Vorfreude aufs Burdastyle - Septemberheft: Erfahrung mit Dirndlschnitten


Ich freu mich schon wahnsinnig auf das Septemberheft von der Burda Style. Im Fokus stehen Dirndl passend zum kommenden Oktoberfest. :D Ich hoffe, ich kann dann endlich mein eigenes Dirndl nähen, was genau meinen Vorstellungen entspricht und mir auch perfekt passt. Ich würde gerne ein Dirndl wie von Trachtn-Bäda nachnähen. Ich hoffe, in der Burda sind ähnliche Schnitte drin, so dass ich nahe an dem Modell bin.
Habt ihr schon Erfahrung mit dem Selbernähen von Dirndln? Sind im Dirndl eigentlich Stäbchen verarbeitet oder kommen die ohne aus? Gibt es vielleicht noch andere Tipps? Welches Material würdet ihr nehmen? Ich wollt noch warten, bis das Heft raus ist und dann schauen, welche Vorschläge sie unterbreiten und mich auf der Suche danach machen :) Auf jeden Fall möchte ich die Schürze besticken. Liebe Grüße :)


Ich habe mir vor 2 Jahren ein Dirndl nach einem Burdaschnittmuster genäht und[URL=http:// https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=47933&st=0]hier [/URL] unglaublich viel Hilfe bekommen.
Wenn Du alles gelesen hast, werden sicher kaum noch Fragen offen sein, weil ich Null Ahnung von der Materie hatte und fast alles erfragen musste. :D

Bearbeitet von Tamora am 19.07.2014 12:35:42


Moin Schneiderlinchen,

erstmal herzlich willkommen bei den Muttis.

Joa, ein selbstgeschneidertes Dirndl ist eine feine Sache, die sonst niemand so trägt, wie Du es tragen wirst. Wenn das neue Burda-Heft raus ist und Du Dich für ein Modell entschieden hast, kannst Du gerne mit Fragen kommen, falls Du keine passende Antwort im Thread von @Tamoras Totenkopf-Dirndl findest. Diesmal muss keine Anleitung eingescannt und per PM verschickt werden. Ich habe die Burda Style im Abo und kann direkt nachlesen.

Mir hatte das seinerzeit einen Heidenspaß gemacht, @Tamora ein bisschen beizustehen, weil sie sehr konkrete Fragen stellte und zuweilen auch auf recht kreative, unkonventionelle Lösungen kam. (Die eine Schneiderin erst gar nicht auf dem Schirm hat.) Ich denke da nur an die Unterlegscheiben aus dem Werkzeugkasten des Herrn Tamora, statt der wesentlich teuereren laut Schnittanleitung vorgesehenen Scheiben für die Schnürung des Mieders. rofl

Vor allem wäre es wichtig zu wissen, welche und wieviel Schneidererfahrung Du hast. Wenn Du sagst: Null, dann müssen die Erklärungen weitschweifiger ausfallen. Wenn Du sagst: Ein bisschen, müssen wir austesten, wie wir am besten miteinander kommunizieren. Ganz wichtig: Da gibts keine blöden Fragen, frage einfach, wenn Du nicht weiterkommst. Unter den Muttis gibts genügend Schneiderinnen, die Dir weiterhelfen können.

Einen Tipp kann ich Dir schon geben: Bei Buttinette findest Du nicht nur schöne Stoffe im Angebot, sondern auch so ziemlich alles denk- und undenkbare an Kurzwaren und Zubehör. Bei Stoff4you findet sich ebenfalls eine nette Auswahl. Stöber halt mal in Ruhe durch das Online-Angebot, es lohnt sich.

Grüßle und bis demnächst in diesem Theater,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 20.07.2014 11:19:23


Zitat (Egeria @ 20.07.2014 11:04:54)


Mir hatte das seinerzeit einen Heidenspaß gemacht, @Tamora ein bisschen beizustehen....

Ein bißchen :blink: :wacko: ???????
Du beliebst zu scherzen, meine Liebe.
Ohne, in erster Linie, Deine und Seidenlöckchens Hilfe wäre ich komplett aufgeschmissen gewesen, da hätten mir auch die unkoventionellsten Ideen nicht weiter gebracht :schmatzer:

Passt schon, meine Liebe rofl

Für mich war es ein netter Spaziergang, mit meinem Erfahrungsschatz protzen zu können. :pfeifen:

Ich habe Dir gerne geholfen, sonst hätte ich es nicht getan. Ich kann jetzt nicht für @Seidenlöckchen sprechen, doch sie ist noch fitter in Schneiderfragen. Dagegen sehe ich richtig alt aus. :heul:

Wenn ein NewBie fragt, warum die Unterfadenspannung nicht stimmt, antworte ich schon gar nicht mehr, sondern denke mir: Die Person hat die Muttis gefunden, ist aber zu faul, die Suchfunktion zu benutzen. Das Thema hatten wir hier schon zur Genüge.

Übrigens: Kam Dein Supi-Dupi-Dirndl denn schon öfters zum Einsatz?

Grüßle,

Egeria


Zitat (Egeria @ 21.07.2014 08:41:37)

Für mich war es ein netter Spaziergang, mit meinem Erfahrungsschatz protzen zu können. :pfeifen:

Jaaa, ein Spaziergang wars für mich auch.
Allerdings doch eher von der Sorte "ohne Ausrüstung zur Zugspitze hoch...."

Nö, habe es nur bei dem einen Anlass getragen, einerseits schade wegen der vielen Arbeit, andererseits gut, denn das bedeutet, dass ich bislang noch nicht wieder zu einem Oktoberfest musste :P

Ein Vorteil hat's aber: Die Dinger per se kommen ja nicht aus der Mode, also irgendwann kommt es sicher nochmal zum Einsatz.
Ob es mir dann allerdings noch passt, steht auf 'nem anderen Zettel....

Muß aber immer, wenn ich es sehe, an die ganze Aktion denken, war schon nett :wub:

Bin mal gespannt, ob Schneiderlinchen sich nochmal meldet, momentan sind wir beiden hier ja ganz allein auf weiter Flur :)

Nein, meine Liebe, Du bist hier nicht allein auf weiter Flur. Ich scharre schon mit den Füßen @Schneiderlinchen - Nomen est Omen - auf die Sprünge zu helfen. Sie muss nur fragen. Das dürfte doch nicht zuviel verlangt sein.

Nun mach mal halblang, liebe @Tamora. Du hast sicherlich auch Deine Schokoladenseiten. Meine Harfe wartet schon seit Jahren darauf, endlich mal geölt und gewachst zu werden. Konnte mich noch nicht dazu durchringen. Weil ich nämlich noch ein paar Edelsteine einlegen möchte. Mache ich das vor oder nach dem Ölen und Wachsen?

Du siehst, Du könntest mir ebenfalls weiterhelfen. Also frage ich jetzt mal einfach. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich etwa zweihundert Stück geschliffene Steine pro Seite brauche. Es sind zwei Seiten. Also sind wir schon bei etwa vierhundert Steinen. Die sind auch vorhanden. Habe ich bei eBay gekauft. Respektive extra anfertigen lassen. Die Händler lassen sich auch gerne anfragen, wenn sich Sonderwünsche ergeben.

So, was will ich jetzt von Dir: Gib mir bitte einen Tipp. Erst Steine einlegen und dann mit Öl und Wachs versiegeln, oder umgekehrt? Ich habe die Befürchtung, dass die Steine das nicht gut abkönnen, mit Öl und Wachs überstrichen zu werden. Bei den Steinen handelt es sich um Aquamarine. Fein rund geschliffen im 4-mm Format. Alternativ wären auch noch Citrine vorhanden. In gleicher Menge.

Magst Du mir mit Deinem handwerklichen Sachverstand weiterhelfen? Dafür würde Dir mein Dank ewig hinterher schleichen. Habe ich irgendetwas an Details vergessen? Bitte frage nach.

Grüßle,

Egeria


Hm, da kann ich nur nach Gefühl antworten, da ich natürlich kein Fachmann für Holz/Harfen/Edelsteine bin:
Ich würde die Harfe zuerst behandeln, denn ansonsten hängt das ganze Zeugs ja auf den Edelsteie drauf und ob man dass so gut wieder runterbekommt (es sei denn, Du willst jeden einzelnen Stein mit einemn Q-Tipp polieren...)
Wie willst Du die denn überhaupt da rein bekommen, Löcher bohren und einkleben?
Dann bestünde widerum die Gefahr dass das Öl in die Löcher kommt, was ja gar nicht anders geht und der Kleber nicht hält.
In diesem Fall würde ich die Löcher bohren, schöne weiche Knete nehmen, die Löcher damit zustreichen, ölen und wachsen und dann die Knete wieder raus holen (was ja relativ einfach machbar ist) und dann die Steine einkleben.
Vielleicht liege ich aber auch völlig falsch und Du hast was ganz anderes vor, gib halt nochmal Laut.


Jepp, Löcher bohren. Einen Abstandshalter hat mir mein Tauchkamerad - wir nennen ihn auch MacGyver - bereits gebastelt. Und zwar im Zwei-Zentimeter-Abstand am Schallkasten. Denn das sind auch meine Bedenken: Wenn ich erst öle und wachse - einmal gebeizt und geölt habe ich bereits - hält der Zwei-Komponenten-Kleber möglicherweise nicht. Wenn ich erst klebe, saue ich mir die hellblauen Aquas ein. Und bei insgesamt vierhundert zu bohrenden 4-mm-Löchern wird das mit der Knete eine Mordsarbeit. Soifz. Übrigens ist die Harfe aus hellem Ahornholz. Habe ich mir im Baukurs selbst gebaut.


Okay die 400 Stück hatte ich verdrängt.....
Wie groß sind die denn jeweils?
Das Einbringen der Knete wäre ja nicht so schlimm, das konnte man mit einer Spachtel tun, wäre fix erledigt, nur das muss ja auch wieder raus...
Sind die Löcher nicht zu klein ware es zwar aufwendig aber machbar, denke ich.
Solange die Knete noch nicht trocken ist.

Boah, im Moment kommt mir die Idee.... öle einfach VOR dem bohren!!!!
Damit hast Du alle Spatzen gefangen, es sei denn ich habe wieder eine Denkfehler.

By the way: Eine Harfe selbstgemacht,????? Mein lieber Scholli, da fällt mit echt nix zu ein, ausser:
RESPEKT!!!!!!!

Bearbeitet von Tamora am 22.07.2014 21:19:05


Also, die Klunkerchen sind 4 mm rund geschliffen. Okay, dann öle und wachse ich zuerst. Vorher muss ich noch die rund 60 Saiten abspannen, damit die kein Öl abbekommen.

Die Harfe selbst zu bauen, war gar nicht so schwierig. Es ist eine chromatische Harfe, also eine sogenannte X-Harp. Die Bauteile waren vorgefertigt und wurden unter fachmännischer Anleitung sowie mit Hilfe der übrigen Baukurs-Teilnehmer zusammen gefügt. Wenn Du magst, kannst Du hier mal gucken: http://www.klangwerkstatt.de/ Meine Harfe ist übrigens blau gebeizt, daher ist sie aus Ahorn gefertigt.

Grüßle,

Egeria


Zitat
Wenn das neue Burda-Heft raus ist und Du Dich für ein Modell entschieden hast, kannst Du gerne mit Fragen kommen, falls Du keine passende Antwort im Thread von @Tamoras Totenkopf-Dirndl findest.

Super!!! Da freue ich mich jetzt noch mehr, wenn ihr mich bei meinen Projekt unterstützt. :) Meine Nähkenntnisse sind gut, denke ich, nähe schon seit über zehn Jahren. Aber an größere Projekte wage ich meist doch nicht ran...

Und vielen Dank für den Thread, denn hatte ich noch nicht gefunden - hab ich mir gleich in meinen Favoriten abgespeichert :blumen: liebe Grüße

So, hab mir jetzt die September Ausgabe von Burda gekauft und muss sagen, ich bin etwas antäuscht. Ich hatte mir von der Ausgabe bzgl. der Dirndl mehr erhofft. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich das Modell 123 nähe oder in den älteren Ausgaben nochmal einen Blick hinein werfe. Wie geht findet ihr die Ausgabe?


Ich finde die Ausgabe gut.

Aber Modell 123 und Modell 124 unterscheiden sich lediglich durch die kleinen Flügel-Ärmelchen und die Schürze, ansonsten sind die Schnitte identisch.

Wenn Du Dich so gar nicht mit den Dirndl-Modellen aus dem aktuellen Heft anfreunden magst, würde ich Dir empfehlen, auf der Burda Style Website vorbeizusurfen und in den Kaufschnitten zu wühlen. Kostet Dich pro Schnitt ab € 5,50 aufwärts. Und ist eigentlich bequemer, weil Du das Schnittmuster nicht vom Schnittmusterbogen abnehmen musst, sondern einfach nur ausdrucken und ausschneiden brauchst. Das spart immens Zeit.

Inwieweit ältere Ausgaben der burda style noch lieferbar sind, weiß ich nicht.

Grüßle,

Egeria



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