Was muss ich beim "Anlaufkondensator" beachten?


Der (AEG T56840 // Type Nr. 502766) meiner Mum ist defekt.
Vermutlich ist "nur" ein Tausch des Anlaufkondensator notwendig, nur wie?

Problem beim Trockner: Nach dem Programmstart versucht der Trockner zu arbeiten und hört nach wenigen Sekunden auf. Laut dem Produktheft und was ich im Netz gefunden habe, liegt es am Anlaufkondensator.

Wie baue ich so etwas aus/ein?
Was muss ich evtl. beachten?
Soll dies ein Experte lieber tun? Preisvorstellung?

Danke für die Mithilfe.


Erstmal wäre die Frage, wie sicher Du bist, dass es dieses Bauteil ist (hast Du für das Teil irgendeine Art Testmodus gefunden - wird ein Error ausgeben)?

Falls es wirklich genau dieses Teil ist und Du jemanden kennst, der nach VDE0100 arbeiten kann, ist die Sache kein großes Problem. Aber niemand kann Dir hier raten, das selbst zu tun... Du brauchst dann eben einen passenden Kondensator (Kapazität, Spannungsfestigkeit....).


Ich glaube, mit so einer speziellen Frage bist du in einem Fachforum für Hausgeräte besser aufgehoben.
Viel Erolg! :blumen:


Ok, Danke für die Meinungen und Tipps.

Laut dem "err" und den Tipps, die ich bis dato im Netz gefunden habe, soll er dieser Anlaufkondensator sein.


Mal ne blöde Frage: Was ist das für ein Trockner? Benötigt er zum ordnungsgemäßen Funktionieren ein geöffnetes Ventil für Wasserzufuhr/Wasserablauf? Wenn ja, ist das Ventil geöffnet?

Ansonsten würde ich Dir raten: Lasse den Kundendienst ran. Frage vorher, wieviele Euronen für die Prüfpauschale anfallen. Und zwar bitte MIT Märchensteuer. Handwerksbetriebe geben gerne die Nettopreise an und schlagen dann vor Ort noch 19% Steuer drauf. Genaugenommen haben sie Dich auch nicht angelogen, wenn sie Dir sagen, die Prüfung der Maschine kostet beispielsweise sechzig Euronen. Allerdings haben sie dann möglicherweise vergessen, vorher den Bruttopreis auszurechnen und anzugeben. Das ist Ansichtssache, ob das schon in den Bereich bewusster Täuschung fällt. Im Privatbereich ist das zumindest unzulässig. Im Bereich Geschäftskunden spielt die Märchensteuer keine Rolle.

Natürlich kannst Du den Kondensator auch auf eigene Kosten beschaffen, sofern Du weißt, welchen Du benötigst. Dann musst Du Dir allerdings auch gaaaanz sicher sein, dass es der Kondensator ist. Und auch der Richtige. Natürlich kannst Du den Kondensator auch selbst einbauen, wenn Du es kannst. Das kann gut gehen, muss aber nicht.

Der Vorteil einer Kundendienstleistung ist der, dass Du nicht nur anhand eines Kostenvoranschlages überlegen kannst, ob eine Reparatur noch lohnt. Du hast auf die Reparatur auch noch eine Garantie von zwölf Monaten. Wenn Du es selbst vermasselst, ist das Deine Angelegenheit. Wenn es der Service-Techniker vermasselt, kannst Du die ausführende Firma in Regress nehmen.

Grüßle,

Egeria

P.S.: Wenn der Service-Techniker Barzahlung vor Ort verlangen sollte, musst Du Dich darauf nicht einlassen. Auf jedem Serviceblatt gibt's auch noch die Ankreuzmöglichkeit "Überweisung". ;)



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