Eisbein kochen: Wie lange braucht es?


wie lange muss ich Eisbein einkochen

Bearbeitet von Bierle am 15.01.2015 14:21:46


Zitat (Algermissen @ 14.01.2015 23:50:15)
wie lange muss ich Eisbein einkochen

:hmm: :keineahnung:

Etwas mehr Aussage wäre weitaus informativer!

Zitat (Algermissen @ 14.01.2015 23:50:15)
wie lange muss ich Eisbein einkochen

Willst du es einkochen? Also in Gläsern haltbar machen?

Ich habe in jungen Jahren auch Fleisch eingekocht, wenn meine Schwiegereltern geschlachtet haben. Damals hatten wir noch keine Gefriermöglichkeit. Das ist aber lange her.
Durch das übliche Einfrieren braucht man das ja nicht mehr machen.
Wenn ich was kurz aufbewahren und nicht einfrieren will, fülle ich es heiß in Schraubgläser und mache die sofort zu. Das bewahre ich aber dann nur wenige Tage auf.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich kann mich erinnern, dass das Fleisch sehr lange eingekocht wurde, damit wurde es lange haltbar ist.
Sicher findest du im Netz genauere Angaben und es kommt ja auch auf die Art deiner Einkochmethode an.

Deshalb muss ich Murmeltier mit ihrer Aussage Recht geben.

Als erstes wird mit Wasser und Pökelsalz eine 10%-igen Lake hergestellt.

Das Eisbein in ein passendes Gefäß, die Lake drüber gießen und gut 5 - 6 Tage pökeln. Am besten im Kühlschrank oder im kalten Keller.
Wer mag, darf noch Lorbeerlaub oder Wachholderkörner zugeben.

Nach dem Pökeln das Fleisch trocken reiben und gut 30 bis 40 min bei 60° im Heißrauch räuchern.

Anschließend das Fleisch sorgfältig vom Knochen lösen.
Die Gläser oder Dosen vorbereiten, Deckel genau prüfen. In die nun vorbereiteten Gläser oder Dosen das Fleisch hineingeben.

Gelatine wie üblich in kaltem Wasser quellen lassen, dann bei 60° C im Wasserbad erwärmen. Jetzt kann man den Geschmack durch Zucker, Kochsalz und auch Weinessig individuell anpassen.
Auch ein Schuss Weißwein macht sich gut, ich gebe meistens noch einen Spritzer Flüssigwürze zu.

Mit dieser Mischung die Gläser oder Dosen bis ungefähr 2 cm unter den Rand befüllen. Deckel drauf und ab in den Einkochautomat. Wir bevorzugen die 230 g Gläser oder 500 g Dosen.
Einkochtemperatur nicht so arg hoch, weil die Gelatine Schaden nehmen kann. Wir erreichen gute Ergebnisse bei 90° und 120 min.

Bei Chefkoch, da werden sie geholfen.

Bearbeitet von SAHARA am 15.01.2015 10:02:28


http://www.google.de/url?q=http://www.koch...TAwiO4hjXn0O-Sg

Per google findet man viel über "Einwecken". Anscheinend kocht man Fleisch 75 Min bei 100° ein.
Hat mich auch mal interessiert. ;) :unsure:
Einfrieren ist da weitaus weniger aufwändig.

Vielleicht ist auch einfach nur "Kochen" gemeint... :hmm:

Jedenfalls kocht (bzw. köchelt, sprudelnd kochen soll es ja gar nicht) bei mir das Eisbein meist so zwei Stunden, danach ist das Fett schön wabbelig, und das Fleisch löst sich fast von selbst vom Knochen. Daran erkennt man, ob es weich genug ist.

Bearbeitet von Bierle am 15.01.2015 14:25:43


Genau, Bierle, so ist e!

Im Schnellkochtopf geht es um einiges schneller - dort dauert es je nach Größe des Eisbeins - maximal eine Stunde, bis es schön "schwabbelig" ist und sich das Fleisch sozusagen von allein vom Knochen löst!

Aber wie ich schon schrieb, ohne genauere Info gehen alle unsere Vorschläge einfach nur ins Leere! :hmm:


Eisbein muss man ( ohne Schnellkochtopf) so 2,5 - 3,5 Stunden langsam köcheln lassen. Zum Fleisch: Schweinehaxen und geräuchertes Fleisch gehört unbedingt dazu, aber keine Gelantine. Weiterhin braucht man Zwiebel, Knoblauch, 2 Möhren und Gewürze, Salz und Pfeffer.

Meine Nachbarin konnte so lecker Eisbein kochen :sabber: :sabber: ...sie hat immer für die Hausgemeinschaft mitgekocht :wub:
Gott hab sie seelig :heul:



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