Krosse Semmeln möglichst natürlich


Ihr lieben,
wie macht ihr das mit euren Semmeln (Brötchen in Dland ;) ) Meine sind in er Früh nicht mehr knusprig deswegen kaufe ich oft aufbackbare. Aber ich hab mal auf die Zutatenliste geschaut.. :wacko:
würde sie gerne etwas "natürlicher" haben. jetzt die FRage: in der Früh beim Bäcker kaufen oder selbst machen ( rofl ) ? Wie macht ihr das?


Hilfreichste Antwort

Wenn du nicht selber backen, aber bessere Zutaten und weniger Chemie drin haben willst, kauf Biobrötchen. Die kannst du - wie alle anderen Brötchen auch und wie Draku schon schrieb - einfrieren und später wieder auftauen und kurz in den Ofen schmeißen. Oder liegen lassen und am 2. oder 3. Tag leicht mit Wasser besprenkeln, 5 Sekunden in die geben und dann im Ofen oder auf dem wieder knusprig backen.

Bearbeitet von donnawetta am 11.06.2014 08:33:39


Wir essen nur am Wo'ende Brötchen und ich mache es dann folgendermaßen:
ich kaufe beim Bäcker meines Vertrauens Sonnabends für den Tag frische Brötchen und für Sonntags die Portion gleich mit. Die werden sofort in eine Plastiktüte getan, damit sie schön pappig werden.

Am Sonntagmorgen werden diese dann in meinem Minibackofen 4 Minuten aufgebacken und sie schmecken wie frisch gekauft. :rolleyes:


Man kann sie am Sonntag auch auf den Toaster rösten, so mache ich das immer


kommt drauf an, wieviel Zeit Du hast ;)

Wenn ich Zeit habe, backe ich meine Semmeln selbst und esse sie dann noch warm...
Vorteil: schmecken mir besser als vom Backshop die nur Rohlinge in den Ofen schieben und aufbacken.
Auch unser Bäcker ist mir nicht gut genug - seine Semmeln sind entweder ltschig oder mir zu hart /auch wenn sie frisch sind).
Nachteil: es dauert.... Teigruhezeit mind 1. Stunde mit zwischenzeitlichem kneten + Backzeit 15-20 min.

Ich backe immer gleich mehrere Semmeln und friere dann enen Teil ein. Das kannst Du auch mit frischen gekauften machen.
Nach dem auftauen kannst die bei 180 Grad im für 5 min reinlegen (1 Tasse Wasser unten in Ofen stellen wenn Ofen heiß ist) und die Semmeln schmecken wie frisch gebacken.


Wenn du nicht selber backen, aber bessere Zutaten und weniger Chemie drin haben willst, kauf Biobrötchen. Die kannst du - wie alle anderen Brötchen auch und wie Draku schon schrieb - einfrieren und später wieder auftauen und kurz in den Ofen schmeißen. Oder liegen lassen und am 2. oder 3. Tag leicht mit Wasser besprenkeln, 5 Sekunden in die Mikrowelle geben und dann im Ofen oder auf dem Toaster wieder knusprig backen.

Bearbeitet von donnawetta am 11.06.2014 08:33:39


Zitat (Draku @ 11.06.2014 04:42:37)
Wenn ich Zeit habe, backe ich meine Semmeln selbst und esse sie dann noch warm...

Ich backe immer gleich mehrere Semmeln und friere dann enen Teil ein. Das kannst Du auch mit frischen gekauften machen.
Nach dem auftauen kannst die bei 180 Grad im Backofen für 5 min reinlegen (1 Tasse Wasser unten in Ofen stellen wenn Ofen heiß ist) und die Semmeln schmecken wie frisch gebacken.

Sauerteigbrot sowie Toastbrot (mit Hefe) backe ich regelmäßig selbst. Brötchen, also Semmeln, habe ich noch nicht gemacht. (Ich esse sowieso kaum mal welche, denn meine Brote schmecken mir viel besser).

Könntest du mir dein Rezept verraten? - entweder hier oder im entsprechenden thread:
https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=53060&st=140

Und: Du backst also alle gleichzeitig und frierst dann die übrigen ein. Hast zu schon mal nur einen Teil des Teigs verwendet und den Rest eingefroren? Oder ist das nicht möglich bzw. nicht empfehlenswert?

die Aufbackbrötchen der rewe Eigenmarke kommen ohne Zusatzstoffe aus, die bestehen nur aus Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz ... die kaufe ich manchmal :)

aber meistens backe ich das unglaublichwahnsinnigleckere Toastbrot nach dem Rezept von dahlie :blumen:


-_-

Ich danke dir nochmals für den Tipp, mal Vollkorndinkel zu verwenden; manchmal volles Vollkorn, manchmal mit einem Anteil Weißmehl. Immer lecker - wie auch das Original mir immer noch schmeckt. :sabber:


ich backe dein Brot meist mit hellem Dinkelmehl ... so wird es am besten :wub:


Rohteig hab ich noch nie eingefroren - aber was ich öfters auch mache: einen Teil des Teiges verarbeiten, Rest vom Teig in Plastiktüte (Luft raus). in und am nächsten oder übernähsten Tag dann verarbeiten.

Gleiches mach ich auch mit Pizzateig.

Mein Rezept hab ich abgewandelt von "Brot und Brötchen", Weltbild Verlag, Autor Mascha Kauka, ISBN 3-89604-243-2

Originalrezept:
1 Würfel frische Hefe
200ml Wasser
300g Weizenmehl Type 405
100g Weizenschrot
1 1/2 TL Salz
Mehl zum formen


Mein Rezept:

1 Würfel frische Hefe
200ml Wasser
400g Weizenmehl Type 405
1 1/2 TL Salz
Mehl zum formen

Ich lasse bei meinem Rezept das Weizenschrot weg weil ich schlichtweg sowas nicht im Haus habe - Mehl, Hefe hab ich immer daheim. Um das fehlende Weizenschrot auszugleichen gebe ich also mehr Mehl hinzu.


DAnke. :blumen:


Hi,

ich hab auch schon öfters Brötchen selbst gebacken, bekomme es aber nie hin, dass die so schön fluffig sind wie beim Bäcker. Gibts da irgendeinen Tipp? Oder ist das ein spezielles Bäckergeheimnis?


>ich hab auch schon öfters Brötchen selbst gebacken, bekomme es aber nie hin, dass die so schön fluffig sind wie beim Bäcker. Gibts da irgendeinen Tipp? Oder ist das ein spezielles Bäckergeheimnis?

Als ich jung und ungeduldig war habe ich auch Semmeln/Brot gebacken was die Konsistenz von Wackersteinen hatte.

Der "Trick": Teig muß ruhen

Ich mache es immer so: egal ob Pizzateig, Brotteig, Brezenteig, Semmelteig etc:

Teig anrühren, kneten daß Zutaten vermischt sind. An warmem Platz (im Winter hab ich keinen Platz der Warm genug ist - da schalte ih den Ofen auf 25 Grad) zugedeckt 30 min ruhen lassen.

Danach wieder kneten (Luft rauskneten - mind 5 min kneten).

Teig 1h ruhen lassen

Danach wieder kneten und 1h ruhen lassen.

Nochmal kneten, in gewünschte Form bringen, aufs Backblech legen und wichtig - auch wieder mit sauberem Tuch bedecken.

Danach geb ich den Teig erst in den Ofen.

Hefe mag keine Zugluft - daher immer abdecken.

Wenn man den Teig ruhen läßt (mind 2h dann wirds auch schön fluffig und lecker und nicht wie in meiner Anfangszeit vor 21 Jahren als ich mir dachte, es muß auch schneller gehen - da bekam ich dann nur schwere harte Teigklumpen die sich hervorragend für eine Demo geeignet hätten, aber eben nicht zum essen ;)


Ich mache es auch so wie viele andere hier - um die Semmeln vom Vortag am Sonntag in der Früh wieder schön kross zu bekommen, bestreiche ich sie mit einem Pinsel mit wenig Wasser und backe sie im Backrohr bei geringer Temperatur (100 Grad) ein paar Minuten auf. Schmecken dann um so viel besser als die labbrige Version.

Meistens kaufen wir am Sonntag aber frisch Gebäck beim Bäcker ein - vor allem, wenn jetzt wieder die Grillsaison startet und wir auch für Mittag- oder Abendessen was brauchen. Toll finde ich zum Beispiel die neuen Handsemmeln vom Anker - da schaut doch wirklich jede Semmel anders aus. Nicht so perfekt und gleichförmig wie bei der maschinellen Produktion, aber dafür einzigartig und ganz im Trend "handmade" :D


Ich kaufe - wenn ich denn schon Brötchen kaufe - diese für z. B. zwei Tage ein. Die, die heute nicht gegessen werden, kommen ins TK-Fach im Kühlschrank und werden am nächsten Morgen entweder auf dem Toaster (kostengünstiger), oder im Backofen aufgebacken!

So einfach ist das :ach:

Bei einem 2-Personen-Haushalt fange ich ganz sicher nicht an, Brötchen selbst zu backen. Das ist mir doch entschieden zuviel Arbeit und Aufwand!
Die vorgefertigten gefrorenen Rohlinge schmecken uns überhaupt nicht und auch die sogenannten "Goldstücke" von einer bekannten Großbäckerei sind - für unseren Geschmack - alles andere, aber nicht lecker! :wacko:


@Draku: Mmh, hab den auch lange gehen lassen, aber zwischendrin nicht noch mal durchgeknetet, wahrscheinlich war es grade das, was meine Brötchen zu den gefährlich schweren Wurfgeschossen gemacht hat. Danke für den Tipp, das teste ich mal, auch wenn ich nicht zu den Geduldigsten in der Küche gehöre ...


Ich war etwas krank deswegen längere Internetpause. Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Antworten, wusste nicht dass es doch so einfach sein kann!
Meine Mutter macht das auch immer in so Plastikbeutel rein aber ich find dass sie grad da dann labbrig werden.. aufbacken wär da wohl nicht so schlecht ;)
Werd ich mal ausprobieren!


Hallo zusammen,

bin neu im Forum, habe aber schon gute Tipps hier gefunden und möchte Euch mein Rezept für "Schwäbische Seelen" geben. Sie sind außen knusprig und innen locker - und gehen schnell und einfach.

500 g Mehl (550)
1 Würfel Hege
10 g Salz
350 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker

Aus Hefe, Zucker, etwas warmem Wasser und ein wenig Mehl einen Vorteig zubereiten.

Aus allen Zutaten einen weichen Teig bereiten, gut kneten und 60 Minuten ruhen lassen.

Während dieser Ruhezeit den Teig 2 Mal mit nassen Händen durchschlagen.

Den aufgegangenen Teig mit nassen Händen zu einem 15 cm breiten Strang formen, anschließend 3 bis 5 cm breite Teigstücke mit der Teigkarte abstechen, etwas in die Länge ziehen und auf ein Backblech setzen. Die Teigstücke mit Wasser abstreichen, mit grobem Salz und Kümmel bestreuen (kann auch weggelassen werden) und noch mal kurz gehen lassen.

Eine flache Schale mit Wasser in den auf 240 Grad C vorgeheizten Backofen stellen und nach 5 Minuten das Backblech einschieben. Die Seelen ca. 20 bis 25 Minuten backen, bis sie eine goldgelbe Farbe haben.

Bei mehreren Blechen mit Umluft (220 Grad C) backen.

Diese Seelen können gut eingefroren und auf dem Toaster aufgebacken werden.

Bei unserem letzten Grillabend habe ich diese im Miniformat gebacken und eine Besucherin hat alle restlichen Seelen mitgenommen.

Das Rezept habe ich übrigens von einem Mehlpaket.

Das 550er Mehl kann auch mit Roggenmehl oder Dinkelmehl vermengt werden. Mit Roggen schmeckt es kräftiger, ich nehme dann so ca. 100 g Roggen.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Bearbeitet von cuk2003 am 24.06.2014 21:21:20



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