Kartoffelpuffer werden grün


In den letzten Jahren werden die Kartoffelpuffer bei uns immer grün.
Liegts vielleicht an den Kartoffeln? Muss ich das Fett heißer machen, oder mehr Fett, oder weniger heiß... die Gastronomie gibt Bleiche, oder Kartoffelhilfe (was immer das ist) dazu.
Gibt es einen Trick?


Hallo,

wie grün? vielleicht läßt du den " Teig " zu lange liegen ? Mir ist das, in meiner schon sehr langen Hausfrauenleben, noch nie passiert. Ich verwende auch immer verschiedene Sorten von Kartoffeln.

Ja, immer im heißem Öl ausbraten.

Bitte ohne Bleiche :o arbeiten, du willst doch deine Familie nicht um die Ecke bringen :rolleyes:


Zitat (FrauPannaCotta @ 03.04.2015 11:34:46)
In den letzten Jahren werden die Kartoffelpuffer bei uns immer grün.
Liegts vielleicht an den Kartoffeln? Muss ich das Fett heißer machen, oder mehr Fett, oder weniger heiß... die Gastronomie gibt Bleiche, oder Kartoffelhilfe (was immer das ist) dazu.
Gibt es einen Trick?

deswegen heißen Kartoffelpuffer in Sachsen "griene Getzen".

Die grüne Färbung liegt an der Kartoffel, sie oxidiert, nach dem Reiben, an der Luft.
Dieses Phänomän gibt es nicht erst seit einigen Jahren, schon meine Oma (1907-1981) kannte es, aber ihre Getzen waren immer superlecker. Meine backe ich nach Omas Rezept und die Farbe :ach: ist nach dem ersten Happen nur noch Nebensache... :sabber:

Hier erfährst Du vllt. noch Wissenswertes über die Verfärbung der geriebenen Kartoffel.

Ich mach immer etwas Zitronensaft rein. Wie bei Äpfel, wenn man sie aufschneidet und einige Zeit liegen bleiben.


Zitat (GEMINI-22 @ 03.04.2015 11:40:29)
Bitte ohne Bleiche :o arbeiten, du willst doch deine Familie nicht um die Ecke bringen :rolleyes:

Die "Knödelhilfe" ist ungefährtlich. ;)

Zitat (ichdiebine @ 03.04.2015 12:00:46)
Ich mach immer etwas Zitronensaft rein. Wie bei Äpfel, wenn man sie aufschneidet und einige Zeit liegen bleiben.

So mache ich das auch. Nach der Teigherstellung gleich ausbacken.
Direkt aus der Pfanne schmecken sie am besten. :sabber:

Zitat (Katrina Schnurz @ 03.04.2015 11:51:13)
deswegen heißen Kartoffelpuffer in Sachsen "griene Getzen".

Die grüne Färbung liegt an der Kartoffel, sie oxidiert, nach dem Reiben, an der Luft.
Dieses Phänomän gibt es nicht erst seit einigen Jahren, schon meine Oma (1907-1981) kannte es, aber ihre Getzen waren immer superlecker. Meine backe ich nach Omas Rezept und die Farbe :ach:  ist nach dem ersten Happen nur noch Nebensache... :sabber:

Hier erfährst Du vllt. noch Wissenswertes über die Verfärbung der geriebenen Kartoffel.

richtig, die Grienen Kließ sind ja auch nur (Thüringer)grüne Klöße, ist auch damit begründet :D :wub:
und wer diese Gelb wollte, hatte die rohen geriebenen Kartoffeln einfach geschwefelt! :pfeifen:

Bearbeitet von gitti2810 am 03.04.2015 16:55:29

Bei mir wurden rohe geriebe oder zerschnippelte Kartoffeln grau oder auch dunkelgrau. Grün jedoch noch nie. Was habt ihr bloß für eine Kartoffelsorte?


für Klöße und Puffer nimmt man natürlich Mehlig kochende :pfeifen:
und da liegt es wohl in der Sache der Dinge.
Kartoffelstärke :wub: :wub:


Hat nix mit der Kartoffelsorte zu tun. Wenn du den Teig zu lange stehen lässt, verändert sich die Farbe. Also: Immer direkt nach dem Zubereiten backen. :D


Zitat (Dudelsack @ 03.04.2015 21:15:46)
Bei mir wurden rohe geriebe oder zerschnippelte Kartoffeln grau oder auch dunkelgrau. Grün jedoch noch nie. Was habt ihr bloß für eine Kartoffelsorte?

Hier handelt es sich augenscheilich um eine, mehr oder weniger alte, Überlieferung, Speißen mit rohen, geriebenen Kartoffeln, waren immer (jedenfalls bei Oma) "griene"... und immer MEGA-lecker...

... keine Ahnung, welche Kartoffelsorte meine Großmutter damals verwendet hat, aber ich vermute, eine, damals handelsübliche, die wurden nach dem Reiben bzw. Braten auch nicht wirklich grün sondern grau, aber die Bezeichnung graue Getzen, oder graue Kließ hätte höchstwahrscheinlich eventuelle Würdenträger im Mittelalter "diskriminiert oder verunglimpft", also wurde bei der Graufärbung der geriebenen Kartoffeln ein schwacher Grünton erkannt somit wurden geistliche Würdenträger weder verunglimpft oder gar beleidigt und damit der Begriff griene Getzen (für Katoffelpuffer), sowie griene Kließ (für teilweise rohe gereibene Kartoffeln mit anderen Zutaten) geprägt.


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