Henning Mankell ist gestorben: Kurt Wallander's LeserInnen trauern


Am 5.10.2015 ist Henning Mankell im Alter von 67 Jahren an seiner Krebserkrankung gestorben.
In seinem letztes Buch - - "Treibsand - Was es heisst, ein Mensch zu sein" - - , dass neulich auf Deutsch erschienen ist, setzt er sich mit seiner Diagnose und der Krankheit auseinander.

Nicht ganz so bekannt wie seine Figur Kurt Wallander, ist, dass Mankell seit einem ersten Aufenthalt 1972 in Afrika, eine enge Verbindung zu dem Kontinent hielt.
1986 wurde Mankell ehrenamtlicher Intendant des 70-köpfigen „Teatro Avenida“, des einzigen professionellen und inzwischen sehr erfolgreichen Theaters in Mosambik, und er war es bis zu seinem Tod - manchmal führte er auch Regie.
Deshalb verbrachte er ein halbes Jahr in Afrika und ein halbes Jahr in Schweden.

Nachdem wir schon von Kurt Wallander Abschied nehmen mussten, der in "Der Feind im Schatten" Im Alzheimer-Dunkel verschwindet, so müssen wir uns jetzt auch von seinem Schöpfer verabschieden.

Bearbeitet von Bücherwurm am 06.10.2015 01:54:04


R.I.P. Danke für spannende Bücher


Wenn die Krimis auch nicht so sehr meins waren:

ein wacher Geist, ein tatkräftiger Mensch, ein "Helfer" ist gegangen.
Eine Lücke bleibt zurück.

FAZ Feuilleton zu seinem Tod


Die Krimis waren auch nicht so mein Ding, trotzdem habe ich alle geschaut.

Mankell ging zu früh. Jetzt ruht er in Frieden.


Das betrübt mich sehr :( . Bin bekennender Mankell- Krimi-Lesefan. Seine Art zu schreiben mag ich - über ihn als Mensch weiß ich wenig. Bin dankbar, daß er mir viel Lesevergnügen bereitete. Danke Henning Mankell, ruhe in Frieden



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