Ort, wo Strom und Wasser ständig ausfallen, Leute auf engstem Raum leben müssen und die Einrichtung ein Witz ist. Wenn ich mich recht erinnere, hatte einer der Reporter nachher Ungeziefer, Wanzen oder Läuse.

Wir gehören zu den priviligierten 10% der Weltbevölkerung, einfach nur weil wir das Glück haben, in diesem Land aufgewachsen zu sein, wo keine Diktatur herrscht, wo jeder seine Meinung äußern kann. Die Arroganz, mit der wir die Augen, Türen und Herzen vor Menschen verschließen, die ein solches Glück nicht hatten, verschlägt mir immer wieder die Sprache.
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Denza, sehe ich auch so. Es ist einfach auf diesen Leuten herum zu hacken wenn man selber es stehts "gut" gehabt hat, und das große Glück hatte das man in eine Gesellschaft hinein gebohren wurde wo Ernährung, Schulausbildung, und Meinungsfreiheit kaum ein Thema sind. Das Alles auch für Mädchen. Wlo die heutigen Generationen das Glück haben nicht erfahren zu müssen was es bedeutet in einem Kriegsgebiet zu leben, denn inzwischen gibt es ja nicht einmal mehr den Wehrdienst als Pflicht.

Es ist auch einfach alle Asylanten als Schmarotzer über einen Kamm zu schehren wenn man zu einem Land gehöhrt wo Ausbildung und Arbeit noch zu finden ist und wo es Harz IV gibt wenn Alles schief gelaufen ist. Was ist schon sooo schlimm daran das ein Mensch der das Alles nicht in seiner Heimat hat versucht sich eine Existenz im Ausland aufzubauen? Schließlich darf nicht vergessen werden das wer aus einem Kriegegebiet oder einem Land kommt wo enorme Hungersnot herrscht eben nicht mit Möbelwagen, gut vorbereiteten Unterlagen und Notfallbudget über die deutsche Grenze kommt - sondern oftmals nur mit den Klamotten die sie am Leibe tragen.

Eher tuen mir diese Menschen sehr leid, denn meist kommen sie voller Hoffnung und Träume nach Europa blos um wie herrenloses Vieh herum geschoben zu werden, wenn man sie nicht gerade wie Sklaven ausquetscht damit die Tomaten im Supermarkt nur ein paar Cent kosten. Viele haben nicht einmal das Lesen und Schreiben ihrer eigenen Sprache gelernt, haben keinerlei Berufsausbildung und auch nicht das Geld wieder in die Heimat zurück zu kehren. Ich stelle mir das als eine echt grauenvolle Situation vor.

Was die Leute betrifft die es tatsächlich bis nach Deutschland geschafft haben denke ich das die Politik endlich 'mal den Hintern hoch kriegen sollte damit diese Menschen eine Chance bekommen sich hier zu Lande eine Existenz aufzubauen. So viel ich weiß haben die ja kaum eine andere Wahl als betteln zu gehen oder gar kriminell zu werden wenn sie hier gar nicht arbeiten dürfen bis man ihnen irgendwann das Aufenthaltsrecht gewährt. Schon alleine das sie stehts eine schrifliche Genemigung brauchen um sich frei in unserem Land zu bewegen könnte abgeschafft werden, da es Unmengen an Papierkram sparen würde und diesen Leuten eine Chance gäbe ihren eigenen Weg zu finden - anstatt bis zum Nimmerleinstag in irgend einem Asylheim herum zu vegetieren.

Genauso grauenvoll empfinde ich es das Menschen die schon mehrere Jahre hier in Deutschland leben, Arbeit gefunden haben und vielleicht sogar eine kleine Familie gründeten oft weiterhin Angst vor Abschiebung haben müssen.

Auch extrem doof gelaufen für Alle ist das es letztlich Dank den vielen Unruhen in der Welt viel zu Viele ge-
worden sind die versuchen müssen sich fern von der Heimat durchschlagen zu müssen. Kleiner Trost ist das Deutschland nicht das einzige Land ist was das Problem hat nicht zu wissen wohin mit ihnen allen, sondern das andere Länder auch damit zu kämpfen haben. Immerhin ist Deutschland ja schon lange micht mehr die Nummer Eins als beliebtes Auswanderland, Dank der unendlich vielen Bürokratie und gesetzlichen Grauzonen die es diesen Menschen letztlich sehr schwer macht hier zu lande Fuß zu fassen.

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Nachdem heute abend ein weiterer Bericht in den RTL Nachrichten über die Asylbewerber ausgestrahlt wurde, kann ich nur hoffen, daß die zuständigen Stellen sich nicht erweichen bzw. erpressen lassen mit den Forderungen dieser politischen Flüchtlinge!
Man hatte ihnen angeboten, die Asylanträge in einem verkürzten Verfahren innerhalb von 2 Wochen zu bearbeiten, aber das war ihnen bereits ein zu langer Zeitraum, sie verlangten die sofortige Anerkennung als politische Flüchtlinge und die Gewährung des Asyls!!

Wenn dieses Angebot schon nicht ausreicht, dann haben diese Leute keinen Anspruch mehr auf ein weiteres Entgegenkommen! Tut mir leid, daß ich das so sagen muß, aber hier handelt es sich um eine knallharte Erpressung und dieser kann und darf nicht stattgegeben werden, auch schon nicht im Hinblick auf mögliche künftige Asylbewerber, die mit Sicherheit dann ebenfalls ihre Chancen zum Bleiben in Deutschland sehen!

Deutschland kann nicht alle Armen und politisch Verfolgten aufnehmen, es sollte zuerst einmal für die eigenen (wirklich) Bedürftigen gesorgt werden. Wir haben wahrlich ebenfalls genug davon!

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Guten Abend, alle miteinander,

ich merke, das ist ein vielschichtiges und keineswegs unkompliziertes Thema. Für diejenigen unter uns, die nicht so genau wissen, um was es geht, folgendes: es handelt sich um 50 Flüchtlinge aus Syrien, Pakistan, Äthiopien und anderen Staaten, die in MÜnchen in Hungerstreik getreten sind.

Meine Meinung dazu ist auch nicht ungeteilt. Einerseits ist mir bewusst, dass gerade Kriegsflüchtlingen geholfen werden muss. Andererseits weiß ich, dass kein Land der Welt eine unbegrenzte Aufnahmefähigkeit von "Einwanderwilligen" hat. Ich habe bewusst nicht "Flüchtlinge" geschrieben, weil Menschen nicht nur aus Kriegsgebieten hierher oder nach GB oder nach Dänemark... kommen.

In meinen Augen wäre es sinnvoller, wenn man insbesondere diesen Flüchtlingen aus Kriegsgebieten vorübergehend ein Bleiberecht gewährt. Und später sollten alle wieder in die Heimat zurück und ihnen muss so geholfen werden, dass sie in der Lage sind, in ihrem eigenen Land leben zu können.

Ich persönlich bin mit einer Familie aus Afrika befreundet. Den Fünfen geht es in ihrem Land (unweit von Mali!) auch nicht sooo gut, Mutter und Vater sind arbeitslos und die drei Senker wollten trotzdem Essen haben, auch mal spielen, die Schule besuchen, sich mal keine Sorgen machen müssen. Der Vater brauchte Bücher, um "auf dem Laufenden" in seinem Beruf bleiben zu können. Nun habe ich die 5 nicht eingeladen nach Deutschland zu kommen; ich kaufe hier Dinge, die sie brauchen und schicke Pakete. Ich weiß, dass die Pakete ankommen und dass meine Bemühungen wenigstens einem Menschen helfen. Es wird immer nur der berühmte "Tropfen auf den heißen Stein" sein, was ein einzelner tut. Aber wenn es viele werden...

Und natürlich sollten wir uns bewusst machen, auch in unserem reichen Land gibt es erschreckende Armut unter den Deutschen!

@Murmeltier: genau davor haben sicher viele Menschen Angst; dass eine sofortige Zusage des Bleiberechts einen Rattenschwanz von Erpressungen nach sich zieht.

Also dann: auf eine weitere konstruktieve Diskussion.

Gruß aqua

P.S. Übrigens, die Flüchtlinge werden ärztlich versorgt.

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Murmeltier, ich lasse Dir Deine Meinung auch wenn ich sie nicht auf allen Gebieten mit Dir teile. Dennoch würde ich sagen das Deutschland es mit dem Asylantenproblem letztlich noch fast paradiesisch gut hat. Ich selber habe viele Jahre in England gelebt und da geht die Post ganz anders ab. Wer einwandert bekommt sofort eine Sozialwohnung, und ist rund um recht gut versorgt. Kaum wird hinterfragt warum jemand mit Koffer in der Hand an der Grenze steht, und die soziale rundum Unterstützung ist bisher noch unbefristet gewesen.

Kein Wunder das die Insel fast vor Einwanderern fast am Versinken ist, denn nicht zu vergessen ist das Viele davon Dank der ehemaligen Kolonial Länder schon mit einem britischen Pass ankommen - und folgedessen das automa-
tische Recht haben zu bleiben auch wenn sie nicht die Sprache sprechen und eine ganz andere Kultur haben.

Dann ein Blick nach Italien. Auch dieses Land platzt fast aus allen Nähten vor Afrikanern und Albanesen. Inzwischen haben manche Südküsten schon Massenfriedhöfe errichtet um dort die unzähligen Toten zu bestatten die wöchentlich angeschwemmt werden weil sie auf total überladenen und extrem primitiven Booten die Flucht aus Afrika wagten.

Sicher gibt es unter den Einwanderern auch Sozialschmarotzer, aber leider gibt es auch genug davon unter den Einheimischen die sich lieber vom Staat durchfüttern lassen als sich den Hintern für einen €400 Job aufzureißen. Letztlich denke ich auch das hinter dem Handeln der Protstierenden eine maßlose Verzweiflung und Aussichts-
losigkeit - nebst einer gewaltigen Zukunftsangst steckt.

Ich selber bin als Deutsche im Ausland aufgewachsen und habe bis vor einigen Jahren außerhalb Deutschlands gelebt. Bin selber zum größten Teil meines Lebens die Ausländerin gewesen - und den Deutschen schmeißt man nicht gerade die Beliebtheit entgegen. Ja, und nun bin ich wieder in der "Heimat" und habe mich noch nirgens wo dermaßen fremd gefühlt. In den nun gut 7 Jahren die ich wieder in Deutschland bin hat sich das nicht die Bohne verbessert, und ehrlich gesagt, wenn ich es mir leisten würde, wärend die Koffer noch heute Abend gepackt.

Ich selber, als gebürtige Deutsche habe es nicht geschafft in meinem Heimatland mich heimisch zu fühlen, und so frage ich mich wie soll das je ein Zuwanderer hinkriegen egal wie viel Mühe er sich gibt? Anbei gesagt versuchte ich mich aus Neugier am Integrationstest und sauste voll durch obwohl ich gut deutsch spreche und schreibe und auch im Ausland mit dieser Sprache aufgewachsen bin Dank deutschem Elternhaus.

Ich hoffe nur das Keiner von denen die die Einwanderer Alle in einen Schmarotzertopf schmeißen niemals ge-
zwungen sein werden ins Ausland gehen zu müssen weil sie zuhause durch Krieg, politische Kriesen etc. die Existenz verlohren haben.

Immerhin gibt es ja inzwischen genug Deutsche die ins ferne Ausland abhauen weil sie es satt haben trotz harter Arbeit nicht genug Geld zu haben um davon einigermaßen leben zu können. Nicht zu vergessen die Alten die immer öfters Deutschland verlassen weil sie mit ihrer Rente sich weder den Lebensabend noch das Altersheim leisten können.

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Acquarius, was das sofortige Aufenthaltsrecht betrifft, warum dann nicht nach dem australischen Model? Das maximale Bleiberecht läuft für ein Jahr und wird sofort ausgeschrieben. Wer es nach diesem einem Jahr nicht geschafft hat sich mit einem Einkommen und einer Existenz zu etablieren muß wieder ausreisen und gut ist.

Ich denke ein Jahr ist eine realistische Zeitspanne um die Grundkenntnisse einer Sprache zu erlernen und Arbeit für die Gründung einer Existenz zu finden.

Schließlich ist es doch genau Das was sich die breite Masse der Einwanderer wünscht. Wie ich schon sagte gibt es sicherlich auch Leute die nur hierher kommen um es sich gut gehen zu lassen, aber dennoch denke ich das die eher in der Minderheit sind. Letztlich verläßt kaum Einer die Heimat, die Freunde, die Familie um sich nur so aus lauter Abendteuerlust in ein Land zu begeben wo ihn die große Ungewissenheit, eine Sprache die er/sie nicht versteht, eine fremde Kultur und Welt erwartet.

Ich selber habe in meinem Leben mehrmals das Land gewechelt und weiß wie knallhart das ist. Dabei war mein Umzug immerhin noch rund um geregelt, legal und bestens durchstrukturiert - ja, und Aufenthalts-oder Arbeits-
genehmigungen brauchte ich auch nicht. So möchte ich nicht wissen wie unendlich schwer so etwas ist wenn man ohne Geld, ohne Rückhalt und nicht die Landessprache verstehend da steht.

Ehrlich gesagt finde ich es voll daneben das man diese Menschen so unendlich lang hinhält bis irgendwann 'mal deren Unterlagen bearbeitet werden und sie oft Jahre später erst erfahren ob sie bleiben dürfen oder nicht. Auch verstehe ich nicht warum sie keine sofortige Arbeitsgenehmigung bekommen wärend sie auf diesen goldenen Moment warten. Immerhin scheint man ja noch Keinen von heute auf morgen ausgewiesen zu haben. Wenigstens könnten diese Menschen in der Zeit sich ihre eigenen Brötchen verdienen anstat von Staatshilfe abhängig zu sein.

Das wäre dann doch echt 'mal etwas was tatsächlich mit Integration zu tun hat, anstatt das ganze sinnlose Gequatsche über dieses Thema. Schließlich lernt man ja auch eine Sprache viel viel schneller dabei als in irgend einer trostlos aussehender Schule. Kann da auch von eigener Erfahrung reden. Als ich als Au Pair nach England ging lernte ich bei meiner Gastfamilie dreimal schneller und besser die englische Sprache als in der Schule, und dann erst richtig als ich dort auf die Berufsschule ging und nebenbei jobbte um mir diese selber zu finanzieren. Das zweite und letzte Jahr ging ich kaum noch zu dieser Schule sondern suchte mir stehts Arbeit in meinem Ausbildungsbereich, und am Ende bestand ich die Abschlußprüfung mit Auszeichnung.

In all den Jahren in denen ich dort lebte hat mich nicht ein einziger Mensch gefragt was ich über die britische Geschichte, die Flagge oder gar das Königshaus wußte - oder wer der Ministerpresident von weiß-ich-was Anno Dazumal war. Heute kann ich als damalige "Zuwanderin" sagen das ich bis heute noch in keinem einzigem Land von Sozialhilfe abhängig wurde weil man mir vom ersten Tag an die Chance mir meine Brötchen selber zu verdienen. Ehe ich es vergesse, war Alles dabei - vom Tellerabwaschen und Aushelfen in Restaurants und Kneipen, Zimmermädchen in einem Seniorenheim, Nachtschicht beim Aufladen der Regale in einem Supermarkt.
Kein Englischkurs hätte mir schneller die Sprache beigebracht als das sehr aktive Teilsein der dortigen Gesellschaft.

Das ewig lange Warten auf Aufenthaltsgenehmigung schafft meiner Meinung nach nur Eines. Es zerstöhrt die letzten Krümel von Selbstbewußtsein dieser Zuwanderer und macht aus ihnen erst recht kaputte, gestrandete Menschen die dann erst recht keinerlei Zukunft mehr haben werden - weder hier in Deutschland, anderswo oder
wenn sie wieder in ihre Heimat abgeschoben wurden. Eher haben sie dort obendrein noch ihr Gesicht verlohren da oftmals die ganze Familie zusammen packt damit sich der Eine oder die Andere das Auswandern leisten kann.


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Heute früh war ein weiterer Bericht zu den Flüchtlingen in den Radionachrichten zu hören.

Es ist so, daß das Zeltlager der Flüchtlinge gestern abend spät von Polizei und Ordnungsbehörden geräumt wurde. Die Flüchtlinge wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht und werden dort weiterhin ärztlich versorgt.
Als die Ordnunsbehörden mit der Räumung begannen, wurden sie durch sogenannte Sympathisanten der Flüchtlinge massiv an der Räumung gehindert. Diese Sympathisanten haben es aus *total falsch verstandener Solidarität* billigend in Kauf genommen, daß die von den Flüchtlingen selbst zerstörte Gesundheit sich noch weiter verschlechtert!!

*oder möglicherweise sogar absichtlich in Kauf genommen, um den Verantwortlichen zumindest ein schlechtes Gewissen zu machen bzw. diesen massiv zu schaden*??

Fakt ist doch, daß Deutschland nicht die halbe Welt vor allen möglichen Schäden retten kann! Wo sollen denn die ganzen hierzu benötigten Kapazitäten herkommen? Es gibt weder ausreichend Wohnraum (der jetzt vorhandene reicht noch nicht mal für die eigenen Leute mit Niedrigsteinkommen), noch ist Arbeit oder auch Geld genug vorhanden, um alle Asylanten ausreichend zu versorgen.
Das Geld, welches hierfür benötigt wird, muß der Staat bzw. die Bundesländer bereitstellen und wo kommt dieses Geld her?? Wir alle sind der Staat, wir bezahlen die Steuern, aus denen sich der Staat finanziert und wir alle haben ein Recht darauf, daß dieses Geld in erster Linie bei uns bleibt!! Traurig genug, daß schon über Jahre hinweg nur sehr selten im Sinne des eigenen Volkes mit diesem Geld umgegangen wird!

Niemand muß mit mir meine Meinung teilen, aber ich sehe keinen Grund, diese zugunsten fremder Menschen unter den Tisch zu kehren, weil diese durch massive Erpressung etwas von unserem Land fordern, was wir nicht in der Lage sind zu geben!

Zum Ende möchte ich noch sagen, daß ich keinesfalls alle sogenannten "armen" Menschen, Asylanten, Flüchtlinge oder wie auch immer man sie bezeichnen mag, über einen Kamm schere.
Unter diesen Menschen gibt es sicherlich etliche, die stattliche Hilfe zu 100 % verdient haben. Aber solche, die nach Deutschland kommen und als erstes ihre Ausweispapiere vernichten, damit man weder ihre Nationalität genau feststellen, noch sie ausweisen kann, solche Menschen brauchen wir hier nicht!!
Es gibt übrigens auch in unserem Reihen unter den sogenannten "Armen" genügend Menschen, die einfach nur zu faul sind, sich um ihre Belange selbst zu kümmern und dies lieber der Allgemeinheit überlassen. Ist ja auch einfacher, als selbst zu arbeiten. Auch diese "eigenen" Leute haben meiner Meinung nach keine Hilfe von der öffentlichen Hand verdient. Dafür müssen nämlich wir alle geradestehen und das paßt mir zumindest mal gar nicht!!

Wer mag, kann mich jetzt beschimpfen!! Ich werde es sicher aushalten!!

Bearbeitet von Murmeltier am 30.06.2013 09:58:10

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Ich beschimpfe dich nicht Murmelchen ! Ich stimme dir zu 100% zu ! :daumenhoch: :daumenhoch:



Jetzt kann man mich auch beschimpfen .

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Zitat (flauschi, 30.06.2013)
Ich beschimpfe dich nicht Murmelchen ! Ich stimme dir zu 100% zu ! :daumenhoch: :daumenhoch:



Jetzt kann man mich auch beschimpfen .

:freunde: :schmatzer:
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Zitat (Murmeltier, 30.06.2013)
:freunde: :schmatzer:

:wub:
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Hi, freespirit!

Ganz kurz möchte ich auf die von Dir angesprochene Integration in Deinem letzten Posting eingehen:

Ich habe den Eindruck, Du interpretierst "Integration" ein wenig, sagen wir mal - anders -, als sie wohl gemeint ist.

Integration hießt für mich immer noch, daß wenn ich in ein fremdes Land komme, egal ob als Tourist, Einwanderer oder aus sonstigen wie auch immer gearteten Gründen, daß ich mich meinem Gastland anzupassen habe! Ich muß die dortigen Gepflogenheiten und auch die dortigen Gesetze akzeptieren, es wird anders gekocht, anders gelebt und auch die Behörden haben andere Vorschriften als im verlassenen Heimatland.
Und letztlich sind auch die Menschen im neuen Land so ganz anders, als die, die mir von Hause aus bekannt sind.

Wenn ich als Fremde das nicht annehmen kann, habe ich in diesem Land schlichtweg nichts zu suchen! Nicht die Menschen und der Alltag im Gastland müssen sich mir als Einwanderer anpassen, sondern ich ganz allein habe die Pflicht, wenn ich im neuen Land leben möchte, mich dort zu integrieren und nicht umgekehrt!!

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Zitat (Murmeltier, 30.06.2013)
Hi, freespirit!

Ganz kurz möchte ich auf die von Dir angesprochene Integration in Deinem letzten Posting eingehen:

Ich habe den Eindruck, Du interpretierst "Integration" ein wenig, sagen wir mal - anders -, als sie wohl gemeint ist.

Integration hießt für mich immer noch, daß wenn ich in ein fremdes Land komme, egal ob als Tourist, Einwanderer oder aus sonstigen wie auch immer gearteten Gründen, daß ich mich meinem Gastland anzupassen habe! Ich muß die dortigen Gepflogenheiten und auch die dortigen Gesetze akzeptieren, es wird anders gekocht, anders gelebt und auch die Behörden haben andere Vorschriften als im verlassenen Heimatland.
Und letztlich sind auch die Menschen im neuen Land so ganz anders, als die, die mir von Hause aus bekannt sind.

Wenn ich als Fremde das nicht annehmen kann, habe ich in diesem Land schlichtweg nichts zu suchen! Nicht die Menschen und der Alltag im Gastland müssen sich mir als Einwanderer anpassen, sondern ich ganz allein habe die Pflicht, wenn ich im neuen Land leben möchte, mich dort zu integrieren und nicht umgekehrt!!

So ein Quatsch. Nach deiner Auslegung ist Integration das Aufgeben der eigenen Itentität und völlige Anpassung.
Viele Deutsche die im Ausland sesshaft geworden sind, haben auch ihre Wurzeln bewahrt, teils die Spreche, Brauchtum eingebracht. Integration bedeutet auch, die Leute nach ihren Regeln und ihren Glauben leben zu lassen, das zu akzeptieren wie wir unsere Gewohnheiten akzeptiert haben wollen.
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Wenn ihr nicht über Asyl sondern Migration Diskutiert denke ich, hier haben mal wieder alle ein bisschen recht denn es ist nicht leicht Personen mit Migrationshintergrund erfolgreich zu erkennen die sich Integrieren wollen.
Je nach Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen usw. fallen die Antworten auf die Frage, "Will sich diese Person einfügen?", sehr unterschiedlich aus.
Für mich ist jemand erfolgreich integriert wenn er die deutsche Sprache beherrscht, einen Bildungsabschluss hat und dadurch auch erwerbstätig ist. Denn mehr kann mein Deutscher Nachbar meist auch nicht vorweisen.
Wie ist es bei dir, darf der Migrant noch nach Mekka beten oder lieber mit Stäbchen als mit der Gabel essen? Ich Maße mir nicht an zu entscheiden welcher Islam nach Deutschland gehört, solange ich nicht gezwungen werde zu entscheiden welche Kirche nach Deutschland gehört. ;)
Ach ja und das es Asyl und Flüchtlingsschutz in Deutschland gibt finde ich gut, solange er nicht ausgenutzt wird. Wenn jemand nachweislich seine Papiere vernichtet, um länger Asyl oder Flüchtlingsschutz zu genießen, gehört dieser wieder zurück geschickt(außer es besteht Gefahr für Leib und Leben), denn er nutzt das einzige Grundrecht was Ausländern in unseren Staat zusteht aus, bevor er weitere Rechte durch seine Integration oder Asyl bekommt.

Edit: hat Klammer eingefügt

Bearbeitet von Nachi am 30.06.2013 14:12:17

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Zitat (Murmeltier, 30.06.2013)
Integration hießt für mich immer noch, daß wenn ich in ein fremdes Land komme, egal ob als Tourist, Einwanderer oder aus sonstigen wie auch immer gearteten Gründen, daß ich mich meinem Gastland anzupassen habe! Ich muß die dortigen Gepflogenheiten und auch die dortigen Gesetze akzeptieren, es wird anders gekocht, anders gelebt und auch die Behörden haben andere Vorschriften als im verlassenen Heimatland.
Und letztlich sind auch die Menschen im neuen Land so ganz anders, als die, die mir von Hause aus bekannt sind.

Wenn ich als Fremde das nicht annehmen kann, habe ich in diesem Land schlichtweg nichts zu suchen! Nicht die Menschen und der Alltag im Gastland müssen sich mir als Einwanderer anpassen, sondern ich ganz allein habe die Pflicht, wenn ich im neuen Land leben möchte, mich dort zu integrieren und nicht umgekehrt!!

es ist völlig gleichgültig, was du für integration hältst, weil deine interpretation des begriffs nicht der richtigen definition entspricht. was du willst ist verleugnen, abstreifen und unterdrücken von allem, was einen menschen ausmacht. man muss nicht alles akzeptieren, was in einem anderen land geschieht, auch wenn es gesetze sind. erst recht nicht, wenn es sich nur um gewohnheiten oder tradition handelt.

wirst du in afghanistan helfen, eine frau zu steinigen, die des ehebruchs verdächtigt wird? das ist dort nicht selten. wirst du in indien helfen, den scheiterhaufen für eine frau zu errichten, weil sie witwe geworden ist und nach alter tradition mit ihrem mann verbrannt wird? sati werden ist dort mittlerweile verboten, jedoch wird es immer noch durchgeführt.

wirst du mithelfen, ebenfalls in indien unerwünschte babys zu ersticken oder zu vergiften, weil sie keine jungen, sondern mädchen sind? wirst du es in china tun?

niemand muss seine identität völlig aufgeben, auch nicht in deutschland. weswegen erwartest du das, wenn nicht einmal das deutsche grundgesetz das verlangt? es widerspricht dir entschieden! ich füge etwas kopiertes ein.

artikel 2, absatz 1: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

artikel 3, absatz 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

was du wiedergibst, ist deine meinung, die dir zusteht. was dir nicht zusteht, ist, dass dem folge zu leisten ist. du erwartest du dinge von anderen menschen, die du selbst nicht tun müsstest und die auch der deutsche staat nicht von ihnen verlangt, sondern sie im gegenteil schützt.

was mir nicht schmeckt, muss ich nicht essen, weder hier noch in einem anderen land. ich muss nirgendwo meinen müll hinwerfen, auch wenn es usus ist. ich muss korruption weder in italien noch in deutschland akzeptieren, und ich muss in brasilien keine polizeigewalt hinnehmen, nur weil sie dort geschieht. und ich muss auch die todesstrafe in den u.s.a. nicht akzeptieren, auch wenn sie dort gesetz ist.

es lässt sich sehr viel von anderen menschen erwarten, die kaum mehr haben als das, was sie bei sich tragen, wenn man im sicheren umfeld lebt und nicht von krieg und rebellen bedroht ist. wenn ich mir durchlese, was manche hier schreiben, kommt man beinahe auf die idee, dass gedacht wird, deutschland sei das einzige land europas, das mit flüchtligen zu tun hat. es ist in großbritannien ein sehr großes thema, in frankreich ebenfalls, auch in belgien, da diese länder ehemalige kolonialmächte sind.

in vielen ländern afrikas wird perfekt französisch gesprochen, englisch ist ebenfalls sehr weit verbreitet. sehr gute sprachkenntnisse haben viele flüchtlinge von dort also schon und könnten recht schnell in den ländern der ehemaligen kolonialmächte arbeiten.

nebenbei bemerkt ist es alltäglich, dass die dokumente des herkunftlandes nicht mitgenommen werden, dafür muss man zuvor kein verbrechen begangen haben. das zurückschicken wäre viel leichter, und für viele dieser menschen ist jeder tag mehr ohne angst vor tod, hunger und gewalt ein herrliches geschenk. das kommt früh genug wieder, wenn sie feststellen, dass man als asylsuchender vor anderen mit ähnlichem schicksal auch nicht immer sicher ist und dass manche regierungen und verwaltungen alles andere als sensibel mit ihnen umgehen.

wo immer ich auch bin, meine kinder werden nicht geschlagen und ich werde niemals menschen schlecht behandeln, nur weil sie krank, behindert oder einer niedrigen kaste zugehörig sind.

diesen menschen wurden vielleicht schon sehr viele versprechen gegeben und sie wurden immer wieder vertröstet. niemand sollte durchmachen müssen, was sie erleben!
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Vielleicht sollte man für die jenigen welchen, die denken, das die halbe Welt bei uns Schlange steht, hinzufügen, das man in Deutschland erst Asyl beantragen kann, wenn man Papiere vorweisen kann und die Identität zweifelsfrei festgestellt wurde und das kostet dem deutschen Staat deutlich mehr Geld als die Unterbringung, ebenso werden Leute ohen gültige Papiere schon an den Grenzen Europas abgewiesen und in die Länder von wo sie kamen zurückgeschickt, wer aufgenommen wird, landet in Lagern wie auf der Insel Lampedusa und wird von da über Europa verteilt. Die Chance das es ein Flüchtling unentdeckt nach Deutschland schafft, dort in die Hände klatscht und laut Asyl schreit, geht gen Null.

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@seidenlöckchen :daumenhoch:

Das hast du sehr schön beschrieben.

Wem das nicht reicht, dem empfehle ich mal bei einem Urlaubsflug eine Abschiebung (hier ging es zurück nach Afghanistan) so richtig hautnah mitzuerleben, nur der Gang trennte mich von der männlichen Begleitung. Man sollte dann aber nicht so feige sein, wie mein Mann und ich (wir haben uns umsetzen lassen), sondern schön auf der geflogenen Teilstrecke in direkter Schusslinie, falls jemand durchdreht. sitzen bleiben.

Die Begleitperson der weiblichen abgeschobenen Person trug ihre Waffe lässig in der Außentasche und auf dem Weg zur Toilette, hätte jede, selbst pingeligst durchsuchter Passagier, einfach mal zugreifen können.

Die abgeschobenen Personen riefen in deutscher und englischer Sprache um Hilfe, zappelten und schrien (Hände waren mit Handschellen auf dem Rücken zusammengebunden) bis ihnen das Essen serviert wurde, danach saßen sie mit glasigem Blick, völlig apathisch da.

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Hallo, Seidenlöckchen,

es ist mir vollkommen gleichgültig, was Du unter Integration verstehst. Ich verstehe jedenfalls das darunter, was ich beschrieben habe.

Ich muß nicht nach außen hin die ach so gute Deutsche spielen, denn ich habe nichts verbrochen, was ich wieder gutzumachen hätte, nur um bei anderen Nationen als die geläuterte Deutsche dazustehen! Ich bin auch nicht die so gern angesprochene böse Deutsche, die niemanden anderes außer sich selbst für die Beste hält!

Für mich ist Integration die Anpassung an den Alltag, die Gesetze und Gepflogenheiten des Landes, in dem ich Gast bin, egal ob für 3 Wochen Urlaub oder für ein neues Leben!

Was ich von den Gewohnheiten, Gesetzen und Gepflogenheiten des Gastlandes für mich akzeptieren kann oder nicht, das mache ich mit mir selbst aus und stelle nicht das ganze Land deshalb in Frage. Aber wenn ich damit nicht leben kann, gehe ich nicht dorthin und fertig!

Bearbeitet von Murmeltier am 30.06.2013 16:10:32

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weder du noch ich machen die definitionen bestimmter begriffe noch bestimmen wir sie neu. es geht in keinster weise darum, was einzelne darunter verstehen, weil es keinen solchen spielraum in der deutung gibt, wie du ihn gern hättest. die definition ändert sich nicht, nur weil du dir eine eigene zurechtbastelst und nichts davon hören magst, dass du unrecht hast. aus 1 und 1 wird auch nicht 25, auch wenn man noch so sehr darauf besteht, dass es so für einen selbst ist.

das richtige wort für deine art der gewünschten verhaltensweise von migranten ist nicht integration, sondern assimilation, was in den meisten fällen die völlige aufgabe der kulturellen identität bedeutet. das haben übrigens sehr viele deutsche auswanderer in den u.s.a. recht schnell gemacht, meistens durch schlichte übersetzungen ihrer namen. aus schwarz wurde black, aus müller miller und so weiter.

deine haltung dazu gleicht der vieler menschen, wenn es darum geht, sich entweder zu vorurteilen zu bekennen oder die zutreffende wortwahl zu benutzen. es ist längst bewiesen, dass homosexualität nicht krankhaft ist. dennoch beharren sehr viele homophobe darauf, dass "die für mich krank sind", ebenso sehr, wie sie beschwören, dass sie nicht homophob sind.

was den rest deiner tirade betrifft, verstehe ich weder den sinn hier noch den zusammenhang. jeder von uns kann sich glücklich schätzen, nicht zuflucht in einem fremden land suchen zu müssen, wenn das eigene einem nichts als angst und verzweiflung bietet, man dort schreckliches erlebt hat und von dem man nur furchtbares erwarten kann. das ist etwas völlig anderes als freiwillig einen aufenthalt in einem anderen land in erwägung zu ziehen, weil man dort urlaub machen oder arbeiten möchte. oder weil man aus liebe dorthin ziehen möchte.

ich finde es außerdem sehr arrogant, wenn generell von asylsuchenden behauptet wird, sie suchen nur ein bequemes leben, als sei jeder glücklich darüber, fern der heimat leben zu müssen. heimat ist es immer, auch wenn die umstände dort schlimm sind. gerade meine schwiegerfamilie kann darüber bücher schreiben.

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Ich finde, es reicht jetzt, Seidenlöckchen!! Weder habe ich behauptet, daß Asylsuchende grundsätzlich ein bequemes Leben suchen, wenn sie ihre Heimat verlassen, noch bastele ich mir eine Definition zurecht, die mir mal einfach so in den Kram paßt!

Desweiteren bin ich weder arrogant, noch ergehe ich mich in Zitat "sinnlosen und zusammenhanglosen Tiraden"!

Wenn Du so edel und hilfsbereit bist, dann laß Dir eine Unterkunft in den Garten stellen und nimm doch einfach etliche Asylsuchende auf und versorge sie mit allem, was sie brauchen. Vergiß auch nicht, ihnen das nötige Geld zum Leben zu geben, aber nimm nicht das Geld der Allgemeinheit, sondern Dein eigenes! Denn offensichtlich hast Du noch nicht schwer genug dafür gearbeitet.

Tut mir aufrichtig leid, daß ich jetzt so polemisch wurde, aber wenn so polemisch auf mein Posting geschrieben wird, kann ich einfach nicht anders!

Im übrigen denk von mir, was Du willst, es interessiert mich nicht die Bohne!!

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Denza, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Warscheinlich gehöhrst Du zu Denen die sich nicht nur per RTL informieren wo man regelrecht nach Sensationen lechtst und sich gerne das Maul darüber zerreißt über was die breite Masse höhren und sehen will.

Ich bin mehr als heilfroh und meinem Schicksal mehr als dankbar das ich in einer relativ "heilen" Welt gebohren wurde und würde nie niemals mit Einem der Zuwanderer tauschen wollen. Dabei möchte ich mir gar nicht erst vorstellen was für eine riesige Not und Verzweiflung hinter einem Menschen stehen muß das er sich in eine schwimmende Nußschale begiebt hoffend irgendwann in Europa zu landen.

Viele dieser Menschen kommen in Europa an und werden wie der allerletzte Dreck behandelt. Gerade neulich sah ich eine Doku über Spanien wo die Leute oft wie Sklaven in den Plantagen ackern ohne bezahlt zu werden. Ja, und wenn sie meckern droht ihnen die sofortige Entlassund und die Auslieferung an die Behörden, bzw. Abschiebung. Sie hausen selbstgebauten Hütten aus Müll damit sich der Europäer am Billigobst und Gemüse erfreuen kann.

Sicher gibt es auch Armut in Deutschland, Wohnungsnot und jede Menge soziale Probleme, aber die haben andere Länder auch. Geht es um Einwanderung steht Deutschland mit Vergleich zu Spanien, Italien, Frankreich und England immer noch an sehr bescheidener Stelle und oft habe ich das Gefühl das es hier zu Lande leider eine Menge Menschen gibt die gerne ihre eigenen Schicksalsschläge auf Andere schieben und niicht sich selber, bwz. "ich kriege ja keine Arbeit mehr wegen der vielen Zuwanderer die meinen Job fast umsonst machen".

Lachen muß ich auch über die Platzangst die sich wohl bei Manchen hier drinne breit gemacht hat. Warscheinlich leben die nicht in Berlin wo man schon als waschechter Deutscher fast als Exote gilt. Was sollen denn dann die Briten sagen deren Land erheblich kleiner ist als Deutschland und doppelt so hoch bevölkert ist? Erst recht wenn man bedenkt das die vielen Inder und Pakistanis die dort leben mit britischer Staatsbürgerschaft in ihrem weit entferntem Kuhdorf zur Welt kamen???

Und damit es nocht was zum Lachen gibt. Hier in Deutschland scheint sich peu a peu so eine schleichende Ausländerparanoia breit zu machen. Da würde ich gerne 'mal die Reaktion der Bevölkerung sehen wenn auf einmal der schwarze Schador zum alltäglichen Straßenbild gehöhren würde, genauso wie ein Tatoo, gezupfte Augenbrauen oder wie bei unserem gegenwärtigem tollen Sommerwetter der olle Regenschirm.

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***Bitte behandelt sowohl das Thema als auch die sich an der Diskussion beteiligenden mit dem gebotenen Respekt. Wir wissen alle, dass diese Themen die Emotionen hoch kochen, aber wir sind wohl alle erwachsen genug, um uns nicht davon wegreißen zu lassen. Tippen - Lesen - tief einatmen - nochmal mit kühlem Kopf lesen - dann erst senden klicken.***

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Zitat (freespirit, 30.06.2013)
Und damit es nocht was zum Lachen gibt.  Hier in Deutschland scheint sich peu a peu so eine schleichende Ausländerparanoia breit zu machen.  Da würde ich gerne 'mal die Reaktion der Bevölkerung sehen wenn auf einmal der schwarze Schador zum alltäglichen Straßenbild gehöhren würde, genauso wie ein Tatoo, gezupfte Augenbrauen oder wie bei unserem gegenwärtigem tollen Sommerwetter der olle Regenschirm.

@freespirit; das verstehe jetzt, wer will... ich nicht :huh:
der Tschador ist doch längst nichts ungewöhnliches mehr und gehört ganz definitiv zum 'alltäglichen Straßenbild', wie Du es nennst... und zwar nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land... und das ist auch gut so.

Auch Deine Äußerung, dass sich ‚peu a peu eine Ausländerparanoia‘ breit zu machen scheint, kann ich nicht nachvollziehen… es gab schon immer, gibt leider und wird immer solche Menschen geben, die ‚Angst vorm schwarzen Mann‘ haben und meinen, er nähme ihnen Dach, Lohn und Brot und sonstnochwas weg.

Wie komplex und dadurch eben leider auch sehr polarisierend die Thematik ist, zeigt ja allein dieser Fred hier... grundsätzlich denke ich, dass ein Staat sich nicht ausschließlich, aber in allererster Linie seines eigenen Volkes annehmen muss… das tut er ja auch, zumindest meistens und zumindest in den meisten Staaten… grundsätzlich denke ich auch, dass kein Mensch auf Kosten anderer leben sollte und Schmarotzer ins Leere laufen sollten… grundsätzlich denke ich aber auch, dass UNS (und damit meine ich jetzt mal wirklich uns, also die Deutschen, aber auch den Rest von Europa) doch im Vergleich zu viel zu vielen anderen Ländern/Kontinenten die Sonne aus dem Arsch scheint…!!!

Insofern bin ich zum einen wirklich dankbar, wenn ich hoffentlich nie in die Situation komme, mein Heimatland verlassen zu MÜSSEN, weil ich dort aus welchen Gründen auch immer (es wurden ja hier mehr als genug Beispiele genannt) nicht mehr leben KANN...... btw: vor nicht allzu langer Zeit waren viele Menschen aus Deutschland in genau dieser Situation... !
Zum anderen bin ich froh, dass es immer und überall noch Menschen gibt, die fähig sind, über den Rand ihres stets mindestens ausreichend bis bestenfalls randvoll gefüllten Tellers zu blicken.
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Zitat (chris35, 28.06.2013)
Bayern ist wohl ziemlich restriktiv mit seinen Asylbewerbern

Nicht nur mit Asylbewerbern, auch mit ausländischen Studenten: Ausländerbehörde Bayreuth
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Zitat (freespirit, 30.06.2013)
Denza, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Warscheinlich gehöhrst Du zu Denen die sich nicht nur per RTL informieren wo man regelrecht nach Sensationen lechtst und sich gerne das Maul darüber zerreißt über was die breite Masse höhren und sehen will.


Die Berichte über die Münchener Asylanten wurden nicht nur über RTL, sondern auch über Tagesschau und Heute-Nachrichten gesendet, ebenso wurde auch im Hörfunk darüber berichtet.
Von daher sollte doch einmal gesagt werden, daß die Menschen, die sich bei RTL die Nachrichten anschauen oder schlimmer noch, gar die BILD Zeitung oder andere Boulevard-Presse lesen, noch lange nicht "sehr einfach gestrickt" oder "geistig nicht so ganz auf der Höhe" sind.

Mir persönlich sind die Leute weitaus mehr suspekt, um nicht zu sagen ziemlich scheinheilig, die über die vorgenannten Medien naserümpfend herziehen, aber oft genug wortgetreu wissen, was in diesen Blättern geschrieben steht bzw. was in den SAT 1- oder RTL-Nachrichten gesendet wurde!!!
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Zitat (Murmeltier, 28.06.2013)
Ich bin der gleichen Meinung wie viertelvorsieben!! Der Staat darf sich nicht erpressen lassen! Und ja, es ist meiner Meinung nach auch richtig, Asylbewerbern kein Geld, sondern wenn überhaupt, nur Naturalien zur Versorgung zu überlassen.
Besser fände ich, wenn die Asylbewerber-Angelegenheiten zukünftig zügiger bearbeitet würden und nicht oft jahrelang "herumgeschrieben" und "herumverhandelt" wird, ob jemand nun hierbleiben darf oder ausgewiesen werden soll!

Volle Zustimmung!
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Zitat (Murmeltier, 30.06.2013)
Hi, freespirit!

Ganz kurz möchte ich auf die von Dir angesprochene Integration in Deinem letzten Posting eingehen:

Ich habe den Eindruck, Du interpretierst "Integration" ein wenig, sagen wir mal - anders -, als sie wohl gemeint ist.

Integration hießt für mich immer noch, daß wenn ich in ein fremdes Land komme, egal ob als Tourist, Einwanderer oder aus sonstigen wie auch immer gearteten Gründen, daß ich mich meinem Gastland anzupassen habe! Ich muß die dortigen Gepflogenheiten und auch die dortigen Gesetze akzeptieren, es wird anders gekocht, anders gelebt und auch die Behörden haben andere Vorschriften als im verlassenen Heimatland.
Und letztlich sind auch die Menschen im neuen Land so ganz anders, als die, die mir von Hause aus bekannt sind.

Wenn ich als Fremde das nicht annehmen kann, habe ich in diesem Land schlichtweg nichts zu suchen! Nicht die Menschen und der Alltag im Gastland müssen sich mir als Einwanderer anpassen, sondern ich ganz allein habe die Pflicht, wenn ich im neuen Land leben möchte, mich dort zu integrieren und nicht umgekehrt!!

Genau so ist es Murmeltier.




Wenn ich z.B. nach Amerika auswandern möchte, muss ich mich auch als Gast an die Regeln und Gepflogenheiten halten und kann nicht machen was ich will.
Und ! ich muss meine Papiere ordnungsgemäß zusammen haben, da ich sonst keinen Fuß auf den Boden setzen darf.

Bearbeitet von SAHARA am 01.07.2013 16:50:05
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Zitat (seidenloeckchen, 30.06.2013)
weder du noch ich machen die definitionen bestimmter begriffe noch bestimmen wir sie neu. es geht in keinster weise darum, was einzelne darunter verstehen, weil es keinen solchen spielraum in der deutung gibt, wie du ihn gern hättest. die definition ändert sich nicht, nur weil du dir eine eigene zurechtbastelst und nichts davon hören magst, dass du unrecht hast. aus 1 und 1 wird auch nicht 25, auch wenn man noch so sehr darauf besteht, dass es so für einen selbst ist.

das richtige wort für deine art der gewünschten verhaltensweise von migranten ist nicht integration, sondern assimilation, was in den meisten fällen die völlige aufgabe der kulturellen identität bedeutet. das haben übrigens sehr viele deutsche auswanderer in den u.s.a. recht schnell gemacht, meistens durch schlichte übersetzungen ihrer namen. aus schwarz wurde black, aus müller miller und so weiter.

deine haltung dazu gleicht der vieler menschen, wenn es darum geht, sich entweder zu vorurteilen zu bekennen oder die zutreffende wortwahl zu benutzen. es ist längst bewiesen, dass homosexualität nicht krankhaft ist. dennoch beharren sehr viele homophobe darauf, dass "die für mich krank sind", ebenso sehr, wie sie beschwören, dass sie nicht homophob sind.

was den rest deiner tirade betrifft, verstehe ich weder den sinn hier noch den zusammenhang. jeder von uns kann sich glücklich schätzen, nicht zuflucht in einem fremden land suchen zu müssen, wenn das eigene einem nichts als angst und verzweiflung bietet, man dort schreckliches erlebt hat und von dem man nur furchtbares erwarten kann. das ist etwas völlig anderes als freiwillig einen aufenthalt in einem anderen land in erwägung zu ziehen, weil man dort urlaub machen oder arbeiten möchte. oder weil man aus liebe dorthin ziehen möchte.

ich finde es außerdem sehr arrogant, wenn generell von asylsuchenden behauptet wird, sie suchen nur ein bequemes leben, als sei jeder glücklich darüber, fern der heimat leben zu müssen. heimat ist es immer, auch wenn die umstände dort schlimm sind. gerade meine schwiegerfamilie kann darüber bücher schreiben.

seidenloeckchen man muss die Meinung der Anderen akzeptieren und respektieren auch wenn sie nicht immer deiner Meinung entspricht.
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freespirit

.............Viele dieser Menschen kommen in Europa an und werden wie der allerletzte Dreck behandelt........

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Es gibt auch viele Menschen aus Europa, die gehen ins Ausland und werden wie der allerletzte Dreck behandelt, und sogar noch beschimpft und beklaut!!!

Und ich kann dir versichern, ich bin schon viel in der Welt herum gekommen.
Und ja, ich kenne auch einige Slams. ;) Habe miterlebt, wie die Leute dort hausen und im Müll nach Nahrung buddeln.
Das nur mal am Rande.

Bearbeitet von SAHARA am 01.07.2013 17:06:18

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Zitat (SAHARA, 01.07.2013)





Wenn ich z.B. nach Amerika auswandern möchte, muss ich mich auch als Gast an die Regeln und Gepflogenheiten halten und kann nicht machen was ich will.
Und ! ich muss meine Papiere ordnungsgemäß zusammen haben, da ich sonst keinen Fuß auf den Boden setzen darf.

Blöder Vergleich oder eigentlich sogar ein sehr guter. Die Amerikaner planen ein Gesetz, das 1000ten von illegalen Einwanderern ohne große Probleme ermöglicht, die amerkanische Staatsbürgerschaft anzunehmen und somit legal im Land zu bleiben. Das kommt auch nicht von de Republikanern, die sich davon Wählerstimmen versprechen. Dafür wurde gekämpft, von Bürgerinitativen und den Illegalen selbst, auf diese billigen Hilfsarbeiter ist die amerikanische Wirtschaft dringend angewiesen. Aber so zahlen sie jetzt wenigstens legal Steuern.


Und die Demonstranten haben hier nichts verbotenes gemacht, das Recht auf Meinungsäusserung und das Demonstrationsrecht sind in der deutschen Verfassung fest verankert, genauso wie der Satz "alles Menschen sind gleich"
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Zitat (Denza, 01.07.2013)
Blöder Vergleich oder eigentlich sogar ein sehr guter. Die Amerikaner planen ein Gesetz, das 1000ten von illegalen Einwanderern ohne große Probleme ermöglicht, die amerkanische Staatsbürgerschaft anzunehmen und somit legal im Land zu bleiben. Das kommt auch nicht von de Republikanern, die sich davon Wählerstimmen versprechen. Dafür wurde gekämpft, von Bürgerinitativen und den Illegalen selbst, auf diese billigen Hilfsarbeiter ist die amerikanische Wirtschaft dringend angewiesen. Aber so zahlen sie jetzt wenigstens legal Steuern.


Und die Demonstranten haben hier nichts verbotenes gemacht, das Recht auf Meinungsäusserung und das Demonstrationsrecht sind in der deutschen Verfassung fest verankert, genauso wie der Satz "alles Menschen sind gleich"


-------Blöder Vergleich oder eigentlich sogar ein sehr guter. --------------------

na wie denn nu??? Blöde oder gut. Da musst du dich schon entscheiden tzzzzz.
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Zitat (SAHARA, 01.07.2013)
Es gibt auch viele Menschen aus Europa, die gehen ins Ausland und werden wie der allerletzte Dreck behandelt, und sogar noch beschimpft und beklaut!!!

Naja, man braucht etwas Negatives nicht nachmachen, denn davon wird es nicht besser.

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Zitat (Denza, 01.07.2013)
Blöder Vergleich oder eigentlich sogar ein sehr guter. Die Amerikaner planen ein Gesetz, das 1000ten von illegalen Einwanderern ohne große Probleme ermöglicht, die amerkanische Staatsbürgerschaft anzunehmen und somit legal im Land zu bleiben. Das kommt auch nicht von de Republikanern, die sich davon Wählerstimmen versprechen. Dafür wurde gekämpft, von Bürgerinitativen und den Illegalen selbst, auf diese billigen Hilfsarbeiter ist die amerikanische Wirtschaft dringend angewiesen. Aber so zahlen sie jetzt wenigstens legal Steuern.


Und die Demonstranten haben hier nichts verbotenes gemacht, das Recht auf Meinungsäusserung und das Demonstrationsrecht sind in der deutschen Verfassung fest verankert, genauso wie der Satz "alles Menschen sind gleich"

Dann wollen wir mal hoffen, dass man in Deutschland nicht auf die gleiche Idee kommt....

Denn deutsche Dumpinglohnsklaven gibt es schon genug...
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Zitat (Murmeltier, 30.06.2013)
Ich finde, es reicht jetzt, Seidenlöckchen!! Weder habe ich behauptet, daß Asylsuchende grundsätzlich ein bequemes Leben suchen, wenn sie ihre Heimat verlassen, noch bastele ich mir eine Definition zurecht, die mir mal einfach so in den Kram paßt!

Desweiteren bin ich weder arrogant, noch ergehe ich mich in Zitat "sinnlosen und zusammenhanglosen Tiraden"!

Wenn Du so edel und hilfsbereit bist, dann laß Dir eine Unterkunft in den Garten stellen und nimm doch einfach etliche Asylsuchende auf und versorge sie mit allem, was sie brauchen. Vergiß auch nicht, ihnen das nötige Geld zum Leben zu geben, aber nimm nicht das Geld der Allgemeinheit, sondern Dein eigenes! Denn offensichtlich hast Du noch nicht schwer genug dafür gearbeitet.

Tut mir aufrichtig leid, daß ich jetzt so polemisch wurde, aber wenn so polemisch auf mein Posting geschrieben wird, kann ich einfach nicht anders!

Im übrigen denk von mir, was Du willst, es interessiert mich nicht die Bohne!!

ich finde deine reaktion auf meine antwort zu deinem beitrag, in dem du dich auf deine falschen definitionen versteifst und dinge verlangst, die dir nicht zustehen, mehr als kindisch. wie du dich drehst und wendest, es bleibt dabei, dass du nicht integration meinst, sondern assimilation.

was den rest deines beitrages betrifft: es zeigt überdeutlich, dass du nicht im geringsten am problem an sich interessiert bist, sondern nur mit peinlichen parolen und vorwürfen, die nichts mit dem thema zu tun haben, um dich wirfst. das alles, weil du unrecht hast und ich auch nicht deine lächerlichen forderungen, die ich als fremdenfeindlich empfinde, befürworte. ich hoffe, dass deine beiträge dazu noch lange zu lesen sein und nicht der moderatorenschere zum opfer fallen werden.
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Du kannst Dich anstellen, wie Du willst, Du kannst mir Deine Meinung nicht aufzwingen und wenn Du Dich tausend mal im Recht fühlst und glaubst, die Weisheit mit den berühmten Löffeln, hoffentlich war kein Schaumlöffel dabei, gefuttert zu haben.

Ich hab da eine gute Idee, Seidenlöckchen, geh doch einfach los und kauf Dir einen Heiligenschein, den Du ja offensichtlich so ziemlich als einziger Mensch verdient hast!

Aber denk dran, Du mußt ihn Dir kaufen, Geld der Allgemeinheit wird hierfür sicher nicht zur Verfügung gestellt und paß vor allem auf, daß er nicht drückt, die Teile können sehr schnell ziemlich eng werden!

Ansonsten, sprich mich einfach nicht mehr an, ja!!!

Bearbeitet von Murmeltier am 01.07.2013 19:46:16

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***...und mal wieder war eine sachliche Diskussion auf FM nicht möglich. Wer "dran schuld" ist oder nicht, ist jetzt erstmal egal. Bitte reißt euch am riemen, geht nicht auf Provokationen ein, kontert Frechheiten mit Hòflichkeit oder seht einfach mal drüber weg. Wenn euch was an einem sachlichen und konstruktiven Meinungsaustausch liegt, wird euchdas sicher mehr wert sein, als dieses ewige, ermüdende und völlig zweckbefreite KleinKlein. Ihr werdet durch Gekeife niemanden davon überzeugen, dass ihr recht habt. Danke an diejenigen, die sich konstruktiv und so sachlich am Thema beteiligt haben! Schön zu sehen, dass es auch so geht!

Thread geschlossen.***

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