Große Winkelspinne im Keller: ich traue mich nicht mehr rein


Hallo, in den vergangenen Monaten habe ich viele Kartons von Möbeln, zusammengebaute Umzugkartons usw angesammelt die ich erst einmal im Keller verstaut habe. Am Wochenende habe ich mir vorgenommen endlich mal die Kartons zu verkleinern um sie nach und nach los zu werden. Ich habe ein kleines altes Fenster in dem ich nach einiger Zeit ein großes und eng bespinntes Netz gesehen habe. Mitten drinnen saß eine Große Winkelspinne die mich angeschaut hat. Da ich vermutlich eine Spinnenphobie habe, lief mir ein Schauer über den Rücken aber da ich gute 3 Meter vom Fenster entfernt war habe ich weiter gemacht. Die Spinne hat sich nicht bewegt so war sie mir egal. Nach einiger Zeit war sie aber verschwunden und in mir kam Panik auf so dass ich alles liegen gelassen habe und wieder in meine Wohnung zurück gekehrt bin.

Nun habe ich Angst am kommenden Wochenende weiter zu machen. Die Kartons stehen sehr nahe bei einander und grenzen an die Umzugkartons die ich an der Fensterwand dicht gestapelt habe. Wenn mir das oder ein anderes Vieh über die Hand laufen würde, würde ich sterben. Allein der Anblick der dicken Spinnenweben am Fenster machen mir Angst. Heute früh musste ich auch noch etwas aus dem Keller holen und musste 1m am Fenster vorbei. Dabei hatte ich gleich Spinnenfäden im Gesicht.

Mir stellt sich jetzt die Frage, ob die Spinne sich selbst verziehen wird oder was ich sonst machen kann? Ich habe gelesen dass Zitterspinnen die Große Winkelspinnen fressen. Davon habe ich ab und zu welche in meiner Wohnung. Komischerweise widern die mich nicht so sehr an. Manchmal lasse ich die auch in meinem Schlafzimmer hängen da die sich so selten bewegen und ich mir einbilde dass die Insekten fernhalten. Ohne sie zu töten, wüsste ich aber nicht, wie ich mehrere in den Keller bekomme.


Hallo Cyda, habe erstmal gegoogelt, wie so'n Vieh aussieht. Schön ist was anderes, da hast du recht.
Die hab ich auch schon ab und an in der Wohnung gehabt.
Der Kampferpel hat auch eine Spinnenphobie und schreit immer um Hilfe. Ich schnapp mir dann ein großes Tuch und werfe ihr das über und schüttel es dann draußen auf dem Hof aus.
Ist aber eigentlich auch Quatsch, die findet den Weg durch den Keller bestimmt wieder zurück ins Haus.
Aber der Kampferpel hat auch schon seinen ganzen Mut zusammen gerafft und ist mit seinen 150kg Lebendgewicht AUF das Tuch gesprungen, DAS hat sie dann allerdings auch nicht überlebt. Das darf man allerdings auch keinem erzählen, bleibt also unter uns, ja.

Wenn ich das richtig sehe, traust du dich aber auch nicht, sie im Handtuch einzuwickeln, oder?

Hast du keine Freunde, die zum Heldentum neigen und könntest jemanden bitten, das für dich zu erledigen? :pfeifen:

Bearbeitet von Kampfente am 04.08.2014 21:32:08


Hi, verrätst du mir welche Lappen du einsetzt? :D Die Viecher sitzen ja meistens an der Wand, sprich um die mit einem Lappen zu erwischen muss ich entweder ganz nahe heran gehen oder das Vieh wird durch den eher sanften Aufschlag betäubt.

Wenn ich nur wüsste wo das Ding sitzt. Heute früh war er oder sie jedenfalls auch nicht am Fenster. :wacko:


Also, ich nehme ein Gästehandtuch aus Frottee und gehe auf die Wand zu und - schwupp - sitzt sie im Dunkeln und bewegt sich nicht mehr.
Wie gesagt, manchmal ist es ihr Glückstag, wenn sie dann auf dem Hof aus dem Tuch steigen darf und manchmal hat sie halt Pech.
Aber sie hat ja selber Schuld, ich hatte sie nicht hereingebeten :sarkastisch:

Bearbeitet von Kampfente am 04.08.2014 21:50:49


Verdient. :D
Die Handtuchmethode ist mir doch etwas zu riskant bei dem großen Ding.
Schon seit Jahren überlege ich eine Therapie anzufangen nur mag ich nicht daran glauben dass sich solch eine seit Jahren eingebrannte Angst ohne weiteres besiegen lässt. So müsste ich jedenfalls nicht in Foren um Rat bitten und mich vor meinen Mitmenschen schämen.


Du brauchst dich nicht zu schämen. Ich ekel mich auch vor den Dingern - nur EINER muss es ja machen.
Meine Tochter schreit sich auch immer weg, wenn sie so einen Mitbewohner hat. Als ich dann später den Kampferpel kennenlernte, dachte ich ja noch, dass ich das Amt des Killers abtreten könnte, aber da hatte ich den nächsten mit Phobie im Haus. Naja, bleibt es also weiter an mir hängen.

Wenn du nicht allzu weit von Lüneburg weg wohnst, könnte ich ja mal, bewaffnet mit meinem Killerhandtuch, auf eine Tasse Kaffee bei dir vorbeikommen und dann üben wir das Spinnenerschrecken mal gemeinsam rofl


Ähnlichen Horror wie Du vor diesen Spinnen hast, liebe @Cyda, habe ich vor Mäusen und Tieren mit "R".- Ich muß meinen ganzen Mut zusammenkratzen, um in den Keller zu gehen.- Zumal mich auch anfangs unserer Zeit hier im Knusperhäuschen einer der Handwerker immer darauf hinwies,
daß da "was auf dem Boden ist, da könnten wahrscheinlich.....!"- Ich bewege mich wie ein Blitz da unten, und erschrecke meist vor meinem eigenen Schatten, um wie jeck die Treppe rauf zu fliehen.
Mein Mann ist mir keine Hilfe mehr in dieser Hinsicht; der traut sich die Treppe nicht mehr runter, weil die so "bequem" ist.

Deswegen muß man sich nicht schämen.- Mit Spinnen habe ich dagegen kein Problem.- Die fängt der
Jung auch schon mal.- Lutscht sie durch, und spuckt sie aus.- Der würde wahrscheinlich auch.... :sabber: ...aber dann sähe man Frau Langmut kreischend aus dem Haus laufen... :blink:
Bei zu vielen Spinnen(weben) im Haus greife ich auch schon mal zum Staubsauger; die werden mit ihren Netzen eingesaugt, und können -theoretisch- wieder entkommen...

Unser "eigener" Sachverständiger meinte vorige Woche:"Sicher werden da Tiere sein in Ihrem Keller, Frau Langmut.- Aber keine, die Sie anspringen...!"- Getröstet hat mich das nun nicht.... :sarkastisch:


Zitat (IsiLangmut @ 04.08.2014 22:40:29)
Bei zu vielen Spinnen(weben) im Haus greife ich auch schon mal zum Staubsauger; die werden mit ihren Netzen eingesaugt, und können -theoretisch- wieder entkommen...


Hm - wie denn?

Zitat (viertelvorsieben @ 04.08.2014 23:27:02)
Hm - wie denn?

@viertelvorsieben:

Ist mir auch schon passiert. Die Viecher sind so zäh, ich dachte ich trau meinen Augen nicht: die eben noch verschwunden gemeinte Spinne kam ganz gemächlich aus dem Staubsaugerrohr wieder raus.

Allerdings hatte sie damit ihr Todesurteil gesprochen.

Ich weiß, man soll die Spinnen leben lassen, da nützlich. Aber manchmal überwiegt der Ekel eben doch :(

@Kampfente

Bei mir kommen sie nicht mehr raus. Ich stelle den Sauger mit dem langen Rohr senkrecht auf den Fußboden. ;)


Na Cyda, mach ordentlich Licht im Keller. Die Spinne rennt VOR DIR weg.
Die Spinnweben kannst Du gut mit Staubsauger angehen.

Eine Therapie könnte Dir schon helfen, aber nicht ad hoc.


Hallo Cyda, ich finde fast alle Spinnen, die mit Beinen größer als ein 5-Cent-Stück sind, fies. Aber das erfahren die Spinnen nie, muahaha!

Wenn sie ungünstig sitzen, so dass die alte Wasserglas-Postkarte-Nummer nicht sicher ist, gebe ich ihnen erst mal einen Namen. Dann denke ich mir eine Lebensgeschichte für sie aus. Meistens eine dramatische. Und wenn ich dann so richtig Mitleid hab, kann ich entweder mit der Spinne leben oder ich hab plötzlich die Eierstöcke, sie auch mit einer weniger sicheren Methode aus dem Haus zu befördern. Dass die Mädels wiederkommen, ist ein Ammenmärchen. Das passiert eigentlich nur dann, wenn die Witterung richtig schlecht und vor allem kalt ist und man die Spinne nicht weit genug ausgesetzt hat. Sie latscht dann zur erstbesten Wärmequelle zurück, und wenn die das eigene Haus ist...

Mein letzter Brummer hieß Lauretta; sie wurde wegen ihrer Adipostitas von allen gehänselt und beschloss deshalb, auszuwandern. Durch unsägliche Gefahren und unzählige Widerstände hat sie sich den Weg erkämpft bis zu diesem Schoss am Rande der Koboldstadt...äh...in unseren warmen, trockenen Hausflur. Natürlich war mir, der schaurig-riesigen Riesin, klar, dass sie dort des Hungers würde sterben müssen, und nach einer Weile erwärmte sich mein grausames Herz und ich trug die arme kleine, dicke Lauretta in einem Geschirrtuch sicher zum Gartenhaus des Nachbarn :P Und wenn sie nicht gestorben ist...

Bearbeitet von donnawetta am 05.08.2014 09:11:58


Zitat (donnawetta @ 05.08.2014 09:04:19)
Mein letzter Brummer hieß Lauretta; sie wurde wegen ihrer Adipostitas von allen gehänselt und beschloss deshalb, auszuwandern. Durch unsägliche Gefahren und unzählige Widerstände hat sie sich den Weg erkämpft bis zu diesem Schoss am Rande der Koboldstadt...äh...in unseren warmen, trockenen Hausflur. Natürlich war mir, der schaurig-riesigen Riesin, klar, dass sie dort des Hungers würde sterben müssen, und nach einer Weile erwärmte sich mein grausames Herz und ich trug die arme kleine, dicke Lauretta in einem Geschirrtuch sicher zum Gartenhaus des Nachbarn :P Und wenn sie nicht gestorben ist...

rofl rofl
Das ist ja mal eine lustige Lebensgeschichte. :daumenhoch:

Wobei ich bilde mir ein, dass die von die beschriebene Spinnenart gar keine Netze baut. Oder verwechsel ich das was. :unsure:

Also cyda, "idealerweise" sitzt die Spinne recht zügig wieder in ihrem Netz bzw. dem Wohntrichter, nachdem du aus dem Keller bist. Du hast sie einfach nur gestört, und Hausspinnen sind da recht empfindlich, die wollen am Liebsten ihre Ruhe (wer nicht ? :lol: )
In den Kartons oder so wird sie sich eher nicht einnisten, dazu bist du da zu oft.

Du kannst dich nun entscheiden, ob du sie nächstes Wochenende beseitigen willst, oder einfangen und raus setzen. Da Hausspinnen nicht gut klettern können, kommen sie aus einem glattwandigen oder sogar bauchigen Glas nicht mehr raus.

Wenn dir das mit deiner Phobie zu viel ist, was ich verstehen kann, dann bitte doch einen Nachbarn oder Bekannten um Hilfe :blumen:


Laut Wiki sind diese Viecher nachtaktiv und außerdem sehr schnell.

Also mach' so viel Licht wie möglich an und leuchte in die Kartons.


Wenn der Raum gut zu be- und entlüften ist, würde ich persönlich ein Insektenspray (ARDAP, 750 ml, Spraydose) einsetzen.


Spinnen sind ja ganz nützliche, harmlose Tiere.
Ganz anders sieht es mit Bienen und Wespen aus, wenn man Katzen hat, die die dann fangen wollen. Da muss ich schneller sein, und deshalb habe ich den Snapy-Insektenfänger. Den gibt es hier: www.snapy.de , oder auch in einem großen online - Versandhaus ^_^
Damit kann man Tiere lebend fangen und aussetzen. Klappt auch mit Spinnen, wie ich aus Erfahrung weiß. Vielleicht wäre das was für dich?


.....endlich mal wieder Werbung?!


Was soll das? Mir hat das Teil geholfen, auch gegen Spinnen. Soll ich das verschweigen? Sorry, bin erst ab heute Mitglied, aber wenn das hier so ist...


Habe den "SNAPY" vor gefühlten 100 Jahren im 1€ - Laden erworben. Hat mir schon unzählige gute Dienste geleistet und viele Spinnen, Fliegen, Wespen usw. verdanken ihm ihr Leben und bescheren mir ein gutes Gewissen.


Der Snapy ist ganz hilfreich, aber m. E. für große Spinnen oder auch Schnaken (Schneider) einfach was klein. Ich habe auf die Insekten-Schere von Schwegler zurück gegriffen. Leider bekommt man die fast nur noch online - früher gab es die öfter dort, wo man auch deren Nistkästen zu kaufen bekam.
Ansonsten: Glas oder Kunststoffpott drüber, Karton drunter schieben und dann in die Natur damit.

Zum Thema Phobie kann ich nur sagen, dass das schneller geht, als man gemeinhin glaubt. Habe es mit meiner Schnaken-Phobie durchgemacht und war nach nicht mal einem Jahr endlich so weit, dass ich alles zumindest deutlich besser handhaben konnte und nicht mehr geschrieen habe oder sogar die Flucht ergriffen. Früher konnte ich in keinem Raum mehr mit einem Schneider bleiben und betrat ihn erst wieder, wenn mein Freund den erledigt hatte und mir die Beute zum Beweis zeigte.
Die Therapie war nicht gerade einfach (Spinnen sind einfacher zu präsentieren während der Therapie), aber es hat sich gelohnt!


Ich habe mich amüsiert hier durchgelesen, und ich möchte nur eine kleine Fußnote hinzufügen: Sich sehr ekeln ist noch lange keine Phobie. :trösten:

Mir sind diese Viecher drinnen auch so was von :kotz: :kotz:
Da peile ich sie an, mit einem großen Stück Küchenpapier bewaffnet, schließe die Augen, mache ein angewidertes Gesicht, drehe den Kopf weg - und hoffe, dass das Viech lange genug sitzen geblieben ist, dass ich es erwische. Dann wird feste zugepackt, etwas gerieben - ich schüttle mich, und dann wird der Mülleimer frequentiert.

Draußen, auch und gerade vor dem Fenster, tue ich denen nix. :engel:

Bearbeitet von dahlie am 07.08.2014 11:19:11


Während meines Studiums - lang, lang ist's her - hatte ich als erstes eine Studentenbude im Erdgeschoß mit einem "Fenster" aus Glasbausteinen, bei dem nur ein Glasbaustein in der rechten oberen Ecke mittels einer Kette zu kippen war. Da ich damals noch rauchte, war das nahezu immer offen. Dummerweise war die Hauswand dort mit Efeu bewuchert, was den Großen Winkelspinnen half, die Höhe bis zur Öffnung spielend zu erklimmen. Und so hatte ich jeden einzigen Tag dort mindestens eine, manchmal bis zu drei von den Tieren zu entsorgen. Denn niemals hätte ich schlafen können mit dem Wissen, so ein Monster im Zimmer zu haben. Davor hat immer meine Mutter sowas geregelt, aber nun war ich - trotz und wegen Phobie - selbst gefragt.

Ich habe es mit Glas und Pappe nicht machen können, da ich dazu viiiel zu nahe an das Tier heran gemußt hätte. Aus dem Staubsauger kamen sie fröhlich grinsend wieder rausspaziert. Also blieb nur eins: Den Latschen vom Fuß ziehen, so nah ran wie unbedingt nötig, weit ausholen und dann mit Vollspeed und Vollkaracho mit der Schuhsohle draufhauen. Die Reste dann mit viel Küchenpapier o.ä. von der Wand oder dem Boden klauben und schnellstens, bevor der Mut verfliegt, möglichst draußen entsorgen.

Das funktionierte am besten, und von da an konnte ich einigermaßen mit solchen Situationen umgehen. Als ich dann Jahre später heiratete und mein Mann dachte, er tut mir einen Gefallen, wenn er die Spinnenentsorgung übernimmt, merkte ich irgendwann, als ich allein zuhaus mit einem Achtbeiner konfrontiert war, daß sich mangels "Training"meine Panik vor den Viechern wieder sehr verstärkt hatte. Von da an bestand ich darauf, auch selbst wieder öfter mal aktiv zu werden, und nach und nach ging es wieder besser.
Nach meiner Trennung kam mir das dann sehr zugute.

Heute kann ich kleinere Spinnen, die mich z.B. von Trauermücken aus Blumentöpfen oder im Sommer von Fruchtfliegen befreien, ganz gut tolerieren. Vorausgesetzt, sie halten sich an ein paar Regeln, die ich ihnen, wenn sie bei mir einziehen, auch laut verkünde:
1. Niemals über meinem Bett und über meinen Sitzplätzen an der Decke oder Wand sitzen!
2. Niemals über meinen Wegen und den Zimmertüren lauern!
3. Niemals ins Bad begeben!
4. Niemals meine Wege und Plätze zuweben!
5. Niemals auf mich abseilen!
Dann sag ich ihnen noch, daß sie mir durchaus willkommen sind, wenn sie das beherzigen, aber auch, daß bei Zuwiderhandlung Ärger droht, schlimmstenfalls sogar ihr Tod.

Was soll ich sagen: In vielen Fällen hat sich die jeweilige Spinne so strikt an meine Regeln gehalten, daß ich irgendwann sogar mit ihr geredet, sie begrüßt oder ihr eine gute Nacht und gute Jagd gewünscht habe. In genauso vielen Fällen habe ich mit Erstaunen erlebt, daß ich das Tierchen spätestens drei Tage nach meiner Ansprache tot irgendwo deutlich sichtar auffand. Einmal sogar schon nach knapp vier Stunden! Nur zweimal in all den Jahren seither haben die Spinnen meine Warnung und meine Regeln ignoriert - sie haben sehr schnell gemerkt, daß das keine gute Entscheidung war. Die eine fand sich weit weg draußen wieder, die andere starb eines gewaltsamen Todes, da sie versuchte, sich im verbotenen Bad auf mich abzuseilen - und ich war nackelig! Da mußte ich zur Selbstverteidigung sehr schnell sehr gewalttätig werden.
Übrigens haben meine erwachsene Tochter, meine Schwester und meine Freundin die Sache mit der Ansprache auch bei sich eingeführt - mit genau denselben Ergebnissen!

Vielleicht hilft Dir ja die eine oder andere meiner Erfahrungen weiter. Einen Versuch ist es sicher wert. Und wie gesagt, mehr Training bewirkt weniger Panik! Viel Erfolg!


Im alten Haus im Waschkeller hockte "sie" immer unter der Waschmaschine. Zeigte aber nur 3 von ihren vielen Beinchen. Ich kam immer laut trampelnd in die Waschküche. Hat "sie" nicht gestört. Es war jedesmal eine Überwindung, Wäsche zu waschen, obwohl wir uns nie direkt in die Augen schauten. Irgendwann waren keine 3 Beine mehr zu sehen. Da habe ich "sie" fast vermisst.... :pfeifen:
Eine genauso große Verwandte von ihr habe ich im Bad mal mit Haarspray in den Himmel befördert. Ist schon lang her und es war gaaaaanz fürchterlich anzuschauen, wie sie litt. Das bereue ich heute noch und schäme mich *schäm* :mussweg:


Zitat (moirita @ 07.08.2014 22:43:44)
Eine genauso große Verwandte von ihr habe ich im Bad mal mit Haarspray in den Himmel befördert. Ist schon lang her und es war gaaaaanz fürchterlich anzuschauen, wie sie litt. Das bereue ich heute noch und schäme mich  *schäm*  :mussweg:

Wäre schneller und "humaner" gegangen, wenn du den Sprühstrahl mit dem Feuerzeug angezündet hättest. :ph34r:
Reine Theorie - ich habe sowas noch nie gemacht.

Je nach Aufenthaltsort lasse ich die Spinnen in Ruhe oder setze sie mit Hilfe von Trinkglas und Pappdeckel vor die Tür.

Na gut, vor Spinnen habe ich keine Angst.
Aber sollte sich mal ein Vogel auch nur in Zaunköniggröße in meine Wohnung verirren: :schrei:

So hat halt jeder seine Baustellen... ;)

Willkommen im Mutti~Forum :blumen: Heike_T und Wühlmaus :blumen:

Das es Insektenlebendfallen gibt wußte ich so nicht und werd' bei Gelegenheit mal wieder in so ein Tiergeschäft gehen und mich erkundigen. Danke für den Tip.

Mir wird's auch unbehaglich bei größeren Spinnen, aber ich weiss, die haben Angst vor mir und sind Flüchter. Oft kann man sie ja zB mit einer Pappe Richtung Ausgang drängen, aber meistens wende ich auch die GlasFang-Methode an.

Viele von den tierischen Besuchern kommen ja nur mal zum Gucken und verlaufen sich dann. Wer weiss wie viele von denen dankbar sind, wenn sie der unangenehme Zwangstransport doch irgend wie wieder ins Grüne zurückbringt. :jupi:

gruß ~ Vava


moirita :trösten:

Zum Glück können wir daran wachsen und so später Leid verhindern. :)

Hallo Cyda, ich kann dich gut verstehen. Es gibt ja angeblich immer zwei Möglichkeiten, aber nicht bei einer Spinnenphobie: entweder ist die Spinne im Raum oder ich, aber niemals wir beide gleichzeitig im selben Raum! Meist schicke ich einen meiner Männer in den Raum, um das Tier zu entsorgen (egal wie, Hauptsache, sie ist weg), und wenn keiner da ist, rufe ich den Nachbarn, der kennt das Theater schon und kommt immer übers ganze Gesicht grinsend :grinsen: .
Eine Therapie hab ich noch nie in Erwägung gezogen, seit dem ich weiß, wie das vor sich geht.

Ach ja: vor ein paar Jahren war eine Spinne von etwa der Größe eines Bernhardiners auf dem Heuboden, seitdem war ich da nicht mehr oben. Das ist zwar in deiner Situation nicht sehr hilfreich, aber wenigstens weißt du, dass du mit diesem Problem (und das ist ein wirkliches Problem! <= Das ist an alle gerichtet, die über diese "Spinnerei" lachen :ruege: ) nicht allein bist. :trösten:

Ach ja: allein die Vorstellung, mit einem Glas und einem Stück Pappe bewaffnet einem dieser Monster gegenüber zu treten, ist absolut unmöglich und ruft eine unbeschreibliche Gänsehaut samt entsetzlichen Kopfkino hervor... :werwolfmädl:

Bearbeitet von mops am 07.08.2014 23:56:01


@Heike_T......willkommen bei FM!
Man kann Links erst einsetzen, wenn man 20 Beitrage im Forum gepostet hat. (Das soll lästige Werbung verhindern)

In Deinem Beitrag finde ich aber die Snapy Empfehlung sehr hilfreich.

Ich habe es per google gleich gefunden. Ich werde es bestellen und meinem Mann schenken. Der will nämlich jedes Insekt retten.


Zitat (mops @ 07.08.2014 23:48:08)
Hallo Cyda, ich kann dich gut verstehen. Es gibt ja angeblich immer zwei Möglichkeiten, aber nicht bei einer Spinnenphobie: entweder ist die Spinne im Raum oder ich, aber niemals wir beide gleichzeitig im selben Raum! Meist schicke ich einen meiner Männer in den Raum, um das Tier zu entsorgen (egal wie, Hauptsache, sie ist weg), und wenn keiner da ist, rufe ich den Nachbarn, der kennt das Theater schon und kommt immer übers ganze Gesicht grinsend :grinsen: .
Eine Therapie hab ich noch nie in Erwägung gezogen, seit dem ich weiß, wie das vor sich geht.

Ach ja: vor ein paar Jahren war eine Spinne von etwa der Größe eines Bernhardiners auf dem Heuboden, seitdem war ich da nicht mehr oben. Das ist zwar in deiner Situation nicht sehr hilfreich, aber wenigstens weißt du, dass du mit diesem Problem (und das ist ein wirkliches Problem! <= Das ist an alle gerichtet, die über diese "Spinnerei" lachen :ruege: ) nicht allein bist. :trösten:

Ach ja: allein die Vorstellung, mit einem Glas und einem Stück Pappe bewaffnet einem dieser Monster gegenüber zu treten, ist absolut unmöglich und ruft eine unbeschreibliche Gänsehaut samt entsetzlichen Kopfkino hervor... :werwolfmädl:

Hi mops: Leider habe ich meinen zwei Jungmännern den Ekel vor den Winkelspinnen weitermittelt. Schön blöd!!! :hirni:
Seitdem muss ich immer selbst ran. Die beiden Herren haben meist jeweils was ganz Dringendes zu tun :pfeifen: :labern: .

Ich schnappe den Staubsauger und stell ihn auf recht hohe Wattleistung. Dann das Rohr mit halbzugekniffenen Augen auf das zu erwischende Objekt richten, kurz einsaugen (klickerdiklack macht es dann meistens, uaaaah) und mit Fullspeed raus auf die Terrasse mit dem Teil, Rohr leicht schräg mit der Öffnung nach unten lagern, damit sie flüchten kann. Das die Winkelspinnen wieder aus dem Rohr rauskrabbeln, habe ich durch Erfahrung gelernt. <_<
Bei Regen habe ich, bzw. das Winkelviech Pech. Dann wird das Staubsaugerrohr mit der Öffnung nach oben an die Wand gelehnt, zugeklebt und beim nächsten Sauggang werden erstmal die Hundehaarwollmäuse aufgesagt, mit voller Wattleistung.
Ach ja, ich wünschte, ich wäre nicht so empfindlich, aber das wird sich wohl in meinem Leben nicht mehr ändern. :( Dafür ekel ich mich weder vor Mäusen,Ratten, Schlangen,etc.

Als Kinder trockneten meine Schwester und ich unsere Bikiniteile immer im Garten auf einem breiten Thujabusch. Als eines Tages das Bikinioberteil trocken war, zog ich es an und bemerkte einen dicken schwarzen Faden an der linken Brustseite. Das weiß ich noch, als wenn es gestern gewesen wäre und mir stellen sich grad wieder die Haare auf....
Ich zog an diesem "Faden" und hatte solch ein Riesenviech mit weissen Eiern in der Hand. Sie war wohl grad "schwanger".
Mein gellender Schrei schallte durch die ganze Nachbarschaft. Der Gedanke, diese RiesenWinkelspinne auf meiner Haut gehabt zu haben, hat mich wohl für den Rest des Lebens traumatisiert.

Bearbeitet von moirita am 08.08.2014 14:05:12

@moirita: Krrreiiiiiisch! :werwolfmädl: :werwolfmädl:


@moirita: ..... uuuuaaaaarghhhhhssssss ....... :mussweg:


:hmm: Man sollte mal ein Staubsaugerrohr mit einem dieser amerikanischer Spülen-Abfallhäcksler kombinieren, dann kämen die Spinnen nur geschreddert im Beutel an. Damit ließe sich doch sicher Geld machen B) .

Sowas hier ins Rohr integrieren, und ab geht die Lucy!
http://www.voelkner.de/products/568181/400-xl.jpg

Nur blöd für den Teil der Gesellschaft, die "Körperteile" ins Staubsaugerrohr stecken, während er an ist :ph34r: :mussweg:


Zitat (Bierle @ 08.08.2014 15:03:38)


Nur blöd für den Teil der Gesellschaft, die "Körperteile" ins Staubsaugerrohr stecken, während er an ist :ph34r: :mussweg:

Tja, das wäre dann ein klarer Fall von einmal gemacht - für immer befreit :D

kauft euch doch einen spinnengreifer.

[img]http://up.picr.de/19155191yp.jpg[/img]

mit diesem teil schmeisse ich alle spinnen aus dem fenster :D

Bearbeitet von binga am 09.08.2014 02:38:00


Hallo :)
in den vergangen Tagen musste ich ab und zu etwas aus dem Keller holen und habe ihn oberflächlich nach der Spinne gescannt. In ihrem Netz war sie nie anzutreffen, so dass ich wieder schnell raus bin.
Heute war ich etwas verwundert. Vor ihrem Netz hing ein dickerer Spinnenfaden in dem ein gar nicht so kleines Tier hing. Ich habe mich nicht getraut ganz nahe heran zu gehen, es sah so aus als wäre es die Spinne selbst. :blink: Zusammengekräuselt und in Spinnenweben verpackt. Es könnte auch eine große Fliege sein aber ich meine die Beine erkannt zu haben.

Hat die Spinner selbstmord begangen? Sich im eigenen Netz verhakt? Oder...hat sich ein noch größeres Vieh eingenistet? Eigentlich sollte nur die Zitterspinne sie vernaschen. Nur so große und dicke Spinnenweben komme doch nicht aus einer Zitterspinne. :wacko:


Bei allem Schrecken und Ekel sollte man nicht vergessen, wer der Herr im Hause ist.


@Cyda: au weia :wacko:
Keine Ahnung, was nun da unten im Keller für Horror stattgefunden hat, aber mein Kopfkino macht Überstunden mit ganz fürchterlichen Vorstellungen :ichversteckmich: :hilfe:
Ich glaube, ich würde da nicht mehr allein runtergehen... :ichgebauf:



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