Wäsche trocknen im Winter


Ich suche schon lange nach einer Lösung für mein Problem mit dem Wäschetrocknen im Winter und hoffe hier einen guten Tipp bzw. Vorschlag von euch zu bekommen.

Ich wohne in einer 2-Zimmer-Wohnung (45qm) ohne Balkon und im EG.
Im Sommer ist das Trocknen relativ problemlos, ich stelle den Wäscheständer einfach ins Schlafzimmer mit ganz geöffnetem Fenster, so sind die Sachen spätestens nach einem Tag trocken.
Im Winter beginnen aber die Probleme, trotz geöffnetem Fenster trocknet die Wäsche schlecht und riecht folglich wenn sie lange nass ist nicht mehr sonderlich gut :(

Um die Situation ein bisschen näher zu erläutern:
1. kein Trockner vorhanden und außerdem kein Platz um einen gekauften unterzubringen
2. es ist zwar ein Raum zum trocknen im Keller vorhanden, der allerdings besonders im Winter zu feucht ist und modrig riecht
3. durch die alte Bauweise ist die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung im Winter schon ohne nasse Wäsche sehr hoch und das Wasser läuft an den Fenstern runter inkl. leichter Schimmelbildung am Fensterrahmen :heul: was die Wäsche nur noch verschlimmert
4. ich kann im Winter nicht den ganzen Tag das Fenster offen lassen

So, jetzt hoffe ich einfach mal, dass jemand von euch einen Rat weiß und schonmal DANKE :)


Du könntest die Wäsche im Waschsalon in den Trockner schmeißen. Dort kostet eine Trocknerladung ca. 1,- Euro, man kann in diese riesigen Industriemaschinen aber deutlich mehr werfen, als in die Haushaltskisten und sie sind auch sehr viel schneller fertig.
Jedenfalls die unempfindlichen Sachen (, Handtücher, eingetragene Baumwollsachen ...) würde ich so trocknen, dann hast du schon mal weniger, was du dir in die Bude hängen musst.


Man kann das Trocknen doch ungeheuer beschleunigen, indem man einen Heizlüfter (Ventilator9 hinstellt.
Man muss ihn so stellen, dass er zwischen die gehängte Wäsche bläst. Dann wedelt sie, wie auf der Leine draußen im Wind.
Heizlüfter gibt es auch mit Timer. Hilft auch gegen Feuchtigkeit in der Wohnung.


Hallo kuruka, hast Du ein Bad mit Fenster? Könntest Du dort einen ausziehbaren Wäschetrockner an der Wand anbringen? Ansonsten empfehle ich Dir auch den Trockner im Waschsalon (wenn es in Deiner Stadt einen gibt). Bei uns kosten 12 Minuten 50 Cent. Ich komme bei 12 Teilen (Handtücher) immer mit 2 Euro aus.

Bearbeitet von viertelvorsieben am 15.09.2013 17:26:36


Es kommt natürlich auch drauf an, bei wie vielen Umdrehungen pro Minute die Wäsche geschleudert wird und wie dicht der Wäscheständer behängt ist.

In der Regel schleudert man Koch- und Buntwäsche (30° - 60°) bei 1000 bis 1400 U/min, da trocknet die Wäsche im allgemeinen über Nacht, bei sehr dicht behängtem Wäscheständer könnte es auch mal länger dauern.

Feinwäsche braucht beim Trocknen länger, weil sie meist bei 600 bis 800 U/min geschleudert wird und daher ziemlich feucht aus der Maschine kommt. Allerdings sollte man bei Feinwäsche die Maschine auch nur halb voll laden; dadurch ist widerum der Wäscheständer nicht so voll.

Ich bin für den Tipp mit dem Heizlüfter, weil das eine echt gute Idee ist; ich kann mir gut vorstellen, dass damit das Trocknen der Wäsche erheblich beschleunigt wird. Heizlüfter gibts um die zwanzig Euro, meistens im Baumarkt.

Dazu schlage ich vor, dass der Wäscheständer nicht allzu dicht behängt wird, falls das möglich ist. Und das Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster mehrmals täglich nicht vergessen! ;)


Ich seh grade auf dem Schlauch, denn selbst bei einem Heizlüfter muß das Wasser doch irgendwo hin.
Kuruka schrieb ja:Ich kann im Winter nicht den ganzen Tag das Fenster offen lassen.

Wenn ich bedenke, dass das Wasser, das sonst in dem dafür vorgesehenen Behälter ist, einfach so im Raum trocknen soll (unlängst hatte ich etwas über 1 Liter Wasser, von einer Ladung im Behälter).

Ich würde wahrscheinlich, schon um Schimmel zu vermeiden, im Waschsalon trocknen.


Im Winter ist die Luft (draußen) eigentlich trocken genug - oft genug stoßlüften eben. Wenn die kalte Luft an der hinteren Zimmerecke angekommen ist, ist das Wasser schon draußen: die Möbel bleiben warm. Früher hat man nasse Handtücher über die Heizung gelegt, um die "trockene Heizungsluft" etwas zu befeuchten.
Würde ich natürlich nur in der Wohnung machen, die hat auch ein großes Luftvolumen. Im Keller hätte ich schon Angst, den Staub per Heizlüfter auf die Wäsche zu blasen. Billig ist es natürlich auch nicht: so ein normaler Heizlüfter bringt 2000 Watt, kostet pro Stunde also 2 kWh.
Kondenswasser am Fenster ist nicht schlecht! Einfach häufig abwischen, natürlich Schimmel z.B. mit Brennspiritus bekämpfen: alles Wasser, was am Fenster runterläuft, kann nicht in die Tapete und dort größere Schimmelflächen züchten ;)


Zitat
durch die alte Bauweise ist die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung im Winter schon ohne nasse Wäsche sehr hoch und das Wasser läuft an den Fenstern runter inkl. leichter Schimmelbildung am Fensterrahmen cry_1.gif was die Wäsche nur noch verschlimmert


Das schließt trocknen in der Wohnung aus.

Wir trocknen unsere Wäsche meist in der Wohnung, was im Winter die Luftfeuchtigkeit kaum ansteigen lässt.
Wir haben eher zu trockene Luft.

Zitat (Sparfuchs @ 16.09.2013 08:40:31)

Wir trocknen unsere Wäsche meist in der Wohnung, was im Winter die Luftfeuchtigkeit kaum ansteigen lässt.
Wir haben eher zu trockene Luft.

..dem kann ich mich nur anschließen, ich trockne auch alles in der Wohnung, da ich keinen Trockner habe.
Schimmel hatte ich noch nie und auch die Fenster sind nicht nass oder angelaufen.

Offensichtlich wohnst Du in einem sehr alten, nicht isolierten und dadurch schon extrem feuchten Haus bzw. feuchter Wohnung!

Mein Tipp wäre, auch wenn der Deiner nassen Wäsche momentan nicht weiterhilft, mal zu überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, sich eine andere, trockene Wohnung zu suchen. Du hast ja schon mitgeteilt, daß sich auch teilweise schon leichter Schimmel bildet!
Sowas ist auf Dauer extrem gesundheitsgefährdend und wäre für mich Grund genug, mich nach einer anderen Wohnung umzusehen.

Wahrscheinlich ist diese wohl etwas höher im Mietpreis, aber meine Gesundheit wäre mir wichtiger. Desweiteren wird wohl dann auch ein Trockenspeicher oder ein Trockenraum im Keller vorhanden sein, den Du dann zum Trocknen Deiner Wäsche nutzen kannst.


@ Kuruka
Wenn mich das Problem dauerhaft nerven würde, täte ich mal grundsätzlich alles überdenken, oder auch umdenken.
Ich finde, in einer Wohnung muss sich „Deko“ dem Praktischen unterordnen.

Mögliche Lösungen:

1.) Einen Kondenstrockner kaufen?
Den kann man überall hinstellen. Es gibt auch wenige kleinere. Entweder als Toploader (45cm breit), oder welche nur 42cm tief, die man auch an die Wand hängen kann.
Könnte man den im Schlafzimmer unterbringen, im Bad, in der Küche, in der Diele --- ein Regal drum herum, oder eine Decke drüber breiten? Vielleicht Möbel etwas umräumen?
Oder den Trockner auf die stellen?
Oder den Fernseher auf den Trockner stellen?

2.) Heizung?
Man kann auch die Heizung der Wohnung mal durchdenken, denn es wird ja empfohlen, Schlafzimmer mit zu heizen.
Kondenswasser an der Wand und Schimmel entstehen, wenn der Raum unter 18° gehalten wird.
Gekippte Fenster kühlen die Wand. Deshalb ist Stoßlüften sinnvoller.

3.) Vielleicht mal mit Hygrometer prüfen. Es gibt auch .

4.) Ein Heizlüfter? Lieber mehr Stromverbrauch, als sich mit Wäsche und Schimmel plagen.

5.)Waschsalon? Umständlich, und da zahlt man auch den Strom, etc. Wie und wann gelangt die nasse Wäsche dahin, mit ? Drauf warten, abholen? Kostet Zeit und Nerven.
Ist auch nicht so appetitlich.


(Ich hatte auch mal eine kleine Wohnung. Mir fehlte ein mit TK. Den hatte ich im Wohnzimmer mit Decke drüber, mit Blumenvase drauf.
Mein Kondenstrockner steht im kleinen, fensterlosen Bad und produziert trockene Warmluft.)

Wenn es die Finanzen erlauben, würde ich die Tocknerlösung
vorziehen. (Spart auch Zeit und Bügeln).
Ansonsten würde ich es mit Heizlüfter versuchen und öfter lüften.


Danke für eure Tipps, ich werde die verschiedenen Möglichkeiten mal testen :)

Das mit einer neuen Wohnung wäre natürlich die perfekte Lösung, aber lässt sich in Frankfurt nicht so leicht realisieren ;).


Bei Aldi Süd gab es letzte Woche einen elektrischen Raumentfeuchter für 130 Euro.
( https://www.aldi-sued.de/de/angebote/angebo...uftentfeuchter/ )

Eventuell bekommst du den ja noch in der einen oder anderen Filiale, ansonsten gibt es sicher ab und zu mal vergleichbare Angebote.

Der schafft ordentlich was weg. Der, evtl. in Verbindung mit einem konventionellen , sollte für ausreichend trockene Luft im Raum, ohne dauerndes Lüften sorgen.

Mit 20l /24h, das sind zwei volle Putzeimer(!), hält der dein "Wäschezimmer" immer gut trocken.

Bearbeitet von Bierle am 18.09.2013 11:16:04


Hallo. Ich kenne das Problem. Hat der Trockenraum ein Fenster ,dann öffne es weit im Winter. Bei Frost trocknet die Wäsche schnell.
In der Wohnung hilft nur Stosslüften. Nicht so eng die Wäsche hängen. Ich habe in den Wintermonaten im Bad einen Luftentfeuchter stehen. Es ist aber kein elektrischer, ist mir zu teuer. Es gibt auch welche mit Granulat, da muss ich nur ab und an aus der Auffangschale das Wasser aus gießen.


So einen möchte ich mir für den Winter auch zulegen, für ein Zimmer ohne Fenster, in dem es in der kalten Jahreszeit öfters mal so feucht wird, dass Schimmelgefahr besteht... Wie oft muss denn austauschen?
Den elektrischen habe ich bei unserem Hofer (Aldi) auch schon gesehen, ist mir persönlich aber dann doch zu teuer.

Das Gute an unserer Situation ist zumindest, dass wir a) sowohl eine Waschküche inklusive Trockner im Haus haben und B) zehn Meter weiter ein ganz neuer, moderner Waschsalon aufgemacht hat.


Ich kenne das Problem anders. Auch Erdgeschosswohnung, Bad und Abstellraum halb in der Erde quasi. Im Winter ist die Luft sehr trocken. Feuchte Wäsche ist eine Hilfe, dass nicht alles knistert, was ich anfasse. Wenn ich Katze streichle schlägt sie die Ohren nach unten, weil sie weiß, dass nach dem Streicheln bis zum Schwanz beim erneuten Köpfchenanfangen es einen Funkenschlag an den Ohren gibt.

In meinem Büro (freudscherweise vertippe ich immer wieder "Brüo") ist die Luft manchmal zum Schneiden dick. Viele Leute, hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb habe mich schon nach "Luftentfeuchter" gegoogelt. Diese Geräte gibt es qualitativ nützlich ab etwa 200,- €.
;) Sie sind eigentlich nicht für dicke Luft im Brüo gedacht, sondern für das, was Du fragst, Nutzräume zu entfeuchten. Vielleicht ist so ein Gerät nützlich für Dich. Aber wenn Wasser an den Scheiben runterläuft, würde ich den Vermieter am Kragen packen.

Grüße Ghwenn :blumen:


Zitat (Ghwenn @ 22.09.2013 18:05:16)
Aber wenn Wasser an den Scheiben runterläuft, würde ich den Vermieter am Kragen packen.

Hohe Luftfeuchtigkeit ist schon immer ein Thema in unserem Bekanntenkreis (3 Bauingeneure und einige Bauarbeiter).

Irgendwoher muß die feuchte Luft wohl kommen. Verbraucherzentrale-Energieberatung meint es werden in einem Vierpersonenhaushalt pro Tag rund zwölf Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf abgegeben, der sich in der Raumluft anreichert.

Mein lieber Scholli, da heißt es lüften und nochmals lüften. Besonders im Winter nicht so berauschend. Habe im Wohnzimmer fast keine Grüpflanzen mehr, da die durch die kalte Winterluft schnell mal die Mücke machen. Aber was solls, Schimmel ist schlimmer.

Also ich trockne meine Wäsche das ganze Jahr über im Schlafzimmer. In der kalten Jahreszeit achte ich halt darauf, dass ich kleinere Ladungen wasche, damit ich die Wäsche besser ausbreiten kann, damit sie schneller trocknet und lüfte regelmäßig, damit die Feuchtigkeit sich nicht in den Wänden etc. festsetzen kann. Das klappt eigentlich richtig gut :-)


Wir haben mittlerweile mehrere Luftentfeuchter herum stehen - einer im Bad (ohne Fenster), einen im begehbaren Schrank (ohne Fenster) und einen im Schlafzimmer (wo die Wand feucht ist). Wäsche wird nur mehr an warmen Tagen im Freien oder per Trockner getrocknet. Dazu regelmäßiges, langes Lüften und danach Heizung aufdrehen. Seitdem haben wir die Luftfeuchtigkeit wieder einigermaßen im Griff. Aber die Wand im Schlafzimmer muss ich unbedingt noch ein Gutachter ansehen, mit der haben auch die Bewohner über uns so ihre Probleme.


ich würde dir empfehlen die Feuchtigkeit mal mit einem Hygrometer zu messen. Liegt sie dauerhaft über 65% solltest du diese gezielt senken. Da kann oftmals schon regelmäßiges und vor allem richtiges Lüften sehr viel helfen. Ist es damit nicht getan, solltest du über den Einsatz eines Luftentfeuchters nachdenken. Diese Geräte senken die Luftfeuchtigkeit sehr effektiv und gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Wenn man einige grundlegende Dinge beim Kauf beachtet, dann hat man auch keine Probleme mit den anfallenden Stromkosten. Ich hatte ähnliche Probleme bei mir im Keller und mir hatte damals die Seite*** Link wurde entfernt *** weitergeholfen. Neben einer guten Produktübersicht finden sich dort auch sehr viele nützliche Hintergrundinformationen.


Sorry, hier der Link: unerwünschter Link entfernt

Bearbeitet von Jeanette am 20.11.2014 16:25:09


Ich habe das Problem auch. Ich mache es dann einfach bei Sachen die schwer trocken und es im Voraus weis, lasse ich einfach nochmals ein Schleudergang durch. Bei Wolldecken wenn man mehrer besitzt kann man ja warten bis es wärmer wird.


Ich schleudere auch im Winter die Wäsche noch einmal damit die schneller Trocken wird. Wir können leider aktuell keinen Trockner stellen :-(


Ich trockne im Winter meine Wäsche, die im übrigen Jahr draußen getrocknet wird, auch in einem Zimmer. Dort drehe ich die Heizung für die Zeit des Trocknens höher, hänge dickere Garderobe auf die äußeren Sanden, dünne Kleidung nach innen und dreht die einzelnen Sachen nach einigen Stunden au der Stange um, so dass die feuchtere Innenseite nun nach außen hängt. Nachdem die Wäsche in der Maschine fertig zum Aufhängen ist, wähle ich im Winter immer noch einmal "Extraschleudern", damit sie trockner aus der Maschine entnommen werden kann.

Schließe ich die Zimmertür, in der der Ständer steht, entwickelt ich dort genug Wärme, um die gewaschenen Teile zügig zu trocknen. Am Folgetag lüfte ich kurz und nehme die über Nacht getrocknete Wäsche ab.


Richtig gute Erfahrung habe ich mit einem Ventilator. Da kann man der Wäsche quasi beim Trocknen zuschauen.


Zitat (Aquatouch @ 09.01.2016 09:55:00)
Richtig gute Erfahrung habe ich mit einem Ventilator. Da kann man der Wäsche quasi beim Trocknen zuschauen.

Werde ich auch mal ausprobieren.

Eine Wäschespinne im Freien ist ja beweglich, bei etwas Wind kommt so Bewegung in die Wäsche und sie trocknet gut und ist auch meist weicher. Bei Sonnenschein und großer Hitze wird die Wäsche bei Windstille bretthart.
Und ein Ventilator sorgt halt für viel Bewegung zwischen den Wäschestücken, wenn er sich dreht um so besser.


Wenn die Sonne scheint und Wind haben wir ja meistens, hänge ich die geschleuderte Wäsche auch im Winter aud den Balkon. Meist ist sie am Abend fast trocken und ich hole dann den Wäscheständer ins Zimmer. Über Nacht trocknet dann auch der letzte Zipfel. Handtücher versuche ich immer draußen aufzuhängen, sonst werden sie mir zu hart.


Ja, es geht darum daß sich die Wäsche bewegt. Ich hatte es mal mit einem Fön probiert, was sich als nicht befriedigend herausstellte. :pfeifen:


Ich habe zusätzlich unterm Carport eine Wäscheleine angebracht, da ist es sehr zugig und Sonne kommt nur wenig hin. Ich mag es, wenn die Wäsche nur nach frischer Luft duftet. Vom weichspülen mit Essig bleibt auch kein Geruch hängen.


Ventilator, Heizlüfter und co. kämen für mich aus Sparsamkeitsgründen nicht in Betracht. Wie lange läuft denn ein Föhn, Heizlüfter oder Ventilator, bis eine Ladung auf dem Wäscheständer trocken ist?

Außerdem muss es nicht so schnell gehen, denn die gewaschenen Sachen werden ja meist nicht sofort wieder gebraucht. Wenn ich es so eilig hätte, würde ich irgendwo Platz für einen Trockner schaffen.


Generell sollte man, wie du ja auch schon angedeutet hast, nicht in feuchten Räumen trocknen, da das die Schimmelbildung verkrasst. Außer nem richtigen Trockner fallen mir nur zwei Möglichkeiten ein für den Winter:

1. Möglichkeit: Beheizbarer Wäscheständer. Gibt´s zum Beispiel als platzsparende einklappbare Variante von Lakeland. Ist aber nicht ganz billig.

2. In diesen Tipps zum Wäsche trocknen kannst du ein paar Kniffe finden. Unter anderem steht da, dass die Luft allgemein am Vormittag weniger feucht ist. Vielleicht kannst du es zu dieser Tageszeit mit offenem Fenster versuchen? Offenes Fenster und Zugluft durch gleichzeitig offene Tür ist nämlich wichtig bei feuchten Räumen, die Luft darf sich nicht stauen!