Umgangsrecht Oma väterlicherseits


Hallo liebe Muttis,
Ich bin 45 Jahre alt und seit Oktober `11 stolze Omi eines herzallerliebsten Enkel. Beide Eltern sind auseinander gegangen. Leider bin ich die Omi väterlicherseits und habe dadurch ziemlich schlechte Karten. Bisher habe ich ihn erst 3 mal gesehen. :( aber auch :wub: da ich sagen kann ,ihn überhaupt mal bei mir gehabt zu haben.
Wir haben so alle Stunden genutzt am Tage ,viel unternommen, Schwänchen gefüttert ,Bücher angeschaut, ihm vorgelesen, mit Bausteine gebaut und ihm auf dem Keyboard vorgespielt. Bei letzteren waren seine Augen am größten und er hat so gestrahlt. Es tat mir so gut ,wie alles Andere wenn er für etwas begeistert ist.
Nachdem 3. Mal hat die KM bei Nachfrage meines Sohnes gesagt: er würde immer so komisch sein, wenn er dann wieder bei ihr (KM) ist. Darum möchte sie nicht mehr ,dass er zu ihm (KV) oder zu mir kommt. Also seit Mitte November 2013 haben wir ihn nicht mehr gesehen. In meinem schlimmsten Gedanken male ich mir aus ,wie der Kleine es gerne seiner Mutti mitteilen würde(um zur Omi zukommen), aber wie sollte er das denn tun, wenn er im November mit 2 Jahren und 1 Monat, gerade mal Mama und Papa sprechen konnte ? Wir haben in unseren 3 Malen Umgang viel mit ihm gesprochen, langsam deutlich und keine Babysprache.

Noch ein anderer Aspekt: Mein Sohn und die Kindesmutter können sich beim Besten Willen sich nicht wie 2 Erwachsene unterhalten. Schon bevor mein Enkel gezeugt wurde, war es schon eine "Hass-Liebe Beziehung gewesen.
Es funktioniert nur ,wenn die Dame mal wieder zu den Unterhalt und Betreuungsgeld noch eine Extra-Zahlung haben möchte. Dann kann sie ganz lieb sein. Doch leider kommt mein Sohn selbst nicht mit seinem Geld hin.

Nun meine Frage: ich beabsichtige in nächster Zeit das Umgangsrecht zu beantragen, auch Anstelle meines Sohnes. Hat jemand Erfahrungen ???? Das JA meint nur immer, man soll den Kontakt zur KM suchen und mit ihr darüber sprechen, aber sie lehnt die Gespräche ab bzw. hat immer nur den AB an und antwortet darauf nicht.

Ich habe Angst, dass er uns vielleicht vergisst bzw. vielleicht schon vergessen hat. Ich vermisse ihn so sehr. Meinen Enkel haben wir wahrscheinlich nur zu Besuch gehabt, weil der KM gerade ihre Eltern oder Sonstige nicht zur Verfügung standen.

Liebe Grüße
Catalina


Hallo Catalina, erstmal Willkommen im Forum.

Ich will Dir nicht gleich die Hoffnung nehmen, aber wenn die Kindesmutter nicht will hast Du schlechte Karten. Du kannst immer nur versuchen mit ihr zu sprechen.

Aber vielleicht haben andere noch Tipps...

Bearbeitet von viertelvorsieben am 26.02.2014 22:46:38


Das glaube ich auch. (Nebenbei: gibts da nicht ein gemeinsames Sorgerecht, auch für nichteheliche Kinder? Oder bin ich da falsch informiert?) Aber lass Dich nicht entmutigen, bleib am Ball und versuche immer wieder, mit der Mutter zu sprechen!

Allerdings sollte die Mutter des Kindes auch bedenken, dass Kinder ihre Großeltern ebenfalls brauchen. Nur leider wird der Trennungs-Krieg oft genug auf den Rücken der Kinder ausgetragen oder die Kinder als Druckmittel missbraucht.


Ich hab jetzt mal gegoogelt: Der Umgang zwischen Vater und Kind hat grundsätzlich Vorrang vor den eigenständigen Interessen der Mutter, nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Elterliche_So...helichen_Vaters

Wie sieht es denn aus, hat der Kindesvater denn Interesse an dem Kind? Falls ja, spricht doch nichts dagegen, den Kleinen regelmäßig zu sehen, wenn er bei seinem Vater ist...

Bearbeitet von mops am 26.02.2014 23:12:46


Das ging ja ziemlich schnell. Danke für eure Antworten. Jeder Gedanke dazu könnte wichtig für mich sein.
Ja leider werden Kinder immer als Druckmittel gebraucht.
Habe irgendwo mal gelesen ,dass Verweigerung des Umgangs ebenfalls eine Art Kindeswohlgefährdung ist.
Na ja, das mit dem Sorgerecht für meinen Sohn ist vielleicht jetzt noch zu hochgeschraubt.
Wir wären schon mit dem Umgang zufrieden.

Ach ja und Danke für das Willkommen :)


Zitat (mops @ 26.02.2014 23:12:04)
Ich hab jetzt mal gegoogelt: Der Umgang zwischen Vater und Kind hat grundsätzlich Vorrang vor den eigenständigen Interessen der Mutter, nachzulesen hier: *** Link wurde entfernt ***

Wie sieht es denn aus, hat der Kindesvater denn Interesse an dem Kind? Falls ja, spricht doch nichts dagegen, den Kleinen regelmäßig zu sehen, wenn er bei seinem Vater ist...

Habe gerade gesehen, dass noch eine Antwort kam. Ja mein Sohn hat sehr großes Interesse an seinem Sohn. Er ist aber leider weit weg gezogen Berufswegen. Kommt mich aber mindestens 1- 2 mal besuchen, aber regelmäßig vom Datum her, könnte ich das nicht nennen. Na ja und ganz so verlässlich ist er auch nicht immer. Ärgert mich auch so manches mal. Aber ich werde mir den Satz am Anfang mit den eigenständigen Interessen der Mutter mal merken, vielleicht kann ich ihn mal in einem Brief mit verwenden. Und danke für den Link, werde ihn mir morgen zu Gemüte ziehen. Bin für heute ziemlich müde, mein letzter freier Tag geht nun zu Ende.

Auf jeden Fall bleibe ich an dieser Sache dran, jetzt wo ich mir endlich Mut geholt habe.

Hallo Catalina, (schöner Name :blumen: )

von mir auch herzlich Willkommen hier und ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für dein Vorhaben, deinen Enkel mehr sehen zu können.

Ich kann dich sehr gut verstehen. Die Enkel brauchen nicht nur Mama und Papa, sie brauchen auch die Großeltern, und nicht nur zum aufpassen, wenn sie krank sind, damit Mama arbeiten gehen kann!

Aber, wenn die Mama das nicht will, wird es ein sehr schwerer Weg.
Viel Kraft für alles!

LG Dora

Bearbeitet von Dora am 27.02.2014 08:49:20


du schreibst hier, dass dein sohn nicht sehr verlässlich ist. da kann ich die mutter des kindes sehr gut verstehen, wenn sie mit ihm nicht zurechtkam.

und wenn du dich nicht einmal hier zurückhalten kannst, abwertend über die mutter des kindes zu sprechen, sehe ich auch keinen großen nutzen darin, dass du mehr umgang mit dem kind bekommst. sie muss ja befürchten, dass dein sohn dadurch mehr kontakt zu ihm bekommt, wobei er im augenblick sich nicht sehr darum zu bemühen scheint, ihn regelmäßig zu sehen. und sie könnte auch ahnen, dass du deine einstellung zu ihr auf ihn überträgst.

ich bin in einer ähnlichen situation und werde von meiner mutter bei anderen als unterdrücktes kleines heimchen am herd beschrieben, das von seinem mann und dessen familie verboten bekommen hat, sie ihre enkelkinder sehen zu lassen. nichts davon ist wahr. ich wäre sehr froh, wenn meine mutter gern eine oma sein würde. aber solange sie es nicht lässt, schlecht von meinem mann zu reden und lügen über ihn zu verbreiten, kann sie das vergessen.

auf richterlichem wege wirst du nichts gutes erreichen können, ganz im gegenteil. sie hat so viel einfluss auf ihr kind, dass sie ihm alles mögliche über dich erzählen könnte, was das kind natürlich glauben würde. damit tust du dir keinen gefallen. wenn du zu ihr nicht freundlich oder wenigstens neutral höflich bist, hat sie grund genug, dich auch weiterhin meiden zu wollen. was ihr leichtfallen könnte, wenn das kind noch eine andere oma hat.

meine kinder kennen ebenfalls nur meine schwiegermutter als ihre oma. sie wissen, dass ich auch eine mutter habe, aber viel mehr interessiert sie auch nicht. oma ist die mutter meines mannes, meine mutter ist für sie nur mamas mama.

aus eigener erfahrung rate ich dir, nur freundlich auf die mutter zuzugehen, nicht klagend oder fordernd und erst recht nicht drohend. lass sie wissen, dass du dich für das kind interessierst und auch für sie. sie ist die mutter deines enkels und du wirst zu ihm keinen guten kontakt haben können, wenn sie sich von dir abgelehnt, verletzt oder bedroht fühlt. du wirst gewiss nicht alles wissen, was zwischen ihr und deinem sohn vorgefallen ist.

richte dich darauf ein, dass es noch einige zeit dauern könnte, bis sie reagiert, wenn sie das tun will. irgendwann wird er fragen stellen, wenn er omas von anderen kindern sieht. eher allerdings wird er fragen, was mit seinem vater ist, wenn er merkt, dass andere kinder einen haben, und ich finde, das sollte wichtiger sein als der kontakt zu den großeltern beider seiten.

ich wünsche dir, dass du einen guten kontakt zu mutter und kind bekommst. :blumen:


Eigentlich können wir als Außenstehende gar nichts dazu sagen, weil jeder, in unserem Fall Catalina, nur die Dinge aus seiner Sicht erklärt
die Meinung der Mutter, bzw. die ganze Wahrheit kennen wir nicht

natürlich gibt es ein gemeinsames Sorgerecht, darum müsste sich der Vater kümmern, allerdings scheint die praktische Umsetzung wohl eher schwierig zu werden
dem Vater stehen tatsächlich sehr viele Rechte zu, z.B. gemeinsame Ferien

als Oma kann man sich wahrscheinlich nur auf den guten Willen der Mutter verlassen, und aufpassen, das man nicht ausgenutzt wird


Freue mich über eure Antworten,


Erst mal danke auch an Dora für das herzliche Willkommen. :)

@ Seidenlöckchen auch dir danke :) Man merkt tatsächlich ,dass du in ähnlicher Situation bist, sonst hättest du eventuell gemerkt, dass ich nicht mal die KM schlecht gemacht habe. Denn im Prinzip habe ich sie und meinen Sohn nur im groben beschrieben. Und da ist nun mal nichts mit schlecht machen oder so.
Und gegenüber und wenn du es genau wissen willst, auch nicht hinter ihrem Rücken, habe ich jemals böse Worte oder sogar drohende Worte benutzt. Das beide Parteien einfach nicht wie 2 Erwachsene umgehen können (KV und KM) ist einfach nur eine Tatsache, die ich früher und noch jetzt feststellen kann.
Aber auch deine Sichtweise finde ich interessant. Ich wünsche dir aber auch, das deine Mutti irgendwann für dein Kind auch "die Oma" sein wird, wie du es möchtest.( falls ich deinen längeren Text ,den ich jetzt leider nicht unter Zitat habe, richtig verstanden habe.)

@ Mops. Danke noch mal für den Link.


Hallo Catalina,

du kannst wirklich nur versuchen, ein gutes Verhältnis mit der Mutter aufzubauen, damit sie euch den Kleinen überlässt, denn wenn sie nicht will, braucht sie nicht.
Und wenn sie sagt, dass er nach einem Besuch beim Vater und bei euch komisch ist,
da könnt ihr gegen diese Behauptung sicher nicht viel machen.

Eigentlich ist es traurig, wenn die Beiden nicht wie Erwachsene miteinander umgehen können.

Dein Sohn, hast du ja geschrieben, musste arbeitsmäßig weit wegziehen. Wohnt denn dein Enkel mit der Mutter in eurer Nähe oder erweist sich eine Entfernung auch noch als schwierig?

LG Dora


Zitat (Dora @ 27.02.2014 18:06:06)

Und wenn sie sagt, dass er nach einem Besuch bei euch komisch ist, da könnt ihr gegen diese Behauptung sicher nicht viel machen.


Als ich gelesen habe was Oma Catalina an dem einen Tag als sie ihren kleinen Enkel endlich mal bei sich hatte, alles unternommen hat, kann ich mir schon vorstellen, dass das Kind dann "komisch" war, nämlich durch Reizüberflutung.
Klar, man hat soviele Pläne und nur wenig Zeit. Aber (Zitat):

"Bisher habe ich ihn erst 3 mal gesehen. sad.gif aber auch wub.gif da ich sagen kann ,ihn überhaupt mal bei mir gehabt zu haben.
Wir haben so alle Stunden genutzt am Tage ,viel unternommen, Schwänchen gefüttert ,Bücher angeschaut, ihm vorgelesen, mit Bausteine gebaut und ihm auf dem Keyboard vorgespielt. Bei letzteren waren seine Augen am größten und er hat so gestrahlt. Es tat mir so gut ,wie alles Andere wenn er für etwas begeistert ist.
Nachdem 3. Mal hat die KM bei Nachfrage meines Sohnes gesagt: er würde immer so komisch sein, wenn er dann wieder bei ihr (KM) ist."


Ich habe bei der "Quote" den Sohn rausgenommen, denn das hat Oma nicht gesagt, nur, dass dem Sohn auf seine Nachfrage hin das gesagt wurde. - Ist auch nicht so wichtig.

Wenn das Verhältnis zur Schwiegermutter sowieso ziemlich gespannt ist, kann ich schon nachvollziehen, dass sie ihr Kind dann lieber nicht mehr hingehen/abholen lässt.
Das Kind ist ja noch nicht mal 2 1/2 Jahre alt.

es wird viele viele Beispiele geben, bei denen der Abholende sagt: das Kind ist immer so komisch
kenne selber so einen Fall
was genau daran wahr ist, ist Spekulation

im besten Fall könnten Oma und Schwiegertochter für den Anfang gemeinsam mit Kind auf den Spielplatz gehen


Wie wäre es denn mit einem Treffen - Mama, Kind und Omi - alle zusammen. So hat Omi ihren Enkel und Mama sieht wie es ihm dabei geht....


So was hat ja @Arjenjoris auch schon vorgeschlagen.


In diesem setting müssen die beiden Erwachsenen in der Lage sein, ihre gegenseitige Abneigung nicht vor dem Kind zu zeigen. Wie gut sowas funktionier kann man sich an einer Hand abzählen.


So komisch es vielleicht klingt, um Deinen Enkel und Dir Gutes zu tun, unterstütze die Mutti Deines Enkels!

Im Bekanntenkreis von meiner Schwester ist ein Ehepaar, deren Schwiegertochter sich scheiden ließ. Gründe laß ich mal weg.
Das Ehepaar unterstützte die Schwiegertochter, wo es nur konnte.
Legte sogar Grundlagen, damit sie wieder eine Arbeit aufnehmen konnte. Natürlich konnten sie jederzeit die Enkel holen oder sie besuchen.
Sie hatte eben vollen Vertrauen, dass sie von Ihnen nicht hintergangen wird und die Enkel merken das auch, dass ihre Mutti gewertschätzt wird.
Schwiegertöchter sind auch nur Menschen.


Hallo ihr Lieben,

Erst mal @ Dora Ja, mein Enkel wohnt in meinem Ort.

@Dahlie Das mit der Reizüberflutung wäre zu überlegen. Hm, ich weiß nicht so recht. Bisher sind wir darauf eingegangen, was ihm Spaß macht. Ich biete es ihn sozusagen an, wenn ich merke es macht ihm Spaß. Aber er zeigt ,dass er sich freut und begeistert ist. In diesem Alter sind ja Kinder sehr neugierig.

@ 1 Sterni und @ Arjenforis Das ist eigentlich eine sehr gute Idee, da ich, im Gegensatz zu meinem Sohn, mich in keiner Weise provozieren lasse und schon gar nicht vor dem Kind

@Rumburak Diese Gelegenheit habe ich schon einmal gehabt als sie ein Problem hatte und ich ( am Telefon) durch ein Gespräch helfen konnte. Wir konnten uns ganz normal unterhalten. Spätestens da muß sie selbst doch merken, dass man absolut nichts böses will.

Nur leider bei späteren telefonischen Nachfragen, hat sie einfach nicht mehr reagiert. Ist echt schade und ich bin mehr als traurig. Aber ich werde nicht aufgeben.

Selbst ,wenn ich mal Oma durch meinen 2.Sohn werde, werde ich nicht meinen 1. Enkel vergessen. Nur schade ,dass er so schrecklich vernünftig ist. Er hat seit vielen ,vielen Jahren eine feste Beziehung. Inzwischen sind sie auf der Suche nach einer größeren Wohnung.......... Ob vielleicht da...? Oh nein, ich denke lieber nicht zu Ende. Es wär zu schön.

Bearbeitet von Catalina am 28.02.2014 16:39:26


Hallo Catalina,

schön, dass du dich wieder gemeldet hast und uns auf unsere Fragen hier geantwortet hast.
Da du ja mit deinem kleinen Enkel im selben Ort wohnst, denke ich mal, dass es sicher etwas leichter ist, die Verbindung aufrecht zu halten.

Versuche es immer wieder und gebe nicht auf, da muss doch die Mutter merken, dass du nur das Beste für das Kind und letzten Endes auch für sie willst.

Ich habe den Link von mops jetzt nicht gelesen, aber ich denke mal, aber das ist rein gefühlsmäßig, dass du ein Umgangsrecht zu deinem Enkel hast. Genau auch wie der Vater, wenn ihm nichts vorzuwerfen ist, was dagegen spricht.
Aber, wenn man sich das Umgangsrecht gerichtlich geben lässt, dann hinterlässt es beidseitig Spuren und Narben, die nicht gut verheilen.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, Dora


Zitat (Catalina @ 28.02.2014 16:38:58)
Selbst ,wenn ich mal Oma durch meinen 2.Sohn werde, werde ich nicht meinen 1. Enkel vergessen. Nur schade ,dass er so schrecklich vernünftig ist. Er hat seit vielen ,vielen Jahren eine feste Beziehung.  Inzwischen sind sie auf der Suche nach einer größeren Wohnung.......... Ob vielleicht  da...?  Oh nein, ich denke lieber nicht zu Ende. Es wär zu schön.

Ich kann dir gerade nicht folgen, aber vielleicht stehe ich auch nur auf dem Schlauch :

- Wer ist dein 1. Enkel? Der, um den es hier geht?
- Wer ist so vernünftig (Enkel oder Sohn)?
- Wer hat die feste Beziehung (Enkel oder Sohn)?
- Wer sucht die größere Wohnung?
- Was erhoffst du dir gerade jetzt?
- Würdest du den 1. Enkel vergessen können*, wenn (vermute ich richtig, dass du vermutest?) ein 3. Enkel unterwegs wäre?
*Das glaube ich nicht von dir.

Was ich aus deinem Posting herauslese: Es geht dir im Moment nicht gut.
Fühle dich daher ganz lieb in den Arm genommen. :trösten:

Zitat (Catalina @ 27.02.2014 17:11:35)
@ Seidenlöckchen auch dir danke :) Man merkt tatsächlich ,dass du in ähnlicher Situation bist, sonst hättest du eventuell gemerkt, dass ich nicht mal die KM schlecht gemacht habe. Denn im Prinzip habe ich sie und meinen Sohn nur im groben beschrieben. Und da ist nun mal nichts mit schlecht machen oder so.
Und gegenüber und wenn du es genau wissen willst, auch nicht hinter ihrem Rücken, habe ich jemals böse Worte oder sogar drohende Worte benutzt. Das beide Parteien einfach nicht wie 2 Erwachsene umgehen können (KV und KM) ist einfach nur eine Tatsache, die ich früher und noch jetzt feststellen kann.
Aber auch deine Sichtweise finde ich interessant. Ich wünsche dir aber auch, das deine Mutti irgendwann für dein Kind auch "die Oma" sein wird, wie du es möchtest.( falls ich deinen längeren Text ,den ich jetzt leider nicht unter Zitat habe, richtig verstanden habe.)

"die dame" hast du gewiss nicht geschrieben, weil du sie als solche siehst. und ich finde es traurig, dass du dir solche dinge vorstellst wie der kleine fragt nach dir und du hättest ihn wohl nur gehabt, weil der mutter keine anderen leute zur verfügung gestanden hätten.

wenn du so von ihr denkst, fände ich es besser, wenn du keine kontakt zum kind hast, denn früher oder später würde das kind deine antipathie merken. beinahe immer hängt ein kind am meisten an der mutter, und alles schlechte, was ihr widerfährt, überträgt sich recht oft auch auf das kind.

das kind ist noch sehr klein, es kann sehr gut sein, dass es sich nach mehreren monaten nicht mehr an dich erinnert. solange dein sohn und die mutter keine vernünftige basis finden, sehe ich eine zusätzliche beziehung zu einer zweiten oma eher als kritisch. du wirst zwischen den stühlen sitzen, hin- und hergerissen zwischen deinem sohn, der sich nicht arg zu kümmern scheint, der mutter, der du wenig sympathie entgegenzubringen scheinst und dem kind, das du gern öfter sehen würdest. die mutter und ihr soziales umfeld ist sein lebensmittelpunkt, und solange das in ordnung ist, braucht er gewiss keine zankereien zwischen drei personen.

der gesunde weg zu dem kind führt über die mutter, das muss dir klar sein. wenn sie sich bei dir wohl fühlt, wird sie dich auch oma sein lassen. und es kann wirklich sehr gut sein, dass bei den besuchen des kleinen eine reizüberflutung stattgefunden hatte. man merkt es manchmal selbst nicht, und wenn man das kind kaum kennt, kann man es noch schwerer einschätzen. meine jüngere tochter ist acht monate alt, und selbst ich, die ich sehr viel zeit mit ihr verbringe, kann nicht immer richtig einschätzen, ob sie quengelt, weil sie gelangweilt oder überfordert von neuen eindrücken ist.

ich halte es für sinnvoller, deinem sohn kräftig in die hinteren rundungen zu treten, damit er seine vaterpflichten ernster nimmt, sich mehr um mutter und sein kind kümmert und es damit auch dir einfacher macht, eine schöne beziehung zu deinem enkel aufzubauen. mein mann und seine bruder hätten von ihrer mutter keine ruhige minute mehr, wenn sie sich nicht um ihre familien und vor allem nicht um ihre kinder kümmern würden. eine scheidung und ein umzug kann vorkommen, aber eine familie ist man trotzdem immer noch. der zusammenhalt ist sehr wichtig, und vor allem, dass die kinder nicht als druckmittel oder als waffe benutzt werden.

Hallo seidenloeckchen,

wenn ich deinen Beitrag so lese, muss ich dir eigentlich in vielen Punkten zustimmen.

Man merkt wirklich, dass du als junge Mutter antwortest und wir bzw. ich als mitleidende Oma.
Das ist jetzt nicht ironisch gemeint sondern wirklich sehr ernst.

Bearbeitet von Dora am 28.02.2014 20:31:07


es ist nicht schön für mich, dass meine eigene mutter lügen verbreitet und mich als arme, unterdrückte frau hinstellt, die nichts zu sagen hat und deren kinder in wirklichkeit von ihrer anderen oma erzogen werden, wobei ich nur beiwerk bin. ich nehme es jedoch nicht zu arg, weil ich weiß, dass sehr viele ihrer gemeindemitglieder wissen, dass es nicht stimmt und nur so tun, als glaubten sie ihr. vielleicht steckt auch berechnung dahinter, weil sie viel gemeindearbeit macht. und ich glaube nicht, dass man mir verdenken kann, dass ich es für reinen selbstnutz halte, weil sie so immer wieder neuen leuten erzählen kann, dass ihr eigenes leben nun in trümmern liegt. geschieden, abgelehnt von ihrer gesamten familie, sogar von ihrer eigenen mutter, und das, wo sie doch nur ihre tochter, also mich, beschützen will.

der weg zu meinen kindern führt über meinen mann und mich. und solange sie nicht aufhört, wissentlich lügen zu verbreiten, wird sie damit leben müssen, sich von anderen erzählen zu lassen, wie zauberhaft meine kinder sind und auch immer wieder zu hören, dass ich so gar nicht unterdrückt wirke, wie sie immer behauptet. ich weiß auch, dass sie regelmäßig an den orten erscheint, wo ich oft bin. auf dem markt, in bestimmten geschäften, an den feiertagen öfter in oder an der synagoge, wohin ich meine schwiegereltern manchmal fahre oder begleite. vielleicht will sie, dass ich sie sehe, vielleicht hofft sie, meine kinder zu sehen. ich weiß es nicht. sie weiß, sie kann auf mich und meinen mann zukommen, um zu reden. bei meiner hochzeit ging es doch auch.

eines tages, das weiß ich, werden meine kinder fragen, warum die andere oma sie niemals besucht und sie bei uns nicht zu abend isst. wir haben öfter gäste zum abendessen, sie jedoch niemals. und ich muss ihnen möglichst diplomatisch und schonend sagen, dass oma papa nicht mag, dass sie seine herkunft und die religion seiner eltern, ihrer über alles geliebten großeltern, ablehnt und sogar an den namen ihrer enkelkinder etwas auszusetzen hat.

als mutter will ich meine kinder vor dieser person schützen, damit sie nicht denken, irgendetwas an ihren wäre falsch oder nicht in ordnung. als tochter bin ich traurig, dass meine mutter nicht den weg zu mir und meinem mann findet, um ihre vorurteile und bitterkeit abzulegen oder auch nur darüber zu sprechen. deswegen kann ich auch die mutter des kleinen jungen in diesem thema verstehen, dass sie alles schlimme und enttäuschungen von ihrem kind fernhalten will. das gelingt am besten, solange sie klein sind, aber je älter sie weden, desto schwieriger wird es.

dennoch habe ich glück. bei mir ist es nur meine mutter, eine person, die meine kinder nicht notwendigerweise brauchen. aber wenn der vater kaum oder kein interesse zeigt, finde ich das viel trauriger, denn vater und mutter sind die beiden menschen, die einem kind von natur aus am nächsten stehen.


Zitat (Jeannie @ 28.02.2014 20:07:06)
Ich kann dir gerade nicht folgen, aber vielleicht stehe ich auch nur auf dem Schlauch :

- Würdest du den 1. Enkel vergessen können*, wenn (vermute ich richtig, dass du vermutest?) ein 3. Enkel unterwegs wäre?
*Das glaube ich nicht von dir.

Was ich aus deinem Posting herauslese: Es geht dir im Moment nicht gut.
Fühle dich daher ganz lieb in den Arm genommen. :trösten:

Hallo Jeannie,

Nett, dich kennenzulernen :) , ja ich glaube es war gerade der Schlauch :)

Ich habe in diesem Beitrag nur kurz mal meinen Jüngeren Sohn( 23 J.) erwähnt.
Ich habe 2 erwachsene Söhne.
Und dieser 2. Sohn , der ist in fester Beziehung und bisher noch kinderlos.

Enkel gibt es somit nur Einen und zwar der von meinem 1. Sohn, den Älteren.

Und das ist ganz süß von dir, danke für deinen letzten Satz.

Hallo Seidenlöckchen,

Das finde ich echt schade, dass mit deiner Mutti. Ich habe lange nachgegrübelt darüber, weil sie nicht für dich da ist, egal welcher Religion dein Mann ist, das ist doch völlig zweitrangig, oder die Namen deiner Kinder, die ihr nicht zusagen. Deswegen sind es doch trotzdem liebenswerte Kinder.---->Das kann ich echt nicht verstehen.

Aber Einer muß der Weisere sein. Warum nicht du? Vielleicht kannst du eines Tages über deinen Schatten springen und diejenige sein, die auf ihre Mutter zugeht und sprich sie darauf an, was dich stört z. B. erwähntest du Lügen etc.. Dann wird sie damit direkt konfrontiert und muß Farbe bekennen.

Wenn ich an meine Söhne denke, egal wie die Charaktere oder Lebensbedingungen sind, ich bin auf jeden Fall für sie da, ohne Wenn und Aber.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass deine Mutti zu deiner Familie findet.

@ an alle anderen,
falls ich mal etliche Tage nicht antworte, habe ich nicht mein Thema vergessen. Die Zeit vergeht einfach zu schnell und nach meinem Vollzeitjob ,gibt es noch den Garten,der jetzt dringend Frühjahrsflott gemacht werden muß.

ich wünsche allen einen schönen Abend.
Catalina


Liebe Foris und vor allem Omis in ähnlicher Lage,

Heute hatte ich einen erfolgversprechenden Tag gehabt. Ich war heute endlich im Jugendamt ,diesmal aber an der richtigen Stelle. Es stand " persönliche Hilfen" an der Tür.
Es war zwar nur eine Vertretung, die es dann aber weiterreicht. Aber die Worte haben mir gut getan, nebst euren lieben hoffnungsgebenden Worten natürlich. Also :Ich habe genau das selbe Recht wie der Kindsvater.

Da es bisher nicht möglich war bzw. nicht noch mal( außer beim letzten Abholen bzw. Bringen des Enkels) , zu sagen, dass ich gerne ihn regelmäßig sehen würde, bzw. auch mal Stundenweise nehme, wenn sie mal Zeit für sich oder irgend etwas anderes haben möchte, war es gut ,dass ich zuallererst zum Jugendamt gegangen bin.

Es geht also lt. JA nicht darum ,ob sie will oder nicht, sondern ,ob sie Beweise hat, die gegen mich sprechen könnten.
Ich habe viele Fragen beantwortet und die MA hat sich alles aufgeschrieben. Habe auch alles erklärt als die Frage zum Vater kam. Es nützt nicht ,wenn man gegebene Umstände verschweigt.
Das Thema Reizüberflutung habe ich auch angesprochen. Man hat mir den Wind , für meine Befürchtung, aus dem Segel genommen. Man sagte mir auch, dass es leider so wenige Omas väterlicherseits gibt ,die um ihr Recht wissen und auch wollen, aber auch, dass es viele gibt, die sich nie darum kümmern würden( wenn die Beziehung kaputt gegangen ist).

Eh ich es noch vergesse, hier der Paragraph : § 1685 des BGB

Als nächstes wird im Beisein einer MA des JA ein Gespräch stattfinden. Termin wird mir in den nächsten 1 - 2 Wochen bekannt gegeben.( Hoffentlich dauert es nicht länger) Mir ist bewußt, wenn die Mutter meines Enkels nicht will, geht es halt zum Gericht. Wurde so auch vom JA empholen.
Ich liebe meinen Enkel und schaffe auch das.
Ich hoffe, das ich durch meine Betreffszeile zu Beginn meines 1. Beitrags in der Rubrik Kinder, später anderen Omis Mut machen kann. Und werde von den Ergebnissen berichten. Das könnte aber etwas dauern. ( da ich nicht weiß, wie schnell das JA oder im schlechteren Fall das Familiengericht arbeitet)

Einen schönen gemütlichen Abend und ab morgen ein schönes Wochenende
wünscht Catalina


Wedel halt nur nicht gleich mit dem Gericht und Gesetzestexten in der Gegend rum, wenn du mit ihr sprichst. Ich finde es gut, dass du deine Rechte wahrnehmen willst, aber es könnte bei der Mutter sehr schräg ankommen, wenn du gleich mit der Brechstange drohst, während ihr eigentlich noch versucht, das alles friedvoll und im gemeinsamen Einvernehmen zu lösen.

ich kenne es aus anderen Zusammenhängen, dass es eine eigentlich konstruktive Situation total vergiftet, wenn einer direkt losquakt, dass man ja aus § Bums Absatz Bla ein Recht hat und das dann auch vor Gericht durchdrücken will. Ja, das mag ja alles so sein, dass man ein Recht auf irgendwas hat. Aber der Weg dahin führt einfach nicht immer über die Paragraphen, sondern über redenredenredenreden.


Hallo Catalina,

ich finde es sehr gut, dass du jetzt "Nägel mit Köpfen" machst und um dein Umgangsrecht mit deinem kleinen Enkel kämpfst.

Alles Gute für euch und dir viel Freude im Umgang mit deinem Enkel.

Herzliche Grüße von Dora


Zitat (Catalina @ 03.03.2014 20:47:46)
Aber Einer muß der Weisere sein. Warum nicht du? Vielleicht kannst du eines Tages über deinen Schatten springen und diejenige sein, die auf ihre Mutter zugeht und sprich sie darauf an, was dich stört z. B. erwähntest du Lügen etc.. Dann wird sie damit direkt konfrontiert und muß Farbe bekennen.

das ist bereits vor jahren geschehen, und ihre lügen nennt sie die wahrheit, die nur sie sich auszusprechen traut.

im übrigen wirst du dir mit erzwungenem besuchsrecht keinen gefallen tun. die mutter, derart überrumpelt und bedroht, wird genügend gründe finden, um ihrem kind die besuche bei dir zu ersparen oder zu verleiden. es genügt schon eine trauermiene und die bemerkung, dass sie ihn leider wieder mit zu der bösen frau nehmen muss, die sie, die mutter, gar nicht leiden mag und die immer schrecklich gemein zu ihr ist. ob es wahr ist oder nicht, wird das kind nicht bewerten können. seine welt dreht sich um mama und ihre sozialen kontakte.

und es ändert auch nichts an der tatsache, dass dein sohn, der vater, sich nicht um sein kind kümmert, was das erste ziel sein sollte.

Zitat
Wedel halt nur nicht gleich mit dem Gericht und Gesetzestexten in der Gegend rum, wenn du mit ihr sprichst. Ich finde es gut, dass du deine Rechte wahrnehmen willst, aber es könnte bei der Mutter sehr schräg ankommen, wenn du gleich mit der Brechstange drohst, während ihr eigentlich noch versucht, das alles friedvoll und im gemeinsamen Einvernehmen zu lösen.


Das würde ich auch so sagen.

Ob es dir gefällt oder nicht, der Weg zu dem Kind geht über die Mutter. Es kann nicht vermissen, was es nicht kennt, d. h. es ist sehr fraglich, ob bei ihm tatsächlich das Bedürfnis besteht dich wiederzusehen - auch wenn das jetzt sehr hart klingt.

Wenn du dich mit der Mutter gut stellst und ihr nicht gleich mit dem Gericht drohst, hast du bessere Chancen. Denn auch wenn du vor Gericht durchdrückst, dass du ihn sehen kannst, was nützt es dir, wenn er dann von seiner Mutter erzählt bekommt dass er das halt absolvieren muss, weil Mama sonst Ärger bekommt?

Ich fände es auch persönlich besser, wenn die Mutter all dies außen vor ließe und sich um ein harmonisches Verhältnis auch zu den Großeltern väterlicherseits bemühte. Aber so ist es nun einmal nicht.

Hallo Catalina,
Wenn ich laut Deinem Beitrag richtig entnommen habe,ist Dein Enkel Okt. 2011 geboren,und Du hast Ihn bis Nov. 2013 dreimal gesehen,bzw. für ein paar Std. bei Dir gehabt?
Dein Enkel wohnt auch in der gleichen Stadt.

Warum hast Du Ihn nur 3x gesehen und nicht weitere Treffen mit der Kindsmutter vereinbart? Evtl. mit Deinem Sohn zusammen? Da Du wohl mit der Mutter des Enkels auch telefoniert hast,hättest Du ja auch direkt Treffen vereinbaren können,um den Kleinen zu sehen? Oder wolltest Du sie das erst fragen,nachdem sie nicht mehr auf Deine Anrufe reagierte.
Darf ich fragen,ob es einen Vorfall gab,weil sie nicht mehr mit Dir reden möchte?

Ich weiss,das sind viele Fragen,aber genau solche Fragen werden auch auf dem Jugendamt oder ggf. vor Gericht gestellt werden.
Zum gerichtl. erwirkten Umgangsrecht für Grosseltern kann ich sagen,das das meist eine enge,bestehende und für das Kind wichtige Beziehung, mit regelmässigem Kontakt zu den Grosseltern vorraussetzt. Und die Grosseltern nachweisen müssen,das der fehlende Umgang nicht förderlich für das Kindswohl ist.

Es tut mir echt leid,das jetzt so schreiben zu müssen,aber wenn Du Deinen Enkel in knapp zwei Jahren nur dreimal gesehen hast,kennt er Dich doch gar nicht wirklich (als Oma),daher fällt es mir etwas schwer,mir vorzustellen,das er den Wunsch äussert,zu Dir zu wollen.

Bitte nimm mir das nicht übel,ich versuche nur weiter zu geben,was ich als Infos u.a. Jugendamt und Anwalt bekomme,denn ich bin gerade in einer ähnlichen Situation,nur umgekehrt :)

Liebe Grüsse,Dingo97


Hallo Dingo 97,

erst mal danke für deine Antwort. Und nun zu deinen Fragen. " Warum nur 3 x gesehen?" - Ich muß davon ausgehen, dass sie gerade niemanden in ihrer Familie hatte, der Zeit hatte, z. B. wegen Dienst an jene/m Tag/e.
Das Bringen und Übernehmen des Kindes verlief bisher unauffällig ,ohne Vorkommnisse jeglicher negativer Art. Also mit anderen Worten, habe ich ihr auch gesagt, dass ich ihn immer wieder gerne nehmen würde, wenn sie jemanden brauch. Daraufhin gab sie mir ihre Telefonnummer.Dem Kleinen geht es definitiv gut bei uns, das sieht man einfach an seinem Strahlen. Also kennen tut er mich, soweit zu deiner Frage. Das er mich allerdings zwangsläufig vergessen wird,wäre zwangsläufig vorprogrammiert. Ich glaube es war Ende Oktober oder mehr Anfang November `13 als ich ihn das letzte Mal sah. Mit der Mutter gab es keinen Vorfall, zwischen mir und ihr. Sie kann leider auch nichts negatives von mir behaupten. Was sich ev. telefonisch zw. ihr und meinen Sohn abspielt, das entzieht sich leider meiner Kenntnis.Da der Kleine zum damaligen Zeitpunkt mit dem Alter gerade nur" Mama" sagen konnte, wird er mit Sicherheit dann auch nicht sagen können,wenn er jemanden sehen will. :-) Jetzt ist er bald 2 ein halb Jahre alt.Ich gehe davon aus, dass er jetzt einige Worte mehr sprechen kann. Aber wie gesagt , solange er mich schon nicht gesehen hat ,ist es klar dass ich in Vergessenheit gerate.
Das Gerich greift erst ,wenn beim Gespräch in der übernächsten Woche SIE NICHTS DAZU SAGEN KANN;WARUM DER FEHLENDE UMGANG ( MIT MIR ALS OMA) ZUM KINDESWOHL SEIN KÖNNTE. Ich hoffe, ich habe mich diesmal gut genug ausgedrückt, damit hier niemand denkt ich will hier irgend was Böses . Also ich kann sachlich bleiben und lass mich auch nicht provozieren. Ich hoffe die Mutter meines Enkels kann das auch.
Ach ja, und wenn es einen regelmäßigen Kontakt gegeben hätte, bräuchte ich auch nicht die Hilfe vom Jugenamt. Darum geht man ja auch diesen ersten formellen Schritt.
Ich nehme dir keines deiner nett gemeinten Worte übel. Kannst mir glauben. Aber ein Gericht, dass vorher schon einen regelmäßigen Umgang voraussetzt........:-) Das bräuchte man dann doch gar nicht in Anspruch nehmen?!
Da du in ähnlicher Situation bist, nur umgekehrt, hast du mich auch irgendwie neugierig gemacht. Wenn du willst, kannst du mir gerne per PN oder so schreiben hier. Vielleicht können wir beide irgendwie dadurch neue Erfahrungen sammeln.
@ Großes Danke an Dora für die lieben Worte und fürs Mut machen. :-)

Liebe Grüße
Catalina



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