Anfänger mit Nähmaschine:Stecknadeln u Nähmaschine


Hi,
ich bin totaler Nähmaschinenanfänger und habe jetzt eine Frage.
Beim nähen zweier Stoffe hält man diese ja mit Stecknadeln fest. Laut meiner Maschinenanleitung darf aber die Nähnadel während des Nähen's keine Stecknadeln berühren. Jetzt bin ich verwirrt,wie kann ich das verhindern? Will ja auch nicht die Nadel kaputt machen...
Dankeschön und viele Grüße
schnuffi


hallo,

wenn du die Stecknadeln waagerecht in den Stoff stichst, geht die Nähnadel nicht kaputt beim nähen....


Die Stecknadeln so im Stoff plazieren, daß die Nähnadel der Maschine nicht dran kommt.
Oder die Stecknadeln in größerem Abstand in den Stoff stecken und jedes Mal, wenn Du beim Nähen an eine Stecknadel kommst, diese vorher entfernen.


Wow,Dankeschön für de schnelle Antwort.
Du meinst also,die Nähnadel rutscht daran dann vorbei,falls sie beim nähen dann draufkommen sollte?
Ich hab das mit dem waagerecht zur nährichtung zwar schon in Videos gesehen,bin aber wegen der Bedienungsanleitung jetzt doch etwas verwirrt...


Hi,Dankeschön für die schnelle Antwort.
Wie eben schon in meiner anderen Antwort,habe ich in den ganzen Videos immer gesehen,dass die die Stecknadeln waagerecht zur nährichtung angebracht haben und scheinbar immer fleißig drüber nähen O.O nur hab ich Angst,das meine niegelnagelneue Nähmaschine dadurch kaputt geht...


Keine Ahnung, ob die Nadel dann drüber rutscht. Ich stecke nie waagerecht zur Nährichtung...


Zitat (schnuffi_1986 @ 01.09.2013 13:38:55)
Hi,Dankeschön für die schnelle Antwort.
Wie eben schon in meiner anderen Antwort,habe ich in den ganzen Videos immer gesehen,dass die die Stecknadeln waagerecht zur nährichtung angebracht haben und scheinbar immer fleißig drüber nähen O.O nur hab ich Angst,das meine niegelnagelneue Nähmaschine dadurch kaputt geht...

...das hast du schon richtig gesehen im Video, warum glaubst du das nicht :o
die Nähmaschine geht davon nicht kaputt, nur die Nadel könnte brechen, muss aber nicht....

Die Nadeln quer stecken, langsam nähen. Meist ziehe ich sie dann auch kurz vorher raus.
Die Maschine geht nicht kaput. Solltest Du mal eine Stecknadel voll treffen, kann sein, dass die Maschinennadel verbiegt, oder bricht. Dann setze halt eine neue ein. In Jahrzehnten ist mir das erst einmal passiert.

Als Nähanfänger ist es übrigens eigentlich ratsam mit großen Stichen und Heftfaden zu heften. Dann näht es sich sowieso besser, weil nichts verrutschen kann. Aber viele sind zu faul dazu.
Es gibt extra dafür "Heftfaden" zu kaufen. Der zieht sich hinterher leicht raus.

Auch sonst kann die Maschinennadel mal verbiegen. Immer daran denken, wenn die Maschine muckt. Oft ist das die Ursache.


Supi,vielen dank für die vielen Antworten!!!!
Dann kann ich ja jetzt beruhigt loslegen :-)


Nähte mit schnellen Handstichen vorzunähen, nannte sich früher "reihen". ;)


Hallo, ich würde auch die Stecknadeln waagerecht zur Naht in den Stoff stecken, allerdings Stecknadeln ohne Glasknopf. Über die kann man drübernähen.
Glaskopfnadeln stecke ich in etwas größerem Abstand und ziehe sie dann kurz bevor sie die Nähmaschinennadel erreichen, heraus.
Gutes Gelingen!
Wollmaus1


ich habe viel näherfahrung und stecke die nadeln auch quer zur naht oder zum saum. die köpchen zeigen nach außen und liegen nicht auf dem stoff. so kann man sie leicht beim nähen herausziehen. man kann ruhig darübernähen, denn die nähnadel ist ja nicht starr, sondern ein wenig flexibel. in den seltensten fällen trifft sie genau auf eine stecknadel, so dass sie entweder nicht weiternäht oder bricht. meistens rutscht sie ab, es handelt sich ja nur um wenige haaresbreiten.

die nadeln waagerecht stecken ist nicht nur unpraktisch beim nähen. wo soll da der nähfuß platz finden? das ist unlogisch, man müsste die nadeln entfernen, was den saum oder die naht auf mehrere cm hin nicht sichert. und beim herausziehen verrutscht der stoff und es wird wellig. es hat schon seine gründe, dass profis das nicht so machen.


Vielleicht sollten wir sagen "quer zur Nährichtung" bzw. parallel zur Nährichtung? - Ich komme hier nämlich mit dem "waagerecht" nicht zurecht; denn was ist dann senkrecht?

Ich stecke auch die Nadeln quer zur Nährichtung, mit den Köpfen nach rechts, denn ich bin Rechtshänderin. Das erleichtertdas Rausziehen,wenn ich das beim Nähenmachenwill.

Wenn man schön langsam über die Stecknadel hinweg näht, hat diese die Zeit zum Wegrutschen (um höchstens 0,5 mm!), und die Maschinennadel zum Rüberrutschen. Kann eigentlich nicht schiefgehen. :)


Ich nähe relativ viel und stecke auch quer zur Nährichtung.

Manches Mal ziehe ich die Nadeln raus, bevor ich drüber nähe, machmal nicht. Und mir ist noch nie eine Nadel abgebrochen mit der richtigen Nähgeschwindigkeit. (Nur wenn ich mit voller Geschwindigkeit darüber nähe, passiert das dann schon mal-aber man passt auf, wenn man drei Mal hintereinander die Nadel wechseln musste :D )

Wenn es mal gar nicht anders geht und parallel zur Nährichtung gesteckt werden muss, dann MUSS man die Stecknadeln unbedingt rausziehen, sonst schreddert man wirklich die Nadel oder es passiert noch schrecklicheres B) .
(Außer man kann weit genug weg von der Naht stecken, so dass sich Stecknadel und Nähmaschinen nicht ins Gehege kommen beim Nähen.)

Da ich aber hier recht vergesslich bin, was rechtzeitiges Herausziehen betrifft, wird in so einem Fall mit Garn vorgeheftet.

Und meistens muss man halt ein wenig üben mit einer neuen Maschine, dann bekommt man bald das Feeling dafür, was geht und wie es geht.

Mit einer Nähmaschine ist es wie mit dem Autofahren: Übung macht den Meister/die Meisterin!
Viel Spass beim Nähhobby wünsche ich :blumen: !


Bei mir klappt das besser wenn ich reihe , mit den Nadeln da verrutscht schon mal was.
Gruß Mizemaus



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