Hartz IV: So hilft die Arge!!


Ich hab so einen Hals!!! Anstatt, das die Arge dafür sorgt, das Langzeitarbeitslose einen Job bekommen, verschwendet eine Arge in Pinneberg Geld für eine Broschüre, in der in Comic-Form den Arbeitslosen klar gemacht wird, wie einfach es ist, Geld zu sparen!

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/moe...14-1570563.html


so reden die nur daher, bis sie selber von Hartz IV leben müssen und der Willkür der lieben Bearbeiter ausgesetzt sind.


naja das RTL Programm ist auch nicht besser.


Ich finde die Broschüre gar nicht so schlecht. Alle Infos, die ein Harz4ler braucht, sind enthalten.

Allerdings ist da drin Harz4 sehr geschönt...................... Die Realität sind anders aus :unsure:


Soo schlecht ist die Broschüre wirklich nicht, Hartz IV wird sehr schön geredet und das Arbeitsamt auch, so nett und zuvorkommend und hilfsbereit sind die Damen und Herren da drinnen nämlich nicht.
Da wird man angepampt und kann froh sein, wenn sie einem überhaupt helfen, den Antrag fertig auszufüllen, wenn man etwas nicht verstanden hat.

Neee, ich hab da ganz ehrlich andere Erfahrungen gemacht, als die Figuren in dem Comic. Und ich bin froh, wenn ich da nicht mehr hin muss. Und ich wünsche jedem/jeder, dass er es schafft, wieder einen Job zu bekommen, um von der Arge wegzukommen!!


Der Comic ist ein Witz. Man hätte den weglassen und sich auf das Sachliche beschränken sollen.


Broschüre u. (Spar)Tips sind ja nie verkehrt, aber die Situation der "Hartzler" mit einem Comic zu "bezeichnen" finde ich etwas unpassend. Ebenso unpassend wäre eine Bildergeschichte mit "realen Personen" - die vor Gesundheit, Glück und Zuversicht nur so strotzen..... .

Eine Broschüre zu "Wie komme ich zurück ins Arbeitsleben", mit lebensnahen Tips u. Erfahrungsberichten, mit Anlaufstellen, Adressen v. Firmen die Praktika anbieten etc., fände ich persönlich wünschenswerter. Mit Material über die versch. Maßnahmen und Anlaufstellen bei einem Berufswechsel.....- die ARGE reißt sich nicht darum Ihren "Kunden" solche Informationen zukommen zu lassen. Wer nicht selber auf die Idee kommt und Eigeninitiative, Mut und Ausdauer hat - bekommt von der ARGE nichts geschenkt!

Wir haben das große Glück hier einen Sachbearbeiter zu haben, der telefonisch zu erreichen war und ggf. zeitnah zurückgerufen hat, wenn irgendwelche Unklarheiten zu beheben waren. Persönlich und Fachlich ein sehr angenehmer Mensch, dem die Menschen u. Schicksale am Herzen liegen. :blumen: Er hat sich u.a. mit der Agentur f. Arbeit in unserem Namen i. Verbindung gesetzt um schnell und unbürokratisch den Antrag über die Bühne zu bekommen. :blumen:

- ich habe es aber auch schon anders erlebt: da wußte die rechte Hand nicht, was die linke tut und ARGE und Arbeitsamt waren sich spinnefeind. Wir sind gelaufen von Pontius zu Pilatus, weil sich keiner zuständig fühlte. Nicht schlimm genug, dass man keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung hatte ... . .


YO


oh jaaa yolanda das kommt mir doch seeehr bekannt vor, leider < den letzten Absatz mein ich, das andere ist leider sowas von selten...


Genau so ist es!!! :daumenhoch:


Zitat (yolanda @ 19.07.2013 16:25:13)
Eine Broschüre zu "Wie komme ich zurück ins Arbeitsleben", mit lebensnahen Tips u. Erfahrungsberichten, mit Anlaufstellen, Adressen v. Firmen die Praktika anbieten etc., fände ich persönlich wünschenswerter. Mit Material über die versch. Maßnahmen und Anlaufstellen bei einem Berufswechsel.....- die ARGE reißt sich nicht darum Ihren "Kunden" solche Informationen zukommen zu lassen. Wer nicht selber auf die Idee kommt und Eigeninitiative, Mut und Ausdauer hat - bekommt von der ARGE nichts geschenkt!

So eine Broschüre wäre doch wirklich was. Damit könnten Arbeitssuchende aber am Ende tatsächlich einen Job finden. :o Wer aber füllt dann die Lehrgänge und rackert in den Maßnahmen ? :huh:

Es kommt einem doch manchmal so vor, als sei das alles gewollt. ;) Zudem würden dann die Mitarbeiter ihren Job verlieren, wenn so garkeiner mehr, Rat suchend, erscheint.

Man kann sich auch totsparen würd ich mal sagen. Wenn alle Betroffenen die Vorschläge mit Erfolg befolgen würden, beweisen sie selbst, dass man mit noch weniger Kohle "auskommen" kann. Und schon ist ein Grund vorhanden die Leistungen zu senken, oder nicht? B)

Zu den Mitarbeitern kann ich nur sagen, es gibt Solche :) und Solche <_< , wie überall. Man hat auch schon gehört, dass sie noch lange nicht machen können, was sie gerne täten, für die Menschen, die dort erscheinen müssen.

Sie sind auch an Vorschriften gebunden und können nun nicht auf eigene Faust machen was sie wollen. Die Gesetze kommen ja schließlich von Oben, von Leuten die sich garnicht vorstellen können, wie das ist, wenn man gerade noch so viel hat, um knapp am Leben zu bleiben.


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