Angst vor Spritzen: Was tun gegen die Angst?


Ich habe panische Angst vor Spritzen.
Sprich weder Impfen noch eine Blutentnahme ist nicht möglich.
Mich ärgert das total, aber ich hab einfach Angst...mir wird warm..mir steigen die Tränen in die Augen und ich bekomme panik...
Trotzdem würde ich mich sehr gerne impfen lassen...

Wisst ihr einen Rat?

Liebe Grüße Jules


vielleicht geht Schluckimpfung :sabber: :sabber:


Leider nicht bei Tetanus und Röteln....


unterhalt dich mal mit lanie, die leidet da auch


dann Augen zu und durch :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:


Zitat (Jules_B @ 07.02.2006 - 14:57:05)
Sprich weder Impfen noch eine Blutentnahme ist nicht möglich.

nur um mal kurz haare zu spalten: das ist eine dopelte verneinung (kalle sieht das bestimmt anders :P ). demnach dürften spritzen für dich kein problem sein.

so, nun ernsthaft
versuchs doch mal mit ner beruhigungs pille (auch scheißegal pille genannt). dein arzt sollte sowas für solche fälle haben.
da lehnst du dich zurück und hälst so locker deinen arm hin, als wäre es nicht deiner.

Meine Ärzte belächeln mich nur...nehme meine Angst nicht wirklich ernst..
Und ich will mich auch unbedingt impfen lassen.
Vom Blutabnehmen ganz zu schweigen...

Grüße


Und wenn Du eine Freundin mitnimmst, zum Händchenhalten?

Hinterher geht ihr dann zur Belohnung schick essen oder so :)


OOO JA ich Händchen halden :sabber: :sabber: :sabber:


Guck mal hier in lanies Fred.
Vielleicht findest du einen hilfreichen Tipp.
:)

https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=5113&st=0


Zitat (Rausg'schmeckte @ 07.02.2006 - 15:21:14)
Und wenn Du eine Freundin mitnimmst, zum Händchenhalten?

Hinterher geht ihr dann zur Belohnung schick essen oder so :)

Kennst du das Wort panik?
Da hilft auch kein Händchenhalten°!

Zitat (Jules_B @ 07.02.2006 - 15:18:01)
Meine Ärzte belächeln mich nur...nehme meine Angst nicht wirklich ernst..

wäre dann nicht die erste richtige maßnahme den arzt zu wechseln?

also wenn ein arzt meine probleme nicht ernst nimmt, ist er nicht mein arzt.

ich würde sogar soweit gehen und ihn (fachwissen hin oder her) als scheiß arzt bezeichnen.

Die Ärzte sind schon gut...nur wenn ne Erwachsene fasst heult, nur weil ein Arzt sie impfen will - was ja gut für sie ist...da kommt immer nur..da ist doch nicht schlimm blabla

das hilft mir doch nicht....


Zitat (Jules_B @ 07.02.2006 - 15:30:31)
Die Ärzte sind schon gut...

wie ich schon sagte: fachwissen hin oder her - scheiß arzt.

wenn du da rumheulst, wie du es beschreibst, hast du n echtes problem, daß der arzt, wenn er ein guter arzt ist (und das hängt meiner meinung nach nicht nur vom fachwissen ab), ernst nehmen sollte.

Mir ist derzeit einfach wichtig meine Panik und Angst zu besiegen...
Die frage ist nur wie....


vielleicht bist du aber doch besser bei einem Arzt aufgehoben, der die Ängste ernst nimmt, wieviele Erwachsene haben ne Phobie vor Spinnen, ich selbst übrigens vor Ratten und Mäusen, egal wieviele mir da sagen, wie ungefährlich die sind.


Will eigentlich meinen Arzt nicht wechseln...
Ich brauche ewig um Vertrauen zu einem Arzt aufzubauen...


dann laß dir von deinem so geliebten arzt, der deine probleme nicht ernst nimmt, doch ne überweisung zum therapeuten geben. mit dem kannst dann ja erstmal 2 jahr über deine ängste reden.

nee, im ernst, wenn du deinen arzt so toll findest, wüßte ich nicht, wie man dir helfen sollte.


Dachte es gäbe gleichgesinnte die ihr Problem irgendwie selbst gelöst haben....


wie du es beschreibst (geheule u.s.w.), ist es doch wohl eine richtige phobie, die schon fast als krankhaft bezeichnet werden könnte, schätze ich.

das ist ja keine kleine marotte, die es auszumerzen gilt.

ein vorschlag hätte ich noch. wie wärs mit authogenem training oder meditation oder dergl.? sowas wo du lernst stress besser zu bewältigen.


Hallo Jules B,

ist es so, dass du dich generell nicht auf eine Spritze einlassen kannst? Oder kannst du dich hinsetzen und der Arzt hat die Nadel quasi an deinem Körper und dann erst schreckst du zurück?

LG Kerrygold


Ich lass mich erst gar nicht darauf ein....
Also ich würde den Arzt die Spritze erst gar nicht auspacken lassen....


Sorry, dann weiß ich nichts (Hätte nur was bei zweiterem gewusst). :unsure:

Hoffentlich kann dir jemand einen für dich passenden Tipp geben. :blumen:

Bis dann. *dasThemanochmalnachobenschubs*

Kerrygold


Was wäre denn dein Tipp gewesen beim zweiten Fall?

Grüße


Zitat (Jules_B @ 07.02.2006 - 16:14:25)
Ich lass mich erst gar nicht darauf ein....
Also ich würde den Arzt die Spritze erst gar nicht auspacken lassen....

hast du denn noch nie eine spritze bekommen? hattest du mal ein unangenehmes erlebnis?

wenn du es gar nicht überwáltigen kannst und trozdem eine spritze oder blutabnahme brauchst, würde ich auch eine therapie vorschlagen.

kann ja auch sein, dass du mal lebensnotwendig eine spritze brauchst.

(IMG:http://www.cosgan.de/images/smilie/muede/s050.gif)

ich bin übrigens krankenschwester und in über 20 jahren berufserfahrung habe ich noch nie jemanden mit einer spritzenphobie erlebt, nur mit angst, aber nach der spritze meinten die pat. dann "war ja gar nicht so schlimm..."

ich hoffe, das kannst du auch bald sagen :trösten:

Du meinst so ein AhA-Erlebnis?
Nein kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt eine Spritze in den Arm bekommen habe....
Meine Erinnerungen reichen nur für Horror-Szenarien aus...
Ich erinnere mich daran...dass ich mal von 3-4 Menschen festgehalten worden bin als Kind......für eine Spritze für eine damalige Vollnarkose....
Eine Nadel so zusehen...damit hab ich kein Problem..nur in Verbindung mit einer Spritze.
Ich will mich endlich gegen Tetanus impfen lassen und röteln wären auch nicht schlecht....doch meine Angst hindert mich.... <_<


Zitat (Jules_B @ 07.02.2006 - 16:23:42)
Was wäre denn dein Tipp gewesen beim zweiten Fall?

Grüße

1. nicht hinsehen (z. B. Spritze in den Po- oder Hüftbereich, bzw. wegsehen), oder 2. hinsehen (und sehen, dass es gar nicht so schlimm ist, bzw. sehen, was der Arzt genau macht), oder 3. ablenken lassen (vom Arzt oder einer Bekannten.)

Evtl. auch alles drei gemischt. Aber dafür musst du dich ja erst mal auf die "Prozedur" einlassen. Vielleicht kannst du dir ja mal eine Spritze und/oder eine Kanüle (Nadel) in der Apotheke besorgen, um dir die Sachen mal genau anzusehen (und so eventuell die Angst zu verlieren).

Es ist ja auch ein traumatisches Erlebnis, dass dich als Kind mehrere Leute festgehalten haben um eine Spritze zu geben. Das ist bestimmt noch in dir drin.
Du solltest auf jeden Fall einen Arzt finden, der dich ernst nimmt.

Rest siehe PM.

Viel Erfolg und liebe Grüße :blumen:
Kerrygold

Tante Edit(h) fiel noch etwas ein:
Vielleicht kann dein Arzt dir einen Zugang legen, und dann das Zeug in den Schlauch spritzen? Dann müsstest du zwar auch eine Nadel in den Arm oder die Hand stechen lassen (die ist Miniklein, und durch die wird auch Blut abgenommen), aber die "Horrorspritze" wäre nicht vorhanden (nötigenfalls nur ohne Nadel).

Bearbeitet von Kerrygold am 07.02.2006 23:34:18

Konnte dir leider keine PM schreiben.....

Zitat
Vielen Dank für deine Mitteilung....
Habe heute Morgen einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht....nächsten Dienstag wird es so weit...mal sehen was dann geschieht...


Liebe Grüße Jules

Zitat (Jules_B @ 08.02.2006 - 09:49:44)
Habe heute Morgen einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht....nächsten Dienstag wird es so weit...

:daumenhoch:

Heute morgen war es soweit...
Und es war gar nicht schlimm!!
Ich freu mich ja so!!!


Da freu ich mich mal mit für dich ! Klasse, dass du jetzt ein positives Erlebnis mit Spritzen hattest ! :applaus:

Ich wurde letzten Freitag geimpft, in beide Oberarme <_< Hat auch überhaupt nicht wehgetan. Nur leider ging bei mir Abends der Schmerz los und konnte nicht auf der Seite liegen, hat halt wehgetan wie ein fieser blauer Fleck. Naja jetzt tuts kaum noch weh und die nächste Spritze kommt eh erst wieder in ein paar Jahren und die werd ich mir in den Popo geben lassen ^_^


Ui, gibt es sowas, noch mehr die Angst vor Spritzen haben. Ich hab' auch schreckliche Angst vor Blutabnahme und Spritzen. Hatte als Kind ebenfalls ne schlechte Erfahrung. In letzter Zeit habe ich öfter mal Blut abgenommen bekommen, am Anfang hatte ich Hemmungen zu sagen, dass ich mich legen muss und wegschauen muss. Mittlerweile hab' ich für mich einigermaßen den Dreh raus mit der Spritzenphobie. Ich darf auf keinen Fall die Nadel oder sogar Blut sehen, dann geht es. Ich sage das auch vorher und somit ist mir schon mal etwas die Angst genommen, dass jemand zu ruppig mit mir umgeht.

Lustiges Erlebnis: Bei der letzten OP die ich hatte, habe ich vorher der Narkoseärztin gesagt, ich brauche dringend eine stärkere Beruhigungstablette, da die normale Dosis bei mir überhaupt nicht wirkt weil ich mich so schrecklich aufrege vor der OP (wegen der ekligen Nadel die man vor der OP in die Hand gesetzt bekommt). Die Frau war so süß, hat mich gleich als erstes auf die Liste morgens gesetzt, hat mir ne stärkere Tablette aufgeschrieben und ich habe ein Lokalanästhesiepflaster für die Hand bekommen, wo dann später die Nadel gesetzt werden sollte. Die haben natürlich alle über mich gelacht, aber da konnte ich dann auch Späße drüber machen und es war das erste mal vor dem OP-Raum, dass ich sogar mal lachen konnte ;-) Gibt also auch nette Ärzte! Ich sag' von vornherein jetzt immer, dass ich Probleme habe und dann atme ich tief durch. Aber leicht fallen wird es mir nie und mir bleibt vorher auch die Luft weg, mein Herz rast und ich bekomme glitschnasse Hände!


Zitat (Jules_B @ 07.02.2006 - 14:57:05)
Ich habe panische Angst vor Spritzen.
Sprich weder Impfen noch eine Blutentnahme ist nicht möglich.
Mich ärgert das total, aber ich hab einfach Angst...mir wird warm..mir steigen die Tränen in die Augen und ich bekomme panik...
Trotzdem würde ich mich sehr gerne impfen lassen...

Wisst ihr einen Rat?

Liebe Grüße Jules

Hatte ich am Anfang auch, doch seit ich jeden tag mindestens eine Spritze haben muss, habe ich es nicht mehr ;) Ist nur eine gewöhnungssache. Am besten sagst du dem Artzt, ob du dich hinlegen kannst. Das geht am anfang am besten :)

Zitat (Jules_B @ 14.02.2006 - 09:55:16)
Heute morgen war es soweit...
Und es war gar nicht schlimm!!
Ich freu mich ja so!!!

Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt musst du auch beim nächsten Mal keine Angst mehr haben!
:)

Also, so ein klitzekleines Problem mit Spritzen hab ich ja auch: Ich habe nicht grundsätzlich Angst davor, aber ich kann nicht hinsehen, wenn die Spritze gesetzt wird. Ist sie erst mal im z. B. Arm (so wie gestern Abend beim Blut spenden), guck ich mir das in aller Ruhe an und alles ist prima. Auch das Entfernen der Spritze ist unproblematisch.

Ich weiß zwar nicht, woher ich das habe oder wie das gekommen ist, aber ich denke, damit kann ich leben - es ist nicht wirklich ein Problem.

Aber schön, Jules_B, daß Du es so gut hinter Dich gebracht hast ! Und künftig wird das auch hinhauen, gaaanz bestimmt !!!

LG, freesia


Erinnert mich an meine klaustrophobischen Anfälle vor Kernspin-Untersuchungen - da hab ich mich mit Händen und Füßen festgehalten und man konnte mich nicht in die Röhre hineinkriegen... die nachfolgenden Untersuchungen habe ich nur "Nasenspray" überstanden - weiß der Teufel, was da drin war, machte wunderbar high... - und mit den Füßen voran in das Ding rein... mit dem Kopf zuerst war nicht möglich... also auf sowas kann ich zukünftig auch gerne verzichten... :blink:



Kostenloser Newsletter