15 Jahre alte Pflanze retten


Hallo :)

meine lieblings Zimmerpflanze lässt immer mehr den Kopf hängen. Sie verliert andauernd Blätter und mag nicht mehr wachsen. Sie ist nicht sonderlich schön aber da sie mich schon mein 3/4 Leben begleitet, hänge ich doch etwas an ihr. Hier ein Bild

Ich weiß nicht wie die Pflanze heißt, das war bisher aber auch nicht von Nöten da sie sehr pflegeleicht ist. Ich gieße sie 1 mal pro Monat. In der Vergangenheit habe ich es auch gerne mal vergessen und immer erst reagiert, wenn sich die Blätter verfärbt oder gewölbt haben. Das ging bisher auch immer gut.

Ich glaube es wird mal Zeit einen größeren zu kaufen und neue Erde zu nutzen. Seht ihr das auch so? Mir fehlt leider nur das notwendige Wissen, welche Erde geeignet ist und wie groß der Topf sein muss. Momentan dienen runde braune Kugeln als Erde. Der Boden neigt schnell zum Schimmeln.
Noch ein Bild

Könnt ihr mir helfen?


Hilfreichste Antwort

Zitat (viertelvorsieben @ 31.08.2014 12:06:29)
Die Pflanze gehört längst gekürzt, umgetopft und mit frischer Blumenerde versorgt. Kein Wunder daß sie die Blätter abwirft, so wie die aussieht.  :rolleyes:

Genau so ist es.
Die Süße heisst Efeutute aber das wurde ja schon mal gesagt
Frische Erde und Dünger muss sein..
Wenn Du die Pflanze kürzt kannst Du die Abschnitte im Wasserglas wurzeln lassen. Du musst sie aber sehr weit reduzieren. Lass an der Mutterpflanze so ca. 10-15cm stehen und schneid sie da ab. Wenn Du weißt was schlafende Augen sind dann schau mal nach ob Du welche an der Mutterpflanze dort wo die Pflanze aus der Erde kommt sehen kannst und lasse 2 oder 3 stehen und dann schneide sie ab. Wenn es der Pflanze dann wieder besser geht, wird sie aus den schlafenden Augen Neutriebe bilden. Erst wenn Du siehst das die Neutriebe kommen müsstest Du Düngen damit die Neuen Blätter schön kräftig und Grün werden.
Die Abschnitte sollten so ca. 10- 15 cm lang sein. Wenn sie länger sind, einfach noch mal teilen und Du bekommst so viele Ableger das Du an diesen kleinen Scheißerchen Deine wahre Freude erleben wirst. Achte beim zerteilen der Ableger darauf das Du sie in der richtigen Richtung auch ins Wasserglas stellst. Manchmal kann man das schlecht sehen wenn Du nur die Triebe vor dir siehst.
Am Besten gleich ins Wasser stellen dann ist es einfacher.
Melde dich doch mal wenn es funktioniert hat und wie viele Ableger was geworden sind.
Du könntest dann auch gleich 2-3 Ableger auf einmal in den Topf pflanzen dann werden die Pflanzen nicht so dünn am Ansatz und Buschiger werden sie auch.
LG Gabriele von der Nordseeküste

das ding kenne ich unter *** Link wurde entfernt *** efeutute. abschneiden oder kürzen auf 2-3blätter und die enden ins wasser stellen,bie die wurzeln wieder austreiben.hydro oder erde beides möglich

Bearbeitet von dingens am 31.08.2014 10:41:36


Hallo Entero,

ich weis zwar nicht genau wie die Pflanze heißt, aber das ist eine von denen, die am leichtesten zu pflegen ist...
Habe auch 3 Blumentöpfe davon und ich würde dir raten, einfache Blumenerde zu kaufen und umzutopfen. Gegossen wird 1x in der Woche, wenn du es mal vergisst, nicht so schlimm :ach:
In der Regel gilt ja immer, eine Nummer größer als vorher den Blumentopf zukaufen.

Viel Freude noch mit deiner Pflanze :blumen:

P.S.
@dingens, du musst erst wieder 20 Beiträge schreiben, bis du Bilder o. Links setzten darfst :pfeifen:

Bearbeitet von GEMINI-22 am 31.08.2014 11:18:29


Ganz ehrlich? So wie DIE aussieht, würde sie bei mir schon lange den Kompost erfreuen.

Der Topf sieht so ekelig aus, da wäre ich als Pflanze auch lieber eingegangen :pfeifen:


Die Pflanze gehört längst gekürzt, umgetopft und mit frischer Blumenerde versorgt. Kein Wunder daß sie die Blätter abwirft, so wie die aussieht. :rolleyes:


Das ist eine Efeutute und wenn sie genügend Licht und nicht zuviel Wasser bekommt,wächst sie wie Unkraut. Die abegebildete Pflanze ist keine 15 Jahre alt und ich verstehe nicht,warum sie nicht längst einen neuen Topf und neue Blumenerde bekommen hat.


Zitat (viertelvorsieben @ 31.08.2014 12:06:29)
Die Pflanze gehört längst gekürzt, umgetopft und mit frischer Blumenerde versorgt. Kein Wunder daß sie die Blätter abwirft, so wie die aussieht.  :rolleyes:

Genau so ist es.
Die Süße heisst Efeutute aber das wurde ja schon mal gesagt
Frische Erde und Dünger muss sein..
Wenn Du die Pflanze kürzt kannst Du die Abschnitte im Wasserglas wurzeln lassen. Du musst sie aber sehr weit reduzieren. Lass an der Mutterpflanze so ca. 10-15cm stehen und schneid sie da ab. Wenn Du weißt was schlafende Augen sind dann schau mal nach ob Du welche an der Mutterpflanze dort wo die Pflanze aus der Erde kommt sehen kannst und lasse 2 oder 3 stehen und dann schneide sie ab. Wenn es der Pflanze dann wieder besser geht, wird sie aus den schlafenden Augen Neutriebe bilden. Erst wenn Du siehst das die Neutriebe kommen müsstest Du Düngen damit die Neuen Blätter schön kräftig und Grün werden.
Die Abschnitte sollten so ca. 10- 15 cm lang sein. Wenn sie länger sind, einfach noch mal teilen und Du bekommst so viele Ableger das Du an diesen kleinen Scheißerchen Deine wahre Freude erleben wirst. Achte beim zerteilen der Ableger darauf das Du sie in der richtigen Richtung auch ins Wasserglas stellst. Manchmal kann man das schlecht sehen wenn Du nur die Triebe vor dir siehst.
Am Besten gleich ins Wasser stellen dann ist es einfacher.
Melde dich doch mal wenn es funktioniert hat und wie viele Ableger was geworden sind.
Du könntest dann auch gleich 2-3 Ableger auf einmal in den Topf pflanzen dann werden die Pflanzen nicht so dünn am Ansatz und Buschiger werden sie auch.
LG Gabriele von der Nordseeküste

Ich würde sie erstens auf ca. 1 - 1,5 m kürzen,
die Kugeln wegschmeißen, und die Wurzeln vorsichtig spülen,
dann das ganze in einen Topf mit gewöhnlicher Blumenerde einsetzen,
nimm den Topf etwa 1-2 cm größer im Durchmesser als der alte.

Die abgeschnittenen Teile kannst du in Stücke teilen mit mind. 1 Blatt dabei und auch in die Erde stecken, vllt. hast du Glück und sie wachsen auch an. Es sieht am Foto so aus, als würde ein Teil sogar schon weitere Wurzeln bilden.

Gieße sie alle 14 Tage (in Erde brauchen sie etwas öfter Wasser als als Hydrokultur)

Dass die Pflanze schon 15 Jahre alt ist, glaube ich auch nicht.
Ich hatte mal eine, die schon nach 5 Jahren etwa 20 m sich an Schnüren durch die ganze Wohnung rankte.


Jesses, die arme Efeutute!- Schneid' ab, was noch halbwegs ansehnlich ist, und laß' es im Wasser neue Wurzeln ziehen.- Obwohl man an sich die Efeutute mittels Wurzel-Absenkern in Erde vermehrt.
Würde aber für diesen Oldtimer zu lange dauern.
So sehr ich ja an meinen Pflanzen hänge, aber bei solch' einem Anblick würde ich sie entsorgen.

Schöne Grüße IsiLangmut


Wie ich sehe, ist die Efeutute in Hydro eingepflanzt.

Ich habe auch eine und glaube langsam, dass die so gezüchtet wurde, dass kein Ableger, den ich ins Wasser stelle, Wurzeln bekommt.
Meiner Schwester ihre, ist in Erde eingepflanzt. Die vermehrt sich, wie verrückt. Wenn ich von ihrem Ableger eine auf Hydro machen will, geht es einfach nicht.
Hat noch wer eine Efeutute auf Hydro? Würde mich ebenfalls sehr interessieren, wie die Erfahrung damit ist.
Meine sieht bald so ähnlich, wie die von Enrico aus. *schäm*


Zitat (Rumburak @ 31.08.2014 13:40:16)
Wie ich sehe, ist die Efeutute in Hydro eingepflanzt.

Ich habe auch eine und glaube langsam, dass die so gezüchtet wurde, dass kein Ableger, den ich ins Wasser stelle, Wurzeln bekommt.
Meiner Schwester ihre, ist in Erde eingepflanzt. Die vermehrt sich, wie verrückt. Wenn ich von ihrem Ableger eine auf Hydro machen will, geht es einfach nicht.
Hat noch wer eine Efeutute auf Hydro? Würde mich ebenfalls sehr interessieren, wie die Erfahrung damit ist.
Meine sieht bald so ähnlich, wie die von Enrico aus. *schäm*

Meine Efeutute ist auch in Hydrokügelchen gepflanzt und bisher ist kein einziger Ableger was geworden :angry:

Umgetopft wurde sie zuletzt vor etwa sieben Jahren :pfeifen:

Aber sie scheint sich recht wohlzufühlen: sie steht auf der Kühl/Gefrierkombi in der Küche in zwei Meter luftiger Höhe und hat bald die Arbeitsplatte erreicht (dann wird sie wieder zurechtgestutzt).
Ich gieße sie immer erst dann, wenn sie vor Trockenheit die Blätter hängen lässt, das ist etwa einmal im Monat. Dann bekommt sie einen Liter Wasser mit ganz wenig Orchideen-Dünger. :ach:

Eine Frage. Steht die Pflanze immer dort auf der Fensterbank? Wenn ja, ist es auch vorstellbar daß die Ranken, die vor der Heizung hängen, die Hitze (im Winter) nicht vertragen.


Ja der Topf ist wirklich eklig. Das kommt immer mal wieder vor, wenn ich etws zu viel gegossen habe.
Die Pflanze steht eigentlich auch auf einem Regal und rankt über zu einem Schrank. Gewachsen ist sie zuletzt vor ~5 Jahren.

Dann werde ich rennsemmels Anleitung folgen. Bleibt nur die Frage, ob ich normale Blumenerde nehmen soll oder wieder diese Hydrokugeln? Ich habe keine Ahnung was beide von einander unterscheiden soll.
Blumenerde wäre schlecht da es anscheinend minimal nur 10l Säcke gibt. <_<


Nimm normale Blumenerde. Die gibt es auch als 5-Liter - Sack. Außerdem ist die auch schon gedüngt.

Bearbeitet von viertelvorsieben am 31.08.2014 14:43:58


Oder Du schmappst Dir einen Blumentopf und stiefelst mal in die nächste Gärtnerei. Vielleicht kriegst Du auch einen Topf Erde für eine Spende in die Kaffeekasse.


1l Wasser? Sie wird ja ertränkt.


Nein, nicht wenn sie in Hydrokugeln steht...


Ich würde auch ganz normale Blumenerde verwenden.
Die Idee mit der Gärtnerei finde ich auch nicht schlecht.
Blumenerde gibt es auch schon in kleineren Säckchen. Schau mal im Baumarkt nach.
Geh mal in die Zimmerpflanzenabteilung. Da findet man kleinere Gebinde.
LG Gabriele


Zitat (Entero @ 31.08.2014 14:32:40)
Die Pflanze steht eigentlich auch auf einem Regal und rankt über zu einem Schrank.

Ist für diese Pflanze normalerweise ein wunderbarer Platz ... wenn, ja wenn genügend Tageslicht hinkommt, ansonsten gibt es nur lange Triebe mit vielleicht mal alle 10cm ein Blatt. :(

Wünsche dir viel Erfolg, Tipps haste ja zu genüge bekommen, entero :blumen:


Einen Liter hat die Pflanze nicht bekommen. Ich habe sie immer so gegossen, dass etwa 1cm Wasser im Übertopf zu sehen war.

Dann sage ich vielen Dank und werde die Tage entweder zum Baumarkt oder einen Blumenladen aufsuchen damit das gute Stück noch viele weitere Jahre überlebt. :)


Rennsemmel hat das mit den Ablegern ja schon hervorragend erklärt. :daumenhoch:
Ich habe selbst 2 Töpfe davon in Hydrokultur und 2 weitere einer ähnlichen Efeutute (nur kleinere Blätter) in Erde. Generell finde ich bei dieser Pflanze die Kultur in Erde schwieriger, weil sie eher unbemerkt austrocknet, was sie meiner Erfahrung nach nicht sonderlich mag und die Blätter dann gelb werden und abgeworfen werden.
Hydrokultur macht allerdings nur dann weniger Arbeit und zeitlich weniger Aufwand, wenn man z. B. einen Wasserzeiger verwendet, der sofort erblicken lässt, dass das Wasser zur Neige geht. Außerdem muss man gerade Hydrokultur düngen, da in den Kugeln ja wirklich keinerlei Nährstoffe enthalten sind. Früher gab es Depot-Dünger, der 3 Monate hielt. Heute finde ich hier nur noch Flüssigdünger, der genauso regelmäßig gegeben werden soll wie bei Erdkultur.
Steht eine Efeutute an einem hohen Standort, dann macht es durchaus Sinn sie einfach vor sich hin ranken zu lassen. An der Wand lang kann man Nägel legen als Stütze und kann so eine komplette Wand bewachsen lassen. Habe ich einmal in einer Pension gesehen und war total von den Socken, wie toll das aussah. Allerdings ist bei den meisten Leuten die Wand zu dunkel - das war in einer Art Wintergarten mit 3 Seiten Glas.
Steht die nicht oben, dann kann man einen hohen Moosstab mit einpflanzen und daran die Ranken mit Klammern befestigen, damit sich ein ansehnlicher Wuchs ergibt. Ist halt eine Efeutute und die wollen in die Länge wachsen und irgendwo lang wandern.
Die Hydrokugeln kannst du gründlich mehrfach in heißem Wasser auswaschen, damit die "Salz"-Ablagerungen wieder entfernt werden. Danach kannst du sie genausogut wieder verwenden, denn Nährstoffe sind ja wie gesagt eh keine drin. Dabei könntest du die Wurzeln mal gut durchschauen, ob was verfaultes dran ist oder was abgestorbenes - alles schön bereinigen und dann wieder einpflanzen oder einfach das alte Teil entsorgen und warten, bis die Ableger so weit sind.

Bei mir sind bisher 95 % der Stecklinge im Wasser problemlos bewurzelt - egal von welcher Sorte. Und wenn die in Wasser bewurzelt sind, dann gehen die auch problemlos in Hydro an - wenn sie tief genug gepflanzt wird. Da ich etwas lasch beim Gießen bin, ist Hydro-Kultur nahezu ideal, denn wenn ich bis zum Messstab-Anschlag gieße, brauche ich mich 3-4 Wochen definitiv nicht mehr drum kümmern. Der Unterschied zur Erde ist, dass völlig egal ist, wenn das Wasser mal sehr hoch steht. Erde gammelt, schimmelt und die Wurzeln faulen. In Hydro passiert das idR nicht. Leider eignet sich aber nicht jede Pflanze dafür und das Düngen ist besonders wichtig!


Die kleinen Kugeln: Das ist Blähton. Dieser saugt sich mit Wasser voll.

Bei der Hydrokultur entwickeln Pflanzen andere Wurzeln, als in der Erde.
Eine Änderung des Subtrats kann in jungen Jahren der Pflanze glücken - muß aber nicht.

=> beim Blähton bleiben !


Rettungsversuch:
- Alten Blähton und den inneren Topf entsorgen. Ungesunde Wurzeln entfernen, ggf. die Wurzeln kürzen. Den äußeren Topf, dieser muß unbedingt wasserfest sein, gründlich reinigen.
- Blähton und einen inneren Topf kaufen. Der innere Topf sollte mit einem Wasserstandsmesser versehen sein, auch wenn's extra kostet. So hat man den Wasserverbrauch im Blick und kann sehen, wann nachgefüllt werden muß.
- Einen passenden Hydro-Dünger verwenden, weil weder Blähton noch Wasser über die notwendigen Nährstoffe verfügen.
- Außerdem die Pflanze, wie hier schon beschrieben, kürzen.

Die Altpflanze unbedingt als Hydrokultur lassen. Bei einigen Ablegern kann man versuchen, diese nach dem Wurzeln in Erde zu setzen.

Zu guter Letzt: Sich über Hydrokultur informieren, z. B. durch Bücher --- uhps: :huh: hab' darüber keine Bücher mehr

Viel Erfolg bei der Rettung!

'Würde mich freuen, wenn Du berichtest, wie's Dir und der Pflanze ergangen ist.

Bearbeitet von Teddy am 04.09.2014 17:25:44


Pflanzen sind Lebewesen, die sich ihre eigene Nahrung selbst herstellen. Dafür benötigen sie Licht als Enegiequelle, CO2 aus der Luft, Wasser und Mineralien aus dem Boden und Wärme.
Wenn diese Pflanze eine Stimme hätte, könnte man ihre Klagen nicht aushalten. Sie hat jahrelang unter Lichtmangel gelitten, so lange Abschnitte zwischen den Blättern sind Beleg dafür, dass die Pflanze mit aller Macht versucht hat, ans Licht zu wachsen. Wenn diese Pflanze panaschierte Blätter (= weiß-grün gefleckte) Blätter hatte, dann muss sie noch heller stehen als eine rein grüne Pflanze.
Auch in Hydrokultur-Kugeln benötigt eine Pflanze regelmäßig Dünger (= Mineralien), dafür gibt es speziellen Dünger, den man ungefähr ein Mal im Monat dem Gießwasser zufügt.
Wenn die Blähtonkugeln schimmeln, ist das ein Zeichen dafür, dass alles zu nass gehalten wurde. Hydrokultur gehört in spezielle Töpfe, die einen Wasserstandsanzeiger haben. Wenn man den Wasserstand in den angezeigten Grenzen hält, stehen sie nie zu trocken oder zu nass. Dauerhafte nasse "Füße" führen zu Fäulnis der Wurzeln.

Die Enden der abgeschnittenen Stecklinge sollten am besten mit Bewurzelungspuder (gibt's in Gartencentern) bestreut werden, dann faulen sie nicht, wenn man sie in die Erde steckt, außerdem bewurzeln sie schneller. Eine Haube aus einer durchsichtigen Kunststofftüte schafft leicht tropisches Klima und fördert das Bewurzeln.
Beste Zeit, solche Stecklinge herzustellen, ist das Frühjahr und der Sommer, zum Herbst und Winter ist die Chance auf Erfolg geringer.

Da im Handel diese Pflanzen recht preiswert sind, ergibt sich die Frage, ob sich die Mühe der Erneuerung der alten Pflanze lohnt, zumal aus der Fragestellung und dem Zustand der beschriebenen/abgebildeten Pflanze leicht zu schließen ist, dass die Besitzerin nicht gerade ein glückliches Händchen in Bezug auf Pflanzen hat. Ich empfehle eine pflegeleichte Pflanze aus Kunststoff, die nimmt keinen Pflege-und Standortfehler übel und es reicht, wenn man sie gelegentlich unter der Dusche vom Staub befreit.



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